Alyssa B. Sheinmel Stone Girl

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Inhaltsangabe zu „Stone Girl“ von Alyssa B. Sheinmel

Erwachsenwerden tut manchmal verdammt weh

Von außen betrachtet ist Sethies Leben perfekt: Sie besucht eine New Yorker Privatschule, sie besteht den Zulassungstest fürs College mit der höchsten Punktzahl und natürlich hat sie auch schon einen festen Freund, Shaw, den sie zwar ein bisschen mehr liebt als er sie, aber das ist schon in Ordnung. Zumindest, solange Sethie nicht weiter darüber nachdenkt. Doch sie denkt sehr oft nach. Über sich, ihr Leben, ihren Körper. Und dann bekommt ihre Welt Risse, und sie hat das Gefühl, dass ihr alles entgleitet.

Die 17-jährige Sethie hat alles im Griff: In der Schule ist sie gut, war sie schon immer, in der Freizeit hängt sie mit coolen Jungen und Mädchen herum, und die Sache mit Shaw, ihrem ersten richtigen Freund, kommt langsam auch in Schwung. Nur das mit dem Essen ist ein täglicher Kampf für Sethie, jedes Stück Pizza, jeder Snack in der Schulcafeteria ist eine neue Herausforderung – und Sethie hat ständig Hunger. Die anderen Mädchen essen scheinbar den ganzen Tag und werden immer dünner. Nur Sethie nicht, dabei hätte sie so gern einen Körper wie die zerbrechlichen und doch so starken Gestalten aus den Märchen ihrer Kindheit, mit Knochen aus Stein, einer Haut aus Glas und Haaren aus Gold … Doch Sethie arbeitet an sich, und jeden Tag kommt sie ihrem Traum ein wenig näher.

Sehr sensible Hauptperson. Eines meiner Lieblingsbücher!

— bellaaaax3

Ein Buch, über ein Mädchen, dass mit vielen Dingen im Leben zu kämpfen hat. Dingen, mit denen sie eigentlich nicht hätte kämpfen brauchen.

— Jaso

Besser als gedacht, auch ziemlich packend und nicht an den Haaren herbei gezogen. Dennoch war das Ende ein wenig zu schnell...

— NussCookie

Absolut nicht mein Fall. Viel zu emotionslos, das Thema wurde recht unsensibel behandelt. Es gibt bessere Jugenbücher zu dem Thema.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Es ist eine hart Geschichte und hat nicht so viel mit einem Roman zutun,aber es gibt ein happy end.

— katymoon

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  • Ein Buch, dass unter die Haut geht

    Stone Girl

    Jaso

    06. March 2016 um 10:50

    " Stone Girl" von Alyssa B. Sheinmel ist ein Buch über ein junges Mädchen, dass eigentlich alles im Leben hat, was sie sich nur wünschen kann. Sie schreibt gute Noten, hat coole Freunde und einen Freund, den sie sehr gerne hat.  Und dennoch hat sie dieses gewaltige Problem mit sich selbst. Mit ihrem Körper. Mit ihrem Gewicht.  Sethie beginnt alles zu hinterfragen und irgendwann merkt sie, dass alles doch nicht so toll ist, wie es zunächst schien.  Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen. Es geht einem unter die Haut, wie Sethie's Geschichte erzählt wird. Man bekommt Gänsehaut. Teilweise habe ich mich vor ihren Handlungen geekelt, weil ich nicht nachvollziehen konnte, wieso solch ein Mädchen sich all diese schrecklichen Dinge antut.  Aber auch über solche Themen muss in einer fast schon brutalen Art und Weise, wie es in Stone Girl geschieht, geschrieben werden.  Das Buch reißt einen mit. Es packt dich und du möchtest in jeder Sekunde nur, dass dieses siebzehnjährige Mädchen ihre Hürden überwindet und stark ist. Dass sie sich aufhört einzureden, sie wäre nicht gut, wo wie sie war.  Und zu guter letzt hat mir dieses Buch die Augen geöffnet. Es hat mir gezeigt, dass es nicht gut ist, ständig einer kleineren Zahl auf der Wage nachzujagen, obwohl man kein Übergewicht hat.    Ich konnte Sethie zunächst nur leichtsinnig und abstoßend finden, aber im Verlaufe des Buches, musste auch ich erkennen, dass irgendwo in mir eine " Sethie" steckte und, dass auch ich lernen musste, mich zu akzeptieren.  Und eben diese Erkenntnis hat mich zu Tränen gerührt.  Es ist ein unglaublich schönes Buch, dass nicht die Geschichte eines Mädchens beschreibt, dass nur zwanzig Kilo wiegt, sondern die eines Mädchens, dass krankhaft eine immer kleinere Zahl auf der Wage anstrebt. Keine 20, eher die 45. Aber eben diese Mädchen sind doch eben die Regel,nicht? 

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  • Berührend

    Stone Girl

    Frewa

    01. April 2015 um 20:37

    Anfangs war ich noch sehr skeptisch und wusste nicht, was ich mit dem Schreibstil anfangen sollte. Kennt ihr diese speziellen Schreibstile, die sonst oft in Kinderbüchern vorkommen? So ganz vereinfacht und kurze Sätze? Das war hier der Fall. Im Laufe des Buches hab ich mich aber daran gewöhnt und  mich hat es dann auch nicht mehr gestört. Das Cover finde ich eigentlich ziemlich hübsch, soll wahrscheinlich Sethie darstellen.. Durch diese 269 Seiten zieht sich eine hohe Spannung, die einen das Buch garnicht mehr aus der Hand legen lässt. Ich war so gefesselt, dass ich nachts die Zeit vergessen hab.. (Ups, 3 Uhr ^^) Ich habe mit Sethie mitgelitten, für sie gehofft und mitgefiebert. Janey, Sethies beste Freundin, hat mir richtig Leid getan. Sie hat Sethie gezeigt, wie man sich genau übergibt (dabei hat sie nicht daran gedacht, dass Sethie bulimisch werden könnte) und wollte ihr immer nur helfen.  Shaw, Sethies "fester Freund" war mir von Anfang an unsympathisch und ich konnte es überhaupt nicht nachvollziehen, weshalb Sethie in diesen Mistkerl verliebt ist/war.  Ben dagegen fand ich total nett & habe so gehofft, dass Sethie endlich über Shaw hinwegkommt und dafür mit Ben zusammen kommt. Aber neiiin.. Ziemlich merkwürdig und unpassend fand ich den Seitensprung von Sethie, das hat so garnicht in die Geschichte mit reingepasst.. Noch unlogischer war es, dass Sethies Mutter NICHTS unternommen hat. Am Ende meinte sie zwar immer, dass sie sie beobachtet hatte & sich Sorgen gemacht hatte, aber das war meines Erachtens nicht so.. Insgesamt hat mir die Geschichte richtig gut gefallen & ich bin noch immer ziemlich sprachlos. Kann ich euch nur empfehlen!

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  • Hartes Buch zu den Themen Magersucht, Bulimie und Drogen

    Stone Girl

    JuliaO

    03. May 2014 um 01:35

    Ich habe schon diverse Bücher zu diesen Themen gelesen, doch Stone Girl fand ich mit am heftigsten. Ich würde es keinesfalls unter 14 Jahren empfehlen, da in diesem Buch der Gebrauch von Drogen und Sex mehr oder weniger als normaler Alltag dargestellt ist. Nicht falsch verstehen - für dieses Mädchen ist es der normale Alltag, da sie eben krank ist, nicht weil die Autorin das als "Standard" angibt. Doch man braucht beim Lesen eine gewisse Reife um erkennen zu können, dass der lieblose Umgang mit der Sexualität und eben der Drogenmissbrauch ein weiteres Zeichen dafür sind wie krank die Protagonistin ist. Wenn man aber die entsprechende Reife/Erfahrung hat ist das Buch durchaus interessant. 

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  • [Rezension] Stone Girl - Alyssa B. Sheinmel

    Stone Girl

    jessilove

    07. September 2013 um 14:14

    Sarah Beth, genannt Sethie ist komisch, ich fand sie wirklich, wirklich komisch, aber leider muss ich sagen, dass es so vielen Teenagern geht. Sethie hat eine Essstörung, übergibt sich ab und an und verletzt sich selbst. Das Erzählverhalten (3. Person Singular und Präsens) ist anfangs ungewöhnlich und ich habe eine Zeit gebraucht mich daran zu gewöhnen, aber danach ging es. Sethie hing mir viel zu sehr an Shaw und Shaw war das Gegenteil und ich dachte mir nur, wie naive Sethie sein muss, um nicht zu merken das irgendwas faul ist an der Beziehung und auch sonst ließ sich Sethie ein bisschen ausnutzen und sie kam mir wirklich sehr, sehr naive vor, immer darauf bedacht alles richtig zu machen. Das Buch hat aber gezeigt, dass Magersucht viel mehr Fassetten hat, als man es sonst gewohnt ist und man kann gar nicht genau sagen, in welchem Moment Sethi wirklich krank geworden ist, es war so ein schleichender Prozess. Das Ende hat mir aber gar nicht gefallen, es hat einfach Mitten in der Handlung aufgehört und ich hatte noch so viele Fragen und ein richtiger Abschluss hat mir auch gefehlt, Schade eigentlich. Ein Buch mit so viel Potenzial, das leider nicht komplett genutzt wurde. Das Ende war mir viel zu offen und ich glaube nicht, dass ein zweiter Teil von Stone Girl erscheinen wird und den Rest musste man sich selber denken. Aber dennoch zeigt das Buch, das Magersucht nicht nur schwarz oder weiß ist, sondern noch so viel dazwischen. Die ganze Rezension findet ihr hier: http://feenzauberbuchnews.blogspot.de/2013/09/stone-girl-alyssa-b-sheinmel.html

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  • melancholisch

    Stone Girl

    gurke

    30. July 2013 um 21:16

    Ich liebe einfach immer wieder Bücher, in denen es um Jugendprobleme geht und Sorgen, die man so hat, wenn mal Erwachsen wird. So hat mich natürlich auch „Stone Girl“ bereits auf dem Klappentext sofort fasziniert. Was hat ein junges Mädchen für Probleme, wo es ihr nach außen hin doch gut geht? Und warum entwickelt sie eine Essstörung? In dem Jugendbuch von Alyssa B. Sheinmel geht es um so einiges. Die Protagonistin ist ein schüchternes Mädchen, das gerade erwachsen wird und selbst nicht so richtig weiß wo sie steht, weil sich gerade selbst findet. Dabei hat sie einen furchtbaren Freund. Den liebt sie schon irgendwie, sie fühlt sich auch ganz wohl in seiner Nähe, merkt aber bewusst gar nicht wie schlecht er sie behandelt. Auch in Gegenwart ihrer Freunde ist sie stets unsicher. Für den Leser ist es so offensichtlich, wer es ehrlich mit dem Teenager meint und wer nicht, dass man sie schütteln möchte, weil sie den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Aus dieser Unsicherheit heraus, entwickelt sich dann eine Essstörung… Das Buch stimmt sehr nachdenklich. Die Autorin hat auch nicht diesen typischen flüssigen Jugendbuchschreibstil. Im Gegenteil, die Geschichte wirkt ein wenig melancholisch und traurig. So wie Sethie eben irgendwie auch ist. Sie wird auch aus ihrer Sicht erzählt. Meiner Meinung nach hat die Autorin sehr viel Einfühlsamkeit bewiesen. Sie hat das Thema Magersucht mal überhaupt nicht den typischen Klischees entsprechend behandelt und ist auf viele Probleme eingegangen, die unzählige Jugendliche zu bewältigen haben. Mir hat das Buch von der ersten, bis zur letzten Seite sehr gut gefallen. Beide Daumen hoch für diesen schnell gelesenen Schmöker.

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  • Stone Girl von Alyssa B. Sheinmel.

    Stone Girl

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. March 2013 um 18:53

    Sethie ist eine Schülerin der prestigeträchtigen White School, eines Mädchenkollegs im New Yorker Stadtteil Manhattan. Eine Schule so exklusiv, dass sie nicht nur Töchter aus betuchten Familien aufnimmt, sondern scheinbar auch darauf achtet, dass diese alle besonders dünn sind. Zumindest kommt es Sethie so vor, wenn sie sich Mittags im Lunchraum wiederfindet. Um nicht hinter den ästhetischen Ansprüchen ihrer Mitschülerinnen zurück zu bleiben und auch damit Freund Shaw sie weiterhin begehrt, lässt Sethie immer öfter Mahlzeiten ausfallen. Eine Angewohnheit, die bald zur Sucht wird… Stone Girl nimmt sich eines klassischen Themas der Jugendliteratur an, das viele junge Mädchen umtreibt, wenn nicht sogar umbringt – dem Wunsch nach einem (ausgemergelten) Modelkörper. Autorin Alyssa B. Sheinmel gibt als Inspiration das Bild eines zu Stein erstarrten jungen Mädchens in einer Toilettenkabine im Badezimmer ihres Schulgebäudes an. Leider wird ihre Prosa diesem sowohl poetischen, als auch grausamen Bild nicht gerecht und das nicht einmal ansatzweise. Sethies Perspektive ist dabei sowohl Auslöser als auch Zeugnis meiner maßlosen Enttäuschung dem Roman gegenüber. Als Hauptfigur fehlt ihr jegliche Individualität, ein knochiges Bündel aus Selbstzweifeln, Neurosen und Ängsten, kann ich mich weder mit ihr identifizieren, noch sie als kongruente Persönlichkeit begreifen. Ihre Gedanken kreisen, wie bei Essgestörten üblich, um ihr Gewicht, Fett das hervorquillt oder nicht, vielleicht auch nur in der verzerrten Wahrnehmung der Figur, doch dabei liefert Sheinmel nichts neues. Der Leser darf sich Kapitel um Kapitel das gleiche Lied anhören, ohne das Sheinmel den Text auch nur im Detail modifiziert. Erwähnter Text ist zudem noch in einem Stil verfasst, der zu gleichen Teilen kindlich und dilettantisch ist. Für mich als Leser keine gute Kombination, auch wenn es zur Hauptfigur passen möge, da mir Einsichten verweigert werden durch die Limitierungen, die Sheinmel ihrer eigenen Geschichte, hauptsächlich durch die Ich-Perspektive, auferlegt. Letztlich bringt es wenig sich endlos über dieses eher mittelmäßige, vielleicht sogar überflüssige, Buch aufzuregen. Also verwende ich meine Energie in diesem Fall besser darauf Dir zu raten nach anderen, besseren Büchern dieses Themas Ausschau zu halten, davon gibt es nämlich eine ganze Menge, und diesen Roman links liegen zu lassen. Denn um es kurz zu sagen – du verpasst nichts. Eine Idee mit großen Potenzial, deren Umsetzung leider hinter den bescheidenen Fähigkeiten der Autorin zurück bleibt.

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  • Rezension zu "Stone Girl" von Alyssa B. Sheinmel

    Stone Girl

    Chrisi

    12. February 2013 um 20:15

    Allgemeines Titel:Stone Girl Autor: Alyssa B. Sheinmel Verlag: Heyne fliegt Preis:12,99 € Seiten: 272 Genre: Jugendbuch Klappentext Sethie hat eigentlich alles, was man sich nur wünschen kann: Gute Noten, coole Freunde - und natürlich Shaw, den sie zwar mehr liebt, als er sie, aber das ist schon in Ordnung. Zumindest, solange Sethie nicht darüber nachdenkt. Doch sie denkt sehr oft nach. Über sich, über ihr Leben, über ihren Körper. Und plötzlich bekommt ihre perfekte Welt Risse - und sie hat das Gefühl, dass ihr alles entgleitet. Zitat Zwei Dinge gibt es über Sethie zu sagen, die ganz sicher stimmen: Erstens, dass sie immer Hunger hat, einen gemeinen, wütenden Hunger, der sich wie eine Glasscherbe im Bauch anfühlt, und zweitens, dass sie Shaw ununterbrochen vermisst. Meine Meinung Das Cover des Buches sagt noch nicht besonders viel aus. Es ist einfach nur ein Mädchen, das über ihre Schulter schaut gezeigt. Es ist nicht besonders farbenfroh, sondern eher kalt und grau gestaltet. Es ist eher ein unauffälliges, unspektakuläres, einfaches Cover. Die Geschichte ist meiner Meinung nach ziemlich oberflächlich. Es geht um Magersucht und Bulmie, aber auch viel um Drogen, Freundschaft und Liebe. Ich konnte mich kaum in die Geschichte hineinfühlen, da sie oftmals wirklich sehr oberflächlich war. Nur an wirklich vereinzelten Stellen, bekam die Geschichte wieder ein wenig Tiefe und konnte mir besser gefallen. Sethie war mir total unsymapthisch. Ich konnte mich überhaupt nicht mit ihr identifizieren und konnte so auch oft ihre Handlungen und Gedanken nicht nachvollziehen. Oft hätte ich ihr gerne einfach mal in den Hintern getreten und so richtig die Meinung gesagt, weil sie mich echt zum Haare raufen gebracht hat. Auch Shaw, Sethies Freund mochte ich von Anfang an nicht und ich konnte nicht verstehen, wie Sethie mit ihm zusammen sein konnte. Die einzige, die mir von den Personen wirklich gefallen hat, war Janey. Sie war mir sympathisch und ich mochte ihre Art einfach. Ich fand es toll, dass sie sich mit Sethie anfreundete und war froh, dass Sethie sich durch ihre Freundschaft langsam und auch nur ein wenig, aber zumindestens etwas, änderte. Entgegen der Geschichte und der unsympathischen Hauptcharachterin hat mir der Schreibstil der Autorin ausgesprochen gut gefallen. Sie schreibt flüssig und spannend. Ich musste weiterlesen, obwohl ich mich über Sethie nur aufregen konnte. Der Schreibstil zieht meine Bewertung somit etwas höher. Fazit: Ein Jugendroman, der zwar schön geschrieben ist, aber mit einer absolut unsympathischen Hauptcharachterin vieles kaputt macht.

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  • Rezension zu "Stone Girl" von Alyssa B. Sheinmel

    Stone Girl

    DieKirsche

    21. January 2013 um 15:39

    Sethie ist eine Protagonistin, die ein Problem verkörpert, dass in unserer heutigen Gesellschaft immer häufiger zu Tage tritt. Sie hat eine Essstörung, fühlt sich zu dick und hungert deswegen. Ab und an übergibt sie sich auch, selten verletzt sie sich selbst. Die Art und Weise mit der Alyssa B. Sheinmel dem Leser diese Probleme nahe bringt, ist ein etwas ungewöhnlicher. Der gesamte Roman ist im Präsens gehalten und wird aus Sethis Blickwinkel mittels eines personale Erzählers erzählt. Dies ist insbesondere anfangs gewöhnungsbedürftig. Die ganze Erzählsituation wirkt etwas kalt und der Leser fühlt sich eher wie ein stummer Beobachter, als ein Teil des Ganzen. Dies war wahrscheinlich die Intention der Autorin, doch macht es dem Leser gleichzeitig schwer, mit Sethi mitzufühlen, ihre Gedanken und Handlungen nachzuvollziehen. Sie ist, wie es wohl auch zu ihrer Verfassung passt, ein sehr unsicherer Mensch mit wenig Selbstvertrauen aber einer guten Portion Ehrgeiz. Wenn sie sich etwas vornimmt, zieht sie es durch. Wenn sie aber mit ihren Freunden zusammen ist, macht sie sich ständig Sorgen, was diese über sie denken oder sagen könnten. Wohl durchaus typische Gedanken für einen Teenager. Dennoch ist Sethie schon sehr unsicher und ihre Art Dinge einfach hinzunehmen wirkt oft frustrierend. Mehr als einmal hat man das Bedürfnis sie zu schütteln und zu sagen, sie soll doch einfach mal den Mund aufmachen. Dennoch wirkte ihre psychische Situation auf mich durchaus angemessen. Zwar kenne mich mit dem Thema Anorexie nicht gut genug aus, um sagen zu können, ob ein solches Verhalten authentisch ist, auf mich wirkte es zumindest so. Als Charakter gemocht, habe ich sie allerdings wenig. Das lag unter anderem auch ein wenig an ihrer etwas irreführenden Charakterkonstruktion. Zwar ist sie auf der einen Seite sehr intelligent, überrascht mich aber immer wieder mit Dingen, die ich von einer essgestörten Person nicht erwarte. So zum Beispiel die Frage, ob eine Frühlingsrolle oder ein Wan-Tan Suppe mehr Kalorien hat. Irgendwie gehe ich davon aus, dass jemand bei dem sich den ganzen Tag lang alles nur ums (nicht) Essen dreht, so etwas aus dem Effeff weiß. Solche Ungereimtheiten gab es einige. Auch die Beziehung zu ihrem Freund und ihr Verhalten ihm gegenüber trägt nicht wirklich dazu bei, dass man in Sethie eine Figur sieht, mit der man sich identifizieren kann oder die man wirklich bemitleidet. Viel mehr fragt man sich, warum sie nicht einmal ihren Kopf benutzt und die Augen aufmacht, um zu sehen, was für ein Mensch Shaw wirklich ist. Einen weiteren wirklich störenden Punkt, stellte für mich das Ende dar. Plötzlich hetzt man ein wenig durch die Handlung und das Ende an sich ist (ohne zu spoilern) einfach sehr unbefriedigend. Vor allem stört mich, dass eine Essstörung in diesem Buch, als eine Phase des Jugendalters aufgefasst wird, die nicht viel mehr als eine Diät ist. Auch wenn ich mit der Problematik nicht eng vertraut bin, sollte wohl jedem klar sein, dass diese Banalisierung kaum zutreffen kann. Trotz alledem habe ich das Buch schnell durchgelesen und fand es trotz der mangelnden Sympathie zu Sethie und der etwas negativ auffallenden Aspekte durchaus spannend und wollte wissen, wie es mit Sethie weitergeht. Auch der gewöhnungsbedürftige Erzählstil tut meiner Meinung nach was er soll – er schafft Distanz. Einzig das Kernthema Essstörung wird mir in diesem Buch nicht akkurat genug herausgearbeitet und wirkt etwas unsauber recherchiert. Fazit: Stone Girl war letzten Endes in einigen Punkten das Buch, welches ich erwartet habe und in anderen leider nicht. Es ging um einen aufgewühlten Teenager, der viele Probleme hatte. Doch leider berührte mich Sthies Leben kaum und sie konnte mir ihr Problem so nur auf sehr abstrakte Weise nahebringen. Nach der Lektüre habe ich leider nicht wirlich das Gefüh mehr über Magersucht zu wissen, als vorher.

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