Amanda Knox Zeit, gehört zu werden

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Inhaltsangabe zu „Zeit, gehört zu werden“ von Amanda Knox

Es war ein bestialischer Mord. Am 1. November 2007 wurde in Perugia die britische Austauschstudentin Meredith Kercher in ihrer Wohnung vergewaltigt und brutal abgeschlachtet. Im Fokus der Ermittlungen stand sofort Merediths amerikanische Mitbewohnerin Amanda Knox. Gemeinsam mit ihrem Freund Raffaele Sollecito und einem Afrikaner soll sie die Bluttat begangen haben. In einem spektakulären Indizienprozess wurde Amanda Knox schuldig gesprochen und zu 26 Jahren Haft verurteilt. Doch die Ermittlungen waren durch schwere Pannen und massive mediale Vorverurteilungen gekennzeichnet. In einem Berufungsverfahren im Oktober 2011 wurde dann die Beweisführung der Anklage verworfen – Amanda war endlich wieder frei und konnte in ihre Heimat ausreisen.
Nun meldet sie sich zu Wort und erzählt, wie sie Opfer eines Justizskandals wurde. Sie berichtet über die beispiellose Hexenjagd und die rüden Verhörmethoden der italienischen Polizei; über ihre seelischen Qualen während des Prozesses und der über 1400 Tage im Gefängnis. Sie erzählt aber auch von dem starken Rückhalt, den sie von ihrer Familie, ihren Freunden und vielen Unbekannten aus aller Welt erfahren hat.
Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die fast für ein Verbrechen gebüßt hätte, das sie nicht begangen hat.

Sehr interessant und toll geschrieben.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Das Buch hat mich vom ersten Moment an gefesselt. Nur schade, dass bei dem ganzen Trubel um Amanda, Raffaele S. das eigentliche Opfer ist.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Unfassbar, was in Italien mit Amanda veranstaltet wurde! EIn sehr interessantes Buch, das mich an mehreren Stellen zum Weinen gebracht hat.

— Shadowgirl

Was passiert, wenn man bei einem Mordfall anders reagiert wie Andere? In diesem Fall wird man zum Täter deklariert. Für Amanda ein Albtraum

— Katzenpersonal_Kleeblatt

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    Zeit, gehört zu werden

    Minerva

    05. April 2016 um 21:09

    Meinung: Dieses Buch bietet einen guten Einblick in den spannenden Fall der Amanda Knox die unschuldig über drei Jahre in einem italienischen Gefängnis inhaftiert wurde und liefert wissenswerte Hintergrundinfos über ihre Freundin, die ermordete Studentin Meredith Kercher. Lesenswert.

  • eBook Kommentar zu Zeit, gehört zu werden von Amanda Knox

    Zeit, gehört zu werden

    Felicita

    via eBook 'Zeit, gehört zu werden'

    Es liest sich wie ein Triller, ist jedoch das Tagebuch von Amanda, die man aus den Medien kennt....wenn ich das so lese habe ich das Gefühl das sie die Wahrheit sagt und man fragt sich schon was die Polizei in Perugia eigentlich so treibt. Irgendwie scheint es mir als habe die Polizei etwas zu verstecken gehabt. Ein spannendes Buch aus der Sicht von Amanda

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  • Es ist wirklich Zeit, dass auch Amanda gehört wird

    Zeit, gehört zu werden

    ConnyK

    22. August 2013 um 22:12

    Ich werde jetzt keine Zusammenfassung des Buches schreiben, da das schon genug andere Leute gemacht haben. Ich habe mich vorher nicht intensiv mit diesem Fall beschäftigt, daher war vieles für mich neu. Es beginnt mit Amandas Reise nach Italien und endet mit ihrer Rückkehr nach Seattle. Was Amanda in diesen Jahren durchgemacht hat, ist unvorstellbar. Das Buch hat mich sehr beschäftigt und auch in den Lesepausen hab ich mir im Internet Videos dazu angesehen, Berichte gelesen usw. Das Buch ist interessant geschrieben und man kann mit ihr mitfühlen. Ob sie die Wahrheit schreibt und tatsächlich unschuldig ist sei jetzt dahingestellt. Das weiß niemand außer der 3 verurteilten Personen (oder vielleicht ein weiterer Beteiligter?). Ausschließen kann man ihre Schuld nicht. Fakt ist aber, dass die Polizei und Staatanwaltschaft alles dafür getan haben um Amanda und Raffaele hinter Gitter zu bringen und das ohne Beweise. Es ist wirklich erschreckend, wie sie dabei vorgegangen sind. Mich hat auch schockiert, welche Macht die Medien in unserer Zeit haben. Ein Mensch wird sofort als Mörder bezeichnet, nur weil er sich anders verhält, als es von ihm erwartet wird. Die meisten Menschen glauben den Medien ohne überhaupt darüber nachzudenken. Die Sicht der Staatsanwaltschaft kennen die meisten Leute bereits, daher kann ich das Buch nur weiterempfehlen, denn wie der Titel schon sagt: es ist jetzt auch mal Zeit für Amanda gehört zu werden.

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  • Ein Albtraum in Italien

    Zeit, gehört zu werden

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    20. July 2013 um 12:51

    Amanda Knox ist froh, für 1 Jahr ihrem Elternhaus entkommen zu können. Sie will sich selbst finden und geht für 1 Jahr nach Perugia in Italien. Schnell findet sie die Gelegenheit, in einer WG unterzukommen, mit den anderen 3 Mädels versteht sie sich ganz gut. Sie hatte sich schon im Vorfeld vorgenommen, ein wenig ihre Sexualität auszuleben und hat auch ein paar One-Night-Stands. Bis sie Raffaele Sollecito kennenlernt, mit dem sie kurzzeitig enger befreundet ist. Als sie eines morgens nach der Übernachtung bei ihm nach Hause fährt, um dort zu duschen, bemerkt sie, dass die Tür des Hauses weit offen steht. Sie macht sich weiter keine Gedanken, fährt aber später noch einmal mit Raffaele dort hin, um zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist. Kurz nach ihnen trifft die Polizei ein und es wird festgestellt, dass Meredith, ihre Mitbewohnerin und Freundin, brutal ermordet wurde. Amanda ist sofort bereit, alles zu tun, um die Polizei bei der Aufklärung des Verbrechens zu unterstützen, nicht ahnend, dass sie selbst in den engen Fokus der Ermittlungen gerät... Fakt ist, diesen Mord an Meredith Kercher gab es wirklich, er wurde genau so bestialisch ausgeführt, wie er in dem Buch beschrieben wurde. Ebenfalls Fakt ist, dass die amerikanische Austauschschülerin Amanada Knox sowie ihr Freund Raffaele Sollecito für diesen Mord beschuldigt und verurteilt wurden. Aus der Hilfe, die Amanda der Polizei und Staatsanwaltschaft anbietet, wird ihr ein Strick gedreht und sie steht fast von Beginn der Ermittlungen an unter Mordverdacht. Dieses Buch ist von Amanda Knox selbst geschrieben, in dem sie verlauten lässt, wie sie die Zeit der Ermittlungen, Zeugenaussagen und Vermutungen selbst sieht. Sie lässt nichts aus.  Amanda ist eine ganz normale Jugendliche, die behütet aufgewachsen ist. Sie will es allen zeigen und beweisen, dass sie es schafft, auch ohne elterlichen Beistand ein Jahr lang allein klar zu kommen. Aber alles läuft aus dem Ruder, als sie in den näheren Fokus der Ermittlungsbeamten kommt. Unwissend oder naiv, wer weiß das schon, verzichtet sie zu Beginn der Befragungen auf einen Anwalt. Sie erleidet Depressalien der Ermittlungsbeamten, die von ihr ein Geständnis erzwingen wollen. Es werden Indizien herangezogen, die eigentlich vor Gericht keinen Bestand haben sollten, da sie unzulänglich sind, wie zum Beispiel der Einsatz von kontaminiertem Beweismaterial. Da wird ein Staatsanwalt eingesetzt, der selbst ein Verfahren zu laufen hat und sich mit diesem profilieren und rehabilitieren möchte. Eine forensische Rechtsmedizinerin, die scheinbar mit Ermittlungsmethoden nicht auf dem Laufenden zu sein scheint, aber als Koryphäe angesehen wird. Es passt nichts zusammen, wird aber passend gemacht. Die Medien in Italien werden aufgeheizt, so dass eine negative Stimmung gegen den "Engel mit den Eisaugen" geschürt wird. Die Polizei steht unter Beobachtung und muss Erfolge vorweisen, egal, zu wessen Lasten. So werden Amanda und Raffaele zu Sündenböcken gemacht, um Täter vorweisen zu können. Raffaele wird zu 25 Jahren und Amanda zu 26 Jahren Haft verurteilt. Sie gehen in Berufung und rollen den Fall neu auf. Keiner weiß, was wirklich in der Mordnacht geschehen ist. Aber Täter zu erschaffen, nur weil sie anders reagieren, als der normale Mensch, kann nicht Aufgabe der Justiz sein.  Das Buch macht einem Angst. Die Auslegungen der Beweisstücke und die Art der Ermittlungen sind unglaublich. Diese Art der Ermittlungen dürfte es nicht geben und auch nicht die Macht, die die Presse in dem Fall wieder eindeutig hatte. Das Buch ist reich mit Bildern bestückt, die das Geschriebene untermalen. Ich finde gut, dass Amanda sich auf die Art und Weise zu Wort gemeldet hat, denn wenn ich ehrlich bin, selbst bei mir ist nur das hängengeblieben, was die Medien damals verbreitet hatten und das sprach definitiv nicht für sie.

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  • Vier Jahre die gestohlen wurden

    Zeit, gehört zu werden

    daskleinebuechercafé

    13. June 2013 um 21:29

    Ich glaube, dass ich noch nie so voreingenommen von einem Buch war. Ich kannte die Geschichte von Amanda Knox nur aus den Medien.  Für mich war sie „Der Engel mit den Eisaugen“  Amanda möchte in Italien Sprachen studieren und geht nach 2007 Perugia. Sie findet eine tolle WG. Unten wohnen vier Jungs aus Italien, oben 4 Mädels, Laura und Filomena aus Italien, Meredith aus England und Amanda aus den USA.  Man versteht sich gut, hin und wieder sitzt man auch zwanglos zusammen.  Laura und Filomena sind beide berufstätig.  Meredith und Amanda unternehmen zwar auch etwas miteinander, haben aber andere Freundeskreise.  Am 02. November 2007 wird Meredith ermordet in der WG aufgefunden.  Bestialisch ermordet und vergewaltigt.  Im Dezember 2009 werden Amanda und ihr Freund Raffaele in einem reinen Indizienprozess zu 26 bzw. 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Ein weiterer Angeklagter war bereits zuvor zu 30 Jahren verurteilt worden.  Sie sollen im Drogenrausch gehandelt und dabei ihre Fantasien ausgelebt haben.  Amanda erzählt in diesem Buch Ihre Geschichte, wie sie sie erlebt hat. Was mit ihr passiert ist, wie sie reingelegt wurde aber auch wie naiv sie war.  Staatsanwaltschaft und Polizei haben eine eigene Geschichte entwickelt, damit sie Medien gerecht dargestellt werden konnte.  Es gab so viele Vorverurteilungen, von denen auch ich mich nicht freisprechen kann.  Man bekommt Angst und Bange, wenn die Behörden wirklich so schlampig gearbeitet haben und nur darauf bedacht waren, dass sie (die Behörden) gut dastehen.  Hauptsache man hat der Masse Schuldige präsentiert.  Es ist nicht zu glauben, dass in einem Rechtsstaat so gehandelt wird oder wurde.  Das Richter und Schöffen dieses unsaubere Spiel nicht durchschaut haben oder es nicht wollten.  Der leitende Staatsanwalt wurde in einem vorherigen Fall wegen Amtsmissbrauch sogar zu 16 Monaten Verurteilt, da er Zeugen beeinflusst hatte.  2010 wurde dem Berufungsverfahren statt gegeben und 2011 konnten Amanda und Raffaele als freie Menschen das Gericht verlassen.  2014 soll der Fall eventuell neu aufgerollt werden.  Ich kannte der Fall auch nur aus den Medien und war voreingenommen, denn wer kommt den auf die absurde Idee, dass so viele Dinge von den Anklägern manipuliert wurden?  Ich dachte bei den ersten Seiten zuerst, sie lügt, sie möchte sich als naives junges Mädchen darstellen.  Ich bin geschockt, wie einer jungen Frau 4 Jahre ihres Lebens gestohlen wurde (abgesehen davon, dass Meredith sterben musste).  Wie schnell eine Vorverurteilung geschieht und die Masse daran glaubt.  Nach 475 Seiten, denke ich anders….  Das Buch ist absolut empfehlenswert. 

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  • Das vorliegende Buch wird das gleiche Schicksal erleiden wie die Autorin selbst

    Zeit, gehört zu werden

    WinfriedStanzick

    06. May 2013 um 11:52

      In der ganzen Welt wurde über ihren Fall berichtet. Der Stoff war ein gefundenes Fressen für die Yellow Press und die Busenblätter in vielen Ländern.  Sie saß zu 26 Jahren Haft verurteilt vier Jahre davon in Perugia ab, bevor sie in einem Revisionsverfahren freigesprochen wurde.   Hier nun erzählt sie ihre Geschichte selbst. Als sexbessenener „Engel mit den Eisaugen“ wurde sie gebrandmarkt, mit einer mehr als mangelhaften Indizienkette der italienischen Staatsanwaltschaft verurteilt für ein Verbrechen, das sie nach eigenen Angaben nicht begangen hat.   Mittlerweile ist der Freispruch für sie im März 2103 wieder aufgehoben worden und sie wird sich erneut vor Gericht verantworten müssen, weil der ganze Fall neu aufgerollt werden wird. Man muss kein Prophet sein um vorauszusagen, dass dieser neue Prozess die journalistischen Geier wieder auf den Plan rufen und in den Gerichtsaal treiben wird, denn solche Fälle sind der Stoff, der die Auflagen steigen lässt.   Das vorliegende Buch wird trotz der ausführlichen Lebensgeschichte das gleiche Schicksal erleiden wie seine Autorin selbst. Es wird heftig um seinen Wahrheitsgehalt gestritten werden und niemand wird sich von seiner vorgefertigten Meinung abringen lassen.    

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  • Nachdenklich zurückgeblieben

    Zeit, gehört zu werden

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. May 2013 um 17:06

    Meine Meinung: Das Buch „Zeit, gehört zu werden“ von Amanda Knox schildert ihre Sichtweise auf all die Geschehnisse und Erlebnisse, die die junge Studentin durchmachen musste. Das Buch hat mich schwer beeindruckt und nachdenklich zurückgelassen. Amanda Knox, 20 Jahre alt, Studentin, will für ein Jahr nach Italien gehen, um ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und endlich selbstständig werden. Diesen Weg hat sie freiwillig eingeschlagen, unterstützt von ihren Eltern. Was dann folgte, war alles andere als freiwillig, und sie wurde gezwungen, auf eigenen Füßen zu stehen. Zu Beginn des Buches und auch die Zeit, bis sie das erste mal vor Gericht steht, wirkt Amanda naiv und gutgläubig. Sie denkt stets an das Gute im Menschen, vertraut ihrer Umgebung und denkt nicht im Traum daran, die Tatverdächtige zu sein. Im Gefängnis dann wächst sie zwangsläufig zu einer selbstbewussten und starken jungen Frau heran, die sich und ihre Familie niemals aufgibt. Sie kann nicht verstehen, wie einem Menschen so viel Schlechtes widerfahren kann, und fragt sich, wieso ihr niemand glaubt. Selbst die Beweise, die gegen sie verwendet werden und ganz offensichtlich nichts aussagen, werden zu keiner Zeit angezweifelt. Dass DNA-Spuren von ihr im ihrem gemeinsam genutzten Bad mit Meredith Kercher vorzufinden sind, ist für die Staatsanwaltschaft und später für den Richter ein Beweis dafür, dass sie die Mörderin ist. Eine einzige DNA-Spur von Raffale auf dem BH-Verschluss der Toten aber sonst keine einzige Spur von ihm in der gesamten Wohnung ist ein Beweis dafür, dass er Mittäter ist. Wie sich aber zum Glück später herausstellt, ist diese durch unordentliche Arbeit der Beamten da hin gelangt. In Teilen des Buches ist man kurz davor, den Glauben an die Gerechtigkeit zu verlieren, da einfach alles so gedreht wird, damit es in die Theorie der Ankläger passt. Ob es auch noch andere Möglichkeiten gibt, wird völlig ausgeblendet. Aber dann muss ich mir immer wieder ins Gedächnis rufen, dass dieses Buch nur EINE Sicht auf all diese Dinge ist. Amanda Knox verliert aber zu keinem Zeitpunkt dieser schweren Zeit den Glauben an sich selbst, schöpft immer wieder Hoffnung und verlässt sich auf ihre Anwälte. Nicht ein einziges Mal verfällt sie in Selbstmitleid und stellt sich Fragen wie „Wieso ich?“ oder „Wäre ich doch nur niemals nach Perugia gekommen!“ Ganz im Gegenteil. Sie bekräftigt immer wieder, dass sie es so sehr wollte, dass sie sich gefreut hat, und im Gefängnis lernt sie weiter Italienisch. Ich an ihrer Stelle hätte zu dem Zeitpunkt glaube ich keine Sympathien mehr für die Sprache übrig. In der Urteilsverkündung kann sie sich sogar auf Italienisch selbst verteidigen und spricht die Sprache fast fließend. Alles in allem hat mich dieses Buch wirklich sehr beeindruckt. Amanda Knox hat mich mit ihrer Geschichte berührt und lässt mich nachdenklich zurück. Wenn man darüber nachdenkt, wie die Polizei und die Spurensicherung in diesem Fall gearbeitet haben, und sich die Staatsanwaltschaft so auf eine Theorie verhärtet hat und Amanda und Raffaele unbedingt ins Gefängnis bringen wollte, sollte es auch keinen wundern, dass Vermutungen von Wissenschaftlern zufolge in Deutschland jeder Achte unschuldig hinter Gittern sitzt.

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