Ally Carter Meisterdiebin

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Inhaltsangabe zu „Meisterdiebin“ von Ally Carter

Stehlen und Stehlen lassen: Das nächste große Ding der Meisterklasse Seit zwei Monaten ist Katarina Bishop berühmt: als Anführerin der Diebesbande, die das sicherste Museum der Welt beraubt hat. Sehr zum Missfallen der Verwandtschaft will sie aber immer noch nicht die Familientradition als gewöhnliche Kriminelle fortsetzen. Die Meisterdiebin Kat spezialisiert sich auf anderes: Sie bringt verschwundene Wertgegenstände ihren rechtmäßigen Besitzern, sie stiehlt sie zurück. Als sie von einer alten Dame den Auftrag erhält, den Kleopatra-Smaragd wiederzubeschaffen, kann Kat der Herausforderung nicht widerstehen. Doch es gibt drei Probleme. Erstens: Der Stein wurde seit über dreißig Jahren nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt. Zweitens: Er bleibt nie lange bei demjenigen, der ihn gerade hat. Doch das dritte Problem bereitet Kat und ihrer Crew die meisten Sorgen: Der Kleopatra-Smaragd ist verflucht. Auf der Jagd rund um den Globus stellt Kat fest, dass die althergebrachten Tricks diesmal nichts nutzen. Also folgt sie ihren eigenen Regeln …

Eine nette Geschichte für zwischendurch. Eine Familiengeschichte über zwei Generationen.

— Ruff04

nicht unbedingt glaubwürdige, aber unterhaltsame Handlung

— Amerdale

Eine Tolle Fortsetzung, obwohl es an manchen Stellen etwas langatmig war.

— JosieAnastasia

Ich habe es geliebt, es ist eine so andere und doch reale Welt!

— leazoe

Echt super, fast noch besser als der erste Teil. Wann kommt der dritte raus :)

— Celeana

Fesselnd bis zur letzen Seite... Macht richtig süchtig

— Mia22

Außergewöhnlichste und jüngste diebische Crew die es gibt.

— Cassia87

Es gibt 3 Adjektive, die das Buch beschreiben: Spannend, Fesselnd, süchtig machend!

— Buchraettin

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  • Meisterdiebin

    Meisterdiebin

    Amerdale

    05. November 2015 um 22:51

    Meine Rezension: https://amerdale.wordpress.com/2015/02/25/gelesen-ally-carter-meisterdiebin-katarina-bishop-2/

  • Rezension zu "Meisterdiebin"

    Meisterdiebin

    littleowl

    19. June 2014 um 13:25

    Nach ihrem spektakulären Coup im ersten Band sind Kat und ihre Freunde berühmt in der Welt der Diebe. Doch Kat hat dem Diebesgeschäft abgeschworen und raubt nun im Alleingang Beutekunst, um sie ihrem ursprünglichen Besitzer zurückzubringen. Doch als sie gebeten wird, den angeblich verfluchten Kleopatra-Smaragd zu stehlen, rauft Kat sich mit ihrer alten Crew zusammen und stürzt sich trotz aller Warnungen in ein neues Abenteuer. Ich habe selten ein Buch so schnell verschlungen, "Meisterdiebin" hat eine unglaubliche Sogwirkung. Es bleibt spannend von der ersten bis zur letzten Seite, dank unendlich vieler Wendungen und Überraschungen. Die Settings sind toll beschrieben, man kann sich alles gut vorstellen. Dabei bleibt die Stimmung jedoch immer humorvoll, besonders die Insider-Diebes-Sprache ist einfach zum Schreien komisch. Kat ist eine starke Protagonistin: Klug, selbstbewusst und unabhängig, aber auch voller Selbstzweifel. Für eine 15-jährige ist sie allerdings ein bisschen zu erwachsen, ich stelle sie mir beim Lesen immer ein paar Jahre älter vor. Hale war mir noch symphatischer als im ersten Band, er ist Kats Fels in der Brandung, wenn sie nicht mehr weiterweiß. Die Liebesgeschichte ist anders als die, die man sonst in Jugendbüchern liest. Sie entwickelt sich sehr langsam und beruht auf Vertrauen und Freundschaft anstatt auf Insta-Love. "Meisterdiebin" ist eine rasante Achterbahnfahrt rund um den Globus, ich freue mich auf mehr spannende Abenteuer mit Kat und ihrer Crew.

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  • Meisterdiebin: Meisterklasse!!

    Meisterdiebin

    Celeana

    14. April 2014 um 11:36

    Genauso gut wie der erste Teil finde ich. Vielleicht sogar noch etwas besser. Auf jeden Fall auch ein absolut umwerfendes und fesselndes Buch. Genauso

    1. Witzig
    2. Spannend
    3. Überraschend

    Ich hoffe sehr das es och einen dritten Teil gibt.

  • Der Fluch des Kleopatra-Smaragd

    Meisterdiebin

    Spatzi79

    30. August 2013 um 20:22

    Katarina Bishop, genannt Kat, und ihre Freunde sind berühmt. Seit ihrem Einbruch in eins der bestgesicherten Museen der Welt, ist ihr Ruf als Diebe geradezu legendär. Nachdem Kat im ersten Teil der Reihe „Meisterklasse“ dem kriminellen Dasein eigentlich abgeschworen hatte, verlegt sie sich nun auf eine neue Strategie. Sie raubt Beutekunst zurück, bringt Kunststücke ihren ursprünglichen Besitzern wieder. Ihre Familie hält wenig von den Risiken, die sie dabei eingeht und auch ihre Freunde hält Kat auf Abstand und zieht ihre Aktionen allein durch. Das ändert sich, als sie eines Tages um einen ganz besonderen Diebstahl gebeten wird. Sie soll den Kleopatra-Smaragd stehlen und der rechtmäßigen Besitzerin zurückgeben. Der Stein wurde seit Jahrzehnten nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt und noch viel schlimmer: er soll verflucht sein! Doch Kat nimmt die Geschichten und Warnungen natürlich nicht ernst und stürzt sich in den neuen Auftrag. Wieder ein rasantes Jugendabenteuer, mit dem die Autorin die Reihe um Kat Bishop und ihre Diebescrew fortsetzt. Wie schon im ersten Band, ist das Tempo recht hoch, viele Erklärungen darf der Leser nicht erwarten, dafür jede Menge Action! Zu sehr hinterfragen sollte man die Handlung nicht, denn Tempo und Action gehen immer wieder zulasten der Logik und der Glaubwürdigkeit. Trotzdem macht die Lektüre einfach Spaß, man darf sie halt nicht zu ernst nehmen. Gut gefallen hat mir, dass wir diesmal immerhin ein bisschen mehr Einblick in die Gedanken und Gefühle von Kat erhalten. Die anderen Figuren bleiben allerdings weiterhin eher blass, einzig ihr Freund Hale bekommt noch etwas Kontur. Die Handlung überrascht mit einigen unerwarteten Wendungen und sorgt so für ein hohes Spannungsniveau. Der Schreibstil ist einfach gehalten und so ist das Buch ziemlich schnell ausgelesen. Der nächste Teil ist auf deutsch leider noch nicht erschienen, auf englisch ist „Heist Society. Perfect Scoundrels“ bereits erhältlich.

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  • Eine erfrischende Geschichte mit viel Humor und einem Spritzer Ironie

    Meisterdiebin

    Caruschia

    07. August 2013 um 19:28

    Inhalt: Katarina Bishop ist vor zwei Monaten in das sicherste Museum der Welt, das Henley, eingebrochen.  Kat hat es sich zur Aufgabe gemacht, gestohlene Dinge wieder zu stehlen und sie ihren rechtmäßigen Besitzern wiederzugeben. Als Constance Miller, eine alte Dame einen Auftrag für sie hat, kann sie trotz der Gefährlichkeit dieses Coups nicht widerstehen. Sie soll den Kleopatra-Smaragd, der den Eltern der alten Frau gestohlen wurde, wiederbeschaffen. Doch viele große Diebeslegenden sind vor ihr gescheitert. Auch für Katarina tun sich riesige Probleme auf: Der Edelstein wurde seit dreißig Jahren nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt, er bleibt nie lange bei demjenigen, der ihn gerade hat. Und das größte Problem: Der Stein soll angeblich verflucht sein. Auf ihrer Jagd nach dem Smaragd steckt sie Enttäuschungen und Erfolge ein und erkennt am Ende, dass die althergebrachten Tricks manchmal nichts nutzen... Schreibstil: Dieser Schreibstil ist wie frischer Wind. Er lässt sich leicht, spannend und auch genussvoll lesen. Durch den leichten Stil fliegen die Seiten des Buches nur so und man versieht sich kaum, da klappt man den hinteren Buchrücken schon zu. Trotz des allwissenden Erzählers kann man sich leicht in die Charaktere hineinfinden, sich in sie hineinversetzen und man lernt schnell ihre Gefühle und Gedanken kennen. Der Schreibstil liest sich ein wenig ironisch, aber sehr humorvoll. Das Buch ist geladen mit Spannung, Action und Humor, für jeden etwas. Meine Meinung: Noch nie habe ich so ein Buch in der Art gelesen, geschweige denn einen Film zu diesem Thema gesehen. Klar, es gibt so viele Filme über Raub und Verbrechen, aber bisher hatten nur wenige daran gedacht, mit diesen Tätigkeiten etwas gutes zu tun (okay, vielleicht Robin Hood...). Schließlich stiehlt nicht jeder Dieb "zurück" und nicht jeder Dieb ist ein fünfzehn - jähriges Mädchen.  Die Geschichte ist gespickt mit Intelligenz, Witz, Ironie und mit teuren Schätzen, auf die die rechtmäßigen Besitzer warten. Anfangs, d.h. die ersten dreißig Seiten war ich ja nicht wirklich begeistert von diesem Buch. Es konnte mich nicht wirklich fesseln und ich habe Namen und Decknamen gelesen, die ich immer wieder durcheinander gehauen habe. Ich konnte einfach keinen richtigen Draht zur Geschichte aufbauen. Doch dann wurde die Geschichte spannender. Sozusagen im "ersten Teil" des Buches denkt man: "Was? Das war's jetzt? Das Buch hat doch noch haufenweise Seiten! Was soll da noch passieren?" Doch dann kommt eine überraschende Wendung, die ich mir so auch nicht gedacht habe. Zwar wird die Geschichte an dieser Stelle nicht viel spannender, aber man lässt sich immer mehr und mehr in die Welt der Diebe hineinziehen, weil man unbedingt erfahren will, wie es weiter geht! Das Buch wird immer witziger und erfrischender. Es passieren im Laufe des Lesens immer mehr Dinge, von denen man jedoch nicht verwirrt wird, wie das bei anderen Büchern oft ist. Nein, man findet klare Zusammenhänge der einzelnen Ereignisse und fühlt sich direkt richtig in die Handlung hinein versetzt. Langatmig wurde das Buch nie, selbst wenn gerade nichts spannendes passiert, überbrückt die Autorin diese "Langweile" gekonnt mit Gefühlen, Witz, Charme und Intelligenz. Das Cover? Nun ja, besonders spektakulär und elegant sieht es jetzt nicht aus. Vielleicht auch auf den ersten Blick nicht wirklich ansprechend, aber wie heißt es so schön: "Don't judge a book by it's cover!" Besonders bei diesem Buch gilt dieser Spruch. Lasst euch also bloß nicht von dem Cover abschrecken, dahinter verbirgt sich eine wundervolle, neue Idee, die nur darauf wartet, gelesen zu werden. Wenn einem das Cover dann doch absolut nicht zu sagt, der kann sich dieses Buch ja auch auf englisch zulegen. Das englische Cover finde ich nämlich weitaus schöner und auch passender. Spritzig, frisch und frech wie die Geschichte. Die Protagonisten Katarina Bishop, im Buch oftmals mit ihrem Spitznamen "Kat" erwähnt, lässt sich mit vielen Adjektiven beschreiben. Cool und frech sind jedoch die beiden Adjektiven, die diese Diebin am allerbesten beschreiben. Denn: Kat ist anders. Kat ist anders als jede Protagonistin, die ihr je kennengelernt habt. Sie ist undurchsichtig, hart, selbstbewusst, stark und unerschrocken. Wer kennt nicht diese weichlichen, fast unsichtbaren Mädchen ohne Selbstbewusstsein, das (wenn überhaupt) erst von einem Typen aufgebaut werden muss? Ich habe Katarina sofort ins Herz geschlossen und mich immer wieder an ihrem Charakter erfreut. Da wäre auch noch Hale. Der Junge, der neben Kat noch am meisten mit im Mittelpunkt steht. Hale ist ... geheimnisvoll. Sehr geheimnisvoll und undurchschaubar. Trotzdem ist Hale mindestens genauso cool wie Kat. Die Nebencharaktere, wie z.B. Gabrielle, Kats Cousine spielt auch eine größere Rolle, jedoch wird über sie nicht viel erzählt. Ally Carter lässt ihren Charakter eher ein wenig im Hintergrund stehen. Simon, der Computerfreak taucht nur an manchen Stellen im Buch auf, deshalb kann der Leser keine wirkliche Verbindung zu ihm und seinen Gefühlen aufbauen. Die anderen Charaktere lasse ich hier an dieser Stelle einmal außen vor und widme mich anderen Punkten. Kennt ihr nicht auch immer diese endlosen klischeehaften Geschichten, in denen das Mädchen dem Jungen so lange hinterher läuft, bis er sie irgendwann endlich wahrnimmt? Nervt euch das? Ally Carter konnte in diesem Band Abhilfe schaffen. Denn hier ist es umgekehrt: Hale läuft nämlich Katarina hinterher und nicht anders herum. Denn in diesem Buch ist es anders. Dieses Buch IST anders. Hale würde sich für Kat aufopfern, er würde ihr überall hin folgen und immer um sie kämpfen. Leider erfährt man in diesem Buch nicht, wie es mit ihnen weiter geht. Die Gefühle der beiden werden etwas zu stark außen vor gelassen und Ally Carter legt mehr Wert auf die Raubaktionen und Pläne. Bis auf ein- zwei Liebesszenen darf man von diesem Buch nicht mehr Romantik erwarten. Fazit: Wer auf frische, freche und witzige Action steht und nicht so viel Wert auf Romantik legt, ist bei "Meisterdiebin" von Ally Carter garantiert in den richtigen Händen! Viel Spielraum für Beziehungen lässt die Autorin nämlich nicht, wiederum schmückt sie Action und Spannung sehr gut aus und versetzt der Geschichte einen Spritzer Humor und Ironie. Obwohl manche Charaktere noch ein wenig weiter ausgereift werden könnten, sind die Protagonisten wahnsinnig toll und ja - eben anders (natürlich im positiven Sinne!). Lest dieses Buch. ♥♥♥♥♥ 5/5 http://good-books-never-end.blogspot.de/2013/08/rezension-meisterdiebin-von-ally-carter.html

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  • rasante und spannungsgeladene Handlung, empfehlenswert

    Meisterdiebin

    Manja82

    31. July 2013 um 15:41

    Kurzbeschreibung: Stehlen und Stehlen lassen: Das nächste große Ding der Meisterklasse Seit zwei Monaten ist Katarina Bishop berühmt: als Anführerin der Diebesbande, die das sicherste Museum der Welt beraubt hat. Sehr zum Missfallen der Verwandtschaft will sie aber immer noch nicht die Familientradition als gewöhnliche Kriminelle fortsetzen. Die Meisterdiebin Kat spezialisiert sich auf anderes: Sie bringt verschwundene Wertgegenstände ihren rechtmäßigen Besitzern, sie stiehlt sie zurück. Als sie von einer alten Dame den Auftrag erhält, den Kleopatra-Smaragd wiederzubeschaffen, kann Kat der Herausforderung nicht widerstehen. Doch es gibt drei Probleme. Erstens: Der Stein wurde seit über dreißig Jahren nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt. Zweitens: Er bleibt nie lange bei demjenigen, der ihn gerade hat. Doch das dritte Problem bereitet Kat und ihrer Crew die meisten Sorgen: Der Kleopatra-Smaragd ist verflucht. Auf der Jagd rund um den Globus stellt Kat fest, dass die althergebrachten Tricks diesmal nichts nutzen. Also folgt sie ihren eigenen Regeln … (Quelle: FISCHER FJB) Meine Meinung: Katarina Bishop ist nun seit zwei Monaten berühmt. Sie und ihre Crew haben es immerhin geschafft das Hanley, das sicherste Museum der Welt, auszurauben. Trotz dieses Erfolgs möchte sie aber dennoch nicht die alte Familientradition fortführen und kriminelle Diebstähle machen. Viel lieber möchte Kat verschwundene Wertgegenstände ihrem Besitzer wiederbringen, die zurückstehlen. Eines Tages wird sie von einer alten Dame und deren Enkel auf der Straße angesprochen. Sie bittet Kat ihr den „Kleopatra – Smaragd“ zurückzubringen. Dieser soll in Kürze wieder aus dem Verborgenen auftauchen. Obwohl Kats Onkel Eddie strikt dagegen ist willigt Kat ein. Allerdings ist der Smaragd verflucht und ehe Kat sich versieht gerät alles aus dem Ruder … Der Jugendroman „Meisterdiebin“ stammt von der Autorin Ally Carter. Es ist nach „Meisterklasse“ nun schon der zweite Teil über die junge Diebin Katarina Bishop. Obwohl ich den ersten Teil nicht kenne hatte ich keinerlei Probleme ins Buch zu kommen und der Handlung zu folgen. Katarina Bishop, genannt Kat, war mir eine sehr sympathische und authentische Protagonistin. Das Stehlen liegt ihr im Blut. Nach ihrem letzten Supercoup befindet sie sich in einer Art Rausch und macht immer öfter auch Aufträge alleine. Damit stößt sie aber ihre Freunde, da vor allem Hale, gehörig vor den Kopf. Ein Fehler allerdings bringt Kat zum umdenken und sie besinnt sich wieder auf ihre Crew. Hale ist ein Millionärssohn. Er war mir auch recht sympathisch. Allerdings bleibt er im Gegensatz zu Kat doch sehr blass. Neben den beiden gibt es noch weitere Charaktere, die mir ebenfalls alle samt sehr gut gefallen haben. Jeder hat eine bestimmte Aufgabe und ganz besonders Onkel Eddie ist mir hierbei im Gedächtnis hängen geblieben. Ebenfalls interessant sind Kats Gegenspielerinnen. Sie sind mit ihr auf einer Augenhöhe und es ist nicht sonderlich leicht für Kat sie zu besiegen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und sehr gut lesbar. Geschildert wird das Geschehen im personalen Stil. So wird immer eine gewisse Distanz zum Geschehen gewahrt und man behält als Leser einen besseren Überblick. Die Handlung selber empfand ich als temporeich und spannend. Man ist direkt von Beginn an mittendrin im Geschehen und die Spannungskurve wird über das gesamte Buch permanent hochgehalten. Die Handlung des Buches ist am Ende in sich abgeschlossen. So kann man sich als Leser ganz entspannt auf den nächsten Teil freuen. Das Ende selber passt gut und rundet das Buch ab. Fazit: „Meisterdiebin“ von Ally Carter ist ein gelungener Jugendroman. Die charmanten und authentischen Charaktere und die spannungsgeladene Handlung haben mich mehr als überzeugt. Ganz klare Leseempfehlung von mir!

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  • Buch ist rasant, witzig und voll spektakulär

    Meisterdiebin

    trollchen

    26. July 2013 um 15:46

    Die Meisterdiebin Kurzinhalt: Stehlen und Stehlen lassen: Das nächste große Ding der Meisterklasse Seit zwei Monaten ist Katarina Bishop berühmt: als Anführerin der Diebesbande, die das sicherste Museum der Welt beraubt hat. Sehr zum Missfallen der Verwandtschaft will sie aber immer noch nicht die Familientradition als gewöhnliche Kriminelle fortsetzen. Die Meisterdiebin Kat spezialisiert sich auf anderes: Sie bringt verschwundene Wertgegenstände ihren rechtmäßigen Besitzern, sie stiehlt sie zurück. Als sie von einer alten Dame den Auftrag erhält, den Kleopatra-Smaragd wiederzubeschaffen, kann Kat der Herausforderung nicht widerstehen. Doch es gibt drei Probleme. Erstens: Der Stein wurde seit über dreißig Jahren nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt. Zweitens: Er bleibt nie lange bei demjenigen, der ihn gerade hat. Doch das dritte Problem bereitet Kat und ihrer Crew die meisten Sorgen: Der Kleopatra-Smaragd ist verflucht. Auf der Jagd rund um den Globus stellt Kat fest, dass die althergebrachten Tricks diesmal nichts nutzen. Also folgt sie ihren eigenen Regeln … Mein Fazit: Ich habe das erste Buch Meisterklasse auch schon gelesen und muss sagen, dass die Autorin ihren Schreibstil und ihren Idealen treu geblieben ist. Es geht rasant weiter und man jagt von einem Schauplatz zum nächsten. Diesmal wird ein wenig mehr Augenmerk auf Kat und ihre junge Liebe Hale und dem Gefühlschaos, was es mit sich bringt. Sie ist ja diesmal auch keine Diebin im herkömmlichen Sinne, sondern eine Wiederbeschaffungsdiebin, der aber meiner Meinung nach der Erfolg von den letzten Diebeszügen deutlich zu Kopf gestiegen ist. Naja, das Buch erinnert schon sehr an Oceans eleven und James Bond, weil vieles auch zu spektakulär und zu sicher durchgezogen wird. Für mich waren zum Schluss noch ein paar Fragen offen und ich hätte gern ein wenig mehr Geschichten aus der Vergangenheit von den Protagonisten erwartet, dass man sich noch besser in die Charaktere hinein versetzen könnte. Ansonsten kann ich nur sagen, dieses Buch ist rasant, witzig und voll spektakulär. Es ist eine  gute Unterhaltungslektüre, die ja auch jüngere Menschen zum Lesen animieren soll und das gelingt sehr gut. Unbedingt empfehlenswert!

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  • Wie Band 1 nur mit mehr Überraschungen

    Meisterdiebin

    Lesefix

    26. July 2013 um 09:40

    Inhalt: Kat hat ihre Mission gefunden. Sie bringt entwendete und verloren geglaubte Schätze wieder zurück zu ihren ursprünglichen Eigentümern. Bei dieser Vorgehensweise hat sie das Gefühl das richtige zu tun, obwohl ihre Alleingänge durchaus riskant sind. Als sie dann von einer älteren Dame und ihrem Enkel die Bitte erhält, den berühmten Kleopatra-Smaragd ihr zukommen zu lassen, ist Kat zuerst nicht interessiert. Doch die Dame hat zwei Schlagkräftige Argumente. Zum einen eine bewegende Geschichte und zum anderen den Namen Romani. Für Kat beginnt nun wieder eine große Romani- Aktion doch ohne ihre Crew wäre sie auch diesmal aufgeschmissen. Zusammen schaffen sie das scheinbar unmögliche und können den Kleopatra-Smaragd stehlen. Doch nun fangen Kats und die Probleme von Hale, Gabrielle & Co gerade erst an. Denn was ist, wenn der Smaragd nicht in die Hände der rechtmäßigen Eigentümer gelangt ist, sondern eine Meisterdiebin ihre Finger im Spiel hatte? Meinung: In dem zweiten Teil lernen wir Kat von einer anderen Seite kennen. Der Erfolg im Henley ist etwas zu Kopf gestiegen, denn ihre Aktionen die sie seitdem plant, sind zwar nobel aber durchaus riskant. Hilfe von ihrer Familie möchte sie nicht; auch Hale weist sie zurück. Gerade letzteres fand ich enorm schade, da ich mir gewünscht hätte, dass sie sich weiter annähern. Gabrielle gefiel mir in diesem Band ausgesprochen gut. Sie ist eine sehr interessante Persönlichkeit und ich vermute, man muss sie einfach gern haben. Hale ist mir auch hier noch sympathischer geworden. Kat hingegen ist mir zu sehr von sich eingenommen. Auch wenn der Leser sie von einer zweifelnden, grüblerischen Seite kennen lernt, habe ich immer noch das Gefühl, dass sie sich enorm wichtig fühlt. Das Gleiche Gefühl habe ich auch bei Onkel Eddie. Eventuell hat es von ihm abgefärbt ;-) Die anderen Familienmitglieder sind leider immer noch sehr unscheinbar, so dass man sie nicht vermissen würde. Sehr gut gefallen hat mir die Hauptstory. Das Kat von einer Meisterdiebin reingelegt werden könnte, hätte ich im Traum niemals vermutet. Umso überraschter war ich, als es passiert ist. Auch nach diesem Geschehen hat das Buch noch einige Überraschungen zu bieten. Langweilig wird es also nicht! Das Buch liest sich ebenso unterhaltsam und flüssig wie Band 1, doch leider zeigt er auch die gleichen Schwächen. Ich hätte mir gewünscht, dass die ein oder andere Vorgehensweise realistischer dargestellt worden wäre. Auch die Rückblenden in die Vergangenheit, ohne weitere Informationen oder Hinweise auf die Wichtigkeit des erwähnten, kamen wieder regelmäßig vor. Diese Punkte führten leider dazu, dass das Lesevergnügen gegenüber Band 1 deutlich abgenommen hat. Pausen um wieder motiviert weiterlesen zu können, waren für mich diesmal nötig, was sehr schade ist! Wem der erste Band gut gefallen hat und gerne weiter gut unterhalten werden will, auch wenn es nicht wirklich realistisch zugeht, kann bedenkenlos zugreifen.  

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  • Dieser Coup ging leider etwas schief...

    Meisterdiebin

    Kendra

    20. July 2013 um 22:03

    Das Buch "Meisterdiebin" von Ally Carter ist der 2. Teil einer Reihe um die junge Diebin Kat und ihrer Crew. Obwohl mich der Anfang positiv überraschte, erlosch meine anfängliche Euphorie spätestens im Mittelteil und ersetzte meine Hoffnung mit einem Gefühl von Resignation und Abfindung dass mich auch dieser Teil nicht wirklich überzeugen kann. Viel zu viele Fragen bleiben ungeklärt, und einige Dinge die angesprochen sind, werden nicht wirklich detailliert erklärt , das tut zwar nicht zwangsläufig die Geschichte zerstören und ist auch nicht wirklich von Belang, doch ich finde einige Erwähnungen sollte man auch zu Ende spinnen, wenn man sie schon anspricht^^ Auch die Charaktere bleiben weiterhin etwas zu blass nach meinem Geschmack, vor allem wenn man bedenkt dass sie schon zum zweiten Mal im Einsatz sind mit diesem Buch. Eigentlich erwarte ich dass man nähere Einblicke in ihre Charakter erhält und sie mir langsam ans Herz wachsen..doch leider Fehlanzeige. Obwohl ich immerhin mit Kate, Hale und Gabrielle einen Bezug aufbauen konnte, fehlt mir dieser bei den restlichen Crew Mitgliedern wie Simon , Nick oder auch ganz besonders bei den Bagshaw Brüdern. Die Ideen der Story sind zwar eigentlich ganz gut, jedoch hapert es ein wenig mit der Ausführung. Einige Dinge werden einfach zu langatmig beschrieben und andere dafür gar nicht.....Manchmal überfiel mich regelrecht eine Portion von Langeweile, insbesondere da der große Coup etwas zu ausführlich geplant wurde und ich schon dachte, dass sie niemals vor Ende des Buches ihren Plan durchziehen^^ Kat, die langsam aber sicher etwas süchtig nach dem Adrenalin der Raubzüge wird, wird etwas leichtsinnig und auch etwas naiv. Aber da ihre Person sehr jung angelegt wurde, kann man diese Naivität durchaus verstehen. Daher ist es nicht verwunderlich , dass man sie selbst hereinlegt. Während sie nicht nur mit ihren Gewissensbissen zu kämpfen hat, muss sie sich bald Gedanken um eine gefährliche neue Mission machen, die Zurückeroberung eines verfluchten Steins. Den Kleopatra Smaragd! Während ein Mitglied von ihnen bald Bekanntschaft mit dem Fluch macht (oder ist es doch nur ein Unfall?^^, muss die junge Mannschaft erkennen, dass sie Hilfe in Form von ihrer älteren Familie brauchen. Daher taucht mit Onkel Charlie in diesem Band ein neuer Charakter auf. Auch in Liebesdingen steht Kate vor einigen Problemen , die nicht nur mit dem Smaragd zu tun haben, sondern mit einem Kuss! ----- Ein Buch, dass an einigen Stellen wirklich recht unterhaltsam ist, mich jedoch nicht so wirklich überzeugen konnte. Daher weiß ich noch nicht, ob ich mir den nächsten Fall von ihr kaufen werde. Aber vielleicht kann ich mir ihn ja woanders stehlen...ähm...natürlich ausborgen :-) Das Buch bekommt von mir 3 von 5 Sterne.

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  • Meisterdiebin

    Meisterdiebin

    Marie1990

    12. July 2013 um 15:29

    Seit zwei Monaten ist Katarina Bishop berühmt: als Anführerin der Diebesbande, die das sicherste Museum der Welt beraubt hat. Sehr zum Missfallen der Verwandtschaft will sie aber immer noch nicht die Familientradition als gewöhnliche Kriminelle fortsetzen. Die Meisterdiebin Kat spezialisiert sich auf anderes: Sie bringt verschwundene Wertgegenstände ihren rechtmäßigen Besitzern, sie stiehlt sie zurück.  Als sie von einer alten Dame den Auftrag erhält, den Kleopatra-Smaragd wiederzubeschaffen, kann Kat der Herausforderung nicht widerstehen. Doch es gibt drei Probleme. Erstens: Der Stein wurde seit über dreißig Jahren nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt. Zweitens: Er bleibt nie lange bei demjenigen, der ihn gerade hat. Doch das dritte Problem bereitet Kat und ihrer Crew die meisten Sorgen: Der Kleopatra-Smaragd ist verflucht. Auf der Jagd rund um den Globus stellt Kat fest, dass die althergebrachten Tricks diesmal nichts nutzen. Also folgt sie ihren eigenen Regeln … "Meisterdiebin" ist der zweite Band der Reihe um Kat Bishop und ihre Crew. Mit einer Mischung aus "Oceans Eleven", "Hustle" und "Über den Dächern von Nizza" erleben wir das zweite Meisterstück der jungen Meisterdiebe.  Trotz dass der erste Band eine kleine Zeitlang her ist, kann man sich wieder gut in die Handlung mit ihren Protagonisten und Begebenheiten einfinden und ist sofort wieder mittendrin in einem neuen Abenteuer, denn die Handlung setzt sogleich an einem spannenden Punkt ein, der das Thema des Romans sehr gut wiedergibt. Die Handlung ist dabei so originell wie gut durchdacht und ausgeklügelt umgesetzt. Es ist einfach interessant zu lesen, wie die Protagonisten ihren Coup planen und mit etwaigen Problemen umzugehen wissen. Ally Carter hat dabei nicht nur den Fokus auf den Coup gelegt und diesen stoisch heruntergeschrieben, nein, sie hat mit viel Charme und unterschiedlichsten Facetten eine tiefgehende und innovative Geschichte verfasst, die vor allem Fans oben genannter Filme viel Freude bereiten dürfte. Aufgrund vieler Überraschungen, Wendungen und Probleme ist der Roman niemals vorhersehbar, sondern stets spannend und fesselnd zu lesen. Ally Carter hat ihre Spannungskurve sehr weit oben angesetzt und lässt sich durch keinerlei Nebensächlichkeiten ablenken. Dabei verfolgt sie ein rasches Tempo, das perfekt zu dieser Art Geschichte passt. Die jeweiligen Settings erhalten eine wundervolle Atmosphäre, die direkt auf den Leser transportiert wird und ihm dieses gewisse Gefühl in den jeweiligen Ländern, sowie Situationen verleiht.  "Meisterdiebin" liest sich wie ganz großes Kino und ist daher definitiv für die große Leinwand geschaffen. Zwar ist dieser zweite Teil in sich abgeschlossen, dennoch freue ich mich schon sehr auf weitere Abenteuer mit Kat und ihrer Crew.

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  • Mission Impossible - Nur mit Meisterdieben

    Meisterdiebin

    splitterherz

    04. July 2013 um 11:27

    "Mit dem Glück hat es eine eigenartige Bewandtnis im Leben eines jeden Diebs und halbwegs passablen Trickbetrügers. Was ist das, was die Opfer davon abhält, die Kasse zu zählen, oder die Wache davon, genau im falschen Augenblick aufblicken? Kat hatte bereits in sehr jungen Jahren gelernt, dass Glück etwas für Amateure, für Faule ist - für die, die unvorbereitet und unerfahren sind. Zugleich wusste sie auch, dass man Glück wie die meisten Dinge erst dann wirklich vermissen kann, wenn es einen auch wirklich verlassen hat." ["Meisterdiebin" // Ally Carter // S.330] Erster Satz: Moskau kann im Winter eine kalte, strenge Stadt sein. Inhalt: Nachdem Katarina Bishop mit ihrer Crew das Henley - das sicherste Museum der Welt - ausgeraubt hat, ist sie eine lebende Legende. Sie wird als beste Diebin der Welt gefeiert und auch sie selbst hat hohe Erwartungen an sich. Ganz alleine bestiehlt sie Menschen, um die Gegenstände ihren rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben. Als sie jedoch auf Constance Miller trifft, die einen ganz besonderen Edelstein zurückhaben will, um den ihre Familie vor Jahren betrogen wurde, wird Kat auf eine harte Probe gestellt, denn es gibt zwei gravierende Probleme. Erstens: Der Edelstein wurde seit dreißig Jahren nicht von der Öffentlichkeit gesehen. Zweitens, und dieser Punkt macht den ganzen Coup noch viel gefährlicher: Der Kleopatra-Smaragd ist angeblich verflucht. Gemeinsam mit ihrer Crew begibt Kat sich auf eine Jagd rund um die Welt und muss bald schon feststellen, dass es immer ganz anders kommt, als geplant. Schreibstil: Das wohl prägnanteste Merkmal der Geschichte ist der Schreibstil, ganz einfach, weil er so wunderbar humorvoll und ein wenig selbstironisch ist. Die Geschichte liest sich, wie sich ein Mission Impossible Film "guckt" - eine explosive Mischung aus Humor, Spannung und Action. Dabei fällt vor allen Dingen auf, dass man trotz der dritten Person Singular und des auktorialen Erzählers eine unglaubliche Nähe zu der Geschichte aufbauen kann und vor allen Dingen auch zu den einzelnen Figuren, obwohl da sicherlich noch mehr drin gewesen wäre. Das ein oder andere Mal stolpert man zwar über etwas umständliche Beschreibungen und unerklärte Decknamen, aber insgesamt ist die Geschichte von einem ganz besonderen Charme und mit ganz viel Herz und Witz geschrieben - Running Gags inklusive. Meine Meinung: Eine gute Idee muss nicht völlig neu oder besonders speziell sein, was viel mehr ins Gewicht fällt ist die Originalität und das ist eine Sache, die leider vielen Geschichten fehlt. Vielleicht ist es genau diese Originalität, die die Reihe um Kat Bishop so besonders und - vor allen Dingen - derart einzigartig macht, auch wenn die Idee an sich schon aus Filmen bekannt ist. Buchtechnisch habe ich jedoch noch nie über Coups und gestohlene Gemälde gelesen, vor allen Dingen nicht, wenn der Täter eine fünfzehnjährige, extrem gewitzte Meisterdiebin ist. Mit "Meisterdiebin" führt Ally Carter die Reihe um die spannende, wie fetzige Geschichte fort und den Leser in eine Welt voller Wunder, hoher Intelligenzquotienten und extrem teurer Schätze, die sicherlich nicht lange dort bleiben, wo sie gerade sind - dafür werden Kat und ihre Crew definitiv sorgen. Was man einfach mal ganz platt und direkt sagen muss: "Meisterdiebin" ist cool. Kat ist cool. Ja, die ganze Geschichte ist einfach absolut cool und erinnert mich oft an James Bond und Mission Impossible - nur, dass es hier eben umgedreht und nicht mit erwachsenen Männern mit Sonnenbrille vonstatten geht. Ganz im Gegenteil: Protagonistin dieser einzigartigen Geschichte ist die - zugegeben - manchmal etwas distanziert wirkende Kat, über die man nur zu gern noch mehr erfahren würde und die mit Sicherheit jede weinerliche Hauptfigur der gesamten Jugendliteratur in den Schatten stellt, denn egal wie cool du bist: Kat ist cooler! Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn Kat bewahrt nicht nur in Extremsituationen einen kühlen Kopf, sondern kann auch sonst schonmal ganz schön kaltschnäuzig wirken - was sie im Laufe der Geschichte aber merklich verändert. Und neben Kat ist da ja noch Hale und der ist... tja, wie soll ich es sagen, ohne mich zu wiederholen? Einfach cool. Ein interessanter, geheimnisvoller Typ (aber ohne die typischen Klischees), der (man lese und staune) Kat hinterherläuft und nicht umgekehrt. "Es gibt einige Lektionen, die jeder Dieb schon früh lernt. Oder er stirbt. Wende niemals einem wütenden Wachhund den Rücken zu (gleichgültig wie nett er bei deinem Erkundigungstrip wirkte). Geh niemals ohne Ersatzbatterien aus dem Haus (unabhängig von der Garantie, die der Typ im Laden dir gegeben hat). Und häng dein Herz nie, niemals an etwas, das wertvoller ist als du selbst." [”Meisterdiebin” // Ally Carter // S.112] Viel Tiefgründigkeit dürfte man bei so viel Coolness eigentlich nicht erwarten und das Buch ist auch merklich als Unterhaltungslektüre gedacht, aber in den Reihen der Meisterdiebe findet man trotzdem einige zwischenmenschliche Beziehungen, die durchaus als Tiefe durchgehen könnten. Aber eben nur eigentlich, denn im Großen und Ganzen unterhält "Meisterdiebin" seinen Leser von vorne bis hinten, in jedem erdenklichen Land und auf jede erdenkliche Art und Weise, während es sich hier und da in überraschenden Wendungen verliert und überhaupt einfach spannend und unvorhersehbar ist. Dabei besticht es nicht nur durch fortwährende Action und Spannung, sondern geizt auch nicht mit Lachern und einer charmanten Atmosphäre, die sich durch die leichte Selbstironie offenbart und dem unterhaltsamen Schreibstil. Zugegeben: Ein paar Situationen hätte man offensichtlicher und somit auch verständlicher beschreiben können. Manchmal hing ich doch ganz schön zwischen den Seiten, weil ich nicht mitgekommen bin, aber das mildert den Lesespaß nur minimal. Auch ein paar Decknamen von Coups hätten erklärt werden können, einfach, weil es mich total interessiert hätte, was Ally Carter sich dazu überlegt hat. Ebenso wie Kats und Hales Vergangenheit, ein paar mehr Infos hätten der Geschichte sehr gut getan, obwohl es oft kleine Gedankengänge in die Richtung gab. Was ich aber gleichzeitig am meisten gemocht und vermisst habe, ist die Beziehung zwischen Kat und Hale, die sich wirklich sehr langsam entwickelt - schon im ersten Teil kannten sich die beiden und in "Meisterdiebin" kommen sie sich näher, scheinen aber immer noch nicht ganz zu wissen, was sie wollen. Sowas mag ich ja eigentlich sehr und auch in "Meisterdiebin" verfehlt das nicht die prickelnde Stimmung, aber trotzdem hätte ich gerne ein kleines bisschen mehr davon gehabt - was aber in keinem Fall als wirklich negativer Punkt gewertet werden sollte, weil ich es ja auch andererseits auch sehr positiv finde. Fazit: Wer "Meisterdiebin" und die Reihe um Kat und ihre Crew lesen kann? Im Grunde jeder, ob weiblich oder männlich, der gerne mal Jugendbücher liest und in der Hinsicht von den immer gleichen Klischees und Handlungen übersättigt ist. Auch wenn hier das Rad nicht komplett neu erfunden wird, findet man eine Geschichte, die eigentlich alles hat, was man sich wünschen kann - eine verrückte und sehr große Familie mit einem ungewöhnlichen Gewerbe, eine ziemlich toughe Protagonistin, absolute Coolness, viel Action und eine riesige Portion charmanter Humor. Noch dazu kommt der selbstironische Schreibstil, der auf jeder Ebene zu überzeugen weiß und die Tatsache, dass man hier für einige Zeit Unterhaltung der "Meisterklasse" serviert bekommt, wobei kleinere Makel und Fehlerchen kaum ins Gewicht fallen. Unbedingt lesen!

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  • diebisch gut, Meisterdiebin

    Meisterdiebin

    Cassia87

    21. June 2013 um 07:02

    Katarina Bishop (Kat), hat sich jetzt zur Aufgabe gemacht verschiedene Gegenstände zurück zu ihren rechtmäßigen Besitzern zu bringen. Als jüngste Meisterdiebin ist das kein Problem für Sie, ihr Problem ist das Sie die anderen nie um Hilfe bittet und das stößt auf widerstand gerade bei W. W. Hale der Fünfte ist nicht begeistert davon und ist immer unausstehlich zu den anderen wenn Kat alleine ihre Aufträge durchführt. In New York bekommt Sie den Auftrag den Kleopatra Smaragd zurück zu bringen. Doch die Auftraggeberin hat einen großen Hagen und Kat und ihre Crew müssen den Smaragd zweimal stehlen. Wie immer Reist Kat und ihre Crew an verschiedenen Orten um ihre Aufträge durchzuführen.  Meisterdiebin von Ally Carter ist so flüssig geschrieben das es schnell durch gelesen ist. Ich finde Kat und ihre Crew echt gut, weil soviel verschiedene Charaktere in dem Team sind. Und jeder seine Macken hat aber Sie sich alle so gut ergänzen das sie Ihre Aufträge mit echt guten Tricks durchführen. Ally Carter hat mich mit Meisterdiebin und den Vorgänger Meisterklasse echt überzeugt und bin schon gespannt wie es weiter geht mit Kat und ihrer Crew.

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