Amélie Duval Süße Beute

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Inhaltsangabe zu „Süße Beute“ von Amélie Duval

Erotische Liebesgeschichte, bei der auch die Romantik nicht zu kurz kommt! Frankreich, 1740: Roy Flannigan, Captain der Southern Star, hält nicht viel von Frauen, von Liebe noch weniger. Als er mit seinen Piraten eine Brigg mit Passagieren entert, lässt er die Männer auf hoher See aussetzen. Die Frauen nimmt er gefangen, um sie auf dem Sklavenmarkt von Tanger zu verkaufen. Während eines heftigen Sturms fällt sein Blick zufällig auf die eher unscheinbare Isabelle. Obwohl er sich dagegen wehrt, giert sein Körper danach, sie zu besitzen. Als er seinem Verlangen nachgibt und sie als seine Beute beansprucht, wird die junge Frau in einen gefährlichen Strudel aus Lust und Leidenschaft gerissen. Denn während er sie zu seiner Hure macht, setzt sie ihr Herz aufs Spiel … LESEPROBE In diesem Moment hasste sie ihn mit jeder Faser ihres Herzens, und nur mit Mühe hielt sie die Tränen zurück. Er sollte nicht merken, wie sehr er sie verletzt hatte. „Lieber lasse ich mich von Euren Männern besteigen, als weiter von Euch besudelt zu werden.“ Sie versuchte, das Zittern in ihrer Stimme zu unterdrücken. „Ach wirklich?“, entgegnete er leise und gefährlich. Sie reckte das Kinn. „Ja.“ „Nun …“ Nachdenklich griff er nach seiner Gabel und spielte damit herum. „Vielleicht kette ich dich tatsächlich unter Deck an und lasse meine Männer auf dich los. Dann sehe ich dabei zu, wie sie dich auf jede erdenkliche Weise ficken. Das könnte höchst vergnüglich werden!“, schloss er mit rauer Stimme. „Der Gedanke erregt Euch“, stieß Isabelle hervor, als sie seinen dunklen Blick sah. „Ihr seid ein Schwein!“ Ehe sie sich versah, sprang er auf und war mit wenigen Schritten bei ihr. Als er sie packte, spürte sie seine Erektion an ihrem Bauch. „Schwein!“, fauchte sie noch einmal. Mit einem grimmigen Ausdruck sah er auf sie herunter. „Du hast wenig Ahnung von Männern“, murmelte er. „Und Ihr von Frauen!“, erwiderte sie und stieß ihm das Messer, das sie vom Tisch genommen hatte, in den Oberarm. Fluchend ließ er sie los, torkelte einen Schritt zurück. Überraschung machte sich auf seinem Gesicht breit. Dann brach er in Lachen aus und zog mit einem Ruck das Messer heraus. Es fiel klirrend auf den Boden. „Damit wolltest du mich erstechen?“ Grob riss er ihren Kopf zurück, gleichzeitig zog er sein Entermesser und hielt es ihr an die Kehle. „Versuch es lieber hiermit, Liebes“, flüsterte er ihr ins Ohr.

Kleines erotisches Schmankerl für zwischendurch

— Thommy28

Eine schöne Erotische Liebesgeschichte - die Wortwahl und Ereignisse passen gut in diesen historischen Roman! Warte auf die Fortsetzung!

— Sonne11

Eine erotische Kurzgeschichte mit historischem Hintergrund und etwas Gewalt, was dem ganzen einen realistischen Anstrich gibt.

— Sick

Eine ganz solide Leistung für dieses Genre mit abwechslungsreicher Erotik, die Handlung ansich bleibt aber recht "platt" und ist ausbaufähig

— MissTalchen

Klasse geschrieben! Glaubwürdige Figuren, Erotik fürs Kopfkino und trotzdem sehr romantisch! Ich sag nur Captain Roy Flannigan ...

— LadyVince

Stöbern in Erotische Literatur

Hemmungslos Real

Das Buch wurde zum Ende hin immer besser.

VanessaStma

Dirty, Sexy, Love

für zwischen durch eine wirklich tolle Geschichte. Sehr flüssig und schnell zu lesen.

MonikaWick2809

Trinity - Brennendes Verlangen

einfühlsam, emotional, bewegend - ein toller Abschluss mit kleinen Schönheitsfehlern

Freija

Du bist mein Feuer

Eine tolle Liebesgeschichte mit viel Gefühl, die sehr schnell gelesen ist, trotz der vielen Seiten.

niknak

Stefano

Guter Auftakt, mit leicht Luft nach oben <3

lisaa94

Deadly Ever After

Ein unglaublich spannendes und romantisches Buch, welches ich gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.

pia_liest

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "Süße Beute (erotische Liebesgeschichte)" von Amélie Duval

    Süße Beute

    AmelieDuval

    Frankreich, 1740: Roy Flannigan, Captain der Southern Star, hält nicht viel von Frauen, von Liebe noch weniger. Als er mit seinen Piraten eine Brigg mit Passagieren entert, lässt er die Männer auf hoher See aussetzen. Die Frauen nimmt er gefangen, um sie auf dem Sklavenmarkt von Tanger zu verkaufen. Während eines heftigen Sturms fällt sein Blick zufällig auf die eher unscheinbare Isabelle. Obwohl er sich dagegen wehrt, giert sein Körper danach, sie zu besitzen. Als er seinem Verlangen nachgibt und sie als seine Beute beansprucht, wird die junge Frau in einen gefährlichen Strudel aus Lust und Leidenschaft gerissen. Denn während er sie zu seiner Hure macht, setzt sie ihr Herz aufs Spiel … "Süße Beute" ist Teil 1 einer romantischen Liebesgeschichte mit explizit beschriebenen erotischen Szenen. Am 26. September kommt die Fortsetzung "Süße Qual". Auch zu Teil 2 wird es voraussichtlich eine Leserunde geben. Ich möchte mit euch gemeinsam ein kleines Experiment wagen und eine Turbo-Leserunde veranstalten. Keine Sorge: Turbo ist nicht die Lesezeit, sondern die Bewerbungszeit. Eigentlich ist es ganz einfach: Jeder, der sich heute bis 20 Uhr offiziell hier bewirbt und mir anschließend an meine E-Mail-Adresse amelieduval66@gmail.com seine E-Mail-Adresse schickt, erhält das eBook im epub, mobi oder Kindleformat. Bitte auch direkt angeben, in welchem Format ihr das eBook möchtet. Das war’s dann auch schon. :-) „Süße Beute“ ist nicht sehr lang. Jeder kann also lesen, wie und wann er möchte. Einzige Voraussetzung zum Mitmachen: Nach dem Lesen schreibt ihr eine Rezension, die ihr freundlicherweise überall dort postet, wo sie eures Erachtens auch gelesen wird (amazon, facebook, Blog, etc.). Link zum Buch: http://www.lovelybooks.de/autor/Am%C3%A9lie-Duval/S%C3%BC%C3%9Fe-Beute-erotische-Liebesgeschichte-1108376683-w/ Link zur Leseprobe bei amazon: https://www.amazon.de/dp/B00MXE61D6 Viel Glück! Amélie Duval

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    • 83

    AmelieDuval

    03. October 2014 um 18:29
  • historisch prickelnde Romance

    Süße Beute

    robberta

    02. October 2014 um 12:47

    Klapptext: Frankreich, 1740: Roy Flannigan, Captain der Southern Star, hält nicht viel von Frauen, von Liebe noch weniger. Als er mit seinen Piraten eine Brigg mit Passagieren entert, lässt er die Männer auf hoher See aussetzen. Die Frauen nimmt er gefangen, um sie auf dem Sklavenmarkt von Tanger zu verkaufen. Während eines heftigen Sturms fällt sein Blick zufällig auf die eher unscheinbare Isabelle. Obwohl er sich dagegen wehrt, giert sein Körper danach, sie zu besitzen. Als er seinem Verlangen nachgibt und sie als seine Beute beansprucht, wird die junge Frau in einen gefährlichen Strudel aus Lust und Leidenschaft gerissen. Denn während er sie zu seiner Hure macht, setzt sie ihr Herz aufs Spiel … Meine Meinung: Die Waise wird von ihrem Onkel auf Seereise geschickt. Das Schiff wird von Piraten geentert und die Frauen und Mädchen an Sklavenhändler verkauft. Der Schreibstil ist locker zu lesen. Gute Unterhaltung für zwischendurch. Eine kurzweilige, erotisch prickelnde und historische Romance auf 87 Seiten. Ich bin begeistert und warte sehnsüchtig auf den 2. Teil

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  • Süße Beute

    Süße Beute

    Tigerbaer

    Dank einer Buchverlosung durfte ich "Süße Beute" von Amélie Duval lesen. "Süße Beute" ist eine erotische Liebesgeschichte, die knapp 90 Seiten umfasst und der 1. Teil einer Trilogie. Die Mini-Reihe umfasst die Teile: Süße Beute, Süße Qual und Süße Rache. Der letzte Teil erscheint Ende Oktober 2014. Isabelle wird von ihrem Vormund mit einem heiklen Auftrag auf Reisen geschickt. Das Schiff, auf dem sie als Zofe einer adligen Dame unterwegs ist wird Opfer von Piraten und so findet sich Isabelle als Gefangene wieder. Sie macht das Beste aus ihrer misslichen Lage und erregt damit das Interesse des Captain... Die Hauptfiguren waren mir nicht von Anfang an sympathisch und während das eine Detail für mich zu schnell abgehandelt war, hätte es an anderer Stelle ein bisschen "mehr" sein dürfen. Alles in allem ist die kurze Geschichte schnell gelesen und bietet nette Unterhaltung für zwischendurch. Ich bin gespannt, wie sich Isabelle und Roy in den Folgebänden entwickeln werden.

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    • 8
  • Erotische Irrungen und Wirrungen vor historischem Hintergrund

    Süße Beute

    Thommy28

    29. September 2014 um 15:25

    Die junge Isabelle wird von ihrem Vormund mit einem geheimen Auftrag auf eine Schiffsreise geschickt. Das Schiff wird von Piraten gekapert, die Männer auf offener See ausgesetzt und die Frauen werden gefangen genommen um sie später als Sklavinnen zu verkaufen. Als alle anderen Frauen von einem christlichen Kaperer freigekauft werden, behält der Piratenkapitän Isabelle für sich. Obwohl er sie zunächst mit Gewalt entjungfert und sie auch weitere körperliche Torturen ertragen muss, erwacht in beiden die Liebe. Das kleine Büchlein ist in lockerer Sprache geschrieben, die allerdings nicht immer zum zeitlichen Rahmen passt. An manchen Stellen, hätte ich mir auch ein wenig mehr Detailgenauigkeit gewünscht. Aus einigen erotischen Szenen oder auch den gewalttätigen Passagen hätte so m.M. nach mehr gemacht werden können. Insgesamt aber ein schönes, kleines Geschichtchen für zwischendurch. Mir hätte es besser gefallen, wenn die angekündigten Teile 2 und 3 mit diesem Buch zusammen als Gesamtwerk veröffentlicht würde.

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  • historische Erotikgeschichte

    Süße Beute

    Fairy25

    23. September 2014 um 20:07

    Isabell, Waise und Nichte eines reichen Onkels muss von eben diesem einen Brief nach Spanien bringen. Das wahre Geheimnis des Briefes wird am Ende der Kurzgeschichte gelüftet und sorgt damit für eine gewisse Überraschung. Keine Überraschung ist das Kapern des Schiffes durch Piraten, sonst wäre es ja keine Piratengeschichte. Der Erzählstil ist locker und an den Stellen ausführlicher, wo sie angebracht sind. So kann man fast förmlich die Meeresbrise und das Schaukeln des Schiffes selbst spüren oder das glitzernde Mondlicht auf den Wellen sehen. Sehr anschaulich. Das hat mir gut gefallen. Eine Erotik Geschichte lebt von den Erotik Szenen, die ungefähr nach dem ersten Drittel des Buches beginnen. Anschaulich genug, um sich in die Szene hinein zu versetzen und doch der eigenen Fantasie noch genug Freiraum lässt. Der Piratenkapitän Roy wird sehr gut dargestellt. Rau, gefährlich und auch zärtlich. Man spürt seine Zerrissenheit, dass er den harten Kapitän darstellen muss und keine Frechheiten Isabells dulden darf. Somit muss er sie bestrafen. Seine Entschuldigung bei ihr fand ich sehr schön, zeigt sie doch seine menschliche Seite. Alles in allem hat mir die kurze Geschichte Vergnügen bereitet. Sie bietet Luft nach oben bei beiden Protas. Wer genau ist eigentlich Roy? Seine Herkunft wird gar nicht angetastet. Wie entwickelt sich Isabell, die jungfräulich und geborgen in das raue Leben geraten ist, wo sie auf eigenen Füßen stehen muss. Ich freue mich auf die beiden Fortsetzungen und habe mir frech jetzt mal die Inhaltsangabe am Anfang gespart, da sie bereits von anderen Rezensenten geschrieben wurde.

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  • Erotisch jedoch ausbaufähig...

    Süße Beute

    Cyfedia

    Inhalt: Frankreich, 1740: Roy Flannigan, Captain der Southern Star, hält nicht viel von Frauen, von Liebe noch weniger. Als er mit seinen Piraten eine Brigg mit Passagieren entert, lässt er die Männer auf hoher See aussetzen. Die Frauen nimmt er gefangen, um sie auf dem Sklavenmarkt von Tanger zu verkaufen. Während eines heftigen Sturms fällt sein Blick zufällig auf die eher unscheinbare Isabelle. Obwohl er sich dagegen wehrt, giert sein Körper danach, sie zu besitzen. Als er seinem Verlangen nachgibt und sie als seine Beute beansprucht, wird die junge Frau in einen gefährlichen Strudel aus Lust und Leidenschaft gerissen. Denn während er sie zu seiner Hure macht, setzt sie ihr Herz aufs Spiel …  Meinung: Ich bin ehrlich, ich hatte mir von einem Buch dieses Genres nicht so viel erhofft fand es aber überraschend unterhaltsam und kurzweilig. Ich liebe historisch angehauchte Geschichten und ganz besonders die Welt der Piraten fasziniert mich, gepaart mit Erotik – Perfekt. Was mich dennoch leider ziemlich gestört hat waren die mangelnden Konversationen. Es findet fast ausschließlich alles in der Gedankenwelt von Isabelle statt. Sie fühlt sich verwirrt von Ihren Gefühlen zu Roy, welcher sie doch nur schlecht behandelt und bloß stellt, und dennoch fühlt sie sich unweigerlich von ihm angezogen. Das finde ich leider auch etwas verstörend. Wie kann man jemanden lieben der einen behandelt wie Dreck, und Frauen als minderwertig bezeichnet. Von Roys Gefühlen erfährt man leider auch sehr wenig, was sich hoffentlich im nächsten Buch noch ändern wird. Die Liebesszenen sind aufregend geschrieben. Man spürt das Knistern zwischen den Beiden. Erotik pur! Fazit: Im Großen und Ganzen für dieses Genre eine schöne Story. Sie ist sehr kurzweilig zu lesen, Erotik und historischer Roman wurden gut vereint. Allerdings würde ich mir bei den Charakteren noch mehr Tiefgründigkeit wünschen, da wurde leider bis jetzt nur an der Oberfläche gekratzt. 

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    • 2
  • Süße Beute auf dem Piratenschiff

    Süße Beute

    Sonne11

    23. September 2014 um 14:22

    Frankreich, 1740: Roy Flannigan, Captain der Southern Star, hält nicht viel von Frauen, von Liebe noch weniger. Als er mit seinen Piraten eine Brigg mit Passagieren entert, lässt er die Männer auf hoher See aussetzen. Die Frauen nimmt er gefangen, um sie auf dem Sklavenmarkt von Tanger zu verkaufen. Während eines heftigen Sturms fällt sein Blick zufällig auf die eher unscheinbare Isabelle. Obwohl er sich dagegen wehrt, giert sein Körper danach, sie zu besitzen. Als er seinem Verlangen nachgibt und sie als seine Beute beansprucht, wird die junge Frau in einen gefährlichen Strudel aus Lust und Leidenschaft gerissen. Denn während er sie zu seiner Hure macht, setzt sie ihr Herz aufs Spiel … Isabelle ist ein einfaches Mädchen und lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel, der sie oft beschimpft. Sie ist 20 und am liebsten würde ihr Onkel sie mit dem Stallburschen verheiraten, nur damit er Isabelle los ist. Eines Tages schickt er Isabelle auf eine lange Schiffsreise nach Spanien. In Cadiz soll sie einen Brief überbringen. Doch dann übernehmen Piraten das Schiff und später beansprucht der Captain Isabelle nur noch für sich und sperrt sie in seine Kajüte. Isabelle ist von ihren Gefühlen hin und hergerissen. Langsam findet sie an den Liebesspielen gefallen- allerdings ist sie auch sehr entsetzt darüber wie ihr Körper auf Roy reagiert. Von Roy erfährt man in diesem Teil nicht sehr viel. Allmählich merkt er jedoch, dass Isabelle nicht nur seine Hure ist. Man bekommt einen Einblick, wie man in der damaligen Zeit mit sexuellen Handlungen umgegangen ist. Eine Portion Gewalt spielt auch eine Rolle, ich finde aber es passt gut zu diesem historischen Roman. Mir hat diese Liebesgeschichte gut gefallen und ich würde auch gern den zweiten Teil dazu lesen. Fazit: Eine Erotische Liebesgeschichte, bei der auch die Romantik nicht zu kurz kommt! Allerdings muss man auch mit etwas Gewalt vorlieb nehmen. Da es ein historischer Roman ist, finde ich die Wortwahl und Ereignisse sehr passend.

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  • Ein Hoch auf die feinste Beute...

    Süße Beute

    Sick

    21. September 2014 um 14:11

    Frankreich, 1740: Isabelle lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel, der sie wenig schätzt. Für ihn ist sie nur ein weiteres Maul, das der stopfen muss, was keine einfache Aufgabe als verarmter Adeliger ist. Eines Tages schickt er Isabelle mit einer wichtigen Botschaft nach Cadíz in Spanien, getarnt als Zofe einer schönen Marquise. Doch unterwegs wird ihr Schiff von Piraten angegriffen und versenkt. Die Männer werden in Beibooten ausgesetzt und die Frauen gefangen genommen um sie auf dem Sklavenmarkt zu verkaufen. Die Verzweiflung ist groß und doch toben in Isabelle widersprüchliche Gefühle, die sie verwirren. Das Meer zieht sie wie magisch an und auch der Captain der Piraten, Roy Flannagan, verursacht ihr ein Kribbeln in der Magengegend. Als sie es während eines Sturms nicht mehr unter Deck aushält, wird sie von Roy erwischt. Dieser ist zunächst einfach nur wütend und doch fühlt er sich von Isabelle angezogen. Während er die anderen Frauen verkauft, behält er Isabelle als "Kriegsbeute"... Der Leser begleitet Isabelle bei ihrer Reise nach Spanien, nur manchmal erfährt man auch etwas von Roys Gefühlen. Diese sind eher auf die aktuellen und gewohnten beschränkt, während Isabelle sich viele Gedanken um die Zukunft und ihr Schicksal macht. Sie ist ein eher einfaches Mädchen, keine große Schönheit und mit nur wenig Chancen. Über Roys Hintergrund hingegen erfährt man nichts, was ihn natürlich recht geheimnisvoll erscheinen lässt. Die größte Befürchtung einer weiblichen "Beute" von Piraten erfüllt sich für Isabelle: Der Captain beansprucht sie für sich und stellt mit ihr an, was er möchte. Anfangs noch geschockt und völlig abgeneigt, beginnt Isabelle Gefallen an den Liebespielen zu finden. Doch auch Gewalt und Willkür sieht sie sich ausgeliefert, was ich bei der Wahl des Buches zu bedenken gebe. Diese Komponente sorgt allerdings auch für das richtige Maß an Realitätssinn, sodass sie auf jeden Fall ihre Berechtigung hat. Die Sprache war der Geschichte angemessen, lediglich einige französische Wörter könnten den Lesefluss stören, wenn man sie nicht kennt. Die sexuellen Handlungen, die erst ab etwa einem Drittel des Buches auftauchen, sind abwechslungsreich und gut beschrieben, aber es wird nicht alles Wort für Wort wiedergegeben, sodass noch Raum für die eigene Fantasie bleibt. Die gewalttätigeren Szenen sind in einem erträglichen Rahmen gehalten, Beschreibungen des "Drumherums" eher spärlich. Das macht aber nichts, denn einzig Isabelles Erlebnisse und ihr Verhältnis zu Roy sind für die Geschichte wichtig. Mit Ausnahme von diesen beiden erfährt man auch nicht viel über die anderen Beteiligten. Wer eine erotische Kurzgeschichte mit historischem Hintergrund lesen möchte und für das realistische Setting etwas Gewalt in Kauf nehmen kann, der wird mit "Süße Beute" unterhaltsame anderthalb Stunden verbringen können. Im Herbst 2014 folgen die beiden Fortsetzungen. Die Reihe: Süße Beute Süße Qual (ab 26.09.2014) Süße Rache (ab vorauss. Ende Oktober 2014)

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  • Rezension zu "Süße Beute" von Amélie Duval

    Süße Beute

    MissTalchen

    19. September 2014 um 14:31

    "Für sie bestand kein Zweifel, dass er der Teufel in Person war. Denn obwohl seine Ohrfeige sie geschockt hatte, verlangte ihr sündiger Körper danach, von den Fingern gestreichelt zu werden, die sie geschlagen hatten." Dieses Buch wurde mir freundlicherweise in einer Lesrunde zur Verfügung gestellt und ich bin recht positiv überrscht, aber es bleibt noch viel Luft nach oben. Zur Story: Seit ihre Eltern gestorben sind, wird Isabelle von ihrem Onkel klein gehalten und beschimpft. Daher träumt sie von der großen Freiheit, als er sie nach Spanien schickt um einen Brief zu überbringen. Doch unterwegs wird ihr Schiff von Piraten überfallen, die sie und die anderen Frauen gefangen nehmen. Isabelle denkt schon, als Sklavin verkauft zu werden, als der Kapitän sie plötzlich für sich persönlich beansprucht. Isabelle wird zur Hure des anziehenden Piraten und muss feststellen, dass auch sie der Macht seiner Verführungen nicht gewachsen ist. Meine Meinung:  Wer in diesem Genre die große Literatur erwartet, ist vermutlich fehl am Platz. Dennoch warte ich immer noch auf einen erotischen Roman, der tiefgründige Figuren mit unterhaltsamen Dialogen und prickelnder Erotik vereinen kann, ohne zu langweilen. Dieses Buch weißt diesbezüglich Potential auf, ist aber noch weit von meinem Ideal entfernt. Die Figuren sind zwar interessant, bleiben dem Leser aber nur oberflächlich in Erinnerung. Hier erwarte ich ein tiefgründigeres Bild der Charaktere. Die Handlung spielt zwar im 18. Jh., aber der Schreibstil ist eher an moderner Sprache orientiert. Das erleichtert das Lesen, wirkt aber manchmal nicht sehr authentisch. Mir fehlte leider die Raffinesse in den Dialogen, die leider etwas "platt" blieben. Schwierigkeiten haben mir die französischen Wörter im Roman bereitet, die ich häufig nachschlagen musste. Die sexuellen Handlungen sind hingegen sehr abwechslungsreich und gut geschrieben, das hat mich positiv überrascht, auch wenn Isabelle dabei nicht immer gut weg kommt. Aber man liest solche Bücher ja auch nicht, wegen ihrer politischen Korrektheit. Alles in allem: Eine ganz solide Leistung für dieses Genre mit abwechslungsreicher Erotik, die Handlung ansich bleibt aber recht "platt" und ist ausbaufähig!

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