Amanda Eyre Ward Was im Schatten blieb

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Inhaltsangabe zu „Was im Schatten blieb“ von Amanda Eyre Ward

Der Preis des Vergessens. Lauren war gerade sechs Jahre alt, als ihre Mutter ermordet wurde. Der Mörder: Laurens Vater, davon war das Gericht damals überzeugt. Seit über zwanzig Jahren sitzt er im Gefängnis. Seit über zwanzig Jahren hat Lauren den Kontakt zu ihm abgebrochen. Jede Erinnerung an die Mordnacht hat sie verdrängt. Doch als ihr Bruder Alex spurlos verschwindet, entdeckt Lauren in seinen Unterlagen einen Hinweis auf ein Schmuckstück, das am Tatort gefunden wurde. Laurens Mutter trug keine Jadeohrringe. Lauren wird klar, wenn sie erfahren will, was in jener Nacht wirklich geschah, muss sie sich ihren eigenen Erinnerungen stellen ... «Literarische Spannung vom Feinsten – atemberaubend und aufwühlend und hoffnungsvoll und wahr. Die Leute werden über dieses Buch sprechen.» justin cronin

Das Buch stand schon lange im Schrank, nun habe ich es verschlungen.

— Taluzi
Taluzi

Hat mich leider nicht so ganz überzeugt, trotz toller Ansätze...

— daneegold
daneegold

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  • Die Schatten der Vergangenheit

    Was im Schatten blieb
    Taluzi

    Taluzi

    25. July 2015 um 18:16

    Lauren und ihr Bruder Alex haben sehr früh ihre Mutter verloren. Ihr Vater kommt für diese Tat ins Gefängnis. Von da an wachsen die Geschwister bei ihren Großeltern auf und haben nur noch sich. Lauren hat keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater, weil sie ihn für schuldig am Mord ihrer Mutter hält. Ihr Bruder Alex glaubt nicht an die Schuld des Vaters und versucht seit Jahren seine Unschuld zu beweisen. Als Alex bei einem Auslandseinsatz für „Ärzte ohne Grenzen“ im Irak verschwindet, setzt Lauren sich ihm zu Liebe mit ihrer Vergangenheit auseinander. Sie überwindet ihren Panikattacken und ihre Ängste und stellt sich der Vergangenheit. In den Unterlagen ihres Bruders über den Fall findet sie einen Ohrring. Dieser Ohrring wurde damals am Tatort gefunden. Er gehörte nicht ihrer Mutter. Was hat es mit diesem Ohrring auf sich? Der Erzählstil ist emotional und spannend. Schnell konnte ich mich in die Hauptprotagonistin Lauren hinein versetzen, ihre Ängste und Sehnsüchte nachvollziehen und den Drang mit der Vergangenheit abzuschließen um endlich Ruhe in ihr Leben zu bekommen. Das lag wahrscheinlich daran, das dieser Teil der Geschichte in der Ich-Perspektive geschrieben war. Der zweite Erzählstrang, indem es um die Freundschaft der völlig verschiedenen Mädchen Sylvia und Viktoria geht, war aus der Sicht des personalen Erzählers geschrieben. Ich war erst etwas verwirrt, aber dann erhöhte es meine Spannung und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Stück für Stück erhält der Leser mehr Puzzelteile und das Geschehene setzt sich langsam zusammen. Ein fesselndes Familiendrama verbirgt sich in diesem Buch. Die Autorin schafft es die verschiedenen Erzählstränge logisch zusammen zu führen und das Ende so zu gestalten, dass ich als Leser das Gefühl hatte, die Protagonisten noch weiter begleitet zu wollen. Ein fesselndes Buch zum Verschlingen.

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  • Konnte mich emotional nicht erreichen

    Was im Schatten blieb
    _Sahara_

    _Sahara_

    Inhalt: Lauren hat mit 6 Jahren ihre Eltern verloren. Die Mutter wurde im eigenen Heim ermordet. Der Täter: Laurens Vater. So wächst Lauren ohne ihre Eltern zusammen mit ihrem älteren Bruder bei den Großeltern auf. Den Kontakt zu ihrem Vater, der seit dem Tod seiner Frau im Gefängnis sitzt, hat sie längst abgebrochen. Doch ihr Bruder Alex glaubt fest an dessen Unschuld und versucht diese zu beweisen. Als Alex im Irak verschwindet, wo er für Ärzte ohne Grenzen arbeitet, nimmt sich Lauren dieser Aufgabe an, herauszufinden was in der Nacht des Mordes wirklich  geschah. Denn sie glaubt nicht länger an die Schuld ihres Vaters... Das Buch beginnt mit Laurens Erinnerungen an den Tag als ihre Mutter starb und ihr Vater zum Mörder wurde. Alles scheint darauf hin zu deuten, dass Laurens Vater seine Frau umgebracht hat. Und genau das glaubt auch Lauren. Nur ihr Bruder ist da anderer Meinung. Lauren ist nicht begeistert von dieser Tatsache und erst recht nicht von Alex' Plan im Irak zu arbeiten. Sie fühlt sich im Stich gelassen, ihr fällt es generell nicht leicht sich auf Gefühle und Liebe einzulassen. Gerade ihr Freund Gerry bekommt dies zu spüren, hält aber trotzallem zu ihr. Wir lernen außerdem eine Frau namens Sylvia kennen, die auch noch eine große Rolle in dem Roman spielt. Was allerdings zu Anfang nicht klar ist. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, unter anderem auch aus Sylvias. Das hat mich anfangs irritiert, weil ich nicht wusste wer diese Frau ist und welche Rolle sie in dem Roman einnimmt. Dies erfährt man erst später. Der Roman ist durchaus spannend, weil man doch wissen möchte, was in der Nacht des Mordes wirklich geschehen ist. Aber leider konnte mich das Buch auf emotionale Weise nicht berühren, was ich sehr schade fand. Ich konnte mich auch nicht so richtig mit den Protagonisten anfreuden. Am besten hat mir Alex gefallen, aber dieser spielt leider nur eine kleinere Rolle. Alles in allem hat mich das Buch recht gut unterhalten und daher vergebe ich 3 Sterne.

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    • 5
  • Ein lang gehütetes Geheimnis...

    Was im Schatten blieb
    Federchen

    Federchen

    28. January 2014 um 17:14

    Als ihre Mutter ermordet wurde, war Lauren gerade sechs Jahre alt und gemeinsam mit ihrem Bruder Alex versteckten sie sich in ihrem geliebten Baumhaus. Der Mörder soll ihr Vater sein. Es gibt keine Beweise für einen Einbruch, keine Fingerabdrücke, keine Auseinandersetzungen und so wird der Vater für diese Tat verurteilt. Einzig Alex zweifelt von Anfang an an der Schuld seines Vaters. Denn am Tatort wurde ein Ohrring aus Jade gefunden, der seiner Mutter nicht gehörte. Da ist er sich sicher. Jahre später, als Lauren ihren Bruder an einen Auslandseinsatz in den Irak verliert und nicht weiß, ob er jemals lebend zurück kehren wird, nimmt auch sie ihre Erinnerungen wieder genauer wahr. Sie versucht auf eigene Faust erneut etwas zu erfahren und merkt schnell, dass es schwer ist neue Spuren nach all der Zeit zu finden. Doch dann findet sie den wahren Besitzer des Jadeohrrings... "Was im Schatten blieb" ist eine gute Mischung aus Roman und Kriminalgeschichte. Das Buch ist in 5 kleinere Bücher unterteilt und diese wiederum in kleinere Kapitel. Anfangs könnte es dem Leser etwas schwer fallen, von Buch 1 auf Buch 2 umzusteigen ohne gewisse kleine Fragezeichen im Kopf zu haben. Denn bei diesem Wechsel gibt es plötzlich andere Protagonisten und Handlungsorte. Das mag für einige verwirrend erscheinen, erschließt sich aber relativ schnell beim weiteren Lesen. Die Protagonisten sind authentisch und teilweise sehr gut ausgearbeitet. Einige wenige Personen werden eher oberflächlich gezeichnet und wollen nicht wirklich eine Gestalt vor dem geistigen Auge annehmen. Amanda Eyre Wards Schreibstil ist klar und schnörkellos, aber keineswegs langweilig. Sie versteht es die Spannung sehr langsam aber stetig zu erhöhen. Dem Leser ist lange Zeit nicht wirklich klar, wer der wahrhaftige Mörder von Laurens Mutter ist. Ein wichtiges Hilfmittel dabei sind die Wechsel zwischen den Protagonisten. "Was im Schatten blieb" ist ein spannender, gut gearbeiteter, teils kriminalistischer, teils aufwühlender und hoffnungsvoller Roman und als lesenwert zu empfehlen.

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  • Ein Roman der ans Herz geht

    Was im Schatten blieb
    KatharinaJ

    KatharinaJ

    27. May 2013 um 13:01

    Als Lauren sechs Jahre alt war, wurde ihre Mutter im elterlichen Schlafzimmer ermordet. Der Täter stand schnell fest – Es war natürlich der eifersüchtige Ehemann. Im Gegenteil zu ihrem Bruder Alex, glaubt Lauren nicht an die Unschuld ihres Vater und hat auch nach 20 Jahren immer noch nicht das Geschehene verarbeitet. Als Alex während eines Auslandeinsatzes spurlos verschwindet begreift Lauren, dass sie sich ihrer Vergangenheit endlich stellen muss. In den Unterlagen über die Mordnacht entdeckt sie einen Jadeohrring der nicht ihrer Mutter gehörte, aber trotzdem am Tatort gefunden wurde. Ist ihr Vater nach allem womöglich doch unschuldig? „Was im Schatten blieb“ ist ein wirklich schöner, einfach zu lesender Roman der ans Herz geht. Gerade die tiefe Liebe und Verbundenheit zwischen den Geschwistern hat mich sehr berührt. Der anfängliche Wechsel zwischen den zwei Erzählsträngen war ein bisschen verwirrend. Trotzdem ist „Was im Schatten blieb“ absolut lesenswert und bekommt von mir vier sehr gute Sterne.

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  • Was im Schatten blieb

    Was im Schatten blieb
    Leseglueck

    Leseglueck

    04. May 2013 um 12:57

    Erster Satz: Ich kann mich an den Geschmack des Meeres erinnern und den Duft bevorstehenden Regens. Cover: Das Cover sieht gut aus und wirkt durch die dunklen Farben sehr düster und passt dadurch gut zur Geschichte. Meinung: Was im Schatten blieb ist eine Mischung aus Drama und Krimi. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich etwas skeptisch ob das Buch überhaupt etwas für mich ist, aber die Geschichte konnte mich überraschenderweise überzeugen. Der Schreibstil von Amanda Eyre Ward ist flüssig und hat mir gefallen. Das Buch ist in 5 Teile untergliedert. Im ersten Teil wird aus der Sicht von Lauren erzählt. Verwirrend für mich war allerdings dass im zweiten Teil plötzlich zwei andere Frauen erzählen. Im dritten Teil gibt es dann aber wieder einen Schwenk zurück zu Lauren und in den nächsten Teilen vermischen sich die Erzählperspektiven immer mehr. Die verschiedenen Erzählperspektiven und die Zusammenhänge wurden vorher aber gut überlegt. Am Anfang tappt man als Leser dadurch noch im Dunklen, aber nach und nach erkennt man dann die Zusammenhänge. Lauren ist die Hauptprotagonistin in diesem Buch. Als sie sechs war, wurde ihre Mutter ermordet und ihr Vater musste deshalb ins Gefängnis. Im Gegensatz zu ihrem Bruder ist Lauren davon überzeugt das es auch wirklich ihr Vater war. Überwunden hat sie diesen Tag aber nie und leidet nun an psychischen Problemen. Sie versucht zusammen mit einer Psychologin ihre Probleme aufzuarbeiten und erinnert sich dabei immer besser an die Nacht, in der ihre Mutter ermordet wurde und so langsam fängt sie an daran zu zweifeln das ihr Vater schuld an dem Tod ihrer Mutter hat. Lauren war mir von Anfang an sympathisch. Sie hat einen tollen Freund an ihrer Seite, der sie auch sofort heiraten würde, wenn Lauren denn endlich bereit dazu wäre. Ich fand es wirklich schön wie verliebt die beiden ineinander sind und die Macken des jeweils anderen akzeptieren. In dem Buch lernt man aber auch noch zwei anderen Frauen und deren Leben kennen. Sylvia lernt man kennen als sie gerade dabei ist ihren Mann zu verlassen. Sylvia konnte ich am Anfang überhaupt nicht einschätzen und ich wusste auch nicht welche Rolle sie in Laurens Leben spielen soll. Nach und nach erfährt man aber dass sie etwas über den Mord an Laurens Mutter weiß. Sylvia erzählt viel über ihre Kindheit, die nicht einfach war. Ihr Vater hat ihre Mutter alleine gelassen als sie schwanger war und schon deshalb war ihr Start schwer. Dazu kommt auch noch, das ihre Mutter nicht viel Geld hatte. Trotzdem durfte sie aber auf eine bessere Schule gehen und dort hat sie dann auch ihre beste Freundin Victoria kennengelernt. Victoria ist Ehefrau und hat zwei Kinder. Genauso wie Sylvia hat sie gerade ihren Mann verlassen. Doch Victoria scheint nicht so ein stabilen Charakter wie Sylvia zu haben, obwohl sie früher immer diejenige, die entschieden hat wo es lang geht. Victoria scheint zwei Gesichter zu haben und ich da sie so ein verkorkstes Leben hat, ist sie dem Alkohol verfallen. Ihre Töchter haben mir wahnsinnig leidgetan und ich habe mich über ihre Mutter geärgert weil sie nicht genug getan hat um ihre Tochter zur Vernunft zu bringen. Victoria hat schon als Kind bekommen was sie wollte und ist auch damals schon sehr skrupellos gewesen. Die Geschichten die man von Sylvia über Victoria erfährt, sind ziemlich schockierend. In dem Buch wird eine verzwickte Geschichte behandelt und ich war die ganze Zeit über gespannt wer Laurens Mutter ermordet hat. Was das angeht bin ich auch ziemlich lange im Dunkeln getappt und ich denke dass das in diesem Genre auf jeden Fall ein gutes Buch ausmacht. Die Geschichte ist sehr gefühlvoll was mir richtig gut gefallen hat. Alle Charaktere wurden gut ausgearbeitet und konnten mich überzeugen. Fazit: Was im Schatten blieb ist eine überzeugende Geschichte, die nicht nur etwas für Krimifans ist. Mir hat das Buch gefallen und deshalb vergebe ich 4 von 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Was im Schatten blieb" von Amanda Eyre Ward

    Was im Schatten blieb
    Büchermona

    Büchermona

    06. January 2013 um 15:02

    Kurzbeschreibung: Lauren war gerade sechs Jahre alt, als ihre Mutter ermordet wurde. Der Mörder: Laurens Vater, davon war das Gericht damals überzeugt. Seit über zwanzig Jahren sitzt er im Gefängnis. Seit über zwanzig Jahren hat Lauren den Kontakt zu ihm abgebrochen. Jede Erinnerung an die Mordnacht hat sie verdrängt. Doch als ihr Bruder Alex spurlos verschwindet, entdeckt Lauren in seinen Unterlagen einen Hinweis auf ein Schmuckstück, das am Tatort gefunden wurde. Laurens Mutter trug keine Jadeohrringe. Lauren wird klar, wenn sie erfahren will, was in jener Nacht wirklich geschah, muss sie sich ihren eigenen Erinnerungen stellen… Tragisch und berührend Amanda Eyre Ward hat mit “Was im Schatten blieb” eine unglaubliche, tragische und berührende Geschichte geschrieben, die ich zwar an einem Nachmittag verschlang, in mir aber noch lange nachhallte. Sie greift ein Thema auf, was so nicht alltäglich ist, aber trotzdem gelingt es ihr, überzeugend zu sein, Authentizität zu vermitteln und ihrem Leser einen Eindruck von der Welt zu vermitteln, mit der Lauren seit 20 Jahren konfrontiert ist. Ihr Schreibstil ist eingehend und man gewöhnt sich recht schnell daran. Etwas verwirrend wirkt es, als plötzlich die Geschichte von Lauren in den Hintergrund tritt und zwei andere Frauen das Geschehen dominieren. Schnell wird jedoch klar, dass die Beziehung zwischen diesen Personen tiefer geht und dass die wahre Verknüpfung erst noch zutage treten wird. Die Autorin schafft es auch letztlich, einen fließenden Übergang zu gestalten, der eine runde Geschichte gestaltet und keine Fragen offenlässt. Die Autorin schafft es, viele Themenbereiche anzureißen, aber sich nicht genau auf ein Genre festzulegen. Dabei spielen ein wenig Psychologie, ein wenig Krimi und auch eine Menge Drama eine Rolle. Mit „Was im Schatten blieb“ hat man Erfüllung für einen Nachmittag und Gedankenstoff für die nächste Woche. Es ist ein kurzes Buch, was an einigen Stellen ruhig etwas mehr Raum hätte vertragen können Das Puzzlespiel, was die Autorin hier inszeniert, wirkt gut überlegt und konstruiert, sodass man spannend gefordert wird. Ein Buch, wie ich es so nicht erwartet hätte!

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  • Rezension zu "Was im Schatten blieb" von Amanda Eyre Ward

    Was im Schatten blieb
    Tru1307

    Tru1307

    08. October 2012 um 20:45

    Anhand des Klappentextes habe ich erwartet, dass Was im Schatten blieb ein leichter Krimi ist. Im gewissen Sinne stimmt das auch, auch wenn der Fokus der Geschichte meist darauf liegt, wie die Figuren in dem Roman mit dem geschehenen Verbrechen umgehen. Das Buch ist in mehrere größere Abschnitte unterteilt und beginnt mit Lauren, die den Tod ihrer Mutter auch nach 20 Jahren noch nicht verarbeitet hat. Danach wird es erstmal verwirrend, denn in dem Moment, wo es richtig spannend zu werden scheint, beginnt ein neuer Abschnitt und man lernt die schwangere, heimatlose Sylvia kennen. Es dauert eine ganze Weile, bis man die beiden Stränge verbinden kann und teilweise sind die Ausführungen besonders zu Sylvias Leben zu ausführlich. Aber in dem Moment, wo sich die Stränge treffen und man als Leser in etwas weiß, was tatsächlich geschehen ist, kommt nochmal eine kleine Spannung auf. Man muss allerdings festhalten, dass diese Buch nicht mit seiner Spannung besticht. Ich hatte wirklich mehr in dieser Hinsicht erwartet und war dann doch überrascht, wie stark der Fokus auf die Nachwirkungen des Verbrechens liegt. Sehr gut gefallen mir die Protagonisten. Ihre Ansichten werden ausführlich beschrieben und ihr Verhalten spiegelt deutlich wider, wie sehr der Tod von Laurens Mutter immer noch nachwirkt.Teilweise sind aber die Beschreibung für mich zu langatmig. Hier hätte ich mir mehr Kürze gewünscht, weil so die ganze Handlung längere Zeit auf der Stelle tritt und nicht mehr richtig in Gang kommt. Es ist 20 Jahre her, dass Laurens Mutter ermordet wurde und bis zum Beginn der Geschichte hat sie nie an der Schuld ihres Vater gezweifelt. Sie wird immer noch von Panikattacken gequält und findet nur in ihrem Bruder den nötigen Halt, um irgendwie durchs Lebens zu kommen. Ihr Bruder Alex hingegen war immer der Ansicht, dass ein Fremder die Tat begangen haben muss und versucht auch nach 20 Jahren noch die Unschuld seines Vaters zu beweisen. Man spürt deutlich, dass es in diesem Bereich zwischen den Geschwistern keine Einigung gibt und kann so gut nachvollziehen, dass Menschen sehr unterschiedlich auf Verbrechen reagieren. Sprachlich war die Geschichte sehr angenehm zu lesen. Ich hatte nie das Gefühl, dass etwas nicht genug geschildert wurde. Schade ist es, dass erst auf den letzten 100 Seiten mehr Spannung aufkommt und es dann auch darum geht, das Verbrechen aufzuklären. Die ersten knapp 200 Seiten sind also durch manche Länge eher wie eine Erzählung zweier Lebensgeschichten. Bewertung Was im Schatten blieb ist ein Buch, das weder Thriller noch Roman ist. Es schwimmt in der Mitte und manchmal hat man den Eindruck, dass sich die Autorin nicht für eine Richtung entscheiden konnte. Dennoch ist die Geschichte schnell gelesen, wenn auch etwas langatmig, und zeigt gut auf, wie sehr ein Verbrechen Menschen beeinflussen kann.

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  • Rezension zu "Was im Schatten blieb" von Amanda Eyre Ward

    Was im Schatten blieb
    WildRose

    WildRose

    19. September 2012 um 18:47

    "Was im Schatten blieb" von Amanda Eyre Ward ist weniger Thriller, als ich vermutet hatte. Zwar geht es in dem Buch um einen Mord, der nie zufriedenstellend geklärt worden ist, aber die eigentliche Auflösung des Rätsels nimmt nicht allzu viele Seiten in Anspruch, was ich eigentlich schade fand. Vielmehr geht es um die Lebenssituation von Lauren, deren Mutter das Opfer besagten Mordes war. Ihr Vater sitzt im Gefängnis, Laurens Bruder Alex glaubt an seine Unschuld, Sarah hingegen hat da so ihre Zweifel. Das Verschwinden ihres Bruders bringt sie jedoch dazu, sich genauer mit dem Fall auseinanderzusetzen und vieles in Frage zu stellen. Die Autorin schien sich nicht ganz entscheiden zu können, welche Geschichte sie in dem Buch erzählen wollte. Hätte sie mehr über Laurens Leben geschrieben, wäre das Buch ein sehr interessanter Roman geworden. Hätte sie mehr über den Fall geschrieben, wäre das Buch ein toller, spannender Thriller geworden. So aber fand ich das Buch völlig in Ordnung, es ist auch sehr kurzweilig und somit auch nicht langweilig. Doch von einem "5-Sterne-Roman" erwarte ich mir mehr Spannung sowie mehr Herz und "Charakter", denn leider blieben mir die Personen in dem Buch recht fremd. Ich würde anderen Büchern von Ward bestimmt noch eine Chance geben, vergebe aber hier erst mal nur drei Sterne.

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  • Rezension zu "Was im Schatten blieb" von Amanda Eyre Ward

    Was im Schatten blieb
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. September 2012 um 17:55

    Worum geht es eigentlich? Im Alter von sechs Jahren wird Lauren’s Familie zerrüttet. Seit dem Zeitpunkt als die Polizei ihren Vater festgenommen hat, steht für Lauren fest, er hat ihre Mutter ermordet. Alle Indizien sprechen gegen Izaan Mahdian und er landet im Gefängnis. Einzig Lauren’s Bruder Alex glaubt an die Unschuld des Vaters. Die beiden Geschwister wachsen fortan bei den Großeltern auf. Nun im Erwachsenenalter hat Alex die Chance für Ärzte ohne Grenzen im Irak zu arbeiten. Lauren allerdings ist von der Idee wenig begeistert, sie fürchtet um die Sicherheit ihres Bruders. Als dann ihr Bruder verschwindet, geht sie in die Wohnung ihres Bruders und entdeckt alte Recherchedokumente, die beweisen sollen, dass ihr Vater unschuldig ist. Nach jahrelanger Verdrängung begibt sich Lauren auf die Spur um zu Erkunden, was in jener Nacht wirklich geschehen ist. Meine Meinung Bisher war mir die Autorin völlig unbekannt und auch im Laden hätte ich wahrscheinlich das Buch nicht aufgegriffen. Da es sehr dünn ist, habe ich jetzt noch schnell dazwischen geschoben, weil ich ja eigentlich auf ein anderes Buch gewartet habe. So richtig kann ich gar nicht sagen, was ich erwartet habe, laut Klappentext eine Mischung aus Roman und Thriller. Das Cover ist eigentlich ganz schön. Die Farbwahl mit der Frau verleiht dem Buch etwas mystisches wie ich finde. Vor allem hat es mir das blaue Kleid der jungen Frau angetan, das finde ich unheimlich hübsch! Auch der Titel des Buches gibt dem ganzen eine mystische Note, allerdings ist der Roman selbst gar nicht so richtig mystisch. Wahrscheinlich ging da nur die Fantasie mit mir durch. Die Geschichte ist in fünf Bücher aufgeteilt. Es wechselt zwischen der Ich-Perspektive von Lauren und dann zu Silvia bzw. Victoria und Mae. Ich finde es etwas komisch, dass nur für Lauren diese Ich-Perspektive gewählt wurde und bei den anderen die normale dritte Perspektive. Irgendwie fehlt dabei die Symmetrie oder das Gleichgewicht. Mit diesen wechselnden Perspektiven kann man mich nicht so richtig begeistern. Der Schreibstil an sich ist gut und flüssig. Es gibt wenig Wiederholungen, was ich gute finde. Die Geschichte ist allerdings doch sehr versehbar, außerdem ist nicht ganz ersichtlich auf was das Buch abzielt: Roman oder Thriller. Es ist nichts Halbes und nichts Ganzes meiner Meinung nach. Die Charaktere sind sehr eindimensional und flach. Alle Hauptprotagonistinnen sind sehr nervig, allesamt recht egoistisch, wenn ich an Lauren und Victoria denke. Einzig Gerry, Lauren’s Freund, und Mae, Victoria’s Mom, konnten mich überzeugen. Gerry ist mir sympatisch, da ich seine Idee mit dem “Geizhals” ziemlich cool fand und ich ebenfalls ein kleiner Geizhals bin. Etwas seltsam oder eher langwierig finde ich, dass erst nach über 180 Seiten die eigentliche Geschichte über die Suche nach der Wahrheit des Mordes losgeht, da das Buch insgesamt nur 280 Seiten hat, finde ich das alles recht kurz. Das Ende der Geschichte ist zu kitschig für meinen Geschmack. Friede, Freude, Eierkuchen und alle lebten glücklich bis an ihr Lebensende. Es tut mir ja selbst leid, das Buch so kritisch zu betrachten, aber es kann einfach nicht überzeugen. Ich glaube, hätte man alles noch etwas ausgebaut, dann wäre mehr Potential drin gewesen. Aus diesem Grund kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.

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  • Leserunde zu "Der Himmel über der Heide" von Sofie Cramer

    Der Himmel über der Heide
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Wir befinden uns bereits im achten Monat und starten damit unsere Lesechallenge August mit dem Titel "Himmel über der Heide" von Sofie Cramer aus dem Rowohlt Verlag: Seit zehn Jahren meidet Kati ihre alte Heimat. Seit zehn Jahren quälen sie schmerzhafte Erinnerungen. Jetzt hat erneut eine Tragödie ihre Familie heimgesucht. Der Vater liegt im Koma, und die Großmutter kann den kleinen Gasthof nicht allein führen, den die Weidemanns seit Generationen mitten in der Lüneburger Heide betreiben. Und die Saison hat gerade erst begonnen.  Schweren Herzens beschließt Kati, ihren Hamburger Agentur-Job aufzugeben und für einige Zeit auf dem «Heidehof» auszuhelfen. Überraschend stellt sie fest, wie sehr sie die Stille und Schönheit der Heidelandschaft vermisst hat: Kati blüht auf, ihre Wunden beginnen endlich zu heilen. Bis auf einmal der Mann vor ihr steht, dessen Schicksal mit ihrem für immer verbunden ist und den sie niemals wiedersehen wollte … Leseprobe & weitere Informationen zum Roman von Sofia Cramer bei Rowohlt Hast Du Lust mit vielen weiteren Lesern den Wettbewerb zu starten, tolle Aufgaben zu lösen, das Buch in der Leserunde zu entdecken und am Ende tolle Gewinne wie einen Kindle und große Buchpakete zu erhalten? Jeden Monat starten wir mit einem neuen Buch und somit auch mit neuen Chancen - einfach jederzeit anmelden, einsteigen und für spannende Leseerfahrungen auch noch Punkte kassieren! Wir vergeben wie immer unter allen, die sich in diesem Unterthema zur Lesechallenge anmelden, 50 Leseexemplare des Buches. Ihr habt Zeit für die Bewerbung bis einschliesslich 08. August 2012 - die Teilnahme an der Challenge ist bis zum 29. August möglich! Wie immer gilt: Eure Beiträge zählen nur, wenn sie im jeweils passenden Unterthema geschrieben wurden! Wenn ihr seht, dass einer Eurer Beiträge im falschen Unterthema steht, verschiebt ihn bitte nicht, sondern löscht ihn und schreibt ihn neu!

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    • 1421
  • Rezension zu "Was im Schatten blieb" von Amanda Eyre Ward

    Was im Schatten blieb
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. August 2012 um 21:09

    Inhalt: Als Lauren sechs Jahre alt war, wurde ihre Mutter ermordet, ihr Vater dafür verurteilt. Seit dreiundzwanzig Jahren hat Lauren keinen Kontakt mehr zu ihm und jede Erinnerung an die Mordnacht verdrängt. Doch als ihr Bruder Alex spurlos verschwindet, entdeckt Lauren in seinen Unterlagen den Hinweis auf einen mysteriösen Jadeohrring, der am Tatort gefunden wurde. Lauren muss sich der Frage stellen, was in jener Nacht wirklich geschah ... Meinung: Das Buch ist in 5 "Bücher" unterteilt, die weiter untergliedert sind. Das Buch ist von der ersten Seite an spannend, leider gibt es ein paar Stellen, die eher langatmig sind und die Spannung nicht halten können, aber da kann man ohne Weiteres darüber hinwegsehen. Die Protagonistin ist sympathisch und die Geschichte abwechslungsreich mit vielen überraschenden Wendungen. Aufgrund des Mordes könnte man zu der Annahme kommen, dass es sich auch teilweise um einen Krimi handelt, aber das ist hier nicht der Fall. Es ist vielmehr ein Drama das sich mit den Folgen dieses Mordes auseinandersetzt. Was mir am besten gefallen hat und sehr wichtig bei einem Buch ist, dass es nicht ausschweift. Es wird in Kürze alles erzählt was man wissen muss. Fazit: Fesselnd und ergreifend.

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  • Rezension zu "Was im Schatten blieb" von Amanda Eyre Ward

    Was im Schatten blieb
    Klusi

    Klusi

    02. August 2012 um 20:17

    Die Nacht, in der ihre Mutter umgebracht wurde, verbrachten die sechsjährige Lauren und ihr Bruder Alex in ihrem Baumhaus. Erst am Morgen erfuhren sie von der schrecklichen Tat, als ihr Vater verhaftet wurde, denn auf ihn fiel der Verdacht, den Mord begangen zu haben. Das liegt nun über zwanzig Jahre zurück, und Izaan sitzt nach wie vor im Gefängnis. Lauren hat nie bezweifelt, dass ihr Vater der Mörder war, aber Alex glaubt fest an seine Unschuld. Als ihr Bruder sich für einen Einsatz beim Projekt „Ärzte ohne Grenzen“ meldet, in den Irak versetzt wird und Lauren kurz darauf die Meldung erhält, dass er seit einem Bombenattentat vermisst wird, muss sie sich um die Auflösung seines Haushalts kümmern und stößt dabei auf die gesammelten Unterlagen zum damaligen Mordfall. Dabei taucht auch ein einzelner Ohrring auf, der am Tatort gefunden wurde. Seltsam daran ist, dass ihre Mutter nie solche Ohrringe getragen hat. Eigentlich will Lauren nur das Werk ihres Bruders abschließen, aber bei ihrer Recherche kommen ihr Zweifel. Vielleicht ist ihr Vater ja doch unschuldig und damit das Opfer eines Justizirrtums? Langsam und zuerst zaghaft gewinnt man einen Einblick in Laurens Welt. Sie war erst sechs Jahre alt, als sie die Eltern verlor, die Mutter ist tot und der Vater im Gefängnis. Diese schreckliche Situation wirft auch nach all den Jahren noch einen dunklen Schatten auf das Leben der Geschwister Mahdian. Lauren wird immer noch regelmäßig von Alpträumen und Panikattacken heimgesucht, was in Anbetracht der Lage nur allzu verständlich ist. Sie klammert sich an ihren Bruder, und als er für vermisst erklärt wird, hat sie das Gefühl, den letzten Halt im Leben verloren zu haben. Aber gerade die Liebe zu ihrem Bruder veranlasst sie, seine Nachforschungen im Bezug auf die Mordtat noch einmal zur Hand zu nehmen. Sie muss sich den Schatten der Vergangenheit stellen und Erinnerungen aufarbeiten. Ein zweiter Handlungsstrang des Romans dreht sich um zwei ungleiche Freundinnen. In mehreren Rückblicken stellt sich bald heraus, dass deren Geschichte in gewisser Weise mit dem Schicksal der Familie Mahdian verbunden ist. Trotz des Mordfalls in der Vergangenheit ist dieser Roman eigentlich kein Krimi im klassischen Sinn. Die Handlung in der Gegenwart konzentriert sich mehr auf die Folgen, die aus den damaligen Geschehnissen resultieren. Man erhält Einblicke in Laurens Lebenssituation und erfährt einiges über ihre psychischen Probleme, die sie seit ihrer Kindheit hat. Auch das Verhalten ihres Bruders hat seinen Ursprung in der Vergangenheit. Viele kleine Details fügen sich nach und nach zusammen und bringen letztendlich die Wahrheit zutage. Die Autorin legt hiermit einen packenden, sehr realistisch wirkenden Roman vor, dessen Ansatz sich an einer wahren Begebenheit orientiert und der mich außerordentlich gefesselt hat.

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