Allison Raskin

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Rezension zu "Real Life Sucks. Außer uns sind alle bescheuert" von Allison Raskin

Ein echter Glücksgriff
LillianMcCarthyvor 11 Tagen

Ich habe hinter Real Life Sucks einen lockeren und leichten Mädchenroman vermutet, hatte sogar etwas Angst, dass er vielleicht zu trivial werden könnte. Es ist ein Chat Roman. Zwei beste Freundinnen gehen auf Colleges, die an unterschiedlichen Enden Amerikas liegen. Die eher zurückhaltende Ava kann mit dem Umstand nicht sehr gut umgehen. Anders als die selbstbewusste Gen. Nach und nach stellt sich aber so viel mehr heraus: Avas Reaktion mag zwar übertrieben erscheinen, allerdings leidet sie an Angststörungen, was ihr Verhalten nicht besser erklären könnte. Im Zuge der Handlung versucht sie damit umzugehen und wächst mit ihren Aufgaben. Gen mag zwar auf den ersten Blick sehr unabhängig erscheinen, doch recht schnell erfahren wir auch von ihr, dass sie etwas beschäftigt: Ihre Sexualität. So wurde aus einem Buch, das ich erst als sehr trivial vermutet habe, eine unglaublich tiefe Geschichte, die nicht nur thematisch toll ist sondern auch mit viel Humor erzählt wird.

Ich habe es geliebt, die Wandlung der beiden Mädchen mitzuerleben, ihr Wachen an sich selbst und überhaupt die Probleme, die sie auch bezüglich iher Freundschaft bewältigen müssen zu verfolgen. Allison Raskin und Gaby Dunn haben hier ein unglaublich kluges Buch geschrieben und man kauft es ihnen von vorne bis hinten voll und ganz ab. Real Life Sucks mag zwar äußerlich nicht so erscheinen, es steckt jedoch voller feministischer Gedanken und diversen Themen und ich bin der Meinung, dieses Buch ist völlig zu unrecht völlig underrated.

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Rezension zu "Real Life Sucks. Außer uns sind alle bescheuert" von Allison Raskin

Real Life Sucks. Außer uns sind alle bescheuert
laraundlucavor 4 Monaten

Inhalt:

Liebe beste Freundin,

ich weiß jetzt schon, dass ich alle außer dir hassen werde.

Hochachtungsvoll,

Ava Helmer

Wir sind noch immer im selben Zimmer, du Freak.

Hör auf, zu heulen.

G

Ava und Gen sind beste Freundinnen und so verschieden wie Tag und Nacht. Als sie an entgegengesetzten Enden des Landes anfangen zu studieren, trennen sie plötzlich tausende von Meilen. Über Kurznachrichten und Mails halten sie sich gegenseitig auf dem Laufenden: erste Liebe, wilde Partys, jede Menge social Awkwardness und ein überraschendes Coming-out. Beide Freundinnen fangen ein neues Leben an, jede kämpft mit ihren eigenen Dämonen. Kann eine Freundschaft das überstehen?

Meine Meinung:


Das komplette Buch ist als Chat-Roman verfasst, Mails und Kurznachrichten wechseln sich ab. Dadurch liest sich das Buch sehr schnell. Ich habe schon einige Bücher in diesem Stil gelesen und war bisher auch immer begeistert gewesen. Hier wurden meine Erwartungen allerdings nicht ganz erfüllt. Ich empfand den Schreibstil zwar als modern, aber auch sehr distanziert und kühl, übertrieben und zu oberflächlich. Er konnte mich leider nicht ganz erreichen und auch nicht packen.

Die Handlung an sich war ganz nett, aber durch die distanzierte Schreibweise fehlten mir die Emotionen, das Mitfiebern mit den Figuren. Ich fand die Story am Anfang noch ganz o.k. und witzig, aber schon bald wirkte alles nur noch gestellt und übertrieben. Zwischendurch zog sie sich zudem ziemlich in die Länge und war sehr zähflüssig zu lesen. Im Ganzen zu oberflächlich mit zu wenig Tiefe.

Leider waren mir weder Ava noch Gen wirklich sympathisch. Ich konnte sie nicht wirklich verstehen, ihr Handeln nicht nachvollziehen. 

Das Buch konnte mich leider gar nicht erreichen, wirklich schade. Die moderne Art des Chatromans finde ich normalerweise schön. Doch dieser Jugendroman ging völlig an mir vorbei.

Fazit:

Weder die Handlung noch die Figuren konnten mich packen. 

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Rezension zu "Real Life Sucks. Außer uns sind alle bescheuert" von Allison Raskin

Mal was anderes als ein richtiger Roman
Adoravor 4 Monaten

Schon einmal habe ich ein Buch in diesem Stil gelesen, was mir aber nicht so gut gefallen hat, da es dort nur Briefe waren. Hier wechselten sich Emails mit Kurznachrichten ab, was ich recht erfrischend fand. Natürlich fehlt dem ganzen ein bisschen der Tiefgang. Man erfährt nicht ganz so viel über die beiden Charaktere. Nur das, was sie in den Nachrichten von ihren Gefühlen, der Vergangenheit oder der Gegenwart preisgeben. 

Das Buch war schnell durchzulesen und ist wohl was gutes für Zwischendurch. Was mich etwas gestört hat, war, dass keine Daten dabei waren. Nur hin und wieder Uhrzeiten und gerade zum Schluss weiß man nicht genau wie viel Zeit vergangen ist und ist ein bisschen verwirrt. Aber alles in allem hat mir das Buch gut gefallen und man kann es ganz gut zwischendurch weglesen. Vielleicht auch, wenn man gerade eine Leseflaute hat, da es einfach so vor sich hinplätschert.

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