Alwyn Hamilton

 4.4 Sterne bei 442 Bewertungen
Alwyn Hamilton

Lebenslauf von Alwyn Hamilton

Geschichten von tausend und einer Nacht aus London: Alwyn Hamilton ist 1988 im kanadischen Toronto zur Welt gekommen. Bis sie drei Jahre alt war, lebte sie mit ihren Eltern abwechselnd in Kanada, Frankreich und Italien, bis sich die Familie schließlich in Beaune, Frankreich, niederließ. Für ihr Studium an der Cambridge University verließ sie das Land und zog nach England. Sie studierte Geschichte und Kunst am King’s College und schloss 2009 ab. Anschließend kehrte sie nach Frankreich zurück, wo sie für einige Zeit in einem Buchladen arbeitete. Dort entdeckte sie das Genre der Jugendliteratur für sich neu und beschloss, nach London zu ziehen. Dort lebt sie heute und nutzt ihren Uni-Abschluss bei der Arbeit in einem Auktionshaus. Nebenbei ist sie als Schriftstellerin tätig und veröffentlichte mit „Rebel of the Sands“ 2016 ihren Debütroman. Die deutsche Übersetzung erschien noch im selben Jahr unter dem Titel „AMANI – Rebellin des Sandes“. Die Trilogie, die 2018 mit „Heldin des Morgenrots“ ihren Abschluss findet, ist nach Aussage der Autorin inspiriert durch die Erzählungen von 1001 Nacht. Die Reihe handelt von der 16-jährigen Scharfschützin Amani, die sich plötzlich mitten in einer Rebellion gegen den Sultan wiederfindet. Gemeinsam mit Jin, einem faszinierenden, aber gefährlichen Fremden.

Alle Bücher von Alwyn Hamilton

AMANI - Rebellin des Sandes

AMANI - Rebellin des Sandes

 (213)
Erschienen am 11.09.2017
AMANI - Verräterin des Throns

AMANI - Verräterin des Throns

 (114)
Erschienen am 11.09.2017
AMANI - Heldin des Morgenrots

AMANI - Heldin des Morgenrots

 (46)
Erschienen am 10.09.2018
Rebel of the Sands

Rebel of the Sands

 (50)
Erschienen am 02.02.2016
Traitor to the Throne

Traitor to the Throne

 (17)
Erschienen am 02.02.2017
Hero at the Fall

Hero at the Fall

 (2)
Erschienen am 01.02.2018

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Rezension zu "AMANI - Heldin des Morgenrots" von Alwyn Hamilton

Perfekt gelungener Abschluss!
MiHa_LoRevor einem Tag

Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Die Rebellen sind in alle Winde zerstreut und einige ihrer wichtigsten Mitglieder sind in Gefangenschaft. Der Sultan ist dabei, den Krieg zu gewinnen, aber Amani ist noch nicht bereit, die Rebellion aufzugeben. Legenden und Geschichten sind ihre Wegweiser zu einem gefährlichen Abenteuer, bei dem die Zukunft ihres Landes auf dem Spiel steht. Und nur Amani und ihre Gefährten können noch etwas unternehmen, um das Blatt zu wenden. Dabei verlassen sie sich auf ihre Kräfte und vor allem aufeinander ...

Meinung

So ein schöner Abschluss für diese Reihe! Es war wieder alles enthalten, was diese Trilogie so besonders macht.

Das Buch schließt an das Ende vom Vorgänger an und diesmal vergehen keine Monate dazwischen. Unsere Heldentruppe ist stark reduziert und es ist schon schade, dass so viele Charaktere fehlen, aber so kann man sich auch besser auf die paar konzentrieren, die noch da sind. Man spürt aber schon die Abwesenheit der anderen sehr deutlich, weil der Gruppe einfach etwas fehlt.

Die Magie der Demdji und Djinni war wieder sehr gut gestaltet und die Handlung war eigentlich durchgehend spannend. Viele bekannte Charaktere tauchen wieder auf und nicht alle überleben diesen Krieg, was ja nur realistisch ist. Ihr Kampf ist nicht nur gegen eine Person, sie kämpfen um eine neue Chance für ihre Heimat, die Freiheit und Demokratie bringen soll. Sie sind Rebellen, die ein ungerechtes System stürzen wollen und man fühlt beim Lesen, wie viel ihnen ihr Ziel bedeutet und was sie dafür opfern würden. Die Atmosphäre hat sich nicht wirklich verändert, aber sie ist noch etwas verzweifelter, weil ihnen nicht viel Zeit bleibt und auch ihre Möglichkeiten eingeschränkt sind. Während ihrer Kämpfe verlieren sie einige Mitstreiter an diesen Krieg und das hebt die Laune nicht unbedingt.

Amani 
macht sich da wirklich viele Gedanken, ob sie auch die richtigen Entscheidungen trifft. Da Shazad mit ihren guten Plänen und ihr Anführer Ahmed beide in Gefangenschaft sind, liegt nun die ganze Last der Rebellion auf ihren Schultern. Eigentlich tut sie auch nichts mehr für sich selbst, sondern muss immer an ihr größeres Ziel denken. Und jede Entscheidung hat auch Nebenwirkungen, wegen derer sie sich wieder Vorwürfe macht. Ihre Gefühle für Jin sind stark, aber diese können aufgrund ihrer Verantwortung nur an zweiter Stelle stehen.

Sie müssen sich mehr denn je auf die alten Geschichten verlassen, die nach wie vor eine große Rolle spielen. Diese wahren Märchen, die schon in den Vorgängern vorgestellt wurden, hatte ich schon komplett vergessen und hatte daher schon mal Verständnisprobleme. Die märchenhaft erzählten Kapitel über die bekannten Charaktere wiederum fand ich sehr schön. Dieser Stil scheint ihnen eine tiefere Bedeutung zu geben und macht sie zum Teil von etwas Größerem, das so viele Geschichten wert ist.

Das letzte Kapitel fand ich so schön und perfekt, dass ich ein klein wenig weinen musste. Ich bin schon sehr gespannt, was diese Autorin als nächstes zu bieten hat!

Fazit

"Amani - Heldin des Morgenrots" war ein wunderschöner, spannender und ziemlich perfekter Abschluss für diese magische Trilogie! Ich will mehr und hoffe, dass nachfolgende Bücher der Autorin da mithalten können.

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Rezension zu "AMANI - Heldin des Morgenrots" von Alwyn Hamilton

Tolles Finale einer tollen Serie um Tausendundeine Nacht
Torsten78vor 9 Tagen

Die Situation für die Rebellen ist fast Hoffnungslos. Der Sultan hat sie die ganze Zeit an der Nase herumgeführt und war ihnen immer mindestens einen Schritt voraus. Der Sultan hat eine kleine Armee von sehr schwer zu bezwingenden Kriegern erschaffen und eine ganze Djinn Truppe, die er für die Erschaffung von weiteren Kriegern erschaffen kann. Die meisten Rebellen, einschließlich der Rebellenführung sind Tod oder in Gefangenschaft.

Nun liegt es Amani die Rebellen anzuführen aber besteht überhaupt noch Hoffnung auf einen Sieg?

Die Serie finde ich wirklich außergewöhnlich. Toll ist auch, dass der Sultan zwar in Buch 2 als absolut gefühlskalt und unmenschlich dargestellt wird eben auch ein brillanter Kopf ist, der Entscheidungen mit Kalkül trifft. Es werden in dieser Serie viel mehr als in anderen Serien die Grauschattierungen aufgezeigt.

Es wird das Leid aufgezeigt, dass eine Rebellion erzeugt. Selbst wenn die Rebellen am Ende siegen ist keineswegs sicher, dass sich längerfristig etwas zum Positiven ändert. Eine Rebellion anführen und ein Land regieren sind zwei verschiedene Dinge.

Die Charaktere entwickeln sich weiter – positiv und negativ. Keiner der so viel Kampf und Tod erlebt steckt das einfach so weg.

Wie auch in den vorherigen Büchern wechselt die Autorin zwischen Szenen, die man hautnah miterlebt und kurzen Zusammenfassungen von Tagen oder Stunden. Teilweise springt sie auch in eine Erzählerperspektive, die die Akteure wie unbekannte behandelt. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig aber ein interessantes Stilmittel und passt sehr gut zu Tausendundeine Nacht. Ganz nebenbei ist diese kompakte Methode der Zusammenfassung viel angenehmer, als wenn die Charaktere Seitenweise dinge sagen oder denken müssen, um das vorherige Buch zusammenzufassen.

Am Ende bekommt es die Autorin sogar hin einen schönen Rückblick zu liefern und den Kreis zu den Anfängen der Serie zu schließen. Da in dieser Buchserie keine Zeit mit irgendwelchen längeren Bettgeschichten verbracht wurde, ist wirklich außergewöhnlich viel passiert.

Die vollständige Serienrezension findet sich hier:
https://www.torstens-buecherecke.de/3865/

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Rezension zu "AMANI - Verräterin des Throns" von Alwyn Hamilton

Sehr guter zweiter Teil
Torsten78vor 9 Tagen

Am Ende vom ersten Band sieht die Situation für die Rebellen etwas besser aus. Die Waffe mit der ganze Städte zerstört werden konnte, konnte vorerst ausgeschaltet werden. Die Waffe entpuppt sich aber als Person mit magischen Fähigkeiten, die auch noch der Bruder von Amani ist und unter der Kontrolle des Sultans stand (er wurde gefügig gemacht). Die Rebellen konnten das Bündnis zwischen der Gallanischen Armee und dem Sultan ins Wanken bringen.

Im zweiten Buch ist der Anfang recht ungewöhnlich. Innerhalb von wenigen Seiten werden Geschehnisse zusammengefasst, die ein halbes Buch füllen könnten, die zwischen Band 1 und 2 gesehen sind.

Durch die beschriebenen Ereignisse wird der Vorteil der Rebellen direkt wieder einkassiert. Die Rebellen konnten einigen Boden gut machen aber der Sultan hat neue Bündnisse geschlossen um sich wieder den inneren Angelegenheiten zuzuwenden. Zum Beispiel der Zerschlagung der Rebellen.

Im zweiten Buch verlagert sich die Perspektive, da Amani das schlimmstmögliche passiert. Sie landet im Sultanspalast. Dort wir eine andere Art Krieg ausgefochten als in der Wüste. Weniger gefährlich ist dieser Krieg aber auch nicht. Der Sultan ist überaus schlau und ein skrupelloser Herrscher. Es wird aber auch deutlich, dass er sich anders nie so lange gehalten hätte und sein Land vielleicht schon erobert worden wäre.

Ahmed der Rebell ist der viel bessere Mensch aber Amani kommen in ihrer Gefangenschaft zweifel, ob er auch ein besserer Sultan ist, denn ein gutmütiger Mensch sein und das richtige für sein Land machen, können zwei verschiedene Dinge sein, wie Amani feststellt. Im Gegensatz zu Ahmed ist der Sultan sehr entscheidungsstark. Er entscheidet sehr rational aber auch skrupellos und kalt. Er opfert beliebig Menschen, wenn es strategisch vorteilhaft ist.

Amani hat sich deutlich weiterentwickelt. Sie ist bereit ihr Leben für andere zu opfern, was ihr früher nie in den Sinn gekommen wäre.

Die vollständige Serienrezension findet sich hier:
https://www.torstens-buecherecke.de/3865/

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Alwyn Hamilton wurde am 10. September 1988 in Toronto (Kanada) geboren.

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