Alois Prinz Der Brandstifter. Die Lebensgeschichte des Joseph Goebbels

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Inhaltsangabe zu „Der Brandstifter. Die Lebensgeschichte des Joseph Goebbels“ von Alois Prinz

Sein Name gilt als Inbegriff des skrupellosen Demagogen und der Massenmanipulation: Gestützt auf teilweise unbekannte Dokumente zeichnet Alois Prinz den Lebensweg von Joseph Goebbels eindringlich nach, der zum gnadenlosen “Verführer der Massen” wurde. Ein tiefer Blick in die Abgründe des ideologischen Wahns. „Joseph Goebbels einfach als teuflischen Agitator zu verstehen, der ein ganzes Volk verhext hat, wäre zu bequem. Mich interessiert, warum er eine so große Faszination ausüben und mithilfe moderner Medien Millionen Menschen zu gläubigen Gefolgsleuten des Nationalsozialismus machen konnte. Denn es geht doch vor allem darum, ihn rechtzeitig wiederzuerkennen, falls er, etwa in Gestalt des (Rechts-)Populismus, wiederkehrt.“ Alois Prinz Man nannte den geistigen Wegbereiter des Nationalsozialismus Joseph Goebbels, wegen seiner unbedingten Treue zum “Führer”, den „kleinen Hitler“ . Als Propagandaminister im “Dritten Reich” hetzte er die Bevölkerung auf, bereitete Judenverfolgung und Angriffskriege vor. Als das “Reich” in Schutt und Asche lag, schürte er immer noch den Glauben an den “Endsieg” und an eine Wunderwaffe. Der „totale Krieg“, den er 1943 mit seiner Rede im Berliner Sportpalast entfacht hatte, endete für ihn im Führerbunker, wo er zuließ, dass seine Frau Magda sich selbst und seine sechs Kinder vergiftete, damit sie nicht in einer „Welt ohne Hitler“ leben müssten. Die Presse über Prinz’ Meinhof-Biographie: »Alois Prinz hat alles zusammengetragen, was es über ‚die Meinhof' zu wissen gibt...Und was man nicht für möglich gehalten hätte, das hat er wirklich geleistet: Wenn man das Buch zuklappt, verfügt man über neue Einsichten...« DIE ZEIT »Prinz hat alles verfügbare Material zum Fall Meinhof zusammengetragen, alle Motive und Indizien rational durchgearbeitet und in einer betont schnörkellosen Sprache präsentiert.« Frankfurter Rundschau

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    Der Brandstifter. Die Lebensgeschichte des Joseph Goebbels
    Strigoia

    Strigoia

    26. March 2016 um 18:29

    Am 30.April begehen Adolf Hitler und Eva Braun Selbstmord im Führerbunker. Einen Tag später, am 01.Mai, töten Magda und Joseph Goebbels ihre 6 Kinder mit Zyankali-Kapseln und begehen anschließend ebenfalls Selbstmord.Doch wie konnte es dazukommen, dass ein Mann sein Leben und das seiner Kinder für die Ideen eines anderen Mannes opferte?"Der Name Goebbels stand und steht für die unheilvolle Verbindung von Intelligenz und Bosheit, von Klugheit und skrupellosem Fanatismus, von einfühlsamer Menschenkenntnis und hemmungsloser Manipulation." (Seite 25)Alois Prinz führt den Leser mit Hilfe von kritischen, rhetorischen Fragen immer dichter an den wahren Kern von Goebbels Charakter. Ein intelligentes Kind, aufgrund einer Behinderung, seinem Klumpfuß, ausgegrenzt und von der Gesellschaft alleingelassen, entwickelt sich zu einem gewieften Redner und Anhänger der Nationalsozialisten. Das Talent mit Worten umzugehen entdeckte Goebbels schon früh, doch wusste er zunächst nichts damit anzufangen. Die Zeitungen wollten seine Artikel nicht, die Verlage hatten keinen Gebrauch für seine Bücher. Bald fand Goebbels in den politischen Ideen Hitlers einen Ansatzpunkt. Die eigenen jüdischen Freunde und moralische Grundsätze vergaß er völlig im Glauben an seinen "Chef" Adolf Hitler. Dieser Mann wurde für Goebbels der Anker, der einzige Sinn im Leben. Für Goebbels glich Hitler einem Gott, dem er blind folgen würde. "Es lag in Goebbels Natur, dass er auf jeden hereinfiel, von dem er sich geliebt und bewundert glaubte." (Seite 120)Goebbels freute sich wie ein Kind, wenn er Hitler traf und etwas mit ihm unternahm. Da war ein Mensch, der ihn wahrnahm... Joseph Goebbels war ein begabter junger Mann, der seinen Platz in der Welt noch suchte und den Menschen beweisen wollte, was er konnte. Leider wählte er hierfür die falschen Wege. "Nicht auf die Klugheit kommt es heute im Leben an, sondern auf die Gerissenheit. Man ist klug, wenn man über den Dingen steht, dumm, wenn man neben ihnen steht. Aber gerissen, wenn man geschäftig in ihnen steht." (Seite 92)Goebbels entwickelte sich zu einem der mächtigsten Männer im nationalsozialistischen Deutschland. Er war einer der engsten Vertrauten des Führers Adolf Hitler und blieb bis zum bitteren Ende treu an dessen Seite. Dennoch darf aus Sicht der Geschichte nicht vergessen werden, dass Goebbels nur ein Mensch war und kein menschenverführender Dämon. Er manipulierte zwar seine Mitmenschen, damit sie dem Führer Adolf Hitler folgen würden, doch man kann nur den manipulieren, der auch empfänglich für diese Manipulation ist. Goebbels sprach aus, was viele dachten, er hasste, was viele hassten und er hoffte, was viele erträumten. Das war sein heimlicher Zugang in die Köpfe der Bevölkerung.Und diejenigen, die später erkannten, was sie da eigentlich taten, hatten oft nicht mehr die Möglichkeit sich der Sogkraft des Bösen zu entziehen, ohne ihr eigenes Leben aufs Spiel zu setzen..."Propaganda soll nicht anständig sein, sie soll auch nicht sanft oder weich oder demütig sein; sie soll zu einem Erfolg führen." (Seite 142)

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