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JoJonson

vor 2 Jahren

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Seit Tagen erfährt Avalon rätselhafte Erschütterungen, deren Ursprung die Hohepriesterin nicht sehen kann. Erst durch Elodir erfährt Nagaina von dem Volk der Göttin. Der Zauber der Túatha de Danann reicht bis weit in die Vergangenheit … in die irdische Welt nach Irland. An einen Ort, den die Herrin vom See in einer alten Sternenkarte fand.
Die Suche nach der Bedeutung der machtvollen Himmelskörperkonstellation an Sonáranis führt Raven und Aylórien nach Aran. Eine Insel mit der verschollenen Kraft des Wassers im Atlantik.
Dort begegnen beide einem geheimnisvollen Wesen. Muireall. In ihr herrscht die Macht der vier Elemente. Und als sie die Akeahsteine mit dem Zauber der Sonne sieht, die Aylórien um den Hals trägt, beginnt ihre Magie zu schwanken.
Muireall zwingt Aylórien sie nach Kerantan an die Quelle des Selangore zu bringen und sie lähmt Raven mit einem gewaltigen Feuerzauber.
Evolet, Ian und Quinlan treffen auf der Halbinsel Dingle auf das Volk der Göttin. Deren Existenz lässt die Wächter bitter erkennen, dass auch die Welt der Menschen von der Dunklen Zeit nicht verschont blieb.
Liegen all die fehlenden Antworten in der Legende von Ýr? Einem Epos, das von einem Wesen erzählt, dessen Schicksal es ist, der großen Göttin ebenbürtig zu sein?

Endlich ist der krönende Abschluss zu Amanda Kochs Fantasy-Trilogie "Die Wächter von Avalon" gemacht!
In diesem Buch wird Esmés Reise zu sich selbst, die mit Band 1 begann fortgesetzt und schließlich beendet. Es geht viel um die menschliche Suche nach seiner wahren Bestimmung aber, wie ich finde, auch darum, dass man sich immer etwas anderes wünscht und hat man es dann, nichts anderes will als zu seinen Wurzeln zurück kehren zu können. Das Buch greift die große Verletzlichkeit von Band eins wieder auf, spitzt sie zu und bringt schließlich alles zu einem Ende, das sich anfühlt, wie wenn man langsam und friedvoll in einen Schlaf gleitet.
Fantastische Bilder entstehen mit Murieall und ihrem Steinkreis im Kopf, die inspirieren und zum Nachdenken anregen. Und sicher kennt jeder von uns, wenn er ehrlich zu sich selbst ist, den ewigen inneren Kampf zwischen Gut und Böse, den wir jeden Tag aufs Neue beginnen müssen und versuchen, ihn zu gewinnen. Alle Figuren erfahren in diesem Buch eine starke Wandlung - so wird Raven in meinen Augen teilweise zu einem erbarmungslosen Krieger, während Esmé selbst als Lichtelfe noch erstaunlich menschliche Züge zeigt.
Ein gelungener Abschluss zu einem gelungenen Auftakt!

Autor: Amanda Koch
Buch: Die Wächter von Avalon - Die Legende von Ýr
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