Ally Blue

 4.1 Sterne bei 70 Bewertungen

Alle Bücher von Ally Blue

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Paranormal Investigations 1: Sehnsucht

Paranormal Investigations 1: Sehnsucht

 (14)
Erschienen am 15.07.2011
Paranormal Investigations 3: Hoffnung

Paranormal Investigations 3: Hoffnung

 (12)
Erschienen am 17.03.2014
Paranormal Investigations 2: Zweifel

Paranormal Investigations 2: Zweifel

 (10)
Erschienen am 01.07.2012
Paranormal Investigations 4: Nähe

Paranormal Investigations 4: Nähe

 (7)
Erschienen am 23.10.2014
Paranormal Investigations 5

Paranormal Investigations 5

 (4)
Erschienen am 20.01.2016
Paranormal Investigations 5: Liebe

Paranormal Investigations 5: Liebe

 (0)
Erschienen am 05.01.2016
Adder

Adder

 (2)
Erschienen am 01.02.2010
Willow Bend

Willow Bend

 (2)
Erschienen am 30.08.2002

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Korikos avatar

Rezension zu "Paranormal Investigations 5" von Ally Blue

Zum Glück ist es vorbei ...
Korikovor 3 Jahren

Story:
Sam und Bo haben es endlich geschafft – sie werden von ihren Freunden akzeptiert und leben offen ihre Liebe füreinander auf. Einzig Bos Exfrau Janine legt den beiden Männern regelmäßig Steine in den Weg, ganz besonders wenn es um die Bos Kinder Dean und Adrian geht. Die Ereignisse spitzen sich dramatisch zu, als in Janines Haus seltsame Dinge geschehen und Adrian erste Anzeichen einer psychokinetischen Begabung zeigt. Während Janine nichts davon wissen will, wächst Bos Sorge um seine Söhne, denn in seinem unkontrollierten Zorn ist Adrian theoretisch in der Lage, Portale zu öffnen und den schrecklichen Kreaturen den Weg zu ebnen, denen sich das Team von BCPI immer wieder stellen musste. Sam, der Adrians Begabung teilt, beginnt diesen zu unterrichten, doch Janine setzt alles daran, die Kinder endgültig von Sam und Bo zu trennen …

Eigene Meinung:
Der Roman „Liebe“ markiert das Ende der 5-bändigen „Paranormal Investigations“-Reihe von Ally Blue, wenn man von den beiden Spin-Offs absieht, die sich um Dean und Adrian drehen. Die Romane erschienen komplett im Cursed-Verlag und beenden den Zyklus um Sam und Bo.

Inhaltlich schließt „Liebe“ grob an die Ereignisse der vorherigen Bände an, liefert jedoch keinerlei Erklärungen oder Antworten auf offene Fragen. Stattdessen entwickelt Ally Blue eine eigenständige Geschichte, verknüpft sie jedoch einmal mehr mit der altbekannten Portal-Thematik, die ebenso verworren und diffus bleibt, wie in den letzten Romanen. Es ist sehr schade, dass auch der Finalband der „Paranormal Investigations“- Reihe keine offenen Punkte zum Abschluss bringt und stattdessen einen lauwarmen Aufguss der üblichen Handlungselemente nebst Höhepunkten bietet. Einziger Pluspunkt: Sam und Bo reden endlich offen miteinander (wer Band 4 gelesen hat, weiß, wie enervierend es ist, wenn die Figuren ihr Wissen für sich behalten) und es kommt erstaunlich wenig Sex vor. Während die letzten beiden Bände vor Erotik nur so strotzten, fallen Sam und Bo in „Liebe“ nur wenige Male übereinander her. Das kommt der Handlung zugute, denn Ally Blue konzentriert sich mehr auf Adrian und dessen Probleme, ebenso die Sorgerechtsstreitigkeiten zwischen Janine und Bo. Dennoch kommt die Geschichte nicht wirklich in Fahrt – die Handlung tröpfelt vor sich hin, Spannung fehlt zumeist und das Ende wirkt dermaßen überstürzt (und kitschig), dass man das Buch leider nur frustriert beiseitelegen kann. Wer hofft, dass die Autorin endlich an Band 2 anknüpft und mehr zu den Portalen verrät, wird automatisch enttäuscht – Ally Blue scheint sich keine Gedanken über das Thema gemacht zu haben.

Charakterlich bekommt der Leser die üblichen Stereotypen präsentiert – Sam ist ein ziemliches Weichei, was vor allem daran liegt, dass er oftmals zugunsten Bos auf seine eigene Meinung zu verzichten scheint und sich mit Vorliebe hinter die Schusslinie zurückzieht; mit seinem Partner Bo wird man nur langsam warm, da er trotz aller Vorzüge recht arrogant und egoistisch daherkommt. Am schlimmsten ist jedoch Janine, die das weibliche Hassbild in einem Gay Romance Roman ist – gemein, überheblich, boshaft. Sie scheint kaum positive Eigenschaften zu haben, erst am Ende taut sie ein wenig auf, was jedoch aufgesetzt und nicht realistisch wirkt. Adrian ist im Gegenzug dazu eigentlich ganz sympathisch, wäre er nicht so perfekt! Er scheint binnen weniger Wochen das zu meistern, was Sam erst nach Monaten, wenn nicht Jahren hinbekommen hat, ist superintelligent und wirkt sehr erwachsen. Das geht dem Leser mit der Zeit doch auf den Nerv, da er gar nicht wie ein normales Kind wirkt (von seinen Ausbrüchen einmal angesehen).

Das größte Manko ist jedoch die deutsche Übersetzung – ich weiß nicht, ob am letzten Band eine andere Übersetzerin saß, doch die Geschichte liest sich noch hölzerner und stockender, als zuvor. Man hat viele Probleme mit Ally Blues Stil, einige Sätze wirken, als seien sie 1:1 vom englischen ins deutsche übernommen worden, ohne sich über Sprachrhythmus und sprachliche Eigenheiten Gedanken zu machen. Es liest sich einfach unrund, was man besonders bei langen Sätzen merkt – die holpern extrem und machen teilweise überhaupt keinen Sinn.

Fazit:
Leider kann auch der letzte Band von „Paranormal Investigations“ nicht überzeugen, was zum einen an der langweiligen, vorhersehbaren Geschichte, zum anderen an der wirklich holprigen, unprofessionellen Übersetzung liegt. Weder kann man sich in die Charaktere hineinversetzen, noch bekommt man endlich Antworten zur Portalfrage geliefert – ein schwaches Finale, das nur in einer Sache punkten kann: Ally Blue verzichtet auf übermäßige Sexszenen. Schade, um die interessante Idee und den ursprünglichen Paranormal-Ansatz (von dem man ab Band 3 nur noch wenig mitbekommt). Wie gut, dass es vorbei ist …

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2
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Diandra-Anjas avatar

Rezension zu "Paranormal Investigations 1: Sehnsucht" von Ally Blue

Paranormal Investigations
Diandra-Anjavor 3 Jahren

Bei einem meiner Stöberungen (ist das ein existierendes Wort?) bin ich mal wieder über ein wunderschönes Cover gestoßen und da es mir so gut gefallen hat, hab ich mir die Inhaltsangabe genauer angesehen und die klingt so:

xx

Neu, spannend und aufregend – mit dieser Erwartung tritt Sam seinen neuen Job im Ermittlungsteam für paranormale Phänomene an. Doch schon sein erster Fall führt ihn zu deutlich vor Augen, dass nicht alles Neue nur spannend und nicht alles Aufregende auch positiv sein muss. Denn neben den unerklärlichen Vorfällen im Oleander House ist auch Sams Chef Bo ein Mysterium, das ihn schnell in ein gefährliches Gefühlschaos zieht.

xx


Klang für mich nach genau dem Lesestoff den ich mag und ich hatte Glück das Band 1 nicht so teuer war. Also hab ich Ihn mir geleistet. Und was soll ich sagen? Ich hab das Buch an einem Tag gelesen, es lässt sich Super lesen und in der Beziehung zwischen Bo und Sam knistert von der ersten Begegnung. Ohne zu viel darüber zu verraten: Interessanterweise ist Bo verheiratet und Familienvater. Denke das wird in den anderen Bücher noch ganz schön für Spannung zwischen den beiden führen.

 
Zum Fall selber. Im Oleander House ist in seiner Vergangenheit immer wieder der Schauplatz von Familienglück einerseits und dann wieder von Schrecklichen Morden gewesen. Morde so Grausam und Brutal, das man kaum glauben konnte das anwesende Zeugen Körperlich Unverletzt blieben. Schnell stellt sich für die Mitglieder des Teams heraus das es im Haus etwas gefährliches gibt. Nur was es ist … darüber rätseln sie.


Also ich hab eine Neue Lieblings-Buch-Serie. Hoffe das ich die anderen Bände auch noch im laufe der zeit günstig ergattern kann. Denn ich würde gerne weiterlesen und erfahren wie es mit Sam und Bo und em Team weitergeht.

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Korikos avatar

Rezension zu "Paranormal Investigations 4: Nähe" von Ally Blue

So schlecht wie Band 3
Korikovor 4 Jahren

Story:
So hat sich Sam seinen wohlverdienten Urlaub mit Bo in einem Strandhaus am Golf nicht vorgestellt. Statt heimeliger Zweisamkeit und Ruhe nistet sich das Team der BCPI nach wenigen Tagen bei ihnen ein, da sie das nahegelegene Fort Medina unter die Lupe nehmen müssen. Natürlich kann sich Bo nicht aus den Ermittlungen heraushalten, egal wie sehr Sam ihn darum bittet. Zudem wird Bo im Laufe der Zeit immer aggressiver und unberechenbarer, leidet unter seltsamen Träumen und hat regelmäßig wiederkehrende Aussetzer, die sich keiner erklären kann. Für Sam steht fest, dass alles mit dem Fort zusammenhängt, doch es ist nahezu unmöglich Bo von seinem Verdacht zu berichten und ihn davon überzeugen, sich aus der Sache herauszuhalten …

Eigene Meinung:
Die Gay – Reihe „Paranormal Investigations“ von Ally Blue geht in die vierte und damit vorletzte Runde, wenn man die beiden Spin-offs zur Serie, die sich zum einem um Bos Sohn Adrian und zum anderen um den offenherzigen Dean drehen, nicht mit einrechnet. Erneut stehen Sam, Bo und ihre Beziehung zueinander im Zentrum, was natürlich in mehr erotischen Szenen mündet, als er Leser verkraften kann. Denn leider ist der Sex in allen möglichen Stellungen und Situationen so ziemlich das einzige, das im Buch vorhanden zu sein scheint. Natürlich bleibt dadurch alles andere auf der Strecke: die Charaktere, die Spannung und natürlich auch die Geschichte. Zwar dreht es sich alles irgendwie um die Dimensionsportale, doch auch dieses Mal erfährt der Leser nichts Neues darüber. Stattdessen fragt man sich, ob Ally Blue überhaupt ein Konzept hatte, als sie dieses Element im ersten Band eingebaut hat, denn sie dreht sich beständig im Kreis, lässt die Wesen der anderen Seite sporadisch auftauchen, schmeißt ihnen zumeist Bo als Opfer vor und lässt ihre Figuren nichts entdecken oder herausfinden, da die Portale genauso schnell verschwinden, wie sie auftauchen. Stattdessen konzentriert sie sich auf die Beziehung von Sam und Bo, deren Probleme einfach nur ermüdend sind und die Handlung überhaupt nicht vorantreiben.

Am meisten stört in diesem Zusammenhang, dass die Charaktere nicht miteinander reden. Was in Ban 2 und 3 bereits störend auffiel, treibt einen in „Nähe“ in den Wahnsinn. Die gesamte Handlung wird nur dadurch auf 240 Seiten gestreckt, weil Sam nicht mit Bo reden will, um diesen nicht zu reizen, und auch bei seinen Freunden nicht die Klappe aufmacht, was Bos Verhalten und dessen Alpträume betrifft. Nachdem in Band 1 aus eben diesem Grund ein Mitglied er BCPI ums Leben kam, sollte man davon ausgehen, dass Sam seine Eindrücke und Gedanken mit den anderen teilt – vergeblich. Sam behält die wichtigen Infos für sich, dreht sich mit seinen Gedanken im Kreis und wiederholt sich dabei ständig. Selbst als er Dean einweiht, schiebt dieser es auf eine absolut krude, an den Haaren herbeigezogene Erklärung, die überhaupt nicht passt. Da haben sie tagtäglich mit übernatürlichen Dingen zu tu, und sie versuchen ernstlich Bos Verhalten logisch zu erklären! Hier merkt man ganz eindeutig, dass die Autorin alles daran gesetzt hat, die Geschichte um jeden Preis zu strecken und dabei nicht davor zurückschreckt ihre eigenen Charaktere vollkommen „out-of-character“ zu präsentieren. Eine andere Erklärung gibt es für Sams nervendes, mädchenhaftes Verhalten und Bos plötzliche Gelüste für harten Sex und BDSM nicht.

Es verwundert nicht, dass das Finale binnen weniger Seiten abgehandelt ist und die Erklärungen ebenso weit hergeholt wirken, wie die Deans Vermutungen bezüglich Bos geistiger Umnachtung. So schlägt man das Buch am Ende frustriert u und ärgert sich über die Zeit, die man mit „Paranormal Investigations“ zugebracht hat, denn leider markiert nun nicht nur Band 3 den Tiefpunkt der Reihe, sondern auch Band 4. Allzu viele Hoffnungen sollte man also nicht auf den letzten Teil der Reihe setzen.

Stilistisch hält sich „Paranormal Investigations – Nähe“ im soliden Maß. Ally Blue kann durchaus schreiben, weiß sowohl wie man die Umgebung beschreibt, als auch wie man die erotischen Szenen in Szene setzt. Dafür hapert es deutlich, wenn es um Spannung, Action und unheimliche Dinge geht. Da kommt einfach kein passendes Flair auf. Gerade die Kampfszenen werden einfach nur runtererzählt und sind schon vorbei, kaum dass sie begonnen haben. Im Gegenzug dazu sind die Sexszenen ausgedehnt und füllen Dutzende Seiten. Das mag einigen gefallen, doch es ist einfach zu viel des Guten. Inzwischen nimmt man „Paranormal Investigations“ nicht einmal mehr die Bezeichnung Gay Paranormal ab, da es letztendlich sowieso nicht um die Geistererscheinungen und die Fälle des BCPI geht, sondern nur um Sam und Bos Beziehungskisten nebst unendlich langer Sex-Abende. Ally Blue wäre besser damit bedient, die übernatürliche Komponente zu streichen und nur noch schwule Erotik zu schreiben – da weiß der Leser wenigstens, was ihn erwartet.

Fazit:
Mit „Paranormal Investigations – Nähe“ ist es Ally Blue leider gelungen ein ähnliches schlechtes Buch zu schreiben, wie mit dem dritten Band der Reihe. Das Portalthema ist unterdessen komplett zur Farce mutiert, ähnlich die mysteriösen Fälle des BCPI und die nicht schwulen Randfiguren. Alles konzentriert sich auf Sam und Bo, deren Beziehung und Sexabenteuer, die sich zur Genüge im vorliegenden Band wiederfinden. Wer schwule Erotik mag, dem wird „Nähe“ gewiss gefallen, wer Gay Paranormal Romane und lebendige Charaktere sucht, ist bei „Paranormal Investigations“ unterdessen an der falschen Adresse.

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