Ally Condie Crossed

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Inhaltsangabe zu „Crossed“ von Ally Condie

The hotly awaited second book in the dystopian Matched trilogy§§In search of a future that may not exist and faced with the decision of who to share it with, Cassia journeys to the Outer Provinces in pursuit of Ky - taken by the Society to his certain death - only to find that he has escaped, leaving a series of clues in his wake.§Cassia's quest leads her to question much of what she holds dear, even as she finds glimmers of a different life across the border. But as Cassia nears resolve and certainty about her future with Ky, an invitation for rebellion, an unexpected betrayal, and a surprise visit from Xander - who may hold the key to the uprising and, still, to Cassia's heart - change the game once again. Nothing is as expected on the edge of Society, where crosses and double crosses make the path more twisted than ever.

Hat mich nicht fesseln können

— MalaikaSanddoller
MalaikaSanddoller

Es geht atemberaubend weiter!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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Ich will nicht mehr warten :'(

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Argh ! So lange noch...

— juliesempire
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    Crossed
    Sarahlicious

    Sarahlicious

    27. October 2013 um 14:54

    Gut geschrieben allerdings ein wenig eintönig und es mangelt an Handlungsreichtum.

  • Rezension zu "Crossed" von Ally Condie

    Crossed
    Gruenente

    Gruenente

    11. February 2013 um 15:15

    Die Fortführung der Abenteuer von Cassia, Ky und Xander fand ich recht schwach.
    Ich muss bei englischen Büchern wohl langsam mal das Genre wechseln...

  • Rezension zu "Crossed" von Ally Condie

    Crossed
    liebling

    liebling

    07. August 2012 um 19:39

    Zum Inhalt: Auch im zweiten Teil der Trilogie um Cassia & Ky sehen die beiden sich mit der harten Realität konfrontiert, dass die "Society" sie nicht zusammen sein lässt und ihnen auch sonst vorschreibt, wie sie ihr Leben zu leben haben. Nachdem Ky in die Outer Provinces geschickt wurde, um dort im Krieg gegen die Gegner der "Society" zu kämpfen, versucht Cassia, ihn dort zu finden. Dort hört sie von einer Art Rebellion gegen die von ihr mittlerweile so verhasse "Society" und neben dem Wunsch, endlich ihren Ky wiederzufinden, schmiedet sie auch den Plan, sich dieser Rebellion anzuschließen. Unabhängig voneinander flüchten beide in die "Carvings" eine Art Felsenformation, wo sie sich nicht nur vor der "Society", sondern auch vor dem für sie vorgeschriebenen Leben zu verstecken versuchen. Doch werden sie sich auch gegenseitig finden? Meine Meinung: Ich war ja schon vom ersten Teil der Reihe recht begeistert. In "Matched" wurde zunächst einmal das Leben innerhalb der "Society" beschrieben und schon damals habe ich mich gefragt, ob mir dieses behütete und dadurch sichere Leben gefallen oder ob ich mich auch dagegen aufgelehnt hätte. Doch schon damals ließ Ally Condie ja erkennen, dass da auch vieles mehr Schein als Sein war. In "Crossed" kommt dieses Bild von der schönen, sicheren Welt auch völlig zum Zusammenbruch. Die gesamte Stimmung des Buches ist von Anfang an komplett anders als es noch in "Matched" der Fall war. Während sich da der Leser auch noch schon eingelullt gefühlt hat von dieser schönen durchstrukturierten Welt, in der jeder seinen Platz zu haben scheint, wird er hier gleich mit der Realität von Cassias und Kys neuer Umgebung konfrontiert: Raue Natur, wenig Komfort, überall um sie herum Tod und Angst vor dem nächsten Angriff, Krieg halt. Schon allein diesen krassen Gegensatz, den man fast greifen konnte, fand ich sehr beeindruckend. Der Erzählstil ist immer aus der Ich-Perspektive geschrieben, wechselt jedoch zwischen Kys und Cassias Sicht. Das ist auch gut so, denn einen Großteil des Buches verbringen sie unabhängig voneinander. Sie erleben und sehen ähnliche Dinge, welche man dann aus beiden Sichten geschildert bekommt. Auch hier war ich recht beeindruckt davon, wie Frau Condie die unterschiedlichen Sichtweisen darstellt. Beide sind komplett unterschiedliche Charaktere, Cassia ist wohlbehütet aufgewachsen und das raue Leben dort draußen ist für sie völlig neu, während Ky schon früh im Leben genau daran gewöhnt wurde. So nehmen sie die Umgebung natürlich auch unterschiedlich wahr und arrangieren sich auf völlig verschiedene Art und Weise damit. Die Charaktere selbst fand ich auch wieder gerade so schön kompliziert, dass man sie noch verstehen und ihre Entscheidungen nachvollziehen kann, aber nicht so sehr, dass sie stellenweise unnatürlich wirken. Dadurch kam es eigentlich auch an keinem Punkt dazu, dass ich sie übertrieben fand. Auch die Nebencharaktere wirken gut durchdacht und haben ihre eigene Geschichte, spielen dadurch nicht nur Cassia und Ky in die Hand. Dadurch konnte ich zumindest zu jedem eine Beziehung aufbauen, ob positiv oder negativ. Einziges Manko war hier eindeutig der Handlungsstrang. Klar, 384 Seiten sind nicht so besonders viel, aber selbst dafür muss ich im Nachhinein sagen, dass sie relativ wenig Handlung beinhalten. Teilweise passiert mehrere Seiten lang gar nichts, es werden nur Sachen beschrieben oder kleine, teilweise unbedeutende Details werden zu sehr aufgebauscht. Blicke ich zurück, muss ich sagen, dass ich die eigentliche Handlung des Buches, inklusive des Endes, in 3 Sätzen zusammenfassen konnte. Insgesamt habe ich so den Eindruck bekommen, als ob Frau Condie hier das Hauptaugenmerk auf die Charaktere gelegt hat, denn auf deren Entwicklung und Geschichte wird hier wirklich gut eingegangen. So könnte ich mir vorstellen, dass der dritte Teil dann vollgeladen ist mit jeder Menge Action, für welche aber dieses Hintergrundwissen zu Cassia, Ky und ihren Freunden von großer Bedeutung ist. Mal sehen... Insgesamt hat mir "Matched" ein kleines bißchen besser gefallen als "Crossed", aber schon allein der eingangs erwähnte richtig krasse Stimmungswechsel hat das Buch für mich auf jeden Fall lesenswert gemacht. Diese und weitere Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog: http://rabbitholereading.blogspot.com

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  • Rezension zu "Crossed" von Ally Condie

    Crossed
    serpent

    serpent

    09. April 2012 um 13:59

    *Inhalt* Vorbei ist die Zeit in der Cassia und Ky ihre heimlichen Treffen genießen konnten. Zur Strafe für ihre Rebellion wird Ky in die äußeren Provinzen geschickt, wo der Krieg wütet und keiner mehr lebend herauskommt. Cassia gibt aber nicht auf und folgt ihm an den Rand der Gesellschaft, wo sie einen weg sucht aus den Arbeitslagern zu entkommen. Als ihr endlich die Flucht gelingt, muss sie feststellen, dass Ky selber bereits geflohen ist und sich nun in den einsamen Canyons der Grenzgebiete befindet. Die Sicherheit der Abgeschiedenheit ist trügerisch, denn dort liegt zwar das Versprechen auf die Rebellion zu treffen, doch genauso sind sie dort den Angriffen des Krieges ausgesetzt. Während die beiden in der Wildnis nacheinander und nach den Rebellen suchen, liegt ein beschwerlicher und gefährlicher Weg vor ihnen. Und nicht zuletzt schwebt ein Geheimnis von Xander über den beiden, das alles noch einmal verändern könnte. *Bewertung* Die Fortsetzung von Ally Condies „Die Auswahl“ dürfte polarisieren. In jeden Fall handelt es sich um einen überraschenden zweiten Band, der vollkommen anders als sein Vorgänger ist. Ich finde es daher auch etwas schwer eine richtige Rezension zu schreiben. Schon „Die Auswahl“ war eine leise und ruhige Erzählung, die hauptsächlich von ihren gefühlvollen Beschreibungen und starken Charakteren lebte. Ohne viel Action erzählte Ally Condie die Geschichte einer aufkeimenden Liebe in einer Gesellschaft der Zukunft, in der es keine Unberechenbarkeit mehr gibt. Als Cassia und Ky sich aber verlieben, ist das gegen alle Vorbestimmung und wirbelt das Leben der beiden Jugendlichen auf, macht sie zu Rebellen. In „Crossed“ (dt.: „Die Flucht“) wird der Fortlauf der Handlung noch einmal verlangsamt, beinahe auf Stillstand reduziert. Anstatt eine atemberaubende, actiongeladene Flucht vor der Gesellschaft und ihren Pflichten zu beschreiben, beschränkt die Autorin sich auf ein größtenteils psychologisches Profil ihrer Charaktere. Besonders, da dieses Mal abwechselnd aus Cassias und Kys Sicht erzählt wird, gewährt sie dem Leser tiefe Einblicke in ihr Gefühlsleben. Und so wenig es mir gefallen hat, dass die Handlung in diesem Folgeband sehr auf der Strecke bleibt, fand ich es doch faszinierend, mit welcher Akribie Ally Condie hier ihre Charaktere ausarbeitet. Sie erlangen einen Realismus, der geradezu erstaunlich ist. Denn anders als in anderen Büchern verläuft die Entwicklung der beiden jungen Aufständigen nicht geradlinig. Sogar als sie sich endlich finden, gibt es kein Happy End sondern nur noch mehr Probleme und Zweifel. Ist ihre Liebe wirklich all das wert? Wie viel sind sie bereit zu opfern und können sie über ihren eigenen Schatten springen? So leidet man doch mit Cassia und Ky mit und bleibt allein durch ihre Gefühlsachterbahnen an der Geschichte interessiert. Leider reicht es allerdings nicht aus, um in dem Maße zu begeistern, wie es „Die Auswahl“ noch konnte. Dafür fehlt hier einfach zu sehr der Fortschritt, das Vorwärtskommen der Handlung. Es beschleicht einen doch das dumpfe Gefühl, dass der 2. Teil ein Lückenbüßer wurde und die Zeit bis zum Finale überbrücken muss. Eigentlich sehr schade, denn Ally Condies Schreibstil ist gewohnt bildhaft und stark. Es bleibt zu hoffen, dass sie im letzten Band dann endlich die Stärken von Teil eins und zwei zusammenführt und uns Lesern ein mitreißendes Finale bietet.

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  • Rezension zu "Crossed" von Ally Condie

    Crossed
    sabisteb

    sabisteb

    02. March 2012 um 14:31

    5 Monate sind seit dem Matching vergangen. Cassia hat sich freiwillig zu Arbeitseinsätzen in den Provinzen gemeldet, in der Hoffnung Ky so wiederzufinden. Ihr letzter Einsatz rückt näher und immer noch hat sie keine Spur von ihrem geliebten Ky entdeckt, als sich ihr eine Möglichkeit bietet doch noch in die äußeren Provinzen zu gelangen. Einige Aberrationen werden abgeholt, um im Krieg als Köder zu dienen und Kassia schmuggelt sich auf diesen Transport ein auf dem sich auch das Mädchen Indie befindet. Ky versucht währenddessen zu entkommen, um Cassia eine Nachricht zukommen zu lassen. Dieser zweite Band war eine Enttäuschung. Zwar war schon der erste Band alles andere als innovativ, aber er war zumindest ein wenig sozialkritisch und unterhaltsam. Dieser zweite Band bietet kaum Handlung. Cassia gelangt in die äußeren Provinzen, entkommt und versteckt sich in einem Canyon. Ky ist in den äußeren Provinzen, entkommt und versteckt sich in einem Canyon. Dann hängen die Protagonisten fast das komplette Buch in diesem Canyon ab, finden ein paar Hinweise, dass es mit der Gesellschaft abwärts geht und dass es wohl eine Rebellion gibt. Was die beiden dann machen, kann man an zwei Fingern abzählen. Das Ganze dann natürlich noch keusch, denn mehr als Händchen halten und mal Küssen geht gar nicht, erste Beziehungsprobleme und natürlich hat auch Xander, der Rivale noch einige Auftritte und spukt im Hintergrund herum. Was wirklich nervte, war die Erzählweise. Cassia und Ky erzählen die Geschichte abwechseln aus ihrer Perspektive. Das an sich wäre ja nicht schlecht, das funktioniert bei vielen anderen Bücher auch recht gut. Hier aber ergeht sich die Autorin seitenlang in Selbstanalysen, Nabelschau und Gefühlschaos ohne dass die Handlung vorankommt. Würde man diese pseudopsychologischen Selbstanalysen herauskürzen, bliebe nur noch ein Drittel des Buches übrig. Milde ausgedrückt, Schema F Teenie Dreiecksromanze mit ein wenig Science Fiction und Aufbegehren gegen die Gesellschaft. Das alles sehr vorhersehbar und zahm eingestreut in seitenweise pseudopsychologische Selbstanalysen.

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  • Rezension zu "Crossed" von Ally Condie

    Crossed
    DieKirsche

    DieKirsche

    10. January 2012 um 21:36

    Matched hat mir ja sehr gut gefallen. Umso mehr habe ich mich auf die Fortsetzung gefreut und bin nach der Lektüre doch enttäuscht. Im Unterschied zu Matched wird Crossed aus Cassias und Kys Sicht erzählt, so das man über beide mehr erfährt und ihre Gefühlswelten kennen lernt. Das ist eine gute Idee, denn anders würde man in diesem Band wohl wenig erfahren, da Ky meiner Meinung nach extrem verschlossen ist und auch in seinen Gedanken ständig um den springenden Punkt herum denkt, um die Spannung aufrechtzuerhalten und geheimnisvoll zu wirken. Wie man vielleicht merkt, hat mich das nach einer Weile ab und an genervt. Allgemein hat mich an dem Buch wohl am meisten gestört, dass alle Charaktere eher flach bleiben, da sie alle so verschlossen sind und keiner wirklich etwas von sich preisgibt. Wenn Ky dann einmal über seine Vergangenheit nachdenkt, erfährt man auch mal etwas über seine Eltern und sein Leben in den äußeren Provinzen. Leider wirken diese Gedanken manchmal wie abgeschweift und ziehen die Handlung teils in die Länge. Das erste Buch hat mich so sehr mit seinen tollen Charakteren überzeugt. Die in diesem Buch neu eingeführten könnten das nicht, obwohl sie deutliches Potential besitzen. Auch Cassia und Ky haben deutlich an Biss verloren. Ihr innerer Konflikt wird gut beschrieben, doch reden sie meiner Meinung nach kaum miteinander und verfolgen eher ihre eigenen Pläne. Insbesondere Cassia ist plötzlich total fasziniert von der Idee einer Rebellion und will sich ihr auf jeden Fall anschließen. Ihre Beweggründe wurden zumindest mir nicht recht deutlich. Wer Band eins der Reihe kennt, weiß, dass es das es bei Condie eher ruhig zugeht und sollte keine wirkliche Action erwarten. Ich habe das getan und war enttäuscht, dass kaum etwas von der Aufbruchstimmung am Ende vom Matched in Crossed zu spüren war. Dafür konnte mich das Buch dann nach einiger Weile schon etwas mit seiner Ruhe überzeugen. Alles in allem war mir die Handlung aber doch etwas zu langatmig. Es geht über 200 Seiten hauptsächlich darum, wie Cassia und Ky von einem Canyon in den anderen klettern und dann wieder zurück. Man erfährt zwar andeutungsweise etwas über die Rebellion aber nichts Genaues weiß man nicht. Ky scheint mehr zu wissen, aber wie bereits gesagt, er umgeht das sowohl in Gesprächen als auch in seinen Gedanken  mit der Zeit wirklich zum Haare raufen. Das Ende konnte mich auch nicht vollkommen überzeugen. Allerdings gibt es hier einen Wendepunkt, der zumindest nicht vollkommen vorhersehbar war. Mal sehen, was der letzte Band der Trilogie zu bieten haben wird. Ein Pluspunkt ist allerdings wieder die Sprache. Ich mag den einfühlsamen Schreibstil sehr und habe das Buch untere anderem auch deshalb zu Ende gelesen. FAZIT: Kein Buch, wie ich es mir wünsche. Eher träge schleppt sich die Handlung voran, ohne dass wirklich viel davon vorhanden ist. Leider können auch die Charaktere dieses Defizit nicht aufheben. Bleibt nur zu hoffen, dass Band 3 an die Stärken von Matched anschließt und die Handlung dann wirklich in Fahrt kommt.

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  • Rezension zu "Crossed" von Ally Condie

    Crossed
    Stoffiness

    Stoffiness

    05. January 2012 um 22:35

    Mein Fazit vorneweg: Mich hat das Buch leider sehr enttäuscht - und das, obwohl ich wirklich wollte, dass es mir gefällt und ich mir wirklich viel erhofft habe. Nach dem grandiosen Auftakt mit "Matched" habe ich die Fortsetzung mit Spannung erwartet. Ky, Cassia und Xander waren mir sehr sympathisch und das Liebesdreieck, dass sich zwischen ihnen entsponnen hat, fand ich sehr fesselnd und einmal nicht so kitschig, wie in manch anderen Geschichten. Im zweiten Buch dieser Dystopie empfand ich die Handlung aber als sehr schleppend, ich hatte zuweilen das Gefühl, dass sich alle Probleme, die die Protagonisten hatten, zu einfach lösen ließen - es einfach "zu glattging". Das hat für mich leider die Spannung genommen und die letzten 150 Seiten musste ich mich wirklich überwinden, das Buch weiterzulesen. Im Gegensatz zum Vorgänger kamen mir diesmal die Charaktere irgendwie undurchsichtig und unpersönlich vor; ich hatte mir erhofft, noch mehr über Ky's Vergangenheit zu erfahren, aber auch hier wurden keinerlei Geheimnisse gelüftet. Insgesamt denke ich, dass ich den letzten Band der Trilogie trotzdem lesen werde und schreibe diese "Flaute" der Tatsache zu, dass dies "nur" der Zwischenband und die Überleitung zum großen Finale ist. Ich hoffe, ich werde nicht enttäuscht!

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  • Rezension zu "Crossed" von Ally Condie

    Crossed
    MIRA

    MIRA

    07. December 2011 um 13:16

    Monate sind ins Land gezogen, seit Cassia den Menschen verloren hat, den sie liebt, aber niemals lieben hätte sollen. Ihr Leben war perfekt. Das System hatte ihr eine sichere Zukunft versprochen, mit Xander, ihrem besten Freund als zukünftigen Ehemann. Doch durch einen unerklärbaren Fehler ist sie auf Ky aufmerksam geworden, einen Niemand, einen Menschen, der durchs System fällt. Dieser kleine Fehler hat alles verändert, Cassias Leben, ihr Denken, ihr Fühlen, ihre sichere Zukunft und ihren Glauben an alles Bisherige. Das einzige was ihr nunmehr bleibt ist ihr Glauben an Ky, keinen vollwertigen Bürger, sondern eine Aberration, der weit entfernt von Cassia als menschlicher Köder in den Äußersten Provinzen um sein Leben kämpfen muss. Der Roman „Die Flucht“ von Ally Condie ist die Geschichte einer Suche. Cassia verlässt die Sicherheit ihrer Familie um Ky wiederzufinden. Freiwillige lässt sie sich in die Äußersten Provinzen versetzen. Dort gelingt ihr das Unmögliche, sie flieht, genauso wie Ky. Nach einer endlosen Suche in der Wildnis treffen sie wieder aufeinander. Doch was sollen sie nun machen? In der Gesellschaft ist kein Platz für beide zusammen. Welche Möglichkeit bleibt also? Sich der Revolution gegen das System anzuschließen, von dessen Existenz Cassia immer mehr überzeugt ist? Als ich den Roman "crossed" ausgepackt hatte, habe ich sofort begonnen zu lesen, und war nach wenigen Seiten wieder absolut gefangen von der poetischen Sprache Ally Condies. Doch leider ist es bei den ersten Seiten geblieben. Schon im Mittelteil musste ich mich selbst motivieren, um weiterzulesen und auch gegen Ende wurde es nicht besser: Kurzum, der Roman hat mich enttäuscht. Warum? Ally Condie schildert die verzweifelte Suche der Liebenden sowohl aus Cassias, als auch aus Kys Sicht, was für den Leser erstmals eine Bereicherung ist. Nunmehr ist es möglich, Einblick in die Gefühlslage beider Protagonisten zu erhalten, mit ihnen zu lieben, zu leiden und zu hoffen. Dabei baut Condie eine enorme Erwartungshaltung auf: Die Wiedervereinigung des ungleichen Paares in der Ausgesetztheit der Wildnis ist wie eine scheinbare Erlösung. Doch nur nach wenigen Seiten stellt sich Resignation ein: Die Liebeschwüre wirken schwerfällig, oberflächlich. Allzu schnell holt der Alltag die beiden in den öden und immer gleichen Szenen in der Äußersten Provinz ein: Die Gruppe überwindet eine gefährliche Kletterpartie nach der anderen, windet sich durch Höhlen, sucht nach Andeutungen eines Aufstandes und das Seite um Seite um Seite… Durchbrochen wird diese Routine nur durch innere Monologe Cassias und Kys, ihre Dialoge hingegen sind nichtssagend. Ein Lichtblick in dieser stetigen Monotonie sind allein die Figuren von Eli und Indie, die ebenfalls auf der Flucht sind. Unausgesprochen bleibt aber über den gesamten Roman hinweg: Was will Cassia wirklich, eine Zukunft mit Ky oder eine Aufgabe als Teil des Aufstandes gegen das System? Noch immer wirkt es, als hätte sie sich nicht endgültig entschieden. Und auch Xander tritt immer wieder als Rivale auf, der trotz seiner Abwesenheit als perfekter Gegenpart des zukunftslosen Kys gezeichnet wird. Das Gift dieser Unsicherheit nagt an Ky und beeinflusst sein Handeln und Denken. Der Leser schaut immer ungläubiger auf das sich Entwickelnde, auf eine Cassia, die doch gefunden hat, was sie wollte, doch immer noch sucht, auf einen Ky, den die Unwesen seiner Vergangenheit wieder einzuholen scheinen, auf zwei Menschen, die scheinbar füreinander bestimmt sind, sich jedoch verlieren, kaum dass sie sich berührt haben. Und so steht man am Ende des Romans wieder vor Frage, die man doch schon lange geklärt zu haben geglaubt hat: Gibt es einen gemeinsamen Weg für Cassia und Ky? Findet Ky seine Bestimmung? Als Teil der Revolution, wohlmöglich als ihr Anführer? Oder gibt es irgendwo den Ort, denn er sich für ein Leben mit Cassia wünschen würde, einen Platz außerhalb des Kampfes des Systems? Mehr Rezis in unserem Buchblog: http://www.scriba-ich-schreibe.de

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  • Rezension zu "Crossed" von Ally Condie

    Crossed
    Rukhi

    Rukhi

    03. December 2011 um 16:36

    "For tho' from out our bourne of Time and Place The flood may bear me far, I hope to see my Pilot face to face When I have crossed the bar." Den zweiten Teil der Trilogie um Cassia und Ky habe ich nach einjähriger Wartezeit innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Ein Jahr haben alle darauf gewartet, was nun mit Cassia, Ky und Xander passiert ist und passieren wird. "Crossed" war hierbei für mich eine gelungene Fortsetzung, wenn ich es auch an manchen Stellen und vorallem am 'Ende' nicht so stark fand, wie den ersten Teil. Vom Ende werde ich euch aber natürlich nichts verraten. Aber eins sei gesagt, ich freue mich auf den dritten Teil jetzt schon mehr, als ich mich auf den zweiten gefreut habe und kann kaum erwarten, dass das Jahr vorüber geht. Ally Condie behält ihren besonderen Schreibstil, der wie schon bei Matched, nie richtig Langeweile aufkommen lässt. Auch die Wechsel zwischen Cassia und Ky's Perspektive fand ich sehr gelungen und sehr passend gewählt, auch wenn mich am Anfang etwas irritiert hat, dass die Zeitachsen der Beiden nicht parallel zu verlaufen schienen. Wir lernen übrigens auch ein paar neue, sehr interessante Charaktere kennen, die man schnell ins Herz schließt und man lernt sehr vieles über schon bekannte Charaktere wodurch man sie nur noch mehr liebt. (Das klingt jetzt sehr wage, aber ich spoilere nicht gerne ;) ) Besonders anmerken möchte ich gerne auch noch das Cover: Da ich den ersten Band auch nur als broschierte Ausgabe hier stehen habe, war ich von dem Paperback von Crossed sehr begeistert, es sieht einfach schick in meinem neuen Regal aus. :) Mein Fazit: Crossed ist ein gelungener zweiter Teil einer fantastischen Trilogie. Den einzigen Punktabzug gebe ich, weil ich die Geschichte nicht so stark fand, wie ich sie mir vielleicht gewünscht hätte. Der größte Minuspunkt ist jedoch, dass wir jetzt wieder ein ganzes Jahr auf die Fortsetzung warten müssen. ;)

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  • Rezension zu "Crossed" von Ally Condie

    Crossed
    TanjaLovesBooks

    TanjaLovesBooks

    23. November 2011 um 18:24

    ★Titel ★ Deutsch: Die Flucht Englisch: Crossed ★Infos★ Autor: Ally Condie Buchreihe: Matched #2 Genre: YA, Dystopie Englisch Schwierigkeitsgrad: B ÜBER DIE AUTORIN Ally Condie stammt aus dem südlichen Utah, USA, einer wunderschönen Gegend, die der Landschaft in ›Die Flucht‹ als Vorlage diente. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Salt Lake City. Nach ihrem Studium unterrichtete sie mehrere Jahre lang Englische Literatur in New York, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihre Romane um ›Cassia & Ky‹ werden in mehr als 30 Sprachen übersetzt und sind große internationale Bestseller. ★ Deutsche Ausgabe ★ Gebundene Ausgabe/16,99€ Seiten: 416 Verlag: Fbj Erscheint am 20.Januar 2012! Englische Ausgabe ★ Gebundene Ausgabe/11,95€ Taschenbuch/10,60€ Seiten: 367 Verlag: Dutton Juvenile ZUM BUCH Kann für mich Band 1 in keiner Hinsicht toppen :( Inhalt… Wie durch ein Wunder gelingt Cassia, die zur Arbeit in die landwirtschaftliche Provinz versetzt worden ist, die Flucht in die Äußeren Provinzen – sie will nach Ky suchen, ihrer großen Liebe. Dort kämpft Ky als Soldat für die Gesellschaft und ist ununterbrochen tödlichen Angriffen ausgesetzt. Als Cassia endlich auf eine Spur von Ky stößt, ist er bereits entkommen und auf dem Weg in die gefährlichen Canyons in den Grenzgebieten. Verzweifelt macht sich Cassia auf den lebensbedrohlichen Weg. Was wird sie am Ende der ihr bekannten Welt finden? Zwischen steinigen Schluchten und staubigen Pfaden sucht Cassia nicht nur nach Ky – sondern auch nach sich selbst. Buchgestaltung… Wir Panem Fans werden natürlich immer den Vergleich zu den Hunger Games Covern ziehen. Band 2: Vogel bricht aus dem Ring - Cassia bricht aus der Kugel. Bei ersterem sehr zutreffend, nach dem Lesen von Crossed finde ich das hier unpassend. Mehr dazu in meiner Rezension. Meinung… Drei Worte: Ich. Bin. Enttäuscht. Wenn man ein so gutes Buch wie Matched liest und weiß, wozu die Autorin in der Lage ist, fällt es mir sehr schwer zu glauben, das dieselbe Frau diesen Folgeband geschrieben hat. Meiner Meinung nach unterscheiden sich Matched und Crossed wie Tag und Nacht. Matched war eine Geschichte voller Gefühle, sich immer weiter aufbauender Spannung und zweier authentischer Charaktere, die mein Leserherz erobert haben, wie es sonst selten Paar in YA Büchern tun. Ich habe Matched geliebt. Der Beginn der Geschichte ist sehr überraschend, denn Crossed ist sowohl aus Cassias Sicht als auch aus Kys geschrieben. Das fand ich wirklich toll! So erhält man Einblicke in beider Leben, zumal die zwei schließlich am Ende des ersten Teils getrennt wurden. Cassia arbeitet in einem Camp außerhalb der Städte, genau, wie Ky, der an einer Kriegsfront stationiert ist. Der Schreibstil der Autorin ist wieder wunderschön und vor allem auf den ersten 100 Seiten kann man manche Stellen einfach nur als poetisch bezeichnen. Die Sicht, die Ally Condie, dem Leser durch Cassias und Kys Augen im Bezug auf Dinge wie Liebe, Vertrauen und Freundschaft zeigt sind immer so wundervoll beschrieben, dass es mich wirklich berührt. Man spürt sehr deutlich, dass beide darunter leiden von einander getrennt zu sein und die Einblicke in beide Gefühlswelten haben das ganze nicht kitschig, sondern richtig schön traurig gemacht. Cassias Ziel ist es Ky zu finden und Ky will einen Weg zurück zur Gesellschaft finden, um mit Cassia Kontakt aufzunehmen, denn er hat keine Ahnung, dass sie bereits nach ihm sucht und schon längst nicht mehr in Sicherheit ist. Der Klappentext erzählt leider eine viel bessere Geschichte, als es in Crossed tatsächlich der Fall ist. Im Prinzip bestehen Seite 1-280 (ungelogen!) daraus, wie Cassia, zusammen mit einer Freundin und Ky, zusammen mit zwei Kameraden durch die Canyons läuft um so weit wie möglich weg von ihren Camps zu kommen und die Rebellion „The Rising“ zu finden. Es hat sich anfangs noch sehr schön gelesen, ein paar Details über die Camps in die man Ausgestoßene der Gesellschaft steckt, die Grausamkeiten dort, die Idee der Rebellion, die sich langsam in Cassias Kopf formt und sich dazu antreibt dort hin zu gelangen, koste es was wolle zu lesen…aber bereits nach den ersten Kapitel verblasst all das wieder. Man liest darüber, wie Cassia durch Tunnel läuft und darüber wie Ky Wände hoch klettert, um sich weiter durch die Höhlen zu schlagen. Hin und wieder werden diese – ich will sie schon fast, langweiligen Szenen nennen – Ereignisse durch Geschichten der neuen Charaktere unterbrochen, die dem ganzen wieder etwas Schwung gegeben haben, weil die neuen Nebenpersonen doch sehr interessant waren, wenn sie auch wirklich nicht mehr waren als Randcharaktere. Diese Geschichten haben dem Buch wieder etwas Atmosphäre gegeben, die ansonsten leider kaum noch da ist. Man erfährt auch so gut wie Nichts Neues über die Gesellschaft. Über die Rebellion wird immer nur wieder gesagt, dass es eben eine Rebellion ist, die sich gegen die Gesellschaft stellen will, aber das war es dann auch schon. Ohnehin schwirrten mir unzählige Fragen im Kopf herum, um dich sich weder Cassia, noch Ky gesorgt haben. Z.B. Cassia denkt nur in ein, zwei Sätze über ihre Familie nach, danach kein einziges Mal mehr im Buch. Wieso vergisst sie ihre Familie einfach so? Da der Plot größtenteils nur aus der Reise durch die Canyon besteht, bleibt leider auch kaum Raum für andere Handlungsstränge. Das einzige, was sehr gut aufgegriffen wurde, waren die inneren Konflikte von Cassia und Ky, die Probleme, die ihre Beziehung überwinden muss etc. Das Gefühlsleben der beiden war wirklich sehr einfühlsam und emotional geschrieben. Und trotzdem hatte ich das Gefühl, das beide Charaktere ihren starken Willen aus Matched verloren haben. Cassia, die einfach nur von der Idee der Rebellion besessen ist und nicht einmal darüber nachdenkt, warum sie sich denn der Rebellion anschließe will und Ky, der ständig darüber nachdenkt, keines von beiden zu wählen (Gesellschaft oder Rebellion) und so zu sagen in sein altes Muster zurück fällt (verstecken, Flucht) Dabei hat er doch durch Cassia einen Grund zum kämpfen gehabt, oder nicht? In den letzten Kapiteln wendet sich das Blatt dann noch einmal. Beide raufen sich zusammen und man erkennt wieder Ansätze ihrer tollen Persönlichkeiten. Leider hat mir das letzte Kapitel alles wieder verdorben. Denn, das Buch wirkt abgehackt. Ich spreche hier nicht von einem Cliffhänger, sondern von so etwas wie „3 Monate später“ ohne eine Erklärung, was in den 3 Monaten passiert ist, als würde das Leben einfach so weiter gehen… Meiner Meinung nach verdient das Buch weder den Titel, noch das Cover der englischen Ausgabe. Die Flucht ist da zig Mal passender, denn um die 250 Seiten lange Flucht der beiden geht es in diesem Buch. Punkt. Wer sich etwas die steigende Spannung aus Band 1 wünscht wird bitter enttäuscht werden. Leider schlägt Crossed keine Wellen wie Matched, sondern plätschert vor sich her. Fazit… Emotionaler Tiefgang der Charakter, war das einzige, was mich dazu gebracht hat Crossed weiter zu lesen. Mir fehlten Spannung, Handlung, Weiterentwicklungen und ein tolles Finale. Ich wünsche mir sehr, dass der Abschluss der Triologie besser wird. Es macht mich echt traurig, das ich das Buch nicht besser werten kann. Fortsetzung… Matched #3

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  • Rezension zu "Crossed" von Ally Condie

    Crossed
    Elisabeth87

    Elisabeth87

    06. November 2011 um 11:08

    You wouldn’t think you can forget but sometimes you can – for a moment or two. I’ve never been able to decide if I think that’s a good thing or a bad thing. Forgetting lets you live without the pain for a moment but remembering hits hard. Klappentext: In search of a future that may not exist and faced with the decision of who to share it with, Cassia journeys to the Outer Provinces in pursuit of Ky - taken by the Society to his certain death - only to find that he has escaped, leaving a series of clues in his wake. Cassia's quest leads her to question much of what she holds dear, even as she finds glimmers of a different life across the border. But as Cassia nears resolve and certainty about her future with Ky, an invitation for rebellion, an unexpected betrayal, and a surprise visit from Xander - who may hold the key to the uprising and, still, to Cassia's heart - change the game once again. Nothing is as expected on the edge of Society, where crosses and double crosses make the path more twisted than ever. Meine Meinung: Ich konnte es gar nicht mehr erwarten, dieses Buch endlich in meine Finger zu bekommen, ich habe es vor Ewigkeiten vorbestellt und nun, nachdem ich es gelesen habe, kann ich nicht mehr verstehen, warum ich so gespannt darauf gewartet habe. Es gibt einige Dinge, die mir gewaltig gegen den Strich gegangen sind, allerdings auch Punkte, die ich sehr wohl mochte. Also fange ich mal mit den positiven Punkten an: Crossed hat es gut geschafft, die Liebesgeschichte zwischen Cassia und Ky weiter zu spinnen, nicht zu schnell und heftig auf einmal, sondern so, dass es auch glaubwürdig rüber kommt. Gut gefallen haben mir auch die Konflikte, die sich zwischen den Hauptpersonen aufgrund der Beziehungen entwickeln. Cassia weiß noch immer nicht, ob sie sich jetzt für Xander oder doch Ky entscheiden soll, was ich mir irgendwie schon gedacht habe. Man lernt in diesem Buch auch eine neue Person kennen, ein Mädchen namens Indie, die sich mit Ky sehr gut versteht. Ich bin mir nicht sicher, aber es könnte schon sein, dass sich da noch etwas entwickeln könnte, nur für den Fall, dass sich Cassia am Ende doch für Xander entscheiden sollte. Ky erlebt auch so seine Unsicherheiten und wird sich seiner Liebe für Cassia immer mehr bewusst, wie das folgende Zitat zeigt: Love has different shades. Like the way I loved Cassia when I thought she’d never love me. The way I loved her on the Hill. The way I love her now that she came in the canyon for me. It’s different. Deeper. I thought I loved her and wanted her before, but as we walk through the canyon together I realize this could be more than a new shade. A whole new color. Die neuen Charaktere, die in diesem Buch vorgestellt wurden, nämlich Indie, Ely, Vick und Hunter, waren alle interessant und ich mochte sie schnell, wenn sie mir teilweise auch etwas “farblos” vorkamen. Indie ist eine sehr mutige und starke Person, die Cassia mehrmals aus der Klemme geholfen hat. Gut fand ich auch, dass Ky sich dazu entschieden hat, gemeinsam mit zwei anderen Personen und nicht alleine zu fliehen, da sonst seine Teile der Geschichte ziemlich fad gewirkt hätten. Aber was mir am besten gefallen hat in diesem Buch war die beschreibende Sprache nicht nur bei der Landschaft, sondern vor allem auch bei den Gemälden, die ihnen auf der Reise begegnen. Ich konnte mir die Landschaft für die meiste Zeit der Geschichte gut vorstellen, was sicherlich zum Lesegenuss beigetragen hat. Und nun zu den Punkten, die mich gestört haben und die der Grund sind, warum dieses Buch insgesamt nur drei Sterne von mir erhalten hat: Die Geschichte plätschert irgendwie so langsam vor sich hin. Ich hatte mir irgendwie erwartet, dass ein bisschen mehr passiert in diesem Buch. Und dann kann ich es auch nicht verstehen, wie Cassia es schafft mitten in der ärgsten Gefahr einfach immer wieder Beginnzeilen für ein Gedicht für Ky zu schreiben. Weiteres kommen immer wieder alte Erinnerungen hoch, die aber nicht wirklich zum Verständnis der Geschichte beitragen oder uns Informationen geben, die noch nicht durch „Matched“ bekannt gewesen wären. Auch kann ich die Motivation nicht ganz nachvollziehen, sobald sie im Crayon ist. Ja, sie will „The Rising“ finden, aber ist deswegen so ein langer Marsch durch die Einöde notwendig? Und dann gibt es einfach sehr viele Fragen, die in diesem Buch auftauchen, aber meiner Ansicht nach absolut nicht beantwortet werden. Wer ist der Feind? Wer genau ist „die Society”, was ist der Grund so viele Bilder und Schriftstücke zu bannen und nur jeweils 100 davon für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen? Wer genau sind die Personen in „The Rising“ und was wollen sie tun? Den Feind oder die Society vernichten? Und warum will Cassia sich ihnen unbedingt anschließen, wenn sie so gar nichts weiß von ihnen? Nur aufgrund eines Gedichtes ihres Großvaters, das sie eventuell sogar falsch interpretiert? Wenn Ally Condie dies macht um sicher zu stellen, dass sich die Leser auch den dritten Band auf alle Fälle besorgen werden, um dann die Antworten zu erhalten, finde ich das ehrlich gesagt nicht so toll. Ja, ich werde den dritten Band lesen, aber alles in allem habe ich mir von diesem Buch etwas mehr erwartet. Ich hatte auch nach „Matched“ schon ein leichtes Gefühl, dass das Buch hätte besser sein können, aber ich dachte, ja es ist das erste Buch, das zweite wird sicher besser. In dieser Hinsicht bin ich leider enttäuscht worden…und diesmal gilt die Entschuldigung, dass es ja der erste Band einer Triologie ist, nicht mehr. Wenn dies der erste Band gewesen wäre, dann hätte ich mir den zweiten vermutlich gar nicht mehr besorgt. Fazit: So, es war ganz nett zu lesen, aber mehr eben auch nicht. Es gibt nicht wirklich viel in diesem Buch, dass es herausragend macht, sodass es mir lange im Gedächtnis bleiben wird. Der dritte Band kommt im November 2012 und ich habe ernste Zweifel, ob ich dann den Inhalt dieses Buches noch gegenwärtig haben werde, oder ob ich es nochmal lesen muss. Ich vermute momentan eher letzteres, was mich traurig macht, da ich sehr lange auf dieses Buch hin gefiebert habe. Diesem Buch wollte ich ursprünglich drei Sterne geben, aber nach dem Schreiben dieser Rezension werde ich das Rating auf zwei Sterne runter setzen.

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