Amalia Zeichnerin Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt

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Inhaltsangabe zu „Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt“ von Amalia Zeichnerin

London, im Herbst 1887. Als zwei Männer kurz nach Halloween in London spurlos verschwinden, untersucht der amerikanische Privatdetektiv Eliott Breeches den Fall – gemeinsam mit dem wohlhabenden jungen Erben Lord Berlington, der irischen Hexe Fiona, der Künstlerin Nica und der älteren Spiritistin Giselle. Haben sie es hier mit Geistern zu tun? Und was hat es auf sich mit dem charismatischen jungen Dandy Damian, der Lord Berlington in seinen Bann zieht? Hintergrund: "Berlingtons Geisterjäger" ist eine Mischung aus Urban Fantasy, Gay/Lesbian Romance, Steampunk und ein wenig Gothic Horror. Im Jahr 1887 sind der technische Fortschritt und die Industrialisierung kaum aufzuhalten im Britischen Königreich und in anderen Teilen der Welt. Die Luftschifffahrt, Automobile und die Verbreitung der Elektrizität sind nur einige Beispiele für die technischen Errungen-schaften der letzten Jahrzehnte. Freischaffende Erfinder entwickeln ungeahnte Geräte und Maschinen. Doch auch das Mystische fasziniert die Menschen dieser Zeit – der Glaube an Geister, Okkultismus, Seáncen und andere esoterische Praktiken erfreut sich großer Beliebtheit. Und manch einer behauptet gar, Geister, Dämonen oder Feen gesehen zu haben …

Eine spannende Geschichte, deren Potenzial leider nicht ausgeschöpft wurde.

— JuliaFraenkle
JuliaFraenkle

Das Buch hat mich überrascht. Spannend und auch ein Hauch gruselig entführt es in die Anderwelt. Voller Mystik.

— federfantastika
federfantastika

Spannend, unterhaltsam, gelungener Genre Mix

— little-witch
little-witch

gute Mischung aus unterschiedlichen Genres - mir haben besonders das historische Flair und die Charaktere gefallen

— annlu
annlu

Überraschend, spannend, geheimnisvoll und mystisch! Mir hat es insgesamt gut gefallen !

— Annabo
Annabo

Spannender Auftakt

— Danielabe
Danielabe
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  • Anderswelt , wirklich mal ganz anders

    Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt
    starone

    starone

    03. July 2017 um 12:04

    Zum Inhalt: Der Roman spielt in der fiktiven Zeit  um 1887 in London. Eine Zeit voller Veränderungen ging ins Land,  auf die der Roman durchaus Bezug nimmt. Was auch dann  bei diese ungewöhnliche Gesellschaft  eine Rolle spielen wird. Unter der Führung von Fiona O`Reilly will man dem jungen Lord Berlington helfend zur Seite stehen mit seinem Geisterproblem in seiner Villa.  Weitere Beteiligte sind ein  Ex-Polizist aus Amerika, der jetzt als Privatdetektiv in London arbeitet, eine Künstlerin, eine Parapsychologin, ein möglicher neuer Freund des Lords, noch ein Künstler und die Oma von Miss Fiona, der irischen Hexe. Haben diese doch sehr verschiedenen Personen überhaupt eine Chance gegen die, mögliche Geisterwelt. Sicherlich kennt der Roman darauf eine Antwort. Meine Meinung: Anderswelt , alleine der  Titel empfinde ich schon als Programm für den Roman. Denn er ist wirklich mal ganz anders, als man sich so einen Geisterjägerroman vorstellt. Alleine die Personen, die sich der möglichen Geister annehmen wollen, sind schon mal ziemlich buntgemischt. Interessante Mischung wie ich finde. Hilfreich und sehr gut gestaltet auch die ersten drei Seiten mit der kurzen Einleitung in die Zeit des Romanes, gesellschaftlich -und geschichtlich betrachtet und die Aufstellung der im Roman vorkommenden Personen. Alles was einem den Einstieg in so einem Roman wirklich als Leserin ungemein erleichtert. Sogar ein kleiner Hinweis auf mögliche andersartigen zwischenmenschlichen Befindlichkeiten lässt  die  Autorin Amalia Zeichnerin kurz durchblicken. Was einem als unbedarfte Leserin schon etwas vorwahrt auf mögliche Szenen in dieser Richtung. Wobei ich sagen muss, schön, dass das in diesem Roman auf beide Seiten mit entsprechenden, kleinen Anmerkungen und Szenen verteilt  wurde  und nicht einseitig nur Männerzuneigung beschrieben wurde. So ist jede Seite in dieser Roman zu ihrem Recht gekommen.  Ebenso fand ich es gut, dass die Geisterjagd immer noch bei alldem im Vordergrund stand.  Alles zusammen, eine netten und interessante Geschichte, die mir als Leserin ein paar unterhaltsame Lesestunden bereitet hat.   

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  • Auf den Pfaden von Geisern und ihren Jägern

    Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt
    JuliaFraenkle

    JuliaFraenkle

    24. April 2017 um 11:27

    Die spiritistische Gesellschaft Friends of the Departed kümmert sich um die kleineren und größeren Geisterprobleme Londons. Als im Jahr 1887 kurz nach Halloween zwei Männer spurlos verschwinden, machen sich die beiden Gesellschaftsmitglieder Fiona und Giselle gemeinsam mit dem Privatdetektiv Eliott Breeches, der Künstlerin Nica und dem jungen, wohlhabenden Lord Viktor Berlington auf die Suche. Dabei kommen sich nicht nur Fiona und Nica näher, auch Viktor lernt einen jungen Dandy namens Damian kennen und schnell liegt der Verdacht nahe, dass dieser ein doppeltes Spiel spielt und möglicherweise auch nicht ganz menschlich ist. Während Viktor sich der stürmischen Liaison hingibt, finden seine Freunde statt der vermissten Männer zunächst einen Ritualkreis und mit ihm einen Übergang in die Anderswelt. Dort müssen sie sich mit dem düsteren Wesen Carmun auseinandersetzen und erkennen, dass nichts so ist wie es scheint … Gelungener Genremix Mit Berlingtons Geisterjäger I – Anderswelt legt Autorin Amalia Zeichnerin einen interessanten Genremix vor. Der Roman lässt sich primär dem Genre (Dark) Urban Fantasy zuordnen, kombiniert darüber hinaus jedoch Elemente aus Portal Fantasy, Steampunk und Gothic Horror. Hinzukommen je eine schwule und eine lesbische Liebesgeschichte, die dem Roman eine zusätzliche Inhaltseben verleiht. Auch Aspekte der keltischen Mythologie und Elemente der viktorianischen Ära sind gekonnt in die Handlung eingewoben. Spannende Handlung mit leichten Längen Mit dem Geheimnis um die beiden verschwundenen Männer und den Übergang der Protagonisten in die Anderswelt legt die Autorin eine spannende Haupthandlung vor. Leider dauert es jedoch beinahe 50 Seiten lang, bis das im Klappentext versprochene Verschwinden der beiden Männer zur Sprache kommt. Bis dahin zieht sich der Roman und dem Leser ist nicht ganz klar, wohin die Reise der Figuren gehen soll. Sobald die Haupthandlung jedoch einsetzt, jagt ein spannungsgeladener Höhepunkt den nächsten. Wurde zu Anfangs die Handlung in die Länge gezogen, erscheint sie nun zu komprimiert, da für jedes auftauchende Problem innerhalb der nächsten wenigen Seiten direkt eine Lösung parat liegt. Insgesamt wäre der Plot durchaus noch ausbaufähig gewesen und der Roman hätte gut und gerne noch 100 Seiten vertragen. Auch, um den Figuren mehr Raum zur Entwicklung zu bieten. Multiperspektivisches Erzählen Amalia Zeichnerin erzählt die Geschichte aus insgesamt sieben Perspektiven, wobei das Hauptaugenmerk auf den fünf Protagonisten liegt. Die beiden anderen Perspektiven tauchen nur jeweils einmal auf. Die Multiperspektive bietet dem Leser einerseits einen Einblick in unterschiedliche Handlungsschauplätze, andererseits fällt es schwer, eine Beziehung zu den einzelnen Figuren aufzubauen. Dies liegt zum einen daran, dass die einzelnen Abschnitte einer Erzählinstanz teilweise sehr kurz sind und innerhalb einer Seite die Perspektive wechselt, sodass der Leser kaum Zeit hat, sich auf eine Figur einzulassen. Zum anderen sind die einzelnen Abschnitte zwar mit den Figurennamen überschrieben, sodass stets klar ist, aus wessen Sicht das Geschehen beschrieben wird, allerdings gelingt es der Autorin nicht, den Figuren eigene Stimmen zu verleihen, sodass sie auf rein sprachlicher Ebene nicht auseinanderzuhalten sind. Hier verschenkt die Autorin viel Potential, da die Charaktere eigentlich interessant und charakterlich unterschiedlich angelegt sind und Raum für eine innere Entwicklung bieten würden. Aufgrund der Erzähltechnik und da passagenweise hauptsächlich Handlung aneinandergereiht wird, ohne auf die Emotionen und Gedanken der Figuren einzugehen, bleiben sie jedoch eher blass.  Flüssiger Erzählstil Auch sprachlich ist der Roman Geschmackssache, da er einerseits durch einen flüssigen, gut verständlichen Stil besticht, aber andererseits doch gewisse Mängel aufweist. Auffällig ist besonders der – passend zu der Zeit um 1887 – eher gehobene Sprachstil der Figuren, in den sich jedoch hin und wieder umgangssprachliche Ausdrücke einschleichen, über die man beim Lesen stolpert. Auch benutzt die Autorin auffällig oft Umschreibungen mit dem Wörtchen „jetzt“ und es haben sich mehrfache falsche und doppelte Satzzeichen in den Text eingeschlichen – in dieser Hinsicht hätte dem Roman ein sorgfältigeres Lektorat und Korrektorat gutgetan, da auch hier Potenzial, das eindeutig vorhanden ist, verschenkt wird. Fazit Im Gesamten betrachtet ist Berlingtons Geisterjäger I – Anderswelt ein spannender Roman, der eine interessante Handlung und Elemente verschiedenster literarischer Stilrichtungen kombiniert. Jedoch wird durch die zu rasch und teilweise nicht komplett aufgelösten Handlungsstränge und die eher blass wirkenden Figuren Potenzial verschenkt. Auch die sich anbahnenden Liebesgeschichten werden eher nebenbei abgehandelt, was bei einem Fantasy-Steampunk-Mix durchaus in Ordnung wäre. Da der Roman aber auch als Gay/Lesbian Romance beworben wird, wäre auch hier etwas mehr Einblick in das Innenleben der Figuren wünschenswert gewesen. Diese Rezension wurde für Zauberwelten-Online verfasst und erschien dort am 13.04.2017. Danke an die Autorin für das Rezensions-Exemplar.

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  • Die Geister bilden nur den Anfang ...

    Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt
    federfantastika

    federfantastika

    05. April 2017 um 22:48

    Anderswelt - Berlingtons Geisterjäger Band 1  von Amalia Zeichnerin. Weitere Bände der Reihe sind schon in Aussicht - was mich besonders freut, da mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Sprachlich ausgefeilt, an die historische Zeit angepasst, ist es trotzdem flüssig und angenehm zu lesen. Die Sprache wirkt kein bisschen gekünstelt! Sehr gut gelungen! Die CharaktereFiona - sie ist eine junge weiße Hexe. Und Geisterjägerin ;) Giselle - ebenfalls ein Mitglied der Friends of the Departed - also auch eine Geisterjägerin. Victor - er hat da so ein gewisses Geisterproblem. Mit seinen (toten) Eltern. Eliott - ehemals Polizist glaubt er nicht an diesen ganzen Hokuspokus. Nica - sie ist Künstlerin und findet Fiona wirklich zum Anbeißen! Alec - guter Freund Nicas - er stand Modell für eines ihrer Bilder, den "Narcissus". Jeder Charakter hat seine Eigenheiten, ist auf erfrischende Art individuell - dass sie trotzdem alle als großes Team zusammenarbeiten müssen, macht die Sache erst richtig interessant!Die StoryEigentlich sollten sich Fiona und Giselle um Victors kleines Geisterpoblem kümmern, als dann aber zwei Freunde von Victor und Eliott verschwinden und Fiona eine magische Spur in die parallele Welt "Anderswelt" entdeckt, wird aus der detektivischen Suche schnell eine magische! Als wäre das nicht genug, kriegt das Team es auch noch mit Damian Quinn zu tun, der alles andere als gesunde Auswirkungen auf Victor zu haben scheint! Mein FazitDie ersten Kapitel der Geschichte haben mir nicht ganz so gut gefallen und ich brauchte einige Seiten, um hineinzufinden, doch die Charaktere haben mich recht schnell von sich überzeugen können und als es dann versprach spannend zu werden, hat micht die Geschichte in ihren Bann ziehen können. Gelungene Fantasy-Geschichte mit einem Hauch Grusel, einer gehörigen Portion Mystik und einem Tupfer Steampunk. Schöner Mix!Ich bin sehr gespannt, wie die Story rund um Berlington und seine Geisterjäger weitergehen wird! Empfehlen kann ich die Geschichte wirklich jedem Fantastik-Begeisterten. Mein HighlightMaggie - ein überaus überraschender Vogel!

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  • Goth Horror trifft Steampunk

    Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt
    little-witch

    little-witch

    25. March 2017 um 17:02

    London im Jahre 1887. Kurz nach Halloween verschwinden zwei Männer, ein junger Lord erhält Besuch von Geistern, ein Genre Mix den ich so noch nicht gelesen hab. Das Cover hat mich schon sehr angesprochen und die Geschichte mit der Mischung der verschiedenen Stilrichtung hat mich auf jeden Fall überzeugt. Das Buch läßt sich sehr gut lesen, der Schreibstil ist flüssig und die einzelnen Mitspieler kommen in Erzählsträngen jeder zu Wort, ich mag es wenn sich eine Geschichte nicht nur aus einer Perspektive darstellt, die zarten Bindungen die sich bei dem ein oder der anderen andeuten sind liebevoll geschildert und auch das *Zusammenraufen* um eine Lösung des Falles der doch sehr unterschiedlichen Charaktere ist alles in sich sehr schlüssig und bildhaft dargestellt. Die Spannung kommt auf keinen Fall zu kurz und hält den Leser meiner Meinung nach gut gefangen. Alles in allem bin ich schon sehr auf Teil 2 gespannt......es blieben noch einige Fragen offen....

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  • Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt - Gelungener Einstieg der Hunger auf mehr macht

    Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt
    Anni81

    Anni81

    21. March 2017 um 12:46

    Klappentext:London, im Herbst 1887.Als zwei Männer kurz nach Halloween in London spurlos verschwinden, untersucht der amerikanische Privatdetektiv Eliott Breeches den Fall – gemeinsam mit dem wohlhabenden jungen Erben Lord Berlington, der irischen Hexe Fiona, der Künstlerin Nica und der älteren Spiritistin Giselle. Haben sie es hier mit Geistern zu tun? Und was hat es auf sich mit dem charismatischen jungen Dandy Damian, der Lord Berlington in seinen Bann zieht?Meine Meinung:Das Cover gefiel mir gut.Der Schreibstil ist flüssig und macht es einem leicht, gut in die Geschichte hinein zu finden.In dieser Geschichte ist von Krimi bis Horror alles dabei und auch die romantischen Elemente kommen nicht zu kurz.Sowohl die Hauptfiguren als auch die Nebencharaktere sind toll beschrieben und haben ihre Stärken, aber auch Schwächen, was sie sehr sympathisch macht. Während dem lesen wurde es mir nie langweilig, die Autorin schafft es perfekt, die Spannung hoch zu halten.Auch die romatischeren Augenblicke waren gut beschrieben.Das Ende des ersten Teils macht auf jeden Fall Lust auf die Fortsetzung.Man möchte einfach wissen wie die Geschichte sich weiter entwickelt und was aus den liebgewonnen Charakteren wird.Die Mischung aus Horror, Steampunk, Urban Fantasy und Gay/Lesbian Romance ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Der Roman ist da durch sehr facetten- und abwechslungsreich.Jeder der sich nicht vor diesem Genre-Mix scheut sollte diese Geschichte auf jeden Fall lesen, er wird nicht enttäuscht werden.Von mir eine eindeutige Leseempfehlung.

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  • Leserunde zu "Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt" von Amalia Zeichnerin

    Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt
    AmaliaZeichnerin

    AmaliaZeichnerin


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  • Hexen, Geister und andere Probleme

    Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt
    Jane97

    Jane97

    19. March 2017 um 03:55

    London im 19. Jahrhundert: Lord Berlington hat seit einiger Zeit Probleme mit seinen, als Geister herumspukenden, Eltern. So sucht er sich Hilfe bei der Hexe Fiona und ihrer Freundin Giselle. Durch dieses Zusammentreffen entstehen schnell neue Freundschaften. Fiona entdeckt, dass sie sich zu Frauen hingezogen fühlt und lernt daraufhin die Künstlerin Nica kennen. Auch Lord Berlington entdeckt eine neue Seite an sich. Er fühlt sich zu dem geheimnisvollen Dandy Damian Quinn hingezogen.  Doch dann erschüttert die Freunde das Verschwinden zweier Bekannte. Lord Berlington, Nica, Fiona und Giselle beschließen sich dem amerikanischen Privatdetektiv Elliot anzuschließen, um die Vermissten zu finden. Allerdings ist dabei niemandem klar in welche Gefahren sie sich begeben, denn Schneewittchen plant den Weltuntergang! Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Einstieg in die steampunk Welt fiel mir leicht, da zu Beginn der Geschichte die Ereignisse, die sich in den letzten Jahren in London abgespielt haben, zusammengefasst sind. Auch werden alle wichtigen Personen genannt. Das War für mich super, da die Kapitel aus den verschiedenen Sichtweisen Berlingtons, Fionas, Nicas, Giselles und Elliots geschrieben sind und man am Anfang erstmal alle Personen unter einen Hut bekommen muss.  Alle fünf Hauptcharaktere waren mir von Anfang an sympathisch. Durch die verschiedenen Erzählperspektiven lernte man auch alle ein wenig besser kennen und konnte in die Gefühlswelten der Leute leichter eintauchen.  Es wird definitiv von Anfang an klar, dass hier ein Mix aus Steampunk und Fantasy vorliegt. Die Geister in Lord Berlingtons Haus und später die Enthüllung Fionas als eine Hexe sind ausschlaggebende Fantasyanteile. Zusätzlich ist auch die Rubrik Gay/Lesbian Romance im Buch zu finden. Schließlich geht Fiona eine Beziehung mit einer Frau und Lord Berlington eine mit einem Mann ein.  Fazit: Ich war vor allem begeistert über die historische Ausgestaltung der Londoner Gesellschaft. Die Story hat mich gefesselt und so rauschte die Zeit nur so an mir vorbei. Definitiv eine sehr interessante Mischung verschiedener Genres. Da ist gewiss für jeden etwas mit dabei.

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  • Ghostbusters?

    Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt
    dia78

    dia78

    10. March 2017 um 14:27

    Das Buch "Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt" wurde von Amalia Zeichnerin verfasst und erschien 2016.Kurz vor Halloween verschwinden zwei Bekannte von Lord Victor Berlington, Brian Fernsley und Timothy Winslow. Gemeinsam mit dem Privatdetektiv Eliott Breeches, den zwei Mitgliedern der Friends of the Departed, Giselle Butler und Fiona O'Reilly, und Veronica Chester begeben sie sich auf eine abenteuerliche Suche nach den zwei Vermissten, wobei auch Alec Maynard und Damian Quinn wichtig sein werden.Der Autorin gelingt es einen Genremix zu generieren, den ich bisher noch nicht gelesen habe, so finden wir Steampunk, Krimi, Gay und Lesbian Romance und Horror in ihrem Buch. Doch die Genres sind so gut und so fest miteinander verwoben, dass es eine sehr stimmige und interessante Reise in fremde Welten und Kulturen wird. Auch die Charaktere sind sehr gut ausgeformt und beschrieben, sodass man sich sehr gut in ihre Gefühlsregungen und Abenteuer hineinversetzen kann. Victor Berlington ist ein junger, adeliger, wohlhabender Erbe, der allerdings noch immer nicht mit einer Frau liiert ist. Auch diese Tatsache, bereitet ihm so einige Probleme. Er ist selbstbewusst und lässt sich auch gerne mit den aktuellen Fortschritten mitreißen. Auch ist anzumerken, dass er eindeutig zu der gehobenen Schicht gehört und in seinen offiziellen Bewegungen sehr genau beobachtet wird.Eliott Breeches ist ein ehemaliger amerikanischer Polizist, welcher nach England gezogen ist, um hier als Privatdetektiv zu arbeiten. Er ist ein sehr direkter und auch rauer Charakter ist. Doch auch bei ihm zählt Freundschaft über alles und er hilft wo er nur kann. Hier greift wieder einmal das Sprichwort: "Raue Schale - Weicher Kern". Im Laufe der Geschichte ist er mir zu einem meiner Lieblingen geworden.Das Buch ist überaus lebendig und flüssig geschrieben. Es macht Spaß die verschiedenen einzelnen Stänge zu verfolgen und sie dann im großen Finale miteinander zu verknüpfen und einige Fragen, die sich während des Lesens aufwerfen zu beantworten. Man kann mit den Protagonisten eine sehr interessante Geschichte erleben und dadurch, dass sie so gut umzeichnet und beschrieben werden ist das Geschehen praktisch hautnah zu verfolgen. Man kann mit ihnen mitleiden, sich mit ihnen fürchten und mit ihnen gegen die Gestalten der Anderswelt kämpfen.Jeder der gerne andere Geschichten liest oder neue Genres entdecken will, der soll unbedingt zu diesem Buch greifen. Erleben Sie diesen interessanten Genremix und die Abenteuer von Lord Berlington und seinen Freunden mit, Sie werden es nicht bereuen.

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  • steampunk meets fantasy

    Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt
    annlu

    annlu

    10. March 2017 um 12:44

    Bald, bald würde es soweit sein. Nur noch zwei Wochen - nach menschlicher Zeitrechnung - dann würden ihre Kinder endlich ihren Plan umsetzen... London, 1887: Lord Berlington lädt die junge Hexe Fiona und ihre Kollegin Giselle Butler zu sich ein, um die Geister seiner Eltern zu bannen, die in seinem Haus spuken. Ihr Zusammentreffen bringt einige neue Bekanntschaften mit sich. So trifft nicht nur Fiona die interessante Künstlerin Nica, zu der sie sich hingezogen fühlt, sondern auch Berlington wird in den Bann des geheimnisvollen Dandys Damian Quinn gezogen. Als zwei Bekannte verschwinden beschließen Berlington, Fiona, Giselle und Nica dem amerikanischen Detektiv Elliot bei seinen Ermittlungen zu helfen – ihnen ist aber nicht bewusst, worauf sie sich da einlassen. Zu Beginn der Geschichte gibt es einen kurzen Abriss der Ereignisse, die diese steampunk Welt beeinflusst haben. Neben ihnen ist es eine Liste der auftretenden Personen, die den Einstieg in die Erzählung erleichtern soll. Ich war recht froh darum, da die Geschichte in Abschnitte geteilt ist, die die Handlungen um die fünf Hauptpersonen (Lord Berlington, Elliot, Fiona, Giselle und Nica) erzählen, was dazu führt, dass schon schnell sehr viele Charaktere auftauchen. Erst langsam habe ich mir ein besseres Bild von ihnen machen können. Die Beziehungen, in denen sie zueinander stehen, fand ich vorerst kompliziert, sie hatten aus meiner Sicht eine Menge Potential für Missverständnisse und Probleme – was mich im Zusammenhang mit dem historisch anmutenden Hintergrund immer mal wieder an einen Jane Austin Roman denken hat lassen. Die Geister tauchen gleich schon auf, sodass von Beginn an der fantasy – Aspekt mit in die Erzählung fließt. Dieser wird dann größer, nachdem Fiona ihre speziellen Fähigkeiten als Hexe offenbart, Magie mit ins Spiel kommt und ein Wesen aus einer anderen Welt als Gegenpart. Dieses Schneewittchen bekam kurze Sequenzen in der Geschichte, blieb aber geheimnisvoll. Das Buch wird als „Mischung aus Urban Fantasy, Gay/Lesbian Romance, Steampunk und ein wenig Gothic Horror“ bezeichnet und entspricht in vielen Bereichen diesen Genres. In erster Linie stand für mich jedoch die – steampunk angehauchte – historische Umgebung, die durch das Verhalten der Charaktere, ihre Kleidung und ihre Eingliederung in die Gesellschaft immer wieder angesprochen wird. Fazit: Mich haben besonders das historische Flair und die Charaktere überzeugen können. Der Fall der Verschwundenen bringt Spannung und noch mehr fantastische Elemente mit in die Geschichte – sodass daraus eine bunte Mischung wurde, die mir gut gefallen hat.

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  • Ein Buch, dass wirklich vor Magie zu pulsieren scheint

    Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt
    Kendra

    Kendra

    24. February 2017 um 20:07

    Berlingtons Geisterjäger (1): Anderswelt von Amalia Zeichnerin ist der erste Teil einer Reihe der in London im Jahr 1887 spielt , in sich abgeschlossen ist und daher auch als einzelnes Band sehr gut zu lesen ist. Das Genre dieses Buches ist wirklich sehr schwer zu bestimmen, da es eine wahrlich bunte Mischung aus: Fantasy, Steampunk, Romance, und Abenteuerroman ist. Hier ist wirklich für jeden etwas dabei. Doch ich muss leider gestehen, ist viel manchmal nicht immer das beste Mittel^^ (außer bei Handtaschen und Schuhen natürlich^^) Da nicht nur die vielen verschiedenen Erzählperspektiven der einzelnen Personen und die unterschiedlichen Handlungssträngen etwas verwirren können , sondern auch die interessante Pärchenbildung wurde für mich etwas übertrieben....es ist ja schön, dass man hier homosexuelle Beziehungen anspricht , aber dann gleich soviel in einem Roman? Das finde ich etwas unglaubwürdig und das noch in der damaligen Zeit....^^ Doch auf der anderen Seite hat die Geschichte sehr viel positives zu bieten, da wir wirklich eine tolle neue Idee vorfinden , die durchaus ihren Reiz hat und mit den einzelnen außergewöhnlichen Personen dieser Gemeinschaft für sehr viel Schwung sorgt. Die Charaktere wären folgende: Privatdetektiv Elliott Breeches : ein Skeptiker und ein durchaus sympatischer Muffel, - die erfrischende und lebhafte Hexe Fiona, die etwas unterkühlt wirkende Künstlerin Nica, die kluge Spiritistin Giselle nebst ihrem verstorbenen Mann, der als Geist auftaucht und ihnen zur Seite steht, sowie den etwas naiven reichen Erben Lord Berlington. Keine Angst vor der Menge an Menschen, denn man lernt alle besser kennen und am Anfang des Buches finden wir eine Übersicht der Personen, indenen alle aufgelistet sind. Auch bei der Handlung finden wir verschiedene Abenteuer vor, denn nicht nur Lord Berlington hat ein Geisterproblem bei sich zu Hause, sondern auch bald schon mit dem mysteriösen und extrovertierten Mister Damian Quinn einen wirklich besonders ungewöhnlichen Verehrer an der Backe :-) Außerdem werden 2 Männer vermisst......die noch kurz zuvor eine Seànce veranstaltet haben.....haben sie vielleicht etwas angestoßen, dass sie nicht kontrollieren konnten? Die Mitglieder der Friends of the Departet und ihre Freunde machen sich schließlich auf die Suche....und betreten dadurch eine ganz besondere Welt....das Reich der schrecklichen Carmun....werden sie die beiden Männer finden und selbst wieder zurückkommen? Ein Buch, dass wirklich vor Magie zu pulsieren scheint und wir hier mit Portalen, Dämonen und Geister eine wirklich faszinierende Welt vorfinden.

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  • Genremix und Grusel mit Potenzial

    Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt
    Mel4193

    Mel4193

    16. February 2017 um 18:48

    Inhaltsangabe:   London, im Herbst 1887. Als zwei Männer kurz nach Halloween in London spurlos verschwinden, untersucht der amerikanische Privatdetektiv Eliott Breeches den Fall – gemeinsam mit dem wohlhabenden jungen Erben Lord Berlington, der irischen Hexe Fiona, der Künstlerin Nica und der älteren Spiritistin Giselle. Haben sie es hier mit Geistern zu tun? Und was hat es auf sich mit dem charismatischen jungen Dandy Damian, der Lord Berlington in seinen Bann zieht?     Zum Buch:   Eine wilde Mischung verschiedener Genre, die ich persönlich noch gar nicht so zuordnen kann da die meisten für mich Neuland sind. Jedoch ist der  Schreibstil der Autorin sehr angenehm zu lesen was es einem leicht macht in das Buch hineinzufinden.   Es gibt irgendwie keinen wirklichen Hauptprotagonisten, was aber nicht unbedingt ein Nachteil ist. Was sehr schön ist, dass aus der Sicht von allen Protagonisten die Geschichte erzählt wird. Ich fand das überhaupt nicht sprunghaft sondern im Gegenteil sehr erfrischend und das gewisse Etwas. Was mir persönlich nicht so sehr gefallen hat, sind das es sehr viele Zwischenhandlungen bzw. –geschichten gibt, wie beispielsweise das Geheimnis um Quinn. Es hat mich teilweise sehr von der eigentlichen Geschichte abgelenkt. Auch die Liebesgeschichten zwischen den Protagonisten fand ich teilweise sehr ausführlich und lenken ebenfalls vom eigentlichen Geschehen ab. Das ist aber nur meine persönliche Meinung, da ich auch nicht der Fan von irgendwelchen Romanzen oder Schnulzen bin und mir persönlich es zu viel war.   Ansonsten sind alle Protagonisten sehr schön beschrieben und man erfährt etwas über sie ganz nebenbei. Auch das die Geschichte im 19. Jahrhundert und in London spielt, war für mich ein Grund mehr dieses Buch zu lesen und was das angeht wurde ich nicht enttäuscht. Ich konnte mich sehr gut in die Zeit und Gegend reinversetzen. Die liebste Protagonistin fand ich in Giselle Butler und ihrem Ehemann, welcher als Geist auftritt.     Fazit:   Alles in allem fand ich das Buch sehr angenehm zu lesen und hoffe dass das Potenzial der eigentlichen Geistergeschichten in der Fortsetzung mehr ausgeschöpft wird. Für mich etwas zu viel Liebesgeschnulze nebenbei, aber wie gesagt ich bin da auch nicht der Fan von. Lieber bitte mehr Grusel mit reinbringen, denn ich sehe echtes Potenzial in den Geschichten. Ich werde den nächsten Teil bestimmt lesen.

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  • Ein Genremix der etwas anderen Art

    Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt
    LisaSonnenschein

    LisaSonnenschein

    08. February 2017 um 19:17

    Die Handlung zusammenzufassen, ist bei diesem Buch eine wirklich nicht ganz einfache Aufgabe. Einen Protagonisten kann ich für dieses Buch gar nicht so richtig benennen. Vielmehr sind wir gleich mit einer ganzen Gruppe ganz spezieller Persönlichkeiten unterwegs im London des Jahres 1887. Unsere Gruppe findet sich zusammen, weil Victor Berlington seine verstorbenen Eltern des nachts immer häufiger bei sich im Schlafzimmer antrifft - als Geister. Und dann kommt alles Schlag auf Schlag... Das Buch will von Anfang an sehr viel auf einmal. So hatte ich Probleme, mich in die einzelnen Charaktere einzufühlen und zu verstehen, wo die Handlung jetzt eigentlich genau hin will. Bekämpfen wir Geister? Suchen wir zwei vermisste Freunde? Müssen wir uns im viktorianischen London zurechtfinden? Geht es vielleicht doch um die zwischenmenschliche Ebene und uns erwartet eine Liebesgeschichte? Die Antwort ist: ja. Es wird viel hin und her gesprungen zwischen Erzählperspektiven und Handlungssträngen, teilweise wird die so stimmig aufgebaute Atmosphäre gar nicht als Stärke des Romans ausgespielt. Das Buch ist ein Reihenauftakt, die Autorin MUSS hier also ihre Charaktere einführen und uns eine Welt präsentieren, in die es sich zurückzukehren lohnt - das ist zugegeben im Rahmen eines 270-Seiten-Buches nicht ganz ohne. Als ich mich dann zurechtgefunden hatte, habe ich mich auch wirklich in jede einzelne der Figuren verliebt! Wie sie gemeinsam agieren, sich verständigen und trotzdem jeder seine eigene Hintergrundgeschichte mitbringt, ist wirklich ein vielschichtiger, fesselnder Aspekt dieser Handlung und ich bin gespannt auf mehr. Was ich auch ganz großartig fand, waren die Horror-Elemente, die immer wieder aufkamen - und da waren die Eltern von Berlington noch ein wahrer Segen ;). Die Geschichte ist an den richtigen Stellen wirklich unheimlich atmosphärisch geschrieben, ich kann mir vorstellen, dass die Reihe damit in den Folgebänden noch so einiges an Suchtpotenzial aufbauen kann. Für mich war auch der Ausflug in die homo-erotische Romantik-Ecke etwas ganz Neues. Was mich am Anfang noch völlig begeisterte (Uh, homosexuelle Neigungen im viktorianischen Großbritannien, das kann tödlich enden!), wirkte mir nach dem dritten derart zusammengestellten Pärchen dann doch etwas gezwungen. Da hätte mir dann doch die eine Liebesgeschichte gereicht. Allgemein gehen die Protagonisten sehr offen mit ihren Gefühlen um, oft wird nach wenigen gewechselten Sätzen geduzt. Es wird zwar erwähnt, dass das eher ungewöhnlich ist - für eine Zeit, in der Kinder sogar ihre Eltern siezen, finde ich diesen Ausdruck allerdings eher untertrieben. Alles in Allem haben wir hier einen spannenden Reihenauftakt, der mehr erwarten lässt. Bis hierher ist einfach unheimlich viel Genretypisches und viel Handlung in wenigen Buchseiten verpackt. Ich werde trotz der Kritikpunkte, die ich hier angemerkt habe, die Arbeit der Autorin weiterverfolgen, auch weil sie eine absolut zauberhafte Facebookseite unterhält und mit Fakten über den Steampunk aufwartet. Diese Buchreihe ist wirklich etwas Besonderes!

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  • Mythisch!

    Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt
    Annabo

    Annabo

    08. February 2017 um 13:29

    Inhalt: Im Hause von Viktor Berlington spuken seine Eltern herum und kontrollieren ihn auch nach ihrem Tod noch. Daher holt er sich Hilfe bei der weißen Hexe Fiona und ihrer Kollegin Giselle, die in der Gemeinschaft „Friends of the Departed“ sind, die sich mit Übernatürlichem beschäftigt. Als zwei junge Männer verschwinden und ein magisches Portal die Ursache zu sein scheint, machen sich die zwei Frauen, Lord Berlington und der Privatdetektiv Elliot auf die Such nach den beiden… Meinung: „Anderswelt“ ist der erste Teil der Reihe „Berlingtons Geisterjäger“. Das Cover ist überhaupt nicht meins, so gezeichnete Cover gefallen mir einfach nicht. Allerdings fand ich den Klappentext sehr interessant und habe dadurch Lust aufs Lesen bekommen. Am Anfang wusste ich gar nicht was auf mich zukommen wird. Bei dieser Genreangabe: Urban Fantasy, Gay/Lesbian Romance, Steampunk und ein wenig Gothic Horror, hatte ich echt kein Plan, aber Fantasy lese ich eigentlich so gut wie alles und Romance geht eigentlich auch immer egal welcher Art. Mit Steampunk dagegen konnte ich gar nichts anfangen. Den Schreibstil fand ich wirklich s ehr angenehm und ich bin echt gut durch die Geschichte gekommen, alles war gut verständlich und flüssig erzählt. Die Inhalte der Geschichte, die sich an den keltischen Mythen orientieren, g efielen mir richtig gut und auch die Hexen und ihre Gaben. Und auch die Sachen mit den Geistern, den Auren und den Magiepartikeln fand ich klasse beschrieben. Die Handlung selbst fand ich sehr faszinierend und auch Spannung war gut vertreten. Die Romance-Seite war weniger vertreten als ich erwartet hatte, allerdings hat das ganz gut zur Geschichte gepasst und die zugehörigen Szenen selbst, fand ich gut beschrieben, bisher habe ich eher selten Gay/Lesbian Romance gelesen und fand das daher ganz interessant. Das Ende gefiel mir richtig gut, an sich ein schönes HappyEnd, das die Geschichte sehr gut abgerundet hat. Ich finde es immer gut, wenn ein Buch, auch wenn es ein zu einer Reihe gehört, in sich abgeschlossen ist, dann kann man einfach besser mit Büchern abschließend und das war hier der Fall. Dennoch habe ich wirklich Lust mehr über das London dieser Zeit und die kennengelernten Personen zu lesen, bin gespannt auf Teil 2! Erzählt wird die Geschichte immer wieder im Wechsel zwischen den verschiedenen Charakteren, darunter die Witwe Giselle, Viktor, Fiona, Elliott, aber auch noch einigen anderen. Mich hat der ständige Wechsel nicht gestört, im Gegenteil ich fand es sehr interessant aus all diesen Perspektiven zu lesen und mehr über diese zu erfahren, wobei mir die einzelnen Personen etwas zu kurz kamen. Man erfährt von allen etwas, aber nie wirklich viel. Viktor Berlington hat ein Geisterproblem als er in das ganze magische Durcheinander reingezogen wird und vermutlich hatte das Ganze für ihn auch die schwerwiegendste Folge, vor allem das Kennelernen des attraktiven Damians. Fiona O’Reilly ist eine weiße Hexe mit richtig genialen Fähigkeiten, ich hatte echt Spaß an ihren Szenen, wenn ihre Hexenseite rauskam und die magische Welt durch ihre Augen beschrieben wurde, wie das mit den magischen Partikeln. Elliot Breeches ist ein Privatdetektiv und irgendwie fand ich ihn ganz witzig, so engstirnig. Er sieht eigentlich, dass es Magie gibt, will es aber einfach nicht glauben. Seine Szenen fand ich ebenfalls sehr gut.    Die Protas waren mir wirklich sehr sympathisch und ich hoffe wirklich noch mehr von ihnen zu lesen. Fazit: Eine wirklich interessante Geschichte mit viel keltischer Mystik und Rätsel! Gewissermaßen eine Mischung aus Fantasy, Romance und ein bisschen Krimi. Ich wusste anfangs überhaupt nicht womit ich rechnen konnte und war wirklich positiv überrascht, mir hat es insgesamt wirklich echt gut gefallen und ich bin gespannt wie es da wohl weitergehen wird!

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  • Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel

    Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt
    Danielabe

    Danielabe

    02. February 2017 um 20:26

    Das Cover sieht ansprechend aus. Am Anfang war ich nicht so begeistert, etwas langatmig bis es endlich zur eigentlichen Geisterjagd kommt. Als sie in die Anderswelt eintauchen, von da an fand ich es spannend und wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Der Schreibstil ist verständlich und flüssig. Es zieht sich ein roter Faden durch das Buch, was mir sehr gut gefällt. Die eigentliche Geisterjagd und Rettung der Freunde ist nachvollziehbar. Es wird an vielen Stellen im Buch die Umgebung und auch die Handlung detailliert dargestellt, so dass man es sich alles gut vorstellen kann. Der Anfang ist etwas langweilig, aber dann wird es von Seite zu Seite immer spannender was bis zum Ende hin anhält. Bin schon gespannt wie es mit den Charakteren weiter geht, besteht ihre Liebe ❤️ weiter, müssen sie nochmals in die Anderswelt usw.

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  • Kann leider nicht ganz überzeugen ...

    Berlingtons Geisterjäger 1 - Anderswelt
    Koriko

    Koriko

    27. January 2017 um 19:02

    Story: Für die irische Hexe Fiona O’Reilly und ihre Kollegin Giselle Butler von der Gesellschaft Friends of the Departed ist das kleine Geisterproblem des jungen Adeligen Victor Berlington keine große Sache – im Gegensatz zu der Angelegenheit, in die sie ungewollt hineingezogen werden, als zwei junge, adelige Gentlemen aus London verschwinden. Einer der Vermissten ist ein Bekannter Victors, der andere ein guter Freund des amerikanischen Privatdetektives Eliott Breeches. Gemeinsam stoßen sie auf einen Ritualkreis und einen Übergang in die mysteriöse Anderswelt, in der grausem Geschöpfe herrschen und nichts ist wie es scheint. Während sich die junge Künstlerin Nica der Gruppe ebenfalls anschließt, um Fiona näher zu kommen, gerät Victor in die Fänge des exzentrischen Dandys Damian Quinn, der nicht ganz menschlich ist und seine eigenen Pläne schmiedet … Eigene Meinung: Mit „Anderswelt“ legt die Autorin Amalia Zeichnerin den ersten Teil ihrer „Berlingtons Geisterjäger“ – Reihe vor. Der Roman wartet mit einer Mischung aus Horror, Steampunk, Urban Fantasy und Gay/Lesbian Romance auf und bietet daher eine facettenreiche und sehr abwechslungsreiche Geschichte, teils wirkt die Mischung jedoch zu konfus, da viele verschiedene Handlungsstränge und Ideen miteinander vermischt werden. Inhaltlich bekommt der Leser einen wahren Genre-Mix, der in dieser Form nur selten auf dem deutschen Markt zu finden ist. Rollenspieler wird das Setting ein wenig an das Pen&Paper-RPG „Castle Falkenstein“ erinnern, da sowohl die Zeit, als auch die Anderswelt stark an die Welt des Spiels denken lassen, ebenso die sprunghafte Erzählstruktur. Die Handlung wird aus sechs verschiedenen Perspektiven erzählt, als hätten alle Spielercharaktere einmal zu Wort kommen sollen. Dieser Stil ist sehr gewöhnungsbedürftig und dürfte nicht jedem liegen, da man auf diesem Weg kaum in der Lage ist für die Charaktere Sympathien aufzubauen. Man lernt sie leider nur oberflächlich kennen, fühlt sich zwischen den vielen Perspektiven hin- und hergerissen und hat mitunter Probleme von einer weiblichen Erzählerstimme zu einer männlichen zu wechseln. Auch sonst schreitet die Geschichte mitunter zu schnell und zu hektisch voran. Die Lösungen werden mitunter zu überstürzt präsentiert – kaum ist das Problem bekannt, wird auch schon eine Lösung gefunden. Da wird viel Potenzial und Spannung verschenkt, denn man hätte da wesentlich mehr aus seinem Geheimnis herausholen können – ganz besonders, da man die Leser ums Miträtseln bringt. Auch in der Anderswelt wirkt alles stark runtererzählt. Es wirkt wie eine Aneinanderreihung von Ereignissen und Kämpfen, die aber nicht wirklich mitreißen und fesseln können. Das Buch hätte locker 100 Seiten mehr vertragen können, wenn dafür einige Szenen ausführlicher beschrieben und die Lösungen nicht sofort präsentiert worden wären. Auch die historischen Szenerien und Beschreibungen hätten ausführlicher sein können, um sich in das London des 19. Jahrhunderts hineinversetzen können. Sicherlich sind gerade die Modebeschreibungen und etliche historische Begebenheiten sehr schön eingewoben worden, doch auch die Stadt und die Umgebung macht die Atmosphäre des Buches aus. Die Charaktere lernt man leider nur oberflächlich kennen, da man mit sehr vielen Charakteren konfrontiert wird. In Victor hat man den reichen Adeligen, der mit den Geistern seiner verstorbenen Eltern zu kämpfen hat und unseligerweise an Quinn Interesse findet, ansonsten aber nur wenig zur Handlung beiträgt und fast ein wenig überflüssig wirkt. Leider kann auch Eliott Breeches nur bedingt überzeugen – der Amerikaner ist zumeist laut, unwirsch und von den Ereignissen überfordert. Im Gegensatz dazu nimmt Fiona O’Reilly den Platz der Handlungsträgerin ein, da sie für alle Probleme einen passenden Zauber hat – sei es Kampfmagie oder einen Verteidigungszauber, einen Suchzauber oder tierische Unterstützung in Form einer Elster. Sie kann einfach alles und wirkt daher fast wie eine Mary Sue, was die Sympathien für sie im Laufe der Zeit doch ziemlich dämpft. Dass sie sich in Nica verliebt und mit der Künstlerin zusammenkommt scheint fast obligatorisch. Giselle Butler nimmt ebenfalls eine große Rolle ein, da auch sie über gewisse Fähigkeiten verfügt und die Gruppe auf ihre Art und Weise anführt. Im Grunde sind die Frauen die starken Geschlechter und treiben die Handlung voran, während die Männer eher unsicher hinterherlaufen und versuchen mit ihren bescheidenen Mitteln zu unterstützen. Hoffentlich wird das im zweiten Teil ein bisschen ausgewogener – so gern ich Geschichten mit starken weiblichen Charakteren lese, es sollte nicht zu aufgesetzt wirken. Stilistisch ist „Anderswelt“ Geschmackssache – die vielen Perspektivsprünge erschweren das Lesen und reißen einen immer wieder aus der Handlung, kaum dass man sich in eine Figur hineingedacht hat. Hin und wieder sorgen auch die Satzkonstruktionen dafür, dass man aus dem geschehen fliegt, denn einige Formulierungen muten etwas seltsam an. Schade ist auch, dass der Steampunk-Anteil verhältnismäßig klein ist – bis auf einige kleine Randbemerkungen auf Luftschiffe oder andere dampfbetriebene Apparate findet man nur wenig genretypisches in Amalia Zeichnerins Roman. Dafür kommt der Urban Fantasy Aspekt stark zum Tragen, ebenso die Liebesgeschichte zwischen Fiona und Nica, bzw. Victor und Quinn. In beiden Fällen scheut sich die Autorin nicht expliziter zu schreiben, als es zwischen den Pärchen knistert, sprich Fans von Gay und Lesbian Romance kommen durchaus auf ihre Kosten. Fazit: „Berlingtons Geisterjäger – Anderswelt“ ist ein interessanter Auftakt einer Reihe, die durchaus Neues zu bieten hat und abseits des üblichen Genre-Einheitsbreis bleibt. Trotz aller Kritikpunkte besticht der Roman durch eine schöne Grundidee und macht durchaus Lust auf mehr, denn die Charaktere haben Potenzial nach oben. Wer mit dem sprunghaften Stil der Autorin keine Probleme hat und auf der Suche nach einer ungewöhnlichen Geschichte ist, sollte „Berlingtons Geisterjäger“ eine Chance geben und zumindest einen Blick in die Leseprobe werfen.

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