Amanda Howells Der Sommer der silbernen Wellen

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Inhaltsangabe zu „Der Sommer der silbernen Wellen“ von Amanda Howells

Eine Liebesgeschichte so süß wie Schokolade und so salzig wie das Meer.

'Manchmal erwache ich fröstelnd in den frühen Morgenstunden, gefangen in Träumen, in denen ich draußen im Ozean schwimme, hinauf zum Mond blicke und mich unsichtbar und frei fühle wie ein Fisch.

Doch ich greife vor. Um diese Geschichte richtig zu erzählen, muss ich ganz zurück an den Anfang gehen. An einen Ort namens Indigo Beach. Zu einem Jungen mit blasser Haut, die in den dunklen Wellen schimmerte. Zu dem Beginn von etwas, das keiner von uns voraussehen konnte, das uns für immer prägte und wodurch alles, was hinterher und vorher geschah, zu einem anderen Leben zu gehören schien …

Ich war sechzehn, und ich erinnere mich an alles.'

Die sechzehnjährige Mia fährt mit ihrer Familie in den Sommerurlaub. Weil ihre gleichaltrigen Cousinen Beth und Corinne alles haben was Mia nicht hat – Modelfiguren, Luxusklamotten und coole Freunde –, fühlt sie sich unwohl und fehl am Platz.

Doch als sie bei einem nächtlichen Strandspaziergang den schweigsamen Simon trifft, ändert sich alles. Die beiden sehen sich immer nachts am Strand, und dort, in der Dunkelheit, kann Mia endlich sie selbst sein und sie vertraut Simon ihre Gedanken und Ängste an …

Ein wirklich schöner und einfühlsamer Sommerroman!

— daydreamin

Wunderschöne Liebesgeschichte mit einem so unvorhersehbaren Handlungsstrang - sehr berührend!!

— Re1998

Eine sehr schöne ruhige Sommergeschichte, mit viel Charme und Poesie. Auf der Suche nach sich Selbst

— Federzauber

Klingt Gut (:

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  • Ich fand einfach keinen Zugang zu der Geschichte

    Der Sommer der silbernen Wellen

    Weltentraeumerin

    18. August 2016 um 19:38

    Ich fand einfach keinen Zugang zu dem Buch, weder zu der Handlung noch zu den Charakteren. Sie haben mich nicht berührt und konnten mich nicht fesseln. Ich hatte keinerlei Probleme damit, das Buch beiseite zu legen, habe es auf eine merkwürdige Distanz gelesen und eigentlich waren mir vor allem die Charaktere ziemlich gleich. Dabei habe ich mich jedoch nicht durch das Buch gequält, der Schreibstil ist flüssig und die Handlung nicht direkt nervtötend, sodass ich schon glaube, dass sie andere fesseln könnte.Im letzten Drittel wurde es dann besser, auch weil die Charaktere endlich Tiefe bekamen und sich weiterentwickelten, aber das konnte auch nicht meinen Eindruck von den 250 Seiten davor (ja, ich weiß, das ist jetzt mathematisch nicht ganz korrekt) revidieren.Die Protagonistin Mia ist irgendwie ... widersprüchlich. Einerseits weiß sie, dass sie oft schwimmen geht und somit durchaus trainiert ist, andererseits lässt sie sich von ihrer Mutter Minderwertigkeitskomplexe einreden, weil sie nicht zart wie eine Elfe ist. Darüber könnte ich aber noch hinwegsehen, weil ich weiß, dass sowas wirklich funktioniert.Aber außerdem ist sie immer ein wenig wankelmütig. Sie mag das gestelzte, überhebliche Upper Class-Rich Girl-Leben ihrer Cousinen nicht, hat dann aber doch Komplexe, weil sie nicht so ist wie diese Mädchen und tut alles, um dazu zugehören und imitiert teilweise dieses affektierte Verhalten. Wenn sie dann endlich mal sauer auf ihre Cousine ist, weil die sie auf einmal ganz anders behandelt, arrogant und abweisend ist, ist Mia kurz darauf wieder nett zu ihr und gibt ihr noch eine Chance.Auch hier kam ich gegen Ende besser mit ihr klar, aber ich fand die ganze Zeit keinen Zugang zu ihr. Dabei ist sie an sich gar nicht direkt blass, sie interessiert sich für Ozeanologie und Wissenschaft, und weiß darüber ziemlich viel - eigentlich sogar ein eher ungewöhnliches Interesse.Simon, den sie im Übrigen auf einer Party und nicht wie im Klappentext bei einem Strandspaziergang kennenlernt, ist übermütig, verträumt, impulsiv, risikofreudig, Künstler und redet viel. Im Prinzip keine schlechte Voraussetzung, aber mir fehlte einfach das Niedliche, bzw. auch an ihn kam ich nicht heran. Bei der Liebesgeschichte sprang bei mir einfach kein Funken rüber, es knisterte nicht und ich spürte einfach nicht die Gefühle. Kein Kribbeln wie bei anderen Liebesgeschichten.Bei manchen Charakteren konnte ich die Entwicklung nicht ganz nachvollziehen, aber immerhin, es war eine da. Obwohl sie oft vorhersehbar war. Corinne ist vermutlich noch eine der vielschichtigsten Charaktere, richtig Sympathie konnte ich zu keinem aufbauen.Insgesamt dreht sich viel um das Schein und Sein der Upper Class. Die Verbindung, die Simon bei dem ersten Treffen zu The Great Gatsby/ Der große Gatsby aufbaut und die leider danach schnell wieder fallen gelassen wird, ist daher durchaus passend, weil sich hier tatsächlich Parallelen finden lassen. Nicht von der Story her, aber von den Charakteren und der Gesellschaft. Long Island bietet dazu auch die passende Kulisse. Generell spielt das Meer eine wesentliche Rolle, gerade weil es Mia so wichtig ist, auch wenn ich einige Bücher kenne, in denen die Atmosphäre des Ozeans besser rübergekommen ist („Syrenka“, „Rot wie das Meer“, „Herzmuschelsommer“).Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich dem Buch jetzt zwei oder drei Sternchen gebe. Von dem Potenzial her wäre es vermutlich drei wert, allerdings zählt für mich der subjektive Leseeindruck, und da mich das Buch ziemlich kalt gelassen hat, vergebe ich nur zwei.Fazit: Flüssig zu lesende Liebesgeschichte mit viel Potenzial, in der das Meer eine wesentliche Rolle spielt, zu der ich aber überhaupt keinen Zugang gefunden habe

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  • Der Sommer der silbernen Wellen

    Der Sommer der silbernen Wellen

    daydreamin

    23. April 2016 um 21:30

    Geschrieben im September 2013:Mia fährt in diesen Sommerferien mit ihrer kleinen Schwester Eva und ihren Eltern zusammen nach Southampton zu Verwandten. Ihre Tante und ihr Onkel besitzen ein luxuriöses Haus direkt am Strand und verbringen den Sommer mit ihren Töchtern Corinne und Beth ebenfalls dort. Mia hat sich gerade von ihrem Freund Jake getrennt und ist ganz froh, dass sie mal rauskommt. Besonders freut sie sich auf Corinne, denn mit ihr zusammen hat sie einige Jahre zuvor am Strand gespielt und hat in ihr eine gute Freundin gefunden. Doch dieser Sommer wird dann ganz anders, als sie es erwartet.Es beginnt damit, dass Corinne sich plötzlich bestens mit ihrer älteren Schwester Beth versteht und die beiden zusammen lieber am Strand liegen, ihre schlanken Körper bräunen und dabei in Modezeitschriften blättern oder über gemeinsame Bekannte abzulästern, deren Namen Mia natürlich noch nie gehört hat. Im Meer schwimmen muss sie jetzt alleine und auch mit Corinnes Freundin Gen, die den Sommer ebenfalls in dem großen Haus verbringt, versteht sich Mia nicht wirklich. Die Mädels feiern ab und zu Partys, wenn ihre Eltern essen gehen und das Haus für ein paar Stunden verlassen, und dabei wird noch deutlicher, wie sehr sich Mia und Corinne entfernt haben. Während Mia schüchtern in der Ecke steht und an Selbstzweifel fast zerbricht, sind Corinne, Beth und Gen der Mittelpunkt der Tanzfläche, verdrehen den Jungs die Köpfe und machen auch vor hartem Alkohol, Gras und Drogen keinen Halt. Dann tritt Simon in Mias Leben. Er ist ein Künstler und seine Eltern haben ein Sommerhaus am Strand gemietet. Obwohl die komplette Familie bei der örtlichen Upper Class nicht gerne gesehen ist und Simon sich im Sommer zuvor bei Corinne und ihren Freundinnen ziemlich lächerlich gemacht hat, geht er auf Mia zu und damit beginnt für beide doch noch ein schöner Sommer. „Seine Frage trieb in der Nachtluft davon, und ich fragte mich mehr im Allgemeinen, warum man sich zu anderen hingezogen fühlte – was hatten gewisse Leute an sich, von dem sich bestimmte anderen Leute angezogen fühlten?“Mir hat gut gefallen, dass sich die Beziehung zwischen Mia und Simon langsam entwickelt. Am Abend der Party lässt sie ihn nach einem kurzen Schlagabtausch regelrecht sitzen und auch danach ist es erstmal nicht gerade einfach mit den beiden. Die beiden sind im Bezug aufeinander sehr vorsichtig und wenig spontan. Doch je mehr sie sich aufeinander einlassen, desto mehr beginnen sie einander zu schätzen. Sie fühlen sich beide eher unwohl in ihrer Umgebung: Mia hat viel zu viel an sich selbst, ihrem Körper und ihrer Familie auszusetzen und Simon ist ein kleiner Freigeist, der die Kunst liebt und lieber durch Europa reisen würde anstatt auf das College zu gehen, wohin sein Vater ihn unbedingt schicken will. Nach und nach gehen die beiden nicht nur nachts spazieren, sondern trauen sich sogar ins Meer zum Nacht- und später auch Nacktbaden.Die beiden Charakter waren an sich ganz nett und besonders Simon hat mir gefallen. Mia war mir persönlich aber zu sehr die graue Maus. Sie kommt eigentlich nie richtig aus sich heraus und schafft es weder ihrer jüngeren Schwester noch gegenüber ihren Cousinen und deren Freundin Gen sich zu behaupten. Sie verabscheut den ganzen High Society Kram und steht zu ihrer Liebe für das Meer, die Wissenschaft und zu ihrer Vernunft. Warum kann sie dann nicht mal laut ihre Meinung sagen? Warum hält sie sich so zurück? Ich persönlich hätte mich mit so einer unverschämten und beleidigenden Person wie Gen überhaupt nicht mehr abgegeben, doch Mia dackelt den drei Mädels die ganze Zeit hinterher und steht dann nicht einmal zu ihrer Freundschaft mit Simon, nur weil der eben auch nicht in das perfekte Bild von ihren Cousinen und Gen passt. Obwohl das jetzt alles sehr negativ klingt, war Mia trotzdem ein angenehmer Charakter. Wie schon erwähnt war ich nicht mit all ihren Handlungen zufrieden, aber genervt hat sie mich bei Weitem nicht und ich konnte mich einigermaßen gut mit ihr anfreunden.Die anderen Charakter sind dabei überhaupt nicht so einseitig, wie es jetzt auf den ersten Blick scheint. Klar, Corinne hat sich verändert, aber vielleicht sollte Mia sich mal fragen warum? Es gibt so viele interessante Fakten über die Balletttänzerin, dass sie mir fast zu kurz kommt. Warum sie sich so gehen lässt und Mia die kalte Schulter zeigt, wird nämlich am Ende nur kurz angeschnitten, dabei bietet Corinne fast mehr Stoff für eine charakterliche Entwicklung als die Protagonistin Mia selbst. Corinnes Mutter und damit Mias Tante scheint auf den ersten Blick eine sehr liebenswerte Frau zu sein, doch sie ist weit weniger perfekt, als man denkt, was im Laufe des Buches immer wieder angedeutet und dann am Ende aufgelöst wird. Mias Mutter fällt im Gegensatz zu ihrer Schwester eher durch unverschämte Sprüche auf, mit denen sie Mias Ego noch weiter drückt. Bei ihr wird mir fast zu wenig beleuchtet, warum das eigentlich so ist und obwohl sich ihre Beziehung mit Mia verändert, hätte ich mir noch mehr von ihr gewünscht. Insgesamt geht es zwar hauptsächlich um Mia und ihre Freundschaft und Liebe zu Simon, doch trotzdem passiert um die zwei herum auch eine ganze Menge. Die Charakter kommen mit ihren Ecken und Kanten alle sehr gut heraus und fast schon etwas zu kurz, denn so viele starke Persönlichkeiten und so viele Einzelschicksale und Probleme, die angedeutet werden, bieten viel zu viel Stoff um in einem Roman behandelt zu werden. „Man kann nur einige Schritte auf die Zukunft zugehen, die man sich wünscht; ob sie eintrifft, weiß man nie. Deswegen muss man jedes Ereignis, ob schön oder schrecklich, voll ausleben, so, wie es eintrifft, denn es könnte sein, dass die Gegenwart das Einzige ist, was man hat. Und wenn noch viel vor einem liegt, kann man in der Gegenwart tatsächlich seine Zukunft formen.“Ganz so viel passiert im Laufe der Geschichte eigentlich nicht, aber das fand ich gar nicht so schlimm. Die Charakter sind wie gesagt sehr vielseitig und interessant und man ist ganz damit beschäftigt jeden einzelnen näher kennen zu lernen. Dieses Begleiten der Charakter ist in einen ganz wunderbaren Schreibstil verpackt. Die Beschreibungen der Landschaft, der Häuser, des Meeres und der Gefühle waren alle ganz detailliert und wunderschön. Gegen Ende gibt es dann sogar doch noch eine Wendung, die ich nicht unbedingt erwartet hätte. Mein gesunder Menschenverstand hat mir genau das zwar schon beim Lesen einiger Kapitel prophezeit, doch eigentlich hatte ich nicht damit gerechnet, dass Amanda Howells wirklich diesen großen Schritt geht. Damit hat die ganze Story dann auch noch an Emotionalität gewonnen und bildet insgesamt einen sehr schönen und einfühlsamen Sommerroman. Fazit Wie schon erwähnt: Es passiert gar nicht so großartig viel. Ab und zu wird eine Party gefeiert, ansonsten konzentriert sich die Handlung in Der Sommer der silbernen Wellen eher auf die Beziehungen zwischen all den verschiedenen Charaktern und deren persönliche Entwicklung. Auch wenn Mia mir etwas zu lange an sich selbst und ihrer angeblich so schrecklichen Familie rumgenörgelt hat, habe ich sie und Simon sehr gerne begleitet. Da ich auch den Titel der Geschichte besonders toll finde und mich das Ende nochmal voll gekriegt hat, gibt es von mir 4 Sterne!

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    Der Sommer der silbernen Wellen

    Buechereulenparadies

    28. May 2014 um 09:57

    Der Sommer der silbernen Wellen von Amanda Howells Im Sommer gibt es nichts besseres als ein leichtes Jugendbuch, was am Meer spielt. Auf der Suche nach so einem Buch in meinem Bücherregal bin ich auf „Der Sommer der silbernen Wellen“ von Amanda Howells gestoßen. Das Buch, welches 2012 im Fischer Verlag erschienen ist, entführte mich auf seinen 378 Seiten in eine sonnige und aufregende Welt. Mia ist ein ganz normales 16 jähriges Mädchen. Sie geht gerne zur Schule, schwimmt gerne und liebt das Meer. Umso mehr freut sie sich auf den Sommer, den sie mit ihrer Familie in South Hampton verbringt. Sie erinnert sich nur zu gerne an die vielen schönen Sommerferien, die sie mit ihrer Cousine Corinne im Meer schwimmen war und so viele schöne Tage verbracht hat. Und dieser Sommer soll noch besser werden. Nach langer Zeit sieht sie ihre heiß geliebte Cousine wieder und kann von dem Stress Zuhause Abstand nehmen. Doch als sie in die Einfahrt fahren, ist es alles anders als erwartet. Corinne sitzt mit ihrer Schwester Beth am Pool und sonnt sich. Sie beachtet ihre Cousine Mia überhaupt nicht. Dieses untypische Verhalten lässt Mia stutzig werden. Sie verdrängt den Gedanken daran, dass sie sich vielleicht auseinander gelebt haben und bezieht ihr eigenes Zimmer, obwohl sie mit Corinne sonst immer in einem Zimmer geschlafen hat. Die Befürchtungen von Mia verhärten sich dadurch noch mehr. Als sie erst die neue Freundin von Corinne kennenlernt fühlt sie sich nur noch mehr wie das 5. Rad am Wagen, denn Corinne und ihre Freundin sind typische Strand-Schönheiten und sie selbst fühlt sich einfach nur durchschnittlich. Dieses Gefühl wird von ihrer Mutter noch verstärkt. Sie bemängelt alles an Mia, ob es nun ihre Figur oder ihr Mangel an Talenten ist, für Mia wird der Alltag immer mehr zum Kampf. Ihre kleine Schwester Eva erleichtert ihr das Leben auch nicht. Denn für ihre 9 Jahre ist sie schon eine echte Diva. Nur auf ihren Vater kann sie sich immer verlassen. Als die Mädels eines Abends eine Party schmeißen, wird Mia das Gefühl nicht los, fehl am Platz zu sein. Doch dann taucht ein gutaussehender junger Mann mit Namen Simon auf und von einer Sekunde auf die Andere verändert sich ihr ganzes Leben und alles woran sie geglaubt hat, gerät auf einmal ins Wanken... Ich bin eigentlich mit einem sehr entspannten Gefühl an das Buch gegangen, denn ich hatte Lust auf eine sommerlich leichte Lektüre. Jedoch ist „Der Sommer der silbernen Wellen“ alles andere als das. Das Buch behandelt sehr tiefgründig die alltäglichen Probleme eines Teenagers, der nirgends reinzupassen scheint. Mia muss sich mit sehr vielen Problemen herumschlagen. Am besten an dem Buch fand ich seine Authentizität. So ein Leben wie Mia führen viele Teenager in ihrem Alter und Amanda Howells hat nicht beschönigt oder vereinfacht. Ein Teenagerleben ist eben nicht nur einfach, sondern mit vielen Problemen bestückt und viele greift die Autorin in ihrem Buch auf. Der Schreibstil war sehr flüssig und ermöglichte ein zügiges Lesen. Ich konnte perfekt in die Geschichte eintauchen und auch wenn ich so eine Story nicht erwartet hätte, konnte sie mich vollends in ihren Bann ziehen. Amanda Howells hat sehr viel Kreativität in ihre Charaktere gesteckt. Jede Person ist auf den 2. Blick komplett verschieden. Auch wenn man denkt, dass einige Personen total gleich sind, macht sie eine Charaktereigenschaft immer zu etwas besonderen. Mia war ein besonders wankelmütiger Charakter. Immer schwankte sie zwischen Gruppenzwang und der Entscheidung ihre eigene Meinung zu vertreten. Sie wusste nichts mit ihrem Potential anzufangen und war sich ihrer Schönheit nicht bewusst. Auch als Simon in ihr Leben trat, konnte sie ihm anfangs nicht vertrauen. Doch ihre Unsicherheit war nicht unsympathisch. Sie machte Mia sehr glaubwürdig. Denn wer kämpft heutzutage nicht mit seiner Unsicherheit, ob es nun um die Figur oder das gewählte Outfit geht. Mia ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich finde es irgendwie schade, dass „Der Sommer der silbernen Wellen“ nur ein Einzelband ist, denn ich hätte gerne noch mehr von ihr gelesen. Simon ist eine Art Freigeist. Er weiß die wichtigen Dinge des Lebens zu schätzen und lebt für den Augenblick. Er erkennt die wahre Schönheit der Natur und für ihn ist Geld unwichtig. Er ist ein typischer Künstler und holt Mia langsam aus ihrem Schneckenhaus heraus. Seine Liebe zu ihm war unaussprechlich schön mit anzusehen. Er hat Mia sehr gut getan und ich würde mir für mein zukünftiges Kind genauso einen Freund wünschen. Das Cover ist schlicht gehalten, aber das macht das Cover so faszinierend. Es gibt nichts schlimmeres als vollgestopfte Cover. Das Rot erledigt sein übriges. Es zieht die Blicke auf sich. „Der Sommer der silbernen Wellen“ war zwar nicht die leichte Sommerlektüre auf die ich gehofft hatte, doch es hat mich mehr als überzeugt. Das Buch sprach vor allem zum Ende meine Gefühle an und ich will „Der Sommer der silbernen Wellen“ jedem empfehlen, der eine romantische Teenagerliebe wachsen sehen will und ein Buch für kalte Regentage haben möchte.

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  • Der Sommer der silbernen Wellen - Amanda Howells

    Der Sommer der silbernen Wellen

    Nefertari35

    06. April 2014 um 16:26

    Leseeindruck (keine Rezension): Dies ist eine Liebesgeschichte, die mich nicht ganz überzeugen konnte. Der Beinn war richtig schön und zum Teil auch zauberhaft geschrieben, aber zur Mitte hin, wurde die Story einfach zu absehbar. Selbst, der eigentlich überraschende Schluß, konnte diesen Eindruck nicht mehr retten. Der Schreibstil folgt keiner richtigen Struktur, ist mal rasant, mal ruhig, wirkt zwischendurch sogar gehetzt. Die Spannung ist ebenfalls nicht immer präsent und wird sogar von etwas langweiligeren Phasen unterbrochen. Alles in allem fand ich das Buch eine nette Leseunterhaltung und gebe drei Sterne.

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  • Wunderschöner Sommerroman

    Der Sommer der silbernen Wellen

    Milaromantic

    27. September 2013 um 20:50

    Rezension  „Der Sommer der silbernen Wellen“ Amanda Howells   Inhalt:   Die 16-jährige Mia freut sich total auf den Sommerurlaub mit ihrer Familie. Sie wird endlich ihre Cousine Corinne und ihre Verwandten wiedersehen und einen wunderschönen Sommer in Wind Song, dem kleinen Häuschen ihrer Verwandten am Meer, verbringen. Doch als sie in Southhampton ankommen,  muss sie enttäuscht feststellen, dass Corinne sich verändert hat und oberflächlich geworden ist und Mia fühlt sich einsam. Doch dann trifft Mia Simon, der ebenfalls ein Außenseiter ist. Sie verliebt sich in ihn und wünscht sich der Sommer würde nie enden.   Stil:  Mit ihrer Erzählweise konnte mich die Autorin sofort für das Buch begeistern. Es gleicht einem Tagebuch mit sehr poetischen Gedanken.   Meinung:   Man kann sich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Leicht wie der Sommerwind und doch bittersüß, so lässt sich das Buch am besten beschreiben. Es hat mich sehr glücklich und doch melancholisch gestimmt, weil man merkt, dass nichts im Leben für immer ist. Und obwohl es eine Liebesgeschichte ist, gibt es eine gewisse Spannung, besonders zum Ende hin. Das Cover ist sehr schön gestaltet und die kleinen Verzierungen, wie Muscheln und Fische, zwischen den Absätzen und am Seitenrand, sind liebevoll gezeichnet. Das Buch ist in drei Teile je nach Ort unterteilt, was einen besseren Überblick verschafft. Auch die kleinen Rückblenden der Autorin gefallen mir sehr gut.   Fazit:  Für mich fehlt nichts in dem Buch. Es ist einfach ein perfekter Sommerroman mit einer wunderschönen Liebesgeschichte. Leicht zu lesen und doch ein wenig schwermütig und regt zum Nachdenken an.

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  • Ein ganz besonderes Buch!

    Der Sommer der silbernen Wellen

    leselurch

    10. September 2013 um 14:56

    *Worum geht's?* Mia und ihre Familie fahren über die Sommerferien zu Verwandten in die Hamptons. Nachdem Mias erste große Liebe Jake nach nur zwei Monaten mit ihr Schluss gemacht hat, kommt ihr diese Auszeit nur allzu recht. Endlich kann sie wieder Zeit mit ihrer Cousine und besten Freundin Corinne verbringen, über all ihre Sorgen reden und auf andere Gedanken kommen. Doch als Mia ihr begegnet, ist sie wie ausgewechselt. Corinne verhält sich plötzlich distanziert und kalt und hat nur noch wilde Partys mit anderen Jugendlichen aus der High Society im Kopf. Mia ist sich sicher, dass sie Corinne wieder näher kommen kann, wenn sie es denn nur schafft, sich den anderen anzupassen. Aber dabei fühlt sie sich eigentlich nur noch unwohler... Als sie auf einer Party schließlich auf Simon trifft, scheint der Sommer doch noch eine gute Wendung zu nehmen. *Meine Meinung:* Es gibt Bücher, die so tief unter die Haut gehen, dass sie einen in eine gemeine Zwickmühle bringen: Einerseits möchte man unbedingt über sie sprechen und schreiben, sie weiterempfehlen und jeden dazu bringen, sie zu lesen. Andererseits lassen sie einen so sprachlos zurück, dass genau dies zu einer schwierigen Aufgabe wird. Denn jedes Wort, was man über diese Bücher verliert, scheint ihm nicht einmal im entferntesten gerecht werden zu können. Auf "Der Sommer der silbernen Wellen" von Amanda Howells trifft dies genau zu. "Der Sommer der silbernen Wellen" klingt wie eine zuckersüße Sommerlektüre: ein Mädchen fährt gemeinsam mit ihrer Familie zu nahen Verwandten, die ein Haus in den Hamptons besitzen. Es soll ein wundervoller Sommer werden, voller Partys und Freundschaften - und der ganz großen Liebe! Was sich zunächst nach entspannendem Lesestoff für sonnige Stunden am Strand anhört, beginnt tatsächlich sehr amüsant und erfrischend, aber schon bald wird klar, dass hinter der Geschichte viel mehr als ein kurzweiliger Sommerroman steckt. Es geht um die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens, die Höhen und Tiefen von Freundschaft und Liebe, das Bedürfnis nach Verbundenheit und Sicherheit, vor allem aber um die Suche nach der eigenen Persönlichkeit und der inneren Ruhe. Amanda Howells spielt zwar mit bekannten Klischees, nutzt sie aber gezielt aus, um ihren Lesern die Wahrheit hinter diesen Illusionen zu zeigen. Die gesamte Geschichte baut darauf auf, dass man als Leser die hässlichen Ecken und Kanten in der perfekten, runden Welt erkennt. Hinter den sorgenlosen Partys mitsamt Drogen und Alkohol und den aufgesetzten lächelnden Gesichtern steckt mehr, als man vermuten mag.  Protagonistin und Erzählerin der Geschichte ist die sechzehnjährige Mia. Sie ist ein ruhiges, vernünftiges und zurückhaltendes Mädchen, das nicht mit sich selbst zufrieden ist und mit vielen Komplexen zu kämpfen hat. Wissbegierig saugt sie jede wissenschaftliche Information auf, die sie bekommen kann, um die Welt um sie herum besser zu verstehen. Von wilden Partys, auf denen der Alkohol nur so fließt und jeder seine Hemmungen verliert, hält Mia nichts - und doch möchte sie um jeden Preis dazugehören. Dafür verstellt und belügt sie sich sogar selbst, auch wenn sie sich tief in ihrem Inneren dagegen sträubt. Selten ist mir eine Protagonistin begegnet, die mir mit ihrer unsicheren, aber sarkastischen und nachdenklichen Art auf Anhieb so sympathisch war wie Mia. Ich konnte mich mit Mia identifizieren, jeden ihrer Gedankengänge und all ihre Gefühle so gut nachvollziehen als wären es meine eigenen. Und schließlich konnte ich aus Mias Geschichte und ihrer starken Entwicklung so viel für mich selbst mitnehmen, dass ich es gar nicht in Worte fassen kann. Die Nebencharaktere haben auf den ersten Seiten einen netten Eindruck gemacht, konnten mich aber nicht sofort für sich gewinnen. Sie alle wirkten sehr oberflächlich, zu glatt, zu gestellt und hatten klischeehafte Rollen inne, denen man schon unzählige Male begegnet ist. Von der nervigen kleinen Schwester über die Mutter, die ihren Traum durch ihre Kinder lebt, bis hin zu den wunderschönen, grazilen High-Society-Teenagern, die nichts als ihr Partyleben im Kopf haben - Amanda Howells hat wirklich an jeden gedacht. Für eine Sommerlektüre, die einem bloß die Zeit am Strand versüßen soll, mögen diese Charaktertypen ausreichen. "Der Sommer der silbernen Wellen" ist jedoch alles andere als! Die Autorin hat jeder Figur ein Gesicht gegeben, das mit den Klischees eine Wahrheit verstecken soll. Je näher man die Personen kennenlernt, desto deutlicher wird, wer sie wirklich sind, mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben und welche Vergangenheit sie haben. Jeder Charakter hat seine eigene Geschichte zu erzählen, die seine Ecken und Kanten offenbaren und beweisen, dass sie alles andere als oberflächliche Rollenspieler sind. Das Einzige, was in "Der Sommer der silbernen Wellen" nicht mit Klischees spielt, ist die romantische Liebesgeschichte zwischen Mia und Simon, dem Jungen von Nebenan, mit dem niemand etwas zu tun haben will. Er ist ein Freigeist, ein Künstler, der stets darum bemüht ist, auf seinen Bildern das Schöne der Welt einzufangen. Was als kleiner Sommerflirt zwischen den zwei Jugendlichen beginnt, wird schon bald zu einer tiefgründigen und emotionalen Beziehung, die nicht nur Mias Herz höher schlagen lässt. Durch die Zeit, die sie zusammen verbringen, lernen Mia und Simon nicht nur einander besser kennen, sondern auch sich selbst. Sie lernen, das Leben aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, und bringen damit selbst einen als außenstehenden Leser zum Nachdenken. Amanda Howells hat mich in ihrem Roman alle Emotionen der breit gefächerten Gefühlspalette erleben lassen. Ich habe mit Mia unter ihren Komplexen gelitten, habe über ihre zynischen Gedanken grinsen und über ihre lustigen Momente herzhaft lachen müssen und mein eigenes Herz rasen gespürt, als ihres höher schlug. Ich habe alle Charaktere lieben gelernt, auch wenn ich einige von ihnen anfangs hasste. Jeden von ihnen wollte ich mal an den Schultern rütteln, nur um ihn anschließend wieder fest in die Arme zu schließen. Ich war fröhlich und traurig und alles dazwischen, habe gelacht und geweint und mal beides zugleich. "Der Sommer der silbernen Wellen" ist ein Buch voller berührender und bewegender Momente, voller starker und komplexer Entwicklungen, die mich mitgerissen haben. Zwischen den zwei Buchdeckeln stecken so viele Lebensweisheiten, die man für sich selbst mitnehmen kann! *Cover:* Auf den ersten Blick hätte ich wohl nie erwartet, dass hinter diesem schönen Cover mit den tollen Verzierungen eine so bewegende Geschichte steckt.  *Fazit:* "Der Sommer der silbernen Wellen" ist eines jener Bücher, über das man unbedingt sprechen möchte, für das man aber niemals die richtigen Worte finden kann. Amanda Howells hat mich mit ihrer Geschichte, die ich zunächst für eine zuckersüße Sommerlektüre hielt, absolut überrascht und begeistert. Was hier zwischen den Buchdeckeln steckt, ist eine Geschichte über das wahre Leben hinter den Fassaden, die einen als Leser in einen wilden Strudel der Gefühle reißt. Man ist fröhlich und traurig und alles dazwischen, man muss lachen und weinen und manchmal beides zugleich. "Der Sommer der silbernen Wellen" ist für mich ein ganz besonderes Buch, das ich am liebsten in jedes Bücherregal der Welt zaubern würde. Ein Highlight, zu dem ich im Grunde nur zwei Worte sagen kann: Lest es! Für "Der Sommer der silbernen Wellen" vergebe ich 5 Sterne. 

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  • Überraschung!!

    Der Sommer der silbernen Wellen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. August 2013 um 17:54

    Die Grundidee des Buches ist echt schön, dennoch finde ich das Ende sehr überraschend, da weder vorher irgendwelche Anzeichen oder auf dem Buchdeckel was in dieser Art zu erkennen ist. Einerseits ist es gut, dass das Buch einen überrascht und damit nicht vorhersehbar ist. Andererseits habe ich nach der Beschreibung auf dem Buchdeckel aber darauf gefreut ein Buch mit Happy End zu lesen und war demnach ein bisschen enttäuscht. Alles in allem aber dennoch zu empfehlen.

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  • Lesemarathon zum Welttag des Buches! (27.&28.04.)

    litschi

    Hallo ihr Lieben! Der Welttag des Buches ist der Feiertag für alle Bücherfreunde und solche, die es werden wollen. Um die Welt mit ihrer Begeisterung für Bücher anzustecken, haben sich die Bloggerinnen Dagmar und Christina eine ganz besondere Aktion überlegt: „Blogger schenken Lesefreude!“. Sie haben etliche Blogger zusammengetrommelt, die am Welttag des Buches (23.04.) Bücher verschenken wollen. Mehr Informationen gibts im passenden Streamthema. Wir finden: eine tolle Idee! Und die perfekte Möglichkeit sich noch einmal mit Büchern zu versorgen vor unserem großen Lesemarathon, den wir am Wochende nach dem Welttag des Buches starten!  Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind was ihr so lest, haben wir uns auch ein paar Aufgaben ausgedacht, die ihr lösen könnt. Wir starten am Samstag, dem 27.04. um 09 Uhr und posten hier alle 2 Stunden eine neue Aufgabe. Reinschauen lohnt sich also :) Enden wird der Lesemarathon nach 24 Stunden, also am Sonntag, dem 28.04. um 09 Uhr.  Unter allen Teilnehmern, verlosen wir ein tolles Buchpaket! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Was werdet ihr so lesen? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt? Warum nehmt ihr teil und wart ihr bereits dabei? :) Aufgabenübersicht: 1. Aufgabe - 9 Uhr: Welches Buch liest du denn gerade und wie gefällt dir das Cover?  2. Aufgabe - 11 Uhr: Aus welchem Genre stammt das Buch, das du gerade liest? Liest du öfter Bücher aus diesem Genre? Wenn ja, was reizt dich besonders daran? Hast du vielleicht sogar besondere Empfehlungen aus diesem Genre für uns?  3. Aufgabe - 13 Uhr: Wir sind unheimlich neugierig… verrate uns doch bitte den 3. Satz auf deiner aktuellen Seite. 4. Aufgabe -15 Uhr: Hast du dich schon mal gefragt wie viele Leute eigentlich gerade das Gleiche lesen wie du? Schau gleich mal auf LovelyBooks nach und berichte uns!  5. Aufgabe - 17 Uhr:  Wo befindest du dich? An welchem Ort spielt das Buch, das du gerade liest? 6. Aufgabe - 19 Uhr:  Schreibe eine Kurzmeinung zu dem Buch, das du gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Wir sind gespannt, wie du dein aktuelles Buch findest! 7. Aufgabe - 21 Uhr: Beschreibe den Protagonisten/die Protagonistin deines Buches in drei Worten. 8. Aufgabe - 23 Uhr: Wir lieben gute Rezensionen! Belohne eine gute Rezension zu dem Buch das zu gerade liest oder zuletzt gelesen hast. Das kannst du tun, indem du auf die Rezension und dann rechts auf das ♥ klickst. 9. Aufgabe - 01 Uhr: An alle Nachtleseeulen: verratet uns doch die besten Tipps und Tricks zum Wachbleiben. Wie haltet ihr euch wach, wenn euch die Augen schon zu fallen, ihr aber unbedingt weiterlesen wollt? 10. Aufgabe - 3 Uhr: Hast du eigentlich Gemeinsamkeiten mit einer Person aus dem Buch? Gibt es eine Figur mit der du dich identifizieren kannst? Welche ist das und wieso? 11. Aufgabe - 5 Uhr: Stell dir vor das Buch würde verfilmt werden. Wie müsste die Person sein, die die Hauptrolle spielt? Hast du einen konkreten Schauspieler vor Augen? Was hältst du generell von Buchverfilmungen? 12. Aufgabe - 7 Uhr: Es ist doch immer wieder toll Leser mit einem ähnlichem Buchgeschmack zu finden und sich auszutauschen. Auf LovelyBooks werden dir auf der eingeloggten Startseite in der rechten Leiste etwas weiter unten User mit ähnlichem Buchgeschmack angezeigt. Wie wäre es, wenn du einem von ihnen eine Buchempfehlung oder einfach nur einen netten Gruß an die Pinnwand postest? 13. Aufgabe - 9 Uhr: Wie viele Seiten hast du insgesamt gelesen? Wie hat dir der Lesemarathon gefallen? -- FAQs: a) Muss man wirklich 24h durchlesen?  Nein, natürlich nicht, jeder beteiligt sich in dem für ihn möglichen Rahmen. Das können auch nur 3-4 Stunden am Samstag sein, jeder liest eben wann, wie und wo er Zeit hat. Es geht hierbei um den Austausch und das Lesen zu zelebrieren. b) Braucht man einen Blog, um mitmachen zu können?  Anfangs war das so, dies wollen wir aber ändern. Darum kann man sich nun auch über LovelyBooks und Twitter beteiligen. Selbstverständlich kann man auf einem Blog in größeren Beiträgen länger berichten, Bilder von den Büchern etc. einbauen, aber wir wollen soviele Teilnehmer wie möglich erreichen bzw. zum Lesen bringen - egal auf welcher Website. c) Wie kann ich mich beteiligen?  Grundsätzlich kann jeder mitmachen, spontan einsteigen & kommentieren. Einfach mit der Kommentarfunktion hier posten und los geht's!

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  • Rezension zu "Der Sommer der silbernen Wellen" von Amanda Howells

    Der Sommer der silbernen Wellen

    catbooks

    07. October 2012 um 13:48

    Mia ist 16 Jahre alt und erinnert sich nur zu gerne an die Sommer, die sie zusammen mit ihrer Familie und der Familie ihrer Tante in Southampton verbracht hat. Sie hat diese Zeit geliebt und besonders toll war es immer Zeit mit ihrer Cousine Corinne zu verbringen, mit der sie auf einer Wellenlänge war. Nie hätte sie es für möglich gehalten, dass es diesen Sommer alles anders sein könnte… Corinne hat sich um komplett verändert, sodass Mia sich wie das 5. Rad am Wagen fühlt und am liebsten wieder nach Hause möchte. Doch Mia ist viel zu vernünftig und einfühlsam und versucht sich für Corinne und ihren Freunden anzupassen, doch eine Schickimicki-Tussi bei der er es sich nur um Mode, Party, Drogen und Alkohol dreht, ist sie ganz und gar nicht! Es ist für sie jeden Tag eine Qual bis sie auf Simon trifft, der Mias Leben verändert… Simon ist so anders als alle anderen Jungs, die Mia je in ihrem Leben kennengelernt hat. Er ist witzig, charismatisch, liebevoll, intelligent und weiß genau was er in seinem Leben will. Nach nach wenigen Minuten wusste ich, dass Simon genau der richtige Junge für Mia ist, das er sie glücklich machen kann und eine Menge Spaß haben könnten. Wäre da nicht die Tatsache, dass Mia schon vorher sehr von einem Jungen enttäuscht wurde und sie es sehr schwer hat jemand neuen ihr Vertrauen entgegen zu bringen. Ich habe es sehr genossen die beiden zu verfolgen und zu sehen wie Mia sich positiv und weit weg von Corinne verändert. Endlich ihr Leben so lebt, wie sie es auch möchte und sich frei zu fühlen! Mia ist eigentlich eine Realistin, die nur an die Dinge glaubt, die man definieren, messen, sehen, spüren und riechen kann. Romantik und auch Liebe sind allerdings zwei Dinge, die ihr Probleme bereiten und sie unsicher machen, weil sie nicht weiß wie sie damit umgehen soll. Geht es allerdings um die Wissenschaft, das Meer und seine Lebewesen ist sie Feuer und Flamme und möchte ihre Zuhörer an ihren Gedanken teilhaben lassen. Mir als Leser hat es Spaß gemacht neben der Geschichte auch Knallharte Fakten zu lesen – man lernt schließlich nie aus und vor allem war es auch sehr interessant! ;) Auf dem Klappentext steht: “Eine Liebesgeschichte so süß wie Schokolade und so salzig wie das Meer.”. Dieser Satz trifft voll ins Schwarze! Denn diese Geschichte ist sowohl schön, romantisch und voller Abenteuer, gleichzeitig aber auch traurig mit einem bitteren Beigeschmack, dass ich sogar ein paar Tränchen vergießen musste. Die Autorin schreibt diese Geschichte so gefühlvoll, authentisch und mit viel Tiefe, dass ich das Gefühl hatte an Mias Stelle den Sommer zu verleben und dieses einzigartige Gefühl der wahren Liebe zu spüren. Das Cover ist sowohl mit als auch ohne Kennen des Inhaltes der HAMMER! Ich habe mich sofort darin verliebt und bin so froh, dass das wichtigste Element des Buches in dem Cover verwendet wurde: das Meer. Fazit: Amanda Howells hat es geschafft ein Buch zu schreiben, dass mein Herz berührt hat! Ich konnte nicht genug von Mia und Simon bekommen und war zutiefst traurig als alles vorbei war! schnief Auch wenn der Monat noch nicht vorbei ist, weiß ich jetzt schon, dass jedes andere Buch es schwer haben wird an dieses wundervolle Debüt von Frau Howells heran zu kommen – ein Highlight in meinem Bücherregal! ♥

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  • Rezension zu "Der Sommer der silbernen Wellen" von Amanda Howells

    Der Sommer der silbernen Wellen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. August 2012 um 10:37

    Kurzbeschreibung: Die sechzehnjährige Mia fährt mit ihrer Familie in den Sommerurlaub. Weil ihre gleichaltrigen Cousinen Beth und Corinne alles haben was Mia nicht hat - Modelfiguren, Luxusklamotten und coole Freunde -, fühlt sie sich unwohl und fehl am Platz. Doch als sie bei einem nächtlichen Strandspaziergang Simon trifft, ändert sich alles. Die beiden sehen sich immer nachts am Strand, und dort, in der Dunkelheit, kann Mia endlich sie selbst sein und vertraut Simon ihre Gedanken und Ängste an... Zur Autorin: Amanda Howells hat schon immer am Meer gelebt. Sie ist in einer kleinen Bucht am Atlantik aufgewachsen und hat die Sommerwochenenden in den Hamptons verbracht, als sie am College in New York Kreatives Schreiben studierte. Heute lebt sie an der nördlichen Pazifikküste. Rezension: Die 16-jährige Mia verbringt den Sommer das erste Mal seit drei Jahren wieder in den Hamptons bei ihrer Verwandtschaft. Sie freut sich sehr darauf, ihre Cousine Corinne wiederzusehen, mit der sie in ihrer Kindheit jeden Sommer verbracht hat. Doch kaum angekommen, merkt Mia, wie sehr sich Corinne und ihre Schwester Beth verändert haben - und das nicht zum Vorteil. Es scheinen für sie nur noch Geld, Mode und das eigene Aussehen zu zählen, und Mia fühlt sich schon bald nicht mehr wohl in der Gesellschaft dieser überaus schönen und arroganten Mädchen. Dann lernt sie Simon kennen, dessen Eltern das Nachbarhaus gemietet haben. Sie treffen sich nachts am Strand und reden über Gott und die Welt. Bald schon empfinden die beiden mehr füreinander... Mit Der Sommer der silbernen Wellen ist Amanda Howells ein wunderschöner und bittersüßer Sommerroman gelungen, der wunderbar in die jetzige Jahreszeit passt. Durch ihren Erzähl- und Schreibstil bringt die Autorin dem Leser die Umgebung, die Hamptons außerhalb New Yorks, mit ihrem Strand, der Meeresluft, träger Sommerhitze und -schwüle so sehr nahe, als würde man selbst die Zeit mit Mia am Strand verbringen. Mia ist ein etwas schüchternes, aber auch sehr realistisch eingestelltes junges Mädchen, das die Veränderung, die mit ihren Cousinen vonstatten gegangen ist, seit sie sich nicht mehr gesehen haben, nur schwer verstehen und nachvollziehen kann. Sie hat eine wunderbare Beobachtungsgabe und lässt so den Leser an ihren Gedanken und Meinungen zu der jungen vermeintlichen High Society teilhaben. Ihre Freundschaft zu Simon entwickelt sich langsam und hat mit der Oberflächlichkeit ihrer Cousinen gar nichts gemein. Die beiden stehen für das genaue Gegenteil, was diesen Roman ausmacht. Die Beziehung der beiden ist zwar in manchmal recht poetisch anmutenden Sätzen geschildert, doch driftet sie nie in zuviel Klischee ab. Auch das Ende, über das ich verständlicherweise nichts verraten möchte, passt wunderbar zu der ganzen Geschichte. Ich kann Der Sommer der silbernen Wellen vor allem Leserinnen empfehlen, ob jung oder alt, die sich für sogenannte Coming of Age-Romane interessieren. Denn das Buch handelt vor allem vom Erwachsenwerden, von Liebe, Trauer und vom Loslassen. Amanda Howells ist mit ihrer Geschichte ein glaubwürdiger und authentischer Roman in diesem Genre gelungen! Fazit: Der Sommer der silbernen Wellen ist eine bittersüße Sommergeschichte vom Erwachsenwerden, die zu berühren vermag.

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  • Rezension zu "Der Sommer der silbernen Wellen: Roman" von Amanda Howells

    Der Sommer der silbernen Wellen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. August 2012 um 07:25

    Sommerferien, endlich. Die 16 jährige Mia kann es kaum erwarten ihre Cousine Corinne nach drei Jahren wieder zu sehen. Das wird ihr Jahrhundert Sommer. Doch Corinne hat sich in eine andere Richtung entwickelt, ihr Interesse gilt nun mehr Klamotten, Partys, Geld und Drogen. So hat sich Mia ihre Ferien nicht vorgestellt. Umgeben von den Reichen und Schönen, dabei gehört sie zu den unscheinbaren Menschen, die ein bisschen zu klein, zu arm und zu pummelig sind. Dann lernt sie Simon kennen … Ich kaufte mir Der Sommer der silbernen Wellen, weil ich mal wieder eine Teenieschnulze mit Kitsch & Co. lesen wollte. Bekommen habe ich etwas ganz anderes, nicht falsch verstehen, dass was ich bekommen habe ist keineswegs schlecht, es war nur völlig unerwartet. Anstatt meiner zuckersüßen Romanze habe ich ein poetisches und tiefgründiges Buch über die Liebe, die das Leben verändern kann, erhalten, es geht weiterhin um zwei junge, erwachsene Menschen, die sich zur richtigen Zeit gefunden haben. Zu Beginn dachte ich noch, dass ich mit Mia nie warm werden könnte. Ihre Gedanken waren ständig von ihren perfekten Cousinen und ihren eigenen Fehlern beherrscht. Stellenweise fand ich es auch ziemlich grausig zu zusehen, wie Mia sich selbst verrät, nur um bei ihren Cousinen, speziell Corinne, Eindruck zu schinden, obwohl ihr von vorne herein klar ist, dass Corinne und sie sich in zwei völlig unterschiedliche Richtungen entwickelt haben. Erfreulich, dass Mia zusehends reifer wird, nachdem sie Simon das erste Mal getroffen hat. Simon und Mia sind wie Feuer und Wasser, Zucker und Salz, Tag und Nacht, sie könnten unterschiedlicher nicht sein und sind doch so perfekt füreinander geschaffen. Sie ist die Realistin und er der Verträumte. Das Ende kam für mich überraschend, so hatte ich mir das nicht vorgestellt, aber bei genauerer Betrachtung, hätte es auch gar nicht anders sein dürfen. Ihr müsst das Buch lesen, dann versteht ihr was ich meine. Fazit Dies ist wahrhaftig ein Buch, das man nicht nach seinem Einband beurteilen darf. Hinter dem verspielten Cover steckt viel mehr als man auch nur ansatzweise erahnen kann. Es ist auf jeden Fall ein schönes Sommerbuch, auch wenn der Inhalt nicht immer luftig und leicht ist.

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  • Rezension zu "Der Sommer der silbernen Wellen: Roman" von Amanda Howells

    Der Sommer der silbernen Wellen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. August 2012 um 14:11

    Mia ist ein Mädchen voller Selbstzweifel. Als sie im Urlaub auf ihre Cousinen trifft fühlt sie sich zunächt wie eine Aussenseiterin. Es scheint zunächst als würden es für sie keine so tollen Ferien. Sie schliesst sich anfangs aus, passt sich an um dazuzugehören und bleibt doch letztendlich sich selbst treu. Als sie Simon kennenlernt ändert sich alles - auch Mia wird offener und lernt sich selbst lieben. Sie erfährt das so mancher Schein trügen kann und das Glück etwas ist, das schleichend kommen und gehen kann. Mia ist ein Mädchen wie du und ich, das sich zunehmend selber findet, und genau das zu erzählen ist der Autorin sehr gut gelungen. An keiner Stelle wirkt Mia unglaubwürdig, sie ist immer sie selbst und die Autorin versteht er ungemein gut zu erzählen, wie Mia lernt das sie selber auh liebenswert ist. Alles spielt vor einer traumhaften Meereskulisse und lässt dieses Buch zur perfekten Strandlektüre werden. Fazit: ein wirklich schönes Buch für vertäumte Stunden am Strand, Freibad, Balkon ect. Ich mochte Mia von anfang an und habe mich mit ihr gefreut als sie langsam anfing zu sich zu stehen und zu bemerken, das sie liebenswert ist. Auch als sie sich in Sinon verliebt hat habe ich gerne gelesen. Da dieses Buch unter die Kategorie Bittersweet fällt, ist das Ende zwar schön aber ...lest selbst.^^ Ich kann es nur empfehlen. Ein wirklich schönes, nachdenklich stimmendes Buch.

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  • Rezension zu "Der Sommer der silbernen Wellen: Roman" von Amanda Howells

    Der Sommer der silbernen Wellen

    Primrose

    17. August 2012 um 23:38

    Mia kann es kaum erwarten, als sie in den Sommerferien mit ihren Eltern und ihrer kleinen Schwester Eva an den Strand nach Southampton fährt. Dort wohnen ihre Tante und ihr Onkel in einem prachtvollen Anwesen namens Wind Song. Und auch ihre Lieblingscousine Corinne ist mit von der Partie. Ein spaßiger Sommer? Von wegen! Corinne entpuppt sich als herablassend und arrogant. Während Mia versucht, die Veränderung ihrer Cousine zu verstehen, bahnen sich zwischen Tante und Onkel Eheprobleme auf. Der Sommer ist für Mia im Eimer, bis sie eines Tages ihn trifft. Der Junge, der sich für Literatur interessiert und vom Malen schwärmt verzaubert Mia im Nu. Zusammen verbringen sie viele schöne Tage, bis etwas Unvorhersehbares eintrifft… „Eine Liebesgeschichte so süß wie Schokolade und so salzig wie das Meer.“ So steht es im Klappentext. Und ich kann sagen, ja, es stimmt! Die Geschichte hält, was es verspricht! „Der Sommer der silbernen Wellen“ habe ich in wenigen Tagen durchgelesen. Nicht, dass die Geschichte durchgehend besonders actionreich oder spannend wäre, denn an mehreren Stellen der Geschichte scheinen sich bestimmte Elemente zu wiederholen und wirkliche Spannung bahnt sich erst im letzten Viertel auf. Aber dennoch schreibt Amanda Howells mit solcher Lebendigkeit, die es dem Leser unmöglich macht, nicht weiterzulesen. Die Geschichte beginnt mit der Autofahrt in den Urlaub. Schon ganz am Anfang bekommt man ziemlich viel von den einzelnen Charakteren mit. Viele sind dabei sehr stereotypisch eingerichtet. So ist da die Mutter von Mia, für die nur das Ansehen zählt. Wer arrogant oder möchtegernreich ist, fällt bei ihr unten durch. Sie versucht aus Mia eine perfekte Tochter zu machen und liegt ihr ständig mit Mias Diät in den Ohren. Die Cousine Corinne hingegen wird als verwöhnte, arrogante Zicke dargestellt, die anscheinend keine Probleme hat. Für meinen Geschmack wirken viele Figuren zu klischeehaft. Mit einer Ausnahme: Mia. Während sie zu Beginn des Sommers die Rolle des unscheinbaren und schüchternen Mauerblümchens einnimmt und mit allen Mitteln versucht, Corinne zu beeindrucken, findet sie im Laufe der Geschichte zu sich selbst und entwickelt sich immer weiter. Sie ist eine starke Persönlichkeit, deren Stärke aber erst nach und nach zum Vorschein kommt. Der Schreibstil von Amanda Howells ist angenehm. Sie schreibt durchgehend flüssig, wiederholt sich jedoch an wenigen Stellen. Gegen Ende hin wird die Lektüre richtig poetisch, was ich besonders schön finde. „Der Sommer der silbernen Wellen“ ist eine wunderbare Liebesgeschichte, die jede mal gelesen haben sollte!

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  • Rezension zu "Der Sommer der silbernen Wellen" von Amanda Howells

    Der Sommer der silbernen Wellen

    purplerose10

    15. August 2012 um 00:19

    ""Oh wie furchtbar!", stöhnte meine Mutter und spielte nervös mit ihren Haaren, während wir im Schneckentempo den Long Island Expressway entlangkrochen." Buchaufmachung: Durch das Cover bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, es ist einfach nur so toll! Die einzelnen Kapitel sind dann noch mit kleinen Muscheln verziert, echt süß gemacht. Meine Meinung: Ich bin ganz ehrlich, ich habe bei einem Buch bisher noch nie geweint. Dieses hier war das erste. Mich hat das Geschehen einfach so mitgenommen, da ich wirklich vollkommen in die Geschichte eintauchen konnte. Da jetzt Sommerferien sind, war ich auf der Suche nach einem schönen, vielleicht auch etwas tiefsinnigerem Sommerbuch und habe dieses hier gefunden. Der Schreibstil ist sehr schön und die Seiten fliegen dahin. Die Autorin schafft es den Leser mit ihren Sätzen zum Träumen zu bringen, sich an den Ort zu wünschen, an dem sich Mia mit ihrer Familie befindet. Von der Geschichte her erscheint es eigentlich nicht wirklich besonders. Mädchen besucht Cousinen, die sich verändert haben und fühlt sich einsam. Dann begegnet sie einem Jungen, der ihr Leben verändert. Die beiden verlieben sich. Das ganze ist so schön beschrieben, das ich nicht aufhören konnte zu lesen. Auch wenn es vorherschaubar erscheint, so liest man es doch liebend gerne! Die Charaktere fand ich persönlich toll, besonders Simon. Mia ist eher so die typische Protagonistin. Trotzdem fand ich sie sehr sympathisch. Sie fühlt sich unwohl in ihrem Körper und versucht zu kämpfen, mit sich selber und den anderen. Simon ist der typische Künstlertyp, still und verträumt. Hach, ich fand ihn so toll. Einfach etwas besonderes. Fazit: Also ich fand es absolut klasse und kann es jedem empfehlen, der auch mal bei einem Buch heulen mag. Überzeugt euch einfach selber!

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