Wenn’s weiter nichts ist

von Allison Pearson 
4,2 Sterne bei13 Bewertungen
Wenn’s weiter nichts ist
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Neue Kurzmeinungen

momomaus3s avatar

Eine gelungene Fortsetzung, die man auch separat lesen kann

Diana182s avatar

Ein Buch zum abschalten...

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Inhaltsangabe zu "Wenn’s weiter nichts ist"

Kate Reddy steht vor ihrem 50. Geburtstag und fragt sich, wo ihr Leben geblieben ist. Dabei ist das Alter längst nicht ihre einzige Sorge: Kate plagt sich mit zwei Teenagern, kümmert sich um kränkelnde Schwiegereltern und eine Mutter, die zunehmend auf Hilfe angewiesen ist. Und sie sucht den Wiedereinstieg ins Berufsleben, da ihr Mann beschlossen hat, dem Hamsterrad Ade zu sagen und die Kunst der Achtsamkeit zu erlernen. Als sich dann auch noch eine verflossene Liebe bei Kate meldet, wird es kompliziert ...
Liebevoll ausgestattete Ausgabe mit Leinenrücken und Lesebändchen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783336547692
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Wunderraum
Erscheinungsdatum:16.04.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.04.2018 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    momomaus3s avatar
    momomaus3vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine gelungene Fortsetzung, die man auch separat lesen kann
    Rezension "Wenn´s weiter nichts ist" von Allison Pearson

    Zunächst bedanke ich mich beim Wunderraum / Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

    Titel: Wenn´s weiter nichts ist
    Autor: Allison Pearson
    Verlag: Wunderraum Verlag / Random House
    Seitenzahl: 603
    Preis: 22,00€ (Hardcover)
    Erscheinungsdatum: 16.04.2018
    Genre: Roman

    I N H A L T


    Für alle, die angesichts ihres Alltags fast den Verstand verlieren, aber nie den Humor.

    Eine Familienkomödie, die aus dem Wahnsinn ein Lesevergnügen zaubert.
    Kate Reddy steht vor ihrem 50. Geburtstag und fragt sich, wo ihr Leben geblieben ist. Dabei ist das Alter längst nicht ihre einzige Sorge: Kate plagt sich mit zwei Teenagern, kümmert sich um kränkelnde Schwiegereltern und eine Mutter, die zunehmend auf Hilfe angewiesen ist. Und sie sucht den Wiedereinstieg ins Berufsleben, da ihr Mann beschlossen hat, dem Hamsterrad Ade zu sagen und die Kunst der Achtsamkeit zu erlernen. Als sich dann auch noch eine verflossene Liebe bei Kate meldet, wird es kompliziert ...

    (Quelle: Randomhouse)

    E I G E N E  M E I N U N G

    Der Klappentext und die Aufmachung des Buches haben es mir wiedermal angetan, daher musste ich das Buch lesen.

    Der Schreibstil ist sehr schön und flüssig und man ist sofort in der Geschichte drin.

    Es handelt sich hierbei um die Fortsetzung von „Working Mum“ aus dem jahr 2004, welche auch verfilmt wurde, aber beide Bücher sind unabhängig voneinander lesbar.

    Die Story ist sehr erfrischend und handelt von der chaotischen 50 Jährigen Kate und ihrem Alltag und wird auch aus ihrer Sicht erzählt.

    Die Überschrift eines jeden Kapitels gibt Auskunft darüber in welcher Zeit und an welchem Ort man sich in der Geschichte befindet, so verliert man nicht den Überblick.

    Trotz der 600 Seiten fühlte ich mich gut unterhalten und niemals gelangweilt, denn das Buch ist sehr humorvoll geschrieben. Ich musste mehrmals laut lachen.

    Kate fand ich als Protagonistin sehr interessant und konnte mich ab und zu in ihr wiederfinden.

    Für jede Altersgruppe ist was im Buch dabei, vom Teenageralter über die 50 Jährigen bis zu dem Alter der Schwiegereltern.

    F A Z I T

    Eine gelungene Fortsetzung, die man auch separat lesen kann.




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    melanie_reicherts avatar
    melanie_reichertvor 2 Monaten
    Humorvoll, sakastisch, schonungslos und selbstkritisch

    Ein wunderbar geschriebener Roman, der sich mit dem eigenen Ich beschäftigt und den Leser in die chaotische Welt der Kate Reddy entführt – ein gelungener Mix aus Emotionen, Ernhaftigkeit und Humor.

    Zunächst noch eine Info vorab: Der Roman ist die Fortsetzung von „Working Mom“ aus dem Jahr 2004. Zunächst war ich etwas skeptisch, weil ich diesen Roman nicht kenne und befürchtet habe, dass mich die Autorin abhängen könnte. Dem ist aber zu keinem Zeitpunkt so gewesen. Es werden immer wieder dezent Hinweise gestreut, was bisher geschehen ist und so lassen sich diese beiden Geschichten komplett unabhängig voneinander lesen, was ich absolut toll finde.

    Wir bekommen diese herrlich erfrischende Story direkt aus Sicht der Protagonistin Kate erzählt und mal ganz ehrlich – welche Perspektive wäre da sonst denkbar? Es ist ihr Leben, in das wir kopfüber ab der ersten Seite an eintauchen dürfen. Was ich besonders gelungen finde, ist die Tagebuch-Erzählweise. Wir finden uns zu jedem Zeitpunkt innerhalb der Geschehnisse zurecht, weil die Autorin stets dafür sorgt, dass die Überschrift Auskunft über das Wann und/oder Wo gibt. Ich mag solche Bücher wahnsinnig gerne und habe mich deshalb mit dieser Lektüre auch besonders wohlgefühlt.

    Mit der Protagonistin Kate hat die Autorin einen Charakter erschaffen, der so viel leisten muss, dass ich zunächst befürchtet habe, dass sie unmenschlich, bzw. nicht authentisch erscheinen kann. Aber ich wurde schon im ersten Kapitel eines besseren belehrt, denn Kate ist einfach so – sie packt die Dinge an und erledigt sie. Ob sie dabei auf der Strecke bleibt, ist ihr egal. Und wozu gibt es To-do-Listen? Dabei verliert sie aber nie ihre lebenfrohe und humorvolle Seite. Es macht einfach Freude, in ihr Leben und das damit verbundene Chaos einzutauchen. Ich glaube, sie wirkt so echt, weil sie eine Balnance zwischen Ernsthaftigkeit und Spaß gefunden hat. Kate konnte mich fast rundum überzeugen, lediglich manchmal hätte ich mir gewünscht, dass sie doch mehr auf ihrer eigenen Meinung beharrt, aber sonst wäre wohl der Plott nicht aufgegangen.

    Auch die Nebencharaktere sind so authtisch gestaltet, dass man die Familie Reddy eigentlich gerne mal persönlich kennenlernen würde. Obwohl sich die Autorin bei der Gestaltung der Kinder einiger Klischees und Stereotypen bedient hat, ist doch jeder Charakter auch ein Individuum. Es gibt niemanden, den ich nicht leiden konnte – und wenn, dann war es zu diesem Zeitpunkt so gewollt.

    Obwohl das Buch mit seinen über 600 Seiten wirklich dick ist, ist die Story nur so dahingeflogen. Ich wollte die Lektüre teilweise gar nicht aus der Hand legen, weil immer wieder etwas passiert ist, was den Leser bei der Stange gehalten hat. Irgendwann war man selbst so im Familienbund integriert, dass ohnehin wissen wollte, was nun als nächstes geschieht. Spannend, packend und wirklich gut durchdacht.

    Ich kann für jede Altersgruppe eine Leseempfehlung aussprechen, da die Geschichte zeitlos ist. Man kann sich mit der fast fünfzigjährigen Kate ebenso identifizieren wie mit ihren Kindern oder den Schwiegereltern. Die Autorin lädt den Leser zu einer Reise ein, die man meiner Meinung nach unbedingt antreten sollte!


    4,5 Sterne

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    Diana182s avatar
    Diana182vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Buch zum abschalten...
    Wenns weiter nichts ist...

    Das Cover sieht aus, wie ein schön gestalteter Notizzettel mit einer noch zu erfüllenden „Too Do Liste“. Es wirkt recht interessant und ich wollte gern mehr erfahren.


    Der Klappentext verspricht eine unterhaltsame Geschichte und lädt direkt zum Lesen ein.


    Bei dem Buch handelt es sich um die Fortsetzung des Buches „Working Mom“. Dieses Buch kannte ich bisher noch nicht, konnte aber auch beim lesen keine Defizite in Form von fehlenden Vorkenntnissen feststellen. So kann man auch als Neueinsteiger problemlos zum Buch greifen.


    Der Einstig gelang recht schnell und problemlos. Man ist alsbald mitten in der Geschichte und lernt die einzelnen Protagonisten kennen. Da ich selbst noch nicht in dem Alter bin, konnte ich leider noch nicht alles nachvollziehen. Dennoch erwischte ich mich hin und wieder bei einem nicken und dachte mir, dass mir einiges auch bekannt vorkommt. Dies bringt den Leser natürlich auch erst einmal zum Grübeln.


    Der Schreibstil der Autorin ist stets sehr flüssig und detailliert. Aber auch eine gewisse Portion Humor ist auszumachen, was mir sehr gefallen hat und mich nur so durch die Seiten gleiten lies.
    Stets wollte man wissen, wie es im Leben der Erzählerin weiter gehen würde. Manchmal riss sie aber auch Themen an, die mich etwas verwundert oder irritiert ins Buch blicken ließen.


    Das Ende ist passend gewählt und schließt den Roman- wie sollte es auch anders sein- mit einem Happy End ab. Dieses gefiel mir zwar, ich empfand es aber jedoch an der einen oder anderen Stelle etwas zu viel des Guten und überladen.


    Mein Fazit:
    Ein unterhaltsamer Roman über die Wechseljahre und wie das Leben eben manchmal so spielt.


    Das Buch hat mich mit seinem Humor gut unterhalten und vom Alltag abschalten lassen. Wer mal kurz die Seele baumeln lassen mag, ist hier sicherlich sehr gut beraten!

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    StMoonlights avatar
    StMoonlightvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Nette Unterhaltung ohne wirklichen Anspruch.
    Altes Eisen oder best age?

    Die 49jährige Kate Reddy steckt in einer Midlifecrisis: Sie war Karrierefrau. Irgendwann. Jetzt hat sie Anzug und hohe Absätze gegen Jogginghose und Staubwedel getauscht. Befriedigend findet sie das nicht. Erst recht nicht, als ihr Mann seinen Job schmeißt, um eine neue Ausbildung als Lebensberater anzufangen. Kate kann ihn nicht zur Vernunft bringen, denn statt er Geld verdient, muss er die Ausbildung bezahlen! Damit die Familie überhaupt etwas zu Essen hat, bleibt nichts anderes übrig, als das die Frau des Hauses sich wieder in die Arbeitswelt begibt. Doch mit knapp 50 ist das alles andere als einfach, wie sie schnell feststellen muss. Doch dann hat, dank einer Freundin, die rettende Idee: Der Lebenslauf wir einfach ein wenig umgestaltet, so wird z.B. der regelmäßige Einkauf kurzerhand zur logistischen Versorgung eines Kleinunternehmens. Als Kate dann endlich einen Job findet, befindet sie sich auf einem Balanceakt höchsten Anspruches: Familienleben, Berufsalltag, Pflege der Mutter und der Schwiegereltern und dann kommt auch noch eine E-Mail von einem Mann, der die Liebe ihres Lebens war…

    Ein wunderbar erfrischender Schreibstil, welchen Allison Pearson hier an den Tag legt. Die Autorin schafft es, den Leser mit in eine alltägliche Welt zu ziehen, die aber doch anders ist, als man vielleicht erwarten würde. Trotz der vielen Seiten lässt sich das Buch zügig lesen. Dieses liegt sicher auch an dem Humor, der enthalten ist. Alles begann mit einem Schmunzeln und wurde immer mehr zu einem Lacher. Je weiter ich ihm Roman fortschritt, desto mehr musste ich lachen.

    Was mir hier etwas gefehlt hat, ist die Spannung. Die Handlungen sind zwar abgeschlossen, aber leider auch vorhersehbar. Ich hätte mir hier, zumindest mal, einen Überraschungsmoment gewünscht.


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    InaVainohullus avatar
    InaVainohulluvor 3 Monaten
    Herrlich amüsant !

    Mittlerweile bin ich ja ein Fan des Wunderraum Verlags, doch ich gestehe, das ich bei diesem Titel im Vorfeld skeptisch war. Nicht weil sich die Story nicht interessant angehört hätte, sondern wegen des Aufdrucks auf der Verpackung, mit der der Verlag darauf aufmerksam macht, das es sich hier um die Fortsetzung des Titels "Working Mom" handelt. Und den habe ich leider nicht gelesen.

    Ich habe also ein wenig gezögert, das Buch auf der Liste der zu lesenden Bücher nach hinten verschoben, mich schließlich dann aber doch getraut, nachdem ich so viele positive Stimmen dazu gehört habe. Und ich kann euch beruhigen: Man kann das Buch komplett unabhängig lesen. Und sollte es unbedingt tun, wenn man auf der Suche nach einer heiteren, selbstironischen Geschichte ist, die direkt ins Herz zielt.
    Denn genau solch eine ist "Wenn's weiter nichts ist".

    Kate steht kurz vor ihrem 50. Geburtstag und ihre Familie dreht gerade durch. Die Teenager fallen dem digitalen Zeitalter zum Opfer, ihr Mann schmeißt seinen Job, um sich fortan um die Ausbildung als Lifecoach zu kümmern und auf der Achtsamkeitsschiene zu fahren. Nicht das Kate damit ein wirkliches Problem hätte, doch das alles verschlingt jede Menge Geld und irgendwie bleibt sie selbst ein wenig auf der Strecke.

    Zeit also, sich um einen neuen Job zu bemühen und zu sich selbst zu finden. Da sie aber ja mittlerweile kurz vor der 50 steht, sieht die Situation auf dem Arbeitsmarkt natürlich etwas mau aus. Also macht sie sich kurzerhand einfach ein wenig jünger und hat Erfolg.
    Was sie nicht ahnen konnte, ist allerdings, wie aufreibend die Vereinbarung von Job und Familie sein kann. Völlig aus der Bahn gerät dann aber alles mit der Email einer längst verflossenen Liebe.

    Ach, herlich. Dieses Buch ist so urkomisch und amüsant, Kate so eine wunderbare Protagonistin, das mir beim Lesen immer wieder das Herz aufging. Ich konnte mich absolut gut in sie hineinversetzen, da meine Situation zumindest zu Teilen manchmal schon ganz ähnlich ist und ich weiß wie es sein kann, einen nicht ganz ernst zu nehmenden Teenager im Hause zu haben.

    Der Schreibstil ist angenehm leicht, so das man gar nicht merkt, wie schnell man durch die doch recht anständigen 600 Seiten fliegt.
    Neben all der unterhaltsamen Momente in Kates Leben, gibt es aber auch ernste Töne, die zum Nachdenken anregen.

    Ein ganz wunderbarer Roman !

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    Fortis avatar
    Fortivor 3 Monaten
    Witzig und pointiert geschrieben

    "Wenn's weiter nichts ist" ist zwar die Fortsetzung von "Working Mum", lässt sich aber auch gut lesen, wenn man (so wie ich) den Vorgänger nicht kennt.
    Kate Reddy ist 49 und schlägt sich mit allerlei familiären und persönlichen Problemen und Problemchen rum, als sie aus finanziellen Gründen gezwungen ist, wieder zu arbeiten. Wir begleiten sie auf Jobsuche, dann im Job und immer auch im Privaten, wo sie in der Familie von drei Generationen auf Trab gehalten wird. Die Geschichte überschreitet hierbei manchmal die Grenze, bis zu der das ganze auf mich tatsächlich realistisch ist , ist aber noch im Rahmen einer akzeptablen literarischen Überspitzung.
    Was mir aber überaus gefallen hat, ist die sprachliche Umsetzung durch die Autorin Allison Pearson und den Übersetzer Jörn Ingwersen. Die Autorin schreibt witzig (sehr britisch) und pointiert, ohne die Handlung dabei ins Lächerliche zu ziehen. So liest sich das Buch trotz aller ernstzunehmenden Themen sehr unterhaltsam.
    Insgesamt kann ich das Buch empfehlen und zwar nicht nur Leserinnen in Kates Alter, sondern in jedem Alter.

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    SillyTs avatar
    SillyTvor 4 Monaten
    Sehr unterhaltsam, zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken

    Kate Reddy, beinahe fünfzig, Hausfrau, Mutter, Ehefrau und einstige Karrierefrau ist gerade ein wenig an dem Punkt angekommen, an dem sie sich fragt, was aus ihrem Leben geworden ist. Während ihre Kinder typische Teenager im Zeitalter der Elektronik und der sozialen Medien geworden sind und ihr Mann einfach mal so beschlossen hat, seinen Job zu kündigen, um eine neue Ausbildung zum Lebensberater zu machen, die nebenbei unmengen Geld schluckt, muss Kate sich einen neuen Job suchen. Doch mit fast fünfzig entpuppt sich dieses als sehr schwierig. Als eine Stelle in ihrer alten Firma frei wird, beschließt sie kurzerhand, sich ein wenig jünger zu machen und bekommt die Stelle auch tatsächlich. Allerdings ist der Spagat zwischen Familie, Job und das Kümmern um die eigene Mutter und die Schwiegereltern alles andere als leicht. Und dann taucht auch noch eine Email von Jack auf, der Mann, der die Liebe ihres Lebens war. Na ja, wenn’s weiter nichts ist…
    Meine Meinung
    Wenn’s weiter nichts ist, ist die Fortsetzung des Romans Working Mum, der 2004 erschien. Beide Bücher lassen sich allerdings problemlos getrennt voneinander lesen, denn die Autorin Allison Pearson hat sich gefragt, was aus der Working Mum Kate einige Jahre später geworden ist.
    Der Roman lässt sich locker und leicht lesen und ich war hier gleich vom ersten Moment an mitten in der Story. Mit sehr viel Wortwitz, urkomischen Situationen und ganz viel Selbstironie erzählt sie Kates Geschichte und ich musste mehr als einmal laut lachen. Ganz oft habe ich überlegt, wie es wohl in Working Mum zur Sache gegangen ist, denn ich habe hier den Eindruck, dass eines Tages ich so eine Kate sein werde, denn die Working Mum bin ich zur Zeit. Auch wenn es ein etwas dickerer Wälzer von knapp über 600 Seiten ist, flogen die Seiten dank des unheimlich flüssigen Schreibstils nur so an mir vorbei und ich fühlte mich durchweg bestens unterhalten.
    Im Prinzip schildert uns die Autorin hier das alltägliche Leben ihrer Protagonistin Kate, ihre Mutter ruft sie mitten in einem Bewerbungsgespräch an, weil sie sich nicht für eine Teppichfarbe entscheiden kann. Ihre Tochter weckt sie in Tränen aufgelöst mitten in der Nacht wegen eines Belfies (wer nicht weiß, was das ist, es handelt sich um ein Foto der blanken Rückseite), ihr Mann versucht auf Tofu, Radlerhosen und rasierte Beine umzusteigen und ihr Sohn findet alles einfach nur urkomisch. Ja, ich hatte hier durchaus Mitgefühl mit Kate und irgendwo konnte ich mir gut vorstellen, was da gerade bei ihr so los ist, auch wenn meine Kinder zehn Jahre jünger sind.
    Kate ist es auch, die hier aus der Ich-Perspektive ihr Leben, oder das was sie glaubt, was davon übrig ist, schildert. Dadurch wird sie auch dem Leser ganz schnell sehr nahe gebracht und man betrachtet das Geschehen mit ihren Augen und schlägt gemeinsam mit Kate so manches Mal die Hände über den Kopf zusammen.
    Kate ist toll, auch wenn sie noch nicht so richtig in unserem Zeitalter der sozialen Medien angekommen zu sein scheint, ist sie trotzdem eine recht moderne Frau. Ich mochte sie auf jeden Fall sehr und fand es absolut amüsant, ihr zuzusehen. Mit ganz viel Sarkasmus und auch Selbstironie beschreibt Kate, was da alles bei ihr so los ist und das ist wirklich so einige.
    Ihren Mann Richard hätte ich so manches Mal gerne geschüttelt, denn auch wenn es hier ein wenig klingt, als stünde Kate vor einer Midlife Crisis, ist es doch beinahe schon Richard, der hier versucht, sein Leben umzustricken. Besonder gut weg kommt er hier allerdings nicht und ich fand ihn absolut egozentrisch und nervig.
    Emily ist eine tolle, junge Frau und hat zur Zeit ebenfalls eine kleine Lebenskrise. Ganz typisch Teenager, wobei es hier durchaus noch genauer hinzuschauen gilt. Aber das gelingt selbst Kate nicht. Auch Ben ist der typische Teenager, aber durchweg der männliche Teenie und bleibt hier ein wenig im Hintergrund, ganz so, wie er auch zu sein scheint.
    Mein Fazit
    Humorvoll, aber doch auch mit einer Portion des wahren Lebens hatte ich hier den Eindruck, einer realen Familie beim Alltag zuzuschauen. Komische Situationen, nachdenklich stimmende Momente, aber Augenblicke zum Lachen wechseln sich hier ab und lassen mich wohl einen kleinen Blick darauf werfen, wie mein Leben in der Zukunft aussehen könnte. Eine sympathische und sehr selbstironische Protagonistin und lebendige Nebencharaktere runden das gelungene Gesamtbild ab. Tolle Unterhaltung für die erwachsene Leserin, Leseempfehlung!

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    connychaoss avatar
    connychaosvor 4 Monaten
    Mittelmäßig

    Kate ist 49 und muss nach einer längeren „Babypause“ wieder einen Job finden. Ihr Mann ist in einer Umschulungsmaßnahme und auf Selbstfindungstrip, die Erziehung der beiden Teenager (16 und 14) sowie die Sorge um die alternden Eltern bleibt an Kate hängen. Zu all dem Stress kommt dann noch das Gefühlschaos hinzu, welches eine verflossene Liebe und die Wechseljahre bereiten. „Wenn‘s weiter nichts ist“ ist die Fortsetzung des Buchs „Working Mum“. Beide Bücher lassen sich aber auch unabhängig voneinander lesen. Das Cover und die Gestaltung des Buches gefällt mir sehr gut. Das Cover erinnert an das gerade so aktuelle Handlettering, das Vorsatzpapier ist hübsch gemustert und das Lesebändchen nett bedruckt. Der Schreibstil liest sich sehr leicht und flüssig. Die Geschichte ist humorvoll, etwas überspitzt und nicht immer glaubwürdig. Mit Kate konnte ich mich leider wenig identifizieren, ihr Hormonchaos durch Wechseljahre und den Flirt mit Jack waren zwar anfangs ganz unterhaltsam zu lesen aber ich konnte nicht verstehen, wie sich sich so viel von ihrem Ehemann gefallen lässt, alles alleine managt und dabei noch so naiv ist. Mir wäre da die Hutschnur geplatzt. Nach etwa der Hälfte des Buches sind mir Kate und ihr Ehemann nur noch tierisch auf die Nerven gegangen.

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    MelaniePvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Realitätsnahes und unterhaltsames Buch über das Leben einer Mutter zwischen Familie, Arbeit und dem Alter.
    Aus dem Leben gegriffen

    Kate steht kurz vor ihrem 50. Geburtstag und hat so viel zu tun wie nie zuvor. Neben der Hausrenovierung muss sie für ihre Familie finanziell sorgen, da ihr Mann eine Umschulung macht und auch sonst keine Hilfe ist. Doch wo findet man einen Job kurz vor dem 50. Geburtstag? Und dann gibt es noch die Probelme ihrer Kinder, Mutter, Schwester und Schwiegereltern. Wie bekommt man all das souverän unter einen Hut?

    Dies ist die Geschichte von Kate, die versucht all das oben angeführte nach bestem Gewissen zu meistern und dennoch auch noch auf sich selbst schauen sollte.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Anfangs fiel es mir etwas schwer in die Geschichte hineinzukommen, aber wenn man einmal mit allen Charakteren vertraut ist, liest sich das Buch äußerst flüssig und man kann vieles nachvollziehen bzw. Parallelen zum eigenen Leben entdecken oder auch die eigene Mutter mit anderen Augen sehen.
    Es ist schwierig als Mutter den Wiedereinstieg in den Beruf zu schaffen und muss dabei einige Abstriche in Kauf nehmen. Die Schwierigkeiten im Alter werden in dem Buch gut augegriffen und auch, dass bei den meisten Menschen das Leben nicht nach Plan verlaufen ist.

    Ich kann dieses Buch jeder Mutter empfehlen, da es sich unterhaltsam liest und man sich teilweise darin wiederfindet.

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    Maggis avatar
    Maggivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Leichte, unterhaltsame Lektüre in schön gestaltetem Gewand.
    Schöner Unterhaltungsroman

    Beim im Wunderraum-Verlag erschienenen Buch „Wenn´s weiter nichts ist“ handelt es sich um einen in lockerem Stil geschriebenen Unterhaltungsroman, der wohl hauptsächlich Frauen als Leserinnen ansprechen wird. Das Buch ist sehr schön gestaltet und macht mit seinem Leinenrücken, dem schönen Vorsatzpapier und dem bedruckten Lesebändchen einen hochwertigen Eindruck. Obwohl das Buch sehr dick und damit auch etwas schwerer ist, konnte ich es gut handhaben und auch im Bett, sowie in Öffentlichen Verkehrsmitteln lesen. Manchmal muss sich die Größe der Handtasche eben der Größe des Buches anpassen ;)

    Bei dem Buch handelt es sich um die Fortsetzung von „Working Mum“, was mir nicht bewusst war. Man kann das Buch aber prima auch ohne den Vorgänger lesen und braucht an keiner Stelle irgendein Vorwissen aus dem ersten Band.

     

    Die Protagonistin Kate steht kurz vor ihrem 50. Geburtstag und schläg sich mit pupertierenden Kindern, einer merklich in Gleichgültigkeit und Gewohnheit versunkenen Ehe und alternden, kranken Eltern und Schwiegereltern herum. Darüber hinaus versucht sie, wieder in ihrem Job in der Londoner Finanzwelt Fuß zu fassen. In allen Bereichen stößt sie auf Hindernisse. Für ihren Berufszweig ist sie quasi schändlich alt, ihr werter Herr Gatte beschäftigt sich ausschließlich mit sich, die Senioren der Familie sind zunehmend auf Hilfe angewiesen und ihre Kinder stecken tief in dem typischen Teenager-Egoismus fest. Das Buch ist sprachlich eher einfach strukturiert, was einen sehr schnellen und unangestrengten Lesefluss ermöglicht. Als Leser kommt man sofort gut in dem alltäglichen Familienwahnsinn an. Die Mischung aus humorvoller Schreibweise und den im Grunde ernsten Kernthemen ist gut gelungen, dennoch ist es in meinen Augen aber ein leichter Frauenroman.


    Man bekommt nach und nach Zugang zu den einzelnen Familienmitgliedern, wobei stets aus Kates Sichtweise geschildert wird. Ihre starke Liebe und Loyalität gegenüber ihrer Familie ist stets im Vordergrund. Meistens gibt sie den Bedürfnissen von allen anderen mehr Raum als ihren eigenen, aber das ist eine Eigenschaft vieler Mütter, die hier größtenteils glaubhaft geschildert wird. Vor manchen Dingen verschließt sie aber auch die Augen, was ihre Überforderung zeigt. Im Laufe des Buches lösen sich so manche Konflikte und Kate findet einen neuen Groove, hinein in die zweite Lebenshälfte – denn im besten Fall ist 50 die Hälfte, wie sie fest stellt.

     

    Trotz der schweren Themen, wie Menopause, Ehekrise, alten und sterbenden Eltern, Demütigung und Neufindung im Beruf , bleibt das Buch stets leicht und manchmal etwas oberflächlich. Wer einen oft witzigen, angenehmen Unterhaltungsroman lesen möchte, liegt mit „Wenn´s weiter nichts ist“ genau richtig. Eine gute Urlaubs- und Vom-Alltag-Abschalte-Roman. 3,5 Sterne bekommt das Buch von mir. Da das hier bei Lovelybooks nicht geht, runde ich guten Gewissens auf 4 Sterne auf, da mich das Buch gut unterhalten hat und zudem ausnehmend hübsch gestaltet ist.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Wenn’s weiter nichts ist

    Willkommen zur WUNDERRAUM Leserunde. Heute stellen wir euch »Wenn’s weiter nichts ist« von Allison Pearson vor.
    Kennt ihr das Gefühl, dass die Zeit einfach an euch vorbei rast?
    Kennt ihr das Gefühl, dass euer Terminplan stetig platzt?
    Wie wäre es wohl, wenn man Zeit für sich selbst einplant?
    Bewerbt euch jetzt und erfahrt wie Kate mit der komplizierten Situation umgeht.


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    Kate Reddy steht vor ihrem 50. Geburtstag und fragt sich, wo ihr Leben geblieben ist. Dabei ist das Alter längst nicht ihre einzige Sorge: Kate plagt sich mit zwei Teenagern, kümmert sich um kränkelnde Schwiegereltern und eine Mutter, die zunehmend auf Hilfe angewiesen ist. Und sie sucht den Wiedereinstieg ins Berufsleben, da ihr Mann beschlossen hat, dem Hamsterrad Ade zu sagen und die Kunst der Achtsamkeit zu erlernen. Als sich dann auch noch eine verflossene Liebe bei Kate meldet, wird es kompliziert ...


    Leseprobe (Klick Blick ins Buch)

    Allison Pearson ist Journalistin und Autorin. In England wurde sie durch Zeitungskolumnen bekannt, bevor ihr der Durchbruch als Autorin mit dem Roman »Working Mum« gelang. Der Bestseller wurde mit Sarah Jessica Parker und Pierce Brosnan verfilmt. Aufgrund ihres Witzes, ihres Scharfsinns und ihrer Art zu erzählen wurde sie als „die neue Nora Ephron“ gefeiert. Die New York Times lobt ihre unnachahmliche Fähigkeit, innerhalb eines einzigen Absatzes zwischen Komödie und Tragödie zu wechseln. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Cambridge.

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