Amélie Nothomb Attentat

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Inhaltsangabe zu „Attentat“ von Amélie Nothomb

Kann Intelligenz so betörend und verführerisch sein wie physische Schönheit? Epiphane möchte es seiner Angebeteten beweisen.

Es zieht sich ganz schön

— Das_Leseleben
Das_Leseleben

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  • Über Schönheit und Liebe

    Attentat
    dominona

    dominona

    01. February 2017 um 14:32

    Das ganze liest sich nicht umsonst so wie die Schöne und das Biest oder Der Glöckner von Notre Dame (auf den hier auch immer wieder Bezug genommen wird) - er ist wie beschrieben grenzenlos hässlich und kommt auf die Idee, das zu vermarkten, verliebt sich in eine Schönheit, die ihn nur als Freund sieht und als die Schönheit sich dann in einen Adonis verliebt, weiß man eigentlich schon, was geschehen wird.  Einige Gedanken zum Thema Schönheitsrezeption waren interessant und die Geschichte an sich wirkt runder als das, was ich von der Autorin noch kenne, aber das aufgesetzt Mystische hat mich genervt und eben war es meiner Meinung nach zu vorhersehbar, aber es gibt Schlechteres.

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  • Grenzenlose Enttäuschung

    Attentat
    LEXI

    LEXI

    Mit der Lektüre „Attentat“ beschließe ich nun endgültig das Kapitel „Amélie Nothomb“ in meinem Leben. Wie viele Versuche ich auch startete, letztendlich war ich bis auf ein, zwei Bücher jedes Mal grenzenlos enttäuscht, oftmals sogar abgestoßen von den Inhalten ihrer Romane. Im vorliegenden Buch konzentriert die Autorin sich auf den hässlichen Protagonisten Epiphane Otos, aufgrund seines erschreckenden und abstoßenden Äußeren „Quasimodo“ genannt. Die Beschreibungen von Amélie Nothomb vermitteln mir den Eindruck, sie suhle sich regelrecht im psychischen Leid ihrer Hauptfigur. Frau Nothombs Worte sind verletzend, demütigend und entgegen der Anmerkungen einiger Zeitschriften kann ich darin überhaupt nichts „zum Brüllen komisch“ finden. Im Gegenteil. Dieses Buch ist befremdend, ernüchternd, beleidigend, beschämend und – für meinen Geschmack – unnötig. Ich werde mit Sicherheit kein weiteres Buch dieser Autorin lesen.

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  • Rezension zu "Attentat" von Amélie Nothomb

    Attentat
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    19. November 2011 um 11:50

    Amelie Nothomb ist Jahrgang 1967 und wuchs als Tochter eines belgischen Diplomaten auf. Sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Japan und China. Vor 15 Jahren fing sie mit dem Schreiben an, und seitdem kommt es selten vor, daß ihr jeweiliges neues Buch nicht sofort an die Spitze der Bestsellerlisten in Frankreich saust. Sie lebt heute in Paris und legt mit großer Regelmäßigkeit fast jedes Jahr ein neues Buch vor in einer Art, wie nur sie es zu schreiben in der Lage ist. Immer wieder verbindet sie die Geschichten und Lebensgeschichten ihrer Protagonisten mit ihrer Kindheits- und Jugendheimat Japan. Auch in ihrem neuen Roman „Attentat“ spitzt sich die Handlung des Buches dramatisch zu, als die männliche Hauptfigur für einige Tage sich in einer japanischen Stadt aufhält. Epiphane, so heißt diese Romanfigur, ist wie die Autorin 1967 geboren, am 6. Januar. Da seine Eltern sich nicht auf einen der Vornamen der drei Weisen aus dem Morgenland einigen konnten, gaben sie ihm den Namen Epiphane. Vielleicht hatten sie damals auch Hoffnungen verbunden auf die äußere „Erscheinung“ ihres Sohnes, doch die sollten sich bald auf das Schrecklichste zerschlagen. Epiphane war ein so hässliches und ungestaltes Kind, daß er schon bald den Spitznamen „Quasimodo“ erhielt. Doch diese Figur Victor Hugos war eine angenehme Erscheinung gegenüber Epiphanes Äußerem, so beschreibt er es selbst als Ich-Erzähler. Mit elf Jahren nach etlichen autoerotischen Versuchen, beschließt er, daß einem so hässlichen Menschen wie ihm so etwas wie Sexualität nicht zusteht. Er kommt in den Genuß einer großen Erbschaft, doch 1996, er ist 29 Jahre alt jetzt, ist das Geld aufgebraucht, und er muß sich eine Arbeit suchen. Niemand will einen solch hässlichen und unansehnlichen, für viele regelrecht ekelerregenden Menschen ( „die müssten mich erst mal nackt sehen!“) auch nur für die geringste unqualifizierte Tätigkeit einstellen. Da entdeckt er eine Kleinanzeige, in der für einen „Kunstfilm ein hässlicher Darsteller gesucht“ wird. Er bewirbt sich, stellt sich vor und begegnet dabei Ethel, der schönen Hauptdarstellerin eines Films, der sich später als absoluter Flop erweisen wird. Diese Ethel ist der erste Mensch und erst recht die erste Frau seit Ewigkeiten, die nicht auf sein Äußeres reagiert. Epiphane verliebt sich in sie; sie nennt ihn ihren besten Freund. Mit einem Engagement beim Film wird es nichts. Aber mit Ethels Hilfe landet Epiphane einen Coup, der von Amelie Nothomb genial und voller hintergründigem Witz beschrieben wird: er überzeugt die bekannteste Agentur für Models ihn quasi als Kontrast einzustellen. Durch seine abgrundtiefe Hässlichkeit käme die Schönheit der Mädchen erst richtig zur Geltung, argumentiert er. In Kürze wird Epiphane berühmt und verdient Riesensummen. Keine Modenschau, kein Event ist mehr vorstellbar ohne ihn. Hier zeigt Amelie Nothomb ihr dialektische Sicht von Schönheit, sie wird sozusagen vollständig dekonstruiert. Was schön ist und was hässlich, verschwimmt. Epiphane ist mit seinem neuen Leben ganz zufrieden; er beginnt sogar tiefe philosophische Betrachtungen anzustellen darüber, ob das Hässliche quasi genotypisch dem Schönen vorrangig sei, weil das eine ohne das andere gar keinen Wert besäße. Als sich aber Ethel in einen oberflächlichen Künstler verliebt und mit ihm schläft, gerät Epiphane, der sich schon am Ziel seiner Träume wähnte, in eine Krise ... Wie kann er es anstellen, daß seine Liebe zu Ethel in alle Ewigkeit möglich bleibt ? Und er findet eine Lösung ....

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  • Rezension zu "Attentat" von Amélie Nothomb

    Attentat
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. August 2010 um 15:55

    Die Welt des Models, das gar nichts weiß von seiner Schönheit.

  • Rezension zu "Attentat" von Amélie Nothomb

    Attentat
    papalagi

    papalagi

    22. February 2009 um 10:06

    Epiphane ist einfach nur hässlich, bisher musste er nicht arbeiten. Nun stellt er sich bei einem Film vor, indem er als Hässlicher auftreten könnte. Dort kennt er Ethel kennen und verliebt sich in sie, Sie ist einfach schön, schön und schön. Nun kommt er auf die Idee, als Model aufzutreten und zusammen mit Ethel, kriegt er den Job bei einer Modellagentur. Innert kürzester Zeit ist er sehr bekannt und beliebt, denn durch seine Hässlichkeit werden alle auf ihn aufmerksam und so auf die vorgeführte Mode. Ethel teilt Epiphane ihren Liebekummer mit und er hört ihr mit einer grossen Geduld zu, ob wohl er selber unsterblich in sie verliebt ist. Fragen wie: Was ist Schönheit? Kann man sich mit der Hässlichkeit abfinden, warum tragen hässliche Frauen Nagellack und schöne Spitzenunterwäsche? Haben sich die Hässlichen mit ihrer Hässlichkeit abgefunden? tauchen auf. Nachdem Epiphane Ethel seine Liebe gesteht, will sie sich von ihm trennen, denn sie kann ihn einfach nicht so lieben, wie sie von im Liebe empfangen kann. Epiphane bringt Ethel mit den Stierhörnern um und steht unter Mordanklage. Er ist mit dem Verlauf sehr zufrieden, weil er als gemeingefährlich gilt, sitzt er in Einzelhaft und hat so alle Zeit der Welt, seine Gedanken einzig und allein Ethel zu widmen. Er ist nur noch bei ihr. Was will er mehr. Juni 06un

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