Alois Prinz Jesus von Nazaret - E-Book inklusive

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Inhaltsangabe zu „Jesus von Nazaret - E-Book inklusive“ von Alois Prinz

Jesus – was war er für ein Mensch? Für die einen war er ein politischer Rebell, für die anderen der Messias und Gottes Sohn. Die Erwartungen an ihn waren riesengroß. Doch nicht nur seine Eltern und engsten Freunde verzweifelten manchmal geradezu an ihm, weil er ihre Vorstellungen nicht erfüllte. Dennoch oder gerade deswegen haben er und seine Lehre Sprengkraft bis heute. Wie ist das möglich? Um das Geheimnis dieses Mannes zu ergründen, nimmt Alois Prinz den Leser mit in die damalige Zeit. Wir erleben hautnah, unter welchen Lebensumständen und in welch politisch aufgeheizter Zeit Jesus aufwuchs, wie er handelte und was ihm wichtig war.

Ich war begeistert und zutiefst berührt. Prinz versucht die historische Person Jesus zu fassen, aber auch sein Verhalten zu erklären. LESEN!

— Mrs_Nanny_Ogg
Mrs_Nanny_Ogg

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    Jesus von Nazaret - E-Book inklusive
    R_Manthey

    R_Manthey

    21. July 2015 um 11:45

    Wenn man etwas über die Geschichte des Jesus von Nazaret aus christlicher Sicht erfahren möchte, dann ist man bei diesem Buch sehr gut aufgehoben. Obwohl es eigentlich für Heranwachsende (13 bis 16 Jahre) geschrieben wurde, kann man es auch als Erwachsener mit Gewinn lesen. Allerdings darf man dabei nicht außer acht lassen, dass man nirgendwo mit einer kritischen oder gar wissenschaftlichen Sicht rechnen darf. Vielmehr machte es sich der Autor zur Aufgabe, seinen jugendlichen Lesern die im Neuen Testament kompliziert erzählte Geschichte verständlich zu schildern und dabei auf einige Geschehnisse detailliert einzugehen. Das gelingt Alois Prinz dann aber wirklich hervorragend. Natürlich immer vorausgesetzt, man kommt diesem Buch als gläubiger Christ entgegen oder ist durch sein Elternhaus entsprechend vorgeprägt. Aber selbst wenn man diese Voraussetzungen nicht erfüllt, sondern der Geschichte eher skeptisch gegenübersteht, kann man aus diesem Buch viel lernen. Denn in einer Zeit, in der die Wissenschaft für die breite Öffentlichkeit die Rolle der Religion übernommen hat, wird es für die Kirche und das Christentum zunehmend schwerer, die wundersamen Dinge, die mit Jesus verbunden werden, überzeugend zu erklären. Wie Prinz es dennoch versucht, ist zumindest interessant. Jugendlichen, die im Biologie-Unterricht lernen, wie Kinder gezeugt werden, müssen einfach ins Grübeln kommen, wenn sie dann von der seltsamen Entstehung des Jesus-Kindes hören. Das setzt sich dann über die wundersame Brotvermehrung oder die Wiedererweckung des Lazarus von den Toten bis zur Auferstehung von Jesus selbst fort. Dazu schreibt der Autor (S. 218): "Alle Zeugnisse im Neuen Testament zeigen, dass Auferstehung an Glauben gebunden ist oder richtiger gesagt, an Bereitschaft und Offenheit, die zu Glauben werden können. Was ... an "Ostern" passiert ist, das kann nicht historisch bewiesen werden, es erschließt sich allein all jenen, die sich von Jesus' Worten berühren lassen." Das kann man so stehen lassen, auch wenn sich einem die wundersamen Dinge nicht erschließen und man trotzdem die Lehren von Jesus sehr gut versteht. Es hat keinen Sinn über einen Glauben zu streiten. Was man aber indirekt aus den Erklärungen und Schilderungen in diesem Buch lernen kann, ist vielleicht viel wichtiger und einfacher: Die Lehren des Jesus von Nazaret, haben mit all den Wunderdingen, die ihm zugeschrieben werden, überhaupt nichts zu tun, denn sie gelten völlig unabhängig von ihnen, weil sie weise Lebensregeln sind und auch nur so gemeint waren. Und sie widmen sich allein dem Seelenheil des einzelnen Menschen. Gleich zu Beginn seines Buches erklärt Alois Prinz, was eigentlich die Entwicklung des Christentums zur Weltreligion ausmachte: nämlich genau diese Wunderdinge, die die vier Evangelisten, die Jesus weder gekannt, noch je etwas direkt von ihm Verfasstes gelesen hatten, diesem zuschrieben. Prinz erklärt, was nach Jesus' Tod geschah: "Die Frauen und Männer, die dem Mann aus Nazaret gefolgt waren, zerstreuten sich in alle Winde und damit schien diese kleine jüdische Sekte ausgelöscht und vergessen zu sein." Erst als Paulus von der Auferstehung berichtete und diese "frohe Botschaft" in die Welt trug, änderte sich alles. Deshalb ist das Christentum untrennbar mit all den Wunderdingen verbunden, die man in einer wissenschaftlichen Welt nicht erklären kann, von denen man aber andererseits nun nicht mehr abrücken darf. Immerhin gelingt es Alois Prinz sehr gut, Jesus' Lehren über dessen Geschichte zu seinen Lesern zu transportieren. Dass er dabei im Rahmen der christlichen Lehre bis an die Grenzen zu skeptischen Betrachtungen vorstößt, auch wenn diese eher indirekt vorgetragen werden, ist bemerkenswert. Meine Bewertung für dieses Buch orientiert sich allein daran, wie es dem Autor gelungen ist, sein Vorhaben, christlich orientierten Jugendlichen das Leben und die Lehren von Jesus nahezubringen, umgesetzt hat. Der Text ist sehr gut und verständlich geschrieben, liest sich flüssig und manchmal sogar spannend.

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  • Ein wertvolles Buch

    Jesus von Nazaret - E-Book inklusive
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    13. November 2014 um 12:28

        Der Schriftsteller Alois Prinz ist vor allen Dingen bekannt geworden mit seinen zum Teil speziell für ein junges Lesepublikum geschriebenen Biographien bekannter Persönlichkeiten. Speziell erwähnen möchte ich seine Bücher über Ulrike Meinhof, Franz Kafka und die 2010 erschienene Paulusbiographie „Der erste Christ“. Nun widmet er sich, sprachlich auf hohem Niveau und theologisch kompetent, dem Leben und Wirken jenes Menschen zu, nach dem die Christen später genannt wurden: Jesus von Nazareth. Seine überlieferten Worte und Lehren haben noch jede neue Generation beschäftigt. Geht auch das Interesse vor allen Dingen von jungen Menschen an der verfassten Kirche stetig zurück, ihre Faszination über Jesus aber ist ungebrochen. War er ein politischer Rebell oder der Messias, den man bald Gottes Sohn nannte? Alois Prinz erzählt spannend und aufschlussreich, dass sich nicht nur seine Zeitgenossen darüber den Kopf zerbrachen, sondern dass seine Lehren eine ungeheure Sprengkraft haben bis in unsere heutigen Tage. Es gelingt ihm, seine jungen (das Buch kann man aber auch jedem am Thema interessierten Erwachsenen ans Herz legen) Leser mitzunehmen in die Zeit und die Kultur, in der Jesus lebte und wirkte. In einer perfekten Mischung aus Tradition (hier bezieht er sich vor allem auf die Evangelien und auf historischen Quellen wie etwa Flavius Josephus) und eigener Interpretation, bei der auch gerne die Meinung von Theologen herbeizieht, beschreibt er das Leben eines Mannes, der uns eine „Tiefe der Liebe, die über alle Vorstellungen hinausgeht“ gezeigt und vorgelebt hat. Ein wertvolles Buch.  

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  • Rezension zu "Jesus von Nazaret" von Alois Prinz

    Jesus von Nazaret - E-Book inklusive
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    14. February 2013 um 11:38

    Der Schriftsteller Alois Prinz ist vor allen Dingen bekannt geworden mit seinen zum Teil speziell für ein junges Lesepublikum geschriebenen Biographien bekannter Persönlichkeiten. Speziell erwähnen möchte ich seine Bücher über Ulrike Meinhof, Franz Kafka und die 2010 erschienene Paulusbiographie „Der erste Christ“. Nun widmet er sich, sprachlich auf hohem Niveau und theologisch kompetent, dem Leben und Wirken jenes Menschen zu, nach dem die Christen später genannt wurden: Jesus von Nazareth. Seine überlieferten Worte und Lehren haben noch jede neue Generation beschäftigt. Geht auch das Interesse vor allen Dingen von jungen Menschen an der verfassten Kirche stetig zurück, ihre Faszination über Jesus aber ist ungebrochen. War er ein politischer Rebell oder der Messias, den man bald Gottes Sohn nannte? Alois Prinz erzählt spannend und aufschlussreich, dass sich nicht nur seine Zeitgenossen darüber den Kopf zerbrachen, sondern dass seine Lehren eine ungeheure Sprengkraft haben bis in unsere heutigen Tage. Es gelingt ihm, seine jungen (das Buch kann man aber auch jedem am Thema interessierten Erwachsenen ans Herz legen) Leser mitzunehmen in die Zeit und die Kultur, in der Jesus lebte und wirkte. In einer perfekten Mischung aus Tradition (hier bezieht er sich vor allem auf die Evangelien und auf historischen Quellen wie etwa Flavius Josephus) und eigener Interpretation, bei der auch gerne die Meinung von Theologen herbeizieht, beschreibt er das Leben eines Mannes, der uns eine „Tiefe der Liebe, die über alle Vorstellungen hinausgeht“ gezeigt und vorgelebt hat. Ein wertvolles Buch.

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