Almut Baumgarten

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Interview mit Almut Baumgarten

Interview mit den Autoren der Reihe „Dramatiker erzählen für Kinder“, Juni 2011

1. Was hat Sie an der Reihe „Dramatiker erzählen für Kinder“ besonders gereizt? Was hat Sie dazu bewegt, erstmals einen Prosatext für Kinder zu schreiben?

Ganz einfach: ich bekam die Einladung, einen Text für Kinder zu schreiben, und habe sie angenommen. Es nicht wenigstens zu versuchen, ist mir überhaupt nicht in den Sinn gekommen. Und darin, dass es neu war, lag dann auch der besondere Reiz.

2. Inwiefern ist es anders, für eine Zielgruppe ab 6 Jahren zu schreiben?

Es unterscheidet sich für mich viel weniger, als man meinen könnte. Ich war davon selbst überrascht. Aber beim Schreiben hat sich mir gezeigt, dass ich gar nicht sehr viel anders machen wollte als sonst. Vielleicht, dass häufiger ein Lichtblick erscheint. 20, 30 Seiten Düsternis am Stück wären, glaube ich, zu lang für Kinder. Nach 2 bis 3 Seiten muss wieder ein Hoffnungsschimmer kommen. Und dann ist da vielleicht noch ein Unterschied: Wenn der Text nichts taugt, hören Kinder weg, schlafen ein oder werfen das Buch in die Ecke. Erwachsene quälen sich eher mal durch einen Text, obwohl er sie eigentlich langweilt. So gesehen sind Kinder die anspruchsvolleren Adressaten.

3. Können Sie sich vorstellen, noch einmal einen Roman oder auch ein Theaterstück für Kinder zu schreiben?

Ja. Klar.

4. Der mixtvision Verlag hat die neue Reihe „Dramatiker erzählen für Kinder“ begründet, um die ganz eigene Sprache von Dramatikern für das Kinderbuch zu nutzen und Theaterautoren ein spannendes, neues literarisches Feld zu eröffnen. Wie empfinden Sie das in Ihrem Fall?

Ich versuche, dem Rhythmus und Sprachklang ebenso große Beachtung zu schenken wie dem Inhalt. Auch bei der Erzählung für mixtvision. Aber ist das eine Eigenart nur von Dramatikern? Eigentlich nicht. Außerdem schreibe ich schon immer auch gerne Prosa. Jetzt eben zum ersten Mal für Kinder. Ich glaube, „die ganz eigene Sprache von Dramatikern“ lässt sich allenfalls von außen beschreiben.

5. Können Sie uns verraten, an welchem literarischen Projekt Sie aktuell arbeiten?

Es ist ganz undramatisch: an einer Sammlung von Erzählungen – für Erwachsene.