Allison Winn Scotch Vom Schicksal geküsst

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 6 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(1)
(0)
(1)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Vom Schicksal geküsst“ von Allison Winn Scotch

Alles ist vorbestimmt, und das eigene Schicksal lässt sich nicht verändern mit dieser Überzeugung ist Willa Chandler- Golden aufgewachsen, dank ihres Vaters, Autor eines Selbsthilfe-Bestsellers, der die Welt veränderte. Doch das Universum scheint es mit Willa nicht besonders gut zu meinen, denn ihr Leben geht gerade in jeder Hinsicht den Bach runter. Zeit, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen! Wie gut, dass Willas beste Freundin Vanessa zur Stelle ist mit dem ultimativen Schicksalsexperiment...

Insgesamt unterhaltsame, humorvolle Lektüre mit ernsten Tönen und einer Heldin, die lernt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.

— Svanvithe
Svanvithe

Stöbern in Liebesromane

Ein Sommergarten in Manhattan

Ich hab so gelacht, gelitten und mein Herz hat so geglüht! Ein wunderbares buch! 5*****

Finchen411

Wie die Luft zum Atmen

Einfach nur WOW!

Sweetybeanie

Begin Again

Unglaublich toller Roman! Selten eine so spannende und zugleich rührende Handlung gehabt

Selina-rhein1

Manche Tage muss man einfach zuckern

Auch wenn die Geschichte vorhersehbar ist finde ich sie recht unterhaltsam!

buecher_bewertungen1

Liebe findet uns

Eine toller Europatrip und eine schöne Liebesgeschichte bei der man bis zum Ende mitfiebert!

Tigerkatzi

Forbidden Love Story. Weil ich dir begegnet bin

Eine schöne und romantische leichte Lektüre, die leider etwas vorhersehbar war!

TanjaWinchester

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Vom Schicksal geküsst

    Vom Schicksal geküsst
    Svanvithe

    Svanvithe

    03. September 2015 um 15:46

    Willa Chandler-Golden ist mit der Überzeugung aufgewachsen, dass alles vorherbestimmt ist und sich das eigene Schicksal nicht verändern lässt. Diese Ansicht kommt nicht von ungefähr, hat doch ihr Vater Richard Chandler einen Selbsthilfe-Bestseller, der genau das behauptet, geschrieben und ist damit berühmt geworden. Nicht genug, er hat ihr zudem den Vornamen William gegeben, weil er sich tatsächlich einen Sohn wünschte, jedoch eine weitere Tochter bekam. Zwar ist Willa nicht vollständig von den Thesen ihres Vaters überzeugt, fügt sich aber bereitwillig ihrem Schicksal: sie hat Karriere gemacht, ein behagliches Zuhause, einen zuverlässigen, liebevollen Mann, und nur ein Baby fehlt ihr noch zu ihrem vermeintlich vollständigen Glück. Das ist vielleicht die einzige Herausforderung. Ansonsten sucht Willa diese nicht und überlässt auch das Entscheiden den anderen. Es ist nicht verwunderlich, dass doch alles anders kommt, als gedacht. Innerhalb weniger Tage gerät Willas Leben aus den Fugen. Erst meldet sich ihr Ex-Freund Theodore und stellt ihr eine Freundschaftsanfrage auf Facebook. Dann schlägt ihr Shawn, ihr scheinbar doch nicht so zuverlässiger Ehemann, eine zweimonatige Ehe-Pause vor, für die er dann fein säuberlich festgelegte Verhaltensregeln aufstellt, bevor er sich aus der Stadt verabschiedet. Willa verliert ihren Job, muss ein Auge auf Shawns zwölfjährigen Nick haben, der ohne Vater aufwächst und dessen Mutter gerade in Afrika weilt, und obendrein verkraften, dass ihre Eltern ein neues Beziehungskonzept ausprobieren. Zu guter Letzt überredet ihre Freundin Vanessa sie außerdem noch dazu, mit ihr gemeinsam ein Buch für die erfolgreiche Fernsehsendung Dare you! (Trau dich!) zu schreiben, in dem so ganz nebenbei mit praktischen Beispielen und Erfahrungen die Theorien von Richard Chandler widerlegt werden sollen. Ganz zu schweigen von dem Trouble um Willas Bruder Oliver, einem Promi-Yoga-Guru. Allison Winn Scotch erzählt in "Vom Schicksal geküsst" auf humorvolle Weise von einer jungen Frau, die begreift, dass das Leben nicht vom Schicksal vorherbestimmt ist. Dass man bereit sein muss, Risiken einzugehen, um letztlich das Leben leben zu können, das einem tatsächlich gefällt. "Es ist nie zu spät,... das zu suchen, worin man wirklich gut ist und hinter dem man aus vollem Herzen steht." (Seite 271) Willa hat es sich leicht gemacht. Denn glaubt man ihrem Vater, gibt es keine Zufälle im Leben. Dieses besteht vielmehr aus lauter vorbestimmten Erlebnissen, was schlussfolgernd bedeutet, dass der freie Wille eines Menschen mehr oder weniger ausgeschlossen und jeder auf Gedeih und Verderb dem Schicksal ausgeliefert ist. Getreu dem Motto: "Alles geschieht aus einem guten Grund." Willa ist sympathisch und ehrlich, wenn auch mit geringem Selbstwertgefühl und -vertrauen ausgestattet. Sie zögert und zaudert sich mit Gleichmut etwas träge durchs Leben, trifft keine Entscheidungen, stellt ihren Mann nicht in Frage. Sie und Shawn sind "Shilla", ein Paar, das dermaßen miteinander verbunden scheint, dass es als Einzelperson nicht mehr existiert. Nie tut einer etwas ohne den anderen. Sie sind die Schweiz. Ohne Zwist und Komplikationen. Während das Paar am Anfang der Beziehung nur so vor Selbstzufriedenheit und Stolz auf ihre neu gefundene Liebe strahlte, pendelte sich nach der Euphorie der ersten Verliebtheit ein normaler, lauwarmer Beziehungsalltag ein. Ruhig und ereignislos, dafür jedoch sicher, entspannt und gemütlich, vermeintlich glücklich und zufrieden plätschert ihr Leben dahin. Bis Shawn nicht mehr die Schweiz sein möchte und die weitere Umstände Willa im Grunde nötigen, ihr Leben zu überdenken. Denn Willa ist gezwungen, genau das Gegenteil von dem zu tun, was sie jahrelang gewohnt ist. Sie muss neue Wege erkunden und beschreiten, schwierige Entscheidungen treffen, sich ihren größten Ängsten stellen und die Gelegenheit nutzen, ihr eigenes Schicksal zu kontrollieren. Dies tut sie zunächst nicht frei-, sondern eher widerwillig, und es bedarf mehrerer Anstöße von ihrer besten Freundin Vanessa. "Vom Schicksal geküsst" liest sich überwiegend leicht, wenn einen die vielen in Klammern gesetzten Anmerkungen nicht stören. Die Geschichte ist unterhaltsam und amüsant und bedient sich aktueller Medien. So darf der Leser unter anderem E-Mails, SMS, Facebook- und Twitter-Nachrichten (mit)lesen, wenn die Protagonistin Willa aus ihrer Perspektive heraus erzählt. Das ist von Vorteil für den Leser, denn so erfährt er ihre Gedanken und Gefühle aus erster Hand. Nachteilig sind allerdings sich wiederholende Überlegungen. Auch die philosophischen Thesen von Richard Chandler erschließen sich dem Leser nicht immer sofort. Zudem ist es eben wegen der Ich-Position von Willa schwer möglich, den anderen Personen wirklich nahe zu kommen, weil es vielfach nur bei Beschreibungen aus der Sicht von Willa bleibt. Trotzdem ist "Vom Schicksal geküsst" ist eine kurzweilige Chick-Lit, also (Frauen)Lektüre, in der Themen wie Liebe, Ehe, Beziehung zwischen Eltern und Kindern, Freundschaft, Verlust und Trauer, Bedauern über verpasste Möglichkeiten und zweite Chancen, Schicksal und Glück vereinen. Sie zeigt, dass es möglich ist, sich selbst und die eigene Kräfte und Möglichkeiten zu entdecken, wenngleich dies manchmal auch bedeuten kann, Risiken einzugehen. Doch stets mit der Frage: "Was kommt als Nächstes?" Dafür vergebe ich 3,5 Sterne.

    Mehr
  • Dem Leben zusehen oder handeln ?

    Vom Schicksal geküsst
    HibiscusFlower

    HibiscusFlower

    10. June 2015 um 15:13

    Man sollte nicht über die Unzulänglichkeiten im Leben nachgrübeln, sondern sie einfach hinnehmen und das Ganze als Schicksal abstempeln, auf welches man sowieso keinen Einfluss hat. Diese Philosophie vertritt Richard Chandler und hat ihn damit zu einem Beststeller-Autor gemacht. Seine Tochter Willa hingegen, mag sich damit nicht so recht anfreunden, selbst wenn sie zusehen muss, wie ihr Leben buchstäblich den Bach runtergeht. Was passiert, wenn man sein Leben selbst in die Hand nimmt ? Dies herauszufinden, wäre ein Experiment wert, bei dem Willas Freundin Vanessa den Anstoß dazu gibt. Dem Leben zusehen oder handeln ? Die zweiunddreißigjährige William "Willa" Chandler-Golden hat sich für den Weg mit dem geringsten Widerstand entschieden, auf dem es ruhig und entspannt ist, auf dem sie keine Entscheidungen fällen oder sich Herausforderungen stellen muss. Ein Job, ein gemütliches Heim, ein Ehemann mit dem sie ein an einem Babywunsch arbeitet, eine verrückte Familie und das gewohnte Leben in New York - was braucht es schon mehr ? Doch was bleibt, wenn man den Job von heute auf morgen verliert, wenn der Ehemann eine Beziehungspause wünscht, der Schwangerschaftstest wieder negativ ist, die Wohnung geräumt werden muss und die Verrücktheiten der Familie überhand nehmen ? Soll man sich als Opfer des Unvermeidbaren sehen ? "Wir passen gut zusammen." reicht für eine Ehe nicht aus, vor allem, wenn man sich unterschiedlich entwickelt. Bedürfnisse und Ziele ändern sich. Verändert hat sich auch die Beziehung von Willa und ihrem Mann Shawn. Willa hat sich Shawn angepasst. Shawn ist sich nicht sicher, was er möchte. Eine Trennung auf Zeit soll zeigen, ob sie sich noch brauchen und es eine Zukunft für diese Ehe gibt. Während ihr Ehemann seine Auszeit mit einer Art Freibrief-Regelung in Palo Alto verbringt, sieht sich Willa mit dem Verlust der Arbeit, einer Freundschaftsanfrage ihres Ex-Freundes Theodore bei Facebook, einer haarsträubenden Entscheidung ihrer Eltern und einem Bruder mit großen Schwierigkeiten konfrontiert. Aber da wäre auch noch der zwölfjährige Nicky, der ohne Vater leben und auf seine Mutter verzichten muss sowie die spritzige, beste Freundin Vanessa, die Willa davon überzeugen mag, dass das Leben nichts für Feiglinge ist und sie endlich damit beginnen muss, eigene Pläne zu machen und mutig zu sein. Kurz gesagt, das Gegenteil von dem, was ihr Vater, der berühmte Autor, in seinem Bestseller behauptet. "Das Leben ist eine verdammt fantastische Erfindung." (S.249) Dies hätte man Willa schon an einem früheren Zeitpunkt ihn ihrem Leben wissen lassen sollen. Ich hatte gehofft, dass die Protagonistin der auf dem Cover abgebildeten, jungen Frau ähnelt. Die einzige Gemeinsamkeit sind die verschlossenen Augen und bei Willa ist es leider kein Hut, der dafür verantwortlich ist. Wenig selbstbewusst, mit Zweifeln beschäftigt, sich über andere definierend - so habe ich Willa kennengelernt. Die Tochter des berühmten Vaters - die Ehefrau von Shawn - diejenige, die wegläuft, die hinnimmt, die sich anpasst, die keine Entscheidungen fällen mag...die Schweiz. Zu keiner Zeit habe ich ein richtiges Gefühl für sie bekommen. Willa blieb mir fremd, was auch auf den Großteil der anderen Charaktere und die Story im Allgemeinen zutrifft. Worauf die Autorin hinaus will, ist mit durchaus bewusst. Doch obwohl ich zu den Menschen gehöre, die bewusst den schwierigeren Weg gehen, war mir die Geschichte von und mit Willa zu anstrengend, wobei der Schreibstil einen nicht gerade geringen Beitrag dazu leistet. Noch nie habe ich ein Buch mit so vielen in Klammern festgehaltenen Gedanken gelesen. Von einem Lesefluss kann somit nicht die Rede sein. Dazu kommen noch eingeworfene Situationen, für den Augenblick wichtige Momente oder Rückblicke zum besseren Verstehen die entweder nur angerissen oder abrupt verschwunden sind. Die Ehe von Willa und Shawn war für mich nicht greifbar. Gern hätte ich herausgefunden, was so besonders an der Freundschaft zwischen Vanessa und Willa ist. Ähnlich erging es mir bei der Annäherung von Willa, ihrem alten Freund Theodore und ihren Gefühlen füreinander. Einzig der zwölfjährigen Nicky mit seinem jugendlichen Witz, seiner Neugier und seinen bewegenden Gedanken konnte bei mir punkten. Jedoch geht es hier um die Sternchenbewertung und da kann ich für dieses unzufriedene Lesevergnügen nur 2 von 5 vergeben.

    Mehr