Alma Katsu

 3.7 Sterne bei 20 Bewertungen
Autorin von The Hunger - Die letzte Reise, The Descent und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Alma Katsu

Fantasiebegabte Analytikerin: Alma Katsu wurde 1959 in Fairbanks im US-Bundesstaat Alaska geboren. Den Großteil ihrer Jugend verbrachte sie in Massachusetts. Später besuchte sie die Johns Hopkins University in Maryland und die Brandeis University in Massachusetts, wo sie unter anderem bei John Irving Literatur und Kreatives Schreiben studierte. Bevor sie aber wirklich mit dem Schreiben begann, arbeitete sie fast 30 Jahre als Analystin für verschiedene US-amerikanische Bundesbehörden. Seit 2012 ist sie für einen Thinktank tätig, der die Streitkräfte der USA berät. In den USA rangierte Katsus Debütroman „The Taker“ 2010 unter den Top Ten der American Library Association. Darin verknüpfte sie erstmals anhand von Fantasy-Elementen einen historischen Stoff mit einer Geschichte der Jetztzeit. In deutscher Übersetzung liegt ihr Roman „The Hunger“ (2018; dt.: „The Hunger – Die letzte Reise“; 2018) vor. Es ist die Geschichte der Donner Party, einem Wagentreck mit neunzig Männern, Frauen und Kindern, der 1846 aus Illinois nach Kalifornien aufbricht. Hunger, klimatische Herausforderungen und Streitereien verwandeln den Treck zunehmend in ein Pulverfass. Als ein Junge stirbt und immer mehr Siedler verschwinden, wird klar: Sie sind nicht allein in der Prärie. Alma Katsu ist mit dem Musiker Bruce Katsu verheiratet und lebt außerhalb von Washington D.C.

Alle Bücher von Alma Katsu

The Hunger - Die letzte Reise

The Hunger - Die letzte Reise

 (17)
Erschienen am 13.08.2018
The Taker

The Taker

 (1)
Erschienen am 18.12.2012
The Reckoning

The Reckoning

 (1)
Erschienen am 01.03.2013
The Descent

The Descent

 (1)
Erschienen am 01.01.2014
Hunger the Mrexp

Hunger the Mrexp

 (0)
Erschienen am 19.06.2018

Neue Rezensionen zu Alma Katsu

Neu
Luilines avatar

Rezension zu "The Hunger - Die letzte Reise" von Alma Katsu

Meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt
Luilinevor 10 Tagen

Heute gibt es eine Rezension zu dem Roman 
"The Hunger - Die letzte Reise" von Alma Katsu.

Verlag: Heyne / Seitenzahl: 448 / Erscheinungsjahr: 2018 / Übersetzung: Michael Pfingstl / ISBN: 978-3-453-31927-1 / Preis: 14,99€ (Klappbroschur) / 11,99€ (E-Book)

Inhalt:
Mitte April 1846 bricht die so genannte »Donner Party« – insgesamt fast neunzig Männer, Frauen und Kinder – aus Springfield, Illinois, auf. Ihr Ziel ist Kalifornien. Ein Ort, an dem alles besser ist. An dem schon viele Siedler ihr Glück gefunden haben. Doch schon bald sind die Nerven zum Zerreißen angespannt: der Hunger, das Klima und die Feindseligkeiten innerhalb der Gruppe verwandeln den Wagentreck in ein Pulverfass. Dann kommt ein kleiner Junge unter mysteriösen Umständen zu Tode, und ein Siedler nach dem anderen verschwindet spurlos. Langsam aber sicher wird klar, dass die Donner Party in den Weiten der Prärie nicht alleine ist. Dass »Etwas« sie begleitet. Etwas, das großen Hunger hat ... 

Meine Meinung:
Nicht nur vom Cover hat mich das Buch an "Terror" von Dan Simmons erinnert, sondern auch von der Beschreibung her. Die Autorin hat sich hier an einem historischen Ereignis bedient und daraus eine fiktive Geschichte mit Horrorelementen geschrieben. 

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen ganz unterschiedliche Charaktere, die alle ihre eigene Geschichte zu erzählen haben. Natürlich verfolgen nicht alle Figuren durchweg gute Absichte und nach und nach tun sich menschliche Abgründe auf. Durch Briefe und Rückblicke erfahren wir als Leser auch, was manche Protagonisten angetrieben hat, den beschwerlichen Weg nach Kalifornien auf sich zu nehmen. 

Alma Katsu hat einen flüssigen und atmosphärischen Schreibstil. Die einzelnen Kapitel sind recht kurz gehalten. Trotzdem wurde ich mit der Geschichte nicht richtig warm. Bis zur Hälfte geht es nur recht schleppend voran. Zu den Charakteren konnte ich keine Bindung aufbauen und ihr Schicksal hat mich oft nicht wirklich hart getroffen. Das ändert sich aber zum Glück im Laufe der Geschichte ein wenig. Gerade zum Ende hin kann das Buch punkten. 
Auf dem Cover wird Stephen King zitiert, der sagt, dass man beim Lesen lieber das Licht anlassen sollte. Ja da kann ich ihm zustimmen, aber nur in der Hinsicht, dass man sonst im Dunkeln nicht Lesen kann. Für mich persönlich hätten die Horrorelemente noch extremer ausgearbeitet werden können. So war das Buch nur unterschwellig gruselig.

Fazit:
Leider wurden meine Erwartungen an die Geschichte nicht erfüllt. Es wurde erst zum Ende hin spannend und die Geschichte konnte mich nicht packen. Ich habe manchmal tagelang nicht zu dem Buch gegriffen. Es ist per se aber auch keine schlechte Geschichte.

Daher gibt es von mir 3 Sterne!

Kommentieren0
10
Teilen
Susi180s avatar

Rezension zu "The Hunger - Die letzte Reise" von Alma Katsu

Solide Geschichte mit interessanter Mischung
Susi180vor 22 Tagen

Mitte April 1846 bricht die so genannte »Donner Party« – insgesamt fast neunzig Männer, Frauen und Kinder – aus Springfield, Illinois, auf. Ihr Ziel ist Kalifornien. Ein Ort, an dem alles besser ist. An dem schon viele Siedler ihr Glück gefunden haben. Doch schon bald sind die Nerven zum Zerreißen angespannt: der Hunger, das Klima und die Feindseligkeiten innerhalb der Gruppe verwandeln den Wagentreck in ein Pulverfass. Dann kommt ein kleiner Junge unter mysteriösen Umständen zu Tode, und ein Siedler nach dem anderen verschwindet spurlos. Langsam aber sicher wird klar, dass die Donner Party in den Weiten der Prärie nicht alleine ist. Dass »Etwas« sie begleitet. Etwas, das großen Hunger hat ...

Der Autor:

Alma Katsu ist Hochschulabsolventin der Johns Hopkins University und der Brandeis University, wo sie zusammen mit John Irving Literatur und Schreiben studierte. Sie arbeitete viele Jahre als Senior Intelligence Analyst für verschiedene US-amerikanische Bundesbehörden und ist derzeit Analystin eines Thinktanks. Ihr Debütroman The Taker war unter den Top Ten der American Library Association. Alma Katsu lebt mit ihrem Mann außerhalb von Washington, DC.

Meine Meinung:
Ich war so gespannt auf dieses Buch. Die Story und die Mischung aus historischen Fakten und etwas Horror hat mich sehr angesprochen. Mit großer Begeisterung habe ich begonnen das Buch zu lesen. Der Schreibstil macht es einem sehr leicht durch das Buch zu kommen. Er ist flüssig und anschaulich. Die Story baut sich langsam auf. Wir lernen natürlich einige Personen kennen, die für mich gut dargestellt waren. Die Spannung in diesem ist jedoch nicht konstant gegeben. Es gibt einige Durststrecken die nicht so interessant waren. Das Mystische was in diese Geschichte mit einfließt hat aber gut zu Story gepasst und war für mich stimmig.

Im ganzen betrachtet ist dieses Buch sehr solide. Gut zu lesen und streckenweise wirklich sehr spannend. Die Begleitung der Siedler und die damit verbundenen Lebensumstände waren interessant. Die Mischung hat mir einfach gefallen. Fakten und Fiktion vereint in diesem doch außergewöhnlichen Setting.

Ich kann das Buch empfehlen. Es war kein absoluter Hammer aber dennoch sehr lesenswert. Es hat mich unterhalten und ich habe es gerne zu Hand genommen. Man sollte hier nicht zu viel erwarten, wenn man jedoch mit einigen Abstrichen leben kann, lohnt sich das Buch auf jeden Fall. Trotz der Durststrecken eine Empfehlung.

Kommentieren0
1
Teilen
Emmas_Bookhouses avatar

Rezension zu "The Hunger - Die letzte Reise" von Alma Katsu

Leider hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt
Emmas_Bookhousevor 2 Monaten

The Hunger - Die letzte Reise - Alma Katsu
Verlag: Heyne
Taschenbuch: 14,99 €
Ebook: 11,99 €
ISBN: 978-3-453-31927-1
Erscheinungsdatum: 13. August 2018
Genre: Fantasy / Horror
Seiten: 448
Inhalt:
Mitte April 1846 bricht die so genannte »Donner Party« – insgesamt fast neunzig Männer, Frauen und Kinder – aus Springfield, Illinois, auf. Ihr Ziel ist Kalifornien. Ein Ort, an dem alles besser ist. An dem schon viele Siedler ihr Glück gefunden haben. Doch schon bald sind die Nerven zum Zerreißen angespannt: der Hunger, das Klima und die Feindseligkeiten innerhalb der Gruppe verwandeln den Wagentreck in ein Pulverfass. Dann kommt ein kleiner Junge unter mysteriösen Umständen zu Tode, und ein Siedler nach dem anderen verschwindet spurlos. Langsam aber sicher wird klar, dass die Donner Party in den Weiten der Prärie nicht alleine ist. Dass »Etwas« sie begleitet. Etwas, das großen Hunger hat ...
Mein Fazit:
Zum Cover:
Das Cover zeigt uns hier eine wahnsinnig schöne Berglandschaft mit einem See im Vordergrund, hier passt es sehr gut zur Geschichte. Die Farben sind hier etwas düster gehalten, was bei der Geschichte aber auch so sein muss. Vorn steht noch ein kleines Fazit von Stephen King, dem Großmeister des Horrors drauf.
Zum Buch:
Als eine Gruppe Menschen auf den Weg nach Kalifornien sind, passiert etwas Unfassbares. Ein kleiner Junge verschwindet und wird später tot aufgefunden. Unter der Leitung von Donner, ziehen sie trotzdem weiter und es wird nicht besser. Als sie dann noch einen Weg einschlagen der mehr als gefährlich ist, wird es immer schlimmer.
Der Schreibstil ist flüssig und meist auch spannend, allerdings gibt es hier ein paar Passagen, die mir persönlich zu langgezogen sind. Ging es zu Anfang gleich wirklich spannend los, dauert es dann doch einige viele Seiten bis die Spannung wieder ihren Höhepunkt erreicht.
Die Protagonisten sind fast alle unsympathisch, ich denke das war auch so bezweckt, allerdings gefiel mir das gar nicht. Jeder hat seine Geheimnisse und die versucht jeder auch für sich zu behalten. So viele unterschiedliche Charaktere die hier aufeinander treffen und jeder will das Alphamännchen sein, da ist Stress vorprogrammiert. Einige sind sehr gut herausgearbeitet, andere wiederum werden nur am Rande erwähnt.
Bildlich wurde alles sehr schön erzählt, man konnte sich hineinversetzen in die Lage der Siedler. Mal dachte man, ja da möchte ich jetzt auch mal sein, dann aber wieder dachte man, nein bloß nicht dorthin. Denn es ist Winter und es ist kalt und die Ressourcen werden knapp.
Alle vergleichen dieses Buch mit dem von Dan Simmons – Terror, ich kann es nicht vergleichen da ich das von Dan Simmons nicht kenne, aber wenn es auch so langgezogen geschrieben wurde, weiß ich nicht ob ich es lesen mag.
Es ist ein solides Buch mit einigen Schwächen.
Ich gebe hier 3 von 5 Sternen, weil ich mir einfach mehr Spannung versprochen hatte.
Ich bedanke mich beim Verlag Heyne, sowie beim Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

Kommentieren0
91
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Alma Katsu wurde am 29. November 1959 in Fairbanks (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Alma Katsu im Netz:

Community-Statistik

in 51 Bibliotheken

auf 17 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks