Ally Carter Heist Society

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Inhaltsangabe zu „Heist Society“ von Ally Carter

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  • Rezension zu "Heist Society" von Ally Carter

    Heist Society

    serpent

    01. October 2011 um 08:43

    Inhalt Kat Bishops Leben war schon immer nicht ganz normal. Denn wenn andere Kinder von ihren Eltern zu Sehenswürdigkeiten geschleppt werden, dann bedeutet dies höchstens einen Nachmittag voller Langeweile. Bei Kat hingegen bedeutete es schon immer: ihre Eltern planen mal wieder einen Coup. Mit fünfzehn hat sie allerdings genug vom Meisterdiebdasein und erschleicht sich einen Platz an einer Eliteschule. Doch kaum ist sie dort angekommen, wird sie einer Tat beschuldigt, die nicht sie, sondern ihr alter Freund Hale begangen hat. Der will sie überzeugen wieder ins Geschäft einzusteigen und ist der Meinung, dass ein Rausschmiss aus der Schule ein guter Anfang wäre. Nicht zuletzt, weil ein Furcht einflößender Mann um seine Kunstsammlung erleichtert wurde und nun Kats Vater als einzigen Verdächtigen im Blick hat. Dieser ist zwar ebenso unschuldig an diesem Raub wie Kat an den Vorkommnissen in ihrer Schulde, nichtsdestotrotz macht der Bestohlene deutlich: wenn seine Gemälde nicht binnen 14 Tagen bei ihm zurück sind, wird das für die Familie Bishop keinen guten Ausgang nehmen. So bleibt ehemaligen Profidieben nichts anderes übrig als ihre Freunde und Verwandten zu aktivieren um einen gewagten Coup zu planen: die Gemälde finden, stehlen und ihrem Besitzer zurückgeben… Bewertung Ally Carters rasante Erzählung bietet leichte Unterhaltung, mit der man nichts falsch machen kann wenn man ein Fan von Jugendbüchern und Ocean’s Eleven ist. Zunächst einmal ist Kat eine Protagonistin, über die man gerne etwas liest und deren Leben aufregend und faszinierend erscheint. Denn wie bereits erwähnt stammt sie aus einer Familie, in der ausnahmslos alle sich dem Geschäft des professionellen Stehlens widmen – und das schon seit mehreren Generationen. Sie schlägt mit ihrem Drang aus diesem Berufszweig auszutreten allerdings etwas aus der Reihe, denn während Kat sich eine solide Bildung und später einmal ein (zumindest größtenteils) ehrliches Leben wünscht, sind sowohl ihre Cousins und Cousinen, als auch ihr Onkel und Vater noch begeistert bei der Sache. Dass ihr die nötigen Fähigkeiten für eine Meisterdiebin aber dennoch im Blut liegen, stellt sie später eindrucksvoll unter Beweis. Es macht Spaß ihren Gedankengängen zu folgen und sie dabei besser kennen zu lernen. Denn Kat ist eine kluge, schlagfertige und mitfühlende Protagonistin. Sich von ihrer Familie los zu sagen indem sie ein ehrliches Leben beginnt, heißt für sie auf keinen Fall ihre Familie und Freunde auch im Stich zu lassen. Abgesehen von der sympathischen Protagonistin, macht den größten Reiz der Geschichte die spannende Planung des (Rück-) Diebstahls der Gemälde und das Hintergrundwissen, das man über die alteingesessenen Meisterdieb-Familien bekommt, aus. Nach und nach erfährt man auf diese Weise kleine Details, die einen vermuten lassen, dass man hier einen kleinen Einblick in eine Berufsklasse bekommt, die uralt Traditionen, Regeln und Kodexe hat. Ally Carter schafft es den Lesern in Nebensätze eingestreut interessante Details zu bieten, die faszinieren und von denen man hofft, in den Folgebänden der Reihe noch mehr zu erfahren. Die Planung des Coups, den Kat letztendlich mit ihren Freunden ausführen will, ist ebenso spannend. Es müssen geheime Erkundungsgänge gemacht, Pläne angefertigt, Schlüsse geklaut und Personen überwacht werden. Insgesamt erinnern die Beschreibungen an diesen Stellen stark an den kleinen Nervenkitzel, den man zum Beispiel auch als Zuschauer von „Ocean’s Eleven“ kennt. Großartige Unterhaltung, die aus ihrer Thematik heraus schon spannend ist und einen Seite um Seite lesen lässt. Keine volle Punktzahl gibt es von mir, weil das Buch sich zwar leicht und unterhaltsam lesen lässt, das gewisse Etwas aber fehlt um es einzigartig zu machen. Wer spannende Unterhaltung und eine teilweise amüsante sowie interessante Geschichte ohne großen Anspruch sucht, wird mit „Heist Society“ allerdings vollauf zufrieden sein. Der Auftakt zu einer Reihe, die man wunderbar lesen kann, wenn sich selber auch einmal wie eine Meisterdiebin fühlen möchte.

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