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Elfenstress 3 - Sieben Könige

Elfenstress 3 - Sieben Könige

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Erschienen am 01.09.2018
Elfenstress

Elfenstress

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Erschienen am 04.05.2012

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Rezension zu "Elfenstress 1 - Die Schlacht am Stierhornpass" von Alpha O'Droma

Chroniken der Schlacht vom Stierhornpass
annluvor 6 Monaten

*„Dein Vater glaubt, es wird Krieg geben.“ Unwillkürlich schluckte ich. Wir Barden besangen gern heroische Kämpfe, Schlachten und Heldentaten, doch in der Regel aus einer sicheren physischen und zeitlichen Entfernung von diesen Geschehnissen. Die mögliche Aussicht, heroischen Kämpfen, Schlachten und Heldentaten persönlich beizuwohnen, stellte jedoch in meinen Augen ein nicht unbeträchtliches Gesundheitsrisiko dar.*


Amor do Ahpla lässt seine Memoiren niederschreiben: Als junger Barde, die Ausbildung noch nicht ganz hinter sich, ruft ihn sein Vater zu sich. So schließt er sich einer illustren Gruppe an Helden und Königen an, die sich die Aufgabe gestellt haben, zur Schlacht gegen die Orks zu rufen. Unter der Führung des Unsterblichen erlebt Amor die Strapazen aber auch Annehmlichkeiten der Reise und der alles entscheidenden Schlacht.



Die Geschichte wird von Amor erzählt, der sie im Stil eines Barden wiedergibt. Dabei geht er ab und zu auf seine aktuelle Gegenwart – und damit das Diktieren der Erinnerungen an einen Mönch – ein und gibt Kommentare, die ihn als allwissenden Erzähler erscheinen lassen. Zudem ist die Sprachwahl an ihn als Geschichtenerzähler einer mittelalterlich anmutenden fantastischen Welt angepasst.


Mit Amor gehen die typischen Vertreter eines fantasy Romans mit auf die Reise: so findet er sich unverhofft in der Gesellschaft rauer Ritter, eines noch raueren Zwergenkönigs, distanzierter Elfen, eines Unsterblichen und einer Zauberin. Als Gegenspieler – die ab und zu auch zu Wort kommen – dienen die Orks, die die Herrschaft über die Menschen und Elfen erringen wollen. Obwohl diese Konstellation sehr klassisch ist, ist dieses Buch doch sehr eigen. Der Humor steht mehr im Mittelpunkt, als die Magie und die Charaktere gestalten sich als eigensinnig, manchmal sehr derb und zeigen sich nicht immer als typische Helden. Die immer wieder vulgäre Sprache, der sich die Personen in ihren Gesprächen bedienten war nicht so nach meinem Geschmack, da sie einen sehr starken Kontrast zum Sprachstil der Erzählung bot.


Der Beginn stellt Amor aber auch die Welt, in der er lebt vor. Dazu dienen immer wieder auftauchende kurze Beschreibungen, die es mir zusammen mit der der Geschichte vorangestellten Karte ermöglichten, mich zurecht zu finden. Bei besonderen Begegnungen wurde die Gunst der Stunde genutzt um eine Sage oder Geschichte von Amors Vater – der auch ein angesehener Barde ist – erzählen zu lassen, sodass immer wieder auch solche Hintergrundgeschichten mit in die Erzählung fließen.


Die Handlung nimmt erst langsam ihren Lauf. Erst einmal trifft Amor auf die unterschiedlichsten Könige und Charaktere. Diese werden gebührend vorgestellt, allerdings hält sich die Spannung in diesem Teil der Geschichte noch in Grenzen. Anders ist das, als die titelgebende Schlacht dann auch wirklich beginnt. Sie nimmt zum Ende hin einen Großteil der Geschichte ein und ändert so manches, was vorher als gegeben angesehen wurde. Während ich vorher das Gefühl hatte, der Handlungsgang der Geschichte tröpfle langsam dahin ging es hier zur Sache was mir gut gefallen hat.


Fazit: Die Geschichte vereint sehr klassische fantasy Elemente mit Humor und eigenen Charakteren. Das Einbinden der Erzählung in das Verlagskonzept (als Reihe Gedruckten Gutes des Bundesamtes für magische Wesen) fand ich interessant. Die Geschichte war nicht ganz so spannend und witzig wie ich erwartet hatte aber insgesamt eine nette Lektüre.

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Rezension zu "Elfenstress 1 - Die Schlacht am Stierhornpass" von Alpha O'Droma

Ungewöhnlicher Auftakt einer Fantasiereihe
Vampir989vor 6 Monaten

Klapptext:


Diese Geschichte spielt weit in der Vergangenheit, als ich, Amor do Ahpla, König von Zond, Chronist, Weltenbummler, Geschichtenerzähler und ein schlechter Mensch, ein unwissender Jüngling war, Barde in Ausbildung und noch nicht verdorben von der Welt. 
Mit großen Augen machte ich mich auf, sie zu erkunden, als mein Vater nach mir schicken ließ, nicht ahnend, dass wir als Entourage der großartigsten Helden unserer Historie reisen sollten, dem unsterblichen Zauberer An Togarot von Duinne, Idara von Finegrind, Shabernak, dem sagenumwobenen Elfenkönig und seiner Gemahlin, Königin Shakira, Ritterkönig Kamrau von Prack, König Fin XLVII und Zantor Granitschädel, dem Zwergenkönig, um nur die Erlauchtesten zu nennen. Erhebend war es, Zeuge zu werden, wie sich die Völker des Südens unter ihrer Führung vereinten, um der furchtbaren Bedrohung aus dem Norden Herr zu werden. Alles mündete in diese gewaltige Schlacht, die neue Helden gebar, von denen viele jedoch die Minne nicht erleben sollten, die wir heute über sie singen. An Heldensagen klebt immer Blut und selten nur das des Feindes. 
Es ist die Geschichte, wer wir waren, bevor wir wurden, wer wir sind, eine Geschichte von Mut, Liebe und Treue. Bis in den Tod und darüber hinaus. 
Hochgebildete und kultivierte Edelleute wie die Leser meiner Chroniken wissen, dass mein Duktus auch angesichts größtmöglicher Katastrophen stets ein heiterer ist. Der Grund dafür ist nicht, dass meine Werke dieserart bei den Hofschranzen in Aquilaneum besser ankommen und ich auf meine Tantiemen bedacht bin. Nein, damit ehre ich meinen Vater und seine Freunde, die Heroen dieser Chronik, welche selbst angesichts des sicheren Todes Witze rissen und ihm ins Gesicht lachten. Einige haben das sogar überlebt. Sie und die Toten lehrten mich, dass die heitere Gelassenheit den einzigen Weg darstellt, die Welt zu ertragen, ohne an ihr zu zerbrechen.
Und der Wein.
Ja selbstverständlich der Wein, aber warum notiert er das? Was für ein dubioses Kloster ist das hier? Närrischer Kuttenträger! Er ist zum Diktat bestellt und nicht, um mir in meine Synopsis zu pfuschen! Wie "pathetischer Kot"? Als ob er dabei gewesen sei! Was soll ich denn schreiben? Archetypischen Erzählstrukturen folgende Helden tun sich zusammen, um den Lord der Finsternis zu besiegen, große Schlacht, Stahl, Blut, Magie, Krachbumm, viele Tote, glückliches Ende mit Bauchweh? Und hör er auf, jede verflixte Irrelevanz zu notieren, weiß er überhaupt, wie teuer Prackburger Bleiholzpapier ist? 
Auch noch ausfallend werden, na warte du ...
Ich bitte vielmals um Vergebung, verehrte Exzellenzen, am besten lest Ihr einfach die Chronik und bildet Euch höchstselbst Euer gnädiges Urteil.

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch.Und ich muss sagen das es ein etwas aussergewöhnlicher Roman ist.
Der Schreibstil ist sehr interessant und gewöhnungsbedürftig.Mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und dadurch bin ich auch gut mit der gesamten Geschichte klar gekommen.
Die Geschichte wird in der Ich-Form erzählt.Ich habe den Protoganisten  und sein Umfeld kennen gelernt.Es gab  viele unterschiedliche Charaktere.Die Handlung ist nicht sehr hochdramatisch und spannend.Aber ich fand es einmal sehr abwechslungsreich eine etwas andere Art von Urban-Fantasy zu lesen.Die einzelnen Schauplätze wurden gut beschrieben und ich konnte mir die Orte bildhaft gut vorstellen.
Das Cover finde ich gut gewählt.Für mich passt es gut zu dieser Geschichte.
Auch wenn ich etwas anderes erwartet habe fand ich dieses Buch lesenswert.Ich werde auch den nächsten Teil lesen.

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Rezension zu "Elfenstress 1 - Die Schlacht am Stierhornpass" von Alpha O'Droma

alpha o droma - Elfenstress
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Monaten

zum Buch:
Das Orakel von Finedra aufzusuchen, ist eine tumbe Idee. Davon abgesehen, dass es das Auge beleidigt und eher faulig riecht, sagt es weis. Nun mag manch ein Simplizissimus einwenden, seine Weissagungen wären doch immer eingetroffen oder gar präsumieren, es müsse doch ein Vorteil sein, dieserart einen Blick auf die Zukunft zu erhaschen, doch ich vermag Ihnen, meiner erlauchten Leserschaft, zu versichern, dass dem beileibe nicht so ist. Das Orakel gibt kryptische Verklausulierungen von sich, welche die Wahrheit mehr vernebeln, als sie zu erhellen, es stellt einem schier unlösbare Aufgaben, kommandiert einen herum, so dass selbst Könige mit ihrer Heerschar und Gefolge anmuten wie Gaukelfuhren, blinde Narrenzüge, die seinem Weg folgen, ohne zu wissen, wohin er denn führe. Dabei beleidigt es einen, geifert, vollführt obszöne Gesten und speit schaumigen Mucus. Es mag wohl seinen Grund haben, dass Meister An Togarot von Duinne seine Schwägerin, äh, das Orakel seit Jahrtausenden in dieser Höhle unter dem Palast von Finedra gefangen hält, aber das ist eine völlig andere Geschichte, die ich später zum Besten gebe, für nur einen Krug eures Besten. Vielmehr will ich davon berichten, wie ein weiland auf dem Schlachtfeld geborener Elfenjunge zum Manne heranwuchs, um sein Schicksal zu erfüllen, wie die Vorsehung einen am Nacken packen kann wie einen Welpen, wie großartige Männer aus allen Teilen der Welt zusammenkommen, um der Prophezeiung zu dienen, wie die Macht der Freundschaft den Tod zu überdauern vermag, die Macht der Liebe die Ewigkeit und wie... ...wie, der Wein ist aus? Dann schicke er nach einem neuen Krug, oder bringe er mir Absinth! Grindskopf! Und unterlasse er endlich, jedes verflixte Wort zu notieren, das überhaupt nichts zur Sache tut! Ob ich flunkere? Ich bin Barde und Geschichtenerzähler, was erwartet er denn? Obgleich ich nur dann flunkere, wenn es der Dramatik dient, und überhaupt ist er mein Schreiberling und hat mich hier nicht zu hinterfragen, das steht ihm nicht an! Und wo bleibt der vermaledeite Wein, du Afterballen? In welch eine zweitklassige Abtei bin ich hier nur geraten? Jedenfalls zog dieser Elfenjüngling hinaus in die Welt und sicherlich wäre das alles ganz fürchterlich schief gelaufen, hätte er mich nicht getroffen. Meine Insignifikanz, Amor do Ahpla, König von Zond, Chronist, Weltenbummler, Geschichtenerzähler und ein schlechter Mensch, nahm ihn unter die Fittiche, um seinen Meister zu finden, ihn die Gebräuche der Menschen zu lehren und seinen Charakter zu bilden. Und obwohl der kleine Puderarsch ein miesepetriger Tugendbold ist, erlebten wir dennoch allerhand Erbauliches auf unseren Reisen, das es wert ist, die Feder ins Fass zu tauchen. Ah, da kommt der Wein, so lässt es sich arbeiten. Also, die Geschichte trug sich folgendermaßen zu ...

Meine Rezension : 
Sehr in Altertümlicher schriftstil und schwer hinterher zu kommen,als Alpha o droma ein ich erzähler beginnt der Inhalt sehr Fade zu werden und es gibt wenig Spannung in der Geschichte .Das Orakel von Findra gibt ein bischen spannung im buch.

Fazit: 2 Sterne da es sehr schierig ist denn inhalt zu verstehen

Das Cover :
 passt super zum titel und Inhalt

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Gespräche aus der Community

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Bonns fantastischste Behörde, das Bundesamt für magische Wesen mit dem hauseigenen Bundeslurch Verlag lädt zur Leserunde mit dem Roman -> "Elfenstress - Die Schlacht am Stierhornpass".

Der satirische Urban Fantasy Roman erscheint wie alle Romane und wissenschaftlichen Publikationen des BafmW als gebundenes Hardcover im „behördlichen“ Layout des Amtes und mit einem Vorwort von Amtspräsident Dräcker. Der Verlag stellt für die Leserunde 15 Exemplare zur Verfügung.

Über den Autor

Alpha O’Droma, geboren 18.06.1963 in Berlin. Nach dem Abitur studierte er BWL/Marketing, brach das Studium ab, um dann einer Arbeit als City Boy nachzugehen (Warentermingeschäfte), Daraus ergab sich logischerweise dann eine Karriere als Berufsspieler, bis er schließlich einen Billardsalon in Kreuzberg eröffnete. Unmittelbar nach dem Mauerfall hat Alpha O’Droma alles verkauft und wanderte 1990 einen Tag nach dem Endspiel in Rom aus, um der unweigerlich folgenden Ernüchterung zu entgehen.

Die schamanistische Lehre eines Sadhus in Rajastan eröffnete ihm völlig neue Sichtweisen des Universums und lehrte den elitären Schnösel dereinst Demut, denn sie entlarvte seine arrogante Rationalitätsbesessenheit als das was sie war:

Angst vor der Wahrheit, die man lauthals vorgab zu suchen!

Der folgende Sinneswandel trieb seine Blüten in einer langen Reise durch Asien und sich selbst. Ob als Pferdeknecht für den Maharaja von Udaipur, als Komparse in Hong Kong Filmen, als Orangenpflücker in Australien oder als schrulliger Umweltapostel im Thai-TV, immer folgte Alpha O’Droma der Maxime seines Gurus, stets zu werden und nie zu sein. Dennoch blieb ein Restzweifel im dichten Netz seines Intellekts haften:

Wenn das Selbst eine Illusion ist, warum muss ich es dann so oft rasieren?

Schließlich ließ er sich auf einer Insel im Golf von Siam nieder, um dort eine Schule zu bauen und Paviane zu studieren sowie viel kontemplative Zeit in buddhistischen Klöstern zu verbringen. Macht seitdem einen auf Sendungsbewusstsein, ist aber in Wahrheit nur ein bekennender Klugscheißer.

Pleite gegangen 1998 mit Asienkrise. Seit 2000 wieder in Europa. Spielt gerne nackt Luftgitarre zu B52s. Sportbekloppter Hippie der guten alten epikureischen Schule.

Taugt zu nichts außer Schriftsteller …


Über den satirischen High Fantasy Roman

Diese Geschichte spielt weit in der Vergangenheit, als ich, Amor do Ahpla, König von Zond, Chronist, Weltenbummler, Geschichtenerzähler und ein schlechter Mensch, ein unwissender Jüngling war, Barde in Ausbildung und noch nicht verdorben von der Welt. Mit großen Augen machte ich mich auf, sie zu erkunden, als mein Vater nach mir schicken ließ, nicht ahnend, dass wir als Entourage der großartigsten Helden unserer Historie reisen sollten, dem unsterblichen Zauberer An Togarot von Duinne, Idara von Finegrind, Shabernak, dem sagenumwobenen Elfenkönig und seiner Gemahlin, Königin Shakira, Ritterkönig Kamrau von Prack, König Fin XLVII und Zantor Granitschädel, dem Zwergenkönig, um nur die Erlauchtesten zu nennen.

Erhebend war es, Zeuge zu werden, wie sich die Völker des Südens unter ihrer Führung vereinten, um der furchtbaren Bedrohung aus dem Norden Herr zu werden. Alles mündete in diese gewaltige Schlacht, die neue Helden gebar, von denen viele jedoch die Minne nicht erleben sollten, die wir heute über sie singen. An Heldensagen klebt immer Blut und selten nur das des Feindes.

Letzter Beitrag von  Bundeslurch_Verlagvor 4 Monaten
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