Amélie Nothomb Die Kunst, Champagner zu trinken

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Inhaltsangabe zu „Die Kunst, Champagner zu trinken“ von Amélie Nothomb

Zwei Schriftstellerinnen, eine Leidenschaft: Amélie und Pétronille suchen den Rausch – in der Literatur und im Champagner. In Paris besuchen sie eine Degustation im Ritz, sie feiern in London und in den Alpen. Doch es gibt Dämonen, die sich auch im besten Schaumwein nicht ertränken lassen. Ein spritziger Roman über die Trunkenheit – und eine Ode an die Freundschaft.

Typisch Nothomb! Herrlich schräg und völlig neben der Spur. Enden tut es auch wieder mal mit einem unerwarteten BUMS

— ichundelaine

Man weiß manchmal nicht, ob es sich um Fiktion oder Erlebnisbericht handelt. Teilw. witzige Anekdoten, jedoch auch etwas langatmig

— jewi

Authentisch, charmant und voller bissigem Humor bekommt der Leser Einblick in ein weiteres Kapitel aus Amélie Nothombs Leben.

— killmonotony

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  • Champagner ist nicht nur prickelnd

    Die Kunst, Champagner zu trinken

    Daphne1962

    10. October 2017 um 12:38

    Amèli Nothomb ist für mich eine neue Entdeckung. Sie ist 1967 inJapan geboren und dort als Tochter eines Diplomaten aufgewachsen.Dem Schreiben ist sie schon früh verfallen und in Frankreich schreibtsie einen Bestseller nach dem Anderen. Ihren Lebensmittelpunkt hatsie teilweise in den Metropolen Paris und Brüssel.Ihre Bücher sind keine Schmöker mit vielen Seiten, nein. Eher so diedünnen Varianten mit weniger als 200 Seiten. Aber die haben es insich.Champagner ist eine Leidenschaft. Allerdings behauptet die Autorines sei eine Kunst so ein edles Tröpfchen zu trinken. Aber alleine macht es weniger Spaß. Folglich macht sie sich auf die Suche nach einer Saufkumpanin. Sie findet sie in Pétronille, mit der sie als Autorin Briefkontakt pflegt und die eines Tages auf einer Buchlesung auftaucht. Auch sie hat sich dem Schreiben gewidmet. Gemeinsam gehen sie auf "Tour" sozusagen und finden sich in London wieder, wo die Autorin sich von dem Trauma mit Vivienne Westwood, die mit den orangefarbenen Kartoffelpüree-Haaren erholen muss. Köstlich auch die Ski-Tour in den Alpen oder die vornehme Degustation im sogenannten berühmten Rizz. Die Geschichte nimmt einen gleich gefangen und die Ausdrucksweiseder Autorin ist zwar gespickt mit Fremdwörtern, aber auch mit einemderart bissigen Humor versehen. Köstlich würde ich sagen. Für mich war es das erste Buch der Autorin und sie hat mich so überzeugt, dass ich mir unbedingt noch weitere Bücher von ihr vornehmen werde. Geschrieben hat sie ja reichlich.

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  • Rezension: Die Kunst, Champagner zu trinken

    Die Kunst, Champagner zu trinken

    killmonotony

    04. September 2017 um 19:54

    Schon wieder ein neuer Nothomb! Meinem Gefühl nach schreibt diese Wahnsinnsfrau schneller, als ich lesen kann! In “Die Kunst, Champagner zu trinken” widmet sich Amélie Nothomb erneut einem Abschnitt ihres Lebens. Ich bin immer wieder überrascht, wie viel diese Frau erlebt hat und freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich einen autobiographisch angehauchten Roman von ihr in den Händen halte. In diesem kleinen Werk erzählt sie davon, wie sie sich mit dreißig Jahren nach nichts weiter sehnt als einer Saufkumpanin, die genauso gern Champagner auf leerem Magen genießt wie sie selbst. Klingt zunächst nicht allzu spannend, aber spätestens nach ein paar Seiten ist man wieder gefangen vom unverwechselbaren Nothomb-Stil. Zum Inhalt: Amélie genießt gern den Rausch, den ein guter Champagner ihr auf leerem Magen bereitet. Doch leider fehlt es ihr an jemandem, mit dem sie dieses überragende Gefühl teilen kann; jemand, der den Rausch mit ihr teilt. Nachdem sie ihre Freundinnen und Bekannten im Kopf alle durchgegangen ist und verworfen hat, hält sie von nun an auf Lesungen und bei Signierstunden Ausschau nach der perfekten “Kumvine”, der perfekten Saufkumpanin. Bei einer Signierstunde begegnet sie Pétronille, mit der sie bereits schriftlich korrespondiert hat; die beiden verstehen sich auf Anhieb, auch wenn Amélie das Zusammentreffen von Brieffreunden immer als schwierig empfunden hat. Doch leider endet der Abend nicht wie erhofft: die beiden trennen sich und treffen erst Jahre später wieder aufeinander, nachdem Pétronille ihren ersten Roman veröffentlicht hat. Einen Rausch sollte man nicht improvisieren. Sich zu betrinken ist eine Kunst, die Talent und Sorgfalt erfordert. Die Sache dem Zufall zu überlassen führt zu nichts. Amélie Nothomb hat mit ihrem neuen Roman wieder voll ins Schwarze getroffen. Mit ihrer leicht verkorksten und charmanten Art hat sie vor nicht allzu langer Zeit mit der „Metaphysik der Röhren“ mein Herz erobert und thront jetzt oben auf der Liste meiner Lieblingsautoren. „Die Kunst, Champagner zu trinken“ erzählt nicht nur vom Genuss ebendiesem, sondern auch die Geschichte einer Freundschaft: die von Amélie und Pétronille. In den Bergen oder mitten in London: Pétronille ist doch fast so oft mit Amélie unterwegs wie ihr geliebter Champagner. Obwohl oder gerade weil Pétronille kein einfach gestrickter Mensch ist, schätzt Amélie sie sehr und verfolgt nach den anfänglichen Startschwierigkeiten ihrer Beziehung ihr literarisches Aufstreben, sie kauft und verschlingt jedes ihrer Bücher. Und als Pétronille ausreißt, um ein Jahr in der Wüste zu leben, kümmert sich Amélie wie selbstverständlich darum, dass Pétronilles jüngster Roman ein Verlags-Dach über den Kopf bekommt. Doch als Pétronille schließlich heimkehrt, verschiebt sich der sehr autobiographisch anmutende Roman doch ins herrlich Absurde und der Leser wird mit einem Knall aus dem Buch entlassen. Die vollständige Rezension findet ihr auf dem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

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