Faceless

von Alyssa Sheinmel 
4,6 Sterne bei19 Bewertungen
Faceless
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Darcys avatar

Gute Geschichte darüber, wie das Leben auch nach den schwersten Schicksalsschlägen weitergeht.

lottehofbauers avatar

Eine wunderschöne, berührende Geschichte.

Alle 19 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Faceless"

Langsam kehrt bei Maisie die Erinnerung zurück: Ein Blitz hatte die Oberleitung getroffen und der Funkenregen sie auf das Schlimmste verbrannt. Maisies Leben wird nie mehr so sein wie zuvor. Doch sie hat großes Glück: Sie erhält ein Gesichtstransplantat. Aber kann man das wirklich Glück nennen? Wenn sie sich selbst nicht mehr im Spiegel erkennt, sie in der Schule zum Außenseiter wird, weil ihr Gesicht aussieht wie von Picasso gemalt, und ihr Freund, ihre erste Liebe, nur aus Mitleid bei ihr bleibt? Erst als Maisie auf Menschen trifft, die ihr altes Gesicht nicht kennen, gelingt es ihr, ihr neues Ich anzunehmen. Und sie begreift: Sag niemals nie.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783446257030
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Hanser, Carl
Erscheinungsdatum:25.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,6 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne13
  • 4 Sterne4
  • 3 Sterne2
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    Emmy29s avatar
    Emmy29vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr emotionales Buch, welches einem den Boden unter den Füßen wegzieht.
    Eine emotionale und berührende Geschichte!

    Durch einen Elektrobrand wurde Maisies Gesicht zerstört. Doch sie hat Glück. Denn sie erhält ein Gesichtstransplantat. Doch ist das Gesicht, welches sie jeden Morgen im Spiegel sehen wird, wirklich sie selbst? Und selbst wenn ihr Freund nur noch aus Mitleid bei ihr bleibt - kann sie ihr neues Ich akzeptieren?

    Dieses Buch stand schon ewig auf meiner Wunschliste und leider hat es auch etwas länger gedauert, bis ich es fertig gelesen habe. 
    Kommen wir als erstes zum Cover. Es passt wirklich sehr gut zur Geschichte und spricht mich total an. Es ist eher einfach gehalten, dafür aber sehr Aussagekräftig. 

    Das Buch wird in verschiedene Jahreszeiten eingeteilt und die Hauptprotagonistin heißt Maisie. Bei ihr habe ich die gesamte Geschichte über gemischte Gefühle gehabt. Denn sie durchläuft eine Charakterentwicklung, die war verständlich war, aber trotzdem meiner Meinung nach etwas übertrieben wurde. Maisie liebt es Laufen zu gehen und auch mit ihrem Freund Chirag ist sie mehr als glücklich. Einzig ihre streitenden Eltern stellen einen negativen Punkt in ihrem Leben dar. Doch nach dem Unfall verwandelt sich alles ins Gegenteil. Ihre Eltern scheinen auf einmal zusammenzuhalten, Maisie darf nicht mehr laufen gehen und Chirag ist nur noch aus Mitleid mit ihr zusammen. 

    Da ist es nur verständlich, dass man sich in sein Schneckenhaus verzieht und nicht mehr nach draußen gehen möchte. Besonders im Hauptteil kam es mir so vor, als wäre ihre einzige Freizeitbeschäftigung sich zu bemitleiden. Ich möchte keinesfalls sagen, dass es kein schlimmes Ereignis ist - denn das ist es auf jeden Fall - aber die Handlung von ihr drehte sich nur um den Gedanken "Ich habe mein Gesicht verloren - Ihr wisst nicht wie das ist! Ich habe das Recht dazu so zu reagieren". Da konnte ich nach einiger Zeit nur noch die Augen verdrehen. 
    Es mag sein, dass solche Gedanken bei solch einen Menschen kreisen, dennoch hätte man etwas mehr Abwechslung in die Geschichte bringen können. 

    Dies war zum Glück auch nur der einzige größere Kritikpunkt - und womöglich auch der einzige Grund, warum ich so lange brauchte, um das Buch zu lesen. 

    Es gab viele Nebencharaktere, die mir negativ aufgefallen sind, aber andere hingegen habe ich sehr lieb gewonnen. Manche Veränderungen des Charakters sind sehr gut beschrieben worden und konnte ich mir auch bildlich vorstellen. Chirag lernt man aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennen und durch Maisie erkennt man, wie fies und gleichzeitig auch wundervoll das Leben sein kann. Auch wenn es nur „Glück“ ist, wie viele Menschen in dieser Geschichte sagen.

    Die Geschichte zieht sich im Hauptteil sehr und ich war kurz davor, die Geschichte abzubrechen, weil ich mit dieser negativen Stimmung nicht ganz klar kam, aber nun bin ich froh, dass ich die Geschichte fertig gelesen habe, denn besonders das Ende mochte ich total gerne. Es war sehr emotional und es hab eine riesige Wendung, bei dem eine bestimmte Person beigetragen hat, die ich sehr ins Herz geschlossen habe.

    Fazit: Der Anfang und das Ende waren sehr stark, allerdings konnte mich der Hauptteil nicht überzeugen. Es gab viele Längen und Wiederholungen. Dennoch wurde mit dem Thema gut umgegangen, was mich sehr bewegt hat. Von mir gibt es lieb gemeinte 4 von 5 Sternen, wobei ich finde, dass es Potenzial zu 5 von 5 Sternen gehabt hätte. 

    Kommentieren0
    37
    Teilen
    W
    WinfriedStanzickvor 8 Monaten
    Es ist nicht unser Äußeres, das definiert, wer wir wirklich sind



    Maisie, die ich-erzählende Hauptperson dieses 2015 in New York erschienenen Jugendbuches von Alyssa Sheinmel, ist eine sportbegeisterte 16- jährige, die bei guten und besorgten Eltern aufwächst, eine sehr gute, fleißige und ehrgeizige Schülerin und erfolgreiche Sportlerin. Seit einiger Zeit ist sie mit Chirag befreundet und es steht fest, dass sie bald mit ihm zum Abschlussball gehen wird.

    Doch eines Tages verändert sich ihr Leben von einer Sekunde auf die andere. Während sie morgens Laufen geht, wird Maisie von einem Gewitter überrascht und ein Blitz trifft die Oberleitung, unter der Maisie gerade durch läuft. Der entstehende Funkenregen verbrennt ihren Körper und besonders ihr Gesicht auf eine furchtbare Weise.

    Als sie dick verpackt im Krankenhaus aufwacht, spürt sie vor allem an der Reaktion ihrer Eltern, dass etwas Furchtbares passiert sein muss und langsam kommt ihre Erinnerung zurück.  Wer ist sie nun noch, nachdem ihr das Kinn, die Nase und eine Wange fehlen, wie ihr vor allem ihr Vater offenbart. Ihre Mutter versucht ihr dauernd zu vermitteln, sie habe bei allem noch Glück gehabt. Glück nennt sie auch einige Zeit später die Entscheidung der Ärzte, ihr ein Spendergesicht, bzw. Elemente davon zu transplantieren. Maisie stimmt notgedrungen zu und muss sich damit auseinandersetzen, dass sie, um die Abstoßung des fremden Gewebes zu verhindern, ihr Leben lang starke und mit vielen Nebenwirklungen behaftete Medikamente nehmen muss.

    Bei aller Einsicht, dass ihr die Transplantation wohl das Überleben gerettet hat, empfindet Maisie ihre OP nicht als Glück. Im Spiegel, den ihr der Vater auf ihr flehendes Bitten reicht, kann sie sich nicht mehr erkennen. Ihr Freund Chirag hält zu ihr, obwohl sie immer mehr spürt, dass er eigentlich nur aus Mitleid bei ihr bleibt.

    Als sie nach vielen Monaten so weit hergestellt ist, dass sie wieder in die Schule gehen kann, beginnt für sie eine schwere Zeit, von der sie zunächst nicht glaubt, dass sie sie überleben wird. Und immer strahlt jener Satz vom Anfang des Buches nach: „Zerstört. Was für ein unpassendes Wort. Zerstört sind Dörfer, über die ein Tsunami hereingebrochen ist. Oder Gebäude, die von einer Bombe getroffen wurde. Schiffe, die auf den Meeresgrund sinken. Aber etwas so Kleines, Unbedeutendes wie das Gesicht eines einzelnen Menschen kann doch nicht zerstört werden.“

    Ihre beste Freundin versucht ihr Bestes, doch auch diese Freundschaft leidet an der Situation. Wer bin ich noch, wenn sich mein Äußeres so verändert hat, dass ich weder für mich noch für andere noch erkennbar bin?

    Alyssa Sheinmel beschreibt mit einer beeindruckenden und unter die Haut gehenden Sprache ein junges Mädchen auf der Suche nach ihrer alten Identität und beim schwierigen Entdecken einer neuen. Und sie hat dazu mit den Eltern, den Freunden und Lehrern Figuren geschaffen, deren jeweilige und unterschiedliche Auseinandersetzung mit dem, was passiert ist, überzeugend und bewegend dargestellt wird.

    Ich dachte auf den ersten Seiten zunächst, so etwas wie eine mehr oder minder vollständige Gesichtstransplantation gäbe es gar nicht, doch ein Blick ins Internet konfrontierte mich mit Bildern, die ich dann beim weiteren Lesen nicht mehr aus dem Kopf bekam, die mir aber eine intensive und plastische Vorstellung davon gaben, vor welche enormen psychischen Leistungen die Hauptfigur Maisie sich gestellt sieht.

    Erst als sie vermehrt Menschen trifft zum Beispiel in einer Selbsthilfegruppe, die ihr früheres Gesicht nicht kennen, lernt sie Schritt für Schritt, sich auch mit anderen Augen zu sehen und ihr neues Ich zu akzeptieren.

    Ein wunderbares Buch, ein anspruchsvolle Lektüre nicht nur für Jugendliche mit einer wichtigen Botschaft. Es ist nicht unser Äußeres, das definiert, wer wir wirklich sind.





    Kommentieren0
    8
    Teilen
    CallieWonderwoods avatar
    CallieWonderwoodvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ein bewegendes & überzeugendes Buch über Selbstfindung und -akzeptanz nach einem schlimmen Unfall, der für die Protagonistin alles verändert
    Faceless - Alyssa Sheinmel

    Langsam kehrt bei Maisie die Erinnerung zurück: Ein Blitz hatte die Oberleitung getroffen und der Funkenregen sie auf das Schlimmste verbrannt. Maisies Leben wird nie mehr so sein wie zuvor. Doch sie hat großes Glück: Sie erhält ein Gesichtstransplantat. Aber kann man das wirklich Glück nennen? Wenn sie sich selbst nicht mehr im Spiegel erkennt, sie in der Schule zum Außenseiter wird, weil ihr Gesicht aussieht wie von Picasso gemalt, und ihr Freund, ihre erste Liebe, nur aus Mitleid bei ihr bleibt? Erst als Maisie auf Menschen trifft, die ihr altes Gesicht nicht kennen, gelingt es ihr, ihr neues Ich anzunehmen. Und sie begreift: Sag niemals nie.
    (Klappentext)



    Das Buch wollte ich gerne lesen, weil das Thema ziemlich interessant und besonders klang und ich auf die Umsetzung gespannt war.
    Durch den Unfall verändert sich plötzlich schlagartig Maisies komplettes Leben. Nicht nur, dass Teile in ihrem Gesicht durch die Transplantation von einer Fremden sind und sie sich damit überhaupt nicht richtig wohlfühlt.
    Zitat : "Ich hasse dieses Gesicht. Da war es ja noch leichter, absolut nichts im Spiegel zu sehen als diese Nase und Wangen einer Fremden. Ich hätte besser zuhören sollen, als sie mir die Alternativen erklärt haben, den Unterschied zwischen der Transplantation und einer Eigenhautverpflanzung."
    Viele Leute, besonders in ihrer Highschool, starren sie an und behandeln sie anders als zuvor. Ihr Alltag ist nicht mehr der gleiche, sie muss täglich viele Tabletten nehmen und darf ihr liebstes Hobby Joggen nicht mehr ausüben. Diese belasten sie ziemlich schwer, es fehlt ihr oft an Lebensfreude und auch die Beziehung zu ihrem Freund Chirag verändert sich.
    Maisie fühlt oft sich unverstanden, keiner in ihrer Familie oder ihre Freunde verstehen, wie schwer es für Maisie ist mit neuen Gesicht zu leben. Fast jeder sagt zu ihr, was für ein Glück sie gehabt hat, aber sie empfindet das Gegenteil. Deswegen kommt sie gar nicht damit klar, wenn es Leute zu ihr sagen.
    Zitat : "»Du hast wirklich Glück«, sagt die Seelenklempnerin im Gehen. Also, ich finde ja, Glück wäre gewesen, wenn ich an jenem Morgen vor zwei Monaten gar nicht erst laufen gegangen wäre. Und wenn meine Spenderin Glück gehabt hätte, wäre sie heute nicht gestorben."
    Vielleicht wirkt Maisie oft eher unsympathisch, sie denkt sehr negativ und beschwert sich über all die Dinge, die ihr sich in ihrem Leben verändert haben. Doch gleichzeitig kann man verstehen, dass ihre Situation alles andere als einfach ist und Maisie erst Zeit und neue Bekannte braucht, um ihr verändertes Gesicht besser zu akzeptieren.
    Es geht in dem Buch viel um Selbstfindung, dass sich viel verändert, manche Dinge aber nicht unbedingt. Die Umsetzung davon hat mir total gut gefallen, und dabei vor allem wie Maisie eine große Entwicklung durchmacht.
    Die Nebencharaktere und ihre jeweilige Rolle in der Geschichte fand ich überzeugend gemacht. Besonders mochte ich Serena, Adam oder Marnie, wie sie Maisie zur Seite stehe und vor allem, was Adam in ihrem Leben verändert. Immer wieder wird auch die Beziehung von Chirag und Maisie thematisiert, wo es einige Probleme gibt und sich Maisie unwohl fühlt.
    Der Schreibstil hat mir größtenteils gut gefallen, Maisies Sichtweise fand ich toll dargestellt, aber teilweise war das Buch doch etwas langatmig und konnte mich nicht komplett fesseln.

    Fazit :
    Ein bewegendes und überzeugendes Buch über Selbstfindung und -akzeptanz nach einem schlimmen Unfall, der für die Protagonistin alles verändert.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Schlauris avatar
    Schlaurivor 9 Monaten
    Rezension zu Faceless

    Autor: Alyssa Sheinmel
    Verlag: Hanser Verlag
    Genre: Jugendbuch
    Preis:18,00 €
    Seitenzahl: 352 Seiten

    Vorab: Vielen Dank an den Hanser Verlag für das Rezensionsexemplar

    Inhalt

    Maisie ist sportlich, relativ beliebt bei ihren Klassenkameraden, hat einen festen Freund und eine beste Freundin. Sie führt ein ganz normales Teenager Mädchen Leben, geht mit ihrem Freund aus, Quatscht über alles mit ihrer besten Freundin und ist sportlich super begabt. Ihr großes Talent: Rennen. Maisie kann rennen, laufen wie kein zweiter. Nichts fällt ihr leichter.

    Doch dann passiert Maisie ein Unfall, den man kaum fassen kann, ausgerechnet beim Laufen. Bei ihrem alltäglichen Runden drehen wird Maisies Gesicht durch einen Blitzeinschlag und dem dadurch entstandenen Elektrobrand, für immer zerstört. Die Verbrennungen sind so schlimm, dass ganze Teile ihres Gesichts von Spezialärzten entfernt werden müssen.

    Faceless.

    Masie, fühlt sich nach der Transplantation nicht mehr wie sie selbst. Sie hat ihre eigene Identität verloren - Schämt sich, vor ihrem Freund, ihrer besten Freundin und all den anderen aus der Schule.

    Jetzt gibt es nur noch die Frage: Wer ist Maisie nach dem Unfall? Wer ist Maisie 2.0.?

    Meine Meinung
    Mich hat die Geschichte von Maisie sehr bewegt. Denn was bleibt einem wenn man das eigene Gesicht verliert? Man schaut täglich in den Spiegel, checkt Haare, Make-up, betrachtet sich und man weiß genau:

    das bin ich.

    Aber wie ist es in den Spiegel zu gucken und das eigene Gesicht nicht wieder zu erkennen? Als würde eine Fremde in den Spiegel schauen.

    Maisie nimmt den Leser mit auf die Suche nach sich selbst und nach ihrer eigentlichen Identität. Man geht den Weg mit ihr gemeinsam, leidet und fühlt mit ihr. Ab und zu verliert sich Maisie auch sehr in ihrem Selbstmitleid, was zwar verständnisvoll ist aber auch einfach teilweise eher anstrengend wurde. Sie hat zunehmend schlechte Laune lässt diese, an den Menschen aus, die nur das Beste für sie wollen.

    Maisie hat einfach das Gefühlt, dass keiner sie so richtig verstehen kann und hasst es wenn andere von „ihrem Glück“ reden, dass sie am Leben ist und eine Gesichtstransplantation erhalten konnte. Doch durch die Gruppentherapie, zu der sie ihre Mutter schleppt, merkt Maisie , dass sie nicht alleine da steht und lernt mit ihrem Schicksal umzugehen.

    Unglaublich mitreißend, weil ich dieses Thema einfach sehr spannend und auf eine Weise auch faszinierend finde. Man kann sich kaum vorstellen wie es sein muss nach 16 Jahren sein eigenes Gesicht zu verlieren und damit den Indikator, mit dem man die meisten Menschen ausmacht. Man behält sich (neben den Haaren) von den meisten Menschen die Augenfarbe, Nasenform oder die Lippen und Maisie muss nun ihr eigenes Gesicht komplett neu kennenlernen. Genau das war es, was mich so an der Geschichte fasziniert hat, Maisie auf den Weg zu begleiten ihr „neues ich“ zu finden.

    Was mir leider nicht so ganz gefallen hat, sind die Längen im Buch, die immer wieder vorkommen und man das Gefühl hat, dass Maisie´s Entwicklung nur sehr zögerlich voran geht und auch ihre Launen werden zunehmend anstrengender im Buch.

    Fazit
    Dieses Buch ist genau deshalb so schön, weil es eine Geschichte ist, die einen anregt sich über Themen Gedanken zu machen, die eben nicht alltäglich sind. Mit denen man vielleicht auch noch gar nicht in Berührung gekommen ist.

    Mich hat die Geschichte bewegt und fasziniert, daher gibt es klare 4 von 5 Sternen.

    ✰✰✰✰







    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Zoey_l_booknerds avatar
    Zoey_l_booknerdvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein unglaublich bewegendes Buch! Man muss es unbedingt gelesen haben.
    Eine außergewöhnliche Geschichte um die eigene Identität

    Cover

    Das Cover ist zwar ziemlich schlicht gestaltet, aber trotzdem ist es mir wegen des Titels sofort ins Auge gesprungen und als ich dann den Klappentext gelesen habe, wusste ich, dass ich es lesen muss.

    Außerdem passt das Motiv auf dem Cover sehr gut zu der Geschichte, was mir immer wichtig ist.


    Schreibstil

    Das Buch liest sich sehr angenehm, auch wenn der Inhalt nicht leicht zu verdauen ist. Es liest sich schnell durch, aber trotzdem ist es nicht einfach eine Geschichte für zwischendurch, sondern viel mehr.

    Ich fand die Dinge, die Maisie lernt und einsieht im Buch sehr gut formuliert sind und sie bleiben einen im Kopf hängen.


    Charaktere

    Die Charaktere sind ein sehr wichtiger Punkt in diesem Buch und besonders sind ihre Entwicklungen sehr bedeutend.

    Besonders Maisie verändert sich sehr stark. Am Anfang war sie ein  ganz "normales" Teenager-Mädchen und hatte schon ihr halbes Leben geplant und nicht daran gedacht, dass sowas wie ein Unfall dazwischen kommen könnte. Als das passiert wird dadurch ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt und sie ist völlig überfordert mit der ganzen Situation.


    Ihre Familie  ist leider auch keine große Hilfe, weil ihre Eltern eigentlich nur streiten und Maisie füllt sich von ihnen nicht verstanden und denkt, dass sie sie nicht mehr lieben, weil sie nicht mehr aussieht wie ihre Tochter.

    Dann sind noch ihre Freunde und ihr Freund da, aber die meisten wenden sich von ihr ab, weil sie mit Maisies Situation nicht klar kommen. Ihr Freund Chirag, ein sehr logisch denkender Typ, ist zwar bei ihr und hilft ihr, aber das tut er nur, weil er denkt, dass er nicht Schluss machen kann mit ihr. 

    Die einzige die für Masie da bleibt ist ist ihre beste Freundin, die ich sehr gerne mag.

    Später kommen in dem Buch noch andere Personen dazu und besonders eine wird davon sehr wichtig für Maisie und ich finde diese Person von Anfang an unglaublich sympathisch und toll.

    Alle Charaktere in dem Buch wirken wie aus dem Leben geschnitten und das hat gut zu dieser Geschichte gepasst, weil sie auch sehr stark mit der Realität zusammen hängt.

    Geschichte 

    Die Geschichte zeigt zunächst einen schönen und gewöhnlichen Morgen und Maisie läuft wie jeden morgen draußen eine Runde. Man weiß, dass etwas schreckliches passieren wird und dann als es geschieht, ist man trotzdem geschockt.

    Es trifft einen wie ein Fausthieb, als man erfährt, wie Maisie durch diesen Unfall zugerichtet wurde und sie kommt damit garnicht klar und verzweifelt beinahe komplett. Aber Maisie ist eine starke, kämpferische Person und hat noch nie einfach so aufgegeben, also kämpft sei sich durch und kommt nach einiger Zeit aus dem Krankenhaus raus.

    Sie wird schon bald wieder mit dem Alltag und der Schule konfrontiert, aber alles ist komplett anders und sie erkennt sich nicht mehr wieder als die "alte" Maisie. Sie versucht wieder so wie früher zu werden, aber sie muss lernen, dass das nicht funktioniert...

    Die Geschichte ist die ganze Zeit über spannend und ich wollte das Buch einfach nicht aus der Hand legen, weil es sososo gut war.

    Es war besonders am Anfang jedoch auch sehr traurig und bedrückend, das ein oder andere Mal habe ich eine Träne vergossen, aber nicht nur, weil es so schrecklich war, sondern auch schön zum Teil.

    Ich denke, dass ist eine dieser Geschichten, die man einfach gelesen haben muss, damit man versteht, was sie aussagen will. Ich kann euch sagen, dass es eine unglaublich wichtige und wahre Aussage ist, die jedem etwas zeigt.

    Fazit

     Ich denke es wird niemanden wundern, dass das Buch von mir 5 von 5 Sternen bekommen wird. Ich bin absolut begeistert und bitte euch darum dem Buch mal eine Chance zu geben, weil es ein sehr wichtiges Thema behandelt, was uns alle etwas angeht.

    Ich bedanke mich sehr bei dem Hanser Verlag dafür, dass sie mir das Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt haben!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Katzyjas avatar
    Katzyjavor einem Jahr
    Aufwühlend und berührend!


    Maisie ist eine Sportbegeisterte Jugendliche. Sie hat super Noten, ist fleißig und ehrgeizig, etwas Nerdig aber eigentlich ganz normal. Seit einer Weile hat sie sogar einen festen Freund mit dem sie bald zum Abschlussball gehen wird. Zumindest war das ihr Plan, doch als sie morgens zum Laufen geht, beginnt es zu Gewittern. Der Blitz schlägt in einen Baum ein, der eine Oberleitung mitreißt. Funken. 
    Dann wacht Maisie auf und plötzlich ist alles anders.
    Als sie aufwacht, ist sie nicht mehr sie selbst, denn ein Teil ihres Gesichts fehlt, kaum auszudenken was sie durchmachen muss, nicht nur die schmerzen, sondern auch die Tatsache, das sie von nun an das Gesicht einer Toten trägt. Beim Lesen war ich so sprachlos, das ich das Buch sehr oft zur Seite gelegt habe. Die Geschichte hat mich sehr mitgenommen. Natürlich habe ich schon mal davon gehört, das es so was wie eine Gesichtstransplantation gibt, aber sich in die Lage einer betroffenen Person hinein zu versetzen und sich mit dem Thema länger auseinanderzusetzen ist doch was ganz anderes. Immer wieder wird im Buch erwähnt


    "Wer wohl alles >Gesichtstransplantation< gegoogelt hat?"


    und ich gehörte dazu. Danach brauchte ich allerdings eine erneute Pause. Maisies Geschichte hat mich mit ihr hoffen, bangen und neuen Mut finden lassen. Anfangs spürt man ihre Hoffnungslosigkeit in jeder Seite und sie verfluchte alle die mit ihrem Schicksal "Stark" geworden sind. Doch auch sie gewinnt an stärke. 


    Ganz große Klasse finde ich dabei ihre beste Freundin! So eine Freundin braucht jeder, sie bemitleidet Maisie nicht, sondern macht so weiter wie vorher, als wäre Maisie nie weggewesen und vermittelt ihr so ein wenig "Normalität" in ihrem Kampf zu ihrem neuem Ich.
    Absolut Lesenswert, aufwühlend und berührend!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Soley-Laleys avatar
    Soley-Laleyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wir begleiten Maisie auf eine Reise sich selbst zu akzeptieren. Nicht ihren Körper, ihre Haare oder ihr Gesicht, sondern ihr Inneres Ich.
    Ein Buch wie dieses liest man nicht nur, man fühlt es und spürt es

    Meinung

    Selten hat mich ein Buch so zu tränen gerührt wie dieses hier. Schon auf den ersten Seiten musste ich so sehr weinen, dass ich vor lauter Tränen nichts mehr erkennen konnte. Faceless ist ein besonderes Buch, was durch seine emotionale Schreibweise hervorsticht. Alyssa Sheinmel hat eine Protagonistin erschaffen, die nicht nur eine Person auf dem Blatt Papier ist, nein Maisie ist viel mehr. Sie ist echt und kein bisschen Perfekt, was sie in meinen Augen umso authentischer macht. Wir begleiten sie auf ihrem Weg zurück ins Leben, aber nicht nur das. Wir begleiten sie auf eine Reise sich selbst zu akzeptieren. Nicht ihren Körper, ihre Haare oder ihr Gesicht, sondern ihr Inneres Ich.

    Dieses Buch hat mich nicht nur zum weinen gebracht, es hat mir gezeigt wie sehr wir doch vom äußeren ausgehen. Ich kann selbst (leider) nicht sagen, dass ich nie Menschen angestarrt hätte die anders aussehen. Nun aber nehme ich vieles anders wahr.

    Ich kann nicht ausdrücken, wie sehr mich dieses Buch gepackt hat. Es waren die Worte, die Handlung und vor allem die Charaktere. Maisie, ihre Eltern und Freunde, alle waren auf ihre ganz eigene Art und Weise antreibend für die Story. Ich hatte, anders bei anderen Büchern, hier das Gefühl das die Handlung nicht auf höchst touren Läuft. Was auf keinen Fall schlecht war, viel mehr hat es Faceless eine Ernsthaftigkeit gegeben die viele Jugendromane nicht haben. Eine Verletzung, ob nun physisch oder psychisch, heilt nicht innerhalb weniger Wochen. Und hier wurde dies sehr deutlich durch die großen Zeitspannen verdeutlicht. Nach und nach hat sich Maisie entwickelt und gelernt wie es ist ein Mädchen ohne ein richtiges Gesicht zu sein. Und dabei verstanden, dass ein Gesicht nicht eine Identität ausmacht.

    Auch jetzt noch, kann ich es schwer in Worte fassen wie unheimlich gut mir dieses Buch gefallen hat. Faceless zeigt einem wie Unfair das Leben manchmal verlaufen kann. Den einen Tag ist man eine Einserschülerin die in der Laufmannschaft ist und gute Chancen auf ein Stipendium hat, und dann eine blöde Entscheidung im Regen Laufen zu gehen und wusch alles vorbei. Aber man muss das Leben trotzdem lieben und nicht aufgeben. Schlimme Sachen können passieren, aber diese sollten nicht dein ganzen Leben bestimmen dürfen.


    Cover

    Das Cover passt perfekt zu diesem wundervollem Buch. Es ist schlicht und einfach gehalten, aber es sagt so vieles aus.


    Fazit

    Ich vergebe Faceless 5 Punkte und ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen. Ein Buch wie dieses liest man nicht nur, man fühlt es und spürt es. Mich jedenfalls hat es sogar noch Tage nach dem beenden der letzten Seite sehr zum nachdenken gebracht.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    guggiies avatar
    guggiievor einem Jahr
    Tolles Buch mit einem schwierigen Thema.

    Maisie ist hübsch, gut in der Schule, beliebt, hat den perfekten Freund und bereits das schönste Kleid für den anstehenden Ball.
    Doch leider wird sich vieles bald ändern. Denn eines Tages wird Maisie bei einem unglücklichen Unfall schwer verbrannt und verliert teilweise ihr Gesicht.
    Im Krankenhaus gelingt es den Ärzten durch eine Gesichts Transplantation Maisies Gesicht wieder einigermaßen herzustellen.
    Doch kann man sein Leben einfach so weiter leben, wenn man das Gesicht eines Fremdes trägt?

    Die Thematik fand ich unglaublich interessant. Und obwohl es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt, wurde das Thema wirklich gut und verständlich umgesetzt. Man begleitet so Maisie vom Unfall über die Transplantation bis hin wie sie sich wieder in den normalen Alltag kämpft. „Faceless“ war ein Buch, bei dem ich manchmal sehr lange nachdachte, wie es mir  in dieser Situation gehen würde. Und auch nach dem beenden das Buch lässt es mich manchmal nicht los.
    Weil es sehr viele Fragen aufwirft, vor allem wie sowas auf die übrige Gesellschaft wirkt. Anfangs hat man Maisie die ihren Verlust noch nicht so ganz realisieren kann und sich schwer tut ihre Situation zu akzeptieren. Sie schämt sich für ihr aussehen und blockt jeden ab und will nicht, dass ihr Freund und ihre Freunde sie so sehen. Doch ihre Eltern bemühen sich um einen normalen Alltag und zwingen sie irgendwann sich der Welt zu stellen und wieder in die Schule zu gehen. Und schon beginnt der Spießrutenlauf. Obwohl die Schüler über den Unfall Bescheid wissen, behandeln Sie Maisie eher als eine Aussätzige. Können ihr kaum in ihre Augen sehen und haben für Sie auch keinen Platz mehr in der coolen Clique.
    Und auch diesen Punkt fand ich sehr authentisch. Weil es wahrscheinlich in den meisten Fällen eben normal ist dass Außenstehende so reagieren. Da merkt man auch schnell wie oberflächlich manche Beziehungen doch sind.
    Klar kann man es verstehen, dass es auch schwierig ist wenn man nicht weiss wie man mit solch einer Situation umgehen soll, aber ist ein Mensch dann auch gleich weniger Wert? Und dieses Gegensätzliche wurde sehr gut dargestellt in dem Buch.
    Gut war auch das Maisie sich mit Zeit verändert hat und auch erwachsener wirkt als zu Beginn. So lernt sie mit der Situation umzugehen und auch das beste daraus zu machen.


    Für mich war es wirklich ein sehr gelungenes Buch mit einem Thema, das zwar nicht alltäglich aber doch wichtig ist. Trotz dem jugendlichen Touch verliert die Geschichte hierbei auch nicht die Ernsthaftigkeit.
    Eine bewegende Geschichte mit einer starken Protagonistin. Das Buch lässt einen so schnell nicht los.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    buecherkompasss avatar
    buecherkompassvor einem Jahr
    FACELESS. ALYSSA SHEINMEL.

    INHALT

    Maisie ist Läuferin und nicht nur das: sie ist die beste Läuferin ihrer Schule. Täglich arbeitet sie an ihrer Technik, ihrer Ausdauer, ihrem Laufstil.

    Bis ein Schicksalsschlag alles verändert.

    Als Maisie an jenem Tag das Haus verlässt, um ihre tägliche Runde zu drehen, rechnet sie wohl kaum damit, dass dieser Tag alles ändern wird.

    Dass dieser Tag ihr bisheriges Leben in Stücke reißen wird.

    Dass sie im Krankenhaus erwachen wird…

    …und ein Teil von ihr fehlt.

    Und doch ist das die Realität, mit der Maisie nach ihrem Unfall konfrontiert wird. Langsam muss sie lernen mit ihrem Schicksal umzugehen, mit ihren neuen Unzulänglichkeiten, mit einem veränderten Äußeren und schließlich und vor allem: Mit einem neuen Ich.

    MEINUNG

    Es ist kaum auszudenken, was die Protagonistin von Faceless ertragen muss. Ihr Leben lang erbringt Maisie Höchstleistungen. Sie ist intelligent und heimst die besten Noten in ihrer Klasse ein; sportlich und die beste Läuferin an ihrer Schule; ehrgeizig und zwar so sehr, dass ihr Gruppenarbeiten zuwider sind.

    Durch ihren Unfall verliert sie nicht nur einen Teil ihres Gesichts, sondern auch einen Teil ihrer selbst.

    Doch wie findet man sich in einem Leben zurecht, dass dem Leben, welches man gewohnt ist nicht einmal annähernd gleicht?

    Wie erträgt man den Anblick des eigenen Spiegelbildes, wenn aus diesem ein fremdes Gesicht hervorlugt?

    Und wie geht man mit Familie, Freunden und Bekannten um, wenn diese einen plötzlich wie einen Aussätzigen behandeln?

    Nach ihrem Unfall sieht sich Maisie mit unzähligen Fragen und Problemen konfrontiert. Ein Normal gibt es für sie nicht mehr. Die Norm hat sie schon lange überschritten.

    So eine Geschichte liest sich alles andere als leicht und doch hat es die Autorin Alyssa Sheinmel geschafft, dass ich das Buch gerne zur Hand genommen habe. Dass Handlung und Protagonistin mich fesseln konnten und dass ich aus Maisies Geschichte etwas mitnehmen konnte.

    Selten packt mich ein Buch von der ersten Seite an – hier war das jedoch definitiv der Fall. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich Maisies Entwicklungen mitverfolgt, mit ihr gehofft und gebangt, um das was kommen möge.

    Maisie ist eine starke und dennoch authentische Protagonistin. Nur so funktioniert die Geschichte und sie funktioniert sogar sehr gut.

    Nach dem Buch bin ich um einige Erkenntnisse und eine wunderbare, wenn auch traurig-tragische, Geschichte reicher.

    Von mir gibt es eine absolute Kauf- und Leseempfehlung.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Darcys avatar
    Darcyvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Geschichte darüber, wie das Leben auch nach den schwersten Schicksalsschlägen weitergeht.
    Kommentieren0

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Wie wichtig ist das Aussehen? Ein bewegender Jugendroman über Freundschaft, Familie, und die Suche nach der eigenen Identität

    „Behutsam und feinfühlig … Protagonistin Maisie ist in ihrer Wut und Verzweiflung absolut authentisch.“ Katja Eßbach, NDR.de, 12.01.18
    „Ich mache Alyssa Sheinmel ein Riesenkompliment für diese außerordentliche Geschichte, die man jedem Menschen nur sehr empfehlen kann: Auch Erwachsene werden zu diesem Thema viel diskutieren und nachdenken können!“ Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien, März 18

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks