Amélie Nothomb Quecksilber

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Inhaltsangabe zu „Quecksilber“ von Amélie Nothomb

Auf der Insel Mortes-Frontières hält der alte Kapitän Loncours die junge Hazel gefangen. Als sie erkrankt, reist Krankenschwester Françoise vom Festland an, um sie zu pflegen. Sie ist die einzige Person, die Zutritt zu Hazels Zimmer bekommt. Denn der Alte scheint ein furchtbares Geheimnis zu hüten. Warum zum Beispiel gibt es im ganzen Haus keinen Spiegel? Ein phantastischer philosophischer Thriller über Freundschaft, Liebe und deren Grenzen.

Schöne Geschichte mit einigen interessanten Wendungen

— Das_Leseleben
Das_Leseleben

Nicht herausragend

— LaKaro
LaKaro

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  • Rezension - Quecksilber

    Quecksilber
    Bea-Luca

    Bea-Luca

    Auf einer kleinen Insel lebt ein 77 jähriger ehemaliger Kapitän und ein 23 jähriges Mädchen.Das Mädchen ist nach einem Unfall schwer entstellt. Als das Mädchen Krank wird stellt der Kapitän eine junge Krankenschwester ein. Sie bekommt viele Anweisungen was sie reden oder tun darf, denn der Kapitän hütet ein Geheimniss hinter dass, das Mädchen nicht kommen soll. Mehr will ich auch auf keinen Fall verraten. Am Anfang war das Buch für mich total verwirrend. Ich habe vieles nicht verstanden und es war auch sehr schwierig zu lesen da man bei den Dialogen nie genau wusste wer gerade spricht. Nach einigen Seiten allerdings wurde es immer spannender und ich hatte es dann auch recht schnell gelesen, da ich unbedingt das grosse Geheimniss wissen wollte. Ich finde auch dass Amélie Nothomb eine sehr eigene Sprache hat. Bis jetzt hatte ich noch nie ein solches Buch gelesen. Sehr extrem und sie kann auch sehr gut in die Tiefen der menschlichen Seelen vordringen und aufzeigen zu was Menschen fähig sind. Ich werde noch ein weiteres Buch von ihr lesen, denn dann kann ich erst richtig einschätzen ob diese Autorin etwas für mich ist oder nicht.

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  • Rezension zu "Quecksilber" von Amélie Nothomb

    Quecksilber
    hanniball

    hanniball

    23. April 2012 um 10:07

    Auf einer ansonsten unbewohnten Insel lebt ein ehemaliger Kapitän, 77 Jahre alt, mit seinen Dienstboten und mit Hazel, 23 Jahre alt, die er durch eine List glauben gemacht hat, ihre Schönheit verloren zu haben und nun eine Missgestalt zu sein. Da sie sich nicht mehr unter Menschen traut, ist sie quasi seine Gefangene, die er sich gefügig gemacht hat. Die Situation eskaliert, als der Kapitän die Krankenpflegerin Francoise auf die Insel holt, um Hazel zu pflegen. Quecksilber ist ein absolutes Juwel, wenn man nicht wirklich einen Thriller erwartet. Stattdessen wird ein kurzer aber sehr tiefgehender Beziehungsroman erzählt, der von nicht nur pervertierter Liebe, von Verletzungen und Verirrungen handelt. Die Erzählung ist mitreißend geschrieben und besticht durch eine ausgesprochen sorgfältige und vor allem liebevolle Charakterisierung der Protagonisten. Ein mehr als empfehlenswertes Buch.

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  • Rezension zu "Quecksilber" von Amélie Nothomb

    Quecksilber
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    14. December 2011 um 07:52

    Krankenschwester Françoise wird von Kapitän Omer Lancours engagiert, sich um die Krankenpflege seines Mündels Hazel zu kümmern. Die junge Frau ist fasziniert von ihrem Auftrag, denn der Kapitän wohnt allein mit seinem Mündel und seinen Angestellten auf der Insel Mortes-Frontières. Sie nimmt den Auftrag zu den Bedingungen des Kapitäns an, u. a. wird sie immer, wenn sie die Insel betritt, auf verbotene Gegenstände durchsucht werden und sie darf keinerlei Gegenstände bei sich tragen, die spiegeln. Etwas verwirrt beugt sich Françoise den Bedingungen. Als sie an ihrem ersten Tag vorstellig wird, erfährt sie in einem Gespräch mit Kapitän Lancours, dass sein Mündel Hazel einen Fliegerangriff knapp überlebte. Über ihr Aussehen darf kein Wort verloren werden! Als Françoise Hazel das erste Mal sieht, ist sie sprachlos ... Bei dieser Erzählung handelt es sich um die Auseinandersetzung mit der Moral der 1920er. Was ist richtig, was ist falsch? Die Figuren konnten mich leider nicht überzeugen, ihre Handlungen waren für mich teilweise gar nicht nachvollziehbar und auch der Schreibstil, der recht tiefgründig war, war leider nicht sonderlich fesselnd. Zum Glück handelte es sich um ein dünnes Buch, sodass ich es relativ schnell durchgelesen hatte. Interessant fand ich allerdings, dass dieses Buch nach dem Ende noch ein alternatives Ende aufwies, wovon mich allerdings keines so recht überzeugen konnte.

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  • Rezension zu "Quecksilber" von Amélie Nothomb

    Quecksilber
    Kerry

    Kerry

    11. December 2011 um 21:13

    Krankenschwester Françoise wird von Kapitän Omer Lancours engagiert, sich um die Krankenpflege seines Mündels Hazel zu kümmern. Die junge Frau ist fasziniert von ihrem Auftrag, denn der Kapitän wohnt allein mit seinem Mündel und seinen Angestellten auf der Insel Mortes-Frontières. Sie nimmt den Auftrag zu den Bedingungen des Kapitäns an, u. a. wird sie immer, wenn sie die Insel betritt, auf verbotene Gegenstände durchsucht werden und sie darf keinerlei Gegenstände bei sich tragen, die spiegeln. Etwas verwirrt beugt sich Françoise den Bedingungen. Als sie an ihrem ersten Tag vorstellig wird, erfährt sie in einem Gespräch mit Kapitän Lancours, dass sein Mündel Hazel einen Fliegerangriff knapp überlebte. Über ihr Aussehen darf kein Wort verloren werden! Als Françoise Hazel das erste Mal sieht, ist sie sprachlos ... Bei dieser Erzählung handelt es sich um die Auseinandersetzung mit der Moral der 1920er. Was ist richtig, was ist falsch? Die Figuren konnten mich leider nicht überzeugen, ihre Handlungen waren für mich teilweise gar nicht nachvollziehbar und auch der Schreibstil, der recht tiefgründig war, war leider nicht sonderlich fesselnd. Zum Glück handelte es sich um ein dünnes Buch, sodass ich es relativ schnell durchgelesen hatte. Interessant fand ich allerdings, dass dieses Buch nach dem Ende noch ein alternatives Ende aufwies, wovon mich allerdings keines so recht überzeugen konnte.

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  • Rezension zu "Quecksilber" von Amélie Nothomb

    Quecksilber
    Jari

    Jari

    15. June 2011 um 10:50

    Inhalt: Seit fünf Jahren hält der Kapitän die junge Hazel auf der abgelegenen Insel Mortes-Frontières fest. Als Hazel krank wird, holt der alte Mann die Krankenschwester Françoise auf die Insel, um das Mädchen zu pflegen. Schon von Anfang an wittert Françoise ein Geheimnis und sie wird Recht behalten... Meine Meinung: "Quecksilber" von Amélie Nothomb ist kein dickes Buch, mit gerade einmal 166 Seiten liest man das Büchlein rasch durch. Doch da Amélie Nothomb nun einmal Amélie Nothomb ist, wird man die Lektüre so schnell nicht wieder vergessen. Die Autorin schafft es, in diesem kurzen Werk alle unsere Wertvorstellungen anzusprechen und sie über den Haufen zu werfen. Was ist richtig, was falsch? Was ist gut, was ist böse? Wie weit darf man aus Liebe gehen? Alle diese Fragen werden uns von Nothomb gestellt und es gesellen sich praktisch auf jeder Seite neue dazu. Die Grenzen zwischen Gut und Böse gibt es hier nicht, sie sind nicht bloss verwischt, sie sind inexistent. "Quecksilber" ist in kurzen, pragmatischen, fast kalten, Sätzen gehalten, der Grossteil des Buches besteht aus Diskussionen. Das macht Sinn, denn so erfahren wir, wie die Figuren denken, was sie antreibt und was sie fühlen. Dies ist der Grundstein des Werkes, das ist es, worauf Nothomb hinaus will. Sie will uns zeigen, wie unterschiedlich die Realität wahrgenommen wird. Das Buch führt uns vor Augen, dass das Gleiche oftmals eben nicht das Gleiche ist und von jedem Menschen anders aufgefasst wird. Nothomb bedient sich hier eines sehr harten Themas, um dem Leser diesen Sachverhalt nahe zu bringen. Die Figuren sind allesamt glaubhaft dargestellt, obwohl nicht immer nachvollziehen können, weshalb sie so handeln (beim Kapitän ist das fast unmöglich und bei Hazel dachte ich mir oft, ob sie wirklich so doof ist, aber es hatte alles seinen Grund). Die Figuren beschränken sich auf Hazel, den Kapitän und Françoise, die sehr gut gezeichnet sind. Vor allem bei Françoise können wir nachvollziehen, was in ihr vorgeht. Der Kapitän und Hazel dagegen sind wahre Wunderwerke, mit denen man sich auseinandersetzen muss, um sie zu verstehen. Es ist nicht einfach, wenn es um das Thema der Opfer- und der Täterrolle geht. Nothomb bringt sie knallhart auf den Punkt, oftmals ist man als Leser schockiert. Schockiert über das Verhalten der Personen und auch über die Autorin, die es schafft, uns den Atem zu rauben. Wir sind auf uns alleine gestellt, wenn es darum geht, Opfer- und Täterrolle zuzuweisen. Doch eigentlich will Nothomb uns genau davon abhalten. Fliessend wird der Täter zum Opfer und das Opfer zum Täter. Nothomb überrascht den Leser immer wieder. Immer wieder kommen neue Thesen zur Sprache und die Spannung steigt kontinuierlich. Die Autorin hat zwei Enden für ihr Werk verfasst und beide sind hier abgedruckt. Auch hier kommt der Übergang vom Opfer zum Täter wieder eindrücklich zum Vorschein. Nein, Nothomb ist keine Autorin für schwache Nerven. Ihre Bücher sind oft kalt, man kann es fast schon gefühllos nennen und dennoch geht es drunter und drüber. Ich für meinen Teil liebe Amélie Nothomb genau deswegen. Sie packt einen mit kalten Händen und stösst einen in den Dreck. Ob man etwas aus dieser Lektion lernt, das ist dem Leser selbst überlassen. Fazit: Wer Literatur zum Denken, und nicht nur zum Zeitvertreib, mag, sollte sich die Autorin Amélie Nothomb nicht entgehen lassen. "Quecksilber" eignet sich gut als Einstieg in ihr Werk. Nothomb schreibt keine Wohlfühlbücher, sondern zeigt uns die harte Realität auf eine Art und Weise, die uns nach Luft schnappen lässt. Man muss mit dieser Autorin umgehen können, sonst sollte man es lieber bleiben lassen. Wer tiefgründige Literatur mag, wer es sich beim Lesen nicht einfach machen möchte, der ist mit Amélie Nothomb gut bedient. Auch jetzt noch kriege ich eine Gänsehaut, wenn ich an das Buch denke. Noch immer spuken Hazel, der Kapitän und Françoise in meinem Kopf herum. Darum muss ich sagen: Ein wirklich gutes Buch, ganz nach meinem Geschmack! Wieder einmal!

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  • Rezension zu "Quecksilber" von Amélie Nothomb

    Quecksilber
    yvonne_pioch

    yvonne_pioch

    17. February 2011 um 14:54

    "Quecksilber" ist mehr oder weniger ein Märchen mit zwei alternativen Enden. Eine Ärztin wird zu einer jungen Frau gerufen, die mit einem alten Mann in einem Haus völlig abgeschieden lebt. Die junge Frau ist depressiv und angeblich völlig entstellt (das glaubt sie auch selbst), deshalb gibt es im ganzen Haus keine Spiegel. Wie erstaunt ist die Ärztin, als sie in ihrer Patientin eine Schönheit ohnegleichen erkennt ... Doch der alte Mann hat verboten, dass die Ärztin ihr sagt, wie schön sie ist. Falls sie es doch tut, dürfe sie wie das junge Mädchen nie wieder das Haus verlassen. Und so ersinnt die Ärztin einen Weg, es der jungen Dame auf anderem Weg zu zeigen: Es hat etwas mit dem Titel zu tun.

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  • Rezension zu "Quecksilber" von Amélie Nothomb

    Quecksilber
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. August 2010 um 15:50

    Ein Professor, eine schöne Frau, ein Spiegel. Sehr gutes Buch.

  • Rezension zu "Quecksilber" von Amélie Nothomb

    Quecksilber
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. October 2009 um 21:45

    Wow - und wieder ein Buch von A. Nothomb, das einem die Sprache verschlägt. Für mich ist es immer ein Wunder, wie sie mit wenigen Sätzen solch einen Sog, solch eine Wucht erzeugen kann. Vor allem, ihre Texte lesen sich so leicht - und die Wirkung ist wahnsinnig komplex und fast schon von Gedanken erschlagend. In diem dünnen Bändchen geht es um eine junge Frau, welche von einem alten Kapitän auf einer Insel gefangen gehalten wird - aber anders - sie könnte gehen - doch der Plot ist, dass er ihr vorgaukelt (und nicht das erste Mal), dass sie duch einen Fliegerangriff ein völlig entstelltes Gesicht hat. Die junge Frau bleibt bei ihm, aus Angst vor dem Urteil der Gesellschaft - und erträgt die Begierden des alten Mannes. Die Geschichte beginnt sich aufzulösen, indem eine junge Krankenschwester dieses kleine Inselreich betritt und beginnt, Fragen zu stellen - aber anders, als man es gewohnt ist. Offene Fragen sind ihr verboten ... Fazit: absolut lesenswert, grandios und sehr tiefgehend.

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  • Rezension zu "Quecksilber" von Amélie Nothomb

    Quecksilber
    MonaMayfair

    MonaMayfair

    08. June 2008 um 22:34

    es handelt sich hierbei um das dritte buch, das ich von amélie nothomb gelesen habe.. und ich bin ein bisschen enttäuscht..
    die geschichte als solches gefällt mir nicht sonderlich gut..
    die dialoge sind teilweise recht langatmig.. und das buch besteht zum grössten teil aus dialogen :-(