Ally Kennen Verfolgt

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Inhaltsangabe zu „Verfolgt“ von Ally Kennen

Plötzlich ist ein verwilderter Riesenhund hinter ihr her, mit Schaum vor dem Mund. Lexi flieht, immer tiefer in den Wald hinein. Da entdeckt sie ein verfallenes Haus. Die Rettung! – Fehlanzeige. Lexi bricht durch den morschen Fußboden und landet im Stockdunklen in eiskaltem Wasser. Sie strampelt, kämpft gegen das Ertrinken. Und dann endlich wird sie von jemandem entdeckt – jemandem, der selbst auf keinen Fall entdeckt werden will ...

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  • Rezension zu "Verfolgt" von Ally Kennen

    Verfolgt
    KerstinWe

    KerstinWe

    10. August 2012 um 09:39

    Inhalt: . Die 16-jährige Lexi lebt zusammen mit ihrem Vater und ihrem Bruder Devlin. Lexis Eltern leben getrennt. Ihre Mutter hatte die Familie verlassen, als Lexi zwei Jahre alt war. . Eines Tage eröffnet Lexis Vater ihr, dass sie eine Zeit lang bei Ihrer Mutter leben soll, weil er etwas dringendes vorhat und ihr nichts genaueres dazu sagen kann. Allein zu Hause bleiben kann sie nicht und mitkommen kann sie auch nicht. Also bleibt als einzige Alternative ihre Mutter und Owen – der Lebensgefährte ihrer Mutter. . Lexi ist sauer! Sie will nicht zu ihrer Mutter und Owen kann sie sowieso nicht ausstehen. Aber es bleibt ihr nichts anderes übrig. Sie hat auch den Verdacht, dass ihr Vater in irgendwelche illegalen Sachen verwickelt ist, weil ihr Vater und ihr Bruder oft kriminelle Sachen machen (Diebstahl, Hehlerei etc.). . Lexi kommt also bei ihrer Mutter an – und bereits am ersten Abend gibt es Streit und der Hund ihrer Mutter läuft davon. Am nächsten Tag suchen Lexi und Owen im Wald nach dem Hund. Lexi und Owen trennen sich und Lexi wird auf einmal von wilden Hunden angegriffen. Sie flieht, kommt auf ihrer Flucht auf einen alten Gebäudekomplex zu und klettert durch eines der Fenster hinein. . Im Gebäude bricht sie durch den Fußboden und fällt in tiefes Wasser, das sich anscheinend im Keller gesammelt hat. Lexi ist verzweifelt und kann nicht wieder selber aus dem Wasser herauskommen. Aber dann wird sie von einem jungen Mann gerettet….. . Im Verlauf der Handlung lernen wir den jungen Mann (Kos) kennen, erfahren, warum er ganz allein im Wald lebt und was es mit den Hunden, Einbrüchen im Dorf und Owens Vergangenheit auf sich hat…. . Meine Meinung zum Buch: . Die Autorin greift im Buch das Thema “Abschiebung von Asylanten” und “Behandlung von Asylewerbern” auf und schreibt um dieses brisante Thema herum einen spannenden Jugendroman. . Das Cover finde ich zwar von der Optik her gut gemacht, aber eigentlich paßt es nicht 100%ig zum Inhalt. Da sind zwar die Hunde, die Kos beschützen, und die sind sicher auch wichtig – aber ich denke nicht, dass sie so wichtig sind, dass sie auf dem Cover abgebildet werden sollten. Auf den ersten Blick hatte ich bei dem Cover einen Fantasy Roman / Werwolf Roman erwartet. Oder dass ein Hund oder Wolf eine Hauptrolle im Roman spielt. Das ist aber nur ein kleines Detail und meiner Meinung nach nicht ganz so wichtig. . Alles in allem hat mir der Roman sehr gut gefallen. Ich habe ihn fast in ein durchgelesen. Die Handlung ist interessant und spannend. Der Schreibstil war allerdings teilweise etwas “abgehackt”. Ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben soll. Sehr kurze, knappe Sätze eben. Allerdings hat das durchaus auch irgendwie zum Buch gepaßt. . Fazit: . Ein wichtiges Thema sehr gut umgesetzt als spannenden Roman.

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  • Rezension zu "Verfolgt" von Ally Kennen

    Verfolgt
    Die_Buecherfresser

    Die_Buecherfresser

    17. June 2011 um 18:45

    "Spannende Geschichte, mit sozialkritischem Hintergrund! Inhalt: Lexi versteht die Welt nicht mehr. Wieso wird sie zu ihrer Mutter abgeschoben, die sich um sie sechzehn Jahre nie so wirklich kümmern wollte? Miesgrämig bleibt ihr jedoch nichts anderes übrig und so muss sie irgendwie mit ihrer Mutter und ihrem Lebensgefährten Owen klar kommen, der Lexi gegenüber immer seltsame Andeutungen macht. Kein Wunder also, dass Lexi mehr als schlecht gelaunt ist und dies auch keineswegs versteckt. Doch dann wir sie eines Morgens im Wald von wilden Hunden überfallen, als sie den Hund ihrer Mutter suchen will. Knapp entkommt sie der Meute, auch wenn sie deutliche Blessuren davon trägt. Aber was hat es mit diesen verwilderten Hunden auf sich? Als Lexi dann noch fast in einem einsturzgefährdeten Gebäude ertrinkt und nur knapp von einem Fremden gerettet werden kann, verändert sie sich. Aber was hat es mit ihrem fremden Retter auf sich? Was treiben die Hunde in dem verlassenen Klinikgebäude und kann Lexi ihre Mutter davon überzeugen, dass Owen ein mieses Schwein ist? Eines ist klar, er steckt mehr hinter allem, als Lexi zunächst denkt. Meinung: Bei “Verfolgt” handelt es sich um einen spannenden, sowie sozialkritischen Jugendroman. Die Autorin verbindet heikle politische Themen mit einer spannenden Handlung und ein paar Teenager Gefühlen. Dabei spielt die junge Lexi die Hauptrolle, die zu ihrer Mutter ziehen muss, da ihr Vater plötzlich für eine gewisse Zeit nicht mehr da sein kann. Wieso ihr Vater sie zu ihrer Mutter schickt, klärt sich erst im weiteren Verlauf der Story. Lexi ist ansonsten eine ziemliche Zicke, mitten in der Pubertät und für fast jeden Spruch zu haben. Sie erscheint wie ein typisches Teenager Mädchen aus der Großstadt, die einfach nicht an die Natur gewöhnt ist. Doch gerade dies ändert sich während “Verfolgt”, denn Lexi trifft auf die eine oder andere brenzlige Situation, wie, dass sie fast in einem verlassenen Klinikgebäude ertrinkt und nur knapp gerettet werden kann. Dazu kommt ein Rudel von verwilderten Hunden, das Lexi zu Beginn angreift, bis sie später die eigentliche Aufgabe der Hunde versteht. Zu Lexi gesellt sich ihre Mutter und vor allem Owen, der neue Freund ihrer Mutter. Mir war er schon zu Anfang suspekt und man merkt schnell, dass Lexi mit ihrer kritischen Meinung ihm gegenüber vollkommen richtig liegt. Richtig spannend wird die Geschichte eigentlich erst, als Lexi von dem geheimnisvollen Fremden gerettet wird. Er nennt sich Kos und lebt mit seinen, geklauten Hunden im Wald. Er ist dreckig und scheint durch den wenigen Kontakt auch leicht zurückgeblieben und dennoch will Lexi ihm helfen. Manchmal schwappen selbst ihre Teenager Gefühle hoch, auch wenn sie sich bewusst ist, dass sie niemals zu diesem Waldjungen passen würde. Doch wirklich weit kommt sie mit diesen Gedanken nicht, denn wie es der Titel schon verspricht, wird Kos verfolgt und gerade Lexi merkt, dass nur sie ihm wirklich helfen kann. Langsam deckt sich Kos Vergangenheit auf und Lexi wird bewusst, wie tief sie eigentlich in Problemen steckt, aber aufgeben kommt natürlich nicht in Frage. Die Autorin Ally Kennen ist schon durch ihre vorherigen Werke dafür bekannt, sozialkritische Themen anzusprechen. Bei “Verfolgt” geht es um den Umgang mit Asylanten und ihrem Abschiebungsprozess. Hierbei hält Ally Kennen sich nicht zurück und schreibt deutlich, wie es auch in vielen Ländern abläuft. Einfach nur brutal. Gerade das macht das Buch für zwischendurch sehr lesenswert, denn es ist teilweise wirklich unmenschlich, wie mit Asylanten umgegangen wird und gerade dies ist noch nicht jedem bewusst. Der Schreibstil der Autorin ist jedoch eher unbefriedigend. Natürlich handelt es sich um einen Jungendroman, aber es gibt trotzdem unzählige Wortwiederholungen, vor allem zu Satzbeginn mit “Ich”. Das stört ein wenig den Lesefluss und dabei ist das Alter wohl belanglos. Dazu kommt, dass die Sätze alle sehr kurz und knapp sind, zwar gibt dies dem Roman Tempo, wodurch die Story an Spannung beibehält, aber wirklich schön zu lesen ist es dann auch nicht. Das Cover hat mir persönlich gefallen, wobei die Hunde vielleicht ein wenig zu sehr im Mittelpunkt stehen. Klar, die verwilderten Hunde spielen eine Rolle, aber dennoch handelt es sich bei “Verfolgt” um keinen richtigen Thriller, wo böse Hunde Menschen jagen oder derartiges. Das ist eventuell etwas verwirrend, da man nicht direkt auf den Plot der Story kommt. Ansonsten finde ich das Cover von “Verfolgt” sehr passend für ein Jugendbuch. Fazit: Es handelt sich um eine spannende, sozialkritische Geschichte, in der Lexi einem verwilderten Jungen helfen will. Es geht keineswegs um einen Thriller, indem Hunde auf Menschenjagd gehen! Empfehlen kann ich diesen Roman vor allem Jugendlichen bis 16 Jahren, da der Roman durch eine interessante Story auf die Problem der Asylbewerber eingeht und die Schattenseiten derer Leben zeigt, die auf der Flucht sind.

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