Allison Winn Scotch Ein Sommer und ein Tag

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Inhaltsangabe zu „Ein Sommer und ein Tag“ von Allison Winn Scotch

Der Schlüssel zu deinem Leben.

Nur knapp überlebt die junge Galeristin Nell einen Flugzeugabsturz. Als sie im Krankenhaus aufwacht, kann sie sich an nichts erinnern. Amnesie lautet die Diagnose. Wer ist sie also? Die Besucher an ihrem Krankenbett sind ihr fremd, selbst ihr Mann.
Bald interessiert sich auch die Presse für Nells Leben. Mehrere Versionen ihrer Geschichte kursieren. Nell weiß nicht, welche sie glauben soll.

Bei der Suche nach Antworten bekommt sie Hilfe von dem charmanten Journalisten Jamie. Aber je näher Nell ihrem alten Leben kommt, desto stärker wird der Zweifel. Möchte sie es wirklich zurück? Oder muss sie am Ende dieses Sommers einen neuen Weg gehen?

Das neuste Buch der New-York-Times-Bestsellerautorin - voller Gefühl und Dramatik!

Für mich interessantes Thema, aber leider todlangweilig umgesetzt. Bin ich froh, den Ausdruck "Fabelhaftes Ich" nicht mehr lesen zu müssen!

— Arachn0phobiA

Eine tolle Geschichte, die zum Verweilen und Nachdenken anregt.

— AlineWirths

Was, wenn wir uns an nichts mehr erinnern können? Wenn wir uns auf Freunde und Familie verlassen müssen und uns niemand die Wahrheit sagt?

— Buecherfee82

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  • Allison Winn Scotch - Ein Sommer und ein Tag

    Ein Sommer und ein Tag

    AlineWirths

    21. August 2014 um 11:26

    Ein wirklich gut gewähltes Thema. Flugzeugabsturz und dann auch noch Überlebende. Ein Wunder, um genau zu sein. Hier geht es um eine der Überlebenden. Nell, sie hat ihr Gedächnis verloren und versucht ihr Leben wiederzufinden. Kann daran aber nichts tolles mehr finden und lebt die neue Nell. Dabei unterstützt sie auch der zweite Überlebende, Anderson. Beide scheinen eine Verbindung zueinander zu haben und stützen sich im weiterlaufenden Leben. Nell glaubt nicht die zu sein, die ihr vorgehalten wird. Sie glaubt, das ihr Vater eine große Bedeutung hat. Ihre Familie und ihr Ehemann erzählen ihr geschichten, ohne alles zu erzählen. Um dem auf dem grund zu gehen, hilft ihr Jamie. Er will hoch kommen und sie ihre Geschichte kennen und wiederfinden. Ich fand den Roman sehr interessant. Sehr oft fragt man sich selbst, was wäre, wenn du dein bissheriges Leben vergessen könntest? Was würdest du tun? Ist es wirklich eine Lüge, wenn man Teile einer Geschichte nicht erzählt? Möchte die Familie sie wirklich nur schützen oder geschieht es zu ihrem eigenen Schutz? Die Autorin schafft es, diesen schmalen Grad zwischen Lüge und der halben Wahrheit zu gehen, und dennoch wird alles aufgedeckt. Mit einem flüssigen Schreibstil, tollen Dialogen und fragwürdigen Geschehnissen, konnte sie mich an ihren Roman binden. Oft genug fragt man sich, was die gründe sind, warum bestimmte Reaktionen stattfinden. Es macht Spaß auf Entdeckungsreise zu gehen, zu sehen, wie sich das Leben von Nell und auch Anderson verändert. Wir sehen, wie sich das Leben ändert.

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  • Bezaubernd schön

    Ein Sommer und ein Tag

    sarahsuperwoman

    31. August 2013 um 14:39

    Auf dem Cover ist eine junge, erwachsene Frau zu sehen, die sich in einer halbwegs liegenden Position befindet. Im Hintergrund kann man den blauen Himmel und ein bisschen vom Getreidefeld erkennen. Für mich persönlich hat dieses Bild direkt gesehen nicht sehr viel mit dem Buch zu tun außer, dass es um einen besagten Sommer geht und dass eine Frau die Hauptperson ist. Ich finde, dass das Cover schon ein bisschen Sommerlaune macht, dennoch aber sehr nachdenklich scheint, was definitiv im Buch vorhanden ist. Der Schreibstil war relativ in Ordnung, denn dieser war nicht jugendlich gehalten außer Nell, die Hauptperson, hat sich tierisch aufgeregt. Ansonsten war der Stil aber auch nicht so schwer zu verstehen. Was ich aber sagen muss ist, dass es sehr viele Beschreibungen des Umfelds gibt und vor allem die Gedanken sind manchmal sehr schwer zu verstehend geschrieben. Allgemein hat sich das Buch nicht wirklich in meine Adern gebrannt, da ich immer versuche aus dem Buch etwas für mich selbst herauszufinden. Eine Moral oder so, aber das war ehrlich richtig schwierig irgendwas dort herauszufiltern, da die Gedanken so umfassend beschrieben wurden. Meine Gedanken im Moment sind immer noch ziemlich wuselig und wissen nicht, was sie mit dem Geschehen dort anfangen sollen. Es gibt ganz viele tolle Personen und vor allem Nell verändert sich tierisch. Ich finde es schön, dass sie einen solchen Charakter zugeschrieben bekommen hat und der Schauspieler Anderson ist auch relativ besonders, finde ich. Wen ich überhaupt nicht wirklich leiden kann, sind die Mutter und Peter. Beide Figuren scheinen mir so als ob sie sich selbst im Weg stehen, was mich oftmals ziemlich ärgert. Es ist nicht so, dass die Autorin ihnen blöde Charaktermerkmale geschenkt hat, sondern dass mich allgemein solche Menschen in meinem Leben aufregen. Die kann ich so gar nicht leiden. Mein Fazit zu dem Buch ist, dass ich es wirklich toll fand es zu lesen und es nicht bereue. Es ist ein Buch, das sich in mein Gehirn gebrannt hat, dadurch, dass ich einfach nicht weiß, was ich mit dem Geschehen dieses Buches anfangen soll und was ich mir dort für mein Leben herausnehmen soll. Ich glaube, dass die Autorin genau das erreichen wollte. Ich persönlich bin eine schon extrem reflektierte Person und das sagen mir auch viele, aber diese Story ist einfach echt mega gut. Ich glaube, dass ich durch dieses Buch weiß, warum ich diesen Blog führe und ihn mit meinen Gedanken, Bildern, meiner eigenen Meinung und Rezensionen fülle. Wenn du alles vergessen würdest und dir dann niemand die Wahrheit sagt, dann kannst du dich immer auf deine eigenen geschriebenen Sachen verlassen, denn die kommen aus deinem Herzen. ~ Von mir selbst mal ausgedacht.

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  • Ein ganz außergewöhnlicher Frauenroman - was wäre, wenn es dir passiert?

    Ein Sommer und ein Tag

    Lesegenuss

    11. May 2013 um 13:07

    „Der Schlüssel zu deinem Leben“, so lautet die Überschrift des Buchrückentextes. Doch welcher Schlüssel ist in diesem Roman „Ein Sommer und ein Tag“ gemeint? Eleanor Margaret Slattery, kurz Nell genannt, ist eine der beiden Überlebenden eines Flugzeugabsturzes. Die andere Person ist Anderson, ein bekannter Schauspieler. Für ihn ist Nell die Frau „die ihm das Leben gerettet hat“. Dieser Anderson spielt eine wesentliche Rolle in der Handlung, obwohl er sich sehr im Hintergrund aufhält. Nell, die Hauptcharaktere in diesem Buch, sie hat es am meisten getroffen, obwohl überlebt, hat sie ihr Gedächtnis verloren. Piep. Piep. Piep. Piep. Piep. (Zitat S. 9) Das sind die ersten Geräusche, die Nell beim Erwachen wahrnimmt und dann so langsam registriert, wo sie sich befindet.  Doch wer sind diese fremden Menschen um sie herum? Ganz langsam (oder auch wieder nicht), Step by Step, versucht die  Familie Nell ihr Leben, ihre Vergangenheit, eben einfach alles wieder nahe zu bringen. Keine leichte Aufgabe, das zeigt sich schon auf den ersten Seiten des Buches. Dieser Mann in ihrem Krankenzimmer, er ist ihr so fremd und doch sagt jeder, es wäre IHR Mann. Doch etwas fehlt, das Gefühl sich vorzustellen, er wäre es. Nell spürt nichts, findet keine Verbindung zu ihm. Nells Mutter, eine Charaktere, die sich im Laufe der Handlung immer so zeigt, wie der Leser sie von Anbeginn kennenlernt, konstant, ihrer Linie treu bleibend, wie sagt sie so schön „Erst mal sorgen wir dafür, dass du (damit ist Nell gemeint), wieder ganz die Alte wirst. Hmmm ... Doch genau das ist die Frage: Will Nell das überhaupt, wieder die Alte werden?   Im Fernsehen laufen die Nachrichten, jeder berichtet über das Wunder der beiden Überlebenden.  Der Reporter der Lokalnachrichten, Jamie Reardon, er weckt etwas in Nells Erinnerungen. Sie weiß nicht genau was, nur dass er sie an jemanden erinnert. S. 32 Zitat „Er erinnert mich an jemanden, auch wenn ich nicht weiß, an wen. Doch allein das Gefühl tröstet mich. Es kommt mir vor, als wäre er ein echter Vertrauter, eine verflossene Highschool-Liebe, ein Bruder.“ Diesem Jamie gibt Nell die Exklusivrechte ihrer Geschichte. Er will ihr helfen, Antworten auf so viele offene Fragen zu finden. Denn sie spürt, dass etwas nicht in Ordnung ist – in ihrer Familie, in ihrem Leben. Sie will Wahrheit. Die Familie überhäuft sie mit belanglosen Informationen, doch alles Wichtige wird zurückgehalten. „Ein Sommer und ein Tag“, die Geschichte von Nell, ihrer Familie, aber auch die Geschichte ihres Vaters, diesem berühmten Maler, der eine wesentliche Rolle in ihrem Leben spielt(e). All das zeigt sich im Laufe der Handlung. Jeglicher Versuch, Nell wieder in ihr altes ICH zu pressen, scheitert. Sie spürt ihre eigene Veränderung, vor allem kann sie sich nicht vorstellen, so gewesen zu sein, wie man es ihr nachsagt. Und immer wieder ist es die Mutter, die Nell in ihr Vorhaben Vergangenes zu suchen, reinredet. Sie ist es, die unbedingt will, dass Peter und  Nell wieder zusammenfinden, trotz der gewesenen Affäre, die Peter hatte. Zitat S. 306 „Wieso willst du nicht auf mich hören? Das, was du da tust, wird alles ändern! Du hast überhaupt keine Ahnung, was das bedeutet, was du damit ausrichten kannst!“   Ein Puzzleteil ergänzt das andere, bis sich schließlich alles zusammenfügt und ein Bild ergibt.  Nell gibt sich nicht auf, sie weiß, dass sie sich selbst schon lange vor dem Absturz verloren hatte.   Eine gewaltige Explosion der Erkenntnis, das Wissen um ihre alte Person, was wirklich alles gewesen war, die trifft  Nell heftig, wie eine Rammkugel, aber auch den Leser.   Zu Beginn des Buches ist eine Playlist von Nells „Best Of“ aufgelistet. Musik, Nells Leben, Nells Vergangenheit. Jedem Kapitel ist ein Musiktitel vorangestellt.   Obschon einiges vorhersehbar, das Buch „Ein Sommer und ein Tag“ ist eine Perle. „Der Schlüssel zu deinem Leben“, in Nells Leben ist es nicht nur die Musik, sondern auch noch ein Schlüsselbund mit drei gleichen Schlüsseln. Was es damit auf sich hat, lasse ich hier unbeantwortet.   Fazit: „Ein Sommer und ein Tag“ ist ein außergewöhnliches Buch, welches ich kaum aus der Hand legen konnte. Doch ich handhabe es oft mit guten Büchern so, dass ich kleine Zwischenstopps einlege, um auch das zu sehen, was zwischen den Zeilen steht. Wer das Buch „Das Leben drehen“ gelesen hat, wird mit diesem Buch gut bedient sein. Ich kann nur empfehlen „Ein Sommer und ein Tag“ zu lesen. Sicher nicht jedermann Geschmack,  dennoch ein ganz besonderes Frauenbuch!

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  • Auf der Suche nach ihrer eigenen Persönlichkeit

    Ein Sommer und ein Tag

    Girdie

    25. April 2013 um 21:34

    „Ein Sommer und ein Tag“ von Allison Winn Scotch ist als Taschenbuch im Rowohlt Verlag erschienen und umfasst 382 Seiten inklusive einer Danksagung der Autorin. Den Kapiteln vorweg gestellt ist eine Playlist mit zwölf „Best of“ Titeln der Protagonistin Nell Slattery. Der Roman ist in 33 Kapitel eingeteilt. Wenn ein Song der „Best of“-Liste darin vorkommt ist das Kapitel damit überschrieben, der Titel nimmt dann in der nachfolgenden Erzählung eine besondere Stellung ein. Auf dem Cover ist eine nachdenkliche, im Gras liegende junge Frau abgebildet. Genauso stelle ich mir Nell vor, die nach einer dissoziativen Amnesie einen Neubeginn sucht und die die Fehler ihrer Vergangenheit vermeiden möchte. Doch genau darin liegt die Schwierigkeit, denn sie kann aufgrund der Amnesie nicht an ihr bisheriges Leben erinnern. „Ein Sommer und ein Tag“, so lange benötigt Nell in etwa um einen Weg zu finden, ihr weiteres Leben im Einklang mit sich selbst fortzusetzen. Nach einem Flugzeugabsturz bei dem außer ihr und dem Schauspieler Anderson Carroll alle anderen Passagiere ums Leben gekommen sind, erwacht Nell im Krankenhaus und kann sich weder an den Absturz noch an ihr vorheriges Leben erinnern. Ihre Mutter, ihre Schwester und ihr Mann erzählen ihr Bruchstücke aus ihrer Vergangenheit, doch schnell merkt sie, dass diese Erzählungen Auslassungen beinhalten. Den Reporter Jamie kann sie dazu überreden im Gegenzug für Exklusivberichte über sich, Details ihres Lebens aufzudecken. Eine bedeutende Rolle, die sich nicht nur auf ihre Beziehung zu ihrer Mutter ausgewirkt sondern auch auf ihre Ehe ausgewirkt hat, nimmt das Verschwinden ihres Vaters ein als sie dreizehn Jahre alt war. Nell erinnert sich Stückchenweise, unterstützt auch durch ihre Lieblingssongs an ihre vorherige Persönlichkeit zurück, doch inzwischen hat sie sich neue Meinungen über ihr Umfeld gebildet und weiß nun nicht mehr, ob der Weg zurück richtig ist oder ob sie die neue Chance ihr Leben gestalten zu können, nutzen soll. Die ganz große Frage für die Protagonistin in diesem Roman ist die Frage danach, wem sie vertrauen kann. Die Erinnerung an die Vergangenheit fehlt ihr und die Menschen denen sie die meiste Zuneigung entgegenbringen sollte erzählen ihr nur Bruchstücke, d.h. in weiteren Gesprächen erhält sie immer wieder neue Informationen zu bereits erzählten Teilen ihres Lebens. Doch ist verschweigen besser wie lügen? Mühsam versucht sie zu ergründen, warum sie bestimmte Entscheidungen getroffen hat und so gelebt hat wie man ihr schildert. Schnell wird klar, dass ihre Jugend durch den Weggang des Vaters stark beeinflusst wurde. Daher begibt sie sich auf die Suche nach ihm, nach seiner Persönlichkeit und nach ihrer eigenen. Die Autorin stellt Einzelheiten für die Handlungsgründe der Personen dar. Die interessanten Charaktere siedelt sie fast ausnahmslos im Umfeld der Kunst, Musik oder des Fernsehens an. Einige wenige Kapitel sind kursiv gedruckt. Sie stehen für einen Wechsel der Erzählperspektive. Die Geschichte wird ansonsten aus der Ich-Perspektive von Nell erzählt. Doch durch die Sichtänderung kann nun der Leser auch an den Gefühlen anderer Personen Anteil haben, da die Autorin die in diesen Kapiteln einfließen lässt. Allerdings blieb für mich die Beziehung zwischen Nell und ihrem Ehemann eher farblos und nur bezogen auf den Grund ihrer Trennung. Obwohl mir die Geschichte gut gefallen hat, fand ich den Flugzeugabsturz als Erklärung für die Amnesie zu spektakulär. Der Roman lässt kurz innehalten und darüber nachdenken, ob die Chance auf einen radikalen Bruch im Leben ein Wunschtraum sein kann. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung für dieses Buch.

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  • Auf der Suche nach der eigenen Vergangenheit

    Ein Sommer und ein Tag

    simsa

    10. April 2013 um 22:38

    Sie weiß nicht wer sie ist, sie weiß nicht wo sie ist und wer die Personen an ihrem Krankenbett sind. Als die Galeristin Nell im Krankenhaus erwacht hat sie einen kompletten Filmriss. Nell erkennt niemanden, kann sich an nichts aus ihrer Vergangenheit erinnern und tappt, was ihr Leben betrifft, im Dunkeln. Nach und nach erfährt sie, dass sie die Überlebende eines Flugzeugabsturzes ist und auch die Presse reges Interesse an ihrer Person hat. Bei der Suche nach ihrer Vergangenheit beauftragt sich daraufhin den Reporter Jamie, doch nach kurzer Zeit bekommt sie Zweifel, ob ihr altes Leben auch das ist, was sie heute wieder leben möchte. Mich interessieren Geschichten in denen der Hauptcharakter an Amnesie leidet immer sehr. Dies mag komisch klingen, aber allein dieser Umstand ergibt so viele Möglichkeiten. Vom Thriller, über den Liebesroman, bis hin zu einem ganz anderem Genre, hier stehen viele Wege offen und es ist immer wieder spannend, welcher davon gewählt wird. Womit die Autorin Allison Winn Scotch mich zu beginn positiv überraschte war, dass sie ihre Leser in diese offene Situation rutschen lässt. Wir erwachen zusammen mit Nell und haben keinerlei Hintergrundwissen. Alles was Nell erfährt, all ihr Misstrauen und all die neuen Erkenntnisse erfahren bzw. durchleben wir zeitgleich. Das mochte ich sehr. So kamen wir zusammen durch das Buch und waren auf der Suche nach ihrem alten Leben. Insgesamt ist der Beginn des Buches sehr geglückt und ich klebte regelrecht an den Seiten. Nells Familie ist nämlich alles andere als Aufrichtig und dies spüren wir Leser natürlich auch sofort und ich selber musste nun unbedingt wissen, welches Geheimnis noch gelöst wird. Dann aber und diese Wendung kam dann leider auch schon vor der Hälfte des Romans, zog sich die Geschichte in die Länge. Es passierte wenig neues, die Personen wurden zwar vorgestellt, aber meiner Meinung nach fehlte ihnen Wärme. Trotzdem stand immer noch das „Geheimnis“ im Raum. Diese Tatsache veranlasste mich, das Buch weiter zu lesen, auch wenn es nicht immer einfach war und mich, auf Grund der Langatmigkeit, die Müdigkeit immer recht früh am Abend erreichte. Mein Fazit: Auch nach Beendigung des Buches bin ich nicht ganz sicher was ich von Nells Geschichte halten soll. Auf der einen Seite war die Neugier immer vorhanden, aber das Buch konnte mich nicht so gut unterhalten, wie ich es erhofft hatte. Die Figuren müssten aus meiner Sicht einfach mehr Wärme ausstrahlen um echt zu wirken.

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  • Was, wenn wir uns an nichts mehr erinnern können?

    Ein Sommer und ein Tag

    Buecherfee82

    10. April 2013 um 21:52

    Klappentext: Der Schlüssel zu deinem Leben. Nur knapp überlebt die junge Galeristin Nell einem Flugzeugabsturz. Als sie im Krankenhaus aufwacht, kann sie sich an nichts erinnern. Amnesie lautet die Diagnose. Wer ist sie also? Die Besucher an ihrem Krankenbett sind ihr fremd, selbst ihr Mann. Bald interessiert sich auch die Presse für Nells Leben. Mehrere Versionen ihrer Geschichte kursieren. Nell weiß nicht, welche sie glauben soll. Bei der Suche nach Antworten bekommt sie Hilfe von dem charmanten Journalisten Jamie. Aber je näher Nell ihrem alten Leben kommt, desto stärker wird der Zweifel. Möchte sie es wirklich zurück? Oder muss sie am Ende dieses Sommers einen neuen Weg gehen? Cover: Ich finde das Cover von den Farben her erfrischend. Die Frau wirkt zwar auf mich, als könnte sie auch aus einem Buch vor fünfzig Jahren stammen. Sie wirkt sehr nachdenklich und das passt gut. Insgesamt ein harmonisches Bild.  Meine Meinung: Nell war für mich so ein Hass-Liebe Charakter. Sie hat einen tragischen Flugzeugabsturz zusammen mit dem Filmstar Anderson überlebt. Sie wirkt sehr zickig und ist unzufrieden. Da sie keinerlei Erinnerungen an ihr früheres Ich und ihre Umgebung hat, ist sie auf Familie und Freunde angewiesen. Leider trifft sie da nicht immer auf die Wahrheit, bzw. werden oft wichtige Sachen verschwiegen, die für das wiedererlangen ihres Gedächnisses wichtig wären. Mit der Musik, die sie andauernd hört kommen nach und nach die Erinnerungen zurück. Man merkt klar wie enttäuscht und wütend Nell ist und wieviel Mühe sie sich gibt anders zu sein, als sie anscheinend einmal war. Es gibt einige richtig falsche Leute, das merkt der Leser gleich. Nell, Anderson und noch ein Charakter, von dem ich jetzt noch nichts verraten möchte sind mir sehr sympathisch gewesen. Ich mochte vor allem die Art von Anderson, der vom flippigen Filmstar ein doch recht ruhiger Mann wurde. Besonders gut hat Allison Winn Scotch die Umgebungen beschrieben.  Trotz ein paar kleiner Fehler im Buch hat es mir von der Story doch sehr gut gefallen. Fazit: Ein schöner Roman!

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