Alpan Sagsöz Als wir Libellen waren

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Inhaltsangabe zu „Als wir Libellen waren“ von Alpan Sagsöz

Wenn Olivia tanzt, ist sie mit sich und der Welt im Reinen. Doch dann macht sie eine Entdeckung, die ihr den Boden unter den Füßen wegzieht: Wer ist wirklich ihr Vater? Aaron, ein erfolgreicher Rechtsanwalt, hat in Beruf und Privatleben alles unter Kontrolle - bis ihm ein Zwischenfall zeigt, dass er sich auf dünnem Eis bewegt. Was fehlt in seinem Leben? Ist es Olivia, die plötzlich auftaucht und seine Tochter sein könnte? Wohin wird die Reise führen, zu der die beiden aufbrechen?

Eine schöne Vater-Tochter-Geschichte und mehr ...

— CaNaddel
CaNaddel

Diese Geschichte hat mich berührt. Ganz tief drinn.

— notthatkindofagirl
notthatkindofagirl

Überraschungen kommen unverhofft

— Schnuck59
Schnuck59

Ein Pageturner mit viel Gefühl und Humor.

— bibiane
bibiane

Schöne Story mit Gefühl und Protagonisten, die auf jeden Fall in diese Geschichte hinein gehören!

— steffiZDF
steffiZDF

~ unterhaltsam ~ nachdenklich ~ tiefgründig ~

— Katis-Buecherwelt
Katis-Buecherwelt

eine eigenwillige Vater-Tochter-Suche, ein Deutschlandtrip mit Lachen und Weinen, die Entstehung einer ungewöhnlichen Freundschaft.

— Schruf_und_Stipetic
Schruf_und_Stipetic

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    Als wir Libellen waren
    CaNaddel

    CaNaddel

    11. January 2016 um 09:25

    Eine langsame, nicht selten ruhige Geschichte, in welcher der Autor (war mir schon bekannt aus die "Die schwarze Katze aus Konstantinopel ) mit einer großen Lupe familiäre Beziehungen ausleuchtet. Olivia sucht ihren Vater, den sie jahrelang nicht mehr unter den Lebenden wähnte... Ab Mitte der Story entwickelt sie sich zu einem rasanten Roadtrip.... Von Anfang an fiebert man mit Olivia mit, zunehmend aber auch mit Aaron Jassweg. Zum Glück wird Olivia nie vom Mut und ihrer Neugier verlassen! Auf die Lebensumstände von Aaron geht der Autor im selben Umfang ein. Über einige seiner Ticks konnte ich mich sehr amüsieren, allerdings wird es auch für ihn an einigen Stellen recht tragisch..... FAZIT: Der Autor hat mir, mal wieder, eine sehr schöne Zeit bescherrt. Mit einer Geschichte  die viel vom Vatersein erzählt, aber auch von geglückten und  mißglückten Dingen, sowie von nie stattgefundenen...  Eine Geschichte über Lebenslügen, die auch hier und dort allgemeine Sinnfragen auf interessante Art streift.

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  • Leserunde zu "Als wir Libellen waren" von Alpan Sagsöz

    Als wir Libellen waren
    Schruf_und_Stipetic

    Schruf_und_Stipetic

    Liebe Lovelybooker,   ich freue mich, euch  zur Leserunde meines dritten Romans "Als wir Libellen waren" einladen zu dürfen! In meinem Roman geht es um Wendepunkte im Leben, die Suche nach dem Vater und dem eigenen Ich, verbunden mit einer guten Portion Abenteuer auf dem Weg dorthin. Hotspots der Handlung sind Ibiza, Köln, Bonn, die Ferieninsel Spiekeroog und last but not least München!   Meine Protagonisten Aaron und Olivia werden beide unvermittelt aus der Bahn geworfen. Olivia entdeckt, dass ihr Vater nicht tot ist, wie sie glaubte und macht sich auf die Suche nach ihm. Aaron ist auch auf der Suche, nur weiß er noch nicht so genau, wonach. Als die beiden schließlich aufeinandertreffen, bilden sie zunächst im wahrsten Wortsinn ein abenteuerlustiges Gespann. Doch es bleibt die Frage: Ist Aaron tatsächlich Olivias Vater?    Verwandt oder nicht, Aaron und Olivia verbindet auf jeden Fall eine Seelenverwandtschaft. Kennst du dieses Gefühl? Was macht es für dich aus?    Alpan Sagsöz wurde 1973 als Sohn türkischer Einwanderer geboren, wuchs in Wipperfürth auf.  Nach einer Ausbildung zum Kaufmann studierte er Jura. Sagsöz würde für gute Bücher zwar nicht töten, aber zu Fuß bis nach Istanbul gehen - einer seiner Lieblingsstädte. Der Autor bringt nach wie vor eine Menge Begeisterung für -fast- jede Ballsport auf und schwört auch auf die entspannende Wirkung des Wanderns. Heute lebt Sagsöz im Kölner Raum. Er war Gast bei zahlreichen Lesungen und nationalen Literaturfestivals. Weitere Informationen unter: alpansagsoez.de oder, siehe Facebook.

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  • Dieses Buch hat leider nicht meinen Geschmack getroffen

    Als wir Libellen waren
    Samtpfote

    Samtpfote

    31. October 2015 um 13:58

    Beschreibung des Verlages: Wenn Olivia tanzt, ist sie mit sich und der Welt im Reinen. Doch dann macht sie eine Entdeckung, die ihr den Boden unter den Füßen wegzieht: Wer ist wirklich ihr Vater? Aaron, ein erfolgreicher Rechtsanwalt, hat in Beruf und Privatleben alles unter Kontrolle – bis ihm ein Zwischenfall zeigt, dass er sich auf dünnem Eis bewegt. Was fehlt in seinem Leben? Ist es Olivia, die plötzlich auftaucht und seine Tochter sein könnte? Wohin wird die Reise führen, zu der die beiden aufbrechen? Meine Meinung: Ich habe mich sehr über den Gewinn dieses Buches gefreut und war dann vom Buch selber und vor allem auch von der Leserunde sehr enttäuscht. Fast niemand der zehn Gewinner hat sich wirklich beteiligt, bis heute sind noch nicht alle Abschlussrezensionen erschienen und ich finde es einfach dem Autor und dem Verlag gegenüber nicht fair, wenn man sich nicht wenigstens kurz abmeldet, falls einem das Buch nicht gefällt und man es nicht lesen möchte. Mir selber hat das Buch auch nicht wirklich zugesagt, aber trotzdem wollte ich es unbedingt zu Ende lesen, da drei meiner Mitleser total begeistert waren und ich unbedingt heraus finden wollte, warum. Mein grösstes Problem hatte ich mit der Protagonistin Olivia selber. Sie war mir zu naiv, manchmal fast schon ein wenig doof und total kindlich. Ich hätte sie von ihrer Art und auch der Art her, wie der Autor von ihr schreibt, auf vierzehn, vielleicht fünfzehn Jahre geschätzt. Auf meine Rückfrage hin, hat der Autor mir mitgeteilt, dass er sie sich sicher siebzehn Jahre alt, wenn nicht älter, vorgestellt hat. Dies deckt sich überhaupt nicht mit meinen Erfahrungen. Seit mehr als drei Jahren unterrichte ich Schülerinnen zwischen sechs und zwanzig Jahren und traue es mir deshalb zu, Mädchen und junge Frauen in dieser Altersgruppe sehr genau einzuschätzen. Aber dies nur am Rande. Ich habe in diesem Buch leider eine sehr konstruierte und auch vorhersehbare Handlung angetroffen, die mich nicht überzeugen konnte. Vom Schreibstil her muss ich dem Autor aber zugestehen, dass es ihm sehr gut gelungen ist, gewisse Szenen und Momente festzuhalten. Vor allem auf der Gefühlsebene und der Gedankenwelt von Olivia konnte er mit seiner Sprache so richtig punkten. Nur leider konnte er diesen sehr guten Stil nicht durch das ganze Buch hindurch ziehen. Vor allem am Anfang und dann auch im Mittelteil sank die sprachliche Qualität auf ein wesentlich tieferes Niveau, was sehr schade war. Meine Empfehlung: Obwohl mir dieses Buch nicht zusagen konnte, möchte ich es weiter empfehlen. Es hat nicht meinen Geschmack getroffen, war mir persönlich zu konstruiert und vorhersehbar und zu unstet in seiner sprachlichen Qualität. Ich bin mir aber sicher, dass es einigen von euch vom Inhalt her sehr gut gefallen könnte. Zusätzliche Infos: Titel: Als wir Libellen waren Autor: Alpan Sağsöz, 1974 geboren, ist Rechtsanwalt und lebt in Köln. 2009 veröffentlichte er seinen ersten Roman Die schwarze Katze aus Konstantinopel, in dem ein junger Mann von Berlin nach Istanbul aufbricht, um einem Geheimnis aus seiner Kindheit nachzuspüren. Ebenfalls eine Reise in die Türkei steht im Mittelpunkt des Jugendromans Türkei-Rallye, der 2012 erschien, und mit dem der Autor seitdem in vielen Schulen und auf Lesefestivals zu Gast war. Im Januar 2016 erscheint eine seiner Kindergeschichten in einer Anthologie im Loewe Verlag. ePUB: ca. 200 Seiten Sprache: Deutsch Verlag: Schruf & Stipetic Erscheinungsdatum Erstausgabe: 29.04.2015 ISBN: 978-3-944359-09-0

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  • Auf der Suche

    Als wir Libellen waren
    notthatkindofagirl

    notthatkindofagirl

    18. August 2015 um 16:32

    Mich hat das Buch angesprochen, als ich herausgefunden habe, dass die Protagonistin Olivia ihren Vater sucht. Denn ich suche meinen Vater auch und habe mir gedacht, vielleicht tut mir die Geschichte gut. Und sie hat mir gut getan und sie hat mich berührt. Olivia sucht ihren Vater und denkt es ist Aaron, der dasselbe auch denkt. Doch nach einer gemeinsamen Reise erfährt Olivia, dass dieser Mann namens Aaron nur der Exfreund ihrer verstorbenen Mutter ist. Also wer ist denn nun ihr Vater? Karlos, ihr Ziehvater, weiß es, lässt sie aber selber draufkommen, was keine schlechte Idee ist. Olivia und Aaron entdecken auf ihrer Reise quer durch Deutschland ihre eigenen wichtigen Dinge. Am Ende der Geschichte steht Aaron vor seinem Vater und ist endlich glücklich, dass er da ist und sein Vater ist da. Meine Zusammenfassung klingt vielleicht mehr dramatisch als sie wirklich ist, aber die Geschichte ist so toll und wird so genial erzählt, da kann ich nicht aufhören zu schwärmen. Die zwei Hauptcharaktere sind solch besondere Köpfe, dass man sie nur mögen kann. Alle Sterne für dieses Werk, weil mir die Geschichte gezeigt hat, egal wer dein wirklicher Vater ist, wenn du fühlst, dass jemand wie ein Vater für dich ist- dann ist es auch dein Papa.

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  • Gebt mir Wurzeln - schenkt mir Flügel

    Als wir Libellen waren
    Schnuck59

    Schnuck59

    17. August 2015 um 16:29

    Olivia, die temperamentvolle Abiturientin ist auf der Suche nach ihrem totgeglaubten Vater und nach ihrem eigenen Ich. Ihren Erzeuger glaubt sie in dem Anwalt Aaron, der nach einem Anfall in einer Midlifecrisis steckt, gefunden zu haben. Auf einer gemeinsamen Reise kommen sie sich näher. Sie verbindet eine Art grundsätzlicher Wesensempathie. Eine ganz andere Art von Inhaltsangabe könnte für mich auch folgendes sein: Überraschungen kommen von ganz alleine, ob man will oder nicht. Durch den Text kam bei mir die Frage auf: Wie erkennt man, was im Leben Bedeutung hat? Diese Gedanken bezogen auf Eltern-Kind-Beziehung kamen mir beim Lesen: Eltern geben einem die Wurzeln als Basis für den Lebensweg mit. Sie schenken einem Flügel um sich zu entfalten, den eigenen Weg zu finden. Der Autor Alpan Sasöz hat mich mit diesem Roman an vielen Stellen zum Nachdenken gebracht. Dinge wie die Bedeutung von Herkunft und Identität, Vertrauen, Selbstfindung, Lebenswege, Schicksal, Sinn des Lebens und Beziehungen wurden auf unterschiedliche Weise angesprochen oder standen für mich zwischen den Zeilen. Allerdings wurde das dann oftmals in der Handlung nicht weiter ausgearbeitet. Der Schreibstil ist flüssig. Die Protagonisten und verschiedenen Orte, in denen die Handlung spielt, sind gut ausgearbeitet. Es gibt im Roman einen Bezug zur Libelle, allerdings verstehe ich den Sinn des Titels dadurch nicht. Wolkenformationen, die es auch auf dem Cover gibt, wurden an vielen Stellen eingearbeitet. Eine Verbindung zu dem fliegenden/springenden Mann konnte ich im Text nicht finden. Im Text kommt erst zum Schluss etwas Spannung auf. Allerdings finde ich den Schlussteil rund um die Aufklärung der Vaterschaft verwirrend und nicht gut. Den Epilog kann ich nicht ganz nachvollziehen.

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  • Berührend, humorvoll, einfach schöne Sprachbilder

    Als wir Libellen waren
    bibiane

    bibiane

    12. August 2015 um 17:21

    An diesem Buch ist mir erst einmal das Cover aufgefallen, dann machte mich der Klappentext neugierig, ich schaute in die Leseprobe ... Und wurde weggebeamt von der Kraft der Sprache. So ist das auch beim ganzen Buch geblieben. Ich habe noch nie so viele Stellen in einem Buch markiert, weil sie sprachlich so gut gelungen sind. Und dazu dann noch der berührende und zugleich immer spannender werdende Plot um zwei Geistesverwandte. Zuletzt sind die "Seiten" unter meinem "umblätternden" Finger nur so davon gesprungen, ich habe atemlos der Auflösung entgegengefiebert. Obwohl der Schluß wirklich gelungen ist, wäre ich einer Fortsetzung dieser Mischung aus berührender Beziehungsgeschichte und hintergründigem Humor nicht abgeneigt. Ich gebe zwei Daumen hoch und absolute Kaufempfehlung. (Entsprechend 5/5 Sterne)

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  • Schöne Geschicht mit Hintergrund

    Als wir Libellen waren
    steffiZDF

    steffiZDF

    09. August 2015 um 20:32

    Olivia und Aaron kennen sich nicht und sind sich noch nie begegnet. Doch die beiden verbindet ein unsichtbares Band. Sie werden unvermittelt und plötzlich aus der Bahn geworfen. Olivia erfährt, dass ihr tot geglaubter Vater gar nicht tot ist und Aaron ist auch auf der Suche, nur kann er noch nicht wirklich zuordnen was. Sie lernen sich kennen und beschließen gemeinsam zu reisen. Doch wo wird ihre gemeinsame Reise wohl hinführen?   Der Autor Alpan Sasöz hat es geschafft einen Roman aufs Papier zu bringen, der zum nachdenken anregt und gleichzeitig zum schmunzeln bringt. Mit seinen Protagonisten Olivia und Aaron hat er damit voll ins Schwarze getroffen. Denn sie sind so lebensnah und sympathisch, dass man sich recht gut in sie hinein versetzen kann und gespannt miterleben möchte, was die beiden erleben. Der Schreibstil ist locker und einfach zu lesen. Zwischen den Zeilen geschehen Dinge die zwischen Himmel und Erde liegen. Dies hat das Ganze noch etwas mysteriös wirken lassen, aber gleichzeitig etwas erfrischt.   Ich fand mich durch diesen Roman gut unterhalten und kann ihn deshalb auch weiter empfehlen!

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  • Die Suche nach dem eigenem "Ich" und seinen "Wurzeln". ~ unterhaltsam ~ nachdenklich ~ tiefgründig ~

    Als wir Libellen waren
    Katis-Buecherwelt

    Katis-Buecherwelt

    16. July 2015 um 14:23

    Klappentext: Wenn Olivia tanzt, ist sie mit sich und der Welt im Reinen. Doch dann macht sie eine Entdeckung, die ihr den Boden unter den Füßen wegzieht: Wer ist wirklich ihr Vater? Aaron, ein erfolgreicher Rechtsanwalt, hat in Beruf und Privatleben alles unter Kontrolle - bis ihm ein Zwischenfall zeigt, dass er sich auf dünnem Eis bewegt. Was fehlt in seinem Leben? Ist es Olivia, die plötzlich auftaucht und seine Tochter sein könnte? Wohin wird die Reise führen, zu der die beiden aufbrechen? Zum Buch: Die Buchgestaltung gefällt mir recht gut. Der Hintergrund zeigt eine Wolkenformation. Solche werden in der Geschichte oftmals erwähnt. Der attraktive Mann, der zum Sprung angesetzt hat, gibt den Anschein, als würde er einen Sprung in ein neues Leben wagen. Lässt man die Story etwas auf sich wirken, findet man einen Zusammenhang zwischen Cover und Geschichte. Erster Satz: "Aaron Jassweg nahm zwei Stufen auf einmal." Meine Meinung: "Als wir Libellen waren" ist ein Entwicklungsroman und der erste Roman für Erwachsene von Alpan Sagsöz. Olivia ist eine junge Frau, die ein ganz normales Leben zu führen scheint, als sie plötzlich über einen Kontoauszug stolpert, der Unterhaltszahlungen des Aaron J. zeigt. Für sie bricht eine Welt zusammen und sie begibt sich auf die Suche nach diesem unbekannten Aaron. Der Rechtsanwalt Aaron hat sein Leben unter Kontrolle, doch dann sackt er während einer Gerichtsverhandlung einfach zusammen. Er beginnt über sich und sein Leben nachzudenken und plötzlich taucht eine junge Frau, Olivia, in sein Leben. Ist sie seine Tochter? Der Autor Alpan Sagsöz schreibt hier einen nachdenklich stimmenden Roman, der mich an einigen Stellen hat innehalten lassen. Er setzt Zeichen, wie wichtig ein Vater für seine Tochter sein kann und beschreibt hier eine Verbindung zweier ganz unterschiedlicher Persönlichkeiten. Die Charaktere sind sehr offen mit ihren Gedanken und entwickeln sich in der Geschichte stets weiter. Olivias Spontanität hat mich sehr beeindruckt und oftmals wünschte ich mir, wie sie zu sein. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen, aber auch monoton. Der Autor führt den Leser angenehm durch die Story, doch bleibt der Spannungsbogen dabei auf der Strecke. Erst zum Ende hin kam das Gefühl auf, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Die Story ist abwechselnd aus der Sicht von Olivia und Aaron geschrieben. Das Ende kommt sehr schnell und klärt die teilweise aufkommende Fragen während des Lesens auf. Doch gab es hier einige Handlungen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte und etwas weit her geholt empfand. Fazit: "Als wir Libellen waren" ist ein unterhaltsamer Roman der den Leser auf eine Reise nimmt - der Suche nach dem eigenem "Ich" und seinen "Wurzeln". ~ unterhaltsam ~ nachdenklich ~ tiefgründig ~ 

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