Almudena Grandes Das gefrorene Herz

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Inhaltsangabe zu „Das gefrorene Herz“ von Almudena Grandes

'Almudena Grandes ist eine der größten Schriftstellerinnen unserer Zeit.' Mario Vargas Llosa

Bei der Beerdigung seines Vaters begegnet Álvaro erstmals der schönen und geheimnisvollen Raquel. Zwischen den beiden beginnt eine leidenschaftliche Liebesbeziehung, die bald auf eine harte Probe gestellt wird. Denn die Familien von Álvaro und Raquel stehen seit Generationen auf verschiedenen Seiten: im Zweiten Weltkrieg, während des Spanischen Bürgerkriegs und der Franco-Diktatur, bis heute. Als sich herausstellt, dass Álvaros Erbe auf einem Verrat an Raquels Familie gründet, droht ihre Liebe zu zerbrechen.

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  • Rezension zu "Das gefrorene Herz" von Almudena Grandes

    Das gefrorene Herz

    emeraldeye

    29. August 2012 um 13:26

    Der Verlag: "Almudena Grandes hat mit "Das gefrorene Herz" ihr Opus Magnum geschrieben, den großen Spanien-Roman -tiefsinnig und leidenschaftlich, ein unvergessliches Porträt einer bis heute zerissenen Gesellschaft." Ob es sich bei diesem Roman um DEN Spanien-Roman handelt, kann ich nicht beurteilen. Dazu habe ich mich bisher zu wenig mit Literatur aus Spanien befasst. Aber ein Opus Magnum ist "Das gefrorene Herz" auf jeden Fall. Auf fast 1000 Seiten werden die Schicksale der Mitglieder zweier spanischer Familien erzählt, die durch eine Reihe von Geschehnissen untrennbar miteinander verknüpft sind. Vom Vorabend des spanischen Bürgerkriegs/ des 2. Weltkriegs bis in Jahr 2000 lebt und leidet die Leserin/der Leser mit den Carrions und den Fernandez mit. Es sind Leben, die von gewaltigen Umbrüchen betroffen sind, aus der Bahn geworfen werden, völlig andere Richtungen einschlagen und auch abrupt und brutal beendet werden. Mit Alvaro Carrion und Raquel Fernandez, die sich unsterblich ineinander verlieben und erst nach und nach herausfinden, dass ihre Familien schon seit Generationen auf geheimnisvolle Weise verbunden sind, läßt Almudena Grandes die jüngere Geschichte Spaniens wiederauferstehen. Natürlich weiß ich, dass es in Spanien einen blutigen Bürgerkrieg gegeben hat, dem eine jahrzehntelange faschistisch geprägte Diktatur unter Francisco Franco gefolgt ist, die erst mit dem Tod des Diktators im Jahre 1975 beendet war. Und die Spuren dieser Diktatur sind noch überall in Spanien zu finden. Aber ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht. Für mich war Spanien bisher immer nur ein wunderbares Urlaubsland mit temperamentvollen gastfreundlichen Menschen, das von Juan Carlos und der Sonne regiert wird. Umso mehr hat mich Almudena Grandes literarische Aufarbeitung des traumatischen Bruderkrieges in ihren Bann gezogen. Anhand der Lebenswege zweier sehr verschiedener Familien und ihrer tragischen und furchtbaren Erfahrungen wird diese Zeit lebendig und detalliert geschildert. Die Liebesgeschichte zwischen Alvaro und Raquel wird da schnell zur Nebensache, so aufschlussreich und spannend sind die in diese Rahmenhandlung eingebetteten historischen Tatsachen. Ich habe lange gebraucht, den Roman durchzulesen, nicht nur wegen der 1000 Seiten, sondern auch wegen der rasanten Zeitsprünge, der vielen Protagonisten und -last but not least- der in jeder Generation sich wiederholenden Vornamen. Leider tragen die im Buch abgedruckten "Stammbäume" der Carrions und der Fernandez nur wenig zur Orientierung bei, da fast alle Geburtsjahre fehlen und auch im Text selbst nur wenige Datierungen auftauchen. Davon einmal abgesehen ist "Das gefrorene Herz" ein grandioser Geschichts-und Familienroman.

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  • Rezension zu "Das gefrorene Herz" von Almudena Grandes

    Das gefrorene Herz

    DieRaberin

    04. May 2011 um 14:37

    Eine mitreißende Familien- und Liebesgeschichte in Spanien.Erst fand ich es etwas verworren wegen der ganzen Verwandtschafstverhältnisse, aber als ich mich etwas eingelesen hatte, ließ es mich nicht mehr los.

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