Allison Pittman Für Zeit und Ewigkeit

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Inhaltsangabe zu „Für Zeit und Ewigkeit“ von Allison Pittman

Iowa, 1850: Die fünfzehnjährigen Camilla Deardon würde ihr Leben wohl als „eintönig“ bezeichnen. Das ändert sich schlagartig, als sie Nathan Fox kennenlernt. Dem Charme des gutaussehenden Mannes kann sich Camilla nicht entziehen, so sehr ihre Eltern sie auch vor ihm warnen. Denn Nathan gehört zu einer Gruppe Mormonen, die in der Nähe ihr Lager aufgeschlagen haben. Voller Sehnsucht nach Freiheit und Geborgenheit brennt Camilla mit ihrem Liebsten durch. Doch das vermeintliche Glück währt nicht lange. Camilla muss sich mit dem Kern ihres christlichen Glaubens auseinandersetzen. Und mit der Frage, was sie als Ehefrau und Mutter alles ertragen kann ... Die Fortsetzung dieses Romans erscheint im Juni 2012.

Liebe macht blind - doch das Erwachen kann bitter sein.

— mabuerele
mabuerele

Liebe macht blind - doch das Erwachen kann bitter sein.

— mabuerele
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— Smilla507
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    Für Zeit und Ewigkeit
    Dominika

    Dominika

    03. January 2014 um 14:29

    Beschreibung: Camilla ist 15, als sie einen jungen Mann, namens Nathan Fox, aus der Gemeinde der Mormonen kennenlernt. Gegen den Willen ihrer Eltern verliebt sie sich in ihn und verlässt ihr liebloses Elternhaus. Sie folgt Nathan  in die weite Welt, auf der Suche nach dem verheißenen Land der Mormonen, das Land, dass Gott ihnen allein zugesprochen hat. Dort angekommen genießt sie ihr Eheglück und bereut nicht im Geringsten, diesen Schritt gewagt zu haben. Doch dann stirbt ihr drittes Kind und Camillas Glaube an ihren Mann und seine Gemeinde kommt ins wanken. Meine Meinung: Ich habe das Buch wirklich sehr gern gelesen. Die Autorin schreibt sehr einfach und unkompliziert. Und vor allem sehr gefühlvoll. Sie wiederholt sich nicht und lässt wunderbar in den Glauben der Mormonen einblicken und verstehen.  Was ich an Camillas Mutter sehr gut fand und selbst übernommen habe ist, dass sie ihre Tochter jeden Tag einen Kapitel aus der Bibel lesen und einen Vers, der Camilla wichtig erschien, daraus abschreiben lies. So bleibt doch etwas für eine längere Zeit im Gedächtnis.  

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  • Leserunde zu "Für Zeit und Ewigkeit" von Allison Pittman

    Für Zeit und Ewigkeit
    SiCollier

    SiCollier

    Hallo allerseits, heute darf ich euch wieder zu einer Leserunde einladen. Darum geht es: Zum Inhalt (Quelle: Lovelybooks) Iowa, 1850: Die fünfzehnjährigen Camilla Deardon würde ihr Leben wohl als „eintönig“ bezeichnen. Das ändert sich schlagartig, als sie Nathan Fox kennenlernt. Dem Charme des gutaussehenden Mannes kann sich Camilla nicht entziehen, so sehr ihre Eltern sie auch vor ihm warnen. Denn Nathan gehört zu einer Gruppe Mormonen, die in der Nähe ihr Lager aufgeschlagen haben. Voller Sehnsucht nach Freiheit und Geborgenheit brennt Camilla mit ihrem Liebsten durch. Doch das vermeintliche Glück währt nicht lange. Camilla muss sich mit dem Kern ihres christlichen Glaubens auseinandersetzen. Und mit der Frage, was sie als Ehefrau und Mutter alles ertragen kann > Hier auf der Verlagsseite bei Gerth Medien zum Buch < gibt es eine Leseprobe dazu. Das Buch findet seine Fortsetzung in „Nur Dir will ich gehören“. Dazu gibt es > hier ebenfalls eine Leserunde < . Für die Leserunde gibt es keine Freiexemplare, jeder liest mit eigenem Exemplar, das man entweder schon hat oder sich erst noch besorgen muß. Die Anmeldefrist läuft ab sofort bis zum 17. Oktober, 24.00 Uhr. Beginn der Leserunde nach Absprache der Teilnehmer.

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  • Für Zeit und Ewigkeit

    Für Zeit und Ewigkeit
    kira35

    kira35

    04. November 2013 um 20:10

    Camilla Deardon lebt mit ihren Eltern ein behütetes, bescheidenes Leben in Iowa. Sie besucht die Schule, hilft auf der kleinen Milchfarm und muss, sehr zu ihrem Leidwesen, täglich ein Kapitel in der Bibel lesen. Da lernt sie 1850, gerade 15jährig, den gut aussehenden Nathan Fox kennen. Er gehört zu einer Gruppe Mormonen, die in der Nähe von Camillas Elternhaus ein Lager aufgeschlagen haben. Camilla erliegt schnell dem Charme Nathans und brennt nach kurzer Zeit mit ihm durch. Ihre Sehnsucht nach Freiheit, Geborgenheit und Glück endet nach sieben Jahren, als ihr durch den Tod ihres neugeborenen Sohnes klar wird, dass der christliche Glaube, der tief in ihrem Herzen verwurzelt ist, nichts mit der Glaubenswelt der Mormonen zu tun hat. Meinung / Fazit: Am Beispiel von Camilla erzählt die Autorin eine ergreifende Geschichte. Camilla, gefangen in ihrer tiefen Liebe zu Nathan, schließt sich der Glaubenswelt der Mormonen an. Sie lässt sich taufen, heiratet ihn und gründet mit ihm eine Familie. Das Leben scheint es gut mit ihnen zu meinen, doch dann stirbt ihr neugeborener Sohn und durch die Trauer um ihn wird in ihrem Herzen ihr christlicher Glaube langsam wach und sie merkt, dass die Glaubenswelt der Mormonen mehr Schein als Sein ist. So entschließt Camilla sich, die Gemeinschaft zu verlassen, auch wenn sie ihre geliebten Töchter nicht mit sich nehmen kann. Dieses Buch von der Amerikanerin Allison Pittman nahm mich von Beginn an gefangen. In einem flüssigen, fesselnden Schreibstil beschreibt sie die Personen, Charaktere und Umgebungen sehr realistisch. Sie führt den Leser in kleinen Abschnitten in die Glaubenswelt der Mormonen ein und zeigt den Unterschied zum Christentum auf. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen; die Unterschiede im Glauben der Mormonen und der Christen sind gut herausgearbeitet und nachvollziehbar dargestellt. Dieses Buch geht weiter in der Fortsetzung " Nur Dir will ich gehören".

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  • Wenn Liebe blind macht ...

    Für Zeit und Ewigkeit
    mabuerele

    mabuerele

    03. November 2013 um 21:03

    Wir schreiben das Jahr 1850. In Iowa lagert eine Gruppe Mormonen. Sie sind auf den Weg nach Utah. Dort wollen sie die Stadt Salt Like City gründen und einen Tempel errichten. In einem strengen Elternhaus im Ort wächst die 15jährige Camilla auf. Die Eltern legen Wert auf die christliche Erziehung ihrer Tochter. Täglich soll sie ein Kapitel aus der Bibel lesen, die Fragen der Mutter dazu beantworten und einen Vers in ihr Tagebuch schreiben. Auf dem Weg zur Schule trifft Camilla Nathan Fox. Der junge Mann wurde von den Mormonen aufgenommen, als ihn das Waisenhaus auf die Straße setzte. Er erklärt Camilla, dass sie die erbetene Frau für ihn sei. Ihren Vater empfindet Camilla als hart und streng. Nathan dagegen redet mit Hingabe und Überzeugung von seinem Glauben. Unerfahren und verliebt, wie Camilla ist, verlässt sie ihr Elternhaus und folgt Nathan. Die Autorin lässt das Leben in Iowa in der damaligen Zeit anschaulich vor Augen entstehen. Das Leben in Camillas Elternhaus und im Ort wird ausführlich beschrieben. Camillas Vater ahnt nicht, dass er mit seinem Verhalten die Tochter aus dem Haus treibt. Lange hält die Verliebtheit an. Doch eines Tages begreift Camilla, dass Nathans Glaube nicht ihr Glaube ist. Mittlerweile hat sie zwei Töchter. Bisher hat ihnen Nathan von seinem Glauben erzählt, nun beginnt Camilla, mit ihnen in der Bibel zu lesen. Mit nur wenigen Sätzen und Formulierungen gelingt es der Autorin, die Glaubensgrundsätze der Mormonen zusammenzufassen und wesentliche Unterschiede zur Bibel herauszustellen. Mit Bangen habe ich Camillas Lebensweg verfolgt. Auch hier beschreibt die Autorin die Verhältnisse und Umstände sehr exakt. Camilla muss Entscheidungen treffen, die ihr ganzes Leben verändern. Die Eltern habe jegliche Verbindung abgebrochen. Beziehungen außerhalb der Glaubensgemeinschaft gibt es keine. Nur die Indianerin Kimana, die als Haushälterin bei der Familie arbeitet, versteht Camilla. Die Protagonisten sind gut charakterisiert. Camilla wächst in einem behüteten Elternhaus auf. Doch es fehlt die Lebendigkeit des Glaubens. Nathan hat bei den Mormonen das erste Mal erlebt, dass er akzeptiert und beachtet wird. Er lebt für seinen Glauben und merkt nicht, wie geringschätzig er zum Teil betrachtet wird. Besonders beeindruckt hat mich Kimana. Ihre Herkunft und die Erzählungen der Ahnen geben ihr inneren Halt. Deshalb lässt sie die Lehre der Mormonen nicht an sich heran. Dazu kommt, dass sie von ihnen nicht als gleichwertig behandelt wird. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeichnet nicht nur ein Lebensbild. Es zeigt, dass ohne das Opfer und die Gnade Jesu jeder Glaube in die Irre führt.

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  • Rezension zu "Für Zeit und Ewigkeit" von Allison Pittman

    Für Zeit und Ewigkeit
    LaDragonia

    LaDragonia

    01. November 2013 um 12:31

    Zum Inhalt: Camilla Deardon ist 15 Jahre alt und lebt mit ihren Eltern ein ihrer Meinung nach eher langweiliges Leben auf einer Farm in Iowa. Die Eltern versuchen ihr den christl. Glauben zu vermitteln, vor allem dadurch in dem sie jeden Abend ein Kapitel in der Bibel lesen muss und einen Vers daraus in ihr Tagebuch übertragen muss, was ihr persönlich den Glauben eher fade und langweilig erscheinen lässt. Kein Wunder ist es da, dass sie dem jungen Mormonen Nathan und seinen flammenden Reden, mehr als zugetan ist. Obwohl ihre Eltern sie immer wieder vor diesen Menschen und ihrer Lebenseinstellung warnen, brennt sie letztendlich mit Nathan durch und heiratet ihn noch auf dem Weg des Trecks nach Salt Lake City. Die ersten Jahre verleben die beiden überaus glücklich, doch dann ziehen erste Schatten auf, als Nathan beginnt sich mit dem Willen des Propheten Brigham über die Vielehe auseinanderzusetzen. Als dann auch noch ein Unglück geschieht, wendet Camilla sich endlich wieder ihrem christlichen Glauben zu, doch leider mit fatalen Folgen für sich und ihre Familie, von der Seite der Mormonen. Meine Meinung: Ein wirklich erstklassiges Buch der Autorin. Sie hat einen sehr spannenden und ergreifenden Schreibstil, der den Leser von der ersten Seite an, gefangen nimmt. Dazu kommt, dass das Buch mit einem wirklichen Cliffhanger endet, der es dem Leser ganz und gar unmöglich macht, mit dem zweiten Teil zu warten. Gott sei Dank habe ich persönlich ihn schon hier liegen. Die Autorin Allison Pittman beschreibt in diesem Buch am Beispiel von Camillas Familie und Umfeld sehr anschaulich die Probleme und Konsequenzen, wenn zwei Glaubensrichtungen aufeinanderprallen. Wir können dieses Phänomen immer wieder beobachten. Egal ob es nun wir hier der mormonische Glaube ist, der auf den christl. prallt, oder z.B. auch wenn wie in der heutigen Zeit oft, Muslime und Christen sich in dieser Art und Weise begegnen. Genauso düster und melancholisch wie das Cover des Buches schon einher kommt, so bestimmt diese Stimmung auch zeitweise den Inhalt. Manches mal fragt man sich als Leser wirklich, woher die Protagonistin dann wieder diese Hoffnung und den Mut nimmt, sich all den Irrlehren und Wirren doch wieder entgegen zu stellen und an ihrem neu erwachten Glauben fest zu halten. Mein absolutes Lieblingszitat in diesem Zusammenhang war: „Mein Sohn war auf diese Welt gekommen, um in mir diesen winzigen Moment des Zweifels an den Lehren von Joseph Smith auszulösen.“  Insgesamt gesehen ist dieses Buch wirklich ein Schmuckstück, das man gelesen haben muss. Ich für meinen Teil bin nun mehr als gespannt auf den zweiten Teil.

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  • Wie man in die Fänge einer Sekte geraten kann

    Für Zeit und Ewigkeit
    Smilla507

    Smilla507

    01. November 2013 um 12:28

    Iowa, 1850: Mit 15 Jahren trifft Camilla auf den gutaussehenden und charmanten Nathan Fox. Nathan gehört mit seinen Glaubensbrüdern und –schwestern zu den Mormonen, die in der Nähe ihres Elternhauses lagern. Das Leben, das Camilla bis zu diesem Zeitpunkt führte, wirkte bedrückend und eintönig. Bei Nathan dagegen begegnen ihr überquellende Freude, Enthusiasmus, Liebe und ein lebendiger, faszinierender Glaube an Gott. „Stell dir nur vor, Camilla: eine neue Stadt auf einem neuen Berg zu bauen, in unserem Fall in einem Tal. Ich habe sie darüber reden hören. Majestätische Berge und Felder, die reif sind für die Ernte. Wie ein Stück Schöpfung, das der himmlische Vater speziell für uns vorgesehen hat. Und wir werden in Freiheit anbeten und unsere Kinder großziehen können...“ (S. 37) So ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie ihrer Sehnsucht nachgibt und Nathan und den anderen Mormonen Richtung Utah folgt, wo man ein neues Zion errichten will. Zunächst geht alles gut. Camilla und Nathan lieben sich, bekommen Kinder. Als dann ihr 3. Kind kurz nach der Geburt stirbt, lüftet sich plötzlich der Schleier von ihren Augen und sie sieht die falschen Lehren. Von da an wird Camillas Leben zur Zerreißprobe: Wie kann sie ihrem richtigen Glauben, ihrem Ehemann und ihren Töchtern gerecht werden? Eines wird ihr deutlich: Gott steht an erster Stelle und bei IHM möchte sie die Ewigkeit verbringen. Alison Pittman ist mit diesem Roman zu recht Finalistin des Christy Awards gewesen! Auch wenn die Stimmung teilweise ziemlich düster ist hat mich das Buch und seine Handlung sehr in ihren Bann gezogen. Interessant sind die Hintergründe und das, was die Mormonen glauben. Das alles ist sehr gut mit den Geschehnissen des Buches verwoben. Camilla tritt als Ich-Erzählerin auf, die ihre Geschichte Revue passieren lässt. Dadurch gewinnt die Geschichte viel mehr an Tiefe, weil man quasi hinter die Kulissen gucken kann: Wie es ihr ergeht, welche Gedanken sie sich macht, ihre Gebete zu Gott. Das Cover wirkt leider ebenfalls düster, so dass ich das Buch sicher nicht gelesen hätte, wenn es mir nicht wärmstens empfohlen worden wäre. Andererseits passt es zum Inhalt des Buches, genau so wie der Titel „Für Zeit und Ewigkeit“. Nathan ist nämlich ein sehr gläubiger Mormone, von „geistlicher Gier getrieben“, wie es sehr passend im Buch beschrieben wird. Für Mormonen ist es wichtig, im Jetzt möglichst viele Frauen und Kinder zu haben, um in der Ewigkeit nicht allein zu sein. Als Waisenkind aufgewachsen, ist ihm gerade dies besonders wichtig. Ich konnte Camillas Handeln auch nachvollziehen; warum sie Nathan folgte. Mit ihren 15 Jahren war sie ziemlich naiv und blind vor Liebe. Trotz der biblischen Unterweisung, die sie von ihren Eltern bekam, konnte sie zu Beginn keinen Unterschied zwischen der Lehre der Mormonen und dem christlichen Glauben erkennen. Alison Pittman zeigt damit auf, wie gefährlich es ist in eine Sekte abzurutschen, wenn man sich nicht in der Bibel auskennt. Das Ende des Romans bleibt offen, deswegen stürze ich mich nun direkt auf den 2. Band „Nur dir will ich gehören“, weil ich unbedingt wissen will, wie es mit Camilla, Nathan und ihren Töchtern weiter geht. Da ich ein Fable für schöne Formulierungen habe, kommt hier einer meiner Lieblingssätze: „Das Lächeln dieses Jungen war so warm, als trüge er die Sonne zwischen den Lippen.“ (S. 22)

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  • Kann sie der Irrlehre entfliehen?

    Für Zeit und Ewigkeit
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    01. November 2013 um 11:29

    Camilla ist fünfzehn und wächst bei ihren Eltern in Iowa auf. Sie leben in einfachen Verhältnissen, aber nicht wesentlich anders als die Menschen um sie herum. Ihr Vater ist sehr autoritär und kann seine Liebe schwer zeigen, die Mutter versucht zu vermitteln. Vor allem die Mutter bemüht sich, Camilla mit dem christlichen Glauben bekanntzumachen und leitet sie zum Bibellesen an. Doch eines Tages kommt Camilla mit einem jungen Mormonen auf der Durchreise in Kontakt. Und wie das in dem Alter so üblich ist, lodert die Leidenschaft brennend. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände brennt sie mit ihm durch, heiratet ihn und folgt Nathan auf dem Treck nach Salt Lake City. Anfangs lebt sie in rosa Wolken, und erst nach Jahren wacht sie auf und bemerkt, in was sie hineingeraten ist. Hat sie noch eine Chance? Schon das Thema Irrlehre ist sehr ansprechend, aber auch die Umsetzung ist außerordentlich gelungen. Allison Pittman malt ihre Figuren sehr lebendig und mit differenzierten Charakteren, die sehr natürlich und realistisch wirken. Man leidet und bangt mit Camilla - aber dies ist nur der erste Band. Jetzt kann ich es kaum erwarten, auch den zweiten zu lesen. Die Autorin hat mich voll in ihren Bann geschlagen!

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  • Ein spannender Roman über die Anfänge der Mormonen

    Für Zeit und Ewigkeit
    cho-ice

    cho-ice

    23. June 2013 um 18:16

    Wie gerät man in die Fänge einer Sekte? Nicht wenige kommen über ihre große Liebe damit in Verbindung - so auch Camilla Deardon, die Protagonistin von „Für Zeit und Ewigkeit“. Im zarten Alter von 15 Jahren begegnet sie dem charismatischen Nathan Fox, der zu den geheimnisvollen, verrufenen und auch stark verfolgten Mormonen gehört. Als sie eine Entscheidung treffen muss, lässt sie ihr altes Leben hinter sich und zieht mit ihm nach Utah, ins gelobte Land. Die beiden erleben glückliche Jahre, bis sie zum ersten Mal vom Schicksal getroffen werden. In dieser Krise beginnt Camillas Fassade zu bröckeln und sie fragt sich, was sie eigentlich glauben kann. Doch ihre Suche nach der Wahrheit bleibt nicht ohne Konsequenzen … Allison Pittman hat einen mitreißenden Roman geschrieben, der mich sofort in die amerikanische Lebenswelt des 19. Jahrhunderts und die Kultur der damaligen Mormonen hineingezogen hat. Ihre große Stärke ist die glaubwürdige Beschreibung der Gedanken und Gefühle ihrer Charaktere. Auch wenn Vieles aus heutiger Sicht unverständlich bleibt, so werden doch Motive und Motivationen lebendig und nachvollziehbar. Das Erzähltempo empfand ich als angenehm - nicht zu gehetzt, aber auch nicht zu langsam, einfach gerade richtig. Beeindruckt hat mich auch, wie die Autorin es schafft, die Unterschiede zwischen dem christlichen Glauben und dem der Mormonen herauszustellen, ohne dass es aufgesetzt wird oder ins Belehrende abgleitet.  Pittman konnte dabei auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen: Sie ist selbst in Utah aufgewachsen und ihr Mann war früher Mormone. „Für Zeit und Ewigkeit“ ist der erste 1. Teil einer zweiteiligen Buchserie - und ich freue mich schon auf den zweiten Band!

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  • Leserunde zu "Das Gelübde der Mary Margaret" von Lisa Samson

    Das Gelübde der Mary Margaret
    katja78

    katja78

    Hallo :-) hier möchten wir Euch ein weiteres Buch von Gerth Medien vorstellen. "Das Gelübde der Mary Magaret" von Lisa Samson Mary Margaret pflegt eine besonders innige Beziehung zu Gott. Deshalb kennt sie auch nur einen Herzenswunsch: Gott allein ihr Leben zu widmen. Und das, obwohl sie sich zu Jude hingezogen fühlt, dem rebellischen Freund aus Kindheitstagen. Doch dann verschwindet Jude und kehrt erst nach Jahren zurück: gebrochen, verbittert und schwer krank. Und Mary Margaret erhält von Jesus einen Auftrag, der sie zutiefst irritiert: Soll sie wirklich ihren innigsten Wunsch aufgeben? Und eine Ehe mit diesem Mann eingehen? Für dieses Buch das unter die Haut geht, suche ich 2 Leser, die gemeinsam mit Arwen10 dieses Buch lesen möchten. Bewerbt Euch bitte bis zum 11.11.2012/11 Uhr und verratet mir welche Bücher von Gerth Medien Euch noch interessieren würden. Zur Homepage Zeitnahe Leserundenbeteiligung und eine anschließende Rezension sind Voraussetzung für das gewinnen eines Freiexemplares Gerne können Leser, die das Buch schon haben, sich an der Leserunde beteiligen Vielen Dank an dieser Stelle an Gerth Medien für die Unterstützung

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    • 156
  • Rezension zu "Für Zeit und Ewigkeit" von Allison Pittman

    Für Zeit und Ewigkeit
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. May 2012 um 21:17

    Camilla Deardon ist 15 Jahre und lebt mit ihren sehr gläubigen Eltern auf deren Milchfarm. Als auf dem Nachbargrundstück plötzlich Mormonen kurzzeitig campieren, ahnt die Dorfgemeinschaft, dass es bald Ärger geben wird. Camilla versteht das Ganze nicht, niemand klärt sie über die Andersgläubigen auf, ein fataler Fehler, wie sich kurz darauf raus stellt. Auf dem Schulweg lernt sie den gut aussehenden charmanten Nathan Fox kennen, der sofort einen Platz in ihrem Herzen einnimmt und sie um den Finger wickelt. Als die Mormonen Richtung Utah aufbrechen, verlässt Camilla für immer ihr Elternhaus, nichts ahnend von der wahren Welt, die sie erwartet und dem großen Zwiespalt, der ihr Leben auf eine harte Probe stellt... Allison Pittman schildert informativ und detailliert, dafür auch mit viel Kenntnis und Respekt, die Unterschiede zwischen Christen und Mormonen. Diese Informationen bindet sie in einen historischen Roman ein, der von der ersten Seite an fesselt, so abgedroschen diese Phrase auch sein mag. Aber Pittman gelingt es hervorragend, ihre Leser an ihre Geschichte zu binden. Die Geschichte wird aus Camillas Perspektive erzählt, was das Ganze noch authentischer macht. Ihre Protagonistin wächst dem Leser schnell ans Herz, ist sympathisch mit Ecken und Kanten, so dass man gemeinsam mit ihr leidet, liebt und lebt. Zu schnell blättert man die letzte Seite um und hofft auf Teil 2, der hoffentlich ganz bald in den Regalen stehen wird! Ein besonderes Buch einer besonderen Autorin - eine besondere Empfehlung!

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  • Rezension zu "Für Zeit und Ewigkeit" von Allison Pittman

    Für Zeit und Ewigkeit
    heaven4u

    heaven4u

    15. April 2012 um 20:49

    Iowa 1850: Die fünfzehnjährige Camilla wächst in einem strengen Elternhaus auf und sehnt sich nach Geborgenheit, Freiheit und Wärme. Umso faszinierender findet sie die Gruppe Mormonen, die auf dem angrenzendem Grundstück Rast machen und auf dem Weg nach Utah sind - ihrem Zion – um sich dort niederzulassen. Trotz der Warnung ihrer Eltern, lässt sie sich von Nathan umwerben und flieht mit ihm in die vermeintliche Freiheit. Doch der Glaube der Mormonen ist viel strenger als sie erwartet hatte. Anfangs ist alles neu und interessant, aber als beide heiraten und sich niederlassen, merkt Camilla, dass hier nicht immer Gott im Mittelpunkt steht, sondern auch die Propheten. Wird Camilla mit Nathan glücklich werden? Wie geht sie mit seinem Wunsch um, doch noch ein zweites Mal zu heiraten? Dieser Roman brachte mich mit einem ganz neuen Thema in Berührung – mit dem Leben und Glauben der Mormonen. Anfangs findet man sehr viele Parallelen zum christlichen Glauben, aber mehr und mehr sieht man die Unterschiede. Vor allem die Vielehe ist ein sehr wichtiger Punkt, denn je mehr Frauen ein Mann hat, desto mehr Ruhm wird er im Himmel haben. Vor allem der Erstfrau geht es damit meist nicht sehr gut, auch wenn es vielleicht so scheint. Allison Pittman schreibt sehr flüssig und sprachlich mit sehr viel Liebe fürs Detail. Sie schreibt aus Camillas Perspektive, so dass man sehr viel von ihr erfährt und mitfühlt. Aber auch die anderen Charaktere sind sehr genau beschrieben und man fiebert bei jeder Seite mit. Obwohl Glaube eine sehr zentrale Rolle spielt, ist es doch nicht belehrend oder langweilig. Die Auseinandersetzung damit, wie schnell man von Menschen zu etwas verführt wird, was man eigentlich nicht für richtig hält, ist sehr gelungen. Ich hatte das Buch innerhalb weniger Tage regelrecht verschlugen und freue mich auf die Fortsetzung, die bereits im Juni erscheinen soll. Wer sehr gern historische Romane liest und sich für andere Glaubensrichtungen interessiert, für den ist das Buch sehr gut geeignet.

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