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Amelie_Breton

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Eine große Liebesgeschichte an der ungezähmten Küste der Normandie.
Ein dramatisches Schicksal.
Ein geheimer Briefwechsel.
Eine Frau zwischen zwei Männern.

Wer möchte mir auf eine Reise in die Goldenen Zwanziger folgen? In eine Zeit, in der sich Technologie und Gesellschaft in starkem Wandel befanden und in der mutige Frauen versuchten, die damals noch immer vorherrschenden Konventionen abzuschütteln, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen, auch in der Liebe …

Zum Inhalt:
Berlin – Cabourg, 1928. Emma führt das unbeschwerte Leben einer jungen Frau der besseren Berliner Gesellschaft, bis ein tragischer Schicksalsschlag alles verändert. War der Tod ihrer Mutter ein Selbstmord? In der Hinterlassenschaft findet Emma eine Schatulle mit Liebesbriefen eines Unbekannten aus der Normandie. Sie beschließt, ihm zu schreiben, um mehr zu erfahren. Doch statt des Fremden antwortet dessen Sohn Paul. Damit beginnt ein ungewöhnlicher Briefwechsel, der beide zunehmend berührt. Aber Emma ist verlobt, und die Hochzeit rückt näher. Ein Treffen in Cabourg soll Klarheit bringen, doch es verläuft völlig anders, als erwartet …

Leseprobe


"Eine Geschichte zum Dahinschmelzen und Mitfiebern, einfühlsam erzählt."
Buchsalon




Zur Autorin:
Amélie Breton hat bereits mehrere erfolgreiche Romane geschrieben. Sie verbrachte einige Zeit in verschiedenen europäischen Ländern, doch ihr Herz schlug von jeher für Frankreich.

Bis Sonntag, den 24. August könnt Ihr Euch bewerben!
Was ist Euch in der Liebe besonders wichtig: Freundschaft, Sicherheit oder Leidenschaft? Oder etwas ganz anderes? Wer mir das bis zum 24. August verrät, hat Chancen auf einen Buchgewinn. Der Fischer-Verlag stellt uns freundlicherweise 25 Exemplare zur Verfügung. Voraussetzung hierfür sind eine aktive Beteiligung und eine abschließende Rezension. Viel Erfolg!

Ich bin sehr gespannt auf Eure Antworten und freue mich auf diese Leserunde!

Eure
Amélie Breton

Buch: Die Liebenden von Cabourg

TochterAlice

vor 3 Jahren

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Wie toll - "Die Liebenden von Cabourg" hier in einer Leserunde! Dieses Buch lockt mich so sehr, dass ich es bereits seit mehreren Monaten auf meiner Wunschliste habe: es klingt wunderbar spannend, dabei poetisch und vielversprechend.
Liebe hat für mich sehr viel mit Achtung zu tun, mit Wertschätzung und mit Erfüllung - letzteres kann dann auch zu Leidenschaft führen! Überhaupt nichts zu tun haben sollte Liebe mit Besitzergreifen, Hörigkeit, Ausnutzen und mit irgendwelchen Machtspielen!

Dreamworx

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Das Buch besitze ich schon und wenn es zeitlich klappt, dann mache ich gern bei der Leserunde mit...:)

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Smberge

vor 3 Jahren

2. Leseabschnitt: S. 86 - S. 198 (I Kapitel 12 - 23)
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Durch diesen Abschnitt bin ich nur so durchgeflogen, die Geschichte hat mich wirklich gefangen genommen.
Es ist einfach schön zu lesen, was für ein gutes Team Emma und Paul abgeben, ohne sich wirklich zu kennen. Beide haben von ihrer Seite aus mit den Nachforschungen begonnen und die ersten Erkenntnisse zeigen ja deutlich, dass es wirklich einige Hinweise darauf gibt, das Josephine einen Kurschatten hatte. Heftig finde ich es, dass der Arzt Josephines Ehemann davon berichtet hat. Man bekommt auch in der Art wie Alexander mit Emma umgeht, das Gefühl, dass die Frauen nicht wirklich als eigenständige Personen angesehen werden, sondern nur als Anhängsel ihrer Männer. Selbstverständlich informiert der behandelnde Arzt den Ehemann über den Kurschatten der Frau, Emma darf sich die Heldengeschichten von Alexander anhören, ohne dass er sich wirklich für sie zu interessieren scheint, Frauen, die selbst für ihren Lebensunterhalt aufkommen müssen gelten als unanständig. Was ist das für ein Leben im Vergleich zu unserem heute.
Die Nachforschungen sind wirklich spannend. Zu gerne würde ich wissen, was es mit diesem geheimnisvollen Buch auf sich hat. Wahrscheinlich geht es dabei ja nicht um den Reiseführer von Berlin, den Paul an Emma schickt, sondern wirklich um persönliche Aufzeichnung von Josephine. Ich dachte dabei immer an eine Art Tagebuch.
Gut gefallen hat mir auch die Begegnung mit dem Reporter Kiesewetter, der Emma die Augen für das Elend der Armen geöffnet hat. Dieses Gespräch war ja wohl auch ausschlaggebend für den Besuch bei Frau von Rochow, bei dem Emma doch einiges von dem geheimen Leben ihrer Mutter erfahren hat. Ich bin mal gespannt, ob der Grund ihres Selbstmords in ihren geheimen Aktivitäten lag oder eher in der Liebschaft zu Gustave?
Geheimnisvoll ist auch das Johanns Verbot, dass Emma weiterhin Kontakt zu Paul unterhält. Ich glaube auch langsam, dass er mehr über die Vergangenheit seiner Mutter.
Also, es bleibt spannend, ich lese dann mal weiter.

Smberge

vor 3 Jahren

3. Leseabschnitt: S. 198 - S. 315 (I Kapitel 24 - 37)
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vienna schreibt:
toll fand ich die szene, als therese mit hinter dem rücken verschränkten armen vor paul auftaucht und man dachte, oha, sie gibt ihm doch den brief. und dann war es nur eine apfeltarte. *lach*

Stimmt, diese Szene hatte eine gewisse Ironie. Ich hatte so gehofft, dass das vermurkste Treffen zwischen Paul und Emma durch den Brief noch geheilt werde kann, aber dann stellt sich Therese zwischen die beiden und gibt den Brief nicht weiter. Stattdessen scheint sie Paul mit ihrer alten Liebe zu bedrängen. Man hofft so, dass die beiden zueinander finden, aber leider gibt es immer wieder Zwischenfälle, die das verhindern. Erst kommt Alexander auf die Terrasse, als Paul diese betritt, dann gibt Therese den Brief nicht weiter...., da wird die Geduld ganz schön auf die Folter gespannt.

Smberge

vor 3 Jahren

3. Leseabschnitt: S. 198 - S. 315 (I Kapitel 24 - 37)
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Oh je, wie dramatisch. Das Ende dieses Abschnitts hat mich richtig traurig gemacht. Endlich haben sich Emma und Paul ungestört getroffen und jetzt heisst es schon wieder Abschied nehmen, denn Emma Kuraufenthalt endet am nächsten Tag.
Der Anfang des Abschnitts war sehr aufschlussreich bzgl. der Geschichte der Mutter. Sie wollte ja anscheinend die Familie verlassen und hatte sich schon ein Platz im Frauenhaus reserviert. Was muss da vorgefallen sein, dass eine Frau aus den Kreisen zu so einem Schritt bereit ist? Wollte Gustave sie tatsächlich dort abholen? Was ist dann aber passiert, hat sie Angst vor ihrer eigenen Courage bekommen und einen Rückzieher gemacht? Ich bin wirklich gespannt, ob diese Frage noch geklärt wird und ob dieses Geschehen ein Grund für den frühen Tod der Mutter war.
Ich hoffe wirklich, dass Emma einen Weg findet, der Hochzeit mit Alexander zu entgehen. Alexander ist so oberflächlich, ich glaube er sieht in Emma keine Frau, die er liebt, sondern nur ein Schmuckstück, das wahrscheinlich auch wieder gut, für seine Karriere ist.
Bezeichnend fand ich die Szenen in denen Alexander Emma eine teuren Strauss Blumen schenkt, während Paul mit einem süssen Strauss Gänseblümchen kommt, den er wahrscheinlich noch selber gepflückt hat und der nicht Reichtum sondern wahre Liebe ausdrückt. Hier kommt sehr viel über die Charaktere der beiden Männer zu Tage.
Ich möchte mir gar nicht vorstellen, in welche Situation Emma jetzt nach Berlin zurückkehrt. Alles läuft jetzt auf die Hochzeit mit Alexander hinaus, sie liebt einen anderen Mann, der nicht wirklich vermögend ist und daher wahrscheinlich keine "Gute Partie". Ich möchte nicht wissen, was es damals für ein Skandal war, eine Hochzeit platzen zu lassen. Dazu kommt noch Emmas nervöses Asthma, dass sich wahrscheinlich unter diesen Bedingungen verschlechtern wird.
Also, ich lese dann mal weiter, um hoffentlich möglichst bald Antworten zu bekommen auf diese Fragen.

Smberge

vor 3 Jahren

4. Leseabschnitt: S. 316 - S. 406 (Teil II Kapitel 1 - 7)
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Als ich diesen Abschnitt beendet habe dachte ich mir, oh je, jetzt ist Emmas bisherige Welt aus den Fugen geraten. Sie wird jetzt von ihrem Vater in einen goldenen Käfig gesperrt. Wie soll sie noch Alexander heiraten, nachdem er sie bei ihrem Vater beschwert hat und das der Grund war, warum sie nur in Begleitung das Haus verlassen durfte? Emma wird hier nicht als erwachsene Frau behandelt, sondern wie ein unvernünftiges Kind. Man merkt einfach, dass Alexander keine Partnerin an seiner Seite haben will, sondern nur ein hübsches Püppchen zum Repräsentieren, eine eigenen Meinung ist nicht gewünscht. Ihm kommt nicht einmal die Idee, dass Emma da andere Ansichten hat.
Ich frage mich die ganze Zeit, wie es jetzt mit Margarete weitergeht. Es wird wahrscheinlich kaum möglich sein, dass sie sich in ihrem Alter nach einer Entlassung eine neue Stelle sucht, oder? Was hat sie für Möglichkeiten ihr Überleben zu sichern? War das wirklich möglich, eine Angestellte so einfach rauszuwerfen, die Frau steht ja wirklich vor dem Nichts? Sie hat wahrscheinlich am meisten unter den Folgen von Emmas Ungehorsam zu leiden, aber Emma schein sich darüber keine Gedanken gemacht zu haben, als die Frau von Rochow aufgesucht hat.
Ich hatte ja schon die Befürchtung, dass Margarete Probleme mit Emmas Vater bekommt, als sie Emma die Haare abgeschnitten hat. Bei dieser Aktion hatte ich das Gefühl, dass Emma jetzt aufgewacht ist. Die abgeschnittenen Haare waren ein richtiger Befreiungsschlag aus ihrem bisherigen Leben. Alexanders Reaktion war voraus sehbar, für ihn sind kurze Haare bei einer Frau unvorstellbar. Kurze Haare scheinen für ihn richtig unanständig zu sein. Die Reaktion ist heute wirklich unvorstellbar.
Nach diesen Ereignissen kann ich mir gut vorstellen, dass Emma jetzt zu Paul fährt und die Hochzeit platzen lässt. Schade, dass das mit dem Anrufen nicht klappt, Emma bräuchte jetzt dringend eine Nachricht von Paul. Er scheint für sie in ihrer Situation so etwas wie der letzt Rettungsanker zu sein.
So, jetzt starte ich mal mit dem Finale

Smberge

vor 3 Jahren

5. Leseabschnitt: S. 406 - Ende (II Kapitel 8 - 18)
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Mensch, der Abschnitt war aber noch sehr dramatisch. Der Streit zwischen Emma und ihrem Vater, der jetzt seine ganze Familie verloren hat, die aufgelöste Verlobung zwischen Emma und Alexander. Ich hatte ja schon gedacht, die ganze Geschichte nimmt ein böses Ende, als Johann Emma schrieb, Paul sei ihr Bruder, das konnte einfach nicht wahr sein. Aber möglich wäre es schon gewesen, denn wir hatten ja keinen Hinweise, ob die Geschichte gut oder schlecht ausgeht.
Gut, dass das Buch wieder aufgetaucht ist und wir erfahren haben, das die beiden keine Geschwister sind.
Die Autorin hat hier die Spannung geschickt bis zur letzten Seite aufrecht erhalten. Bevor wir erfahren habe, dass Emma und Paul geheiratet habe, schwenkt die Handlung wieder in die Gegenwart und mir müssen fast bis zur letzten Seite warten, bis wir erfahren, dass Emma und Paul auf Gut gelebt haben, Paul nur inzwischen leider schon verstorben ist. Das ist zwar auch traurig, aber zumindest haben die beiden zusammen in einer glücklichen Beziehung gelebt und auch gemeinsame Kinder.
Auch die gute Thereza hat bei den beiden gelebt und ist nicht im Armenhaus gelandet. Die Gute hat mir wirklich leid getan, sie schien mir ein herzensguter Mensch zu sein und hat Josephines Unglück erlebt. Ich glaube, sie wollt nur verhindern, dass Emma das gleiche Schicksal erleiden muss.
Herrmann Pfeiffer ist hier wirklich der Böse in dieser Geschichte. Jetzt hat er nicht nur seine Frau in den Tod getrieben und seinen Sohn vergrault, auch die Beziehung zu seiner Tochter hat er zerstört. Er steht jetzt eigentlich alleine da.

Die Geschichte ist wirklich eine runde Sache und mit hat die Lektüre wirklich Spass gemacht. Die Rezension folgt hoffentlich noch heute, ansonsten in den nächsten Tagen.

Smberge

vor 3 Jahren

Euer Fazit / Rezension

Toll, dass ich hier dabei sein durfte. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Hier meine Rezension. http://www.lovelybooks.de/autor/Amélie-Breton/Die-Liebenden-von-Cabourg-1101337550-w/rezension/1117597675/

Amelie_Breton

vor 3 Jahren

Euer Fazit / Rezension

Smberge schreibt:
Toll, dass ich hier dabei sein durfte. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Hier meine Rezension. http://www.lovelybooks.de/autor/Amélie-Breton/Die-Liebenden-von-Cabourg-1101337550-w/rezension/1117597675/

Ganz lieben Dank für Deine Leseeindrücke und für diese wunderbare Rezension!

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