Amanda Cross Verschwörung der Frauen

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 10 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(2)
(4)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Verschwörung der Frauen“ von Amanda Cross

Ein Vatermord und ein lange verschollenes Manuskript: Für die Recherchen zu einer Biographie befragt die Literaturprofessorin Kate Fansler drei Frauen, die den Schlüssel zum Leben des Dichters Emmanuel Foxx und seiner Frau Gabrielle in Händen halten. Die Damen zeigen sich recht verschlossen. Haben sie etwas zu verbergen? Ein geistiger Wettkampf entspinnt sich, in dessen Verlauf Kate nicht nur die Geschichte eines Romans, sondern auch einen lange zurückliegenden Vatermord aufdeckt.

Stöbern in Krimi & Thriller

Death Call - Er bringt den Tod

Mega Spannend

mullemaus76

Die Kinder

Packend Spannend

mullemaus76

Kreuzschnitt

Toller Krimi mit sympathischem Ermittler

Lieschen87

Freier Fall

Mittelmässig spannend. Konnte mich nicht wirklich überzeugen.

antonmaria

Totenstarre

Eine tolle und interessante Idee der Autorin, wenngleich man doch einige Seiten hätte streichen können.

ChattysBuecherblog

Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.

Leider ziemlich enttäuschend.

reading_madness

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Verschwörung der Frauen" von Amanda Cross

    Verschwörung der Frauen
    claudiaausgrone

    claudiaausgrone

    03. February 2012 um 17:45

    Alle LeserInnen, die keine Krimis mögen, HERSCHAUEN! Denn dies ist ein Nichtkrimi! Ich erwarb dies Büchlein vor ein paar Jahren, da mir das Cover gefiel, der Titel, das Format (klein, leicht, schön für den Urlaub). So das waren dann schon die besten Argumente. Im Klappentext war von Vatermord die Rede, und "Publishers Weekly"wird zitiert: "Amanda Cross ist und bleibt die Königin des literarischen Krimis". Dies ist mein erstes Amanda-Cross-Buch. Ich weiß nicht wie gut die anderen sind und ob sie richtige Krimis sind. Dieses Buch ist definitiv kein Krimi. Es hat 300 Seiten und auf S. 275 war immer noch nichts von Vatermord zu lesen. Nun es ist kein Totalflop, das kann ich nicht sagen. Wer sich für Literatur, speziell klassische Moderne interessiert, bekommt einige Informationen. Dreh- und Angelpunkt ist die Literatur in diesem Roman und die feministische Seite derselben. Amanda Cross hat mit der Literaturprofessorin und Hobbydetektivin Kate Fanseler ein Alter Ego geschaffen, das wie sie sehr feministisch engagiert ist. Kate wird beauftagt, die Biografie einer Schriftstellergattin zu schreiben, deren verstorbener Mann einen seinerzeit aufseheneregenden Roman geschrieben hat, in dem er eine Frau als Hauptperson gewählt hat, ihr Denken und Fühlen schildert. Was sich als so revolutionär ausgab, war nichts anderes als die männliche Sicht auf das vermeintlich weibliche Denken und Fühlen. Nun soll Kate die Frauen interviewen, die noch etwas zu Gabrielle Foxx, der Schriftstellergattin sagen könnten. Hier könnte auch ein spannender Krimi ansetzen, aber dies geschieht nicht. Der erste Stern-Abzug. Erschwerend kommt hinzu, dass die erste Hälfte des Romans schlicht langweilig ist und ich mich echt zu Disziplin aufrufen musste. Der zweite Stern-Abzug. Die zweite Hälfte ist etwas rasanter und unterhaltsamer. Hier kommen dann auch die Stärken zum Vorschein, die im feministischen Ansatz liegen. Das Bemühen aller weiblichen Akteurinnen, sich aus ihren Rollenmustern und Ehezwängen zu befreien und ihr eigenes Selbst zu finden. Indem sie es dann gefunden haben, wirken die Frauen jung und frisch, obwohl sie schon über sechzig sind. "[...]ich ertappe mich ständig dabei, wie ich in ihnen junge Frauen sehe. Nicht wegen ihres Aussehens, sondern ihre ganze Art, ihre Lebendigkeit und Vitalität sind der Grund. Mir kommt es vor, als hätten sie die Freude der Jugend entdeckt, als diese ihnen keine Fesseln mehr anlegte, sondern sie wirklich jung sein ließ." Wer diese Entwicklung verfolgen möchte und nebenbei etwas über V. Woolf und J. Joyce erfahren möchte, dem sei dieses Buch angeraten, wer einen Krimi, sei er noch so malerisch, erwartet, eher nicht.

    Mehr