Alys Clare Sei geweiht der Hölle

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Inhaltsangabe zu „Sei geweiht der Hölle“ von Alys Clare

England 1189: In der Nähe des Klosters Hawkenlye wird die Leiche einer jungen Nonne gefunden. König Richard I. schickt seinen treuen Ritter d'Acquin ins Kloster, um den Vorfall aufzuklären. Dort lernt d'Acquin die charismatische Äbtissin Helewise kennen, die ihn sofort durch ihre §Intelligenz und Spontanität beeindruckt. Gemeinsam rekonstruieren sie die letzten Tage der Toten, und schon bald stößt das unkonventionelle Detektivduo auf düstere Familiengeheimnisse. Der ungewöhnliche Historienkrimi, spannend und modern erzählt, bildet den Auftakt zu einer Trilogie.

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  • Rezension zu "Sei geweiht der Hölle" von Alys Clare

    Sei geweiht der Hölle

    kfir

    16. October 2007 um 06:12

    Ein unterdurchschnittlicher Krimi im historischen Gewand Ich suchte einen historischen Krimi und wurde in diesem Buch gleich doppelt enttäuscht. Zum einen ist die ist die Geschichte um die Ermittlung des Mordes relativ durchsichtig. Ein Ermittler, der durch nichts dazu qualifiziert zu sein scheint, wird in eine ihm unbekannte Situation mit einer Leiche geschickt und sofort offenbaren sich ihm Ansätze, denen er weitgehend ungehindert folgt und die ihn auch schnell ans Ziel führen. Die Auflösung ist dann auch relativ banal und lässt kaum Spannung und interessante Aspekte aufkommen. Viele Schritte lassen sich für den belesenen Krimifreund bereits erahnen und wirken oftmals fade. Der an sich reißerische Titel wird durch die Handlung in kleinster Weise reflektiert. Ebenso die historische Umgebung hat mich nicht wirklich überzeugen können. Zum einen erfährt der Leser nicht eben viel über das damalige Leben der Menschen oder die gesellschaftspolitischen Gegebenheiten. Statt dessen verhalten sich die beiden ‚Helden‘ eher wie neuzeitliche Personen im historischen Gewand. Zu ungezwungen und zu gehen ein Mann und eine Klosterfrau miteinander um. Auch wirken die Ermittlungsmethoden zu neuzeitlich, wenn Tage nach dem Mord auf der Suche nach Spuren durchs Gebüsch gekrochen wird und ein Fußabdruck mit Wachs gemacht wird. Auch die sprachlich-stilistischen Mittel sind leider nur Durchschnitt. Die Charaktere sind einfach gestrickt und offenbaren keine Facetten, die ein Leser liebenswert oder abstoßend finden könnte. Allenfalls die bisweilen blumige und bunte Sprache lässt ein behändes, wenn auch unspektakuläres Lesen zu. Ich mag das Buch nur wahren Genre-Freunden empfehlen, Neulinge werden wohl kaum begeistert, eher abgeschreckt.

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