Die Wächter von Avalon - Der Fluch des Suadus

von Amanda Koch 
4,3 Sterne bei37 Bewertungen
Die Wächter von Avalon - Der Fluch des Suadus
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Einfach magisch

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Ich fand einfach nicht richtig in die Geschichte, bis zum Schluss hoffte und glaubte ich an das Buch, doch letztlich, war es für mich schwer

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Inhaltsangabe zu "Die Wächter von Avalon - Der Fluch des Suadus"

Droht Amaduria an dem Erbe des Dämons der Finsternis zu zerbrechen?
In der Nacht des achten Jahresvollmondes wurden auch Evolet und Quinlan zu Wächtern geweiht. Eine alte Schriftrolle führt sie mit ihren Geschwistern in die andere Welt. Aber dort verfinstern im Königreich Ruadhan gefährliche Schattenwesen das Land. Das Schwert des Windes in Faelandon ist in Gefahr, und Evolet sieht in einer Vision das schreckliche Schicksal des jungen Königs Easar. Ein Fluch bedroht jegliche Hoffnung auf eine Neue Zeit.
Und dann greifen die düsteren Schatten des Mondes nach Avalon.
Trotz aller Warnungen folgt die Lichtelfe Aylórien dem Ruf von Boann, der Hüterin des magischen Wasserkristalls. Die Flussnymphe flüstert geheimnisvolle Worte aus der Vergangenheit. Als Raven davon erfährt, ist er sich sicher: Die Dunkle Zeit hat Spuren hinterlassen.
Was hat es mit den Schattenwesen auf sich, und welches Geheimnis verbindet die vier Königreiche von Amaduria? Wird es den Wächtern von Avalon gelingen, die Bedrohung durch den Fluch abzuwenden und die Illusion des Zauberers aus Dembaal zu durchschauen?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783943987720
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:familia Verlag
Erscheinungsdatum:10.03.2014

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    Rubinrot_Lauras avatar
    Rubinrot_Lauravor einem Jahr
    Kurzmeinung: Einfach magisch
    Einfach magisch

    Klapptext:

    Dämonen, Lichtelfen und ein dunkles Erbe

    Droht das magische Amaduria am Erbe des Dämons der Finsternis zu zerbrechen?
    In der Nacht des achten Jahresvollmondes wurden auch Evolet und Quinlan?zu Wächtern geweiht. Eine alte Schriftrolle führt sie mit ihren Geschwistern in die andere Welt. Aber dort verfinstern im Königreich Ruadhan gefährliche Schattenwesen das Land. Das Schwert des Windes in Faelandon ist in Gefahr, und ein Fluch bedroht jegliche Hoffnung auf eine Neue Zeit.
    Dann greifen die düsteren Schatten des Mondes nach Avalon. Trotz aller Warnungen folgt die Lichtelfe Aylórien dem Ruf von Boann, der Hüterin des magischen Wasserkristalls. Die Flussnymphe flüstert geheimnisvolle Worte aus der Vergangenheit. Als Raven davon erfährt, ist er sich sicher:
    Die Dunkle Zeit hat Spuren hinterlassen.
    Was hat es mit den Schattenwesen auf sich, und welches Geheimnis verbindet die vier Königreiche von Amaduria? Wird es den Wächtern von Avalon gelingen, die Bedrohung durch den Fluch abzuwenden?
    „Der Fluch des Suadus“ ist der zweite Teil der Jugendfantasy-Trilogie „Die Wächter von Avalon“.

    Buchtrailer: https://www.youtube.com/watch?v=bm016jmwOtA

    Cover:

    Das Buch hat einfach ein wunderschönes Cover, das blau gefällt mir sehr und der mystische einblick in das aussehen der Charaktere ebenfalls. Ich will aber nicht zu viel verraten wer sich da auf dem Cover befindet. Wenn man das Buch aufschlägt hat es innen eine wunderschöne Karte von Amaduria, ich habe diese oft beim lesen betrachtet.

    Die Charaktere:

    Evolet gefällt mir von den Wächtern einfach am meisten, ihre eigensinnige Art und ihre liebe zu den Geschwistern hat mich oft an mich selbst erinnert und ich mochte die Szenen mit ihr immer sehr. Esme aus Band 1 heißt jetzt Aylórien und ist jetzt wie wir wissen eine Lichtelfe, in diesem Band wird sich vieles über sie offenbaren.  Ich finde es toll das man immer viel über die Gedanken der Charaktere lesen kann, das hat Amanda Koch echt gut hinbekommen.

    Der Schreibstil:

    Für mich ist der Schreibstil von Amanda Koch etwas ganz besonderes, es ist wie ein nach Hause kommen wenn ich von ihr ein Buch lese. Man fühlt sich sofort mit der Natur Amaduria verbunden und alles fühlt sich zum greifen echt an. Es liegt ein besonderer zauber auf diesem Buch. Auch an Spannung und Gefühl spart Amanda Koch nicht, die Seiten flogen nur so dahin und ich bin mit dem Buch verschmolzen. Wirklich ein sehr toller Schreibstil der mir persönlich sehr gefällt.

    Zitat:

    “ Das sind die heiligen Donarbäume“, flüsterte Ian. „Mit dem Rascheln ihrer Blätter sprechen sie zu uns, und wenn wir deren Worte nicht verstehen, trägt der Wind all ihre Weisheiten fort. Merlin schuf mit ihrer Hilfe einen heiligen Platz … ich denke, wir sind bald zu Hause.“

    Meine Meinung:

    Mir hat es im ganzen sehr gefallen das dieser Band komplett in Amaduria spielt, es ist einfach magisch und jeder Fantasy Fan kommt hier total auf seine kosten. Ähnlich wie bei Herr der Ringe reist man durch eine unglaublich tolle Welt. Aylórien macht eine große Wendung und enteckt ihr wahres ich wieder, als Lichtelfe trägt sie viel liebe in sich, aber sie vermisst die intensiven menschlichen Gefühle sehr. Aber in dem Band geht es nicht nur Hauptsächlich um Raven und Aylórien, auch Evolet spielt eine große Rolle. Dinge aus der Vergangenheit werden aufgedeckt und man sieht vieles klarer als zuvor. Im ganzen ist dann doch mehr die Story der Wächter im Vordergrund als die Liebesgeschichte von Aylórien und Raven, was mir aber trotzdem sehr gefallen hat. Ich bin aber sehr gespannt wie es mit den zwei in Band 3 weiter geht, ob es da ein Happy End geben wird ? Wer weiß… wirklich sehr spannend geschrieben und ich habe Lust auf mehr.

    Fazit:

    Ein magisches Gefühl beim lesen, wer Band 1 schon mochte der wird Band 2 lieben!

    ☆☆☆☆☆

    Kommentare: 1
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    Pergamentfalters avatar
    Pergamentfaltervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sympathisch, aber nicht fesselnd
    Rezension zu "Die Wächter von Avalon - Der Fluch des Suadus"

    "Der Fluch des Suadus" ist nach "Die Prophezeiung" der zweite Band der Trilogie rund um die "Wächter von Avalon". Nachdem ich als Leser im ersten Band Esmé und die Wächter kennenlernte und mitverfolgte, wie Esmé zur Lichtelfe und Raven und seine drei Geschwister zu Wächtern wurden, geht es im zweiten Band hinein in ein neues Abenteuer. Die Handlung schließt dabei direkt an den Vorgängerband an und greift erneut die Bedrohung durch die Finsternis auf - nur dieses Mal nicht unbedingt in Form eines Dämons. Dabei spielt nun die gesamte Geschichte auf Avalon bzw. in Amaduria, d.h. in der magischen Welt. Ich konnte dadurch einen schönen Einblick in diese Welt mit all den unterschiedlichen Wesen, Pflanzen und Erzählungen bekommen. Ich lernte Druiden, Wiccas, Göttinnen und Naypferde kennen, die mich allesamt faszinierten. Es hat Spaß gemacht, die magische Welt mit all ihren Eigenheiten, die Amanda Koch entworfen hat, gemeinsam mit den Charakteren zu erkunden.
    Im Zentrum der Handlung stehen - wie schon beim letzten Mal - die vier Wächter Raven, Ian, Quinlan und Evolet Sutton sowie Esmé. Wobei sich Esmé nun anders nennt: Aylórien. Sie ist nun nicht mehr menschlich, sondern eine vollkommene unsterbliche Lichtelfe, deren Kraft sich aus dem Licht der smaragdgrünen Sonne speist. Was sich nicht geändert hat, ist allerdings ihre Liebe zu Raven, nur dass sich diese mittlerweile anders anfühlt. Obgleich sie beide die Verrbundenheit spüren, die sie zueinander führte, ist die Wärme aus ihren Berührungen verschwunden, denn dazu ist Esmés Lichtelfenkörper nicht mehr im Stande. Eine Veränderung, die ihre Liebe arg auf die Probe stellt.
    Die Figuren haben mir auch dieses Mal insgesamt gut gefallen, auch wenn sie mir teilweise etwas zu flach in der Persönlichkeit erschienen. Irgendwie hat mir manchmal, von den Hauptcharakteren Aylórien und Raven einmal abgesehen, einfach die Tiefe gefehlt, die sie in meiner Fantasie zu richtigen Personen hätte werden lassen können.
    Im letzten Band hatte ich bemängelt, dass mir in Esmés/ Aylóriens Part etwas die Gefühle gefehlt haben. Zu Beginn des zweiten Bandes ging es mir ähnlich. Im ersten Band war z.B. noch eine gewisse Verbundenheit zu ihrem Bruder vorhanden. Im zweiten Band schien es nun so, als hätte sie zwar in der menschlichen Welt gelebt, aber dort nie eine Familie gehabt, an die sie denken könnte, was mich sehr verwirrt hat. Im Verlauf der Geschichte konnte ich mich dann etwas besser in Aylórien versetzen, aber ein negativer Beigeschmack blieb trotzdem.
    Der Schreibstil der Autorin war auch dieses Mal recht nüchtern. Stellenweise zu nüchtern. Während es Passagen gab, die wirklich schön beschrieben waren, gab es andere, in denen mir einfach das Gefühl gefehlt hat. Zudem fand ich die Dialoge an manchen Stellen zu gestelzt. Natürlich kann ein Roman nicht vollkommen die gesprochene Sprache abbilden, aber manche Dialoge wirkten wie vorgeschrieben und abgelesen, was mich gestört hat.

    Fazit
    Im Großen und Ganzen lässt mich der zweite Band ähnlich zwiegespalten zurück wie der erste Band. Die Geschichte hat Potential - keine Frage. Dennoch hatte ich immer wieder das Gefühl, dass dieses Potential nicht richtig ausgeschöpft wurde.
    In der Geschichte - nicht nur in den Charakteren - hat mir immer mal wieder die Tiefe gefehlt. Und in dem ganzen Buch das "gewisse Etwas". Die Geschichte konnte mich nicht fesseln. Ich fand die Welt schön, die Charaktere sympathisch, aber die Handlung einfach nicht spannend genug, um ständig weiterlesen zu wollen.
    Ich bin gespannt auf Teil 3, vielleicht kann mich der ja doch noch richtig von der Geschichte überzeugen.

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    Janinesbuecherkistes avatar
    Janinesbuecherkistevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Super tolles Buch!
    Toll!

    Zum Cover:

    Das Cover des zweiten Teiles, sieht dem Cover vom ersten Teil sehr sehr ähnlich. Es gibt kaum Unterschiede, der größte Unterschied ist wahrscheinlich die Farbe des Covers und der Name des zweiten Bandes.

    Zum Inhalt:

    Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar.
    Wie immer ist alles gut geschrieben, auch die Details wie Handlungen der Personen sind gut nachvollziehbar.
    Es ist eine mitreißende Story, einmal angefangen ist man gefesselt.
    Auch die Perspektive aus dem dieses Buch geschrieben wurde ist super.

    Meine Meinung:

    Ein Fantasybuch ganz und gar nach meinem Geschmack! Besser kann es nicht sein!
    Der zweite Teil der Avalon-Triologie ist eine Wucht! Mega toll!
    Es macht großen Spaß die Triologie zu lesen!

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    Cat_Crawfields avatar
    Cat_Crawfieldvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Fantasy ganz nach meinem Geschmack
    Tolle Fortsetzung

    Klappentext:
    Dämonen, Lichtelfen und ein dunkles Erbe

    Droht das magische Amaduria am Erbe des Dämons der Finsternis zu zerbrechen?
    In der Nacht des achten Jahresvollmondes wurden auch Evolet und Quinlan zu Wächtern geweiht. Eine alte Schriftrolle führt sie mit ihren Geschwistern in die andere Welt. Aber dort verfinstern im Königreich Ruadhan gefährliche Schattenwesen das Land. Das Schwert des Windes in Faelandon ist in Gefahr, und ein Fluch bedroht jegliche Hoffnung auf eine Neue Zeit.
    Dann greifen die düsteren Schatten des Mondes nach Avalon. Trotz aller Warnungen folgt die Lichtelfe Aylórien dem Ruf von Boann, der Hüterin des magischen Wasserkristalls. Die Flussnymphe flüstert geheimnisvolle Worte aus der Vergangenheit. Als Raven davon erfährt, ist er sich sicher: 
    Die Dunkle Zeit hat Spuren hinterlassen.
    Was hat es mit den Schattenwesen auf sich, und welches Geheimnis verbindet die vier Königreiche von Amaduria? Wird es den Wächtern von Avalon gelingen, die Bedrohung durch den Fluch abzuwenden?


    Inhalt:
    Nachdem der Dämon bezwungen wurde, konnten die Wächter in die andere Welt reisen. Es war eine gefährliche Reise, denn selbst die Herrin des Sees konnte in all den Jahren keinen Blick in die Welten werfen. Doch Raven und seine Geschwister mussten gehen, bevor die Tore verschlossen wurden, ereilte den damaligen Wächter ein Hilferuf - jetzt würden sie diesem endlich nachgehen können. Das Gleichgewicht war gestört, es musste etwas mit den magischen Gegenständen zu tun haben.  Als Evolet dann eine grausame Vision erhält, ist schnell klar, welcher Ort ihr  Ziel sein würde.
    Doch auf dem Weg dahin, stellen sich Ihnen seltsame  Schattenwesen in den Weg? Woher kamen sie? Der Dämon war besiegt, warum also weilte sein Einfluss weithin hier?

    Aloryien macht sich mit den zwei anderen Lichtelfen auf den Weg in ihre Heimat. Auch sie konnten erst jetzt das Tor passieren und dahin gelangen - nach so langer Zeit. Waren sie wirklich die letzten ihrer Art, oder hatten es auch noch andere geschafft, sich dem dunklen Zauber zu entwinden? Doch auch ihre  Reise ist nicht ganz gefahrenlos, denn Boann die Hüterin des Flusskristalls hört seltsames aus dem Meer. Sie schickt die junge Lichtelfe dahin um das Geheimnis zu lüften.

    Zu diesem  Zeitpunkt weiß noch niemand, welch großer Gefahr sie sich dadurch aussetzten, und das alles miteinander verwoben ist!

    Meine Meinung:
    Fantasy ganz nach meinem Geschmack!

    Der zweite Teil der Avalon Reihe war eine Wucht! Ich konnte es einfach nicht mehr weg legen, je weiter ich gelesen habe. Ich finde die Reihe wirklich erste Sahne :)

    Esme entwickelt sich von dem Mauerblümchen das nicht weiß wohin sie gehört, zu einer Lichtelfe die so viel Macht in sich besitzt, um endlich herauszufinden was in der Vergangenheit geschehen war, Es ist toll diese Entwicklung zu begleiten und ihre Gedanken zu lesen. Und auch Raven wird für den Leser deutlicher, denn auch seine Vergangenheit wird Offenbart. Es herrscht ein ewiger Kreislauf des Lebens, in dem Tod und Wiedergeburt Hand in Hand gehen - eine tolle Vorstellung!

    Was mich auch sehr gefreut hat, dass man mehr über Evolet erfahren konnte. Sie ist zwar eine Wächterin, doch bisher hielt sie sich immer eher im Hintergrund, doch nun lernt man auch ihre Stärken und Ängste kennen.

    Wer die Reihe nicht kennt, sollte sofort losziehen und sie sich kaufen. Ich bin wirklich vollkommen Verzaubert! Von der Idee, der Umsetzung, der Schreibweise ... einfach allem!

    Cover:
    Dem ersten Teil nicht ganz unähnlich :) Was sehr für die Verbundenheit der Bücher spricht. Der zweite Band ist in einem beruhigendem Blauton gehalten. Im Hintergrund erblickt man eine Stadt und davor steht eine junge Frau - Evolte. Wer der  Mann mit dem Sonnen Tattoo ist, verrate ich euch allerdings nicht ;)

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    nickypaulas avatar
    nickypaulavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: deutlichen Steigerung zum ersten Teil und einer sehr schönen Fantasiewelt
    deutlichen Steigerung zum ersten Teil und einer sehr schönen Fantasiewelt

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
    Mit dem „Fluch des Suadus“, erschienen 2014 im familia Verlag, setzt Amanda Koch ihre „Wächter von Avalon“ Triologie fort.
    Nachdem ich mit Buch 1 zum Teil sehr zu kämpfen hatte, gab es hier in den meisten Bereichen eine deutliche Steigerung und ließ sich sehr viel angenehmer lesen.

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
    Nachdem Esmé nun endlich zu ihrer wahren Gestalt gefunden hat und Skarok besiegt ist, ist die größte Gefahr für die Wächter von Avalon zunächst einmal gebannt. Trotzdem kehrt damit nicht automatisch Frieden in ihrem Leben ein, denn die Kraft von Avalon schwindet zunehmend und so müssen sich die nun vollzähligen Wächter auf den Weg nach Amaduria machen, denn ein Ereignis aus der Vergangenheit scheint schwere Auswirkungen auf Amaduria sowie Avalon zu haben. Und so folgen die Geschwister einer alten Schriftrolle und einer Vision Evolets nach Juamé, wo das Schwert des Windes verwahrt wird.
    Und auch Aylórien führt ihr Weg nach Amaduria, denn nun da die Tore sich öffnen folgen die Lichtelfen der Prophezeiung und kehren in ihr Land zurück.
    Doch sie müssen feststellen, dass auch ihrer Lebensquelle Gefahr droht, denn die dunklen Schatten des Mondes werden immer stärker und wirken sich auf ganz Amaduria aus. Aylórien muss ihrer Bestimmung folgen um einem Geheimnis aus alter Zeit auf die Spur zu kommen, das auch für die Wächter von großer Bedeutung ist. Kann sie die Kraft der smaragdgrünen Sonne wieder in Amaduria erstrahlen lassen?

     
    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
    Das Cover ist im Grundaufbau dem des ersten Bandes sehr ähnlich, dieses Mal aber in Grau und Dunkelblau gehalten, was ganz gut zur allgemein etwas angeschlagenen Lage in Amaduria passt, bzw. sicherlich Evolets saphierblaue Augen wiederspiegelt soll, die in diesem Band doch eine etwas größere Rolle einnehmen, genau wie die Wächterin selber, weshalb sie, gekleidet in einer Rüstung mit dem Symbol der Wächter, auch gleich das Cover ziert. Ihr Blick ist auf den männlichen Kopf auf der linken Seite des Bildes gerichtet, verrät eine Spur Angst, aber auch noch etwas recht Undeutbares, was ich sehr gut finde, denn allein vom Cover hab ich nicht mit dem späteren Verlauf der Geschichte gerechnet. Rechts unten ist der Ansatz einer turmreichen Stadt zu sehen, wobei ich hier nicht recht weiß ob es sich hierbei um Vadan oder Dembaal handelt, denn beide habe ich mir etwas anders vorgestellt, was dem Bild an sich aber keinen Abbruch tut, denn sie sieht auf jeden Fall sehr interessant aus und lässt Vorfreude auf das Erkunden von Amaduria aufkeimen.
    Im Hintergrund ist im Torbogen dieses Mal der Feuervogel unter einer Triskele dargestellt, das Zeichen der Wächter, welches auch in diesem Band noch einmal verstärkt an Bedeutung gewinnt.
    Alles in allem ist dieses Cover wie sein Vorgänger sehr schön, interessant und informativ, ohne dabei zu viel zu verraten.
    Im Innenteil befindet sich dann zum Glück die schon in Band 1 herbeigesehnte Karte, ohne die ich dieses Mal wirklich die Orientierung verloren hätte, denn es spielen sehr viele Orte und Namen eine Rolle, die sonst vermutlich immer wieder zwischendrin völlig in Vergessenheit geraten wären, hätte ich sie nicht in örtlichen Bezug setzen können.
    Die zweite Karte am Schluss des Buches hätte jetzt nicht unbedingt sein müssen, da ich mir die Position des Grenzlandes auch so ganz gut vorstellen konnte, stört aber auch nicht.
    Die Zusatzinformationen wie die Runenabbildungen und vor allem die Chronik ist sehr hilfreich, da ja doch Ereignisse aus verschiedenen Epochen eine Rolle spielen, die miteinander in Verbindung stehen und man alles noch einmal Revue passieren lassen kann, wenn es während des Buches vielleicht nicht ganz klar herüber gekommen sein sollte.
    Klappen – und Rückentext sind wie beim Vorgänger wieder sehr gut gestaltet und machen neugierig.   

     ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
    Schreibstil:
    Während Amanda Kochs Schreibstil im Vorgänger zum Teil recht inkonsequent von sehr malerisch zu plötzlich sehr nüchtern schwankte, ist er hier weitaus ausgeglichener, da er viel erzählender ist und die sonst zum Teil etwas holprigen Gespräche eher etwas zurücktreten, sodass man sich voll auf das in den meisten Fällen sehr detailliert beschriebene Amaduria konzentrieren kann.
    Der Umbruch vom malerisch-erzählenden zu einem etwas schnelleren Schreibstil um die Spannung zu erhöhen ist in Band 2 auch deutlich besser gelungen, hat trotzdem aber noch Luft nach oben, denn wirklich mitgefiebert habe ich nur an sehr wenigen Stellen.
    Die größte Verbesserung hat sich für mich allerdings darin ergeben, dass Perspektivenwechsel innerhalb einer Szene nun viel besser übergeleitet werden und man nicht mehr über Szenen stolpert, wo mal eben jemand von einer Sekunde auf die nächste weg ist.
       
    Aufbau und Storykonzept:
    Genau wie Band 1 ist die Fortsetzung auch wieder in größere Kapitel gegliedert und innerhalb in unterschiedlich vielen kleineren Abschnitten, die zumeist mit einem Personen- oder Szenenwechsel einhergehen. Da dies nun auch optisch deutlich besser gegliedert ist, erhält sich der Lesefluss wesentlich besser, weil man sich einfach darauf einstellen kann, dass gleich etwas Neues kommt.
    Zusätzlich gibt es noch Epi- und Prolog, wobei ich sagen muss, dass sich die Autorin gerade mit dem Epilog ins eigene Fleisch geschnitten hat, denn es passiert darin leider etwas Unschönes mit einem Charakter den man erst später kennen lernt und der mir eigentlich sehr gefallen hätte. Da ich aber schon von Anfang an wusste, was ihm widerfahren wird, habe ich gleich gar keine Beziehung zu ihm aufgebaut, was mir viele Momente sehr ernüchtert hat, die sonst sicher viel schöner gewesen wären. Vielleicht war dies auch beabsichtigt, damit man es Esmé nicht ganz so übel nimmt, denn immerhin ist sie für dessen Unglück verantwortlich, ist bei mir allerdings genau ins Gegenteil umgeschlagen. Hätte sie dieses eine Detail nicht erwähnt, hätte der Epilog durchaus eher für Neugierde sorgen könne, so hat er aber meinen Prass auf Esmé nur verstärkt.
    Generell gibt es dieses Mal auch wieder verschiedene Handlungsstränge, die gut voneinander getrennt und doch letztendlich miteinander verwoben sind, da viele Dinge aus der Vergangenheit eine Rolle spielen, die sowohl Auswirkungen auf die jetzige Situation haben, als auch bereits in Band geschehene Dinge noch einmal näher oder anders beleuchten. Hier beweist die Autorin, dass sie sich viel Mühe mit der Erschaffung des Gesamtkonzeptes von Amaduria/Avalon/irdischer Welt gegeben hat und die ganze Geschichte auch wirklich Hand und Fuß hat, was ihr hoch anzurechnen ist, denn viele Stränge geschickt zu verweben, vermag weiß die Göttin nun wirklich nicht jeder Autor.
    Amadurias Grundlage auf dem Gleichgewicht der Elemente und den Bezug zu den Reichen ist zwar nicht so neu, aber doch sehr interessant gestaltet. Allerdings hatte ich das System auch schon nach dem ersten Mal begriffen und für mich zog sich dann jede weitere Erläuterung und Erwähnung über das Gleichgewicht der Elemente wie Kaugummi und ich hatte das Gefühl es dreht sich grade alles im Kreis.
    Ziemlich viel Zeit verbringen die Charaktere dieses Mal auch mit Reisen, was ich persönlich sehr schön finde, denn so lernt man Amaduria mit ihnen kennen, was für mich den größten Reiz an diesem Band dargestellt hat.
    Verhältnismäßig klein fällt dann wieder der Teil des Zusammentreffens mit dem „Hauptgegner“ aus, was ich ein bisschen schade fand, denn Suadus an sich schien kein uninteressanter Antagonist und gerade sein Zwiespalt zum Schluss hätte ich mir noch ausführlicher gewünscht, denn so macht es für mich ein Teil seiner Handlung keinen Sinn. Außerdem hätte es noch anderweitig Potenzial für eine unerwartete Entwicklung gehabt.
    Und leider begannen die Geschwister in einer Sache wieder so zu handeln, dass ich mir dachte gerade naive Kleinkinder vor mir zu haben und nicht mächtige Wächter von Avalon, was mir ein bisschen das inzwischen aufgebaute Bild von ihnen ruinierte.
    Einen Punkt den ich Amanda Koch wirklich zu Gute halten muss, ist allerdings, dass sich die Liebesgeschichte von Raven und Esmé nicht wie erwartet sehr kitschig gestaltet, sondern tatsächlich eines bestimmten Faktes zu Grunde, sehr nüchtern und eher im Hintergrund bleibt, was ein wenig überraschend, aber mehr als angenehm war. Somit ist auch die Möglichkeit gegeben beide eigene Wege gehen zu lassen, ohne das Esmé wie das fünfte Rad am Wagen an den Wächtern klebt. Ich hoffe inständig, dass dies auch in Band 3 beibehalten wird, wobei der Epilog Böses erahnen lässt.

    Charaktere:
    Nach meinen Schwierigkeiten Mit Esmés Charakter im ersten Band, hatte ich große Hoffnungen, dass sie nach ihrer Wandlung nun sympathischer werden würde, aber leider blieb sie für mich genauso rücksichtslos und egoistisch wie eh und je. Und auch der angedeutete Handlungsstrang für Band 3 geht in eine Richtung, der daran vermutlich nichts ändern wird. Und obwohl sie hier im Grunde allein ihrem Weg folgt und sich der Gefahr aussetzt, finde ich sie als Charakter ziemlich schwach, denn sie besitzt in meinen Augen wenig Selbstantrieb, wenn es nicht gerade um Raven geht, und vor allem wenig innere Stärke, sondern jammert viel rum und verlässt sich zu oft auf die Hilfe anderer.

    Außerdem fand ich es äußerst schade, dass sie nicht mal einen einzigen Gedanken für ihre Familie übrig hatte, es fast so war als hätten diese nie existiert, und es erst wieder um ihr menschliches Leben ging, als ihr plötzlich klar wird, dass es auch Vorteile hatte. Natürlich hatte sie nie wirklich einen Bezug zu ihnen, aber dennoch haben sie sie 18 Jahre behütet, waren aber nur Mittel zum Zweck.
    Durch meine innerliche Abwehrhaltung ihr gegenüber ließen mich auch viele vielleicht für andere dramatische oder spannende Szenen völlig kalt und ich war einfach nur froh wenn es wieder um jemand anderen ging, was zum Glück oft der Fall war.
    Auch Ravens Sympathieranking nahm leider innerhalb des Bandes stetig ab, denn ein sehr unschöner Charakterzug kommt immer mehr durch und wenn er sich in Band 3 weiter in diese Richtung entwickelt, sind die Beiden wirklich die besten Kandidaten für den Award für das unsympathischste Traumpaar.
    Dafür hat sich eine andere Hoffnung erfüllt und meine beiden bisherigen Lieblingspersonen Evolet und Nagaina gewannen deutlich an Bedeutung und auch Charakter, sodass ich versöhnt war. Trotzdem muss ich bemängeln, dass alle Mädchen im Vergleich zu den drei anscheinend absolut furchtlosen und alles könnenden Jungs, die meiste Zeit furchtbar schwach und hilflos erscheinen.
    Leider fehlt mir auch bei allen Charakteren, die eine Entwicklung durchmachen, das konkrete Miterleben ihrer Wandlung, der Moment der Erkenntnis, ein Ereignis aus dem sie gestärkt hervorgehen, weil es etwas in ihnen bewegt hat. Dabei gab es einige Szenen, die sich dafür sehr gut geeignet hätten, aber dann meist einfach nur jemand/etwas anderer/s aufgetaucht ist, der ihnen Stärke oder Mut gegeben hat und dann merkten plötzlich die Charaktere in der Umgebung, dass der Betreffende sich verändert hat. Gerade bei Evolet gab es so einige verschenkte Momente, wo ich gern miterlebt hätte wie sie „erwacht“, um mich ihr noch näher zu fühlen, aber das Mitfiebern blieb leider aus.
    Etwas Schade fand ich auch die Rolle die Quinlan in diesem Buch zugefallen ist, vor allem aber, dass es im Grunde dann so schnell abgehakt wurde. Ich hoffe ganz inständig, dass es weitgreifendere Auswirkungen hat, ansonsten fand ich es zu dramatisch für den lapidaren Lerneffekt den es letztendlich hier hatte.
    Die Amaduria eigenen Charaktere und Kreaturen waren zum Großteil sehr fantasievoll und liebevoll beschrieben, manchmal fehlt es dabei aber etwas an Detail bzw. gerade bei Tieren wird manchmal der hilfreiche Vergleich zum realen Pendant was Körperbau ect. angeht vergessen, sodass man sie sich wirklich exakt vorstellen kann. Denn sie haben alle eigene Namen, wiesen aber in ihrer Beschreibung doch Ähnlichkeiten mit bereits existierenden Fabel – oder realen Wesen auf, ich mir aber gerade bei den Arganù war ich mir nicht sicher, ob es sich hierbei nur um anders benannte Einhörner handelte.
    Sehr interessant gestaltet waren auf jeden Fall die beiden Göttinnen, die ich beide auch vom Charakter mochte.

    Fazit:
    Trotz der deutlichen Steigerung zum ersten Teil und einer sehr schönen Fantasiewelt, konnte mich auch Band 2 nicht ganz fesseln, es fehlte einfach der letzte Funke, was aber wahrscheinlich zum Großteil daran liegt, dass ich überhaupt nicht mit Esmé/Aylórien klar komme. Aber allein um die anderen Charaktere und Amaduria besser kennen zu lernen, hat sich das Weiterlesen durchaus gelohnt. Und da mich Amanda Koch mit nicht eintretenden Befürchtungen aus Band 1 bereits überrascht hat, freue ich mich nun auch auf den Abschluss der Triologie.

     
    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
    „Der Fluch des Suadus“ ist nun wirklich reine High-Fantasy, da er sich nur in Amaduria und Avalon abspielt. Wer Lust hat eine fantasievolle Welt mit Geheimnissen und durchaus überraschenden Wendungen zu erforschen, ist hier sehr gut aufgehoben. Auf jeden Fall sollte man Band 1 vorher gelesen haben, sonst wird man schwer in die Geschichte finden, da doch sehr viel miteinander verknüpft ist und eine Vielzahl Charaktere vorkommen.    

    Taja von Nickypaulas Bücherwelt

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    michasbuechertraeumes avatar
    michasbuechertraeumevor 3 Jahren
    Wunderbares Leseerlebnis!


    Cover:
    Dieses Mal in einem schönen satten blau, macht das Cover direkt neugierig auf den Inhalt! Ich finde es wirklich sehr schön und passend.

    Erster Satz:
    Die Strahlen der Sonne verschwanden hinter der Südspitze des markanten Felsvorsprungs, als Aylórien nach oben schaute. 

    Meine Meinung:
    In Band zwei geht es direkt mit der Geschichte weiter. Avalon braucht die Hilfe seiner Wächter und so machen sich Raven, Ian und auch die „neuen“ Evolet und Quinlan auf nach Amaduria. Aber auch Aylórien, die früher Esme hieß, macht sich auf in ein neues, sehr gefährliches Abenteuer…

    Esme bzw. Aylórien, die ja jetzt eine Lichtelfe ist, konnte mich eigentlich gleich für sich begeistern. Sie zeigt wieder, dass sie eine starke Persönlichkeit ist, ihre eigenen Entscheidungen treffen kann und auch dafür einzustehen weiß. Außerdem beschützt sie die, die sie liebt. Auch die Entwicklung von Mensch zu Lichtelfe fand ich sehr eindrucksvoll und die neuen Probleme die dabei entstehen, z.B. zwischen Raven und ihr.

    Ich finde es sehr schön, dass man dieses Mal auch Ravens Geschwister Ian, Evolet, Quinlan noch näher kennen (und lieben) lernen kann. Ich mochte sie in Band eins schon gern und hatte darauf gehofft, dass sie größere „Rollen“ einnehmen. Auch Nagaina ist ein sehr interessanter Charakter, den man näher kennen lernt und welcher auch bis zum Ende eine sehr große Entwicklung mitmacht.

    Amanda Koch hat es ganz leicht geschafft, mich mit Band zwei wieder in die Geschichte einzufinden. Ihr Schreibstil ist mitreißend und sie führt ihre Ideen um Avalon gekonnt spannend weiter. Auch eine Entwicklung der Figuren konnte ich feststellen, sie werden stärker, wachsen mit der Geschichte und konnten mich vollstens überzeugen. Kapitelweise erzählen diese das Abenteuer aus ihrer Sicht. Was mir auch wieder sehr gut gefallen hat, ist die Karte am Anfang des Buches. So kann man doch immer mal nachblättern und alles noch viel besser verstehen. Eindeutig eine Fantasy-Reihe, die in keinem gut sortiertem Regal fehlen darf!

    Fazit:
    Auch der Mittelteil von „Die Wächter von Avalon“ konnte mich von sich überzeugen. „Der Fluch des Suadus“ bietet wieder viel Spannung, eine tolle Story und starke Protagonisten, was das ganze zu einem wunderbaren Leseerlebnis macht und man nur so an den Seiten hängt! Nun bin ich auf das Ende und Band 3 gespannt.

    Ⓒmichasbuechertraeume.blogspot.de

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    Meikys avatar
    Meikyvor 3 Jahren
    Ein solider zweiter Teil mit vielen Erkenntnissen und schicksalhaften Fügungen!

    Der zweite Teil um die Wächter von Avalon knüpft nahtlos an den ersten Teil "Die Prophezeiung" an. Im Gegensatz zum Vorgänger spielt der zweite Teil komplett in der Fantasie-Welt rund um Amaduria und Avalon. Wie schon im ersten Teil folgen auch hier die vier Wächter und die Lichtelfen ihren Bestimmungen und versuchen dabei die Übernahme der Macht der Schatten des Mondes zu verhindern. Der zweite Teil der Saga bedient sich wesentlich mehr Spannung, als dies der erste Teil getan hat. Gerade die zweite Hälfte des Buches verflog wie nichts, da so viel passierte. Leider habe ich im Verlaufe des Buches aber feststellen müssen, dass ich wohl kein Typ für High-Fantasy bin. Mir fiel es sehr schwer mich in einer Welt zurecht zu finden, in der sich so vieles plötzlich verändert. Allgemein konnte ich mich in diesem Teil aber besser in der erdachten Welt zurecht finden, als mir dies im Vorgängerband gelungen ist. Nichtsdestotrotz hatte ich meine Schwierigkeiten mit diesem Buch. Der Schreibstil der Autorin ist sehr malerisch und ausufernd, womit ich nicht recht zurecht gekommen bin. Es wurden sehr viele Adjektive verwendet, die für mich nichts zu der Geschichte beigetragen haben und dabei viele Sätze unnötig in die Länge gezogen haben. Auch sind mir Wiederholungen aufgefallen, die die Verständlichkeit und den Lesefluss behindert haben. Beispielsweise waren an einer Stelle des Buches zwei aufeinanderfolgende Sätze, die eigentlich exakt das gleiche bedeutet haben. Das alles machte es mir zeitweise wirklich schwer der Geschichte gut folgen zu können. Die Handlung der Geschichte besteht hauptsächlich aus Reisen in Amaduria, wodurch viele unterschiedliche Personen und Orte von Bedeutung sind. Leider scheinen viele der Namen sehr ähnlich, wodurch es mir sehr schwer fiel die Personen und Orte klar zuordnen und wiedererkennen zu können. Am Ende des Buches gibt es zum Glück eine Karte, die ich öfters zur räumlichen Orientierung nutzen konnte. Neben all der Kritikpunkte gab es auch vieles, was mir an der Geschichte gefallen hat. Die bereits erwähnte Spannung der zweiten Hälfte des Buches hat mich das Buch sehr schnell beenden lassen. Auch erfährt man vieles aus der Vergangenheit der Personen, was zum Verständnis der Geschichte und der Handlungen beiträgt. Die Verbindungen und Schicksalsfügungen unter den Personen haben mir besonders gut gefallen. Ich bewundere die Kreativität und Verknüpfung der einzelnen Teile der Geschichte und bin gespannt, was im dritten und letzten Teil der Reihe noch passieren wird!

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    Chiawens avatar
    Chiawenvor 3 Jahren
    toller 2 Teil, doch es fehlt etwas

    „Die Wächter von Avalon – Der Fluch des Suadus“ von Amanda Koch ist der zweite Teil einer Fantasy-Trilogie.

    Die erste Bedrohung haben Raven und seine Geschwister zwar überstanden, aber die nächste steht vor der Tür. Avalon ist immer noch geschwächt. Nur die Vier magischen Gestände aus den Königreichen Amadurias können helfen.

    Esme wird immer mehr zu Lichtfee. Sie verhält sich nicht nur anders, sondern sie heißt jetzt auch Aylórien. Auch ihre Beziehung zu Raven ist anders. Sie lieben sich zwar, aber es ist nicht mehr intensiv wie noch zuvor.

    Die Charaktere sind zwar an gewachsen und haben sich dementsprechend auch weiter entwickelt. Doch fehlt auch hier noch etwas an Tiefe. Sie sind einfach in ihr Abenteuer verwickelt. Man sieht aber ab und an auch andere Aspekte von ihnen.

    Die Geschichte spielt in Avalon und Amaduria. Somit hat man deutlich mehr Fantasy als im ersten Band. Dabei wird die Welt für den Leser lebendig und erlebbar. Auch hier hat die Autorin alles gut mit einander verbunden und es wirkt schlüssig.

    Wie im ersten Band gibt es auch hier wieder nicht nur einen Erzählstrang. So bekommt man als Leser viel mehr mit, sieht andere Bereiche und bekommt auch etwas von den Charakteren mit.
    Nur wie im ersten Band kommt die Verbindung zwischen Leser und Protagonisten nicht so zu Stande. Es liegt vielleicht auch mit daran, dass Esmes Wandlung zu Aylórien nicht ganz nach zu empfinden ist.
    An sich ist die Geschichte wieder spannend, eben ein tolles Fantasyabenteuer. Denn alles was es dafür braucht ist dabei. Auch ist es locker und flüssig zu lesen.

    Das Cover ist blau gehalten und passt von der Grundaufmachung zu Teil 1. Hier ist ein großer männlicher Kopf, eine junge Kriegerin und eine Stadt zu sehen.


    Auch wenn mich der erste Teil nicht umgehauen hat, wollte ich wissen, wie es weiter geht. Die Geschichte an sich ist wieder richtig gut. Doch komm ich auch in diesem Teil nicht so an die Charaktere ran. Gerade Esme/Aylórien ist so anders. Mir fehlt einfach etwas.

    Dennoch gibt es 3 ½ von 5 Wölfen.

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    CasusAngelusvor 3 Jahren
    Gute Fortsetzung mit Startschwierigkeiten

    Inhalt:
    Nachdem sich auf Avalon die Tore nach Amaduria wieder geöffnet sind, kehrt Aylórien mit den anderen Lichtelfen zurück in ihre Heimat am Selangore, der Quelle des Lebens. Doch die Kraft des Wassers scheint zu schwinden, so dass Aylórien auf die Suche nach der Ursache geht.
    Währenddessen machen sich auch Raven und seine drei Geschwister auf nach Amaduria. Als Wächter von Avalon wollen sie untersuchen, wie die andere Welt die dunkle Zeit, in denen es keinen Zugang gab, überstanden hat. Doch es sieht nicht gut aus, denn das Gleichgewicht der Elemente scheint gestört zu sein.

    Meine Meinung:
    "Der Fluch des Suadus" ist der zweite Teil von Amanda Kochs "Wächter von Avalon"-Trilogie. Leider fiel mir der Einstieg in das Buch nicht leicht, da der erste Teil schon lange zurück liegt und ich mich nicht mehr gut an Einzelheiten erinnern konnte. Hier hätte ich ein paar mehr Rückblicke auf die Ereignisse aus Teil eins gut gefunden. Ein paar gab es zwar, aber es hätte noch ein paar mehr gebraucht, um meine Erinnerungen wirklich aufzufrischen.

    Ein weiterer Punkt, der mir den Einstieg erschwert hat, war der Erzählstil. Genau wie im ersten Teil, gibt es eine Art allwissenden Erzähler, der immer mal wieder, ohne wirkliche Abgrenzung, zwischen den Köpfen der einzelnen Personen hin- und herspringt, so dass wir von jedem mal ein paar Gedanken aufschnappen. Ich mag zwar verschiedene Erzählperspektiven, aber diese sollten für meinen Geschmack lieber, zum Beispiel durch unterschiedliche Abschnitte, voneinander getrennt sein, so dass man wirklich genau mitbekommt, welcher Person man gerade folgt. Dieser allwissende Stil hat mich leider immer wieder verwirrt. Nach den ersten 100 Seiten hatte ich mich dann aber schon mehr daran gewöhnt, so dass ich besser in die Geschichte abtauchen konnte, die hier auch erst so richtig anfängt.

    Hat man den Anfang erstmal geschafft, erwartet einen eine tolle Geschichte voller mystischer Elemente. Den Zauber von Avalon hat die Autorin, genau wie im ersten Teil, wieder wunderbar rüberbringen können. Gleich am Anfang schon lernen wir die Hohepriesterin von Avalon kennen und erleben ein Ritual zur Aufnahme als Wächter von Avalon, welches mir so manchen Gänsehaut-Moment beschert hat. Auch Amaduria, welches wir in diesem Teil live erleben dürfen, wirkt sehr magisch. Wir besuchen die Heimat der Lichtelfen, sehen Wassernymphen, magische Reittiere und lernen sogar ein paar Göttinnen kennen.

    Toll an der Reihe finde ich auch, dass es mal was anderes als die "typische" Avalon-Story ist. Mir gefällt zwar fast alles, was mit Avalon zu tun hat, aber neue Ideen können ja nie schaden. So erleben wir in dieser Reihe nicht schon wieder die Artus-Sage mit, sondern begleiten die neuen Wächter von Avalon dabei, wie sie die Magie Amadurias, der anderen, von Avalon beschützen Welt, verstehen und versuchen, sie wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

    Fazit:
    "Die Wächter von Avalon - Der Fluch des Suadus" von Amanda Koch bietet eine tolle Geschichte um eine magische Welt, gespickt mit neuen Ideen, die durchaus zu fesseln weiß, wenn man den schwierigen Start erst einmal überwunden hat. Da ich mich am Anfang etwas durchbeißen musste, bevor ich wirklich gefesselt war, vergebe ich "nur" 4 von 5 Muscheln und mache mich gespannt an den dritten und letzten Teil der Reihe.

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    Seelensplittervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ich fand einfach nicht richtig in die Geschichte, bis zum Schluss hoffte und glaubte ich an das Buch, doch letztlich, war es für mich schwer
    Ein Folgeband, der mich nicht überzeugen konnte.

    Inhalt in meinen Worten:

    Dieses mal befinden wir uns im Land Avalon.

    Doch die Wächter werden weiter geleitet in das Land Amaduria, wo sie mit dem Fluch des Suadus zu tuen bekommen. Das dabei Verrat, Misstrauen und Unglück vorher bestimmt ist, wussten die Geschwister nicht.

    Nebenbei erfahren wir wie es mit Aylórien und auch Nagaina. Doch wie passt ihr Schicksal mit dem der Wächter zusammen?

    Eine spannende Reise beginnt.


    Erwartung:

    Ich bin mit einer großen Erwartung an das Buch heran gegangen, und wollte unbedingt wissen wie es den mit den Hütern aber auch mit den beiden Frauen weiter geht, jedoch muss ich gestehen, dass in diesem Buch ein wirklicher Bruch der Geschichte kommt. Wo Band 1 für mich richtig genial war, so tat ich mir mit dem zweiten Buch sehr schwer, leider.


    Charaktere:

    Dieses mal blieben die Charaktere für mich schwach, zumindest im größten Teil des Buches. Es gab auch die ein oder andere Nebenfigur die viel mit Leben ausgestattet war, teilweise leider mehr, als die Hauptpersonen im Buch.


    Handlungsorte:

    Sind mir leider nicht so vertraut geworden, wie im ersten Band. Ich hatte das Gefühl alles wird oberflächlich angekratzt, richtig tief fand ich leider nicht in das Buch.


    Geschichte:

    Auch hier kann ich nicht wirklich viel mehr sagen, als auch schon allgemein in meiner Inhaltsangabe, außer, dass sich das Buch für mich gezogen hat, ich immer wieder abgelenkt wurde, weil ich mich einfach nicht auf die Geschichte einlassen konnte. 

    Ein kleiner Nachteil könnte gewesen sein, das manche Sätze total seltsam zu lesen waren, oder auch in dem ein oder anderen Satz Worte zu finden waren, die entweder so nicht hingehört haben, oder aber etwas fehlte. Das hat mich dann doch ziemlich im lesen gestoppt und brachte mir nicht die Spannung sondern holte mich, wenn ich es schaffte in die Geschichte abzutauchen zu schnell wieder raus. 


    Grundgedanken im Buch:

    Ich fand es interessant, dass die Autorin für viele Dinge, die ich in der Fantasy kannte, andere Namen nutzte. Diese kann ich euch nur nicht wirklich wieder geben, dazu weiß ich gerade nicht wo die im Buch zu finden sind Aber ein Einhorn und ein paar Meermenschen sind mir begegnet, ein Schmetterling der mir richtig Freude brachte und diverse andere Geschöpfe. Auch fand ich die Idee die hinter diesem Buch steckt, sehr interessant, nur irgendwie für mich nicht passend umgesetzt.

    Denn zu viele "fremd-klingende" Namen, Orte und auch Figuren überforderten mich. Ich hätte mir gewünscht die Leichtigkeit die ich im ersten Buch gefunden habe, das ich ja in sehr schneller Zeit lesen konnte, auch in diesem Buch zu finden.


    Leider war dies nicht der Fall.


    Ich muss gestehen, das ich nun etwas Respekt vor dem dritten und letzten Teil dieser Reihe habe, denn wird es so weiter gehen? 


    Fazit:

    Ein für mich sehr schwerer Folgeband zu die Wächter von Avalon. 


    Sterne: 

    Leider kann ich nur 2 geben. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    AmandaKochs avatar
    Hallo Ihr Lieben, 

    endlich ist es soweit ... und das zweite Buch der Wächtertrilogie ist erschienen. Letzte Woche hielt ich das Buch druckfrisch in den Händen ... "Der Fluch des Suadus" ist die Fortsetzung "Der Wächter von Avalon - Die Prophezeiung".

    Einen Roman in weniger als einem Jahr zu schreiben war für mich eine große Herausforderung ... daher freue ich mich besonders, mit euch schon vor der Buchmesse in Leipzig eine Leserrunde zu beginnen.

    Die Geschichte von Raven und Esmé geht weiter ... 

    Die alten Sternenkarten zeigten der Hohepriesterin, dass Jupiter zusammen mit der Sonne das goldene Tor der Sterne durchwandert. Über Amaduria geschieht das nur alle Hundert Jahre. Doch diesmal schickt der Planet seinen Lichtstrahl in die irdische Welt.
    Raven glaubt, darin ein Zeichen zu erkennen und begibt sich mit Aylórien an den von Nagaina vorhergesagten heiligen Ort: Inishmaan in Irland.
    Auf der Insel aber wirkt nicht nur die mystische Kraft des Meeres, sondern auch die Energie des Feuers. Noch nie zuvor hat Raven solch starke Magie außerhalb der Anderen Welt gespürt, und nur wenig später begegnet Aylórien dem jungen Mädchen Muireall. Auch in ihr scheint die Kraft der beiden Elemente zu lodern, und sie verspricht Aylórien, ihren Wunsch nach Sterblichkeit am Tag Sonáranis, dem Tag der kraftvollen Himmelskörperkonstellation, zu erfüllen. Jedoch knüpft Muireall daran einen mysteriösen Schwur. Aber noch bevor die Wächter das Geheimnis entschlüsseln können, wird Ian schwer verletzt, und alle Indizien weisen auf Muireall. Welche Mächte herrschen verborgen in der irdischen Welt? Und wer ist dieses Mädchen, von der bisher nur die Legende von Ýr aus längst vergangenen Tagen erzählte?



    Der Jugendfantasyroman ist für ein  Lesealter ab 14 Jahren / Junge Erwachsene geeignet. fehu - das fantasyimprint des familia Verlages - hat 8 Bücher zur Verfügung gestellt, die ihr gewinnen könnt.

    Ihr könnt euch bis zum 06.März bewerben ... Wer hat denn bereits von Euch den ersten Band der Trilogie gelesen? 

    An der Leserunde können natürlich dann auch alle anderen Leser teilnehmen, die kein Buch gewonnen haben, um mir Fragen zu stellen oder um mit mir zu diskutieren. Ich freue mich über einen regen Austausch mit meinen Lesern.


    Nun freue ich mich auf eine neue Leserunde mit euch ... ich bin schon ganz gespannt ... bis bald ... Amanda
    Lizzy_Curses avatar
    Letzter Beitrag von  Lizzy_Cursevor 4 Jahren
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