Amanda Hocking Lullaby

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Inhaltsangabe zu „Lullaby“ von Amanda Hocking

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  • Gute, aber lauwarme Fortsetzung

    Lullaby

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    15. February 2014 um 12:56

    Cover: Ich finde das Cover auch hier total schön. Mir gefällt auch, dass es etwas düsterer ist, als noch beim ersten Teil, wodurch man schon erkennen kann, dass die Handlung sich zuspitzt. Meinung: Nachdem Teil eins mich überzeugt hatte und ich trotz kleinerer Mäkel weiterlesen wollte, griff ich sofort zu Band 2 und obwohl er mir nicht ganz so gut gefallen hat wie noch der Band zuvor, fand ich ihn trotzdem schön zu lesen. Gut gefallen hat mir, dass die Handlung nahtlos am Ende vom ersten Teil anknüpft. Das mag ich bei Reihenfortsetzungen sehr gerne, weil man nicht das Gefühl hat, dass man eine Reihe liest, sondern ein sehr dickes Buch. Diese inhaltlichen Brüche, wenn die Handlung ein Jahr später wieder einsetzt, führen bei mir immer zu leichten Orientierungsproblemen und so spart man sich das und kann gleich eintauchen in die Geschichte (hier sogar im wahrsten Sinne des Wortes!). Gemma musste zwangsläufig mit den Sirenen mitgehen und die Stadt verlassen. Wir verbringen viel Zeit damit, wie Harper, Alex und auch Daniel den Sirenen auf der Spur sind. Sie erweitern ihr Wissen über Mythologie, stellen Nachforschungen an und überlegen hin und her. Hier wurde sehr gut beschrieben, wie die drei Figuren sich fühlen. Harper ist durcheinander und fühlt sich für Gemma verantwortlich und macht sich große Sorgen. Alex ist ebenfalls ziemlich durch den Wind und setzt alles daran, seine Freundin zu finden, was ich sehr süß fand. Ich find es toll, wenn man Jungs nicht immer als die harten Kerle darstellt, sondern etwas emotionaler zeichnet. Daniel und Harper nähern sich immer weiter an, was schon im ersten Teil angedeutet wurde und offensichtlich war. Die Entwicklung fand ich okay, auch wenn es für mich durch die Vorhersehbarkeit etwas erzwungen wirkte. Obwohl es mir gefallen hat, wie ausführlich die Problematik von Gemmas Weggang beschrieben wurde, störte es mich, dass die Handlung praktisch stehenblieb. Fast bis zur Hälfte des Buches weiß man nicht, wie es Gemma ergeht, was sie macht und was es mit den Sirenen noch auf sich hat. Dadurch kommt nur recht wenig Spannung auf und die Handlung bewegt sich nicht weiter. Man erhält tiefe Einblicke in die Personen, aber das war mir etwas zu viel Zeit, die dafür verloren ging. Irgendwann springt die Erzählweise zu Gemma und man erfährt, wo sie lebt und wie es ihr mit den Sirenen geht. Hier habe ich langsam wirklich Angst vor Penn entwickelt, die sehr gefährlich ist. Ich glaube nicht, dass mit ihr zu spaßen ist und das kam hier nochmal in aller Klarheit zum Ausdruck. Man ahnt immer mehr, in was für einer Gefahr Gemma tatsächlich ist und dadurch wird die Handlung düsterer als im ersten Teil. Ab hier steigert sich auch die Spannung. Gemma tut Dinge, die sie niemals für möglich gehalten hätte und die für mich teilweise auch erschreckend waren. Ich weiß nicht, ob das in den kommenden Teilen noch thematisiert wird, aber ich würde gern etwas mehr über die Sirenen erfahren. Wieso sie ihre Gestalt ändern können und was es mit ihnen auf sich hat. Das kam mir hier etwas zu kurz. Das Ende fand ich etwas unlogisch. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass niemand auf einem großen Fest mit vielen Menschen merkt, dass dort ein Mensch seine Menschengestalt aufgibt und sich in einen Vogel verwandelt. Das Setting für diesen Konflikt war unglücklich gewählt, zumindest haben mir hier einige Erklärungen gefehlt, wodurch das Konstrukt etwas ins Wanken geriet. Auch geht gegen Ende hin Vieles sehr schnell, die Dinge überschlagen sich, ohne sonderlich erklärt zu werden. Das wäre okay, wenn das Buch von Spannungsmomenten nur so gewimmelt hätte, aber wenn 50% des Buches nur vor sich hin plätschern und dann am Ende nicht genug Zeit bleibt, um das Kind beim Namen zu nennen finde ich das schade. Dennoch bin ich gespannt, wie es weitergeht. Fazit: Die Figuren werden für den Leser immer klarer und man kann ihre Emotionen und Handlungen sehr gut nachvollziehen. Man erfährt, wie es mit Gemma weitergeht, obwohl das nur einen kleineren Teil des Buches einnimmt. Schade fand ich, dass wenig im Unterschied zu Band 1 passiert ist und dass das Ende etwas unlogisch war. Dennoch hat es mir viel Freude bereitet, mehr von Gemma, Harper, Daniel und Alex und den Sirenen zu erfahren und ich freue mich schon auf Band 3, der glücklicherweise auf Englisch schon erschienen ist. 

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  • Rezension zu "Lullaby: Book Two in the Watersong Series (Watersong 2)" von Amanda Hocking

    Lullaby

    sarah_westermann

    01. December 2012 um 15:21

    Inhalt: Gemma, die am Ende des ersten Bandes gezwungen war die Sirenen zu begleiten, versucht nun alles um herauszufinden, wie man den Fluch brechen oder die Sirenen töten kann. Thea scheint ihr zu vertrauen und gibt nun einiges an Informationen preis. Doch leider ist das noch nicht genug. Währenddessen sind Harper, Alex und Daniel verzweifelt auf der Suche nach Gemma und ebenfalls auf der Suche nach Informationen, die helfen könnten den Fluch zu brechen. Meine Meinung: Grandios! Amanda Hocking schreibt einfach wunderbar. Die Charaktere sind toll herausgearbeitet und die Gefühle sehr schön geschildert. Durch den tollen Schreibstil lassen sich ihre Bücher immer so einfach mal eben weg lesen. Man muss dann auch einfach wissen, wie es weiter geht, denn die Geschichte zieht den Leser unheimlich schnell in ihren Bann.

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