Amanda Howells

 3.9 Sterne bei 53 Bewertungen

Lebenslauf von Amanda Howells

Die US-amerikanische Autorin Amanda Howells hat schon immer am Meer gelebt. Sie ist in einer kleinen Bucht am Atlantik aufgewachsen und hat die Sommerwochenenden in den Hamptons verbracht, als sie am College in New York Kreatives Schreiben studierte. "Der Sommer der silbernen Wellen" ist ihr Debütroman und erscheint 2012 auch in deutscher Sprache. Heute lebt sie an der nördlichen Pazifikküste.

Alle Bücher von Amanda Howells

Der Sommer der silbernen Wellen

Der Sommer der silbernen Wellen

 (50)
Erschienen am 25.07.2012
The Summer of Skinny Dipping

The Summer of Skinny Dipping

 (3)
Erschienen am 01.06.2010

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Rezension zu "Der Sommer der silbernen Wellen" von Amanda Howells

Ich fand einfach keinen Zugang zu der Geschichte
Weltentraeumerinvor 2 Jahren

Ich fand einfach keinen Zugang zu dem Buch, weder zu der Handlung noch zu den Charakteren. Sie haben mich nicht berührt und konnten mich nicht fesseln. Ich hatte keinerlei Probleme damit, das Buch beiseite zu legen, habe es auf eine merkwürdige Distanz gelesen und eigentlich waren mir vor allem die Charaktere ziemlich gleich. Dabei habe ich mich jedoch nicht durch das Buch gequält, der Schreibstil ist flüssig und die Handlung nicht direkt nervtötend, sodass ich schon glaube, dass sie andere fesseln könnte.
Im letzten Drittel wurde es dann besser, auch weil die Charaktere endlich Tiefe bekamen und sich weiterentwickelten, aber das konnte auch nicht meinen Eindruck von den 250 Seiten davor (ja, ich weiß, das ist jetzt mathematisch nicht ganz korrekt) revidieren.

Die Protagonistin Mia ist irgendwie ... widersprüchlich. Einerseits weiß sie, dass sie oft schwimmen geht und somit durchaus trainiert ist, andererseits lässt sie sich von ihrer Mutter Minderwertigkeitskomplexe einreden, weil sie nicht zart wie eine Elfe ist. Darüber könnte ich aber noch hinwegsehen, weil ich weiß, dass sowas wirklich funktioniert.
Aber außerdem ist sie immer ein wenig wankelmütig. Sie mag das gestelzte, überhebliche Upper Class-Rich Girl-Leben ihrer Cousinen nicht, hat dann aber doch Komplexe, weil sie nicht so ist wie diese Mädchen und tut alles, um dazu zugehören und imitiert teilweise dieses affektierte Verhalten. Wenn sie dann endlich mal sauer auf ihre Cousine ist, weil die sie auf einmal ganz anders behandelt, arrogant und abweisend ist, ist Mia kurz darauf wieder nett zu ihr und gibt ihr noch eine Chance.
Auch hier kam ich gegen Ende besser mit ihr klar, aber ich fand die ganze Zeit keinen Zugang zu ihr. Dabei ist sie an sich gar nicht direkt blass, sie interessiert sich für Ozeanologie und Wissenschaft, und weiß darüber ziemlich viel - eigentlich sogar ein eher ungewöhnliches Interesse.

Simon, den sie im Übrigen auf einer Party und nicht wie im Klappentext bei einem Strandspaziergang kennenlernt, ist übermütig, verträumt, impulsiv, risikofreudig, Künstler und redet viel. Im Prinzip keine schlechte Voraussetzung, aber mir fehlte einfach das Niedliche, bzw. auch an ihn kam ich nicht heran.
Bei der Liebesgeschichte sprang bei mir einfach kein Funken rüber, es knisterte nicht und ich spürte einfach nicht die Gefühle. Kein Kribbeln wie bei anderen Liebesgeschichten.

Bei manchen Charakteren konnte ich die Entwicklung nicht ganz nachvollziehen, aber immerhin, es war eine da. Obwohl sie oft vorhersehbar war. Corinne ist vermutlich noch eine der vielschichtigsten Charaktere, richtig Sympathie konnte ich zu keinem aufbauen.
Insgesamt dreht sich viel um das Schein und Sein der Upper Class. Die Verbindung, die Simon bei dem ersten Treffen zu The Great Gatsby/ Der große Gatsby aufbaut und die leider danach schnell wieder fallen gelassen wird, ist daher durchaus passend, weil sich hier tatsächlich Parallelen finden lassen. Nicht von der Story her, aber von den Charakteren und der Gesellschaft. Long Island bietet dazu auch die passende Kulisse. Generell spielt das Meer eine wesentliche Rolle, gerade weil es Mia so wichtig ist, auch wenn ich einige Bücher kenne, in denen die Atmosphäre des Ozeans besser rübergekommen ist („Syrenka“, „Rot wie das Meer“, „Herzmuschelsommer“).

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich dem Buch jetzt zwei oder drei Sternchen gebe. Von dem Potenzial her wäre es vermutlich drei wert, allerdings zählt für mich der subjektive Leseeindruck, und da mich das Buch ziemlich kalt gelassen hat, vergebe ich nur zwei.

Fazit: Flüssig zu lesende Liebesgeschichte mit viel Potenzial, in der das Meer eine wesentliche Rolle spielt, zu der ich aber überhaupt keinen Zugang gefunden habe

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daydreamins avatar

Rezension zu "Der Sommer der silbernen Wellen" von Amanda Howells

Der Sommer der silbernen Wellen
daydreaminvor 3 Jahren


Geschrieben im September 2013:
Mia fährt in diesen Sommerferien mit ihrer kleinen Schwester Eva und ihren Eltern zusammen nach Southampton zu Verwandten. Ihre Tante und ihr Onkel besitzen ein luxuriöses Haus direkt am Strand und verbringen den Sommer mit ihren Töchtern Corinne und Beth ebenfalls dort. Mia hat sich gerade von ihrem Freund Jake getrennt und ist ganz froh, dass sie mal rauskommt. Besonders freut sie sich auf Corinne, denn mit ihr zusammen hat sie einige Jahre zuvor am Strand gespielt und hat in ihr eine gute Freundin gefunden. Doch dieser Sommer wird dann ganz anders, als sie es erwartet.

Es beginnt damit, dass Corinne sich plötzlich bestens mit ihrer älteren Schwester Beth versteht und die beiden zusammen lieber am Strand liegen, ihre schlanken Körper bräunen und dabei in Modezeitschriften blättern oder über gemeinsame Bekannte abzulästern, deren Namen Mia natürlich noch nie gehört hat. Im Meer schwimmen muss sie jetzt alleine und auch mit Corinnes Freundin Gen, die den Sommer ebenfalls in dem großen Haus verbringt, versteht sich Mia nicht wirklich. Die Mädels feiern ab und zu Partys, wenn ihre Eltern essen gehen und das Haus für ein paar Stunden verlassen, und dabei wird noch deutlicher, wie sehr sich Mia und Corinne entfernt haben. Während Mia schüchtern in der Ecke steht und an Selbstzweifel fast zerbricht, sind Corinne, Beth und Gen der Mittelpunkt der Tanzfläche, verdrehen den Jungs die Köpfe und machen auch vor hartem Alkohol, Gras und Drogen keinen Halt. Dann tritt Simon in Mias Leben. Er ist ein Künstler und seine Eltern haben ein Sommerhaus am Strand gemietet. Obwohl die komplette Familie bei der örtlichen Upper Class nicht gerne gesehen ist und Simon sich im Sommer zuvor bei Corinne und ihren Freundinnen ziemlich lächerlich gemacht hat, geht er auf Mia zu und damit beginnt für beide doch noch ein schöner Sommer.

„Seine Frage trieb in der Nachtluft davon, und ich fragte mich mehr im Allgemeinen, warum man sich zu anderen hingezogen fühlte – was hatten gewisse Leute an sich, von dem sich bestimmte anderen Leute angezogen fühlten?“

Mir hat gut gefallen, dass sich die Beziehung zwischen Mia und Simon langsam entwickelt. Am Abend der Party lässt sie ihn nach einem kurzen Schlagabtausch regelrecht sitzen und auch danach ist es erstmal nicht gerade einfach mit den beiden. Die beiden sind im Bezug aufeinander sehr vorsichtig und wenig spontan. Doch je mehr sie sich aufeinander einlassen, desto mehr beginnen sie einander zu schätzen. Sie fühlen sich beide eher unwohl in ihrer Umgebung: Mia hat viel zu viel an sich selbst, ihrem Körper und ihrer Familie auszusetzen und Simon ist ein kleiner Freigeist, der die Kunst liebt und lieber durch Europa reisen würde anstatt auf das College zu gehen, wohin sein Vater ihn unbedingt schicken will. Nach und nach gehen die beiden nicht nur nachts spazieren, sondern trauen sich sogar ins Meer zum Nacht- und später auch Nacktbaden.

Die beiden Charakter waren an sich ganz nett und besonders Simon hat mir gefallen. Mia war mir persönlich aber zu sehr die graue Maus. Sie kommt eigentlich nie richtig aus sich heraus und schafft es weder ihrer jüngeren Schwester noch gegenüber ihren Cousinen und deren Freundin Gen sich zu behaupten. Sie verabscheut den ganzen High Society Kram und steht zu ihrer Liebe für das Meer, die Wissenschaft und zu ihrer Vernunft. Warum kann sie dann nicht mal laut ihre Meinung sagen? Warum hält sie sich so zurück? Ich persönlich hätte mich mit so einer unverschämten und beleidigenden Person wie Gen überhaupt nicht mehr abgegeben, doch Mia dackelt den drei Mädels die ganze Zeit hinterher und steht dann nicht einmal zu ihrer Freundschaft mit Simon, nur weil der eben auch nicht in das perfekte Bild von ihren Cousinen und Gen passt. Obwohl das jetzt alles sehr negativ klingt, war Mia trotzdem ein angenehmer Charakter. Wie schon erwähnt war ich nicht mit all ihren Handlungen zufrieden, aber genervt hat sie mich bei Weitem nicht und ich konnte mich einigermaßen gut mit ihr anfreunden.

Die anderen Charakter sind dabei überhaupt nicht so einseitig, wie es jetzt auf den ersten Blick scheint. Klar, Corinne hat sich verändert, aber vielleicht sollte Mia sich mal fragen warum? Es gibt so viele interessante Fakten über die Balletttänzerin, dass sie mir fast zu kurz kommt. Warum sie sich so gehen lässt und Mia die kalte Schulter zeigt, wird nämlich am Ende nur kurz angeschnitten, dabei bietet Corinne fast mehr Stoff für eine charakterliche Entwicklung als die Protagonistin Mia selbst. Corinnes Mutter und damit Mias Tante scheint auf den ersten Blick eine sehr liebenswerte Frau zu sein, doch sie ist weit weniger perfekt, als man denkt, was im Laufe des Buches immer wieder angedeutet und dann am Ende aufgelöst wird. Mias Mutter fällt im Gegensatz zu ihrer Schwester eher durch unverschämte Sprüche auf, mit denen sie Mias Ego noch weiter drückt. Bei ihr wird mir fast zu wenig beleuchtet, warum das eigentlich so ist und obwohl sich ihre Beziehung mit Mia verändert, hätte ich mir noch mehr von ihr gewünscht. Insgesamt geht es zwar hauptsächlich um Mia und ihre Freundschaft und Liebe zu Simon, doch trotzdem passiert um die zwei herum auch eine ganze Menge. Die Charakter kommen mit ihren Ecken und Kanten alle sehr gut heraus und fast schon etwas zu kurz, denn so viele starke Persönlichkeiten und so viele Einzelschicksale und Probleme, die angedeutet werden, bieten viel zu viel Stoff um in einem Roman behandelt zu werden.

„Man kann nur einige Schritte auf die Zukunft zugehen, die man sich wünscht; ob sie eintrifft, weiß man nie. Deswegen muss man jedes Ereignis, ob schön oder schrecklich, voll ausleben, so, wie es eintrifft, denn es könnte sein, dass die Gegenwart das Einzige ist, was man hat. Und wenn noch viel vor einem liegt, kann man in der Gegenwart tatsächlich seine Zukunft formen.“

Ganz so viel passiert im Laufe der Geschichte eigentlich nicht, aber das fand ich gar nicht so schlimm. Die Charakter sind wie gesagt sehr vielseitig und interessant und man ist ganz damit beschäftigt jeden einzelnen näher kennen zu lernen. Dieses Begleiten der Charakter ist in einen ganz wunderbaren Schreibstil verpackt. Die Beschreibungen der Landschaft, der Häuser, des Meeres und der Gefühle waren alle ganz detailliert und wunderschön. Gegen Ende gibt es dann sogar doch noch eine Wendung, die ich nicht unbedingt erwartet hätte. Mein gesunder Menschenverstand hat mir genau das zwar schon beim Lesen einiger Kapitel prophezeit, doch eigentlich hatte ich nicht damit gerechnet, dass Amanda Howells wirklich diesen großen Schritt geht. Damit hat die ganze Story dann auch noch an Emotionalität gewonnen und bildet insgesamt einen sehr schönen und einfühlsamen Sommerroman.

Fazit

Wie schon erwähnt: Es passiert gar nicht so großartig viel. Ab und zu wird eine Party gefeiert, ansonsten konzentriert sich die Handlung in Der Sommer der silbernen Wellen eher auf die Beziehungen zwischen all den verschiedenen Charaktern und deren persönliche Entwicklung. Auch wenn Mia mir etwas zu lange an sich selbst und ihrer angeblich so schrecklichen Familie rumgenörgelt hat, habe ich sie und Simon sehr gerne begleitet. Da ich auch den Titel der Geschichte besonders toll finde und mich das Ende nochmal voll gekriegt hat, gibt es von mir 4 Sterne!

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Buechereulenparadiess avatar

Rezension zu "Der Sommer der silbernen Wellen" von Amanda Howells

eine wunderschöne einfühlsame Geschichte über das Erwachsenwerden
Buechereulenparadiesvor 4 Jahren

Der Sommer der silbernen Wellen von Amanda Howells

Im Sommer gibt es nichts besseres als ein leichtes Jugendbuch, was am Meer spielt. Auf der Suche nach so einem Buch in meinem Bücherregal bin ich auf „Der Sommer der silbernen Wellen“ von Amanda Howells gestoßen. Das Buch, welches 2012 im Fischer Verlag erschienen ist, entführte mich auf seinen 378 Seiten in eine sonnige und aufregende Welt.

Mia ist ein ganz normales 16 jähriges Mädchen. Sie geht gerne zur Schule, schwimmt gerne und liebt das Meer. Umso mehr freut sie sich auf den Sommer, den sie mit ihrer Familie in South Hampton verbringt. Sie erinnert sich nur zu gerne an die vielen schönen Sommerferien, die sie mit ihrer Cousine Corinne im Meer schwimmen war und so viele schöne Tage verbracht hat. Und dieser Sommer soll noch besser werden. Nach langer Zeit sieht sie ihre heiß geliebte Cousine wieder und kann von dem Stress Zuhause Abstand nehmen. Doch als sie in die Einfahrt fahren, ist es alles anders als erwartet. Corinne sitzt mit ihrer Schwester Beth am Pool und sonnt sich. Sie beachtet ihre Cousine Mia überhaupt nicht. Dieses untypische Verhalten lässt Mia stutzig werden. Sie verdrängt den Gedanken daran, dass sie sich vielleicht auseinander gelebt haben und bezieht ihr eigenes Zimmer, obwohl sie mit Corinne sonst immer in einem Zimmer geschlafen hat. Die Befürchtungen von Mia verhärten sich dadurch noch mehr. Als sie erst die neue Freundin von Corinne kennenlernt fühlt sie sich nur noch mehr wie das 5. Rad am Wagen, denn Corinne und ihre Freundin sind typische Strand-Schönheiten und sie selbst fühlt sich einfach nur durchschnittlich. Dieses Gefühl wird von ihrer Mutter noch verstärkt. Sie bemängelt alles an Mia, ob es nun ihre Figur oder ihr Mangel an Talenten ist, für Mia wird der Alltag immer mehr zum Kampf. Ihre kleine Schwester Eva erleichtert ihr das Leben auch nicht. Denn für ihre 9 Jahre ist sie schon eine echte Diva. Nur auf ihren Vater kann sie sich immer verlassen. Als die Mädels eines Abends eine Party schmeißen, wird Mia das Gefühl nicht los, fehl am Platz zu sein. Doch dann taucht ein gutaussehender junger Mann mit Namen Simon auf und von einer Sekunde auf die Andere verändert sich ihr ganzes Leben und alles woran sie geglaubt hat, gerät auf einmal ins Wanken...
Ich bin eigentlich mit einem sehr entspannten Gefühl an das Buch gegangen, denn ich hatte Lust auf eine sommerlich leichte Lektüre. Jedoch ist „Der Sommer der silbernen Wellen“ alles andere als das. Das Buch behandelt sehr tiefgründig die alltäglichen Probleme eines Teenagers, der nirgends reinzupassen scheint. Mia muss sich mit sehr vielen Problemen herumschlagen. Am besten an dem Buch fand ich seine Authentizität. So ein Leben wie Mia führen viele Teenager in ihrem Alter und Amanda Howells hat nicht beschönigt oder vereinfacht. Ein Teenagerleben ist eben nicht nur einfach, sondern mit vielen Problemen bestückt und viele greift die Autorin in ihrem Buch auf. Der Schreibstil war sehr flüssig und ermöglichte ein zügiges Lesen. Ich konnte perfekt in die Geschichte eintauchen und auch wenn ich so eine Story nicht erwartet hätte, konnte sie mich vollends in ihren Bann ziehen. Amanda Howells hat sehr viel Kreativität in ihre Charaktere gesteckt. Jede Person ist auf den 2. Blick komplett verschieden. Auch wenn man denkt, dass einige Personen total gleich sind, macht sie eine Charaktereigenschaft immer zu etwas besonderen.
Mia war ein besonders wankelmütiger Charakter. Immer schwankte sie zwischen Gruppenzwang und der Entscheidung ihre eigene Meinung zu vertreten. Sie wusste nichts mit ihrem Potential anzufangen und war sich ihrer Schönheit nicht bewusst. Auch als Simon in ihr Leben trat, konnte sie ihm anfangs nicht vertrauen. Doch ihre Unsicherheit war nicht unsympathisch. Sie machte Mia sehr glaubwürdig. Denn wer kämpft heutzutage nicht mit seiner Unsicherheit, ob es nun um die Figur oder das gewählte Outfit geht. Mia ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich finde es irgendwie schade, dass „Der Sommer der silbernen Wellen“ nur ein Einzelband ist, denn ich hätte gerne noch mehr von ihr gelesen. Simon ist eine Art Freigeist. Er weiß die wichtigen Dinge des Lebens zu schätzen und lebt für den Augenblick. Er erkennt die wahre Schönheit der Natur und für ihn ist Geld unwichtig. Er ist ein typischer Künstler und holt Mia langsam aus ihrem Schneckenhaus heraus. Seine Liebe zu ihm war unaussprechlich schön mit anzusehen. Er hat Mia sehr gut getan und ich würde mir für mein zukünftiges Kind genauso einen Freund wünschen. Das Cover ist schlicht gehalten, aber das macht das Cover so faszinierend. Es gibt nichts schlimmeres als vollgestopfte Cover. Das Rot erledigt sein übriges. Es zieht die Blicke auf sich. „Der Sommer der silbernen Wellen“ war zwar nicht die leichte Sommerlektüre auf die ich gehofft hatte, doch es hat mich mehr als überzeugt. Das Buch sprach vor allem zum Ende meine Gefühle an und ich will „Der Sommer der silbernen Wellen“ jedem empfehlen, der eine romantische Teenagerliebe wachsen sehen will und ein Buch für kalte Regentage haben möchte.

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