Allyssa Ullrich

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Interview mit Allyssa Ullrich

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Die Schulzeit überspringe ich jetzt mal. Freiwillig und mit Spaß schreibe ich seit einem Jahr, nämlich die Episoden für „Schlaflos in Hamburg“ und mittlerweile sogar schon an Buch Nummer zwei „Last Girl standing“, das im nächsten Jahr erscheinen wird. Die Veröffentlichung habe ich irgendwie einem Weihnachtsbrief meiner Mutter und dem Mut einer Lektorin zu verdanken. Meine Mutter belästigt nämlich seit vielen Jahren alle die auf ihrer mailinglist stehen einmal im Jahr mit Berichten aus dem Hause Ullrich. Besondere Freude hat sie am Ausschmücken der peinlichen Situationen, in die meine Schwester und ich immer hineingeraten. Und vor zwei Jahren meinte sie, ich wäre alt genug, ich solle auch mal was dazu beitragen und einen Teil des Weihnachtsbriefes schreiben. Das war meine Chance, Dinge gerade zurücken und vom Chaos zu berichten, das meine Mutter immer anstellt. Das war der Auftakt eines Mutter-Tochter-Schlagabtausches. Der Rowohlt Verlag fand diese Passagen zum Glück so gut, dass sie uns angeboten hatten, ein ganzes Buch in diesem Stil zu schreiben und so bin ich, ohne es je geplant zu haben plötzlich Autorin geworden.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Ich denke mal, ich muss jetzt sagen „meine Mutter“, sonst lässt sie das Türschloss auswechseln oder gibt mich zur Adoption frei. Nein, aber jetzt mal im Ernst: Sie inspiriert mich wirklich. Wir sind uns vom Schreibstil her sehr ähnlich und meine Mutter schafft es Bestsellerautorin zu sein, ohne dass Leid und Schmerz in ihren Büchern vorkommen. Etwas das ich sehr erfrischend finde.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Aus meinem Alltag, aber auch oft aus dem Alltag meiner Freunde. Zum Glück bin ich umgeben von einzigartigen Erlebnissen, Peinlichkeiten und Persönlichkeiten. Ich brauch eigentlich nur immer Stift und Papier bei mir zu haben, damit ich mitschreiben kann, was um mich herum passiert.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Via Facebook, da wurde eigens für „Schlaflos in Hamburg“ eine Fanseite eingerichtet (Schlaflos-WG), die viel bietet für seine Follower. Über Gewinnspiele und kostenlosen Leseproben ist alles dabei. Ich beantworte dort Fragen und diskutiere mit den Usern.

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese eigentlich immer dann wenn ich Zeit finde. In der U-Bahn, im Zug, abends im Bett, (in der Vorlesung wenn der Unterricht langweilig is t- das darf jetzt bloß kein Dozent von mir lesen) und am liebsten im Urlaub wenn ich viel Zeit habe und richtig in ein Buch eintauchen kann. Meine all-time favourites sind Harry Potter und die Bücher von Meg Cabot und Sophie Kinsella.