Amélie Nothomb Böses Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Böses Mädchen“ von Amélie Nothomb

Blanche und Christa sind Freundinnen. Bis Blanche das wahre Gesicht ihrer Freundin erkennt: Sie ist die Antichrista. Gekommen, nicht um sie zu erretten, sondern um sie zu zerstören.

Leider eher langweilig und vorhersehbar

— Das_Leseleben
Das_Leseleben

Bedrückend, aber auch beeindruckend

— PaulaAbigail
PaulaAbigail

Wahnsinnig eindringlich und wie immer toll erzählt

— milkshakee
milkshakee

hallt noch lange nach. tolle buch

— schlaura
schlaura

Plakativer Coming-of-Age-Roman mit Bezug zur Jesus-Passion. Haarscharf balancierend zwischen Anspruch und Trivialität.

— alasca
alasca

Dieses Buch hat in mir tatsächlich Hassgefühle ausgelöst. Nicht auf das Buch selbst, sondern auf das "böse Mädchen" :D

— stowl
stowl

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  • Antichrista

    Böses Mädchen
    PaulaAbigail

    PaulaAbigail

    16. March 2017 um 14:57

    Blanche ist sechzehn Jahre alt und ein ganz normales Mädchen - bis auf die Tatsache, dass sie keine Freunde hat. Ihr Name steht gleichzeitig auch für ihr Wesen: Blanche, weiss - unscheinbar.Auf der Uni trifft sie auf Christa, die alles zu haben scheint - sie schafft es, Uni und den langen Schulweg unter einen Hut zu bringen, sieht gut aus und ist beliebt bei den Mitstudenten. Zwar ist sie nur drei Monate älter als Blanche, doch auch körperlich ist sie schon viel weiter entwickelt. All das verunsichert Blanche noch mehr, doch eines Tages - man glaubt es kaum - schenkt Christa dem unscheinbaren Mädchen ein Lächeln. Als Blanche ihren Eltern zuhause von Christa erzählt, laden diese sie ein, bei ihnen zu übernachten, da ihr Anfahrtsweg zu Uni über zwei Stunden beträgt. Anfangs nur montags, irgendwann dann Montag bis Freitag lebt Christa also in der Familie Hast. Blanches Eltern haben sich sofort in die zuvorkommende, offene und lebensfrohe junge Frau verliebt und schwärmen von ihr in den höchsten Tönen, man veranstaltet Dinner, an denen Christa im Vordergrund steht und man mit Blick auf Blanche nachfragt: "Wer ist denn dieses Mädchen dort?" Schon bald stellt sich heraus, dass Christa gar nicht so ist, sondern sich nur so gibt und sich dabei in ein Nest aus Lügen verstrickt. Blanche hat dies schon lange geahnt, Christa in ihrem Kopf sogar nur noch Antichrista genannt, weil sie im Grunde genommen das genaue Gegenteil von dem verkörpert, was sie ist: Hübsch, liebenswert, clever, fair. Die Hasts schenken ihrer Tochter kein Glauben, so verschossen sind sie in (Anti)Christa. Als aber eines Tages ein Telefon von dem Vater Christas kommt, indem er ihnen vorwirft, wie unverschämt es sei, für ein kleines Zimmer so viel Miete zu verlangen, dämmert es auch Blanches Eltern langsam: Christa führt sie alle an der Nase herum. Und dann der Schluss... Dazu möchte ich gar nicht mehr sagen, aber: Gänsehaut und ein bedrückend-beengendes Gefühl in der Brust.

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  • Böses Mädchen

    Böses Mädchen
    Laennard

    Laennard

    15. June 2016 um 11:53

    Dieses Buch habe ich in einem Rutsch gelesen - anders war es mir gar nicht möglich. Es ist sehr kurz, alles passiert direkt hintereinander, keine unnötigen Aktionen, sodass man gar nicht richtig aufhören kann. Gleichzeitig wirkte es dadurch total intensiv, weswegen ich die Kürze wirklich gut fand bei dieser Geschichte. Blanche fand ich sehr glaubhaft, ich denke, sie repräsentiert viele Seiten, mit denen sich einige identifizieren können. Christa hingegen - ich hoffe sehr, dass ich niemals so einem Mädchen begegnen werde. Auch wenn ich sicher anders reagieren würde als Blanche. Aber schlimm genug, dass es definitiv Freundschaften gibt, die in so einem extremen Machtverhältnis stehen. Ich fand auch den Schreibstil sehr toll, da waren einige schöne Sätze dabei, oder auch Dinge, über die man vielleicht mal länger nachdenken sollte.Das war mein erster Roman der Autorin, vielleicht schau ich mir mal weitere von ihr an, denn mit "Böses Mädchen" hat sie mich auf jeden Fall überzeugt. 

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  • Der Alptraum Antichrista

    Böses Mädchen
    Maerchenbuch

    Maerchenbuch

    17. December 2015 um 21:18

    Das 16-jährige Mädchen Blanche, ist eine kaum beachtete und schüchterne Einzelgängerin, ohne jedes Selbstwertgefühl. Das Mädchen studiert Politikwissenschaften an der Uni, doch sie findet keine Freunde, denn es nimmt einfach kein Mensch Notiz von der grauen Maus. Blanche ist von Selbstzweifeln zerfressen, mit ihrem Körper unzufrieden und als Einzelkind, sehr einsam. Als die attraktive und beliebte Christa, eines Tages auf Blanche zukommt und sie in ein Gespräch verwickelt, kann es das junge Mädchen kaum glauben, denn schon lange sehnt sie sich nach einer wahren Freundin, mit der sie ihre Sorgen und Gedanken teilen kann.Überwältigt von der vermeintlichen Freundschaft, bietet Blanche Christa an, jeden Montag bei ihr und ihrer Familie zu übernachten, da Christa einen stundenlangen Anfahrtsweg auf die Uni auf sich nehmen muss, um an den Vorlesungen teilnehmen zu können. Die aufgeschlossene Christa nimmt das Angebot an und lernt Blanches Eltern kennen. Die Beiden sind sofort begeistert von dem extrovertierten Mädchen; ist sie doch ganz anders als ihre ruhige und langweilige Tochter. Die Schwärmerei der Eltern für Christa, nimmt schnell überhand und entwickelt sich zu einer regelrechten Vergötterung. Ständig halten sie ihrer Tochter, Christas Vorzüge vor Augen, schlagen sich auf ihre Seite und erkennen dabei nicht die hinterhältige Manipulation der 16-jährigen. Christas Machenschaften zeigen Erfolg und schon bald wohnt das Mädchen die ganze Woche über bei der Familie. Blanche scheint der einzige Mensch zu sein, der nach und nach Christas wahres Gesicht durchschaut. Antichrista, wie Blanche ihre neue Mitbewohnerin nun nennt, demütigt und mobbt das Mädchen bei jeder Gelegenheit. Intrigant und hinterlistig, schmeichelt sie sich immer mehr bei Blanches Eltern ein und mutiert zur eigentlichen Tochter der Familie. Wenn die beiden Mädchen allerdings alleine sind, nutzt Christa jede Gelegenheit, Blanche schlecht zu machen. Anfangs erträgt Blanche die gemeinen Sticheleien von Antichrista, doch dann macht sie eine unglaubliche Entdeckung und die Geschichte nimmt eine spannende Wendung. „Böses Mädchen“ von Amelie Nothomb, konnte mich von Beginn an absolut fesseln und hat mich sprachlos und aufgewühlt zurückgelassen.Entsetzt und hilflos musste ich die bösartigen Intrigen von Antichrista und die Machtlosigkeit, der die Protagonistin Blanche zunächst ausgesetzt ist, verfolgen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Vor allem Blanches Eltern und ihr Verhalten, machten mich wütend und ich litt mit der sympathischen Ich-Erzählerin auf jeder Seite mit.Kurzzeitig stellte ich mir immer wieder die Frage, ob ich mich in Christa irre und von meiner Wahrnehmung getäuscht werde und auch Blanche scheint oftmals an ihrer Empfindung zu zweifeln. Der Autorin ist es ausgezeichnet gelungen, diesen innerer Kampf und den Alptraum dieses falschen Spieles zu beschreiben.Obwohl bereits der Titel des Buches verrät, dass Christa niemandes Freundin ist und nur sich selbst liebt, war die Geschichte durchwegs spannend und steuerte ungebremst auf einen Showdown zu. Der Schluss kam dann leider etwas abrupt aber verlieh der kurzen Geschichte dennoch ein würdiges Ende.

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  • naja....

    Böses Mädchen
    Yagmur

    Yagmur

    04. October 2013 um 00:19

    Blanche studiert an der Uni und ist ein Mauerblümchen. Sie hat keine Freunde und hatte auch keine Erfahrung, was eine Beziehung angeht. Somit ist sie mit ihren jungen Jahren auch noch Jungfrau und trägt dazu noch Schlabberklamotten. Sie beneidet Christa, die hübsch ist und viele Freunde auf der Uni hat. Vor allem ist sie von Jungs umgeben. Eines Tages kommen die beiden ins Gespräch und so entwickelt sich eine gewisse Freundschaft zwischen den beiden. Doch im späteren Verlauf der Geschichte erkennt Blanche Christas zweites bzw. wahres Gesicht. Die Geschichte ist zwar unterhaltsam, jedoch oberflächlich geschrieben. Sie wurde kurz gefasst und der Leser erhält keinen tieferen Einblicke in die Charaktere. Des Weiteren ist die Geschichte umgangssprachlich geschrieben. Sie ist nicht sehr reizvoll und fesselt den Leser auch nicht zum Weiterlesen. Für die Bahnfahrt würde sich die Lekture eignen. Fazit: Eine schlechte Lektüre, die dem Preis nicht wert ist.

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  • Rezension zu "Böses Mädchen" von Amélie Nothomb

    Böses Mädchen
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    24. January 2012 um 23:01

    Für ein besseres Verständnis habe ich "Antechrista", welches wir im Französischunterricht als Lektüre lesen mussten, nochmals auf Deutsch gelesen. Da sich meine Meinung nicht großartig verändert hat, folgen nun Teile aus der Rezension zum französischen Buch: Trotz deutscher Übersetzung konnte mich das Buch erneut nicht überzeugen. Grund hierfür war vorallem die Story, mit der ich leider nicht wirklich etwas anfangen konnte. Amelie Nothomb hat einfach einige Ereignisse aneinander gereiht und daraus eine Geschichte geschrieben, die mir so gar nicht zusagte. Außerdem gab es keinen Charakter mit dem ich mich identifizieren konnte. Weder Christa noch Blanche waren mir in irgendeiner Weise sympathisch, geschweige den von Blanches Eltern. . Fazit: "Antechrista" gehört meiner Meinung nach zu den weniger guten Lektüren für den Französischunterricht, was nicht einmal unbedingt an der Sprache, sondern an dem öden Inhalt liegt. Auch in der deutschen Version ändert sich daran kaum etwas. Von mir gibt es drei Sterne.

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  • Rezension zu "Böses Mädchen" von Amélie Nothomb

    Böses Mädchen
    Binea_Literatwo

    Binea_Literatwo

    02. October 2011 um 09:04

    Freunde. Hast du Freunde? Alle haben und brauchen wir Freunde, doch für die sechzehnjährige Studentin Blanche findet sich niemand. In coole Cliquen kommt sie einfach nicht rein und auch sonst, scheint es niemanden zu geben, der sich gern mit ihr befreunden möchte. Doch dann trifft sie Christa. Der ersehnte Mensch ist da, vielleicht genau die beste Freundin, die sie sich die ganze Zeit erhofft hat. Beim Vielleicht und beim Hoffen bleibt es wohl auch, denn Christa hat etwas ganz anderes vor. Maskiert mit einem Lächen und verhüllt mit einem Körper, der die Unschuld zu sein scheint, schleicht sie sich nicht nur ins Herz von Blanche, sondern erobert in nur wenigen Minuten die Herzen deren Eltern. Blind wird Christa von Anfang an vertraut und Blanche gerät nach und nach in den Hintergrund, so als ob nicht sie die Tochter, sondern nur irgendeine Freundin wäre. Obwohl die Eltern beide Lehrer und somit gebildet sind, durchschauen sie nicht das Spiel von Christa, sie finden ihre nette aufgeschlossene Art mehr als sympathisch und bieten ihr gleich an sie zu duzen. Blanche wird immer mehr an den Rand des Familientellers gedrängt, selbst ihr Zimmer muss sie teilen, ihr Verhalten wird von den Eltern bemängelt, täglich werden ihr mehrere ihrer angeblichen Fehler aufgezeigt und beiden Elternteilen gehen nie die Argumente aus, Blanche, ihre angebliche Freundin, in Schutz zu nehmen. Christa wird zu Anti-Christa und Blanche zur Kämpferin gegen sie, für sich und für ihre Eltern. Doch schafft es Blanche, die Augen aller zu öffnen, und schafft sie es auch, dabei ihre nicht ganz zu verschließen? Amelie Nothomb schreibt so treffend, als ob sie Akkupunkturnadeln einsetzt. Die kurzen aber präzisen Worte treffen den richtigen Nerv und sorgen damit für die unterschiedlichsten Gefühlsdimensionen. Eindeutige Sätze weisen den Leser in die Geschichte um Blanche und Christa, regen dennoch zum umfassend Denken an, denn Frau Nothomb sieht sich vor, den Leser an den gedeckten Tisch zu setzen, bei dem nur noch zugegriffen werden muss. Dieses Buch enthält soviel Diskussionsmaterial, dass es für eine Leserunde mehr als geeignet ist, denn der Redebedarf wurde hier förmlich nach jeder Seite größer und größer und umso spannender war es, sich gemeinsam auszutauschen und in die beiden Hauptprotagonistinnen Blanche und Christa zu versetzen. „Mittelmäßigkeit ist die Gleichgültigkeit dem Guten wie dem Bösen gegenüber.“

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  • Rezension zu "Böses Mädchen" von Amélie Nothomb

    Böses Mädchen
    WildRose

    WildRose

    23. September 2010 um 12:38

    Dieses Buch finde ich nicht unbedingt lesenswert. Die Autorin hat meiner Meinung nach weder spannend geschrieben, noch ist das Buch etwas wirklich "Besonderes." Die an sich banale Geschichte wird total hochgeschaukelt. Sicher gefällt es einigen, doch ich finde es einfach nur langweilig.

  • Rezension zu "Böses Mädchen" von Amélie Nothomb

    Böses Mädchen
    Freki

    Freki

    10. September 2010 um 11:30

    Lange nicht mehr ein so gewöhnungsbedürftiges bis schlechtes Buch gelesen. Schlechter Schreibstil, völlig unrealistische und überzogene Handlung. Wäre das Buch nicht so kurz gewesen (139 Seiten), hätte ich es wahrscheinlich abgebrochen.

  • Rezension zu "Böses Mädchen" von Amélie Nothomb

    Böses Mädchen
    Autumn

    Autumn

    11. August 2010 um 14:19

    Frankreich, schwarzer Humor

  • Rezension zu "Böses Mädchen" von Amélie Nothomb

    Böses Mädchen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. August 2010 um 16:04

    Eine Freundschaft, die zerbricht. Warum ist sehr nachvollziehbar. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

  • Rezension zu "Böses Mädchen" von Amélie Nothomb

    Böses Mädchen
    Lesebienchen

    Lesebienchen

    24. May 2010 um 14:01

    Ein nettes kurzweiliges Buch über eine Mädchenfreund-/feindschaft. Blanche ist ein eher unscheinbares Mädchen, die ihr Leben im Schatten führt. Eines Tages trifft sie die strahlende Christa und erweckt irgendwie deren Aufmerksamkeit. Es enstwickelt sich eine mehr als skurrile und zutiefst bösartige Beziehung, wie sie nur zwischen zwei Mädchen stattfinden kann. Ist Christa nicht eher die Antichrista, die sich in das Leben von Blanche wie ein Parasit einschleicht, ihr Leben und ihre Eltern total vereinnahmt? Wie lange kann Blanche die Demütigungen ertragen und warum fühlt sie sich dennoch immer wieder zu Christa hingezogen? Oder ist sie, Blanche, nicht vielmehr diejenige, die ein Problem hat, ein Problem, auf Menschen zuzugehen, sich zu öffnen? Ist sie einfach nur neidisch und Christa ein Engel, der ihr Leben verändern kann? In einem amüsanten und zum Teil äußerst zynischen Stil beantwortet die Autorin diese und weitere Fragen, die das Leben der Mädchen und das Erwachsenwerden an sich betreffen.

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  • Rezension zu "Böses Mädchen" von Amélie Nothomb

    Böses Mädchen
    Steffili

    Steffili

    07. May 2010 um 08:57

    Blanche ist 16 und studiert Politikwissenschaften. Allerdings ist sie sehr schüchtern und eine total graue Maus. Freunde hatte sie bisher keine. Deshalb freut sie sich um so mehr, als Christa, ebenfalls 16, sie eines Tages anspricht. Christa ist das genaue Gegenteil von Blanche. Da sie allerdings recht weit weg wohnt, wird sie, um die Pendelei zu verhindern, von Blanches Eltern aufgenommen. Erst da wird Blanche bewusst, wie manipulativ Christa ist und wie negativ sich ihr Leben mit Christa entwickelt. Ich war von dem Buch nicht ganz überzeugt, was aber auch daran liegen kann, dass ich das Gefühl habe, nicht in die Zielgruppe zu passen. Meiner Meinung nach ist das Buch für 14-16jährige geschrieben, die sich noch selbst suchen und finden. Des Weiteren ist mir das Ende doch ein wenig zu abrupt und unklar.

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  • Rezension zu "Böses Mädchen" von Amélie Nothomb

    Böses Mädchen
    Claudia-Marina

    Claudia-Marina

    02. May 2010 um 19:07

    „Ich war sechzehn. Ich hatte nichts, weder materielle Güter noch spirituellen Halt. Keine Freunde, keine Liebe und noch nichts erlebt. Ich hatte keine Ahnung und war nicht sicher, ob ich überhaupt eine Seele besaß. Mein Körper war alles, was mir gehörte.“ Als die 16-jährige Blanche der gleichaltrigen Christa an der Uni in Brüssel begegnet, ist sie allein. Sie hat keine Freunde und leidet unter ihrer knabenhaften Figur. Umso erstaunter ist sie, als sich die so viel reifer wirkende und beliebte Christa mit ihr anfreunden will. Blanche nimmt Christa mit zu sich nach Hause und auch ihre Eltern erliegen Christas Charme sofort. Sie sind froh, dass ihre zurückgezogen lebende Tochter endlich eine Freundin gefunden hat. Bei Blanche währt die Freude über die neue Freundin jedoch nicht lange vor, denn Christa nistet sich zunehmend in ihrem Leben ein. Bald übernachtet sie unter der Woche bei Blanche; in ihrem Bett, während für Blanche nur eine Klappliege bleibt. Sie spielt die Eltern gegen die eigene Tochter aus: alles was Blanche nun tut oder sagt, ist falsch, dumm oder gemein. Christa ist die bessere Tochter – Blanche schieben sie in den Hintergrund, und merken nicht, wie sehr sie sie verletzen, und wie sie dabei von Christa manipuliert werden. „Plötzlich schoss es mir durch den Kopf: Sie hieß gar nicht Christa. Ihr wahrer Name war Antichrista.“ Gegen diese fühlt Blanche sich zunächst machtlos. Hilflos. Bis sie sich dazu entscheidet, gegen Christa in den Krieg zu ziehen. Um ihren Eltern die Augen zu öffnen, sie wieder für sich zu gewinnen – und um ihr eigenes Leben zu retten. Amélie Nothomb schreibt in kurzen, prägnanten Sätzen. In ihrem Schreibstil ist kein Platz für Metaphern oder blumige Ausschmückungen. Deshalb trifft auch fast jeder Satz. Wie kleine Geschosse. Mit diesen Geschossen lenkt sie meine Sympathie eindeutig Richtung Blanche, weg von Christa, der Verkörperung des bösen Mädchens. Doch die Geschosse schlagen oft nur oberflächlich ein, reißen keine tieferen Wunden und bleiben nicht haften. 139 Seiten – für mich waren das eindeutig zu wenig. Die Wende kam für mich zu plötzlich, das Ende zu schnell. Vieles blieb ungesagt, doch nicht ungedacht.

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  • Rezension zu "Böses Mädchen" von Amélie Nothomb

    Böses Mädchen
    Belladonna

    Belladonna

    29. April 2010 um 13:45

    Die 16-jährige Blanche ist ein schüchternes junges Mädchen ohne Selbstwertgefühl, die sich mitten im Selbstfindungsprozess befindet. Als totale Einzelgängerin beginnt sie ihr Politikstudium an der Uni. Blanche sehnt sich zutiefst nach einer Freundschaft ja vielleicht sogar einer Seelenverwandten mit der sie all ihre Gedanken teilen kann. Als die äußerst attraktive und extrovertierte Christa, die allseitsbeliebt ist sich mit ihr unterhält hofft Blance, dass das die langersehnte Freunschaft ist. Schnell wird jedoch klar das Christa nicht das ist was die anderen in ihr sehen. Blanche ist überglücklich als die allseitsbeliebte Christa auf sie zukommt und sich mit ihr unterhält. Aus lauter Vorfreude auf das zarte Pflänzchen ihrer Freundschaft bietet sie Christa an immer Montags bei ihr und ihren Eltern zu übernachen, das sie nicht den weiten Anfahrtsweg auf sich nehmen muss um die Vorlesungen besuchen zu können. Christa wikelt durch ihre spezielle Art und Weise auch Blanche's Eltern um den kleinen Finger. Schon nach ihrem ersten Besuch schwärmen sie total für Blanche's erster Freundin und bieten ihr an die ganze Woche über bei ihnen zu wohnen. Blanche bemerkt schnell das Christa für sie nicht das Gute verkörpert, denn kaum sind die beiden alleine lernt man Christas wahres ich kennen: die Antichrista die sogleich das vollkommene Gegenteil von der attraktiven und einlullenden Christa ist. Antichrista wird zu Blanches Albtraum, da sie täglich von ihr terrorisiert, gemobbt und gedemütigt wird. Als wie das nicht schon genug wäre schlagen sich immer wieder Blanches Eltern auf Christas Seite. Verschüchtert zieht sie Blanche sich immer mehr in sich zurück bis sie eine Entdeckung macht die alles ändert! Amèlie Nothombs Erzählung erinnert einen Stark an eine der wichtigsten pubertären Stadien, in dem der Jugendliche zu seinem Selbst findet. Die Hauptcharaktere Blanche ist introvertiert und lebt ohne jegliche Freunde zurückgezogen in ihrer eigenen Welt. Zu Anfang zeigt sich Blanche als liebenswürdige Einsiedlerin deren sehnlichster Wunsch eine tiefe Freundschaft zu einem andern Mädchen darstellt. Als sie mit Christa in Kontakt kommt kehrt sich schon bald eine sehr zynische Seite von Blanche ans Licht. Da jederman (auch Blanches Eltern) Christa vergöttert und nur Blanche die böse Seite an ihr wahrnimmt gerät sie immer mehr in einen Konflikt mit sich. Sie stellt sich oftmals die Frage ob es an ihr und ihrer Wahrnehmung liegt und nicht sie die boshafte Natur ist. Amèlie Nothomb schmückt ihren Roman mit scharfzüngigen Dialogen, die mir als Leser sehr gut gefallen haben und der ganzen Geschichte den letzten Schliff geben. "Böses Mädchen" lässt sich durch seine leichte Art und Weise rasch lesen. Die Autorin haucht aber erst durch ihre Scharfzüngigkeit, einer dunklen Seite und ihrer Wortgewandtheit dem ganzen Leben ein. Den Charakter Blanches fand ich am Anfang ziemlich einfältig, erst als sie beschließt Christa hinterherzuspioniern entwickelt sie eine Charakterstärke die mir an ihr sehr gut gefällt. Wenn man jetzt jedoch glaubt das die Besatzung von Antichrista über Blache beendet ist der wird sein blaues Wunder erleben.... Der Abschluss der Geschichte kam ziemlich abrupt und abgehackt daher. Ich hätte mir mehr von Blanche erwartet und war sehr enttäuscht über das schnelle Ende. Mein Fazit: Eine unterhaltsame Lektüre mitten aus dem Leben eines 16-jährigen Mädchens.

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  • Rezension zu "Böses Mädchen" von Amélie Nothomb

    Böses Mädchen
    sonjastevens

    sonjastevens

    29. April 2010 um 02:19

    "Böses Mädchen" ist meiner Meinung nach ein Buch für 14-jährige Mädels, die gerade in ihrer Selbstfindungsphase der Pubertät stecken, leider habe ich das Alter mit meinen 31 Jahren schon überschritten und daher hat mich das Buch eher gelangweilt und kalt gelassen. Ich lese zwar auch sehr gerne Jungedbücher, aber dies war mir zu Pubertät lastig und noch dazu viel zu flach! Vielleicht kann man auf knapp 150 kleinen Seiten auch keinen tiefgehenden Roman schreiben, aber dann frage ich mich, warum man sich nicht die Zeit nimmt alles etwas besser und runder auszufeilen. Meins war es absolut nicht - das Buch hat mich nicht gefesselt und ich ein paar Tagen werde ich bestimmt schon wieder die nichtssagende Handlung vergessen haben. Nun zu eben dieser Handlung: Die 16 jährige Blanche ist unscheinbar und hat keine Freunde, doch sie sehnt sich nach nichts mehr, als endlich eine Freundin zu haben und geliebt zu werden. Christa hingegen ist beliebt, steht im Mittelpunkt - sie wird von Blanche bewundert. Bald lernt Blanche Christa kennen und sie freunden sich an, jedoch scheint Christa nicht so zu sein, wie es sich Blanche erhofft hat, sie ist eher die Antichrista. Jedoch ist es nicht einfach für Blanche andere Menschen - dazu gehören vor allem ihre Eltern - davon zu überzeugen... Mein Buch war es nicht, und ich würde es auch nicht unbedingt weiterempfehlen.

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