Im Namen des Lexikons

von Amélie Nothomb 
3,9 Sterne bei84 Bewertungen
Im Namen des Lexikons
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Buecherwurmanjas avatar

Mein erstes und auf keinen Fall letztes Buch von dieser tollen Autorin. einfach nur genial.

Canems avatar

Witzig, dramatisch und unterhaltsam.

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Inhaltsangabe zu "Im Namen des Lexikons"

Name ist Schicksal. Davon ist Lucette überzeugt, als sie ein Kind erwartet. Diesem Kind soll ein aufregendes Leben vergönnt sein, deshalb entscheidet Lucette sich für die totale Extravaganz, für einen Namen, den sie in einem Lexikon des 19. Jahrhunderts gefunden hat: Sie nennt ihr Kind Plectrude.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257234558
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:147 Seiten
Verlag:Diogenes

Rezensionen und Bewertungen

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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor 4 Monaten
    Im Namen des Lexikons

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) 

    Im Moment bin ich die Nothomb- Bücher so ein bisschen am austesten und unter anderem durfte auch dieses hier bei mir einziehen.

    Ihr Stil ist sicher aussergewöhnlich und hat auf alle Fälle Wiedererkennungswert. Damit meine ich nicht ihre Schreibweise an sich, denn die ist eher unauffällig, schmucklos, knapp, ja teilweise fast nüchtern. Sondern mehr der Inhalt ihrer Geschichten die oft sehr abstrus, schräg, makaber oder surreal daherkommen und doch versteckte wichtige Botschaften und oder Gesellschaftskritik beinhalten.
    Erzählt wird hier im personalen Stil, dennoch liest sich das Ganze wie aus der ICH- Perspektive.

    Plectrude die Protagonistin in dieser Geschichte ist wirklich gut ausgearbeitet und wir erhalten einen tiefen Einblick in ihre Gedanken- oder Gefühlswelt. Immer wieder hatte ich übrigens den Eindruck als würde die Autorin Aspekte aus ihrem eigenen Leben einfliessen lassen, ohne allerdings ihre autobiographischen Romane gelesen zu haben.
    Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich Plectrude mochte, fand sie aber auch nicht unsympathisch und konnte einige Dinge gut nachvollziehen, obwohl viele ihrer Handlungen mir natürlich auch total suspekt waren.

    Wie oben schon erwähnt sind die Geschichten der Autorin immer recht skurril und diese hier beginnt ja schon sehr abartig....Dennoch schaffte sie es, mich auch hier wieder an die Seiten zu fesseln.
    Völlig fasziniert, zeitweise schockiert und mit einem flauen Gefühl im Magen verfolgte ich Plectrudes Leben bis zum bitteren Ende.....

    Die Bücher von Nothomb sind nicht für jeden was, ich fand aber auch dieses hier irgendwie interessant ;) und habe jetzt voll Lust auch mal eines ihrer autobiographischen Werke unter die Luppe zu nehmen....

    Vier Sterne    

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    sydneysider47s avatar
    sydneysider47vor einem Jahr
    Wer möchte gern "Plectrude" heißen?

    Die Handlung

     Lucette ist schwanger – und erschießt den Vater ihrer Tochter, weil dieser dem Kind einen ganz normalen Namen geben will. Lucette hat sich nämlich in den Namen „Plectrude“ vernarrt, den sie in einem alten Lexikon des 19. Jahrhunderts gefunden hat. Sie denkt, dass ihr Kind – aufgrund dieses Namens – ein interessantes Leben führen wird.

     Lucette kommt in Haft, die kleine Plectrude wird geboren – und Lucette nimmt sich im Gefängnis das Leben. Das Baby Plectrude kommt zu Lucettes Schwester Clémence und ihrem Mann Denis und wächst dort mit deren Kindern Nicole und Béatrice auf.

     Plectrude wächst heran und weiß lange nicht, dass ihre leiblichen Eltern tot sind. In der Schule läuft es nicht immer so, wie es Plectrude lieb wäre. Mathematik ist ein Problem für sie, aber durch einen Intelligenztest erweist sich, dass Plectrude hochintelligent ist. Dennoch bleibt sie weiterhin Außenseiterin. In der Schule verliebt sie sich in Mathieu, der sie aber gar nicht wahrnimmt...

     Plectrude wird Tänzerin – und, als sie erfährt, dass sie dank vieler Hungerkuren ihre Gelenke so strapaziert hat, dass sie nie wieder wird tanzen können, bricht für sie eine Welt zusammen....

     

      Wie fand ich das Buch?/meine eigene Leseerfahrung

    Ich habe schon einige Bücher von Amélie Nothomb gelesen – bisher aber immer in der Originalsprache Französisch. Ich mochte ihre Bücher „Stupeur et tremblement“ (mit Staunen und Zittern“ und „Adam et Eve“ (dieses Buch kam erst kürzlich in der deutschen Übersetzung auf den Markt – der deutsche Titel ist: „Der japanische Verlobte“) sehr gerne – in beiden erzählt sie über eine junge Frau aus Europa, die in Japan arbeitet.

     Was mich an der Autorin Amélie Nothomb auch immer erstaunt, ist die Tatsache, dass sie als Belgierin so hohe Verkaufserfolge mit ihren Büchern in Frankreich erzielen kann – man sollte vielleicht wissen, dass die Belgier ansonsten bei den Franzosen nicht so gut angesehen sind – und umgekehrt. Es gibt in Frankreich Belgierwitze, über die sich die Franzosen vor Lachen ausschütten. Die Belgierin Amélie Nothomb und ihre Bücher werden von den Franzosen jedoch sehr geschätzt.

     Es war also für mich selbstverständlich, dass ich – als ich wieder unserer Bücherei hier am Ort einen Besuch abstattete – das Buch „Im Namen des Lexikons“ mitnahm. Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen, was sicherlich auch den vielen Dialogen zu verdanken ist.

     Auf den Seiten 5 bis 20 passiert unglaublich viel in dem Buch – die Autorin rast mit einem unglaublichen Tempo durch die Handlung, und ich war als Leserin zuerst einmal fast „aus der Puste“ vor so vielen Ereignissen: da wird Lucette schwanger, erschießt den Vater ihres Kindes, bringt eine Tochter im Gefängnis zur Welt, verfügt, dass sie „Plectrude“ heißen möge, und erhängt sich wenig später.

     „Wow“, dachte ich, „wenn die Handlung so schnell voranschreitet in 15 Seiten, dann ist Plectrude nach 147 Seiten vielleicht schon Ur-Urgroßmutter mit 30 Enkeln und Urenkeln?“

     Aber nein, Amélie Nothomb bremst die Handlung ab – die Teenagerzeit ist die Periode im Leben von Plectrude, auf die die Autorin den Focus legt. Mit zehn entdeckt Plectrude eine  Faszination, als sie einen liegenden Schneemann spielt. Sie ist begeistert davon, im kalten Schnee zu liegen und immer mehr eingeschneit zu werden, überall von Schnee umgeben – und fast nicht mehr selbst befreien zu können. Ihre Freundin Roselyne, die einen stehenden Schneemann spielt, erkennt im letzten Moment die Gefahr, in der Plectrude schwebt, und befreit sie aus ihrem Gefängnis.

     Plectrude beginnt eine Leidenschaft dafür zu entwickeln, sich in Gefahren zu begeben – sie springt beispielsweise auf die Straße, kurz bevor ein Lastwagen an ihr vorbeifährt – und hat ihre Rettung vor dem Überfahren-Werden nur ihrer geistesgegenwärtigen Freundin Roselyne zu verdanken, die sie wieder auf den Gehweg zerrt.

     Mir gefielen beim Lesen folgende Sätze besonders gut, mit der Plectrude ihr Eingeschlossensein im Schnee als liegender Schneemann beschreibt:

    „Ich habe mich im Park dem Schnee hingegeben, ich habe mich unter ihn gelegt, und er hat eine Kathedrale um mich errichtet; ich habe ihn langsam die Mauern aufbauen gesehen, dann die Deckengewölbe, ich war die liegende Figur mit einer Kathedrale für mich ganz allein; und dann haben die Pforten sich geschlossen, und der Tod ist mich holen gekommen; er war zuerst weiß und sanft, dann schwarz und gewalttätig, er wollte sich meiner bemächtigen, als mein Schutzengel in letzter Sekunde gekommen ist, um mich zu retten.“

     Solche Sätze, solche Handlungen von Plectrude hielten mich an dem Buch, machten mich neugierig auf den weiteren Verlauf von Plectrudes Leben – Plectrude ist sympathisch, auch wenn sie hochintelligent ist, so bleibt sie immer Außenseiterin. Und, als sie einen Jungen trifft, in den sie sich verliebt, weil er eine Narbe im Gesicht hat, die sie fasziniert, hofft man für sie, dass sie endlich ihr Glück findet. Doch der Junge lehnt sie zuerst ab....

     Der Schluss des Buches hat mir einerseits gefallen – aber auch andererseits etwas ärgerlich gemacht. Plectrude trifft die Autorin Amélie Nothomb, und ich dachte beim Lesen: „Ach, die Autorin kennt dieses Mädchen und hat deren Geschichte in einen Roman gepackt“ – aber nein, dann gibt es eine Schlussepisode zwischen Plectrude und Amélie Nothomb, die ich abstrus und merkwürdig und unglaubwürdig finde – und ich frage mich immer noch: warum hat die Autorin eine solche Episode überhaupt in dieses Buch gepackt? Ich habe darüber mit einer Französin gesprochen, die in Heilbronn wohnt und die Bücher von Amélie Nothomb sehr schätzt. Sie sagte zu mir, dass Amélie Nothomb dafür bekannt sei, dass sie gegen Ende ihrer Romanhandlungen oft eine Übertreibung hineinbringt – bei der sich die Leser erschreckt und verdutzt fragen: „Musste das jetzt sein?“

     

    Mein Fazit:

    Meiner Meinung nach ist „Im Namen des Lexikons“ nicht das beste Buch von Amélie Nothomb. Wer sich mit der Autorin und ihren Werken befassen will, sollte zuerst „Mit Staunen und Zittern“ lesen – das ist ein glaubwürdiges und gutes Buch, auch mal humorvoll, ein nicht zu langes Buch, in dem man auch einiges über den Büroalltag in einer japanischen Firma erfährt.

     „Im Namen des Lexikons“ empfehle ich nur Lesern, die schon einige Bücher von Amélie Nothomb gelesen haben und weitere Werke von ihr lesen wollen.

     Ich bin froh, dass ich mir dieses Buch nicht gekauft habe, sondern es in der Bücherei wieder zurückgeben kann. Ein zweites Mal lesen werde ich dieses Buch garantiert nicht.

     Von mir also eine eingeschränkte Leseempfehlung und drei Sterne!

     

    P.S.: Diese Rezension erschien 2010 in längerer Form bereits bei der Verbraucherplattform Ciao.de.

     

     

     


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    Canems avatar
    Canemvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Witzig, dramatisch und unterhaltsam.
    Typisch Amélie Nothomb; kurzweilig und witzig-dramatisch...

    "Sicherlich gibt es in der Welt des Schrifttums für jedermann ein Werk, das ihn zum Leser machen könnte, vorausgesetzt das Schicksal sorgt für die Begegnung."

    Amélie Nothomb schreibt in diesem Buch über das Leben eines Mädchens namens "Plectrude". Wieder sind deutlich autobiographische Einflüsse enthalten.
    Es geht um Unsicherheiten, Magersucht, Probleme in der Familie, unechte Freunde usw., aber alles mit sehr viel überspitzter Dramatik und Witz!

    Das Buch ist sehr kurzweilig und für jeden Leser skurriler Geschichten nur zu empfehlen.

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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Kurzweilig und skurril - einfach klasse! Einfach Amélie Nothomb!
    Kurzweilig und skurril

    Lucette wünscht sich für ihr Kind etwas Besonderes. Das fängt schon beim Namen an, dem das Mädchen dann auch alle Ehre machen wird. Lucette hat ihn in einem alten Lexikon gefunden. In knapp 150 Seiten hat Amélie Nothomb ein ganzes Leben gepackt. Entsprechend knapp und präzise ist die Sprache. Es passieren Ungeheuerlichkeiten, die nicht großartig erklärt werden, vom Leser trotzdem problemlos verstanden werden. Das Buch liest sich äußerst kurzweilig. Die skurrilen Charaktere und Begebenheiten sind so überzogen, dass sie nicht realistisch, aber trotzdem authentisch wirken. Erzählt wird hauptsächlich aus der Sicht von Plectrude, aber in der dritten Person. So begleitet man als Leser diese Figur ganz nah durch das Buch.

    Fazit: Klare Leseempfehlung!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Im Namen des Lexikons" von Amélie Nothomb

    Amélie Nothomb erklärt die Auswirkungen einer Namensgebung. Eine sehr gute Autorin, das Buch hat mir gefallen.

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    P
    papalagivor 9 Jahren
    Rezension zu "Im Namen des Lexikons" von Amélie Nothomb

    Mich lässt dieses Buch etwas sprachlos zurück. Soviel Gewalt an seinen Lieben und sich selbst und so eine gewaltige Selbstzerstörung. Wie kommt man nur schon auf so eine Idee?!
    Lucette, 19 Jahre, findet es wäre eigentlich schön zu heiraten und Familie zu haben. Kurz vor der Geburt ihres Kindes, bringt sie ihren Ehemann um, der sich einen normalen Namen für das Mädchen gewünscht hat. Im Gefängnis gebiert sie ihre Tochter und erzwingt eine baldige Taufe. Das Mädchen kriegt den Namen Plectrude, damit es eine interessantes Leben und immer etwas besonderes sein soll. Kurz darauf bringt sich Lucette um. Plectrude kommt zu Lucette's Schwester, die zusammen mit ihrem Mann zwei Kinder grosszieht. Sie merken schnell, dass Plectrude etwas Spezielles ist. Sie besucht auch den Vorkindergarten nicht, weil ihr Blick den anderen Kindern Angst mache. In der Schule kämpft sie sich mit Mühe durch und findet bald Gefallen am Ballet, darin hat sie auch ein ausserordentliches Talent. Bald kommt sie dann in die Ballettrattenschule. Dort darf aber nicht einfach so gegessen werden, was schmeckt, Schnell ist man bei den Dicken - trozt schlanker Figur. Plectrude magert immer mehr ab. Ihre Mutter findet sich wunderschön und will nicht einsehen, dass sie krank ist. Bis sie eines morgens ihre Knochen bricht. Sie kommt ins Spital und da stellt man fest, dass sie auf sämtliches - für das Wachstum wichtige - Kalzium verzichtet hat. Fazit : Sie wird nie wieder tanzen. Aber das ist noch nicht das bittere Ende. Es kommt noch viel schlimmer.
    Nachdem ich die "Biografie des Hungers" von Nothomb gelesen habe, bin ich mir nicht sicher wieviel autobiografisches in diesem Buch enthalten ist.
    Geschrieben ist es wiederum sehr knapp, treffend beschrieben und in einem Schnurz zu lesen, wenn man die Kost verträgt.

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    olgicas avatar
    olgicavor 9 Jahren
    Rezension zu "Im Namen des Lexikons" von Amélie Nothomb

    Lucette ist im 8. Monat schwanger, als sie den Kindsvater erschießt. Sich selbst bringt sie anschließend im Gefängnis um. Zuvor besteht sie allerdings noch auf den extravaganten Namen Plectrude für ihr Kind. Der Säugling wird daraufhin von ihrer Schwester und derem Mann aufgezogen und wie deren drittes Kind behandelt. So außergewöhnlich Plectrudes Leben beginnt, so setzt es sich auch fort. Sie wächst zu einem seltsamen Kind heran, das nur am Tanzen Freude empfindet. Darin wird ihr auch ein Ausnahmetalent bescheinigt und schließlich kommt sie mit 13 in die harte Ballettrattenschule. Dort beginnt sie sich selbst aufs härteste zu kasteien für ihren Traum eine berühmte Ballerina zu werden.

    Amelie Nothomb hat einen ganz eigenen Schreibstil. Das Buch ist sanft und zugleich hart geschrieben. Die Gefühle der Protagonisten werden erstaunlich leidenschaftslos niedergeschrieben. Ob dadurch der Zwiespalt der Personen dargestellt werden soll, erschließt sich mir nicht. Das Buch nahm mich zwar gefangen und ich las es in einem Rutsch durch, doch hinterlässt es auch eine Leere. Es sagt einfach zu wenig aus. Gut unterhalten hat es, aber mehr auch nicht. Doch dieses "mehr" macht für mich einfach ein gutes Buch aus.

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    milasuns avatar
    milasunvor 10 Jahren
    Rezension zu "Im Namen des Lexikons" von Amélie Nothomb

    Lucette entschließt sich, ihre Tochter Plectrude zu nennen damit ihr ein einzigartiges Leben beschieden wird. Und sie behält Recht: Plectrude ist einzigartig. Sie wird Balletttänzerin, wird gehasst und abgöttisch geliebt. Sie lebt ihren großen Traum und muss ihn wieder aufgeben. Sie verliert ihre große Liebe aus den Augen und findet sie wieder. Ein ganzes Leben verpackt in ein dünnes Büchlein. Amélie Nothomb erzählt mal wieder in einem rasanten Tempo, eine Geschichte irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit. Satirisch, poetisch, einfach wunderbar.

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    MonaMayfairs avatar
    MonaMayfairvor 10 Jahren
    Rezension zu "Im Namen des Lexikons" von Amélie Nothomb

    lucette entschliesst sich, ihr kind plectrude zu nennen.. um so der einzigartigkeit des kindes gerecht zu werden.. bzw. dafür zu sorgen, dass es ein intensives und abenteuerliches leben werden wird..

    noch vor der geburt erschiesst lucette den vater des kindes, um sich kurz nach der geburt selbst umzubringen.. was bleibt, ist plectrude.. mit den hoffnungen der mutter, dass plectrude einzigartig ist/wird..

    und plectrude ist ein einzigartiges kind.. in der schule erbringt sie keinerlei leistung; beim ballett jedoch um so mehr.. und so wird aus einer kleinen prinzessin eine magersüchtige, suizidgefährdete ballettratte..

    in knapp hundertfünfzig seiten wird das aussergewöhnliche leben von plectrude erzählt.. äusserst unterhaltsam.. äusserst schnell.. und sehr unterhaltsam..

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    Jajas avatar
    Jajavor 11 Jahren
    Rezension zu "Im Namen des Lexikons" von Amélie Nothomb

    Amélie Nothomb schreibt wieder wundervoll grotesk und mit schwarzem Humor.

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