Amélie Nothomb Liebessabotage

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Inhaltsangabe zu „Liebessabotage“ von Amélie Nothomb

Man nehme eine Horde Kinder jeglicher Nationalität und sperre sie ohne Aufsicht ein, zum Beispiel im Diplomatenghetto San Li Tun in Peking. Wer meint, die Gören würden nun mit ausgestreckter Freundeshand aufeinander zugehen, ist ein bißchen naiv. Schon bald haben die Diplomateneltern keine Zeit mehr, sich um den internationalen Frieden zu bemühen, denn ein Weltkrieg wütet unter ihren Kindern.

Die Jahre 4-7 der einstigen „Röhre“, die diesmal leider nicht begeistern kann.

— killmonotony

Herrlich naiv und doch so wortgewandt und intellektuell.

— Canem

Seit diesem Buch graut es mir vor Karpfenteichen.

— drfummel

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  • Rezension: Liebessabotage

    Liebessabotage

    killmonotony

    06. May 2017 um 14:11

    Mein zweites Nothomb-Buch! Nach „Metaphysik der Röhren“ war ich schon sehr gespannt, wie es in ihrem Leben weitergeht, und zum Glück hat sie einige autobiographisch anmutende Bücher geschrieben.  In diesem Büchlein geht es um ihre Zeit in China, wo sie im Alter von 4 bis 7 gelebt hat. Also zeitlich fast direkt anschließend an die Röhren. Nothomb beschreibt das Kriegsspiel, das zwischen den Kindern im Diplomatenghetto lief, und lässt dabei keine Details aus: von der „Geheimwaffe“ (ein mit dem Urin gefüllter Bottich) über die „Kotzer“ (auserwählte Soldaten, die auf ihre Feinde erbrachen) zu den Foltermaßnahmen, die angewandt wurden, um die deutschen Kinder zu quälen. Aber es gibt noch eine Nebenstory: Amélies erste große Liebe, Elena. Die schöne Italienerin macht es ihr schwer, will sie nicht wahrnehmen, und dabei will Amélie doch nur eins: dass Elena sie auch liebt. Die Freiheit ist nicht in Quadratmetern zu errechnen. Frei sein, das hieß, daß wir endlich uns selbst überlassen waren. Die Erwachsenen können den Kindern keinen größeren Gefallen tun als den, sie zu vergessen. Ich muss sagen, ich war ein bisschen enttäuscht. „Die Röhren“ haben mir so gut gefallen, was unter anderem daran lag, dass Nothomb sehr egozentrisch war und auch so geschrieben hat. In „Liebessabotage“ ist sie immer noch sehr Ich-bezogen, aber die inneren Monologe sind doch etwas ausgedünnt an der Zahl. Ein weiterer Störfaktor: das Thema Krieg – selbst wenn es nur „Krieg spielen“ ist. Noch nie konnte ich mich für dieses Thema in der Literatur oder in Filmen begeistern, und ich finde es einfach unnötig, „Krieg zu spielen“. Zumal sich in diesem Buch das Kriegsspiel nicht nur auf einen Teil des Buches begrenzt hat, sondern sich durch die gesamte Länge (zwar nur 170 Seiten, aber trotzdem!) gezogen hat. Da fand ich die kleine Liebesgeschichte doch um einiges interessanter. Amélie muss sich ihrer selbst klar werden und wie sie auf andere wirkt, um die schöne Elena von sich zu überzeugen. Die komplette Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

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  • Herrlich naiv und doch so wortgewandt und intellektuell.

    Liebessabotage

    Canem

    01. June 2016 um 10:30

    "Niemand auf Erden ist unentbehrlich, außer dem Feind. Ohne einen Feind ist der Mensch ein elendes Geschöpf. Sein Leben ist ein hartes Los, voll Nichtigkeit und Langeweile. Der Feind ist der Messias. Sein Dasein genügt allein schon, um dem Menschen einen Elan zu geben. Dem Feinde ist zu danken, wenn das Leben aus dem dummen Zufall, der es sonst wäre, zu einem Epos wird.""Liebessabotage" von Amélie Nothomb geht um Liebe und Krieg. Um das Leben und Kämpfen der Diplomatenkinder aus verschiedenen Ländern, alle zusammengepfercht in ein Ghetto mitten in Peking, und doch so abgeschottet vom Rest des Landes.Nothomb besticht mit ihrer wunderbar puren Naivität gemischt mit belesener Intelligenz. Ihr Schreibstil ist so, wie kein zweiter.Für jeden zu empfehlen, der Lust hat auf gewagte wunderbar herrlich komische Theorien, die einen doch so sehr im Herzen treffen.

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  • Rezension zu "Liebessabotage" von Amélie Nothomb

    Liebessabotage

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. August 2010 um 13:27

    Politisches und gesellschaftliches Leben in Japan. Dort zur Schule gehen.

  • Rezension zu "Liebessabotage" von Amélie Nothomb

    Liebessabotage

    Fubuki

    10. January 2009 um 11:36

    Amélie Nothomb versetzt sich in eine etwas unwirkliche Kinderseele und erzählt von einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte: wie sie ein anderes Mädchen verehrte, das sie nur anerkannte, wenn sie selbst sie ignoriert. Das Geniale an diesem Buch aber ist leider eher zur Nebhandlung degradiert: der ganz und gar undiplomatische Krieg zwischen den Kindern der Diplomaten, die alte Konflikte ihrer Eltern mit ähnlicher Verbrotheit weiterführen.

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