Amanda Hocking Watersong - Wiegenlied

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Inhaltsangabe zu „Watersong - Wiegenlied“ von Amanda Hocking

Der Fluch der Sirenen kennt keine Erlösung

Sie sind schön. Sie sind stark. Und gefährlich. Penn, Lexi und Thea ziehen alle Blicke auf sich – sie aber haben nur Augen für Gemma. Immer tiefer ziehen die geheimnisvollen Fremden Gemma in ihren betörenden Bann. Doch dahinter lauert eine Welt, die faszinierender, abgründiger und tödlicher ist als alles, was Gemma je erlebt hat.

Gemma hat sich den verführerischen Sirenen angeschlossen – und ist nun selbst eine von ihnen. Verzweifelt wehrt sie sich gegen ihre dunkle Seite, ihren tödlichen Hunger, den Sog des Meeres. Aber je länger sie mit ihren neuen 'Schwestern' zusammenlebt, desto schwerer fällt es ihr, dieser faszinierenden, abgründigen Welt zu widerstehen. Als es Harper, Daniel und ihrer großen Liebe Alex gelingt, Gemma aufzuspüren, entscheidet sie sich zur gemeinsamen Flucht. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis Lexi, Thea und Penn sie finden werden. Und wenn Gemma es bis dahin nicht geschafft hat, den Fluch der Sirenen zu brechen, erwartet sie bittere Rache.

Richtig spannend!

— Sofie-Lilly

Auch dieser zweite Band hat mir unheimlich gut gefallen! Die Story rund um Gemma und die Sirenen ist einfach so düster und mystisch! Super!

— alina_kunterbunt

einfach eine tolle Trilogie. Fast genauso toll wie Band 1

— thiefladyXmysteriousKatha

Ein schöner zweiter Band, das Einem den Ernst der Lage nochmal richtig begreifen lässt...

— Ani_in_Love

Nicht besser, aber auch nicht schlechter als der Vorgänger. Eine nette Geschichte für zwischendurch.

— CallieWonderwood

Leider ziemlich langweilig. Wird erst gegen Ende interessant :(

— -Bitterblue-

Genauso gut wie der erste Teil, einfach eine tolle Trilogie, deren letzten Teil ich kaum noch erwarten kann! :)

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ich bin enttäuscht. Band 1 habe ich geliebt. Band 2 ist leider nur langweilig und langatmig. Bis zur Mitte passiert so gar nichts.

— Abraxandria

Der zweite Tauchgang mit "Watersong" gewährte mir definitiv einen klareren Blick, doch bis in die Tiefsee ging es nicht.

— -Favola-

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  • WaterSong - Wiegenlied

    Watersong - Wiegenlied

    thiefladyXmysteriousKatha

    01. March 2017 um 18:04

    WaterSong - WiegenliedIm August 2016 habe ich bei strahlendem Sonnenschein den ersten Band der Reihe gelesen und bin nun sehr gespannt auf die weiteren Bände gewesen. Gemma, Alex, Harper und Daniel haben mich wieder mit auf tolle ABenteuer genommen. Eine super gute Trilogie bzw. im Original ein 4 -teiler, die man sehr empfehlen kann.Inhalt/KlappentextDer Fluch der Sirenen kennt keine ErlösungSie sind schön. Sie sind stark. Und gefährlich ... Penn, Lexi und Thea ziehen alle Blicke auf sich – sie aber haben nur Augen für Gemma. Immer tiefer ziehen die geheimnisvollen Fremden Gemma in ihren betörenden Bann. Doch dahinter lauert eine Welt, die faszinierender, abgründiger und tödlicher ist als alles, was Gemma je erlebt hat ...Gemma hat sich den verführerischen Sirenen angeschlossen – und ist nun selbst eine von ihnen. Verzweifelt wehrt sie sich gegen ihre dunkle Seite, ihren tödlichen Hunger, den Sog des Meeres. Aber je länger sie mit ihren neuen »Schwestern« zusammenlebt, desto schwerer fällt es ihr, dieser faszinierenden, abgründigen Welt zu widerstehen. Als es Harper, Daniel und ihrer großen Liebe Alex gelingt, Gemma aufzuspüren, entscheidet sie sich zur gemeinsamen Flucht. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis Lexi, Thea und Penn sie finden werden. Und wenn Gemma es bis dahin nicht geschafft hat, den Fluch der Sirenen zu brechen, erwartet sie bittere Rache ...MeinungOftmals sind Fortsetzungen, gerade Band 2 bei Trilogien, schlechter und lassen an Spannung nach. Bei Watersong ist dme nicht so. Auch dieser Band hat mich so gefesselt, dass ich ihn in zwei tagen durchgesuchtet hatte. Gemmas Abenteuer sind spannend und man spührt ihre innere Zerissenheit zwischen ihrem alten und neuen Leben deutlich. Auch wenn dieser Band mit knapp 290 Seiten und großer Schrift sehr dünn war, hatte man das Gefühl, dass sehr viel passiert ist. Gut gefallen hat mir auch Harpers Entwicklung, die nun viel mutiger und entschlossener wirkt als im ersten Teil. Natürlich konnte man sich als Vielleser, die ein oder andere Szene schon im Voraus denken aber das hat mich hier nicht gestört. Band 3 wird sicherlich noch einige Wendungen bringen und ist ja auch etwas dicker. Ich bin gespannt was passieren wird. Amanda Hocking hat einen sehr lockerne und leichten Schreibstil. Sicherlich ist dieses Buch keine hohe Literatur, aber für eine paar nette Nachmittage am Meer, Pool oder im Garten genau richtig. Sommerfeeling meets Fantasy. Von mir demnach eine klare Leseempfehlung!

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  • Watersong - Wiegenlied - Amanda Hocking

    Watersong - Wiegenlied

    CallieWonderwood

    10. October 2015 um 14:01

    Gemma hat sich den verführerischen Sirenen angeschlossen – und ist nun selbst eine von ihnen. Verzweifelt wehrt sie sich gegen ihre dunkle Seite, ihren tödlichen Hunger, den Sog des Meeres. Aber je länger sie mit ihren neuen »Schwestern« zusammenlebt, desto schwerer fällt es ihr, dieser faszinierenden, abgründigen Welt zu widerstehen. Als es Harper, Daniel und ihrer großen Liebe Alex gelingt, Gemma aufzuspüren, entscheidet sie sich zur gemeinsamen Flucht. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis Lexi, Thea und Penn sie finden werden. Und wenn Gemma es bis dahin nicht geschafft hat, den Fluch der Sirenen zu brechen, erwartet sie bittere Rache ... . (Klappentext) Der Einstieg war einfach und der Leser war wieder direkt in der Geschichte um die Sirenen mit drin. Der Schreibstil ebenfalls leicht flüssig und passend zur Atmosphäre. Anders als der erste Teil spielt dieser Teil zeitweise an zwei Orten. Einmal in der Heimatstadt von Gemma und Harper und in einem weißen Haus am Meer ebenfalls an der Küste, aber ein paar Stunden Autofahrt vom ersten Handlungsort entfernt. In diesem Teil lernt der Leser die Sirenen und ihre einzelnen Charaktere besser kennen. Penn ist die skrupellose Anführerin, Thea wirkt netter, greift aber nie ein. Lexi dagegen wirkt unterworfen und eher dümmlich. Gemma fand ich insgesamt an manchen Stellen ein bisschen nervig und ihre Gedanken und Gefühle waren schwerer nachvollziehbarer. Marcy und Harper wurden mir als Charaktere immer sympathischer und man lernt auch neue Facetten der beiden Charaktere kennen. Zitat : '' Zuerst erinnerte sie dieses Gefühl an das, was sie beim Schwimmen spürte, wenn das Meer ihr Fleisch berührte und ihre Körper sich veränderte. Das gleiche Prickeln zog auch jetzt durch sie hindurch. '' In Bezug auf die Handlung, kann mich immer noch nicht mit der hier dargestellten Art der Sirenen anfreunden. Irgendwie passt für mich die Verwandlung zum Vogelmonster nicht ganz in das Bild. Ihre Ernährung finde ich eher passend, da Sirenen in Sagen immer Männer in den Tod stürzten. Fazit :  Nicht besser, aber auch nicht schlechter als der Vorgänger. Eine nette Geschichte für zwischendurch.

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  • Amanda Hocking - Watersong - Wiegenlied

    Watersong - Wiegenlied

    lenar

    23. September 2014 um 12:08

    Meine Meinung: Der erste Teil der Watersong Reihe hat mich schon total begeistert, aber dieser Teil konnte mich noch mehr in seinen Bann ziehen. Die Geschichte fängt da an, wo der erste Teil aufgehört hat. Harper versucht alles was in ihrer Macht steht um Gemma irgendwie von den Sirenen zu befreien. An ihrer Seite stehen dabei Daniel und Alex. Daniel lernt man in diesem Teil noch besser kennen und ich muss sagen, dass ich ihn wirklich mag. Im ersten Teil war das noch etwas anders, da war ich mir noch sehr unsicher, was ich von ihm halten soll. Harper denkt in diesem Teil mehr an sich, was auf keinen Fall negativ ist, da ich denke, dass sie sich nun weiter entwickelt hat. Die Spannung in diesem Teil ist deutlich höher, als im letzten und es endet wirklich gemein, sodass ich unbedingt wissen muss, wie es mit der Geschichte weiter geht. Für alle, den der erste Teil schon zu blutig und brutal war, sollten sich überlegen, ob sie den zweiten Teil wirklich lesen wollen. Denn hier geht es eine ganze Ecke brutaler zu und erinnert mich manchmal schon an einen Thriller. Fazit: Der zweite Teil der Watersong Reihe „Wiegenlied“ konnte mich noch mehr überzeugen, als der Erste. Er ist deutlich spannender und bietet dem Leser einfach mehr. Allerdings geht es auch blutiger zu, für alle die das nicht so gerne mögen. „Wiegenlied“ ist aber definitiv ein MUST READ für alle, denen der erste Teil schon gefallen hat. 5/5 Sternen

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  • Amanda Hocking - Watersong - Wiegenlied

    Watersong - Wiegenlied

    lenar

    23. September 2014 um 12:08

    Meine Meinung: Der erste Teil der Watersong Reihe hat mich schon total begeistert, aber dieser Teil konnte mich noch mehr in seinen Bann ziehen. Die Geschichte fängt da an, wo der erste Teil aufgehört hat. Harper versucht alles was in ihrer Macht steht um Gemma irgendwie von den Sirenen zu befreien. An ihrer Seite stehen dabei Daniel und Alex. Daniel lernt man in diesem Teil noch besser kennen und ich muss sagen, dass ich ihn wirklich mag. Im ersten Teil war das noch etwas anders, da war ich mir noch sehr unsicher, was ich von ihm halten soll. Harper denkt in diesem Teil mehr an sich, was auf keinen Fall negativ ist, da ich denke, dass sie sich nun weiter entwickelt hat. Die Spannung in diesem Teil ist deutlich höher, als im letzten und es endet wirklich gemein, sodass ich unbedingt wissen muss, wie es mit der Geschichte weiter geht. Für alle, den der erste Teil schon zu blutig und brutal war, sollten sich überlegen, ob sie den zweiten Teil wirklich lesen wollen. Denn hier geht es eine ganze Ecke brutaler zu und erinnert mich manchmal schon an einen Thriller. Fazit: Der zweite Teil der Watersong Reihe „Wiegenlied“ konnte mich noch mehr überzeugen, als der Erste. Er ist deutlich spannender und bietet dem Leser einfach mehr. Allerdings geht es auch blutiger zu, für alle die das nicht so gerne mögen. „Wiegenlied“ ist aber definitiv ein MUST READ für alle, denen der erste Teil schon gefallen hat. 5/5 Sternen

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  • Mehr Tiefgang, weniger Inhalt beim 2. Teil der Watersong-Reihe

    Watersong - Wiegenlied

    Buechergarten

    02. July 2014 um 14:07

    INHALT: Nach der verhängnisvollen Nacht in der Meeresgrotte, ihrer Verwandlung in eine Sirene und Penns Drohung blieb der 16jährigen Gemma nicht anderes übrig: Sie hat sich den drei Sirenen angeschlossen und hat Capri verlassen. Doch seit dem ist nichts mehr wie es war. Nicht nur, dass sie ihre Familie und ihren Freund Alex nicht mehr wiedersehen kann, sie muss auch mit dem Fluch der Sirenen leben, denn tief in ihr ruft nicht nur das Meer unaufhaltsam nach ihr und lockt sie mit seinem Lied, sondern eine tiefere Gier und ein lebensbedrohliches Verlangen sind in Gemma erwacht und zwingen sie zu handeln… EIGENE MEINUNG: Auch das Cover des zweiten Teiles der Watersong-Reihe zieht einen wieder in seinen Bann. Der schimmernde Effekt ist diesmal ein anderer, aber trotzdem wunderschön. Leicht enttäuscht war ich, als ich entdeckt habe, dass in diesem Cover kein Innenbild zu finden ist. Darauf hatte ich mich schon gefreut… Wie im ersten Teil muss ich sagen, dass Harper mir erneut an einigen Stellen wesentlich sympathischer ist als Gemma selbst. An Harper gefallen mir ihr Tatendrang, ihre Hoffnung und ihr Verantwortungsbewusstsein für andere. Auch Alex und vor allem Daniel konnten mich wieder vollkommen überzeugen. Gemmas und Harpers Vater blieb in diesem Teil für mich erneut blass und eigentlich wird er bisher gar nicht wirklich für die Geschichte, außer vielleicht für die Realitätsnähe, gebraucht. Ansonsten hat mir die Rollenverteilung von Harper und Gemma in diesem Band besser gefallen! Sehr gut fand ich in diesem Teil, dass endlich eine Suche nach Hintergründen, Lösungen etc. anfängt, auch wenn dies noch wesentlich ausgeprägter sein könnte! Gerade Harpers Freundin in der Bibliothek hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Auch die Liebesgeschichte die sich zwischen Daniel und Harper anbahnt gefällt mir bis zu diesem Punkt wirklich sehr gut. Daniel ist endlich mal wieder ein Charakter der auch kämpft und nicht nur von oben bis unten toll ist und von allen angebetet werden muss… Sehr interessant fand ich in diesem Band auch die Rolle die Thea einnimmt und vor allem, dass man endlich mehr über die Sirenen aus ihrer Sicht erfährt. Auch die Einblicke in ihr Gefühlsleben machen sie zu einem wichtigeren Teil der Geschichte und lassen das ganze lebendiger erscheinen! Insgesamt finde ich, dass dieser Teil mehr Tiefgang besitzt als der erste, vollkommen überzeugen konnte er mich aber trotzdem noch nicht. Mich stört, dass gar kein Ansatz für eine Rettung vorhanden ist, im Grunde ohne Plan davon gelaufen wird und alles in allem einfach zu wenig passiert. Auch ist es schwierig da wir durch Gemma einiges bereits wissen, wo Harper, Alex und Daniel noch komplett im Dunklen tappen… Ob mich das Ende wirklich zufrieden stellt kann ich letztendlich immer noch nicht sagen. Es kam etwas schnell und teils auch unrealistisch. Bisher dachte ich allerdings Watersong würde aus 3 Teilen bestehen, bis ich jetzt bereits von 5 gelesen habe, also kann dies ja noch kommen… FAZIT: Zweiter Teil der Watersong-Reihe, erneut mit schöner Romantik, diesmal düsterer und mit mehr Tiefgang, aber etwas wenig Inhalt.

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  • Spannende Fortsetzung voller Sirenenmagie

    Watersong - Wiegenlied

    chaiiii

    18. April 2014 um 12:33

    Zum Inhalt : Gemma hat ihre Freunde und Familie verlassen, um mit ihren "Sirenen Schwestern" (Penn, Lexi und Thea) zusammenzuleben. Sie will auf keinen Fall wie sie werden und tut alles, damit ihre dunkle Seite nicht zum Vorschein kommt, was ihr allerdings zunehmend schwerer fällt. Als ihre Schwester Harper, Daniel und ihr Freund Alex sie finden, flüchten sie gemeinsam vor den Sirenen. Jedoch ist es nur eine Frage der Zeit, bis die drei Sirenen sie aufspüren. Und sie wollen Rache... Im zweiten Band wird abwechselnd aus der Perspektive von Gemma und Harper erzählt, was ich wirklich toll fand, weil ich mich so in beide hineinversetzen konnte. Harper beschäftigt sich hauptsächlich mit der Suche nach Gemma und ihren Gefühlen zu Daniel, währenddessen versucht Gemma sich ihren Sirenen-Instinkten zu widersetzen.  Ich liebe Amanda Hockings Schreibstil, man rast förmlich durch die Geschichte.  Für mich war es auch überhaupt nicht schwer, wieder in die Story reinzukommen, da alle wichtigen Details nochmal erwähnt werden. Fazit : Watersong-Wiegenlied hat meine Erwartungen wirklich übertroffen! Jeder, der den ersten Band gelsesen hat, sollte sich unbedingt auch den zweiten zur Hand nehmen! 

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  • Schillernd und doch bösartig

    Watersong - Wiegenlied

    Sternenwanderer-01

    21. January 2014 um 13:10

    Schon Band 1 mit dem schillernden Schutzumschlag und dem interessanten Klappentext haben mich neugierig gemacht. Und dank Klaus von bookola.de, habe ich wieder eine neue Reihe für mich entdeckt. Nixen, oder besser gesagt Sirenen. Ein absolut neues Thema für mich. Gemma hat sich ihnen angeschlossen, und der zweite Teil geht fast nathlos in den ersten über. Es gibt zwei Handlungsstränge, den von Gemma und von Harper, natürlich ist der von Gemma der interessantere. Schließlich hat sie sich in eine Sirene verwandelt und ist mit den anderen von zu Hause abgehauen. Allerdings nur um damit ihre Familie vor Penn und ihren Furien zu beschützen. Doch eigentlich will sie gar keine richtige Sirene sein. In der Zwischenzeit suchen Harper und Alex verzweifelt nach einer Lösung um Gemma zu finden. Doch das Leben muss weitergehen. Auch Daniel unterstützt Harper wo er nur kann, aber das ist Harper nicht so recht. Schließlich ist er unheimlich attraktiv. Daniel der auch anscheinend immung gegen die Sirenen ist. Warum auch immer. Doch zurück zu Gemma. Je länger sie mit den anderen Sirenen zusammenlebt, umso mehr wird sie in ihren Bann gezogen. Doch sie will nicht in diese grauenhafte Welt von Tod und Verderben. Doch es ist nicht einfach dem zu entfliehen. In diesem Teil der Geschichte, lernen wir die drei Sirenen auch etwas näher kennen. Und vielleicht ist die eine ja gar nicht so schlimm, wie die anderen. Vor allem Thea wird in ein ganz anderes Licht gerückt. Und manchmal ist sie mir beinahe, mit Betonung auf beinahe, sympathisch. Der Schreibstil ist in Wiegenlied genauso flüssig wie in Sternenlied, das lässt sich locker in einem durchlesen. Also ich habe es an einem Nachmittag verschlungen. Das soll schon was heißen. Doch zurück zur Geschichte. Gemma oder besser gesagt ihre Freunde finden sie. Sie kehrt zurück nach Hause. Doch das ist nicht von Dauer. Tod, Verdammnis und Finsternis begleiten die Furien. Davon wird auch Gemma nicht verschont. Doch dann kommt wieder so ein Cliffhanger. Tja und das schlime daran ist, jetzt heißt es wieder warten. Ich kann es kaum erwarten, Teil drei zu lesen. Ich bin so gespannt darauf.   Dafür gibts 5 von 5 Schuppen.

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  • Logikfehler und sehr vorhersehbar

    Watersong - Wiegenlied

    Miia

    20. December 2013 um 18:37

    Inhalt: Gemma hat sich den verführerischen Sirenen angeschlossen – und ist nun selbst eine von ihnen. Verzweifelt wehrt sie sich gegen ihre dunkle Seite, ihren tödlichen Hunger, den Sog des Meeres. Aber je länger sie mit ihren neuen »Schwestern« zusammenlebt, desto schwerer fällt es ihr, dieser faszinierenden, abgründigen Welt zu widerstehen. Als es Harper, Daniel und ihrer großen Liebe Alex gelingt, Gemma aufzuspüren, entscheidet sie sich zur gemeinsamen Flucht. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis Lexi, Thea und Penn sie finden werden. Und wenn Gemma es bis dahin nicht geschafft hat, den Fluch der Sirenen zu brechen, erwartet sie bittere Rache ... Meine Meinung: Ich war ja vom ersten Band schon nicht sonderlich begeistert und ehrlich gesagt, macht der zweite Band es wirklich nicht besser, sondern eher schlechter. Der zweite Band beginnt quasi nahtlos da, wo der erste Band aufhört. Das finde ich eigentlich ganz gut, weil man dann quasi im Leben der Charaktere nichts verpasst, sondern sofort mitbekommt, was ihnen nach Gemmas Flucht so passiert. Ich finde es interessant, wie man jetzt 2 Seiten der Geschichte miterlebt. Einmal Gemma, die jetzt bei den Sirenen lebt und lernt mit ihren neuen Bedürfnissen und Gefühlen umzugehen. Außerdem Harper, Alex und Daniel, die alles tun um Gemma zu finden. Und als kleiner Nebeneffekt natürlich noch die kleine Liebesgeschichte zwischen Daniel und Harper (den Aspekt finde ich an der Geschichte auch wirklich am besten und wenn man nur die Szenen von den beiden bewerten würde, würde ich 5 Sterne geben... aber es geht halt nicht nur um die beiden). Insgesamt ist die Fortsetzung logisch und auch völlig in Ordnung. Das Ende finde ich überraschend, aber es lässt einen nicht so total offen zurück, sondern ich kann damit leben, dass ich jetzt etwas auf den 3. Band warten muss. Zwar gefallen mir einige Sachen an den Büchern nicht, ich werde den dritten Band aber trotzdem lesen, weil ich natürlich gerne wissen würde, ob Gemma ein Leben lang in dem Fluch gefangen ist. Warum ich aber so viele Sterne abziehen muss und nur 2 Sterne vergeben kann? Das liegt daran, dass ich die Geschichte teilweise seeeeehr langweilig und vorhersehbar finde. Was mit Gemma und ihrem Körper geschieht, war irgendwie logisch. Auch dass dieser "Hunger" irgendwann eine Lösung finden muss, war klar. Was die Lösung ist, konnte man eigentlich schon erahnen. Deshalb finde ich die Geschichte oftmals einfach zu vorhersehbar. Außerdem finde ich schade, dass man so wenig über die Gefühle und Gedanken von den 3 Sirenen erfährt. Gerade Lexi und Penn bleiben sehr flache Charaktere. Penn ist halt sehr bösartig und besitzergreifend und Lexi ist die Mitläuferin vom Dienst. Nur Thea wird einem etwas klarer und ist einem deshalb auch sympathischer. Außerdem sind mir im Buch einige Logikfehler aufgefallen. Gerade am Ende des Buches redet Gemma kaum noch über die Wassermelodie, ihr körperliches Befinden oder ihren Hunger und das finde ich etwas unlogisch, weil im ersten Teil des Buches eigentlich nur davon die Rede war. Es wirkt so als hätte sie diese Probleme gar nicht mehr, weil sie gar nicht mehr erwähnt werden. Es gibt also einfach viele Kleinigkeiten, die mich stören und aus diesem Grund kann ich dem Buch nur 2 Sterne geben.

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  • Etwas enttäuschend

    Watersong - Wiegenlied

    Wonder_

    31. October 2013 um 13:47

    Nach dem super gelungenen ersten Band "Sternenlied" habe ich die Fortsetzung sehnsüchtig erwartet. Leider war sie für mich eine ziemliche Enttäuschung. Insgesamt fehlt es mir deutlich an Tiefgang und Spannung und von dem Ende fühle ich mich ehrlich gesagt etwas...veräppelt.   Auch dieses Cover ist wieder ein wahrer Hingucker, keine Frage. Die Gischt ist leicht hervorgehoben und somit ein tolles Highlight. Im Vergleich zum schimmernden Einband des ersten Buches ist dieser hier matt gehalten. Wie in Band 1 wird abwechselnd aus Gemmas und Harpers Sicht erzählt. Die Perspektivenwechseln bieten reichlich Abwechslung und beleuchten die Geschichte von allen Seiten. Die Charaktere selbst gefallen mir allerdings bei weitem nicht so gut, wie im Vorgänger! Sie haben an Tiefe verloren, wirken sehr flach und leider sogar langweilig. Lediglich Gemma, Harper und Daniel bringen etwas Licht ins Dunkel des Charakterwaldes. Und eine positive Überraschung ist auch anzumerken: Thea. Die rothaarige Sirene, die bisher eher im Hintergrund stand, tritt nun nach vorne und zeigt, dass die Sirenen nicht alle so schreckliche und rücksichtslose Monster sind wie Penn und Lexi. Ansonsten bin ich aber wirklich auf ganzer Linie enttäuscht. Wo sind die sonst so lebendigen Figuren der Autorin geblieben? Die vielseitigen und abwechslunsgreichen Charaktere? In diesem Band leider absolute Fehlanzeige.   Gemma ist mit den Sirenen gegangen, um ihre Familie und Freunde zu schützen. Ihr neues Leben als Sirene entpuppt sich als qualvoller und schwieriger, als sie es sich vorgestellt hat. Durch ihre Weigerung zu Schwimmen oder gar zu essen steht Gemma kurz vor dem Verfall. Immer stärker wird der Drang, sich ihrem neuen Ich hinzugeben, doch Gemma will kein Monster sein. Ein stetiger Kampf gegen sich selbst beginnt... Währendessen versuchen Harper, Alex und Daniel verzweifelt eine Spur von Gemma zu finden, um sie aus den Fängen der Sirenen zu befreien. Sie setzen alle Hebel in Bewegung, um sie zu finden und zu retten. Das war auch schon die komplette Handlung des Buches. Wirkliche spannende Ereignisse gibt es nicht. Es ist eine ständige Aneinanderreihung von Gemmas Kampf gegen ihre böse Seite und Harpers Suche nach ihr. Die dann durch einen Traum von Harper erfolgreich ist. +++SPOILER+++ Ab hier wird es außerdem zunehmend unlogisch. Gemma flieht mit ihren Freunden nach Hause. Natürlich, das ist ja auch der letzte Ort, an dem die Sirenen sie suchen werden. Und, oh Wunder, die Sirenen tauchen sogar plötzlich dort auf! Dann folgt etwas Action und dann das Ende: Gemma darf einfach zu Hause bleiben, ihr Leben leben wie es ihr passt, weil Penn neugierig ist, warum Alex und Daniel nicht auf ihren Gesang reagieren. Meiner Meinung nach entwickelt sich der Kampf viel zu schnell von "Woooaah ich werde euch alle töten" zu "Friede-Freude-Eierkuchen". Ich finde es passt einfach nicht. Amanda Hockings Schreibstil ist zwar immer sehr einfach gehalten, jedoch scheint er mir hier deutlich weniger bildhaft zu sein. Die Geschichte wollte einfach nicht so recht zum Leben erwachen, die Worte blieben schlichtweg Worte auf Papier. Ich habe schon deutlich besseres von der Autorin gelesen und bin wirklich ziemlich enttäuscht.

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  • Leider nur mittelmäßig für mich...

    Watersong - Wiegenlied

    Rosenmaedchen

    30. October 2013 um 13:46

    Um ihre Schwester und Alex zu beschützen, ist Gemma mit Penn, Lexi und Thea davongezogen. Nun ist sie selbst eine Sirene: schön, unsterblich und voller magischer Kräfte und dunkler Begierden. Täglich kämpft Gemma gegen einen abgründigen Hunger an, der immer stärker wird und droht, ihre ursprüngliche Persönlichkeit zu zerstören. Derweil schließen sich Harper und Daniel zusammen, um Gemma aufzuspüren. Um nichts auf der Welt werden sie Gemma dem Fluch der Sirenen überlassen. Harper kommt dabei dem attraktiven Daniel näher, als ihrem unabhängigen Naturell eigentlich lieb ist. Als es endlich eine heiße Spur gibt, brechen Harper, Daniel und Gemmas große Liebe Alex gemeinsam auf, um Gemma aus den Klauen der Sirenen zu befreien, bevor es zu spät ist... •●• Der erste Band der Watersong-Reihe war recht gut und einfach geschrieben. Aber ich erhoffte mir nun eine Steigerung, vor allem was die Abwechslung und die Handlung angeht, da die Geschichte doch teilweise zu seicht war. Dementsprechend gespannt war ich auch – doch was sich mir bot, war alles andere als erwünscht. - Der zweite Band schließt genau an das Ende des ersten Bandes an. Für mich war der Einstieg gut gewählt, das Wichtigste wurde auf den folgenden Seiten noch einmal wiederholt, sodass man auch nach längerem Lesen des Buches wieder gut in die Geschichte finden kann. Die Situation zu Beginn ist klar: Harper und Alex wollen Gemma finden und retten – man fühlt sich irgendwie sofort in der Geschichte willkommen und freut sich auf eine vermeintlich spannende Handlung!  Die Idee des Buches scheint gut weitergesponnen zu werden – immerhin gehört Gemma jetzt zu den Sirenen, was viele neue Aspekte und Probleme aufzeigen soll. Man sollte außerdem mehr über diese Wesen erfahren, womit Geheimnisse gelüftet werden sollen. Des weiteren begleitet man abwechselnd Harper und Alex, die alles tun, um Gemma zu finden und natürlich Gemma, die versucht, mit ihrem Leben als Sirene klar zu kommen. Die Umsetzung des Klappentextes ist jedoch nicht so gelungen, wie es vielleicht erwünscht war. Es passiert genau das, was beschrieben wird – nicht mehr, und nicht weniger. Keine Überraschungen, keine unglaublichen Wendungen, keine Spannung – nichts. Für mich hat das Buch hier fast vollkommen versagt. - Die Charaktere kommen bei mir entweder gut an oder absolut schlecht, so eine Zwischenstufe gab es dabei nicht. Gemma scheint sich im Laufe des ersten Bandes weiterentwickelt zu haben – so steht sie jetzt doch plötzlich im Stillstand. Ihr innerlicher Zwiespalt wird sehr gut dargestellt und man kann ihre Gefühle, ihre Liebsten nicht in Gefahr bringen zu wollen, verstehen. Sie möchte auch nicht vollkommen ihr neues Wesen annehmen und wehrt sich mit allen mitteln. Ab einem bestimmten Punkt ändert es sich allerdings schlagartig und Gemma wird genauso naiv und unüberlegt wie eh und je! Eindeutig eine Entwicklung zurück und von mir ein fetter Dislike! Harper dagegen finde ich absolut toll! Ihr Unglauben der Mythologie ist am Anfang richtig gut dargestellt, sie wirkt authentisch und bodenständig. Sie opfert sich immer wieder selbst um ihre Liebsten zu retten und das ohne Rückzieher. Für Gemma gibt sie alles auf, auch ihr Glück mit Daniel, den ich wie im ersten Band einfach nur gut finde. Hierfür also ein dickes Plus! Vom Aspekt Beziehung her war das Buch auch ganz okay, aber nicht perfekt. Gemma und Alex kann man hier nicht wirklich betrachten, da sie nicht zusammen sind – während eine Handlung am Ende eh alles kaputt macht und ich mich nur Frage: WARUM? Dagegen läuft es bei Harper und Daniel super, langsam nähern sie sich an, auch wenn Harper das ein oder andere Mal noch kneift, ihre Entwicklung ist Zucker und gut zu beobachten. - Der Schreibstil des Buches ist genauso einfach wie beim ersten Band. Kaum ausgeschmückt, aber auch nicht wirklich fesselt. Ohne große Schnörkel, ganz einfach. Hier verliert das Buch auch ein wenig seinen Zauber. Die Handlung ist dementsprechend der Punkt, den ich am meisten kritisiere. Eine interessante Grundlage ist gelegt, doch was Hocking daraus macht, lässt einen ratlos und wütend zurück. Gemma zu suchen ist an sich ein guter Plan, doch einige Findversuche von Harper und Alex sind einfach nur dämlich und mehr als unnützlich, ja schier unwichtig. Man begleitet also alle, in ihrer jeweiligen Situation... und das war es. Es plätschert einfach so vor sich hin, nichts geschieht. Man wird weder gefesselt, noch mitgerissen.  Bis Gemma all ihre Ansichten über Bord wirft und alle einfach mal so richtig in Gefahr bringt – denn ab da scheint Spannung aufzukommen, immerhin ist es eine Flucht vor den Sirenen! Aber Fehlanzeige: die Flucht ist unspektakulär und viel zu glatt. Danach kommt es zwar relativ schnell zum finalen Kampf, aber der passt so gar nicht zu den knallharten Sirenen.  Insgesamt wirkt das Buch für mich wie eine Art Lückenfüller, denn die Geschichte scheint sich irgendwie im Kreis zu drehen – da kann mich Gemmas Entscheidung gegen Ende auch nicht mehr schocken, für mich scheint sie unter diesem Aspekt sinnlos. Das da mein Lesespaß so im Großen und Ganzen nicht sehr hoch war, kann man sich natürlich vorstellen – auch wenn das Buch durchaus seine guten Momente hatte! Leider nur zu wenige. •●• Für mich ist der zweite Band der „Watersong-Reihe“ eine Enttäuschung. Ich erhoffte mir eine Steigerung, doch stattdessen bekam ich eine Geschichte, die sich im Kreis dreht und einem Lückenfüller gleicht. Einige Charaktere können zwar immer noch überzeugen, doch das macht für mich nicht die langatmige und dahinplätschernde Handlung wett. Ungereimtheiten und Logiklücken, so wie fehlende Überraschungen und Wendungen ließen mich schließlich zu diesem mittelmäßigen Ergebnis kommen.  Für große Fans des ersten Bandes, die auf eine lockere Geschichte offen definitiv gut! Für mich wohl eher ein kleiner Reinfall.

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  • Eine klasse Fortsetzung - wie wird es weitergehen?***

    Watersong - Wiegenlied

    Lesegenuss

    16. October 2013 um 10:20

    Es war ein schwerer Tag für Harper gewesen, ihrem Vater erklären zu müssen, dass Gemma nicht mehr wiederkommt. Sie war mit ihren neuen Freundinnen mitgegangen. Harper selbst hatte das Trauma der vergangenen Nacht noch nicht verarbeitet, die Ereignisse in der Schmugglerbucht. Wie sollte es weitergehen? Was wollten sie unternehmen, um Gemma zurückzuholen? Voraussetzung zum Lesen des zweiten Bandes „Wiegenlied“ sind schon Kenntnisse vom ersten Band „Sternenlied“. Die Handlung fügt sich nahtlos an diese an. Gemma ist nun eine Sirene, eine Meerjungfrau. Obwohl unter Meerjungfrauen stellt man sich wohl nicht diese Art vor, wie Amanda Hocking sie in dieser Reihe erschaffen hat. Auf der Suche nach Gemma mit dabei Alex, Gemmas Liebe. In einer angenehm goßen Schriftart läßt sich das Buch gut lesen. „Wiegenlied“ ist jeweis aus der Sicht von Harper und Gemma geschrieben. Beide Charaktere zeigen eine gute Entwicklung auf, vor allem Harper hat mich verblüfft. Auch wenn das ganze durch die Monsterschilderungen, die Art der Wesen, ihres Leben, einen gewissen Grusel hervorrufen, dumpfe, dunkle Stimmung über der Handlung liegt, spannend ist es auf jeden Fall. Nach teils heftig, blutig geschilderten Szenen kommen auch wieder ruhigere und doch, irgendwann steckst du als Leser mitten drin, möchtest auch nicht aufhören, vorausahnend, dass die Autorin dich am Ende ganz schön in der Luft hängen lässt. Nicht immer waren einzelne Szenen für mich klar, aber ich denke, die Autorin hat hier mehr ihren Blick auf das gerichtet, was es heißt, Familie zu haben, den Familienzusammenhalt. Wahrscheinlich mit ein Grund, dass die angeschnittene Mythologie im Gegensatz zum ersten Band hier doch etwas zu kurz kommt. Eine Steigerung ihres Schreibstils ist erkennbar. Wie schon in ihren Vorreihen ist es hier in der Watersong-Reihe ebenso. Mit jedem Band wurde die Autorin besser. Fazit: Das Cover, die Farben, harmonisch – es paßt exakt zum Titel. Auch wenn mir das vom ersten Band etwas besser gefallen hat, hier ist es das Mädchen auf den Felssteinen mit der Feder in der Hand, im Hintergrund die hochschlagende Brandung an die Felsen, es hat was. Ein Must-Read für Amanda-Hocking-Fans. Wer den ersten Band „Sternenlied“ gelesen hat, wird von „Wiegenlied“ nicht enttäuscht. Natürlich will ich wissen, wie es weitergeht. Die Autorin Amanda Hocking – wohl ein Garant für jeden Verlag.

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  • Die Seiten fliegen trotz kleiner Schwächen nur so dahin

    Watersong - Wiegenlied

    BeBubbly

    13. October 2013 um 13:09

    "Harper erwachte, als die Sonne gerade aufging, und blinzelte in das matte orangefarbene Licht, das durch ihre Vorhänge strömte." (Erster Satz) Seit Gemma verschwunden ist, kommt Harper um vor Sorge. Sie fühlt sich verantwortlich für Gemma's Entscheidung und es beginnt eine Phase von Recherchieren, Suchen und Fakten zusammentragen. Zusammen mit Alex stößt sie dann auf das Geheimnis der drei Mädchen Penn, Lexi und Thea. Aber nicht mal vor Sirenen schreckt Harper zurück und nimmt sich vor herauszufinden, wie man diese tötet. Dabei weiß sie aber nicht, dass dann auch Gemma nicht mehr lange zu leben hätte. Der Fluch kann schließlich nicht gebrochen werden.. Meinung: Schon zu Beginn des Buches schein Gemma sich total verändert zu haben, aber sie ist nicht so kaltblütig, wie die anderen Sirenen scheinen, wohl eher verbietet sie sich jede Freude, um so ihr reines Gewissen zu behalten. Natürlich weiß sie, dass sie das nicht ewig tun kann, aber ich bewundere sie sehr für ihren Willen, das Richtige tun zu wollen, obwohl das Leben als Sirene so einige Vorteile und so viel Neues bietet, dass sogar ich die Neugier kaum unterdrücken konnte. Die Sturheit liegt wohl in der Familie, denn auch Auch Harper verbietet sich jede Freude im Kampf um ihre Schwester. Eins ist sicher, sie werden nicht ruhen, bis sie ihr Ziel erreicht haben, was sie wiederum sehr menschlich, aber auch überaus sympathisch macht. Aber ist nicht nur die unendlich scheinende Geschwisterliebe der beiden, die das Buch bestimmt, sondern auch Daniel, dessen Charakter in diesem Teil sehr prägnant ist. Außerdem macht auch er einen ganz anderen Eindruck als es im ersten Teil der Fall war. Nun wirkt er nicht nur mutig, sondern auch bestimmt, respektvoll und beschützerisch, vor allem wenn es um Harper geht. Auch die anderen Sirenen und ihre Charakter kommen um einiges stärker raus, als es im ersten Teil der Fall war, so lernt man sie noch näher kennen und erfährt die eine oder andere Überraschung. Trotz der sehr ansprechenden Charaktere gibt es in der Geschichte noch einige Handlungen, die sich unnötig in die Längen ziehen. So waren es nur Kleinigkeiten, die die ersten Tage der Story unterschieden. Dennoch konnte man wieder sehr schnell in die Geschichte finden, da sie zu einem sehr gelungenen Übergang auch einige Wiederholungen und Auffrischungen beinhaltete. Und auch durch den fliesenden Text, der sich leicht lesen lässt, könnte man fast meinen, dass die Handlung und damit auch die Spannung sich sehr rasch aufbaut und einen gut durchdachten Verlauf annimmt. Außerdem fand ich es überaus interessant abwechselnd aus den Perspektiven von Harper und Gemma zu lesen, da sich diese zwei Handlungsstränge auf Hinsicht der stark negativen und bedrohlichen Stimmung ähnelten, aber doch sehr unterschiedliche Wege einschlugen. Dadurch durfte man auch erfahren, was es tatsächlich bedeutet eine Sirene zu sein. Dennoch muss ich sagen, dass ich zu Beginn des Buches einige Schwierigkeiten mit dem ständigen Perspektivenwechsel hatte, auch wenn es recht klar war um wenn es gerade ging. Und obwohl das Ende mich zufriedengestellt hat, bin nicht ganz überzeugt davon, ich hatte mir nämlich noch mehr Kampf und Aufsehen gewünscht, werde damit aber wohl bis zum finalen Band warten müssen. Fazit:  Obwohl die erste Hälfte der Handlung kaum etwas neues bringt, wird man von dem lockeren Schreibstil mitgerissen und kaum versieht man sich, steckt man mitten drin in einer Spannenden Handlung. In Wiegenlied werden die Charaktere, wie auch die Sirenen stückweit ergänzt, so dass sie nun viel abgerundeter und natürlicher wirken. Aber sie bieten auch einige Überraschungen, die sich auf die ganze Handlung auswirken. Nun bin ich überaus gespannt auf den letzten Teil, da die Stimmung in diesem Teil sehr aufgeheizt ist und viel für den nächsten Teil verspricht. Außerdem hoffe ich auch mehr von den Sirenen zu erfahren und die Lücken, die noch übrig sind zu füllen. Lesen sollte man diesen Teil auf jeden Fall, wenn man die Reihe schon begonnen hat und mit dem ersten Teil, dessen Schreibstil und Handlung gut klar kam, denn auch wenn sie zu Beginn handlungsmäßig nicht all zu viel zu versprechen scheint, erfährt man das Ein oder Andere, was relevant für das große Finale sein könnte.

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  • Düster, spannend und geheimnisvoll..

    Watersong - Wiegenlied

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. October 2013 um 16:36

    Amanda Hocking lädt auch mit dem zweiten Teil ihrer Sirenengeschichte, auf ihre ganz typische "hockische" Art, zum tauchen ein. Nach dem dramatischen Ende des ersten Teils musste ich unbedingt wissen wie es mit Gemma und den anderen weitergeht. Die Geschichte knüpft direkt an ihren Vorgänger an, was bedeutet, dass Gemma nun eine Sirene ist und sich Penn, Lexi und Thea eher unfreiwillig angeschlossen hat und dadurch ihre Familie und Freunde zurücklassen musste. Doch Harper und Alex lassen nichts unversucht um Gemma zurückzubekommen und das, obwohl sie wissen, dass man sich auf keinen Fall mit Sirenen anlegen sollte... Zudem ist der Anfang aus Harpers Sicht geschrieben was dazu führt, dass der Leser in Bezug auf Gemmas momentane Situation und ihren Verbleib ziemlich auf die Folter gespannt wird. Doch ich habe es genossen einen so großen Einblick in Harpers Leben zu bekommen, denn auch wie im ersten Teil, ist sie mir auch in diesem Buch wieder unglaublich stark ans Herz gewachsen. Und obwohl ja eigentlich Gemma die Protagonistin ist, widmet sich Amanda Hocking trotzdem auch immer wider Harpers Leben und ihrem Gefühlschaos. Ich war überrascht wie sehr ich Gemmas Charakter am Schluss mochte. Im ersten Teil war ich leider nicht so überzeugt von ihrer Figur und sympathisch war sie mir auch nicht. Aber je länger bzw. mehr ich im zweiten Teil gelesen habe, desto mehr veränderte und entwickelte sich Gemma weiter. Dieser Aspekt hat wohl dazu geführt, dass ich angefangen habe auch die Kapitel, die aus ihrer Sicht geschrieben sind, gerne zu lesen. >>Für einen kurzen Augenblick lösten sich alle ihre Sorgen in Luft auf. Ihre Haut fühlte sich lebendig an und prickelte duch die Magie des Wassers.<< (S.83) Ich finde es immer wieder erstaunlich wie leicht die Autorin es schafft, scheinbar mühelos, die gewünschten Gefühle beim Lesen entstehen zu lassen. Dabei spielt nicht nur ihr leichter Schreibstil, sondern auch die Handlungen ihrer Charaktere und ihre Persönlichkeiten, eine große Rolle. Und obwohl die Begriffe wie Liebe, Sehnsucht, Freundschaft und Hoffnung fast schon den gesamten Inhalt der Geschichte widerspiegeln würde ich die Atmosphäre mit nur einem einzigen Wort beschreiben - düster... Denn wer bis jetzt noch immer glaubt, dass es sich bei den mysteriösen Sirenen um wunderschöne, liebenswerte Meerjungfrauen handelt, nun, der hat nur zum Teil recht. Bereits im ersten Teil hat Amanda Hocking nämlich bewiesen, dass Sirenen eigentlich keine liebenswerten Wesen sind und somit die Messlatte an "Grusel" ziemlich hoch gelegt, doch mit dem zweiten Teil hat sie noch einmal alles bisherige an Grauen übertrumpft. >>Gemma hatte zwar bereits eine vage Vorstellung davon, aber sie war noch nicht bereit, in konkreten Worten zu hören, was sie tun musste, um als dieses neue Monsterwesen zu überleben.<< (S.38) Alles in allem hat mich Amanda Hocking auch diesmal nicht enttäuscht und mir durch das Ende große Lust auf die Fortsetzung gemacht. Leider haben mich ein, zwei Handlungen der Charaktere verwirrt, bzw. konnte ich sie nicht nachvollziehen und trotzdem habe ich die Geschichte von Gemma und Harper sehr gerne verfolgt.

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  • Amüsant, aber leider ein Lückenfüller

    Watersong - Wiegenlied

    leselurch

    02. October 2013 um 11:40

    *Worum geht's?* Gemma ist fort. Sie hat sich den Sirenen Penn, Lexi und Thea angeschlossen und ist mit den Strömungen des Meeres verschwunden, um ihre Schwester, ihre große Liebe und ihre Freunde zu schützen. Während sie mit den Veränderungen ihres Körpers - dem Hunger, dem Drang, der Kraft - umzugehen lernt, machen sich Harper, Alex und Daniel auf die Suche nach ihr. Dabei kommen sie dem Geheimnis der Sirenen immer näher... *Meine Meinung:* "Wiegenlied", der zweite Band der "Watersong"-Tetralogie, schließt nahtlos an seinen Vorgänger an. Durch kleine, aber feine Erinnerungssequenzen der zwei Protagonisten-Schwestern Gemma und Harper findet man auch nach einer längeren Lesepause zwischen den zwei Büchern leicht wieder in die Geschichte hinein. Amanda Hocking behält ihre Erzählstruktur bei und schildert die Geschichte mit einem abwechselnden Fokus auf die beiden Schwestern. Beinahe kapitelweise wechseln sich Gemma und Harper ab. Durch einen außenstehenden Erzähler, der in die Köpfe und Herzen der Mädchen schauen kann, erfährt man als Leser eine Menge von dem, was sich in ihnen abspielt. Während Gemmas Parts für Spannung sorgen, bleibt Harpers Handlungsstrang leider sehr langatmig. Ihre viel zu lange Suche nach Antworten, die man schon längst kennt, verläuft ohne Highlights und steht neben Gemmas Leben als Sirene schlichtweg blass da. Obwohl "Wiegenlied" solide Unterhaltung bietet und für einige nette Lesestunden sorgen kann, liest sich das Buch leider wie ein Lückenfüller der Reihe. Die Handlung hat zwar interessante Szenen vorzuweisen, aber für die gesamte Geschichte scheinen sie kaum eine Bedeutung zu haben. Nach der letzten Seite überkommt einen das Gefühl, mit Gemma und Harper nicht wesentlich vorangekommen zu sein. Besonders aus dem Finale des Bandes hätte Amanda Hocking viel mehr herausholen können. War mir Harper als ältere und vernünftigere Schwester nach dem Serienauftakt noch positiv in Erinnerung geblieben, strapazierte sie nun meine Nerven. Durch ihre übertriebene altruistische Ader, die schon nicht mehr authentisch ist, möchte man Harper am liebsten an den Schultern rütteln. In Sachen Liebe macht sie sich damit Probleme, die sie sich eigentlich sparen könnte und die man nicht nachvollziehen kann. Gemma dagegen kommt in "Wiegenlied" stärker zur Geltung. Ihr Dasein als Sirene steht ihr ausgesprochen gut! Die neuen Umstände zwingen sie zu grundlegenden Veränderungen, die sie zu einem interessanteren und vielschichtigen Charakter machen. Trotzdem hat Amanda Hocking Gemmas volles Potenzial noch nicht ausgeschöpft. In ihr schlummern noch einige vielversprechende Facetten, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Die Nebencharaktere bleiben solide, können weder sonderlich begeistern noch bemerkenswert enttäuschen. Obwohl ihnen nun viel mehr Aufmerksamkeit zuteil wird, spielen sie bloß ihre Rollen in der Geschichte. Dies gelingt ihnen zwar gut und auf amüsante Weise, aber neue Charakterzüge zeigen sie nicht. Besonders von den Sirenen, deren wahre Identität man nun deutlich zu sehen bekommt, hätte ich gerne mehr erfahren. Die einzige, dafür aber mehr als positive Überraschung in "Wiegenlied" ist Thea, die kaum noch wieder zu erkennen ist. Amanda Hocking hat einen angenehmen Schreibstil, der dank seiner Leichtigkeit die Seiten des Romans davonfliegen lässt. "Watersong - Wiegenlied" zieht einen in einen mühelosen Lesefluss, sodass man an einem gemütlichen Lesenachmittag in das Buch abtauchen, sich in die Welt der Sirenen reißen und von den Strömungen der Geschichte davontragen lassen kann. *Cover:* Ich kann mich an diesem Cover einfach nicht sattsehen. Die Farben, die Verzierungen, die Effekte - das Gesamtergebnis ist perfekt und kann sich wirklich sehen lassen. In "echt" sieht das Cover dank der Highlights sogar noch schöner aus als auf dem Coverbild. *Fazit:* "Wiegenlied" ist ein solider zweiter Band der "Watersong"- Tetralogie von Amanda Hocking, der durchaus für unterhaltsame Lesestunden sorgen kann, aber insgesamt leider sehr mittelmäßig bleibt. Die Geschichte kann trotz einiger interessanter Kapitel nicht das "Lückenfüller"-Gefühl vertreiben, das sich von der ersten bis zur letzten Seite zieht, und bis auf Gemma können selbst die Charaktere keine großen Entwicklungen vorweisen. Trotzdem ist diese Fortsetzung insgesamt ein amüsantes Lesevergnügen, eine lockere und leichte Kost für Zwischendurch. "Wiegenlied" Für "Watersong - Wiegenlied" vergebe ich 3 Lurche.

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  • Tolle Steigerung zum Vorgänger: es wird spannend! :)

    Watersong - Wiegenlied

    TanjaLovesBooks

    01. October 2013 um 18:19

    Buchgestaltung Ich finde es etwas schade, dass Band zwei nicht mehr die glänzende Oberfläche hat, wie Band 1 und auch unter dem Schutzumschlag ist dieses Mal nichts los, trotzdem gefällt mit das Motiv, welches aus dem Original übernommen wurde. Es zeigt Gemma, wie sie zweifelt am Meer steht und eine Feder in der Hand hält. Da es in diesem Roman sehr viel um Gemmas innere Konflikte geht und auch Vogel(federn) eine Rolle spielen passt das Ganze vom Bild her auch super zum Inhalt. Meinung Inzwischen ist Amanda Hocking für kurzweilige Unterhaltung bestens bekannt. Genau wie ihre anderen Bücher glänzt Wiegenlied nicht gerade durch Unvorhersehbarkeit, aber trotzdem kann man gar nicht anders als die Geschichte zu mögen, denn auf jeder Seite erwartet einen ein spannendes Abenteuer, dass dieses mal deutliche Entwicklung, sowohl bei den Charakteren als auch der Handlung zeigt. Das Buch ist wieder aus der Sicht der beiden Schwestern geschrieben, wobei Harper dieses Mal eine größere Erzählerrolle ausmacht. Gemma bleibt eine ganze Zeit lang unauffindbar und als Leser weiß man nicht, wo genau sie steckt, sondern kann nur Harper dabei folgen, wie diese versucht Gemma zu finden und zurückzubringen. Dabei hat das Buch eine viel düstere Atmosphäre als noch sein Vorgänger, denn Gemmas Verschwinden bringt einige Probleme mit sich. So konzentriert Harper sich auf nichts anderes als ihre Schwester, es gibt Auseinandersetzungen mit dem Vater der beiden und auch die anfängliche Romanze mit Daniel gerät mächtig ins Stocken. Im späteren Verlauf des Buches erfährt man, wie es Gemma bei den Sirenen geht und was für grausame Dinge sie in ihrem neuen Zustand durchleben muss. Dabei hätte ich nicht gedacht, das mir beide Sichten wieder gleich gut gefallen würden. Es war sogar so, dass ich die etwas ruhigeren Szenen ein klitzekleines bisschen besser fand. Harper war mir von Anfang an sympathischer und die vielen lustigen und süßen Streitereien zwischen ihr und Daniel mochte ich einfach richtig gerne! Während man bei Harper in etwas langsameren Tempo mehr über die Hintergründe der Familie und die Entwicklungen der Beziehungen der verschiedenen Figuren untereinander lernt, so bekommt man bei Gemma viele neue Einblicke in das, was eine Sirene ausmacht. Hier wird es oftmals blutig und auch unheimlich, denn Gemma selber weiß eigentlich gar nicht wirklich, was eine Verwandlung für sie selber bedeutet. Ich fand es ziemlich gut, wie die Autorin hier die Spannung merklich aufgebaut hat, aber dabei nicht übertrieben irgendwelche Stellen geschildert hat. Watersong: Wiegenlied ist immerhin noch ein Jugendbuch und sorgt in erster Linie mit dem flüssigen Schreibstil für Lesespaß der anderen Sorte. Da hätten Grausamkeiten oder unnötige Beschreibungen meiner Meinung nach auch gar nicht reingepasst. Was ich in dieser Hinsicht etwas schade fand war jedoch, dass die Autorin hier versucht hat, selbst die „bösen Taten“ wegen bestimmter Motive etwas schöner zu reden als sie eigentlich waren. Meines Erachtens nach ist ein Mord immer noch ein Mord, egal, ob das Opfer selber gegen Gesetzte oder dergleichen verstoßen hat. Denn das macht es keinesfalls okay, so jemanden ein Ende zu bereiten. Im Buch gibt es mehrere Schauplätze für das Geschehen, was ich um einiges interessanter fand als zuvor in Band eins. Durch Gemmas Abgeschiedenheit bekommt man auch viel mehr über die Dynamik der Gruppe mit und es kristallisiert sich deutlich heraus, dass einige der Charaktere neben Penn nicht ganz das sind, was man eigentlich erwartet hatte. Ich finde sogar, hier hätte man das Potenzial noch besser nutzen können und mehr Details über die anderen Mädchen einfließen lassen können. Ich erhoffe mir jedenfalls von den weiteren Bänden etwas mehr über Thea und Lexi zu erfahren, denn beide haben interessante Ansätze gezeigt. Was ich mit am besten am Buch fand war auf jeden Fall, dass es hier sehr viel um Familie und Zusammenhalt geht. Die Liebe zwischen den beiden Schwestern und deren Loyalität zueinander mochte ich unheimlich gerne und daher waren Szenen, in denen beide zusammen waren oder mal Zeit für sich hatten, egal wie kurz das auch sein mochte, immer richtig schön. Ich finde, es gibt viel zu selten Jugendbücher, in denen auch die Familie aktiv in die Handlung eingebunden wird. Toll waren auch die Gespräche zwischen Daniel und Alex, denn bei den beiden Jungs scheint sich eine ordentliche Freundschaft zu entwickeln, was sie nur zu einem besseren Team macht, wenn sie Harper und Gemma unterstützen wollen. Ebenfalls gelungen war, dass Harpers beste Freundin hier ein paar, kleine Auftritte hatte und so sogar die Geschichte voran getrieben hat. Da diese in der Bibliothek arbeitet, konnte sie die Gruppe bei der Informationssuche sehr gut unterstützen. Die beiden Liebesgeschichten nehmen hier etwas mehr an Fahrt auf, wobei ich Harper und Daniel den anderen beiden immer noch vorziehe. Das ist eigentlich nur verständlich, denn Gemma und Alex sind schließlich schon in Band eins zusammengekommen und bei diesem Paar stand der Weg dahin noch aus. Natürlich ist das etwas, dass man als Leser schon unvermeidbar vor Augen hat, aber die Art und Weise wie diese Romanze hier beschrieben wurde, fand ich klasse. Das sind nämlich die Stellen im Buch, die lustig und romantisch und einfach mitreißend sind. Etwas schade fand ich allerdings, das hier nur winzige Bruchstücke der griechischen Mythologie wieder aufgegriffen werden. In Band eins waren ziemlich gute Ansätze da, aber hier war mir das einfach zu wenig. Die kurzen Erklärungen oder Rückblenden zu Entstehung der Sirenen und deren Motiven waren unterhaltsam, aber die Autorin hat nichts Eigenständiges daraus gemacht und vielmehr die Klischees bedient. Das was mich jedoch am meisten am Buch gestört hat, war das Ende. Beim Lesen hatte ich die ganze Zeit unaufhörlich das Gefühl etwas ganz Großes würde auf die Charaktere zukommen und das Finale in diesem Teil wurde einem dann lauwarm serviert. Gerade als die Spannung ihren Höhepunkt erreicht hat – PUFF – und all die Konflikte wurden erst mal auf Eis gelegt. Das war nicht besonders gut gelöst. Ich fand besonders Penns Reaktion ziemlich unnachvollziehbar. Fazit Watersong: Wiegenlied legt mehr Wert auf die Tiefgründigkeit und Beziehungen seiner Charaktere. Die Spannung liegt vor allem in der Suche nach Gemma und den vielen Antworten auf Fragen, die man sich seit Band eins stellt. Das Buch bietet unterhaltsame Fantasy, süße Romanzen und ab und es kann es wirklich gruselig werden, wenn die Sirenen ihr wahres Gesicht zeigen. Leider wird die Handlung gegen Ende schwächer und zwischendurch stört man sich doch ein wenig an den Ereignissen, die man als Leser meilenweit vor den Charakteren erahnt. Alles in allem jedoch ein fesselnder zweiter Band – ich freue mich schon auf den Dritten :)

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