Amanda Hesser

 3,6 Sterne bei 10 Bewertungen

Lebenslauf von Amanda Hesser

Amanda Hesser ist Redakteurin und Hobbyköchin und arbeitete unter anderem für die New York Times. 2009 gründete sie zusammen mit Merrill Stubbs die Plattform Food52. Dieser preisgekrönte Blog bringt seitdem Foodies auf der ganzen Welt zusammen, um Projekte rund ums Thema Essen zu realisieren. Auch sind unter seinem Namen bereits einige Kochbücher erschienen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Amanda Hesser

Cover des Buches Salat satt (ISBN: 9783517096902)

Salat satt

 (5)
Erschienen am 16.04.2018
Cover des Buches Kochen für Mr. Cappuccino (ISBN: 9783442360390)

Kochen für Mr. Cappuccino

 (5)
Erschienen am 09.01.2006

Neue Rezensionen zu Amanda Hesser

Cover des Buches Salat satt (ISBN: 9783517096902)CoffeeToGos avatar

Rezension zu "Salat satt" von Food52 Inc.

Sehr abwechslungsreich!
CoffeeToGovor 2 Jahren

Schon länger bin ich auf der Suche nach einem abwechslungsreichen Kochbuch für Salate. Ich bin zwar auch kreativ, was die Zutatenzusammenstellung angeht, aber neuer Input schadet ja nie. Vor allem bei den Dressings mache ich doch oft die selben drei.

Die Rezepte sind aufgeteilt in Blattsalate, Salate mit Gemüse, Hülsenfrüchte, Pasta, Brot, Fisch und Fleisch. Die Blattsalatrezepte haben mich nicht so begeistern können, obwohl da viele Rezepte mit Grünkohl sind, was ungewöhnlich ist und mich gefreut hat. Kennen doch die meisten Menschen Grünkohl nur als "Grünkohl mit Kartoffeln untereinander". Gruselig.
In den anderen Kategorien bin ich aber mehr als einmal fündig geworden. Noch kein Kochbuch konnte mich mit so einer Vielfältigkeit an Salatrezepten überzeugen. 

Zu fast jedem Rezept gibt es ein tolles Foto, welches die komplette Seite einnimmt. Zudem bekommt man viele nützliche Tipps (wie man Dressing rettet, oder ähnliches), die man vorne nach Themen geordnet noch einmal nachschlagen kann. Ebenso findet man dort eine Liste sämtlicher im Buch verwendeter Dressings. Das fand ich persönlich sehr toll, da man so einen tollen Überblick hat, falls man mal nur ein neues Dressing, nicht aber den Salat in diesem Buch sucht.

Außerdem hat mir die Variation an Blattsalaten und Gemüsesorten sehr gefallen. Einzig die kurze Einleitung zu jedem Rezept fand ich unnötig. Ich bin da eher von der einfachen Sorte, mir reichen die Zutaten und die Zubereitung.

Wer ein abwechslungsreiches Kochbuch mit neuen Salatkombinationen und tollen Dressings sucht, ist hier bestens aufgehoben.

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Cover des Buches Salat satt (ISBN: 9783517096902)sommerleses avatar

Rezension zu "Salat satt" von Food52 Inc.

Salat geht immer und hat viele Nährstoffe.
sommerlesevor 3 Jahren

Das Buch "Salat satt" von Amanda Hesser und Merrill Stubbs ist erschienen im Südwest Verlag und zeigt die Ideen ihres Blogs food52.com.

Salat ist mehr als nur reine Beilage oder Vorspeise, er hat das Zeug zum Hauptgericht. Das Besondere daran ist die Vielfalt und die unendlichen Möglichkeiten dank Zubereitung und spezieller Zusammensetzung mit Gemüse, Fleisch, Fisch, Reis oder Nudeln. Es entstehen unzählige Variationen durch die Art der Zubereitung, ob geschmort, gebraten oder mariniert, es wird fruchtig, knusprig, deftig oder frisch. Für jeden Geschmack und jede Zutatenvariante finden sich immer wieder neue Geschmackskombinationen, die man entweder zuhause genießen oder zur Arbeit mitnehmen kann.

Von den Ideen ihres Blogs food52.com inspiriert, füllten die beiden Autorinnen und Gründerinnen des Foodblogs dieses Buch über Salate. Beide haben bereits einige Kochbücher geschrieben.

Erstaunlich ist für mich besonders die Tatsache, dass die Autorinnen im Amerika einen Trend in Schulkantinen gesetzt haben, bei dem Salate gegen Junk Food antreten. Da hoffe ich mal auf gutes Gelingen.

Ihre 60 Lieblings-Rezepte verteilen sich auf sechs Kapitel. In diesen finden sich verschiedene Bausteine wie verschiedene Dressings und wie durch proteinreiche Zutaten der Salat zum Hauptgericht werden kann.
Einige Tipps sind hier wirklich außergewöhnlich, so werden Zutaten wie hart gekochte Eier in Dressings verwendet, die ich eher als Teil des Salates gewählt hätte. Außerdem gibt es Tricks, wie man Dressing, das zu süß, zu salzig oder zu fade geworden ist, wieder aufpeppen oder retten kann. Und wie der Umgang mit Kräutern und Gemüsen, das Pochieren oder Pellen von Eiern und das Ziehen von Keimsprossen funktioniert, wird ebenfalls verraten.


Nun aber zu den Rezepten, fast jedes einzelne Salatrezept wird auf einem Foto hübsch in Szene gesetzt, das Auge ist ja bekanntlich mit. Ich zähle mal kapitelweise einige ansprechende Rezepte auf.


1. Blattsalate:

- Grünkohlsalat mit gegrillten Pfirsichen & Aprikosen an Schinken (mit cremigem Käsedressing)

- Krautsalat mit Hähnchen

- Gemischer Salat mit Eierdressing

- Gedünsteter Endiviensalat mit Feta & Honig


2. Salat mit allerlei Gemüse:

- Spargelsalat mit Burrata, Radieschen & Gurke

- Salat von gegrillten Pilzen mit Feigen

- Ofenkartoffelsalat mit Senf-Walnuss-Vinaigrette

- Brokkoli-Linsen-Salat


3. Salate mit Getreide & Hülsenfrüchten

- Spargelsalat mit geröstetem Emmer

- Bulgur-Salat mit gegrillter Ratatouille

- Freekeh-Salat mit Fenchel & Räucherfisch

- Weiße Bohnen mit dreierlei Fenchel


4. Salate mit Pasta & Brot:

- Griechischer Nudelsalat mit Zitrone

- Pasta-Salat mit Ofentomaten

- Erdnuss-Nudel-Salat


5. Salate mit Fisch & Meeresfrüchten:

- Jakobsmuscheln auf schwarzen Linsen mit Knoblauch-Sesam-Bröseln

- Thunfischsalat mit Kräutern & Ptitim


6. Salate mit Fleisch:

- Melonensalat mit Chorizo

- Pikanter Geflügelsalat mit Reisnudeln

- Gegrillte Lammspieße mit Tomaten-Gurken-Salat


Ein nach Zutaten geordnetes alphabetisches Register beschliesst das Buch.


Mir haben auf Anhieb mehrere Rezepte gut gefallen, Shrimps mit Radicchio in einer Bacon-Vinaigrette klingt ja auch total lecker. Bei näherem Hinsehen stelle ich aber fest, dass der Radicchio gegrillt wird, ein Arbeitsschritt, der auch Zeit benötigt.


Ich mag die Idee, in Salaten seine Reste aufzubrauchen oder mit etwas sättigenden Zutaten zu einer Hauptmahlzeit aufzubauen.


Ob nun eine Mischung aus knackiger Rohkost oder Blattsalate mit einer Kombinationen aus gegrilltem Gemüse, Fisch oder Fleisch, hier kommt jeder auf den Salat-Geschmack. Doch jetzt kommt das große Aber, mich stört gewaltig, dass hier viel Grünzeug gebraten, gedünstet oder gegrillt wird. Das ist einerseits ein zusätzlicher Arbeitsschritt und andererseits werden die wertvollen Inhaltsstoffe durch Erhitzen zerstört. Den besonderen Vorteil an Salatkost empfinde ich in der rohen Form von Gemüsen und Blattsalaten, die noch alle Vitalstoffe und Vitamine enthält.





An den Rezepten ist ein wenig die amerikanische Note erkennbar, hier wird mit Maismehlbrot, Ahorn- und Granatapfelsirup gearbeitet. Doch man kann gut abwandeln und persönliche Vorlieben für das Topping oder das Dressing anwenden. Wenn in einem Kochbuch einige recht exotische Zutaten wie Limabohnen oder Thai-Auberginen und Mesquite- oder Hickory-Räucherchips oder Ptitim benötigt werden, ist das ziemlich unpraktisch für die alltägliche Küche.



Was mich auch sehr gestört hat, ist das Fehlen von Nährwertangaben und Zubereitungszeiten. In der heutigen Zeit ist das ein Muss und ich möchte gerade bei Salaten wissen, wie lange ich für die Arbeitsschritte benötige.



Interessante Rezeptideen für die Salat-Mahlzeit, denn Salat geht immer, hat viele Nährstoffe und ist so unglaublich vielseitig. Aufgrund der häufigen Zubereitung des Erhitzens ist dieses Buch aber eher nicht mein Fall.


Kommentare: 1
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Cover des Buches Salat satt (ISBN: 9783517096902)Nepomurkss avatar

Rezension zu "Salat satt" von Food52 Inc.

Grundsätzlich gute Salatideen, aber ziemlich spezielle Zutaten...
Nepomurksvor 4 Jahren

Rund 60 Rezepte beinhaltet das Buch „Salat satt“ von Amanda Hesser und Merrill Stubbs. Das schon mal vorneweg. Das Buch kommt optisch, wie ich finde, auch ziemlich ansprechend daher - die vielen Bilder im Innenteil machen auf jeden Fall Hunger auf die dargestellten Salate! Es sieht alles wirklich toll aus, aber… Ich für meinen Teil fand die Rezepte bzgl. mancher Zutaten dann doch teilweise recht exotisch, also speziell. Ich hätte für fast jeden Salat einzelne Zutaten dazukaufen müssen, um nach Rezept zu gehen. So habe ich mir alternativ hier und da mit deutlichen Abweichungen und Abänderungen weitergeholfen, was aber letztlich meiner Meinung nach nicht der Sinn eines „Kochbuches“ sein sollte.. Nur zum Beispiel: Ich hatte z.B. keinen Granatapfelsirup zur Hand, kein Maismehlbrot vom Vortag zur Verfügung und auch mit Bresaola (einem regional italienischen, luftgetrockneten Schinken), Thai-Auberginen, Mesquite- oder Hickory-Räucherchips und Limabohnen konnte ich nicht dienen.. Insofern fand ich das Buch schon fast am Thema vorbei konzipiert, hätten die von mir individuell abgewandelten Salate dann nicht trotzdem noch recht gut geschmeckt. Aber man muss definitiv häufiger mal kreativ werden mit diesem Buch. Die Beschreibungen der einzelnen Rezepte, heißt die Anleitungen waren dagegen durchweg gut verständlich und die Strukturierung gefiel mir eigentlich auch ganz gut. Es ist per Register eingangs und abschließend übersichtlich und klar aufgebaut.
Wegen meiner genannten Kritikpunkte würde ich das Buch jedoch – trotz toller Optik – nur eingeschränkt weiterempfehlen. Von mir gibt es für das Buch in der Gesamtbewertung leider nur 3 Sterne..

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