Amélie Nothomb Reality-Show

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Inhaltsangabe zu „Reality-Show“ von Amélie Nothomb

Ein Sender inszeniert ein Konzentrationslager. Das Publikum darf mitspielen und jeden Tag zwei Gefangene per Fernbedienung zum Tod verurteilen. – Eine tollkühne Satire über die grausame Lust am Spektakel, über Exhibitionismus und Voyeurismus bei Publikum und Medien.

Amélie Nothomb trifft einfach immer wieder den wunden Punkt. Wunderbar kritischer Gesellschaftsroman.

— PaulaAbigail

gute idee, aber so richtig gepackt hat es mich nicht...

— ju_theTrue

Großartige kritische Betrachtung der Medien/TV. Absolute Leseempfehlung.

— DrWatson

Die Idee aufzuzeigen, wie groß der Einfluss der Medien ist, fand ich großartig. Leider fehlte bei der Umsetzung jedoch an Tiefe und zu viele

— SteffisBuecherbloggeria

Hervorragendes und vorallem sehr wichtiges Buch!

— milkshakee

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    Reality-Show

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. January 2017 um 09:05

    Die Idee fand ich Klasse! Ein Konzentrationslager in der heutigen Zeit, aus der eine täglich laufende Show im Fernsehen gemacht wird. Die Zuschauer entscheiden über Leben und Tod. Großartig! Aber die Umsetzung konnte meine Erwartungen nicht erfüllen. Eine skrupellose Welt, der ein Spiegel vorgehalten wird. Das hätte ich mir gewünscht. Aber richtig rübergekommen ist das für mich nicht. Der Schrecken dieser Show war für mich einfach nicht greifbar.Noch dazu hatte ich große Probleme, die Charaktere auseinander zu halten. Die Kandidaten der Show mussten ihre richtigen Namen ablegen, stattdessen bekommen sie Nummern. Und die waren sich teilweise so ähnlich, dass ich manchmal wohl etwas durcheinander gekommen bin. Schade.

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  • Liegengelassenes Potential

    Reality-Show

    dominona

    14. January 2017 um 12:44

    Lasst uns die Konzentrationslager aus dem zweiten Weltkrieg als Reality TV inszenieren und sehen, was passiert - Die Idee hinter dem Roman ist großartig, aber es hapert leider an der Umsetzung. Es bleibt mir persönlich zu ungeschliffen und oberflächlich, auch wenn gute Dialoge dabei sind.  Dennoch werde ich zeitnah zu einem weiteren Buch der Autorin greifen, weil ich den Schreibstil mochte und es sich schnell gelesen hat.

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  • Zwiespältig

    Reality-Show

    Duffy

    15. September 2014 um 11:02

    Die Fiktion der allergrößten TV-Geschmacklosigkeit, die man sich vorstellen kann: Ein Sender schafft ein Konzentrationslager. Unter realen Bedingungen gibt es Gefangene und Aufseher. Das Publikum entscheidet über Leben und Tod. Eine der Gefangenen setzt sich mit Mut und unter Ausnutzung der Liebe einer Aufseherin über die Regeln der "Organisatoren" hinweg. Dadurch übernimmt sie ungewollt eine "Führungsrolle", von der die Gefangenen abhängig werden. Die Idee scheint gut. Nothomb hat alle Regeln, die so ein Spektakel in der Realität verhindern könnten, außer Kraft gesetzt. Es sollte nicht möglich sein, dass Gesetz und Politik so eine Szenerie dulden. Aber diese Parabel will eigentlich nur die Absurdität und die damit einhergehenden Verluste der Menschenwürde herausarbeiten und das gelingt ihr. Dennoch - selbst mit den künstlerisch erlaubten Mitteln der Übertreibung bleibt ein schaler Nachgeschmack, denn die hier gewählte inhaltliche Vorgabe übertreibt massiv, sodass es dem eigentlichen Anliegen eher schadet, denn die Szenerie eines Konzentrationslagers kann nur sehr mühsam auf ein Fernsehformat übertragen werden. So kann auch der moralisch einwandfrei herausgearbeitete Hintergrund, den Nothumb wieder durch direkte Rede eindrucksvoll darstellt, nicht die letzte Konsequenz ausreichend transparent machen. Das Ganze ist von der Idee zu gewaltig, um es auf 160 Seiten befriedigend abhandeln zu können. Die Absicht ist klar, die Idee ist gut, die Umsetzung zu löchrig. Bei so einem sensiblen Thema ist dies natürlich eine sehr subjektive Empfindung. Schwierig. Zwiespältig.

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  • Rezension zu "Reality-Show" von Amélie Nothomb

    Reality-Show

    WildRose

    02. February 2013 um 19:01

    Ich habe im Laufe der vergangenen Jahre die meisten Bücher von Amélie Nothomb gelesen, darunter auch "Reality Show." Nun habe ich wieder zu dem Buch gegriffen und habe es gleich in einem Rutsch gelesen. Die Idee ist natürlich total genial. Amélie Nothomb beweist mit "Reality Show" ihre Brillanz und ihr Talent als Schriftstellerin und Menschenkennerin. "Reality Show" ist äußerst scharfsinnig, gesellschaftskritisch und provozierend. Was mich jedoch weniger begeistert, ist Nothombs minimalistischer Schreibstil. Da gibt es keine Details, keine längeren Ausführungen, nichts wird ausgeschmückt. Mit diesem Schreibstil habe ich persönlich so meine Probleme. Einerseits ist es ja gut, dass Nothomb strikt bei der Sache bleibt und nicht ständig alles mit unnötigen Details in die Länge zieht, andererseits fällt es mir als Leser so schwer, mit den Personen mitzufühlen und mitzuleben. Man könnte aus Nothombs Satire auch einen richtig großen, langen Roman mit mehreren hundert Seiten machen, was das Buch auf jeden Fall spannender und unvergesslicher machen würde. Auch vom Ende war ich nicht ganz überzeugt - es hatte einen für Nothomb etwas untypischen, leicht hollywoodmäßigen Unterton. Dennoch: Die Grundidee für "Reality Show" ist einfach genial und wer ein Fan der Autorin ist, sollte sich diese Satire auf keinen Fall entgehen lassen.

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  • Rezension zu "Reality-Show" von Amélie Nothomb

    Reality-Show

    Rock-n-Roll

    30. September 2010 um 10:12

    Eines vorne weg: ich habe schon viele Bücher von Amélie Nothomb gelesen, aber durch "Reality Show" musste ich mich am Anfang regelrecht quälen! Nach "Böses Mädchen" ein weiteres Buch, mit dem ich nicht so recht warm geworden bin, obwohl die Geschichte innovativ und nahezu genial ist. Ein Organisator, wir wissen nicht wer das ist, wo und wann das Buch spielt, entwickelt ein neues Konzept für eine Reality Show. Die Show heißt "Konzentration". Von der Strasse weg werden ganz normale Bürger gefangen genommen, von denen wir über ihr Vorleben nichts erfahren, und in ein Konzentrationslager abtransportiert, wo sie von nun an eine Nummer erhalten und total entmenschlicht leben müssen, sinnlose Arbeiten verrichten, kaum zu Essen bekommen, von Kapos geschlagen und gedemütigt werden und vom Zuschauer per Telefon abgewählt und hingerichtet werden. Die Show bricht alle Zuschauerrekorde, auch dank einer Gefangenen, die wunderschön ist und sich direkt an die Zuschauer wenden, die in ihren Augen die Hauptschuldigen an der Sendung sind. Ein weiblicher Kapo verliebt sich in sie, steckt ihr heimlich Schokolade zu, die die schöne Gefangene mit den anderen teilt. Kapo und Gefangene sind sehr stereotypisch gezeichnet. So interessant die Geschichte auch klingeln mag, der Leser erfährt herzlich wenig über die Motive der Show, wieso die Gefangenen überhaupt festgehalten werden können, warum sich Menschen finden, die als Kapo Gefangene quälen usw. Viele Fragen bleiben offen, somit ist die Lektüre unbefriedigend. Dieser Stoff sollte eher auf 400 Seiten behandelt werden, Hintergründe sollten aufgezeigt werden, damit die Geschichte nicht als völlige Absurdität rüberkommt. Versteht man das Buch lediglich als Kritik an Reality-TV, ist es durchaus in seiner Form berechtigt. Aber für ein Buch von Nothomb ist es enttäuschend schlecht geschrieben, irgendwie lieblos heruntergerattert, nicht wie sonst, wo jeder Satz sitzt und keiner überflüssig ist. Schade um die gute Story.

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  • Rezension zu "Reality-Show" von Amélie Nothomb

    Reality-Show

    bücherelfe

    Reality-Show ist mein erstes Buch von Amélie Nothomb. Es könnte durchaus mein letztes gewesen sein. Am Ende der Geschichte frage ich mich, ob ich die Protagonisten kennen gelernt habe. Die Antwort ist: Nein. Ich weiss nicht wer die Gefangenen waren, ich weiss nicht wer die Wärter waren, ich weiss nicht, wer die Zuschauer waren, ich weiss nicht, wer die Veranstalter dieser TV-Show waren. Und beim Schreiben dieser Zeilen weiss ich auch nicht, weshalb ich das Buch zu Ende gelesen habe. Vielleicht, weil es nur 170 Seiten dünn war. Fazit: Nichts für mich.

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  • Rezension zu "Reality-Show" von Amélie Nothomb

    Reality-Show

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. August 2010 um 15:54

    Wozu ist der Mensch fähig? Big Brother gleicht hier einem KZ.

  • Rezension zu "Reality-Show" von Amélie Nothomb

    Reality-Show

    Royminator

    05. November 2009 um 00:46

    ein großartiges thema aber leider nicht gut ausgearbeitet. man erfährt nicht wo überall kameras installiert sind, was sehr verwirrt, weil ungehört miteinander reden können und die hauptperson nachts auch schon mal ungesehen durchs lager läuft. das würde schlicht und ergreifend nicht so sein bei einem big brother format mit hochsensiblen mikrophonen und nachtsichtkameras. die grausamkeit die so ein lager zwangsläufig mitbringen würde, die todesangst, der schmutz, die fäkalien, die blessuren, die willkür...all das kommt meiner ansicht nach viel zu kurz. und der vermeintliche gegenspieler in form von der wärterin wird als dumm dargestellt spricht aber dafür viel zu intelektuell. wobei das durchaus auch ein übersetzungsfehler sein kann. es liest sich gut und schnell, und man wird natürlich bei dem thema nachdenklich aber im grunde nicht lesenswert!

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  • Rezension zu "Reality-Show" von Amélie Nothomb

    Reality-Show

    MonaMayfair

    28. July 2009 um 19:13

    es hat spass gemacht, mal wieder etwas von amélie nothomb zu lesen.. diese endlosen dialoge, die ich in der form noch bei keinem anderen autor gelesen habe.. dann die geschichte an und für sich -> eine gelungene idee.. auch glaubhaft erzählt.. ich fragte mich gegen ende zu immer wieder, wie das alles enden solle.. das ende war realistisch und hat zum rest der geschichte gepasst.. daher vergebe ich vier von fünf möglichen show-punkten..

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  • Rezension zu "Reality-Show" von Amélie Nothomb

    Reality-Show

    Cap'D.

    25. March 2009 um 07:31

    Kurzweilig, fies und weise. Wie immer bei Nothomb. Ich weiss, ich wiederhole mich. ;)

  • Rezension zu "Reality-Show" von Amélie Nothomb

    Reality-Show

    Nightfall

    11. April 2008 um 23:33

    Ich mag Bücher, die versuchen geltende Wertvorstellungen, Sitten und Gebräuche sowie gängige Tabus zu sprengen bzw. aufzubrechen. Gerade darin bemisst sich für mich der Wert von Literatur: Gängige Probleme bzw. gängige Diskussionsthemata, auf die man im Alltag trifft, anzusprechen, sie zu pervertieren, sie zu ironisieren, um so beim Leser einen Denkprozess hervorzurufen. Das Konzept von "Reality-Show" gefiel mir, ist es doch eine Tatsache, dass in Zeiten von Big Brother, wo Menschen sich beim Urinieren, Vögeln (Entschuldigt den Ausdruck) und Tratschen zuschauen, die Hemmschwelle, ein Tabu betreffend, gesunken sind. Jeder hat, zumindest bei der ersten Staffel dieses Formates darüber diskutiert: "Wer fliegt raus? Wer kommt wem zusammen?" ohne darüber zu diskutieren, was für Folgen es hat, wenn Menschen 24-Stunden lang beobachtet werden und sich dann in ein "reales" Leben verabschieden, in dem jeder sie jetzt kennt, jeder die Vorlieben kennt und jeder weiß, wann und wo sich die Person einen Pickel ausdrückt (Ich überspitze es). Nur, glaube ich, hat sich die Autorin, von der ich bisher nichts gelesen habe, mit ihrer Idee etwas übernommen; ihre Satire, was es eigentlich werden sollte, rutscht ab und an so ins Lachhafte, Lächerliche ab, dass man nicht mehr über den Inhalt weiter nachdenkt. Man stelle sich das vor: Ein Fernsehprodukt ist die Show "Konzentration", bei der ahnungslose Menschen von den Straßen geholt in ein KZ gebracht werden, wo nach den selben Bedingungen, wie vor 60/70 Jahren gelebt, geprügelt, gedemütigt, getötet wird. Mit einem Unterschied: Täglich laufen bis zu über 20 Kameras mit und dokumentieren peinlich genau jedes Tabu, jede Vergewaltigung, jede Misshandlung. Und das Publikum schaut zu, die Quoten erfreuen sich einer Höhe, wie sie zuvor unbekannt war und immer wieder lassen sich die Fernsehmacher etwas Neues einfallen; bis ihnen die Idee kommt das Publikum entscheiden zu lassen, wer sterben soll. Die Handlung ist gut und schön; auch der Schreibstil ist gut entwickelt, flüssig zu lesen und dialoglastig, was in den Fall sehr passend ist. Aber was die Autorin mit ihren Figuren und deren Botschaften fabriziert hat, ist geradezu fahrlässig. Zwei Stereotypen. Einmal weiß: Pannonica, die natürlich seelengute, intelligente, reine Persönlichkeit, die sich gegen die schwarze Persönlichkeit des Kapo Zdena durchsetzen muss. Zwei Frauen, zwei Seiten einer Medaille. Die eine ist hineingeraten und macht das Publikum verantwortlich und will nur leben; die andere will begehrt und geliebt werden. Wie schön ist es, dass es so nach Stereotypen funktioniert. Wie schön ist es, dass das Böse immer Schwarz und das Gute immer weiß sein müssen. Und dementsprechend entlädt sich auch die Handlung, die Pointe ist kurz, das Happy End wirkt unpassend (Wenn auch gut interpretierbar als passendes Ende: Das ganze Leben ist eine Show à la Hollywood, und die meisten Hollywood-Streifen enden nun einmal glücklich... ;=)) und irgendwie ist man mit der ganzen Geschichte unzufrieden. Fazit: Idee gut, Umsetzung ging reichlich daneben. Dabei ist der Schreibstil eigentlich angenehm; es war nicht das letzte Buch der Autorin für mich, aber als Einstieg war dies einfach nicht das Nonplusultra.

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  • Rezension zu "Reality-Show" von Amélie Nothomb

    Reality-Show

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. March 2008 um 21:32

    Die zugepitzte Form von Big Brother - bis in den Tod. Gewöhnungsbedürftig, aber auf alle Fälle lesenswet. Nothomb macht nicht viele Worte, aber sie bewirkt mit ihren kompakten Sätzen und Schilderungen weotaus mehr, als die Seitenzahl vorgibt. Exzentrisch, kritisch, unverhalten.

  • Rezension zu "Reality-Show" von Amélie Nothomb

    Reality-Show

    variety

    04. January 2008 um 09:01

    Soll ich nun dem Roman 2 oder 4 Sterne geben? Einerseits ist das Thema als solches aktuell und interessant. Auch wir sind Voyeure und manchmal unfreiwillig (gibts das wirklich, nach der Lektüre des Buches glaube ich nicht mehr so sehr daran) Zeugen eines scheusslichen Vergehens. Gerade im Zeitalter von Big Brother, Superstar-Such-Sendungen oder Psycho-Heuldiskussionsrunden mit Betroffenheitsfaktor 10 ist dieses Buch enorm wichtig. Bloss: Die Umsetzung ist nur teilweise gelungen! Immer wieder war ich gelangweilt und die Personen kamen mir nicht richtig näher. Die Kernaussagen sind mir zu vage und liegen verstreut im Buch. Einige davon kann ich ausserdem überhaupt nicht nachvollziehen (z. B. «... man sollte immer zu Ende führen, was man angefangen hat», sagt Pietro ganz am Schluss). Also nur ganz knappe 3*.

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  • Rezension zu "Reality-Show" von Amélie Nothomb

    Reality-Show

    mufti

    05. June 2007 um 16:20

    Weiß nicht, was ich von dem Buch halten soll. Drum hab ich es auch erstmal zurück ins Regal gestellt in der Hoffnung, irgendwann mal etwas damit anfangen zu können.. Ich kann es nicht in Worte fassen, ausser: Krass. Einfach zu heftig!! Es werden also Menschen gecastet wie heutzutage alles und jeder auf der Welt für jeden Mist gecastet wird. In dem Fall von "Reality Show" geht es nun aber darum, eine möglichst authentische Reproduktion der damaligen KZ`s samt Atmosphäre und allem drum und dran zu erstellen. Das bedeutet also: Die "Gewinner" der Castingshow werden eingeteilt in die Gruppen Häftling und Wärter. Hat mich erst sehr an "Das Experiment" erinnert. Aber die gute Nothomb schlägt ein wenig heftiger über die Strenge: Es werden dann, wie wir es auch heute aus dem TV kennen, die Insassen bewertet und das von den Zuschauern. Letztlich kann es dann eben passieren, dass man äußerst dumm dasteht und geschunden oder ermordet wird von den dazu privilegierten Wärtern. Kritik, schön und gut. Problem an der ganzen Sache: Hier werden so Sachen wie "Big Brother" ganz klar in Verbindung gebracht mit Deportationen und Vergasungen. Ich weiß nicht, ob das allgemeinen Anklang findet. Aber für mich ist das definitiv etwas zu makaber. "That`s Art" könnte man sagen. Ok, aber dann nicht für mich.

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  • Rezension zu "Reality-Show" von Amélie Nothomb

    Reality-Show

    Jeami

    24. April 2007 um 14:01

    Reality-TV, auf die Spitze getrieben: Ein Sender inszeniert ein Konzentrationslager. Das Puplikum darf mitspielen und jeden Tag zwei Gefangene per Fernbedienung zum Tod verurteilen. Die Grundidee mit Blick auf unsere heutige Mediengesellschaft fand ich nicht schlecht. Ich fand das Buch jedoch sehr konstruiert - die ganze Geschichte kommt nicht glaubhaft rüber. Ich war entäuscht und habe das Buch deshalb weiterverschenkt.

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