Allison Winn Scotch

 3.6 Sterne bei 103 Bewertungen
Autorin von Heute und ein Leben lang, Gestern fängt das Leben an und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Allison Winn Scotch

Allison Winn Scotch wurde 1973 in Charlottesville, Virginia geboren. Bevor sie sich als erfolgreiche Romanautorin einen Namen machte, war sie mehrere Jahre als Journalistin für verschiedene Zeitungen tätig. Ihr Debüt "Heute und ein Leben lang", das im Jahr 2013 auch in deutscher Sprache veröffentlicht wurde, avancierte schnell zum Bestseller. Allison Winn Scotch lebt heute mit ihrer Familie in New York.

Alle Bücher von Allison Winn Scotch

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Allison Winn ScotchHeute und ein Leben lang
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Heute und ein Leben lang
Heute und ein Leben lang
 (50)
Erschienen am 01.06.2010
Allison Winn ScotchGestern fängt das Leben an
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Gestern fängt das Leben an
Gestern fängt das Leben an
 (31)
Erschienen am 17.12.2009
Allison Winn ScotchEin Sommer und ein Tag
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Ein Sommer und ein Tag
Ein Sommer und ein Tag
 (16)
Erschienen am 02.04.2013
Allison Winn ScotchVom Schicksal geküsst
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Vom Schicksal geküsst
Vom Schicksal geküsst
 (3)
Erschienen am 18.05.2015
Allison Winn ScotchWas im Leben zählt
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Was im Leben zählt
Was im Leben zählt
 (2)
Erschienen am 01.09.2011
Allison Winn ScotchTime of My Life
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Time of My Life
Time of My Life
 (1)
Erschienen am 26.11.2009
Allison Winn ScotchMi Otra Vida/ Time Of My Life
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Mi Otra Vida/ Time Of My Life
Mi Otra Vida/ Time Of My Life
 (0)
Erschienen am 15.05.2010
Allison Winn ScotchThe One That I Want
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The One That I Want
The One That I Want
 (0)
Erschienen am 28.06.2011

Neue Rezensionen zu Allison Winn Scotch

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Svanvithes avatar

Rezension zu "Vom Schicksal geküsst" von Allison Winn Scotch

Vom Schicksal geküsst
Svanvithevor 3 Jahren

Willa Chandler-Golden ist mit der Überzeugung aufgewachsen, dass alles vorherbestimmt ist und sich das eigene Schicksal nicht verändern lässt. Diese Ansicht kommt nicht von ungefähr, hat doch ihr Vater Richard Chandler einen Selbsthilfe-Bestseller, der genau das behauptet, geschrieben und ist damit berühmt geworden. Nicht genug, er hat ihr zudem den Vornamen William gegeben, weil er sich tatsächlich einen Sohn wünschte, jedoch eine weitere Tochter bekam.


Zwar ist Willa nicht vollständig von den Thesen ihres Vaters überzeugt, fügt sich aber bereitwillig ihrem Schicksal: sie hat Karriere gemacht, ein behagliches Zuhause, einen zuverlässigen, liebevollen Mann, und nur ein Baby fehlt ihr noch zu ihrem vermeintlich vollständigen Glück. Das ist vielleicht die einzige Herausforderung. Ansonsten sucht Willa diese nicht und überlässt auch das Entscheiden den anderen.

Es ist nicht verwunderlich, dass doch alles anders kommt, als gedacht. Innerhalb weniger Tage gerät Willas Leben aus den Fugen. Erst meldet sich ihr Ex-Freund Theodore und stellt ihr eine Freundschaftsanfrage auf Facebook. Dann schlägt ihr Shawn, ihr scheinbar doch nicht so zuverlässiger Ehemann, eine zweimonatige Ehe-Pause vor, für die er dann fein säuberlich festgelegte Verhaltensregeln aufstellt, bevor er sich aus der Stadt verabschiedet. Willa verliert ihren Job, muss ein Auge auf Shawns zwölfjährigen Nick haben, der ohne Vater aufwächst und dessen Mutter gerade in Afrika weilt, und obendrein verkraften, dass ihre Eltern ein neues Beziehungskonzept ausprobieren. Zu guter Letzt überredet ihre Freundin Vanessa sie außerdem noch dazu, mit ihr gemeinsam ein Buch für die erfolgreiche Fernsehsendung Dare you! (Trau dich!) zu schreiben, in dem so ganz nebenbei mit praktischen Beispielen und Erfahrungen die Theorien von Richard Chandler widerlegt werden sollen. Ganz zu schweigen von dem Trouble um Willas Bruder Oliver, einem Promi-Yoga-Guru.

Allison Winn Scotch erzählt in "Vom Schicksal geküsst" auf humorvolle Weise von einer jungen Frau, die begreift, dass das Leben nicht vom Schicksal vorherbestimmt ist. Dass man bereit sein muss, Risiken einzugehen, um letztlich das Leben leben zu können, das einem tatsächlich gefällt.

"Es ist nie zu spät,... das zu suchen, worin man wirklich gut ist und hinter dem man aus vollem Herzen steht." (Seite 271)

Willa hat es sich leicht gemacht. Denn glaubt man ihrem Vater, gibt es keine Zufälle im Leben. Dieses besteht vielmehr aus lauter vorbestimmten Erlebnissen, was schlussfolgernd bedeutet, dass der freie Wille eines Menschen mehr oder weniger ausgeschlossen und jeder auf Gedeih und Verderb dem Schicksal ausgeliefert ist. Getreu dem Motto:  "Alles geschieht aus einem guten Grund."

Willa ist sympathisch und ehrlich, wenn auch mit geringem Selbstwertgefühl und -vertrauen ausgestattet. Sie zögert und zaudert sich mit Gleichmut etwas träge durchs Leben, trifft keine Entscheidungen, stellt ihren Mann nicht in Frage. Sie und Shawn sind "Shilla", ein Paar, das dermaßen miteinander verbunden scheint, dass es als Einzelperson nicht mehr existiert. Nie tut einer etwas ohne den anderen. Sie sind die Schweiz. Ohne Zwist und Komplikationen. Während das Paar am Anfang der Beziehung nur so vor Selbstzufriedenheit und Stolz auf ihre neu gefundene Liebe strahlte, pendelte sich nach der Euphorie der ersten Verliebtheit ein normaler, lauwarmer Beziehungsalltag ein. Ruhig und ereignislos, dafür jedoch sicher, entspannt und gemütlich, vermeintlich glücklich und zufrieden plätschert ihr Leben dahin.

Bis Shawn nicht mehr die Schweiz sein möchte und die weitere Umstände Willa im Grunde nötigen, ihr Leben zu überdenken. Denn Willa ist gezwungen, genau das Gegenteil von dem zu tun, was sie jahrelang gewohnt ist. Sie muss neue Wege erkunden und beschreiten, schwierige Entscheidungen treffen, sich ihren größten Ängsten stellen und die Gelegenheit nutzen, ihr eigenes Schicksal zu kontrollieren. Dies tut sie zunächst nicht frei-, sondern eher widerwillig, und es bedarf mehrerer Anstöße von ihrer besten Freundin Vanessa.

"Vom Schicksal geküsst" liest sich überwiegend leicht, wenn einen die vielen in Klammern gesetzten Anmerkungen nicht stören. Die Geschichte ist unterhaltsam und amüsant und bedient sich aktueller Medien. So darf der Leser unter anderem E-Mails, SMS, Facebook- und Twitter-Nachrichten (mit)lesen, wenn die Protagonistin Willa aus ihrer Perspektive heraus erzählt. Das ist von Vorteil für den Leser, denn so erfährt er ihre Gedanken und Gefühle aus erster Hand. Nachteilig sind allerdings sich wiederholende Überlegungen. Auch die philosophischen Thesen von Richard Chandler erschließen sich dem Leser nicht immer sofort.

Zudem ist es eben wegen der Ich-Position von Willa schwer möglich, den anderen Personen wirklich nahe zu kommen, weil es vielfach nur bei Beschreibungen aus der Sicht von Willa bleibt.

Trotzdem ist "Vom Schicksal geküsst" ist eine kurzweilige Chick-Lit, also (Frauen)Lektüre, in der Themen wie Liebe, Ehe, Beziehung zwischen Eltern und Kindern, Freundschaft, Verlust und Trauer, Bedauern über verpasste Möglichkeiten und zweite Chancen, Schicksal und Glück vereinen. Sie zeigt, dass es möglich ist, sich selbst und die eigene Kräfte und Möglichkeiten zu entdecken, wenngleich dies manchmal auch bedeuten kann, Risiken einzugehen. Doch stets mit der Frage:  "Was kommt als Nächstes?"

Dafür vergebe ich 3,5 Sterne.

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HibiscusFlowers avatar

Rezension zu "Vom Schicksal geküsst" von Allison Winn Scotch

Dem Leben zusehen oder handeln ?
HibiscusFlowervor 3 Jahren

Man sollte nicht über die Unzulänglichkeiten im Leben nachgrübeln, sondern sie einfach hinnehmen und das Ganze als Schicksal abstempeln, auf welches man sowieso keinen Einfluss hat.
Diese Philosophie vertritt Richard Chandler und hat ihn damit zu einem Beststeller-Autor gemacht.
Seine Tochter Willa hingegen, mag sich damit nicht so recht anfreunden, selbst wenn sie zusehen muss, wie ihr Leben buchstäblich den Bach runtergeht. Was passiert, wenn man sein Leben selbst in die Hand nimmt ? Dies herauszufinden, wäre ein Experiment wert, bei dem Willas Freundin Vanessa den Anstoß dazu gibt.

Dem Leben zusehen oder handeln ?

Die zweiunddreißigjährige William "Willa" Chandler-Golden hat sich für den Weg mit dem geringsten Widerstand entschieden, auf dem es ruhig und entspannt ist, auf dem sie keine Entscheidungen fällen oder sich Herausforderungen stellen muss.
Ein Job, ein gemütliches Heim, ein Ehemann mit dem sie ein an einem Babywunsch arbeitet, eine verrückte Familie und das gewohnte Leben in New York - was braucht es schon mehr ?
Doch was bleibt, wenn man den Job von heute auf morgen verliert, wenn der Ehemann eine Beziehungspause wünscht, der Schwangerschaftstest wieder negativ ist, die Wohnung geräumt werden muss und die Verrücktheiten der Familie überhand nehmen ? Soll man sich als Opfer des Unvermeidbaren sehen ?

"Wir passen gut zusammen." reicht für eine Ehe nicht aus, vor allem, wenn man sich unterschiedlich entwickelt. Bedürfnisse und Ziele ändern sich.
Verändert hat sich auch die Beziehung von Willa und ihrem Mann Shawn. Willa hat sich Shawn angepasst. Shawn ist sich nicht sicher, was er möchte. Eine Trennung auf Zeit soll zeigen, ob sie sich noch brauchen und es eine Zukunft für diese Ehe gibt.
Während ihr Ehemann seine Auszeit mit einer Art Freibrief-Regelung in Palo Alto verbringt, sieht sich Willa mit dem Verlust der Arbeit, einer Freundschaftsanfrage ihres Ex-Freundes Theodore bei Facebook, einer haarsträubenden Entscheidung ihrer Eltern und einem Bruder mit großen Schwierigkeiten konfrontiert. Aber da wäre auch noch der zwölfjährige Nicky, der ohne Vater leben und auf seine Mutter verzichten muss sowie die spritzige, beste Freundin Vanessa, die Willa davon überzeugen mag, dass das Leben nichts für Feiglinge ist und sie endlich damit beginnen muss, eigene Pläne zu machen und mutig zu sein. Kurz gesagt, das Gegenteil von dem, was ihr Vater, der berühmte Autor, in seinem Bestseller behauptet.

"Das Leben ist eine verdammt fantastische Erfindung." (S.249)
Dies hätte man Willa schon an einem früheren Zeitpunkt ihn ihrem Leben wissen lassen sollen.

Ich hatte gehofft, dass die Protagonistin der auf dem Cover abgebildeten, jungen Frau ähnelt. Die einzige Gemeinsamkeit sind die verschlossenen Augen und bei Willa ist es leider kein Hut, der dafür verantwortlich ist.
Wenig selbstbewusst, mit Zweifeln beschäftigt, sich über andere definierend - so habe ich Willa kennengelernt.
Die Tochter des berühmten Vaters - die Ehefrau von Shawn - diejenige, die wegläuft, die hinnimmt, die sich anpasst, die keine Entscheidungen fällen mag...die Schweiz.
Zu keiner Zeit habe ich ein richtiges Gefühl für sie bekommen. Willa blieb mir fremd, was auch auf den Großteil der anderen Charaktere und die Story im Allgemeinen zutrifft.
Worauf die Autorin hinaus will, ist mit durchaus bewusst. Doch obwohl ich zu den Menschen gehöre, die bewusst den schwierigeren Weg gehen, war mir die Geschichte von und mit Willa zu anstrengend, wobei der Schreibstil einen nicht gerade geringen Beitrag dazu leistet.
Noch nie habe ich ein Buch mit so vielen in Klammern festgehaltenen Gedanken gelesen. Von einem Lesefluss kann somit nicht die Rede sein.
Dazu kommen noch eingeworfene Situationen, für den Augenblick wichtige Momente oder Rückblicke zum besseren Verstehen die entweder nur angerissen oder abrupt verschwunden sind.

Die Ehe von Willa und Shawn war für mich nicht greifbar. Gern hätte ich herausgefunden, was so besonders an der Freundschaft zwischen Vanessa und Willa ist. Ähnlich erging es mir bei der Annäherung von Willa, ihrem alten Freund Theodore und ihren Gefühlen füreinander.
Einzig der zwölfjährigen Nicky mit seinem jugendlichen Witz, seiner Neugier und seinen bewegenden Gedanken konnte bei mir punkten.
Jedoch geht es hier um die Sternchenbewertung und da kann ich für dieses unzufriedene Lesevergnügen nur 2 von 5 vergeben.

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Rezension zu "Heute und ein Leben lang" von Allison Winn Scotch

Was zählt im Leben wirklich?
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Inhalt:
Natalie Miller ist selbstbewusst, gut aussehend und ein Workaholic. Sie weiß genau, was sie will. Schon als junges Mädchen hatte sie sich vorgenommen, eines Tages Präsidentin zu werden.

Doch dieser Plan wird plötzlich durchkreuzt. Bei einer Routineuntersuchung erhält die Dreißigjährige die Diagnose Brustkrebs. Hals über Kopf wird sie von ihrem Freund Ned verlassen, und den Job im Büro bekommt ihr männlicher Kollege Kyle. Um dieses Chaos zu beseitigen, muss sie kämpfen. Die Schmerzen und die Ängste machen es ihr durchaus nicht leicht.

Schon bald merkt Natalie, dass sie mit Härte nicht weiterkommt. Sie beginnt, in Ihrem Leben aufzuräumen - und überraschend stellt sie fest: Sie ist nicht allein!

Meine Meinung:
Dieser Roman handelt von einer jungen Frau, die an Brustkrebs erkrankt. Man denkt in erster Linie natürlich, dass dies ein "schweres" Buch ist. Aber nein, ganz im Gegenteil. Die Autorin schafft es dieses ernste Thema humorvoll und intelligent zu verpacken.

Die Geschichte ist aus der Sicht der Protagonistin Natalie geschrieben. Dadurch bekam ich einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt und fühlte mich sofort mit ihr verbunden. Ich bewunderte ihre Stärke und ihren Ehrgeiz.
Allison Winn Scotch hat es geschafft, große Gefühle zu erzeugen. Ich habe mit Natalie gelacht, gehofft und gebangt. Und zu guter Letzt kamen mir auch die Tränen. Das schaffen wirklich nicht viele Bücher.

Dies ist natürlich keine Anleitung, wie man den Krebs besiegen kann. Doch ich denke, dass es vielen Menschen Mut machen kann, sich diesem Kampf zu stellen, und sich nicht unterkriegen zu lassen.

Ein wirklich eindrucksvolles Debüt von Allison Winn Scotch. Es ist witzig, traurig und zugleich tiefgründig. Man wird sich am Ende die Frage stellen: "Was zählt im Leben wirklich?"

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