Amanda Coplin Im Licht von Apfelbäumen

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Inhaltsangabe zu „Im Licht von Apfelbäumen“ von Amanda Coplin

Amanda Coplins poetisch-tragische Geschichte über das Schicksal einer ungewöhnlichen Familie erzählt von Einsamkeit und Fürsorge im Angesicht einer alles fordernden Natur. Inmitten der fruchtbaren Landschaft im nordöstlichen Teil von Washington lebt William Talmadge, ein sanftmütiger, einsamer Mann. Voller Hingabe widmet er sich der Pflege seiner weitläufigen Obstplantagen, in denen Apfel- und Aprikosenbäume im Rhythmus der Jahreszeiten ihre Blüten und Früchte tragen. Hier hat er seinen Frieden gefunden. Bis eines Tages zwei halbwüchsige, schwangere Mädchen auftauchen und von seinen Äpfeln stehlen. Kurze Zeit später sind sie wieder da, scheu und doch neugierig, wer der Mann ist, der sie nicht verjagt. Irgendwann lassen sie sich nieder auf Williams Land, spüren das Mitgefühl, das sie umgibt. Doch kaum haben sie Vertrauen gefasst, tauchen bewaffnete Männer auf und eine Tragödie nimmt ihren Lauf, die William zu den Geistern seiner eigenen Vergangenheit führt. Ein eindringlicher Roman über die Liebe zu dem, was uns die Erde schenkt und wieder nimmt, sowie zu den Menschen, die uns anvertraut sind. Dieses erstaunliche Debüt hat in den USA die Leserherzen im Sturm erobert, landete auf der New York Times-Bestsellerliste und stand auf zahlreichen Bestenlisten des Jahres 2012.

Keine leichte Kost, aber außergewöhnliche Bilder in einer eigenwilligen, sehr eindrücklichen Sprache

— JuliaB
JuliaB

Wie ein Traum, von dem man sich wünscht, dass er nie zu Ende geht ...

— Janine2610
Janine2610

traurig, traurig, traurig

— SABO
SABO

Ein leise Buch, das es versteht zu berühren und zu fesseln!

— mabuerele
mabuerele

Ich bin in diese Geschichte eingetaucht und wollte gar nie wieder auftauchen. Dieses Buch ist einfach der Wahnsinn!!! ♥

— 19angelika63
19angelika63

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  • Mein Highlight! - Wie kann man dieses Buch NICHT lieben?

    Im Licht von Apfelbäumen
    Janine2610

    Janine2610

    Dieses Buch zu rezensieren fällt mir nicht leicht. Es ist so anders - wie soll ich es beschreiben? Jedes Buch hat eine letzte Seite, einen letzten Satz, ein letztes Wort. Bei diesem Buch habe ich mir nur gedacht: Wieso hat es ein Ende? Ich hätte so gerne noch viel länger dran gelesen. - Wie bei einem schönen Traum, den man ewig weiterträumen möchte! Es ist so einzigartig geschrieben. Obwohl alles sehr emotionslos, ruhig und nüchtern beschrieben wird, hat es mich doch ziemlich berührt. Eine gewisse Melancholie und Traurigkeit ist im Laufe der Geschichte bei mir entstanden, was beinahe zum Gebrauch einiger Taschentücher geführt hätte. Die Hauptprotagonisten Talmadge, Della, Jane und Angelene sind alle ausnahmslos interessante und einzigartig beschriebene Persönlichkeiten. Jeder hat seine eigene Geschichte, seine eigene Vergangenheit, die sie geprägt hat und in ihrem Handeln antreibt. Zu viel möchte ich über deren Leben hier jetzt aber nicht preisgeben. Wichtig ist es nur, zu wissen, dass es sich mit Sicherheit lohnt, sich dem Buch voll und ganz zu widmen, einzutauchen in die (Gedanken)-Welt dieser besonderen Menschen und erst wieder in die Realität zurückzukehren, wenn man den nachklingenden und wahrlich passendsten Schlusssatz, den ich mir denken kann, gelesen hat. Die Autorin behalte ich mir auf jeden Fall im Hinterkopf.

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  • Leserunde zu "Das letzte Polaroid" von Nina Sahm

    Das letzte Polaroid
    NinaSahm

    NinaSahm

    Liebe LovelyBooks-Freunde, ich möchte Euch zur Leserunde zu meinem Debütroman „Das letzte Polaroid“ einladen, der am 17. Februar bei Blumenbar im Aufbau Verlag erscheinen wird. Mein Roman handelt von großer Freundschaft und der Sehnsucht, jemand anders zu sein, koste es, was es wolle. Als sich Anna und Kinga im Urlaub am Balaton begegnen, beginnt eine Freundschaft, die beider Leben für immer verändern wird. Kinga aus Budapest hat schon echte Brüste und weiß einiges mit Männern anzufangen, Anna aus München hingegen ist das behütete Nesthäkchen. Vom ersten Moment an teilen sie alles miteinander, ihre Kleidung, ihr Parfüm, ihre Süßigkeiten und ihr erstes Mal. Auch wenn sie sich danach jahrelang nicht sehen, erzählen sie einander alles. Nach einem Unfall liegt Kinga im Koma und Anna reist nach Budapest, eine Stadt im Aufruhr gegen die Orban-Regierung. Doch statt an Kingas Krankenbett zu sitzen, beginnt Anna immer tiefer in Kingas altes Leben einzutauchen. Lust auf einen ersten Eindruck? Eine Leseprobe findet ihr hier:  Und so sieht der Buch-Trailer aus:   Möchtet Ihr zu den Testlesern gehören? Dann bewerbt Euch hier bis zum 16.2.2014. Der Aufbau Verlag stellt 25 Freiexemplare zur Verfügung, die ich unter Euch verlosen darf. Bedingung dabei ist, dass Ihr Euch im Gewinnfall am Austausch in allen Leseabschnitten beteiligt und abschließend eine Rezension zum Buch schreibt. Ich freue mich auf Eure Leseeindrücke und den Austausch mit Euch! Nina http://www.ninasahm.de

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    Hikari

    Hikari

    27. February 2014 um 22:57
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    fabalia schreibt Den Schreibstil finde ich okay. Ein bisschen stört es mich, dass keine Anführungszeichen bei den Dialogen verwendet werden. Das hat mich anfangs etwas verwirrt, aber ich denke daran gewöhne ich ...

    Das benutzen wenige Autoren, aber ich find das bei solchen Geschichten immer sehr passend. Ähnlich ist es auch beim "Schneemädchen" oder bei "Im Licht von Apfelbäumen" - es sind die leisen ...

  • Eine tragische Familiengeschichte in einer knappen und doch sehr poetischen Sprache

    Im Licht von Apfelbäumen
    JuliaB

    JuliaB

    04. February 2014 um 13:01

    Im Nordwesten der USA lebt William Talmadge auf seiner Obstplantage. Seit einige Zeit nach dem Tod der Mutter seine innig geliebte Schwester auf ungeklärte Weise verschwand, trauert er um seine verlorene Familie und kümmert sich alleine um die vielen Apfel- und Aprikosenbäume. Eines Tages tauchen zwei junge, schwangere Mädchen auf, die von seinem Obst stehlen. Als sie merken, dass er sie zwar gesehen hat, sie aber nicht verjagt, kommen sie wieder. Nach und nach kann er sich ihnen annähern, langsam ihr Vertrauen gewinnen. Doch dann tauchen bewaffnete Männer auf, die es auf die Mädchen abgesehen haben, und das Unglück nimmt seinen Lauf... In den ganzen Weihnachtsfeiertagen habe ich nur ein einziges Buch von Anfang bis Ende gelesen. Das liegt einerseits daran, dass Amanda Coplins Debüt-Roman, in dem sie ein grandioses Bild des ländlichen Amerika Ende des 19. Jahrhunderts zeichnet, ziemlich umfangreich ist, andererseits aber auch daran, dass dieses Buch nichts ist, was man in ein paar Stunden verschlingen sollte, da man sonst der speziellen Atmosphäre, die den Roman auszeichnet, nicht gerecht wird. Zu Beginn sind die fehlenden Anführungs- und Schlusszeichen etwas irritierend, man gewöhnt sich aber rasch daran, zudem wird im Roman sowieso nicht sehr viel gesprochen. Zur Wortkargheit der Figuren passt die poetische und doch nüchterne Sprache von Amanda Coplin ausgezeichnet. In verhältnismäßig knappen Sätzen entwirft sie kraftvolle Bilder, erzählt in kurzen Abschnitten mehr als andere Autoren in einem ganzen Kapitel und schafft es doch, die Geschichte sich in ihrem eigenen ruhigen Tempo entwickeln zu lassen. Durch die oft wechselnde Perspektive entstehen sehr emotionale Portraits ohne romantische Verklärung oder gar Kitsch, die Lebensgeschichten von Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, oft vergeblich um ihre Freiheit kämpfen und doch durch Verantwortung, Liebe, Trauer und Schuld untrennbar verbunden sind.

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  • Ein literarisches Debüt der Extraklasse

    Im Licht von Apfelbäumen
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    13. January 2014 um 10:27

    Dieser wunderbare Roman ist ein literarisches Debüt der Extraklasse, wie es nur wenigen Schriftstellern gelingt. In einer sehr poetischen und anmutigen Sprache wird eine traurige, tragische und bewegende Geschichte erzählt von einem Mann namens William Talmadge. Schon seit er ein Junge war, hat er zusammen mit seiner Mutter und seiner Schwester Elsbeth auf einer Obstplantage im US-Staat Washington gelebt.   Als nach dem Tod der Mutter eines Tages seine Schwester über Nacht verschwindet, trifft ihn das sehr, und er kann Elsbeth auch nach Jahren nicht vergessen. Sie ist bei ihm jede Stunde seiner geliebten Arbeit an den Obstbäumen. Die Gedanken quälen ihn und die Selbstvorwürfe. Was hat er falsch gemacht? Was hätte er tun können, um seine Schwester zu halten?   Irgendwann tauchen mitten in Talmagde Einsamkeit zwei schwangere Mädchen auf, die seine Äpfel stehlen. Er lässt sie gewähren und deshalb kehren sie wieder zurück. Beide Mädchen sind noch halbe Kinder und sie befinden sich auf der Flucht.   Obwohl sich Talmagde sicher ist, dass hinter der Flucht der Mädchen ein Verbrechen steckt, fängt er sofort an, sich um die beiden zu kümmern. Amanda Coplin erzählt auf eine berührende Weise und mit einer sanften und poetischen Sprache, die auch den eigentlich unergründlichen Ebenen menschlicher Emotionen sich gewachsen zeigt, wie Talmagde nach langer Einsamkeit und Trauer wieder innere Bindungen zulässt. Sie beschreibt Menschen, die hilflos ihrem Leben und ihrer Vergangenheit ausgeliefert sind. Menschen, denen die Zeit nicht ihre Wunden heilt und die aber dennoch in der Lage sind, Liebe zu empfinden und zu zeigen.   Es ist ein bis zu einem bewegenden Ende faszinierendes Buch über das, was im Leben wichtig ist und für das es sich lohnt immer wieder aufzustehen, obwohl die alten Wunden schmerzen und nicht verheilen wollen.   Auf den nächsten Roman von Amanda Coplin darf man diesem überzeugenden Debit gespannt warten.    

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, deren Hauptfigur 10 Jahre jünger oder älter als ihr selbst ist

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 20 austauschen!

    • 81
  • hatte mehr erwartet

    Im Licht von Apfelbäumen
    Ignatia

    Ignatia

    29. December 2013 um 14:48

    Klappentext Amanda Coplins poetisch-tragische Geschichte über das Schicksal einer ungewöhnlichen Familie erzählt von Einsamkeit und Fürsorge im Angesicht einer alles fordernden Natur. Inmitten der fruchtbaren Landschaft im nordöstlichen Teil von Washington lebt William Talmadge, ein sanftmütiger, einsamer Mann. Voller Hingabe widmet er sich der Pflege seiner weitläufigen Obstplantagen, in denen Apfel- und Aprikosenbäume im Rhythmus der Jahreszeiten ihre Blüten und Früchte tragen. Hier hat er seinen Frieden gefunden. Bis eines Tages zwei halbwüchsige, schwangere Mädchen auftauchen und von seinen Äpfeln stehlen. Kurze Zeit später sind sie wieder da, scheu und doch neugierig, wer der Mann ist, der sie nicht verjagt. Irgendwann lassen sie sich nieder auf Williams Land, spüren das Mitgefühl, das sie umgibt. Doch kaum haben sie Vertrauen gefasst, tauchen bewaffnete Männer auf und eine Tragödie nimmt ihren Lauf, die William zu den Geistern seiner eigenen Vergangenheit führt. Ein eindringlicher Roman über die Liebe zu dem, was uns die Erde schenkt und wieder nimmt, sowie zu den Menschen, die uns anvertraut sind. Dieses erstaunliche Debüt hat in den USA die Leserherzen im Sturm erobert, landete auf der New York Times-Bestsellerliste und stand auf zahlreichen Bestenlisten des Jahres 2012. Über den Autor Amanda Coplin wurde in Wenatchee, Washington, geboren. Sie erhielt zahlreiche Stipendien, u. a. als Writer in Residence im renommierten Ledig House in Upstate New York. Heute lebt sie in Portland, Oregon. Im Licht von Apfelbäumen ist ihr erster Roman, der wochenlang auf der New York Times-Bestsellerliste stand und u. a. auf der Jahresbestenliste 2012 der Washington Post. Schreibstil Der Schreibstil dieses Buches ist etwas anders als man es vielleicht gewöhnt ist. Es werden kein direkten Anreden, keine Satzzeichen in dieser Hinsicht verwendet. Mir persönlich erschwerte es das Lesen dadurch schon um einiges. Die Abschnitte werden öfter von verschiedenen Personen beschrieben, was jedoch kein problem darstellt. Meine Meinung Dieses Buch bekam ich zu Weihnachten geschenkt und war schon sehr gespannt darauf. Hatte viel gutes davon gelesen und habe mich nun gefreut, es in der Hand halten zu dürfen. Es geht hauptsächlich um Talmadge und wie sein Leben verläuft. Lebt er zusammen mit seiner Schwester auf einer Obstplantage und bewirtschaftet diese. Dabei scheint er auch mit dieser Situation ganz zufrieden zu sein. Seine Mutter hat er recht jung verloren. Als kurze Zeit später jedoch seine Schwester spurlos verschwindet und niemand weiss, was genau geschehen ist, das verkraftete er nicht wirklich und zieht sich immer weiter zurück. Eines Tages tauchen jedoch zwei schwangere, junge Mädchen auf seiner Plantage auf, sehr schüchtern, ängstlich und unnahbar. Er versucht mit Essen, Schlafplätzen und einem neuen zu Hause sie aus der Reserve zu locken, dies dauert jedoch recht lange. Er erfährt, dass sie von einem Mann geflohen sind und sehr viel Angst haben. Also kümmert er sich um sie. Wie es mit den dreien weiter geht mag ich hier nun nicht schreiben, sonst verrate ich zu viel von dem Inhalt des Buches, Fazit Irgendwie hatte ich mehr von diesem Buch erwartet. Der Schreibstil war recht anstrengend, die Geschichte doch recht düster gehalten. Irgendwie waren einige Passagen sehr langatmig. Die Idee hinter dem Buch ist gut, aber ich denke, man hätte den Leser mehr gefesselt wenn man einen anderen Schreibstil ausgewählt hätte. Sterne 3/5

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  • Leserunde zu "Im Licht von Apfelbäumen" von Amanda Coplin

    Im Licht von Apfelbäumen
    katja78

    katja78

    August Neuerscheinung aus dem Arche Verlag! Willkommen zu einer weiteren Vorableserunde zu Im Licht von Apfelbäumen Amanda Coplins poetisch-tragische Geschichte über das Schicksal einer ungewöhnlichen Familie erzählt von Einsamkeit und Fürsorge im Angesicht einer alles fordernden Natur. Inmitten der fruchtbaren Landschaft im nordöstlichen Teil von Washington lebt William Talmadge, ein sanftmütiger, einsamer Mann. Voller Hingabe widmet er sich der Pflege seiner weitläufigen Obstplantagen, in denen Apfel- und Aprikosenbäume im Rhythmus der Jahreszeiten ihre Blüten und Früchte tragen. Hier hat er seinen Frieden gefunden. Bis eines Tages zwei halbwüchsige, schwangere Mädchen auftauchen und von seinen Äpfeln stehlen. Kurze Zeit später sind sie wieder da, scheu und doch neugierig, wer der Mann ist, der sie nicht verjagt. Irgendwann lassen sie sich nieder auf Williams Land, spüren das Mitgefühl, das sie umgibt. Doch kaum haben sie Vertrauen gefasst, tauchen bewaffnete Männer auf und eine Tragödie nimmt ihren Lauf, die William zu den Geistern seiner eigenen Vergangenheit führt. Ein eindringlicher Roman über die Liebe zu dem, was uns die Erde schenkt und wieder nimmt, sowie zu den Menschen, die uns anvertraut sind. Dieses erstaunliche Debüt hat in den USA die Leserherzen im Sturm erobert, landete auf der New York Times-Bestsellerliste und stand auf zahlreichen Bestenlisten des Jahres 2012. Über die Autorin copyright Corina Berstein Amanda Coplin wurde in Wenatchee, Washington, geboren. Sie erhielt zahlreiche Stipendien, u. a. als Writer in Residence im renommierten Ledig House in Upstate New York. Heute lebt sie in Portland, Oregon. Im Licht von Apfelbäumen ist ihr erster Roman, der wochenlang auf der New York Times-Bestsellerliste stand und u. a. auf der Jahresbestenliste 2012 der Washington Post. Wir würden gerne zu diesem Titel zu einer Vorableserunde einladen, und suchen 20 Leser, die das Buch gerne in einer Leserunde gemeinsam lesen und rezensieren möchten. Für die Bewerbung verratet uns bitte, welches das letzte Buch war, das euch zutiefst bewegt hat. Gerne könnt ihr euch in der Gesamtübersicht vom Arche Verlag umschauen. Es winken viele Neuerscheinungen, doch auch die bereits erschienen Titel, sind eine Lesereise wert. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und erwarten gespannt eure Leseeindrücke! Viel Glück! Eure Katja

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    • 304
  • Rezension: Im Licht von Apfelbäumen - Amanda Coplin

    Im Licht von Apfelbäumen
    Hikari

    Hikari

    19. October 2013 um 19:31

    Das Buch von Amanda Coplin ist ein wunderbarer Debütroman. Das Buch beginnt in den 1850ern, während seine Hauptgeschichte aber einige Jahrzehnte später spielt, Ende des Jahrhunderts bis Anfang des Neuen. Ich merke gerade, dass es mir zum ersten Mal schwer fällt, eine gute Rezension zu einem Buch zu schreiben. Die Geschichte und die Gefühle sind schwer in Worte zu fassen. Es ist ein sehr ruhiges Buch, obwohl andererseits sehr viel passiert. Dennoch hat Amanda Coplin so einen besonderen Stil, der wie der Protagonist Talmagde ruhig und zurückgezogen ist. Doch gleichzeitig einen gefangen nimmt und mitreißt. In diesem Buch wird die damalige Zeit - oder ein Teil dieser Zeit - anhand weniger Charaktere geschildert. Hauptsächlich geht es um Talmadge, der im Alter von 9 Jahren im Jahre 1857 mit seiner Mutter und Schwester in einem Tal ankommt. Einem großen Gelände mit 2 Apfelbäumen, die der Grundstein für die wachsende Plantage werden sollten. Talmagdes Schicksal ist bestimmt davon, dass er später allein diese Plantage bewirtet. So lang allein, bis Jane und Della bei ihm aufkreuzen. Mädchen, die bei einem Mädchenhändler lebten und schwanger sind. Und die Talmadge bei sich aufnimmt. Insgesamt erfährt man Talmadge ganze Lebensgeschichte, bis zu seinem Tod und noch Jahre darüber hinaus. Es ist eine berührende Geschichte. Über Vertrauen, über Schweigen, über verpasste Chancen, über Liebe, über Familie. Wirklich in worte zu fassen ist es nicht. Wer gern einmal leise Töne mag und trotzdem viel erleben kann, den eine traurige Geschichte, in der viel Leid passoert, die aber gleichzeitig auch schön ist, nicht abschreckt - der ist hier genau richtig.

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  • Im Licht von Apfelbäumen - Amanda Coplin

    Im Licht von Apfelbäumen
    DieBerta

    DieBerta

    18. October 2013 um 15:32

    Im Licht von Apfelbäumen von Amanda Coplin Gebundene Ausgabe: 447 Seiten Verlag: Arche Verlag (1. September 2013) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3716026840 ISBN-13: 978-3716026847 Originaltitel: The Orchadist Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 4,2 cm Kurzbeschreibung Amanda Coplins poetisch-tragische Geschichte über das Schicksal einer ungewöhnlichen Familie erzählt von Einsamkeit und Fürsorge im Angesicht einer alles fordernden Natur. Inmitten der fruchtbaren Landschaft im nordöstlichen Teil von Washington lebt William Talmadge, ein sanftmütiger, einsamer Mann. Voller Hingabe widmet er sich der Pflege seiner weitläufigen Obstplantagen, in denen Apfel- und Aprikosenbäume im Rhythmus der Jahreszeiten ihre Blüten und Früchte tragen. Hier hat er seinen Frieden gefunden. Bis eines Tages zwei halbwüchsige, schwangere Mädchen auftauchen und von seinen Äpfeln stehlen. Kurze Zeit später sind sie wieder da, scheu und doch neugierig, wer der Mann ist, der sie nicht verjagt. Irgendwann lassen sie sich nieder auf Williams Land, spüren das Mitgefühl, das sie umgibt. Doch kaum haben sie Vertrauen gefasst, tauchen bewaffnete Männer auf und eine Tragödie nimmt ihren Lauf, die William zu den Geistern seiner eigenen Vergangenheit führt. Ein eindringlicher Roman über die Liebe zu dem, was uns die Erde schenkt und wieder nimmt, sowie zu den Menschen, die uns anvertraut sind. Dieses erstaunliche Debüt hat in den USA die Leserherzen im Sturm erobert, landete auf der New York Times-Bestsellerliste und stand auf zahlreichen Bestenlisten des Jahres 2012. Auf dem in schwarz-weiß gehaltenen Cover sieht man ein Mädchen oder eine junge Frau in einem hellen gemusterten Kleid, das auf einer Wiese steht. Dem Mädchen hängen die langen dunklen Haare im Gesicht, man kann das Gesicht nicht erkennen. Es könnte sich um eines der schwangeren Mädchen handeln, aber auch um die Schwester von William Talmadge oder aber, was am wahrscheinlichsten ist, um die Hauptprotagonistin neben William Talmadge - Angelene. Das Buch macht neugierig. Warum möchte das Mädchen ihr Gesicht nicht zeigen? Muss sie sich vor jemanden verstecken? Findet sie sich selbst nicht schön? Es handelt sich um einen amerrikanischen Roman, der von Bettina Abarbanell ins Deutsche übersetzt wurde. Der Roman teilt sich in acht sehr unterschiedlich lange Kapitel auf, die aber noch durch Absätze, die mit Apfelmotiven markiert sind, unterteilt werden. Daher ist die Geschichte trotz der langen Kapitel lesefreundlich, in angenehmem Schriftbild, geschrieben. Die Geschichte liest sich allerdings etwas langamtmig, was ich absolut nicht als negativ darstellen möchte, aber man sollte sich schon etwas Zeit nehmen für diesen Roman. Es braucht auch seine Zeit, bis man sich mit William Talmadge und den anderen Protagonisten angefreundet hat. Hier werden besondere Menschen beschrieben, die eine besondere Geschichte haben und das braucht seine Zeit. Es ist also keine Roman, für eben mal so nebenbei oder zwischendurch. Man sollte sich schon die Zeit nehmen und dann wird man sich sicher mit Della und ihrer Schwester, mit William Talmadge sowieso, anfreunden können und findet sich auf der Obstpantage ein. Wenn das dunkle Gemeimnis der Schwestern zu Tage kommt, wird man schon heftig mitgerissen. Diese Geschichte passt irgendwie so gar nicht in die beschaulichen Obstpantagen. Wie schön aber, dass es doch auch im wirklichen Leben Menschen wie William Talmadge gibt, die vielleicht doch etwas auffangen können. Ganz reparieren lassen sich solche Erlebnisse eben nicht. Wer also Lust hat sich mit einem schweren Thema, aber in dieser Geschichte leicht lesbar, zu beschäftigen ist hier genau richtig. Für mich ist "Im Licht von Apfelbäumen" ein wunderbarer Roman. 

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  • Innere Heimat

    Im Licht von Apfelbäumen
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    16. October 2013 um 14:15

      Um in diesem Buch von hinten anzufangen (ohne inhaltlich das Ende vorwegzunehmen): Es ist ein beeindruckendes Erleben, wie Amanda Coplin die „Lebensgeschichte“ ihrer Protagonisten emotional dicht auf den letzten 50 Seiten in ihrer ruhigen und ausführlichen Erzählweise, tief anrührend, aber ohne Romantisierung oder gar Kitsch, zu Ende erzählt.   Das Ende einer Geschichte, die in epischer Breite und existenzieller Tiefe Menschen unter schwierigen Umständen zueinander geführt und innere Bindungen gesetzt hat. Menschen, die trotz aller Distanzen, trotz aller „Beschädigungen“ im Inneren einiger der Protagonisten, reißfest im Buch miteinander verbunden werden.   Was echte, reine, wahre Liebe im Sinne einer „Wahlfamilie“ sein kann, wie sich dies „einfach so“ entfaltet und dem nicht entronnen werden kann, wie für dieses innere Band auch hohe Opferbereitschaft entsteht, das erzählt Amanda Coplin in ruhigem Tonfall anhand ganz besonderer Menschen inmitten eines einfachen Lebens Ende des 19. und zu Anfang des 20. Jahrhunderts im ländlichen Amerika.   Mit einer literarischen, bildkräftigen Sprache, die Menschen und Landschaft, inneres Zerreißen und den Kampf um Bindung und ein inneres „zu Hause“ lebendig vor den Augen des Lesers entstehen lassen.   „Sein Gesicht war narbig wie der Mond. Seine Ohren waren elefantös .... inzwischen waren sie nachgedunkelt wie der Rest seines der Sonne ausgesetzten Fleisches .... und körnig wie die Schale einer Frucht“.   William Talmadge heißt der Mann, dem zwei Mädchen, Kinder fast noch, „zulaufen“ werden. Einer, der von früh auf geprägt ist, bedächtig, ruhig und, vor allem, ohne ein Wort zuviel, seinen Weg solitär zu gehen.   „Das unterschied seine Mutter von ihnen. Wo manche Frauen sich nur mehr Privatsphäre wünschten, sehnte sie sich nach vollkommener, ans Grausame grenzender Einsamkeit“.   Soweit geht Talmadge nicht. Zu Clee, dem Cowboy, hat er seit Kindesbeinen an Kontakt. Ein ruhiger, ein „Männerkontakt“. Carolin Midley, heilkundige Nachbarin. Ein kurzer Affärenversuch vor Jahrzehnten, doch seitdem Freundin, Vertraute, eine, mit der man gemeinsam gut schweigen kann, eine, die anpackt (was wichtig werden wird).   Und ein Leid begleitet Talmadge ebenso seit langen Jahren. Nach dem Tod der Mutter lebte er mit seiner Schwester auf der Obstplantage. Nach einem Streit verschwand diese, was an Talmadge nagt und nagt. Ein Verschwinden, das noch weiterhin Bedeutung haben wird.   Nun aber durchbrechen die beiden fast wild wirkenden, innerlich zerrissenen, sehr vorsichtigen Mädchen den Trott der Jahrzehnte. Beide schwanger, beide kaum über das Kindesalter hinaus, beide auf der Flucht. Ohne viele Gedanken zu verschwenden, beginnt Talmadge sich zu kümmern. Wissend, dass ein Verbrechen hinter all dem stecken wird. Dem er sich stellt, dessen grausamen Folgen er, als bewaffnete Männer an seinem Haus auftauchen, aber nicht viel entgegenzusetzen hat (außer ein paar kümmerlichen Dollarscheinen, als das erste Drama bereits geschehen ist). Wie sich innere Bindungen ergeben zu den Mädchen, wie deren Schwangerschaft endet, wie alle Protagonisten dem Leben mehr oder minder einfach ausgeliefert sind und kaum gegen sich selbst, gar nicht aber gegen den unerbittlichen Lauf der Dinge ankommen werden, wie innere Wunden auf Dauer nicht verheilen, sondern das weitere Leben bestimmen und wie dennoch, in all dem hin- und hergeworfen sein, eine Form untrennbarer Liebe gerade Talmadges Leben weiter begleiten und bestimmen wird, das ist wunderbar, ruhig und tief in diesem Roman zu lesen.   Ein Roman, der Spannungselemente ebenso hintergründig zu setzen und zu verankern weiß, wie er den Leser mit in das innere Erleben der schweigsamen Menschen im Buch zu nehmen versteht. Menschen, die in einem harten Leben gewohnt sind, zu tun, was ansteht, was wichtig ist, wofür man einzustehen hat. Bis hin zum Ende, das den Leser gefangen nimmt und noch lange nachwirkt.

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  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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    • 1362
  • Emotional aber sehr langatmig

    Im Licht von Apfelbäumen
    tanjuschka

    tanjuschka

    23. September 2013 um 01:10

    Inmitten der fruchtbaren Landschaft im nordöstlichen Teil von Washington lebt William Talmadge, ein sanftmütiger, einsamer Mann. William Talmadge lebt zurückgezogen und alleine inmitten einer Obstplantage. Dort kümmert er sich liebevoll um seine Apfel- und Aprikosenbäume und führt ein friedliches Leben, bis zwei schwangere Mädchen auftauchen. Die beiden Mädchen tragen ein Geheimnis in sich. Talmadge versucht es herauszufinden und sorgt dafür, dass die beiden Mädchen in seiner Nähe bleiben. Dann tauchen plötzlich bewaffnete Männer auf und es beginnt eine Tragödie. Dieser Roman ist mit viel Gefühl geschrieben und führt immer wieder in die Vergangenheit des Protagonisten. Der Roman ist zwar auf Grund von seiner schönen Sprache und der viele Gefühle etwas Besonderes, dennoch mangelt es an Spannung. Es fällt schwer in das Buch rein zu kommen. Dies liegt vorwiegend an der mangelnden Spannung, kann aber auch durch die fehlenden Anführungszeichen in der wörtlichen Rede verstärkt werden. Auch der weitere Verlauf der Buches verläuft eher plätschernd. Es gelingt nur schwer in das Geschehen einzutauchen. Auch wenn das Buch sehr poetisch und bildlich geschrieben ist, fällt es schwer in die Geschichte einzutauchen, da keine wirkliche Spannung aufkommt.

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  • Traurig und langatmig

    Im Licht von Apfelbäumen
    passionelibro

    passionelibro

    22. September 2013 um 15:52

    Talmagde lebt zurürckgezogen und alleine nordöstlich von Washington auf seiner Obstplantage. In jungen Jahren verlor er erst seine Mutter, dann verschwand seine Schwester spurlos, dieses Trauma hat er nie wirklich überwunden. Eines Tages kommen zwei schwangere Mädchen auf seine Plantage. Sie bleiben versteckt, aber langsam versucht er, ihnen durch Gesten wie Kochen und einen Schlafplatz anzubieten, zu helfen. Langsam kommen sie sich näher und er erfährt, dass sie von einem schrecklichen Leben geflüchtet sind und der Mann, der sie gefangen hielt, sie sucht. Stück für Stück erfährt der Leser mehr und das Leben geht weiter. Die Sprache ist poetisch und als Leser wird man in eine etwas düstere und einsame Atmosphäre eingetaucht, und die Traurigkeit der Geschichte, der Leben der Protagonisten, haben für mich keinen allzu großen Lesegenuss herbeiführen können. Außerdem wird das Lesen erschwert, da die direkte Rede ohne Anführungszeichen verwendet wird. Insgesamt wirkte es auf mich eher zäh zum Lesen und da ich das Buch in einer Leserunde lesen durfte, musste ich mich immer wieder aufraffen, um weiterzulesen.

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  • Ein poetischer Roman über die Bedeutung von Familie und deren Verlust

    Im Licht von Apfelbäumen
    19angelika63

    19angelika63

    Klappentext Inmitten der fruchtbaren Landschaft im nordöstlichen Teil von Washington lebt William Talmadge, ein sanftmütiger, einsamer Mann. Voller Hingabe widmet er sich der Pflege seiner weitläufigen Obstplantagen, in denen Apfel- und Aprikosenbäume im Rhythmus der Jahreszeiten ihre Blüten und Früchte tragen. Hier hat er seinen Frieden gefunden. Bis zwei halbwüchsige, schwangere Mädchen auftauchen, von seinen Äpfeln stehlen und flüchten. Kurze Zeit später sind sie wieder da, scheu und doch neugierig, wer der Mann ist, der sie nicht verjagt. Irgendwann lassen sie sich nieder auf Williams Land, spüren das Mitgefühl, dass sie umgibt. Doch kaum haben sie Vertrauen gefasst, tauchen bewaffnete Männer auf und eine Tragödie nimmt ihren Lauf, die William zu den Geistern seiner eigenen Vergangenheit führt. An dieser Stelle möchte ich gar nicht weiter auf den Inhalt eingehen, da die Geschichte so komplex ist, dass man mit einer kurzen Zusammenfassung dem gar nicht gerecht werden kann. Ich bin in diese Geschichte eingetaucht und wollte gar nie wieder auftauchen. Dieses Buch ist einfach der Wahnsinn!!! ♥ Selten habe ich ein Buch gelesen das mit einer solch poetischen und stimmungsvollen Sprache geschrieben ist. Wenn man es gelesen hat, die Augen schließt, steht man mitten auf Talmadges Land. Man kann die Apfel- und Aprikosen riechen. Das zirpen der Grillen, der Schnaufen und leichte trampeln der Pferde hören. Man spürt die Atmosphäre die in der Luft liegt, spürt die Einsamkeit, die Trauer und all das Leid was jeder einzelne ertragen musste und auch immer noch muss. Ich bin verzaubert von der Landschaft und dem Leben dort in diesem kleinen Tal. Und dennoch, wenn man dann wieder auftaucht, aus diesem wundervollen Buch, mit Tränen in den Augen, so weiß man, dass es gut so ist, wie es ist. Es ist einfach unglaublich wie man mit solch einer poetischen Sprache so viel Tragik und Leid erzählen kann. Eine Geschichte über die Bedeutung von Familie und deren Verlust. Dieses Buch, ein Debütroman der Autorin, hat mich berührt. Ganz tief in meinem Herzen. Es wird mich nie wieder loslassen und ich hoffe sehr, dass ich noch viele Bücher von dieser Autorin zu lesen bekomme. DANKE Amanda Coplin für dieses wundervolle Buch! ♥♥♥

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  • Im Licht von Apfelbäumen

    Im Licht von Apfelbäumen
    Spatzi79

    Spatzi79

    08. September 2013 um 16:54

    William Talmagde lebt allein und zurückgezogen auf seiner kleinen Obstplantage. Er hat seine komplette Familie verloren, zuletzt seine geliebte Schwester, die eines Tages spurlos im Wald verschwunden ist. Seitdem lebt er für sich allein im Rhythmus der Jahreszeiten und im Einklang mit der Natur. Eines Tages, als er in der Stadt Äpfel verkauft, beklauen ihn zwei junge Mädchen. Talmagde nimmt es ihnen nicht übel und als die beiden kurz darauf auf seiner Plantage auftauchen, gibt er ihnen weiter zu essen. Die beiden Mädchen sind schwanger und verhalten sich wie scheue Tiere, doch nach und nach gelingt es Talmagde mit seiner unaufdringlichen Art, langsam ihr Vertrauen zu gewinnen. Er forscht nach, wo sie herkommen und was ihnen zugestoßen ist und stößt dabei auf ihre schreckliche Vergangenheit bei einem Mann namens Michaelson. Daraufhin ist er noch entschlossener, den beiden Mädchen bei sich ein Zuhause zu geben. Gemeinsam mit einer guten Freundin aus der Stadt steht er ihnen auch bei der Geburt bei, doch nur eines der Babys bleibt am Leben. Und bald darauf holt die Vergangenheit die friedliche kleine Gemeinschaft ein und führt zu einer Tragödie. Im weiteren Verlauf des Buches konzentriert sich die Autorin auf zwei Handlungsstränge, die sich immer wieder begegnen und fest miteinander verflochten sind. Zum einen ist da das Mädchen Della, das aufgrund ihrer Vergangenheit zutiefst verstört ist und verzweifelt versucht, ihrem Leben einen Sinn zu geben, doch dabei gerät sie immer wieder in Schwierigkeiten. Zum anderen ist da Angelene, das Baby des anderen Mädchens, das bei Talmagde aufwächst und dort eine liebevolle, friedliche Kindheit erleben darf. Inhaltlich wirkt das Buch nicht allzu spektakulär, aber durch die wunderbare Sprache der Autorin verflogen die Seiten die meiste Zeit nur so. Zwischendurch hatte die Handlung für mich ein paar kleine Längen, aber die Atmosphäre in diesem Buch ist einfach unbeschreiblich. Insbesondere die Szenen auf Talmagdes Plantage fand ich sehr eindringlich und tief berührend. Der Handlungsstrang um Della konnte mich nicht ganz so begeistern, Della ist kein einfacher Charakter und sicherlich nicht gerade liebenswert, aber sie ist aber als Gegenpart notwendig und ihre Geschichte tat beim Lesen oft geradezu weh. Insgesamt ein wunderbares Buch, das mich sicherlich noch lange beschäftigen wird!

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