Alma Bayer Wildfutter

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Inhaltsangabe zu „Wildfutter“ von Alma Bayer

Der pensionierte Kommissar Vitus Pangratz ist nachts im Wald auf Foto-Pirsch. Denn er hat einen Plan. Er will im Ruhestand ganz groß rauskommen als Naturfotograf mit dem Fotokalender „Die Wildsau bei Nacht“. Doch dann gerät er im Wald ins Stolpern – über eine angenagte Hand! Die gehört eigentlich zum seit geraumer Zeit verschwundenen örtlichen Jugendfußballtrainer. Pangratz lässt seine Pensionärs-Pläne fallen und nimmt sich lieber der Sache an. Gemeinsam mit seiner Tochter Johanna „Jo“ Coleman, einer Lokalreporterin, die ihrer Karriere einen Schubs verleihen will, begibt er sich auf Spurensuche. Bald steht die ganze Kleinstadt Kopf.

Mehr eine Zumutung als alles andere. Diskriminierend und dumm. Eventuell noch für tumbe Fußballschenkelklatscher geeignet. 1,5/5 Punkten.

— Archer
Archer

Konnte mich nicht wirklich überzeugen.

— verruecktnachbuechern
verruecktnachbuechern

Deftige und amüsante bayrische Krimikomödie

— Tine13
Tine13

...und dann mussten sie sich fragen: "WAS (oder WEN?) haben wir im Magen???!???":-)

— RobinBook
RobinBook

Fußball, Sex und Rock´n Roll: herrlich lustige Bayern-Krimödie!

— sommerlese
sommerlese

Unterhaltung vom Feinsten!!!

— Sisie71
Sisie71

Die Schweinereien sind ein Vergnügen! Die Story stimmt! Ein Spaßbringer!

— Ellaella
Ellaella

tolles Buch was beim Lesen viel Spaß gemacht hat.

— hexenaugen
hexenaugen

wären hier nicht so viele Übertreibungen und sexuelle Anwandlungen eingebunden, wäre das Buch super gelungen

— Gudrun67
Gudrun67

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    Wildfutter
    gaby2707

    gaby2707

    20. August 2017 um 10:53

    Exkommissar Vitus Pangratz, gerade im Wildpark Blindham bei Rosenheim auf der Pirsch zu neuen Fotos für seinen geplanten Fotokalender "Die Wildsau bei Nacht", stolpert buchstäblich über eine menschliche Hand, an der der Rest fehlt. Wie sich rausstellt, die Hand von Fahrlehrer und Jugendfußballtrainer Marius Wild genannt Tiger, der, als er noch lebte, keinem One-Night-Stand und keiner Affäre abgeneigt war. Zusammen mit seiner Tochter der Lokalreporterin Johanna "Jo" Coleman, die ihrem Namen erst auf den zweiten Blick alle Ehre macht, beginnt Vitus mit den Ermittlungen und ist seinem unsympathischen Nachfolger Polizeihauptkommissar Harald Hopfinger immer einen kleinen Schritt voraus. Auch dank seiner ehemaligen Sekretärin Liesel, die ihn immer wieder mit Insiderinfos versorgt. Ex-Kommissar, Elvis Fan, Bayern München-Verehrer und Gscheithaferl Vitus Pangratz, immer mit der perfekten Welle auf dem Kopf, war mir von Anfang an sehr sympathisch. Einerseits sensibel, einsam und neuerdings schwer verliebt, andererseits zu jeder Gelegenheit einen Elvissong oder einen derben Spruch auf den Lippen. Besonders gefallen hat mir der hier: "I gang so gern auf´d Kampenwand, wann I mit meiner Wampn kannt" – köstlich. Ich mochte auch seine Tochter Jo sofort, die sich von ihrem Lokalzeitungschef so einiges anhören muss. Aber die Selbstständigkeit gibt ihr neues Selbstvertrauen. Nun kämpft sie nur noch mit einem Dämon, ihrem Exmann Jack. Auch die anderen Mitwirkenden, zumeist aus der Jugendfußballszene, kann ich mir dank der farbigen und detaillierten Beschreibung der Autorin gut vorstellen. Alle haben ihre Ecken und Kanten und streben oft nach Höherem – die Eltern, vor allem die Mütter, oft mehr wie die kleinen Fußballer selbst. Auch in Rosenheim glaube ich mich nach der Lektüre schon sehr gut auszukennen. Straßen, Plätze, Gebäude und andere Örtlichkeiten sind mir dank der lebendigen Beschreibungen sofort in den Kopf gestiegen. In die Geschichte eingebettete kleine Anekdoten bekannter und berühmter Rosenheimer Söhne und Töchter lockern den Mordfall etwas auf. Demnächst werde ich mal auf den Spuren von Vitus Pangratz wandeln und mir alles anschauen. Rosenheim ist bestimmt einen Ausflug wert. Schnell wechselnde Lokalitäten lassen ein gehöriges Tempo aufkommen. Kurze Kapitel erhöhen dieses Tempo noch. Die 477 Seiten sind mir nur so durch die Finger geflogen. Zwar bedient die Geschichte viele Klischees, die Bayern zugerechnet werden, aber immer mit einem zwinkern Auge, sodass ich es als eine liebevolle Homage empfinde. Gleich auf der ersten Seite hatte ich den Eindruck mit dem Täter konfrontiert zu werden. Aber leider stellte sich das als falsch heraus. Immer wieder kam mir jemand unter, den ich für den Täter hielt, bis sich die Tat dann so ganz anders auflöste. Ich konnte mit rätseln, mitfiebern, war immer mittendrin und doch so weit von der Wahrheit entfernt. Ein spannender, informativer Rosenheim Krimi, der mich voll überzeugt hat. Er hat alles, was ich mir von einem unterhaltsamen Krimi wünsche: Spannung, wenig Blutvergießen, Humor, eine interessante Geschichte und Protagonisten wie Du und ich. Lesenswert!

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  • Zwiderwurzn, Tschamsterer und andere

    Wildfutter
    heinoko

    heinoko

    19. August 2017 um 15:58

    Wenn schon ein Buch mit Lokalkolorit, dann dieses hier! Besser geht's nimmer. Vitus Pangratz ist pensionierter Kriminalkommissar, und um seine reichliche Freizeit sinnvoll zu verbringen, hat er sich der Fotografie verschrieben, der Fotografie der „Wildsau bei Nacht“. Ganz zufällig stolpert er dabei über eine „abbe Pratzn“ im Waldboden. Wem die wohl gehören mag? Zusammen mit seiner Tochter Jo, die bei der Rosenheimer Lokalpresse arbeitet,  macht er sich illegal auf die Spurensuche. Dabei geraten die beiden immer tiefer, teils mit totalem Körpereinsatz,  ins Fußballer- und sonstige pralle Leben des Ortes. Aber eigentlich ist die Handlung gar nicht so wichtig. Vielmehr bietet das Buch massiven Lesespaß, vorausgesetzt, man hat Sinn für die bayerische Direktheit. Was habe ich beim Lesen gelacht  über großartigen Schilderungen der teils sehr schrägen Rosenheimer Bewohner, so z. B. Uschi-Muschi, die laut ihrem Ehemann  aussieht wie Jabba the Hutt aus Star Wars, oder über florierende Dildo-(Tupper)-Geschäfte, über rückblickende Eheschilderungen beim Benutzen einer Vaseline-Salbe: Bei uns lief es wie geschmiert… Das Lokalkolorit ist perfekt getroffen und trotz aller Deftigkeit sind Einwohner und Gebräuche durchaus liebevoll gezeichnet. Sehr geschickt sind die „Übersetzungen“ der bayerischen Begriffe in den Text eingebaut, sodass ein Glossar überflüssig ist. Auch Historisches rund um Rosenheim erfährt man ganz beiläufig, aber gerade dadurch eindrücklich. Die Kriminalgeschichte selbst tritt zwar oft in den Hintergrund, hält aber dennoch bis zum Schluss einen gewissen Grad der Spannung aufrecht. Gerade die Verbindung von bayerischem Hau-Ruck und Feingefühl in Verbindung mit viel  Menschen- und Landschaftsliebe, verpackt in eine skurrile Kriminalgeschichte, macht für mich den perfekten Regional-Krimi aus.

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  • Sauerei im Wildpark

    Wildfutter
    Archer

    Archer

    19. August 2017 um 10:57

    Der Tiger ist verschwunden. Der Tiger war der Superstar der Fußballjugendtrainer, heiß und innig geliebt (meistens von den Fußballmüttern), verhasst bei anderen (meistens den Fußballvätern). Dann stolpert der pensionierte Kriminalbeamte Pangratz, der sich widerrechtlich nachts im Wildpark Blindham herumtreibt über eine Hand. Statt die Hand zu schütteln, schüttelt es ihn, denn es handelt sich um das einsame, eiskalte Händchen des Verschwundenen. Pangratz, der erst vor kurzem aufs Abstellgleis geschoben wurde, beschließt mit Hilfe seiner Tochter Jo Coleman, den (tiefen) Fall des Tigers vor seinem Nachfolger in der Mordkommission zu lösen. Ich versuche mal, es irgendwie höflich auszudrücken: Die einzigen Schweine, die nicht stets und ständig an Sauereien gedacht haben, waren die im Wildpark. Ansonsten habe ich bis zum Schluss dieses sinnlos langgezogenen, fast 500 Seiten langen diskrimierenden, frauen- und menschenverachtenden Machwerks nicht begriffen, was hieran ein "Rosenheimkrimi" sein sollte. Nur weil ein (zerstückelter) Toter auftaucht, ist das noch lange kein Krimi. Und weil einer Pangratz heißt und zweimal einen bayerischen Ausdruck benutzt, ist es nicht regional. Niemand interessiert sich hier wirklich für das Schicksal des Tigers, am allerwenigsten die Polizei, die natürlich in Form eines absolut dümmlichen Bullen daherkommt. Pangratz und sein zweiter Frühling, so vermute ich, sollten bayerisch-überzeichnet witzig wirken, genauso wie die Gedanken des Nachfolgers des Tigers. Auf einen durchschnittlich intelligenten Menschen kann das nur abstoßend wirken, und auch wenn es heißt "Sex sells", gilt in mancher Hinsicht doch eher "Weniger ist mehr", zumal wenn es so widerlich verkauft wird. Das war mal nichts, höchstens noch für Hardcorefußballfans, und sollte es - was sämtliche bayerischen Götter verhindern mögen -, zu einem Nachfolger kommen, so auf jeden Fall ohne meine gepflegte Langeweile und Abscheu. 1,5/5 Punkten.

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  • Kein wirklicher Krimi

    Wildfutter
    verruecktnachbuechern

    verruecktnachbuechern

    19. August 2017 um 10:24

    Der pensionierte Kommissar Vitus Pangratz stolpert bei seiner nächtlichen Fotopirsch über eine Hand. Die Hand gehört dem Tiger. Tiger ist der Fußballtrainer der roseneheimer Jugend. Vitus beschließt selbst Ermittlungen anzustellen, denn sein Nachfolger hält er für nicht kompetent genug um der Sache auf den Grund zu gehen, Seine Tochter Jo, die als Reporterin arbeitet, bekommt die Exklusivrechte an der Story. Die Geschichte fängt spannend an. Vitus stolpert über die Hand und allen ist klar hier ist etwas passiert. Die spannende Anfangsstory verliert sich dann schnell. Es geht um Fußball, Fußball, Fußball, etwas Sex und dem FC Bayern München. Es werden alle bayrischen Klischees bedient. Durch die vielen verschiedenen Handlungsstränge wird der Mord in den Hintergrund gedrückt. Es sind sehr sehr kurze Kapitel in diesem Buch und immer wieder wird das Leben von verschiedenen Charakteren beleuchtet. Mir gefällt es, dass irgendwie jeder mit jedem was zu tun hat. Der Schreibstil lässt sich flüssig und angenehm lesen. Man kommt schnell rein in die Geschichte. Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Es ist zu viel Fußball, zu viele Klischees und mit einem Krimi hat es nur am Anfang und zum Ende hin etwas gemeinsam.

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  • Ein sauguder Regionalkrimi sieht anders aus

    Wildfutter
    maulwurf789

    maulwurf789

    19. August 2017 um 09:26

    "Wildfutter" ist ein Rosenheim-Krimi der Autorin und Journalistin Alma Bayer. Passend zum Titel ist das Cover gestaltet: Im Vordergrund eine Wildsau auf einer grünen Wiese und im Hintergrund schneebedeckte Berge - deutlich wird dem Buch eine bayrische Note angehängt. Zum Inhalt: Der pensionierte Kommissar Vitus Pangratz befindet sich nachts auf Fotopirsch im Wald, da er ganz groß mit dem Fotokalender "Die Wildsau bei Nacht" herauskommen möchte. Doch plötzlich stolpert er über eine abgenagte Hand, welche zum seit einiger Zeit vermissten örtlichen Jugendfußballtrainer Marius Wild - Tiger - gehört. Trotz Ruhestand nimmt sich Pangratz der Sache an und stürzt sich in die Ermittlungen. Mit dabei ist seine Tochter Johanna "Jo" Coleman, eine Lokalreporterin, die ihrer Karriere mit damit einen kleinen Schubs verleihen möchte. Und schon Bald steht die ganze Kleinstadt auf dem Kopf... Die Geschichte wird in einem angenehmen Schreibstil erzählt, durch relativ kurze Kapitel verfällt man schon recht schnell in einen Lesefluss. Bayrische Ausdrücke sowie einige Passagen in bayrischem Dialekt verleihen dem Buch eine authentische Note und sind teilweise auch echt lustig. An manchen Stellen jedoch wirken sie etwas übertrieben und eher störend. So erging es mir auch mit den derben Übertreibungen und sexuellen Anspielungen: Während diese an einigen Stellen noch lustig sind, wirken sie an anderen einfach nur unnötig und blöd. Auch die Witze sind teilweise wirklich sehr flach, z.B. "im Freistaat Bayern regiere schließlich nicht Putin, sondern die Freiheit" (S. 127). Auf mich machte die Handlung einen eher unrealistischen Eindruck, eine Geschichte ohne Tiefgang. Deshalb von mir nur drei Sterne.

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  • Amüsant

    Wildfutter
    Dandy

    Dandy

    19. August 2017 um 05:33

    Der Rosenheim Krimi , Wildfutter von Alma Bayer, einer Journalistin aus Oberbayern ist im August 2017 im btb Verlag erschienen. Vitus Pangratz , Kommissar a.D. ,möchte einen Fotokalender "Die Wildsau bei Nacht" herausbringen. Aus diesem Grund begibt er sich auf die Pirsch um Wildsäue zu fotografieren. Im Wald stolpert er über eine angenagte  Hand. Diese gehört dem seit längerer Zeit verschwunden Fussballtrainer Marius Wild.Da Pangratz seinem Nachfolger nicht all zu viel zutraut, begibt er sich zusammen mit seiner Tochter, einer Journalistin, auf Mördersuche. Dabei finden die Zwei heraus, dass so Einige in Rosenheim einen Grund gehabt haben, Marius zu ermorden. Das Cover, ein Wildschwein mit Hut, fällt sofort im Bücherregal auf und man muss beim Anblick des Schweines schmunzeln. Zuerst habe ich gedacht 477 Seiten, wie lange brauche ich wohl dafür. Jedes Kapitel fängt mit einem neuen Erzählstrang an und sehr großen Absätzen (teilweise ist eine 3/4 Seite leer). Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Locker, mit viel Humor und ich wollte einfach nur weiterlesen. Dass sehr viel über den Jugendfussball beschrieben wird, hat mich als "Nichtfußball Fan" nicht gestört. Ich fand es interessant, was hinter den Kulissen so alles abgeht. Wie sich die Eltern verrückt machen, dass ihr Sohnemann Leistung bringt. Mit nur einem Ziel, dass wenn ich  Scout vom FC Bayern kommt, dass er entdeckt wird. Bei diesen Szenen hat man gemerkt , dass die Autorin seit 15 Jahren als Journalistin arbeitet. Als Krimi würde ich diese Geschichte nicht einordnen. Mir kam es so vor, dass der Mord nur Nebensache ist. Ab und zu wird ermittelt . Man weiß zwar bis zum Schluss nicht, wer es war , aber ich hatte mir davon versprochen. Ich würde es eher als Roman einordnen.Die Geschichten , der Protagonisten werden sehr ausführlich und lustig beschrieben. Ebenso hat mir gefallen, dass viel über Persönlichkeiten, die in und um Rosenheim leben- gelebt haben erläutert werden.  Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Es gibt keine Bilderbuchehen, es gibt Todesfälle in der Familie, mit denen die Hinterbliebenen nicht fertig werden, es gibt Liebe, Neid und Freundschaften.Von allem etwas dabei. Ich gebe dem Buch 5 Sterne. Da der Humor, die liebevoll erzählte Geschichte mich überzeugt haben.

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  • Wildes Treiben in Rosenheim

    Wildfutter
    Tine13

    Tine13

    17. August 2017 um 16:11

    Vitus Pangraz findet bei einer nächtlichen Fotopirsch durch ein Wildschweingehege eine abgenagte menschliche Hand. Wenn der Zufall den Kommissar A.D. schon über ein Leichenteil stolpern lässt, kann er ja auch gleich ein wenig ermitteln und seinem ungeliebten Nachfolger bei der Kripo zeigen wo der Hammer hängt! Der nächtliche Fund mit anhängiger Story, kommt auch seiner Tochter Jo sehr gelegen, denn sie möchte gerade als Reporterin so richtig groß rauskommen. Schnell stellt sich heraus das der örtliche Fußballtrainer und Frauenliebling Marius Wild alias „Tiger“ schon länger vermisst wird. Gehört die Hand etwa zum Tiger….!? Die Geschichte starte ja schon ziemlich ver“sau“t, mit einer außergewöhnlichen „Wild“-fütterung, aber auch sonst kommt so nach und nach allerhand wildes Treiben ans Tageslicht! In Rosenheim kennt halt jeder jeden und den "Tiger" sowieso. Die Verbandlungen sind komplex und Jo und ihr Vater verstricken sich im Verlauf ihrer Ermittlungen so richtig darin, denn um den News auf die Spur zu kommen ist auch Körpereinsatz gefragt. Der deftig bayrische Lokalkolorit vermischt mit Sex und Rock &Roll lässt kein Auge trocken! Wenn es um die Laichenentsorgung geht ist der Bayer eben nicht zimperlich und beim Fußball hat der Spaß ein Loch (oder Tor;), da wird mit allen Mitteln gekämpft um den Nachwuchs in die Sphären des FC-Bayern Nachwuchskaders zu befördern! „Wildfütterung" von Alma Bayer ist jedenfalls eine Mord-Gaudi. Der kreative und flüssige Schreibstil sorgt für anhaltende Lesefreude und Amüsement und die etwas schrägen Charaktere sorgen ebenfalls für großes Schmunzeln! Für jede Menge bayrische Momente ist gesorgt, aber keine Angst, die Übersetzung dazu ist nicht weit;) Die ziemlich ausgefallene Geschichte erinnert mich entfernt ein wenig an die österreichische Serie „Vorstadtweiber“. Mit dem doch ehr schrägen Humor, ist der Krimi vielleicht nicht jedermanns Sache, doch ich hatte meine Freude damit und fühlte mich hervorragend unterhalten.

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  • Fußball, Sex und Rock´n Roll: herrlich lustige Bayern-Krimödie!

    Wildfutter
    sommerlese

    sommerlese

    16. August 2017 um 17:23

    "Wildfutter" ist ein Rosenheim-Krimi von Alma Bayer, einer Journalistin. Ihr Buch erscheint im btb Verlag.Vitus Pangratz ist pensionierter Kommissar in Rosenheim und verbringt seine freie Zeit mit Fotografieren, er will ein besonderes Foto eines Schweines schießen und steigt dafür ins Wildschweingehege. Dort findet er die Hand eines Menschen, angeknabbert bis auf die Knochen von den Wildschweinen. Die Hand gehört Marius "Tiger" Wild, dem örtlichen Fußballtrainer der Jugendmannschaft. Vitus Ermittlergeist ist geweckt und er geht auf die Suche nach dem Rest der Leiche und dem Mörder. Vitus traut seinem Nachfolger bei der Kripo nicht viel zu und er gibt seine exklusiven Infos an seine Tochter Johanna Coleman, genannt Jo, weiter. Vielleicht verhilft ihr diese Story zu einem Karrieresprung.Bei diesem Krimi geht es trotz der mörderischen Schweinerei lustig und auch zwischenmenschlich unterhaltsam zur Sache. Vitus und seine Tochter sind ein tolles Team, beide verfolgen auch in ihrem Privatleben Menschen, die mit dem Toten Marius Wild Kontakt pflegten.Der Jugendtrainer mit augeprägtem Fußball-Ehrgeiz war für viele Jungen die große Chance, von Bayern München gesichtet zu werden. Auch war Wild mit seinem Charme besonders bei den Müttern der Kinder außerordentlich beliebt, sollte hier ein eifersüchtiger Ehemann Rache ausgeübt haben?Hier geht es fußballtechnisch etwas ins Eingemachte, die hochtrabenden Pläne der Eltern sind nicht immer deckungsgleich mit den wahren Talenten der Sprösslinge und manche Träume sind unerreichbar. Da gibt es schon mal verschiedene Ansichten unter den karrieregetriebenen Eltern, aber wird deswegen gleich ein Mord verübt?Vitus und Jo sind beide sehr trieborientiert und machen aus ihrem Sexleben kein Geheimnis. Beide Figuren sind mir recht sympathisch erschienen, aber die "Schnackselei" wurde doch etwas auf die Spitze getrieben. Es gibt einige fussballtechnische Anspielungen auf die Rosenheimer Vereine, die einigen Lesern bestimmt Freude machen.Die Autorin hat einen leichten Erzählstil, sie bindet viele Dialektstellen ein, die für regionalen Charme sorgen, aber durch die Menge etwas übertrieben wirkt.Der Krimi lädt zum Mitraten ein, die Spannung hält sich in Grenzen und generell könnte ihn man ihn auch für einen Liebesroman halten. Denn die zwischenmenschlichen Beziehungen werden hier häufig und anschaulich ausgelebt.Aber ich habe viel gelacht und bin auf der Suche nach dem Mörder gut unterhalten worden. Richtig lustig, mit dem wilden Treiben der bayrischen Bevölkerung gewürzt und das Raten nach dem Mörder macht Spaß.

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  • Etwas zu derb

    Wildfutter
    jackdeck

    jackdeck

    15. August 2017 um 17:38

    Auf der Pirsch befindet sich der frühpensionierte ehemalige Kommissar Vitus Pangratz, er schleicht sich im Dunkeln durch den Wildpark, um das beste Foto einer Wildsau zu schießen. Unversehens stößt er mit dem Fuß gegen etwas, das sich bei näherem Betrachten als menschliche Hand erweist. Da hat ja gerade der Richtige diesen unheimlichen Fund gemacht. Hier kann nur ein Verbrechen begangen worden sein, in dem Vitus selbst ermitteln muss, denn von seinem Nachfolger hält er nicht viel. Außerdem kann er so seiner Tochter Johanna Coleman, die bei einer örtlichen Online-Zeitung arbeitet, zu einer tollen Exklusiv-Story verhelfen. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen, so dass es ein Leichtes war über die Seiten zu fliegen. Teilweise war es etwas derb, wodurch das Geschriebene nicht sehr realistisch gewirkt hat

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  • Dildos und Fußballfans und verdächtige Bürger und Burger

    Wildfutter
    RobinBook

    RobinBook

    15. August 2017 um 13:24

    Das originelle Coverbild springt wohl jedermann sofort ins Auge und passt ausgezeichnet zum erzählten Geschehen, was übrigens gleichermaßen für den Buchtitel gilt.Vitus Pangratz, nicht zu verwechseln mit dem reichen Onkel Pangratz vom Immenhof mit seinen Ponys, ist seit vielen Jahren Witwer und seit Kurzem pensionierter Rosenheimer Polizeikommissar. Er hat eine 37jährige Tochter, Johanna (jo), die gerade geschieden aus den USA heim kam und nun als -Reporterin arbeitet. Es gibt noch zwei weitere wichtige weibliche Wesen in seinem Leben, eine attraktive Thresenkraft namens Diana und eine gestandene Wildsau. Die will er eines abends heimlich im bereits geschlossenen Wildgehege fotografieren und findet dabei eine Hand. Er nimmt die Ermittlungen auf. Die ihn dabei begleitende Leserschaft begegnet begeisterten und unfreiwilligen Fußballfans, Damen, welche statt Tupper- Dildopartys veranstalten, und unterschiedlich sympathischen Medienbeschäftigten. Das Ganze wird mit einem charmant-unaufdringlichen Lokalkolorit untermalt. Abgesehen davon, dass sich die Auswahl weiblicher Vornamen wegen gewisser Ähnlichkeiten als nicht besonders glücklich erweist und dem Plot eine kleine Straffung gut getan hätte, findet man hier eine seichte Sommerurlaubsunterhaltung... 

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  • Sauguade Unterhaltung

    Wildfutter
    Sisie71

    Sisie71

    15. August 2017 um 08:20

    Dieser Rosenheim-Krimi hat mich über 400 Seiten lang sehr gut unterhalten. Vitus Pangratz, pensionierter Kommissar stolpert bei einer nächtlichen Fototour über eine abgenagte Hand. Schnell wird klar, die Hand gehört zum vermissten Fußballtrainer Marius Wild, genannt Tiger. Vitus und seine Tochter Jo, Reporterin, begeben sich auf Mördersuche und decken einige pikante Geheimnisse auf. Das Cover ist schon sehr auffällig, Wildschwein mit Hut vor netter Bergkulisse. Das deutet schon darauf hin, diesen Krimi sollte man nicht allzu ernst nehmen. Der Beginn ist noch recht spannend, aber schnell gewinnt der Humor die Überhand. Die vielen übertrieben dargestellten Persönlichkeiten haben mich sehr amüsiert. Allen voran Vitus, der ja schon ein wenig eigenartig ist. Die vielen Infos zu Rosenheim und zum Fußball gefallen mir gut. Ich finde, gerade die ehrgeizigen Fußballeltern hat die Autorin sehr treffend beschrieben. Die Landschaftsbeschreibungen machen Lust auf einen Urlaub im schönen Bayern. Das die Krimielemente etwas fehlen, hat mich wenig gestört, ich fühlte mich durchweg gut unterhalten. Zum Ende kam dann auch wieder Spannung auf. Trotz der vielen Seiten, ist das Buch recht schnell zu lesen, zumal die Kapitel sehr kurz gehalten sind. Ich hatte viel Spaß mit diesem Krimi, daher von mir eine absolute Leseempfehlung.

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  • fällt leider so gut wie durch bei mir

    Wildfutter
    Mar_Git

    Mar_Git

    14. August 2017 um 17:18

    Das Buch: Als Regionalkrimi-Fan der ersten Stunde habe ich mich wirklich mordsmäßig auf "Wildfutter" von Alma Bayer (ein Pseudonym der Schriftstellerin) gefreut. Die Leseprobe auf Vorablesen.de war sehr vielversprechend und auch das Cover sprach mich sehr an. Die Wildsau im Trachtenstyle vor der herrlichen Bergkulisse die man von Rosenheim aus so wunderbar sehen kann - das alles heißt erst mal Unterhaltung pur. Meine ganz ehrliche Meinung: Unterhaltsam war das Ganze dann auch, aber definitiv des Guten zu Viel. Viel zu viel. Das Buch zieht sich über 450 Seiten in diverse Längen. Mehrere Handlungsstränge in denen viele (bayerische) Klischees bedient werden und unser schönes Bundesland - das Oktoberfestland wie es im Buch genannt wird - nicht gerade glänzen lässt. Das Thema Fußball und hiermit auch der FC Bayern drängen sich enorm in den Vordergrund - ebenfalls die einen oder anderen "Romanzen", die in ausgedehnten Beischlaf-Szenen enden - in denen der Ritter mit seinem "Laserschwert" die "Star-Wars-Königin" beglückt... Übertrieben dargestellt und das eigentliche Thema - der Mord und die Aufklärung dieses Falles - treten dabei zu sehr in den Hintergrund. Das Buch selbst ist in sehr kurze Kapitel aufgeteilt. Dies stört zwar den Lesefluss nicht, kann das Lesevergnügen aber auch nicht bereichern. Die Sprache ist oftmals sehr derb, viele bayerische Kraftausdrücke und Redensarten sind im Text zu finden. Spannend ist das Ganze für einen Kriminalroman bzw. einen Regionalkrimi aber eigentlich eher nicht. Und noch zum Inhalt: Kommissar Vitus Pangratz a.D. (außer Dienst - das verschluckt er nämlich selbst oft gerne) findet im Wildpark eine abgetrennte Hand im Wildschweingehege. Von dem Rest fehlt jede Spur. Er holt sich sofort seine Tochter Jo(hanna) Coleman mit ins Boot - Reporterin beim Klatschblatt der Region. Die beiden ermitteln nun auf eigene Faust. Vitus weil er immer noch seiner Arbeit nachtrauert und Jo, weil Sie die Story des Jahres wittert. Die Hand gehört zu DEM Fußballtrainer aus Rosenheim - dem Tiger. Eine Jagd auf den oder die Mörderin beginnt, denn Neider und Liebschaften hatte er viele. Wer wird schneller mit seinen Ermittlungen ans Ziel kommen. Die Kriminalpolizei oder das Vater-Tochter-Gespann? Ich kann für "Wildfutter" leider nur 2 Sterne vergeben. Zum Ersten und allermeisten wegen des Inhaltes. Für mich kann sich diese Geschichte leider nicht in die tollen Regionalkrimis die es schon gibt mit einreihen. Zum Zweiten ist die Verarbeitung des Buches komisch. Der Buchrücken hat schon nach wenigen Seiten den ersten Knick und das trotz vorsichtigem Lesen. Nach dem Lesen sieht das Buch aus als wäre es schon durch viele Hände gewandert. Das hatte ich in diesem Ausmaß noch nie bei einem Taschenbuch und finde es sehr schade.        

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  • Bayern für alle Sinne, obendrein spannend

    Wildfutter
    Ellaella

    Ellaella

    14. August 2017 um 14:27

    Etwas mehr von allem: Tempo, Action, Sex und Spannung. Gutes Timing bei den Pointen. Vielleicht mag die eine oder andere Figur leicht überzeichnet wirken, aber wer die Rosenheimer kennt, erkennt sie wieder ;) 

  • mörderische Sauerei im nächtlichen Wald

    Wildfutter
    hexenaugen

    hexenaugen

    13. August 2017 um 22:17

    Der pensionierte, verwitwete Kommissar Vitus Pangratz ist nachts im Wald auf Foto-Pirsch. Denn er hat einen Plan. Er will im Ruhestand ganz groß rauskommen als Naturfotograf mit dem Fotokalender „Die Wildsau bei Nacht“. Doch dann gerät er im Wald ins Stolpern – über eine angenagte Hand! Schnell hat er den Verdacht die Hand könnte Marius Wild, alias Tiger, einem geschätzten und bei den Müttern seiner Jugendlichen sehr beliebten Jugendtrainer im Fußball, gehören. Alois Steimer, sein leider etwas glückloser Nachfolger mit dem seine Tochter Johanna eine leidenschaftliche Affäre, die aber geheim bleiben muss, hat da Steimer mit Uschi-Muschi verheiratet ist und es auch unbedingt bleiben will um seinen Sohn Adrian im Fußball eine Chance bieten zu können. Spannend, witzig und unterhaltsam... 477 Taschenbuchseiten von denen ich jede Seite mit großem Vergnügen gelesen habe.

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  • Fußballfieber

    Wildfutter
    walli007

    walli007

    13. August 2017 um 19:45

    Auf der Pirsch befindet sich der frühpensionierte ehemalige Kommissar Vitus Pangratz, er schleicht sich im Dunkeln durch den Wildpark, um das beste Foto einer Wildsau zu schießen. Unversehens stößt er mit dem Fuß gegen etwas, das sich bei näherem Betrachten als menschliche Hand erweist. Da hat ja gerade der Richtige diesen unheimlichen Fund gemacht. Hier kann nur ein Verbrechen begangen worden sein, in dem Vitus selbst ermitteln muss, denn von seinem Nachfolger hält er nicht viel. Außerdem kann er so seiner Tochter Johanna Coleman, die bei einer örtlichen Online-Zeitung arbeitet, zu einer tollen Exklusiv-Story verhelfen.  Die beiden erweisen sich als bayrisch herziges Dreamteam. Bald steht fest, dass es sich bei dem Leichenteil um die Hand des seit Wochen verschwundenen Kinder- und Jugendtrainers Marius Wild handelt. Uns so tauchen Jo und ihr Vater ab in eine Welt des Kinderfußballs, in dem übermotivierte Eltern schon aus den Kleinen halbe Fußballprofis machen wollen. Da sieht man sich in Rosenheim als Kaderschmiede für die Münchner Bayern. Aber wer kann dem allseits beliebten Trainer ans Leder gewollt haben? Oder war er etwa zu beliebt? Wie ist es, wenn die Kinder das erfüllen sollen, was die Eltern gerne geschafft hätten. Träume von Eltern und Kindern sind nicht immer die gleichen.  Kenntnisreich schildert die Autorin wie es zugeht unter den bajuwarischen Fußballbegeisterten. Mütter und Väter, Trainer und die kleinen Fußballer, die manchmal mehr Vernunft und Teamgeist haben als alle anderen. Auch wenn es hier und da mal eine kleine Intrige geben mag, wenn einer seinen kleinen Fußballgott puschen will, auch wenn der inzwischen verstorbene Trainer es mit der Treue nicht ganz so genau genommen haben könnte, Eifersüchteleien hier und da. Aber ist das nicht noch alles relativ normal? Wer soll ein wirkliches Motiv gehabt haben. Hinzu kommen Vitus und Jo, liebenswert, impulsiv, manchmal etwas grantelig, manchmal mehr mit dem Privaten beschäftigt als mit der Arbeit. Etliche aber nicht zu viele Zutaten sind hier zusammengemixt zu einem Rosenheim-Krimi, der sich hier und da eine witzige kleine Anspielung auf die Rosenheim-Cops erlaubt und der seine Leser in eine Teilwelt des Fußballs entführt, die wohl nur denjenigen genauer bekannt ist, die selbst fußballbegeistert sind. Unterhaltsam ist dieser Kriminalroman sicher für alle Leser, für die, die sich auskennen, wegen des Wiedererkennens und für die anderen, weil sie ihren Horizont auf amüsante Weise erweitern können. Gut vorstellbar, dass Vitus und Jo auch in Zukunft das Ermitteln nicht sein lassen können.

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