Alma Bayer

 3,8 Sterne bei 104 Bewertungen
Autorin von Wildfutter und Liebestöter.
Autorenbild von Alma Bayer (©Thomas Dashuber)

Lebenslauf von Alma Bayer

Nach 15 Jahren als Journalistin und Autorin wechselte Alma Bayer von den Fakten zur Fiktion und begann Rosenheim-Krimis zu schreiben. Dabei geschah Folgendes: Immer, wenn Alma Bayer dachte, sie hätte beim Beschreiben von Personen oder Situationen etwas übertrieben, übertraf die Realität wenig später ihre Fantasie. Jetzt fragt sie sich, ob das an Bayern liegt oder, ob das echte Leben überall zu Übertreibungen neigt. Eines weiß sie jedenfalls sicher: Fiktion und Fakten sind keine Gegensätze, was bedeutet: "Wildfutter" und "Liebestöter" sind frei erfunden, aber trotzdem wahr.

Alle Bücher von Alma Bayer

Cover des Buches Wildfutter (ISBN: 9783442715312)

Wildfutter

 (74)
Erschienen am 14.08.2017
Cover des Buches Liebestöter (ISBN: 9783442717125)

Liebestöter

 (30)
Erschienen am 14.09.2020

Neue Rezensionen zu Alma Bayer

Cover des Buches Liebestöter (ISBN: 9783442717125)Gartenfee007s avatar

Rezension zu "Liebestöter" von Alma Bayer

Liebestöter
Gartenfee007vor 4 Monaten

Darum geht es (Klappentext):

Sie ist eine Frau und sie ist erfolgreich. Zuviel für Rosenheims Männerwelt?

Vitus Pangratz, Kommissar AD, und seine Tochter Johanna "Jo" Coleman ermitteln in ihrem zweiten Fall: In der beschaulichen Rosenheimer Altstadt wird eine Coaching-Agentur für selbstbewusste und erfolgreiche Frauen eröffnet. Das gefällt nicht jedem. Als jedoch ein Mordanschlag auf die "Weiberheldin"-Inhaberin Marina Pfister verübt wird, stellt sich heraus, dass diese unter der Ladentheke auch noch ganz andere aufmunternde Dinge an die Frau brachte. Ein Grund, sie mundtot zu machen?


Meine Meinung:


"Liebestöter" von der Autorin Alma Bayer war mein erstes Werk von ihr, das ich gelesen habe. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr flüssig und angenehm zu lesen. Bayerische Wörter wurden direkt erklärt, so war der Text einfach zu verstehen und nachvollziehbar. Die Charakteren wurden liebevoll ausgesucht und beschrieben. So rätselt man mit, wer Marina wohl erdrosselt haben könnte. Wer hat ein Motiv? Am Ende wird das Rätsel natürlich gelöst;) Der Spannungsbogen fängt langsam an und steigt stetig an. Immer mehr Rosenheimer könnten ein Motiv haben, da hat es die Polizei nicht leicht und Vitus Pangratz und Jo ermitteln auch noch mit. Zur Mitte des Buches war mir schon klar wer der Mörder war, daher habe ich einen Stern abgezogen. Der Klappentext und das Cover passen sehr gut zusammen und bei jedem Kapitelbeginn gibt es ein ganz süßes Pärchen mit einer Besonderheit. Das habe ich so auch noch nie bei einem Krimi gesehen. 

Ich würde diesen Krimi für alle empfehlen, die keine Blutspritzer brauchen und eher einen Wohlfühlkrimi mögen. 

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Cover des Buches Liebestöter (ISBN: 9783442717125)MayaRottenmeiers avatar

Rezension zu "Liebestöter" von Alma Bayer

Für Bayern-Fans
MayaRottenmeiervor 4 Monaten

Liebestöter
Von Alma Bayer, 512 Seiten,  erschienen am 14.09.2020, btb

Kurz zur Handlung:
Marina Pfister, Eigentümerin einer Coaching-Agentur, wird in ihren Geschäftsräumen in der Rosenheimer Altstadt mehr tot als lebendig aufgefunden. Rasch wird klar, das es nicht an Motiven und Verdächtigen mangelt, was die Ermittlungsarbeit für Kommissar Hopfinger nicht leichter macht. 

Zu den Figuren:
Vitus Pangratz ist ein pensionierter Kommissar und singt gerne mal einen Elvis Song. Vor dem Tod seiner geliebten Frau hat er sogar Lieder selbst komponiert. Vitus ist ein vielschichtiger Charakter: Ruppig, direkt und wenn es darauf ankommt, erstaunlich feinfühlig. Bei ihm sitzt das Herz am rechten Fleck. 

Seine Tochter Johanna Coleman (überwiegend Jo genannt) ist 39 Jahre alt und aus den USA zurück. Sie plant eine erneute Heirat ihres Ex-Mannes, der in Amerika lebt. Jo ist ein offener Charakter und für ihre Freunde da, was ich sehr an ihr schätze. Zusammen mit ihrem Vater begibt sie sich auf Detektivarbeit, was nicht risikolos bleibt. 

Die Umsetzung:
Bayer schreibt flüssig, bildhaft und mit jeder Menge Humor. Der Spannungsbogen ist unterschwellig vorhanden, steigt aber erst gegen Ende ordentlich in die Höhe. Das Buch steckt voller Lokalkolorit, was mir prima gefällt. Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten in der 3. Person geschildert und teilt sich dabei in sehr kurze Kapitel auf. Dabei tauche ich auch in die Sichtweise des Täters ein, was ich total spannend finde. Leider gibt es einige Längen im Buch. Da hätte eine Straffung gutgetan. 

Die Dialoge enthalten ordentlich bayerische Mundart mit passender Übersetzung, die ich nicht brauche, mich aber auch nicht stört. Tonaufnahmen von Marina Pfister, die sich der Täter immer wieder anhört, zeichnen kein schmeichelhaftes Bild von ihr und legen eine große Motivauswahl nahe.

Mein Fazit:
„Liebestöter“ ist ein Rosenheim-Krimi mit ordentlich bayerischem Charme und Humor. Ihm liegen eine angenehme Erzählstimme und unterhaltsame Charaktere zugrunde. Mir fehlt jedoch das Tempo in der Geschichte und ich hätte mir im Verlauf der Handlung mehr Spannungsspitzen gewünscht. Zusätzlich erschweren einige Längen das Lesen. Trotzdem ist der Krimi für alle Bayern-Fans empfehlenswert, denn im Buch schlägt das bayerische Herz in jeder Seite. 

Von mir erhält „Liebestöter“ 3 bajuwarische Sterne von 5 und eine Leseempfehlung. 


Kommentare: 3
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Cover des Buches Liebestöter (ISBN: 9783442717125)Hilou81s avatar

Rezension zu "Liebestöter" von Alma Bayer

Ein Regionalkrimi mit viel Frauenpower
Hilou81vor 5 Monaten

Zum Inhalt:

Marina Pfister ist eine erfolgreiche Geschäftsfrau, die mit ihrer Coaching-Agentur "Weiberheldin" in der Rosenheimer Altstadt für viel Gerede und Aufsehen sorgt. Denn hier bietet sie Frauen nicht nur Beratung in Sachen Selbstbewusstsein und Emanzipation an, Gerüchten zufolge kommen auch andere weibliche Bedürfnisse nicht zu kurz. Denn bei Marina gibt es einen "Allround-Service" für die Frauen aus Rosenheim. Dann wird jedoch ein Mordanschlag auf sie verübt und Privatdetektiv Vitus Pangratz und seine Tochter Jo Coleman nehmen die Ermittlungen auf. Schnell wird klar, dass das Opfer mehr als einen Feind hatte, denn für die gesamte Rosenheimer Männerwelt war Marina ein Störfaktor. Während sie im Koma liegt, decken Vitus und Jo einige Geheimnisse auf. Doch der Täter ist noch auf freiem Fuß und plant sein Werk, zu Ende zu bringen und die Marina ein für allemal loszuwerden...


Meine Leseerfahrung:

Als Krimifan mache ich eigentlich keinen Unterschied bei der Wahl meiner Lektüre, was das Setting oder die Charaktere betrifft. Aber ich muss zugeben, ich hätte in einer Buchhandlung bestimmt nicht zu einem Regionalkrimi gegriffen, der sich in Bayern abspielt. Denn mir fehlt da eindeutig der Bezug. Als mir dieses Rezensionsexemplar zugeschickt wurde, war ich sehr gespannt darauf, aus meiner Komfortzone zu kommen und mal was Anderes zu lesen. 


"Liebestöter" bietet nicht nur viele unterschiedliche Charaktere, sondern auch einen umfassenden Einblick in die bayrische Welt. So wird natürlich in Dialogen auch oft der Dialekt genutzt, wobei für Laien allerdings sofort ins Hochdeutsche übersetzt wird, was jedoch den Lesefluss absolut nicht stört. Vielmehr war es für mich an einigen Textstellen eine Erleichterung, wenn direkt im Anschluss die Aufklärung folgte. Auch sonst liest sich die gesamte Story flüssig, der Erzählstil ist sehr angenehm und die einzelnen Kapitel sind recht kurz gehalten. 


Ich fand es gut, dass die Thematik noch viel weiter geht als "nur" Mord und Totschlag. Vielmehr werden die Diskrepanzen zwischen der Mentalität bayrischer Männer und das Streben nach Selbstverwirklichung bayrischer Frauen aufgezeigt. Während die stadtbekannten männlichen Persönlichkeiten Rosenheims in Führungspositionen glänzen und auch kräftig in der Politik mitmischen, dürfen ihre Gattinnen ein eingeschränktes Leben zwischen Küche und Haushalt führen und sich für ihre Familie aufopfern. Dann kommt endlich eine erfolgreiche Frau mit Geschäftssinn daher und öffnet den Hausfrauen Rosenheims die Augen. Durch Marina erfahren Sie erst, was Freiheit und Selbstverwirklichung wirklich bedeuten. Einige nehmen die neu gewonnene Emanzipation sogar so ernst, dass sie endlich mal aktiv werden, um eine Veränderung in ihrem Leben zu erwirken. 


So sehr mir diese aufrüttelnde Seite des Buches gefallen hat, so war ich doch etwas unbefriedigt, was die Ermittlungsarbeit anbelangt. Die zog sich leider etwas zu sehr in die Länge und wurde stellenweise etwas langatmig. Am Ende kommt es allerdings zu einem spannenden Showdown und als Leser kann man tatsächlich bis zuletzt miträtseln, wer Marina auf dem Gewissen hat. Die Aufklärung der Täteridentität bleibt durchgehend unvorhersehbar, was diesen Krimi lesenswert macht.


Fazit:

"Liebestöter" von Alma Bayer ist ein unterhaltsamer Krimi mit ausgesprochen interessanten Charakteren und viel bayrischem Flair. Überdies werden wichtige Themen wie Feminismus und Konservatismus gegenüber gestellt. Nicht nur für bayrische Lokalpatrioten ein Denkanstoß!

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Gespräche aus der Community

Leserunde zu Alma Bayers neuem Rosenheim-Krimi "Liebestöter". Vitus Pangratz, Kommissar AD, und seine Tochter Johanna "Jo" Coleman ermitteln in ihrem zweiten Fall. Die Autorin nimmt an der Leserunde teil und ihr könnt den Krimi gemeinsam lesen und diskutieren. 

Servus, liebe Lovelybooks-Community,

wir starten, gemeinsam mit unserer Autorin Alma Bayer, eine Leserunde zu ihrem neuen Rosenheim-Krimi „Liebestöter“, zu der wir Euch herzlich einladen möchten. Es ist der zweite Fall für den pensionierten Kommissar Vitus Pangratz und Lokalreporterin Jo Coleman.

Wir verlosen 20 Exemplare des Krimis. 

Schreibt uns dazu einfach kurz, wie Euch die Leseprobe gefällt und was euch daran am meisten anspricht bzw. warum ihr gerne an der Leserunde teilnehmen möchtet. 

HIER geht’s zur Leseprobe!

Unter allen Bewerbern entscheidet das Los. Die Gewinner werden am 14. September 2020 bekanntgegeben. Gleichzeitig schicken wir die Bücher los. Wenn jeder sein Buch bekommen hat, kann die Leserunde beginnen!


371 BeiträgeVerlosung beendet
Servus, liebe Lovelybooks-Community,

wir starten gemeinsam mit unserer Autorin Alma Bayer eine Leserunde zu ihrem Rosenheim-Krimi „Wildfutter“, zu der wir Euch herzlich einladen möchten.
Wir verlosen 15 Exemplare des Romans und wenn Ihr Euch mit Alma Bayer über Ihr Buch austauschen möchtet, bewerbt Euch bis Donnerstag, den 7. September 2017 über den Button.

Schreibt uns dazu einfach kurz, wie Euch die Leseprobe gefällt und ob Ihr es schon einmal mit einem Wildschwein zu tun hattet in welcher Form auch immer... Wer in dieser Hinsicht noch unerfahren ist, kann uns gern auch einfach schreiben, wie Ihm/Ihr das Cover gefällt ;-)

HIER geht’s zur Leseprobe!

Unter allen Bewerbern entscheidet das Los. Die Gewinner werden am 11. September 2017 bekanntgegeben. Gleichzeitig schicken wir die Bücher los. Wenn jeder sein Buch bekommen hat, kann die Leserunde beginnen!

„Wildfutter“ – Ein Rosenheim-Krimi:

Der pensionierte Kommissar Vitus Pangratz ist nachts im Wald auf Foto-Pirsch. Denn er hat einen Plan. Er will im Ruhestand ganz groß rauskommen als Naturfotograf mit dem Fotokalender „Die Wildsau bei Nacht“. Doch dann gerät er im Wald ins Stolpern – über eine angenagte Hand! Die gehört eigentlich zum seit einiger Zeit verschwundenen örtlichen Jugendfußballtrainer. Pangratz lässt seine Pensionärs-Pläne fallen und nimmt sich lieber der Sache an. Gemeinsam mit seiner Tochter Johanna „Jo“ Coleman, einer Lokalreporterin, die ihre Karriere etwas in Schwung bringen will, begibt er sich auf Spurensuche. Bald steht die ganze Kleinstadt Kopf.

Zur Autorin:

Hinter dem Pseudonym Alma Bayer verbirgt sich eine Autorin aus Bayern, die über zahlreiche (private und berufliche) Umwege von Florida über Berlin nach Mexiko und New York in München zum Journalismus fand. Seit 15 Jahren ist sie nun als Autorin und Journalistin tätig (SZ-Magazin, Süddeutsche Zeitung, MADAM, Mercedes-Magazin) und lebt mit Mann und zwei Söhnen in Oberbayern.

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