Amanda Koch Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung

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Inhaltsangabe zu „Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung“ von Amanda Koch

Die Wächter von Avalon JugendFantasy-Trilogie, Band 1 Vertraue darauf, was mit dir geschieht. Eintauchen ins magische Land Amaduria Trauer. Sehnsucht. Das verraten die Augen der achtzehnjährigen Esmé Breckett – bis sich ihr Leben auf magische Weise verändert. Der Geist von Avalon ruft nach ihr und sie fühlt einen Zauber um sich, der sie auf seltsamem Weg Raven Sutton treffen lässt. Aber wer ist dieser junge Mann, der ihr so seltsam vertraut erscheint? Esmé erfährt von der Prophezeiung der Lichtelfen: Avalon ist in Gefahr und mit der heiligen Insel auch das magische Land Amaduria. Mächtige Feinde bedrohen die Wächter von Avalon, die Erben des großen Merlin. Die schwarzen Alben sind stark, und in einer Vision sieht Esmé Ravens Tod. Das dunkle Grauen greift auch nach ihr. Ist sie wirklich Teil einer Prophezeiung? Kann sie Raven im Zauber der magischen Welt retten? Das hochspannende Jugendfantasy-Debüt der Leipziger Autorin Amanda Koch beschreibt Avalon und das magische Amaduria im Wandel der Zeiten. „Die Prophezeiung“ ist der erste Teil der Jugendfantasy-Trilogie „Die Wächter von Avalon“. Der Ursprung von Amanda Kochs Trilogie liegt in einem Traum von einem großen Steinkreis und merkwürdig gekleideten Personen darin. Nichts mehr im Kopf außer ihrem Traum stand sie an einem grauen Novembermorgen auf und fing an darüber zu schreiben. Sie erweckte Avalon in ihrem Roman zum Leben und das Schreiben bestimmte fortan immer mehr ihren Alltag. 2013 erschien „Die Prophezeiung“ und erhielt noch im gleichen Jahr einen „bloggdeinbuch.de – Publikums-Award“. Buchtrailer: http://www.youtube.com/watch?v=suepIWWlV6E Die Wächter von Avalon Band 1 „Die Prophezeiung“ • Amanda Koch • 416 Seiten • 22 cm x 14,6 cm x 4,8 cm • Gebundenes Buch mit Schutzumschlag • ab 14 Jahren • Preis: 16,95 Euro • Jugendfantasy-Literatur

Sehr interessant aber leider Potential nicht ausgeschöpft.

— Kady

Zu viel ungenutztes Potential

— Pergamentfalter

Atemberaubendes Lesegefühl

— Rubinrot_Laura

Fantasy im Stil von Marion Zimmer Bradley mit einem ausgefeilten Hintergrund, der etwas überladen ist, aber an der Lesefreude nichts ändert!

— wicherla

Ein gutes Buch mit einigen Mängeln.

— Tamii1992

Super tolles Jugendbuch in der Genre Fantasy!

— Janinesbuecherkiste

Ein magisches Abenteuer, dass dich in seinen Bann ziehen wird

— Cat_Crawfield

eine solide und im Konzept gelungene Fantasygeschichte

— nickypaula

Eine tolle Jugendgeschichte mit einigen schwächen im Erzählstil.

— JennyChris

Nachdem ich zuerst mit der Protagonistin nicht recht warm wurde, wird es nach den ersten Seiten doch sehr spannend und fesselnd-

— Silberschweif

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  • Gut, aber Potential nicht ausgeschöpft.

    Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung

    Kady

    02. April 2017 um 09:31

    Inhalt: Vertraue darauf, was mit dir geschieht. Trauer. Sehnsucht. Das verraten die Augen der achtzehnjährigen Esmé Breckett – bis sich ihr Leben auf magische Weise verändert. Der Geist von Avalon ruft nach ihr und sie fühlt einen Zauber um sich, der sie auf seltsamem Weg Raven Sutton treffen lässt. Aber wer ist dieser junge Mann, der ihr so seltsam vertraut erscheint? Esmé erfährt von der Prophezeiung der Lichtelfen: Avalon ist in Gefahr und mit der heiligen Insel auch das magische Land Amaduria. Mächtige Feinde bedrohen die Wächter von Avalon, die Erben des großen Merlin. Die schwarzen Alben sind stark, und in einer Vision sieht Esmé Ravens Tod. Das dunkle Grauen greift auch nach ihr. Ist sie wirklich Teil einer Prophezeiung? Kann sie Raven im Zauber der magischen Welt retten?Meine Meinung: Die Grundidee finde ich spannend, aber leider wurde viel Potential nicht genutzt.Die Charaktere: Esmé konnte ich am Anfang echt nicht verstehen. Sie fühlt sich fremd, okay, aber kein normaler Mensch hätte so bereitwillig und ohne die geringsten Zweifel sofort an Magie geglaubt. Nicht Mal jemand wie sie.Raven und seine Geschwister fand ich dagegen nachvollziehbar und konnte sie auch besser verstehen.Das Cover: Das Cover sieht echt super aus und hat auch sogleich meine Neugier geweckt.Der Inhalt/Die Welt Avalons: Die Grundidee ist wie gesagt gut, aber bei der Umsetzung hadert es. Ich habe bis zum Schluss nicht verstanden, wie Magie dort funktioniert. Auch die Prophezeiung über Esmé war meiner Meinung nach nicht nachvollziehbar, denn sie spielte keine große Rolle.Fazit: Das Gleichgewicht zwischen den Komponenten stimmt nicht so ganz und ich hätte mir etwas mehr gewünscht. Trotzdem gefällt mir die Idee und ich werde die Trilogie zu Ende lesen.

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  • Rezension zu "Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung"

    Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung

    Pergamentfalter

    11. February 2017 um 10:34

    "Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung" ist der erste Band der Trilogie "Die Wächter von Avalon". Schon länger fühlt sich die achtzehnjährige Esmeralda "Esmé" Breckett in ihrer Familie nicht mehr richtig zuhause. Ein ständiges Gefühl der Sehnsucht erfüllt sie, doch wonach sie sich sehnt, ist ihr ein Rätsel. Momente der Ruhe und des Zufriedenseins findet sie nur in ihren Träumen von einer smaragdgrünen Sonne und einem geheimnisvollen Fremden, zu dem sie sich auf merkwürdige Weise hingezogen fühlt. Nach und nach gelingt es Esmé, die Botschaften ihrer Träume zu entschlüsseln. Ihre Suche nach der Wahrheit führt sie auf die Spur der Suttons, einer Familie, die vor Jahren aus dem Leben der Brecketts verschwand. Dabei kann Esmé zunächst nur erahnen, wie sehr sich ihr Leben durch die Begegnung mit Raven Sutton verändern wird. Sie erfährt von der Prophezeiung der Lichtelfen und der Gefahr, in der das magische Reich Amaduria mit der heiligen Insel Avalon und die Wächter Avalons schweben. Soll wirklich sie - Esmé - Teil dieser alten Prophezeiung sein? Die beiden Hauptcharaktere Esmé und Raven waren mir schnell sympathisch. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden erzählt, wodurch ich sie noch besser kennenlernen konnte. Amanda Koch entwickelt von Anfang an eine schlüssige Geschichte mit - zunächst nur unterschwelliger - Spannung und, typisch Jugendbuch, einer Portion Liebe. Die Handlungsorte in der Realität und auf Avalon sind sehr schön beschrieben, wodurch ich sie mir sehr gut vorstellen konnte. Ab und an hätte ich gern mal ein magisches Tor geöffnet, um hindurchzuspringen und mir alles mit eigenen Augen anzusehen. Dennoch hat die Geschichte leider einiges von ihrem Potential verschenkt, was in meinen Augen vor allem am Schreibstil der Autorin lag. Die Gefühle, die insbesondere für Esmés Handlungsstrang und später für die Verbindung zwischen Esmé und Raven essentiell waren, sind bei mir leider nicht angekommen, wodurch ich zu Beginn auch etwas Schwierigkeiten hatte, einen Draht zu Esmé zu finden. Der Schreibstil ist eher trocken gehalten. Die Gefühle wurden nüchtern und oftmals viel zu knapp beschrieben, was bei mir ab und an sogar in Unverständnis gipfelte. Ich hätte sehr gern mit den beiden Protagonisten mitempfunden, doch konnten die Gefühle nicht auf mich übergreifen, was mir das Gefühl gab, vieles von der Geschichte nicht so mitzubekommen, wie es möglich gewesen wäre. Vor allem der erste Teil, bevor Esmé von Amaduria und Avalon erfährt, war für mich mehr "lebloser Text auf weißen Seiten" als ein Teil eines "lebendigen Buches mit lebendigen Charakteren", was ich sehr bedauert habe. Zum Ende hin besserte sich der Schreibstil etwas, sodass ich an den Gefühlen der Protagonisten (endlich) teilhaben konnte. Das hätte ich mir für das ganze Buch gewünscht, doch mit diesem Abschluss habe ich Hoffnung, dass es in den beiden Folgebänden besser wird. Auch hoffe ich, dass die Nebencharaktere wie z.B. Ravens Geschwister dann eine kräftigere Persönlichkeit erhalten. Bisher blieben sie mir noch zu farblos. FAZIT Viel Potential von dem zu viel ungenutzt blieb. Amanda Koch kreiert in "Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung" eine interessante Welt, die Lust auf mehr macht. Die Charaktere waren mir meist sympatisch, ihre Persönlichkeit kann allerdings gerne noch ausgebaut werden. Leider konnte ich zu oft nicht richtig in die Geschichte eintauchen. Dennoch ein interessanter Auftakt, der mich mit Neugier auf den zweiten Band zurücklässt.

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  • Die Reise nach Avalon

    Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung

    Rubinrot_Laura

    05. February 2017 um 19:42

    Klapptext: Vertraue darauf, was mit dir geschieht. Eintauchen ins magische Land Amaduria Trauer. Sehnsucht. Das verraten die Augen der achtzehnjährigen Esmé Breckett – bis sich ihr Leben auf magische Weise verändert. Der Geist von Avalon ruft nach ihr und sie fühlt einen Zauber um sich, der sie auf seltsamem Weg Raven Sutton treffen lässt.  Aber wer ist dieser junge Mann, der ihr so seltsam vertraut erscheint?  Esmé erfährt von der Prophezeiung der Lichtelfen:  Avalon ist in Gefahr und mit der heiligen Insel auch das magische Land Amaduria. Mächtige Feinde bedrohen die Wächter von Avalon, die Erben des großen Merlin. Die schwarzen Alben sind stark, und in einer Vision sieht Esmé Ravens Tod. Das dunkle Grauen greift auch nach ihr.  Ist sie wirklich Teil einer Prophezeiung?  Kann sie Raven im Zauber der magischen Welt retten? Das hochspannende Jugendfantasy-Debüt der Leipziger Autorin Amanda Koch beschreibt Avalon und das magische Amaduria im Wandel der Zeiten.  „Die Prophezeiung“ ist der erste Teil der Jugendfantasy-Trilogie „Die Wächter von Avalon“. Der Ursprung von Amanda Kochs Trilogie liegt in einem Traum von einem großen Steinkreis und merkwürdig gekleideten Personen darin. Nichts mehr im Kopf außer ihrem Traum stand sie an einem grauen Novembermorgen auf und fing an darüber zu schreiben.  Sie erweckte Avalon in ihrem Roman zum Leben und das Schreiben bestimmte fortan immer mehr ihren Alltag. 2013 erschien „Die Prophezeiung“ und erhielt noch im gleichen Jahr einen „bloggdeinbuch.de – Publikums-Award“. Buchtrailer: http://www.youtube.com/watch?v=suepIWWlV6E Cover: Das Cover passt sehr gut zur Geschichte, anfangs kann man sich dazu nicht viel vorstellen aber wenn man das Buch gelesen hat passt es einfach Perfekt. Dazu muss ich noch sagen das, dass Buch jetzt ein richtiger Hingucker bei mir Regal ist, ich liebe grüne Bücher und es sieht einfach toll aus und ist so hochwertig gestaltet. Besonders gerne habe ich auch die Rückseite vom Buch, der Mond sieht einfach klasse aus. Der Schreibstil: Was ich mit diesem Buch erlebt habe, hatte ich noch nie. Manchmal war es echt schon etwas gruselig, ich hatte immer das Gefühl es selbst erlebt zu haben, also so richtig erlebt. Die Autorin hat einen so fesselnden Schreibstil das man wirklich alles um sich vergisst und mit dem Buch verschmelzen tut. Der Schreibstil ist einfach total nach meinem Geschmack, es ist spannend, es wird nie zu viel verraten und man saugt immer wieder neue Infos über Avalon und  Amaduria auf. Meine Meinung: Ich würde dem Buch gerne mehr wie 5 Sterne geben, ich habe mich total verliebt in die tolle Welt von Avalon. Die Junge Frau Esme war mir auf Anhieb sympatisch und der Schreibstil hat mich richtig in sie hineinfühlen lassen. Genauso wie Esme war ich gespannt was es mit ihren Visionen Aufsicht hatte. Also begleitete ich Esme auf ihren Weg, es war spannend herauszufinden wer sie wirklich ist und was sie mit den Wächtern verknüpft. Natürlich gibt es in dem Buch auch einen fiesen Schurken, wäre ja sonst langweilig wenn alles zu glatt laufen würde. Um das zu bekommen was der dunkle Alb anstrebt geht er natürlich über Leichen. Ich bin wirklich gespannt wie es im zweiten Band weiter gehen wird. Fühle mich immer noch total verzaubert von dieser tollen Geschichte. Fazit: Du liebst es wundervolle Welten zu entdecken? Dann komm mit mir, nach Avalon.

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  • Die Wächter von Avalon 1 - Die Prophezeiung von Amanda Koch

    Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung

    Tamii1992

    28. January 2017 um 11:54

    Trauer. Sehnsucht. Das verraten die Augen der achtzehnjährigen Esmé Breckett – bis sich ihr Leben auf magische Weise verändert.Der Geist von Avalon ruft nach ihr und sie fühlt einen Zauber um sich, der sie auf seltsamem Weg Raven Sutton treffen lässt.Aber wer ist dieser junge Mann, der ihr so seltsam vertraut erscheint? Esmé erfährt von der Prophezeiung der Lichtelfen: Avalon ist in Gefahr und mit der heiligen Insel auch das magische Land Amaduria. Mächtige Feinde bedrohen die Wächter von Avalon, die Erben des großen Merlin. Die schwarzen Alben sind stark, und in einer Vision sieht Esmé Ravens Tod. Das dunkle Grauen greift auch nach ihr.Ist sie wirklich Teil einer Prophezeiung? Kann sie Raven im Zauber der magischen Welt retten?(http://www.familia-verlag.de/shop/product_info.php?products_id=16) Auf dem Cover sieht man das Profil einer Frau. Wahrscheinlich das von Esmé. In der Mitte sieht man einen Ritter im schwarzen Gewand. Das ganze ist in grün gehalten. Die Schrift gefällt mir am besten. Es gibt den Cover ein keltisches Flair und passt unglaublich gut zur Handlung. Die Geschichte ist der Wahnsinn. Die Orte werden so deailliert beschrieben, dass man glauben konnte man sei selbst in Avalon. Die Charaktere hingegen, finde ich nicht ganz so gut vorgestellt. Man bekommt eigentlich nur einen Einblick in das Leben von Esmé und nicht wirklich von Rave. Sein Charakter wird zwar auch beschrieben, doch blieb dieser eher blass. Über die anderen Charaktere erfährt man eigentlich so gut wie nichts, was ich sehr schade fand, da diese ja auch ein wichtiger Teil der Handlung sind. Noch ein Kritikpunkt war der Schreibstil. Das ganze Buch bestand eigentlich nur aus kurzen abgehackten Sätzen. Es gab leider nicht sehr viele Kapitel die wirklich spannend und fesselnd waren und durch diesen sehr einfachen Schreibstil bremste dies einen beim Lesen sehr aus. Gerade wurde es spannend und im nächsten Moment war alles wieder vorbei. Anfangs war das Buch wirklich der Hammer. Es klang interessant und es wurde supertoll erzählt, doch leider hat das im Laufe der Handlung sehr nachgelassen. Warum auch immer. Die Geschichte ist wirklich der Hammer und man könnte daraus so viel machen, doch ist bei der Umsetzung einiges schief gelaufen. Die Wächter von Avalon ist ein tolles Buch, auch mit diesen Kritikpunkten und ein guter Zeitvertreib für zwischendurch, nur ob ich das Buch als Buchhändlerin jemanden empfehlen würde, der einen spannenden und mitreisenden Fantasy sucht, da bin ich mir nicht ganz so sicher, ob es meine erste Wahl wäre. Aber man soll ja nicht nur negativ denken. Ich werde es mit dem zweiten Band auch mal versuchen und vielleicht wird man ja überrascht. :-)

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  • Super Gut!

    Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung

    Janinesbuecherkiste

    11. October 2016 um 22:57

    Das Cover spiegelt da, was in diesem buch passiert.
    Der Inhalt ist von anfang bis ende Spannend, durch einen Perspektiven wechsel bleibt es dauerthaft spannend.
    Ohne diesen würde es wahrscheinlich nicht so sein.

    Ebenso, ist meine Meinung dazu:
    Ich bin fasziniert von dem Buch! Ich war total gefesselt und konnte nicht loslassen, ich bin gespannt wie der nächste Teil ist!

  • "Die Wächter von Avalon. Die Prophezeiung" von Amanda Koch

    Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung

    Jacynthe

    01. September 2016 um 12:44

    Inhalt Esmeralda hat schon früh gespürt, dass sie anders ist. Ihre Familie ist ihr fremd und sie fühlt sich, als gehöre sie nicht in diese Welt. Dieses Gefühl verstärkt sich, als sie mit ihren Eltern und ihrem Bruder Urlaub im Ferienhaus der Familie macht. Auf dem Dachboden stößt sie auf alte Fotos, die ihr Rätsel aufgeben und als schließlich der mysteriöse Raven und seine Geschwister auftauchen steht endgültig fest, dass sich etwas in Esmeraldas Leben ändern wird. Denn das magische Land Amaduria wird von einst verbannten Dämonen bedroht und damit schwebt auch die Insel Avalon mit all ihren Bewohnern in größter Gefahr. Werden Esmeralda und Raven den Kampf gewinnen können? Meine Meinung Schon als Teenager war ich von der mystischen Insel Avalon fasziniert. Den Film Die Nebel von Avalon kannte ich auswendig und kürzlich habe ich dann auch das gleichnamige Buch gelesen. Als mir der Familia-Verlag dann dieses Buch zur Rezension anbot, war ich sofort interessiert, was die Autorin für eine Geschichte rund um die Insel gewebt hat. Das Buch beginnt wie viele Jugend-Fantasy-Romane: Ein junges Mädchen auf der Schwelle zum Erwachsensein beginnt, an ihrem Weg zu zweifeln. Sie fühlt sich, als gehöre sie nicht zu dieser Welt - eine Ahnung, die sich dann auch bald bestätigt, als sie dem jungen Raven begegnet, den man für tot gehalten hatte. Raven und seine Geschwister sind dazu auserkoren, zu Wächtern geweiht zu werden und fortan gegen die Dämonen zu kämpfen, die das mystische Land Amaduria bedrohen. Und zwischen Esmeralda und Raven besteht ein ganz besonderes Band, das beide vom ersten Augenblick ihrer Begegnung spüren. Die Story rund um Raven und seine Geschwister ist schlüssig und Koch wob viele vergangene Generation mit hinein. Am Ende des Buches gibt es sogar einen mit Jahren verstehenen Stammbaum, der bis zu Merlin zurückreicht und zeigt, wie genau Koch es mit der Planung dieser Geschichte genommen hat. Ich fand es spannend zu sehen, wie sich alles entwickelt hat - dass es nie mehr als zwei Wächter gegeben hat und dass jetzt, da erneut dämonische Gefahr droht, die bedrohlicher ist als je zuvo vier Anwärter gibt. (Obwohl ich nicht ganz verstanden habe, wie diese erneute Bedrohung durch die Dämonen möglich ist, aber das sei mal dahingestellt) Auch das Detail, das Wächter bei ihrer Weihe mit einem ihrer Vorfahren in Kontakt treten, hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere selbst empfand ich hingegen als nicht besonders gut ausgearbeitet. Im Grunde erlangt man nur von Esmeralda ein umfassendes Bild, denn sie ist quasi der Kern des Romans. Auch Raven ist sehr präsent, jedoch blieb er in meinen Augen eher blass. Die anderen sind die meiste Zeit einfach nur da und werden nur ab und zu mit ein paar beschreibenden Worten ausgemalt. Insgesamt bleiben alle jedoch dem ein oder anderen Klischee verhaftet: Esmeralda, in der menschlichen Welt innerlich zerrissen, in der magischen Welt plötzlich jemand, auf dem die Hoffnung aller ruht; Raven, ebenfall vom Schicksal mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet und damit quasi der Kopf der Geschwister, dessen Kräfte jedoch durch seine Liebe zu Esmeralda geschwächt werden... Dann ein alter und weiser Großvater, der alles zusammenhält, ein paar Dämonen und ein Mädchen, das sich von diesen hat umgarnen lassen und dadurch zur Gefahr für alle wird... Ich finde, dass Jugendbücher sich einiges erlauben dürfen, was ich an anderen Roman kritisieren würde, daher konnte ich über manches - wie zum Beispiel die eher blassen Nebencharaktere - noch einigermaßen hinwegsehen. Woran ich mich jedoch gar nicht gewöhnen konnte war der Schreibstil. Koch bevorzugt kurze und prägnante Sätze, was auf mich jedoch abgehackt und steif wirkte. Vor allem in rasanten Szenen bremste das meinen Lesefluss so sehr, dass ich mich stellenweise kaum noch auf das Geschehen konzentrieren konnte. Desweiteren versanden begonne Gespräche häufig, weil Koch die Charaktere oft nicht auf zuvor Gesagtes eingehen lässt. Dadurch entstehen unangenehme Lücken und das Gefühl, dass beim Schreiben gehetzt wurde. Außerdem gab es den ein oder anderen Schnitzer bezüglich des Wortschatzes, zum Beispiel wenn von "das Schild" anstelle von "der Schild" die Rede ist. Aufgrund dieser Kritikpunkte nahm mein Interesse für das Buch leider von Kapitel zu Kapitel immer mehr ab. Am Anfang war ich noch gefesselt von der Geschichte, wollte erfahren, warum Esmeralda sich so zerrissen fühlt und was mit Raven und seiner Familie geschehen war. Nachdem jedoch all diese Rätsel gelöst waren und es um die Bekämpfung des Feindes ging, war bei mir die Luft raus. Von da an wurde es für meinen Geschmack zu vorhersehbar, zu klischeehaft und schlicht und einfach langweilig. Schade! Für mein Gefühl hatte auch Avalon einen zu geringen Stellenwert, was meine Erwartungen stark enttäuschte. Tatsächlich steht das Land Amaduria im Mittelpunkt, und zu diesem gehört Avalon. Zwar werden dort auch bei Koch Priesterinnen ausgebildet und Weihungen vorgenommen und Avalon ist auch der Ausgangspunkt für den zu lösenden Konflikt, dennoch war die Insel nicht allgegenwärtig, was ich sehr schade fand. Vielleicht rückt sie in den Folgebänden stärker in den Fokus, doch ich momentan reizt es mich nicht, den zweiten Teil zu lesen, um es herauszufinden. Gefühlt würde ich gerne 2,5 Wolken vergeben, doch diese Bewertung gibt es auf meinem Blog nicht. Weil mir das Buch anfangs sehr gefallen hat und ich auch die Arbeit, die allein der Stammbaum gemacht hat, würdigen möchte, runde ich auf und vergebe 3 von 5 Wolken. Vielen Dank an den Familia-Verlag für den netten Kontakt und die Zusendung des Rezensionsexemplars und der buchigen Kleinigkeiten.

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  • Magisch

    Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung

    Cat_Crawfield

    02. August 2016 um 07:06

    Klappentext:Vertraue darauf, was mit dir geschieht.Eintauchen ins magische Land AmaduriaTrauer. Sehnsucht. Das verraten die Augen der achtzehnjährigen Esmé Breckett – bis sich ihr Leben auf magische Weise verändert. Der Geist von Avalon ruft nach ihr und sie fühlt einen Zauber um sich, der sie auf seltsamem Weg Raven Sutton treffen lässt. Aber wer ist dieser junge Mann, der ihr so seltsam vertraut erscheint? Esmé erfährt von der Prophezeiung der Lichtelfen: Avalon ist in Gefahr und mit der heiligen Insel auch das magische Land Amaduria. Mächtige Feinde bedrohen die Wächter von Avalon, die Erben des großen Merlin. Die schwarzen Alben sind stark, und in einer Vision sieht Esmé Ravens Tod. Das dunkle Grauen greift auch nach ihr. Ist sie wirklich Teil einer Prophezeiung? Kann sie Raven im Zauber der magischen Welt retten? Inhalt: Esme weiß schon immer, dass sie anders ist. Sie gehört nicht hierher. Nicht zu dieser Familie und auch nicht in diese Welt. In ihr herrscht eine Zerissenheit, die sie sich selbst nicht erklären kann, doch eines weiß sie mit Bestimmtheit, sie ist nicht die, für die sie alle halten. Als sie dann immer wiederkehrende Träume hat und eine seltsame Smaragdgrüne Sonne in ihrem inneren spürt, wird der Drang die Wahrheit zu finden, immer intensiver. In ihrem Sommerhaus entdeckt Esme dann einige Bilder von früher und weiß, es hat irgendwas mit den beiden Jungs zutun, die auf dem Bild neben ihrem Bruder stehen. Doch Esme hätte sich die Wahrheit niemals erträumen lassen. Sie ist unweigerlich mit einem anderen Schicksal verbunden und ist Teil der Magischen Welt. Ihr bisheriges Leben steht Kopf und dennoch fühlt sie eine Freiheit, wie niemals zuvor - sie ist auf dem richtigen Weg und doch weiß sie nicht, ob sie ihre Träume - ihre Visionen verhindern kann. Denn wie sollte Sie - ein einfaches Mädchen, das irgendwie mit dieser Welt verbunden war, den Tod eines anderen verhindern? War sie dazu imstande? Und wie sollte sie es tun, sie hatte keine besonderen Gaben und konnte auch nicht mit dem Schwert umgehen ... Was soll sie also tun? Meine Meinung: Packend und voller Magie Die Wächter von Avalon - Die Prophezeihung ist der Auftakt einer fantastischen Trilogie. In ihr leben so viele Mysterien und Magische Wesen, dass man glatt versucht ist, ebenfalls in diese Welt einzutreten. Esme ist ein junges Mädchen, dass nicht weiß, wo ihr Platz im Leben ist und so macht sie sich auf herauszufinden wer sie ist. Eine Reise die ihr alles abverlangen wird - die einem sowohl traurig als auch heiter stimmt. Man kann der Geschichte ohne Probleme folgen und auch wenn manche Passagen in Rätseln geschrieben sind, versteht man doch was damit gemeint sein könnte, welche Auswirkungen das auf die Protagonisten hat. Die Magische Welt Amaduria stelle ich mir einfach zauberhaft vor - man erfährt nicht allzu viel über ihr Aussehen, doch die andeutungen reichen vollkommen um sich ein eigenes Bild zu machen. Ich fand den ersten Band toll und freue mich schon jetzt darauf die beiden Folgeteile zu lesen um zu verstehen, was mit Esme und den Wächtern noch so alles passieren wird... Cover: Das Cover ist in warmen Grüntönen gehalten - wie die Smaragdsonne die Esme immer wieder sieht und spürt. Der Adler darauf hat ebenfalls eine besondere Bedeutung, ebenso wie die Reiterin in der Mitte. Ich finde es toll, das Teile von Visionen sich in dem Cover wiederspiegeln.

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  • eine solide und im Konzept gelungene Fantasygeschichte

    Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung

    nickypaula

    19. May 2016 um 10:24

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ „Die Prophezeiung“ ist ein Fantasy-Jugendroman und der Auftakt zur „Die Wächter von Avalon“- Triologie der deutschen Autorin Amanda Koch, erschienen 2013 im familia Verlag. Auch wenn Avalon bereits Inspirationsquelle für zahlreiche Fantasywerke war und die Meisten sicher schon das ein oder andere davon gelesen haben, sollte dies nicht davon abhalten „Die Wächter von Avalon“ zu lesen, denn das Buch stützt sich nur in den Grundzügen auf den klassischen Avalon- und Merlinmythos und erzählt sonst eine weitgehend eigenständige Geschichte. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wie viele Jugendliche ihres Alters fühlt sich Esmé in ihrem Leben einsam und fremd. Doch bei ihr begründet sich dieses Gefühl weniger auf eine jugendliche Identitätskrise, sondern auf der unbestimmten Ahnung, dass etwas Magisches nach ihr ruft, denn immer wieder sieht sie in ihren Träumen einen seltsamen, unbekannten Ort und einen ebenso geheimnisvollen jungen Mann, der ihr dennoch unglaublich vertraut vorkommt. Ein Ereignis aus der Vergangenheit bringt sie schließlich auf die Spur von Raven Sutton. Doch die Suche nach ihm, wird auch zur Suche nach ihrem wahren Selbst und einer Bestimmung, die nicht nur ihre beiden Leben für immer verändert. Denn dunkle Mächte werfen ihre Schatten auf die heilige Insel Avalon und die magische Welt Amaduria, denen nur die Wächter von Avalon Einhalt gebieten können.  Doch dazu brauchen sie Esmés Hilfe. Wird sie ihrem Schicksal vertrauen und die Prophezeiung der Lichtelfen erfüllen können?   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Das Cover aller drei Bände ist vom Grundkonzept gleich aufgebaut, was ein schönes Gesamtbild liefert. „Die Prophezeiung“ ist in einem schönen, mystischen Grün gehalten, denn die Farbe spielt auch im Buch eine entscheidende Rolle, wobei ich es mir tatsächlich noch einen wenig smaragdgrüner gewünscht hätte. Die sonstige Gestaltung ist aber sehr gelungen, denn der nur vage angedeutete, mit keltischen Mustern verzierte Torbogen wird praktisch von einem dunkleren Streifen zerrissen, auf dem das in mythisches Licht getauchte Gesicht einer jungen Frau, ein schwarzer Adler, ein bedrohlicher Reiter (der zwar ein bisschen zu sehr an die Nazgul aus Herr der Ringe erinnert, aber naja) und im Auslauf auf dem Buchrücken ein grünschimmernder Mond dargestellt sind. Damit spiegelt es für mich Esmés innere Zerrissenheit wieder und gibt mit den Symbolen einen kleinen Ausblick, auf die Geschehnisse im Buch, ohne zu viel zu verraten. Es wirkt auf jeden Fall sehr durchdacht gewählt und macht trotzdem neugierig. Auch die Klappentexte sind informativ, ohne zu viel zu vorweg zu nehmen und schüren auf jeden Fall die Neugier. Praktisch ist auch die Ahnentafel im Anhang, die einen Überblick über Merlins Ahnenreihe gibt, sodass man bei gelegentlich fallenden Namen auch eine gute zeitliche Einordnung hat. Allerdings hätte ich mir auch eine Karte Amadurias gewünscht, wie ich sie im Anschluss beim Reinschielen in Band 2 finden konnte, denn es werden so oft Orte genannt, dass es schön wäre sie in geografischen Bezug setzen zu können, denn ansonsten fiel es mir teilweise etwas schwer mir Amaduria bildlich vorzustellen und die Namen gerieten etwas in Vergessenheit. Oder, falls das einfach schon zu viel verraten hätte, eine Karte Britanniens, denn auch hier fallen so viele Namen, die man nicht schon hundert mal gehört hat und damit auch nicht einfach einordnen kann und ich bin jemand, der Reiserouten gerne nachvollzieht bzw. es dann einfach noch realer wirkt, wenn es schon zum Teil in der hiesigen Welt spielt.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Schreibstil: Amanda Kochs Schreibstil ist an sich sehr schön und kann durchaus fesseln, aber leider ist er nicht ganz konstant, was an mehreren Dingen liegt. Zum Teil schreibt sie sehr malerisch mit vielen Beschreibungen und auch Symboliken, wo man schon nicht nur flüchtig drüber lesen sollte, um es zu verstehen, zum Teil aber auch manchmal erstaunlich nüchtern und fast distanziert. Und das Problem daran ist eigentlich, dass dies nicht immer situationsgerecht wechselt, sondern ohne jeglichen Grund. Für ein Jugendbuch fand ich auch manche Ausdrücke teilweise etwas zu getragen. Mir haben sie zwar keine Verständnisprobleme bereitet, dennoch fielen sie auf, weil sie eher weniger in den heutigen Sprachgebrauch gehören. Ich habe zwar an sich überhaupt nichts gegen die Verwendung solcher Wörter, denn man kann sich ja auch mit den Büchern weiterbilden, bin mir aber nicht sicher, inwieweit junge Jugendliche damit zurechtkommen, weshalb ich die Alterseinstufung nicht allzu jung ansetzen würde. Was mir aber leider wirklich manchmal den Lesefluss völlig ruiniert hat, waren plötzliche Sichtwechsel. Auktorialer Erzähler an sich wunderbar, man bekommt verschiedene Perspektiven mit und lernt mehr Charaktere gut kennen. Sichtwechsel auch innerhalb einer Situation – völlig ok, wenn auch hier manchmal etwas holprig vom Übergang. Was aber gar nicht ging, waren Situationswechsel von einer Zeile zur nächsten ohne jegliche Vorwarnung. Kein Absatz, kein erkennbarer Abschluss der vorherigen Situation und plötzlich war man an mit einer anderen Person, an einem anderen Ort… Ich musste manche Szenen wirklich zwei- oder dreimal lesen, weil ich den Zusammenhang nicht begriff. Um dann mitzubekommen, dass es gar keinen gab. Manchmal waren Personen einfach da und manchmal waren sie plötzlich weg und in mir bildete sich öfter das Gefühl etwas verpasst zu haben. Was wirklich schade ist, denn mit ein oder zwei Sätzen mehr oder einem Absatz an diesen Stellen, hätte das ganze vermieden und der Lesefluss gewahrt werden können. Trotzdem hat das Buch auch viele sehr schön geschriebene Stellen und die genannten Kritikpunkte haben mich zu keiner Zeit dazu bewogen das Buch nicht mehr weiter lesen zu wollen.      Aufbau und Storykonzept: „Die Prophezeiung“ ist noch einmal in weitere Abschnitte gegliedert, da sie zum Teil recht lang sind und inhaltlich meistens einen passenden Schnitt setzen, würde ich sie auch tatsächlich als Solches betiteln und nicht als Kapitel. Ich war auch ganz dankbar für diese Unterteilung, denn der erste Abschnitt war doch ein kleiner Kampf und ich war sehr froh, dass sich dann plötzlich ein weiterer Handlungsstrang fern von Esmé ergab, der sich dann auch gleich mehr auf die eigentliche Thematik bezog und mehr mein Interesse erweckte. Danach fiel es mir nicht mehr ganz so schwer in die Geschichte reinzukommen, auch wenn ich zugeben muss, dass sie mich bis zum Schluss nicht wirklich fesseln konnte. Dabei finde ich das Grundkonzept eigentlich sehr gut, vor allem, weil es sich zwar auf Avalon und den Merlinmythos stützt, aber die Verbindung zu der eigenen magischen Welt Amadurias schafft, sodass es eben kein Abklatsch der hundertsten „Priesterinnen von Avalon“-Geschichte ist, sondern neue Pfade beschreitet. Da ich mich ein wenig mit der Avalon-Thematik auskenne, waren damit verbundene auftauchende Begriffe kein Problem. Wie es Anderen ergeht, die damit noch gar nichts zu tun hatten, kann ich nicht einschätzen. Etwas schwieriger fand ich dann doch die ganzen Amaduria-eigenen Orte und Begriffe, da sie entweder so gebündelt kamen, dass ich nur schwer den Überblick behielt (vor allem da keine Karte da ist) oder so vereinzelt, dass mir der Zusammenhang fehlte. Aber wenn man einmal hinter das System mit den Toren ect. gestiegen ist, macht Amaduria eigentlich einen gut durchdachten und interessanten  Eindruck und bieten viel Platz für eine weitgreifende, stimmige Handlung. Eine nicht ganz unwesentliche Bedeutung nimmt die Liebesgeschichte zwischen Esmé und Raven ein. Ich bin kein großer Fan von Liebesgeschichten und hatte arge Bedenken als ich Esmés erste Traumbegegnungen mit Raven las, denn die waren nahezu brechreizerregend kitschig. Ich finde es zwar schöner, wenn sich Liebe natürlich entwickelt und nicht nach dem „Ihr seid füreinander bestimmt und wenn ihr euch erst begegnet, werdet ihr unzertrennlich sein“-Schema abläuft, es hielt sich hier aber in ertragbaren Grenzen und auch wenn ab und an etwas schnulzige Szenen dazwischen waren, haben die Charaktere zum Glück nicht ganz ihren Verstand und das eigentliche Ziel aus dem Auge verloren. Und da sie natürlich zum Grundkonzept gehört ohne die Manches nicht so funktionieren hätte, war es in Ordnung. Bleibt zu hoffen, dass es in den folgenden Bänden nicht Hauptinhalt wird. Einen Spannungsbogen habe ich zwar erkennen können, viele Stellen waren auch sehr interessant und gut konzipiert, dennoch hat es die Geschichte nicht geschafft, einen magischen Bann um mich zu weben. Für meinen Begriff war das Ende dann auch ziemlich schnell und etwas unspektakulär. Und obwohl ich die Geschichte im Grundkonzept sehr gut fand, gab es doch hin und wieder Stellen, an denen ich die Handlungen der Charaktere absolut nicht nachvollziehen konnte, weil vergessen wurde zu erwähnen, warum sie es tun. Natürlich war mir klar, warum das Geschehen musste, aber es ergab oft keinen Sinn warum es jetzt gerade dieser Charakter war, der die Handlung vollzog. Ein oder zwei Sätze dazu und alles wäre stimmig gewesen, aber so war es unlogisch und verfälschte das Bild zu den Charakteren, was zum Teil ein wenig schade war. Charaktere: „Die Wächter von Avalon“ ist als auktorialer Erzähler verfasst, der zwar tatsächlich oft sehr nah an den beiden Protagonisten bleibt, aber auch nebenbei immer wieder kurz zu anderen Personen wechselt und ihre Gedanken erläutert, wobei man es sich bei Manchen auch hätte ersparen können, denn z.B. die Reaktionen und Gedanken von Esmés Eltern sind so typisch, dass man sie auch so ohne Weiteres hätte erraten können und sie auch nicht wirklich essentiell für die Geschichte sind. Aber das ist wohl persönlicher Geschmack. Esmés Gedanken-und Gefühlswelt ist immer wieder ausführlich dargestellt, sodass man sie am besten kennenlernt… was allerdings auch zum Problem werden kann, wenn einem ausgerechnet sie völlig unsympathisch ist. Eigentlich habe ich überhaupt kein Problem mit eher etwas ruhigeren, nachdenklichen, ja auch melancholischen Charakteren, ich mag sie sogar lieber als sehr Aufgedrehte, aber je mehr ich über Esmé erfuhr bzw. vor allem je mehr sie handelte, desto deutlicher kam für mich nur eines herüber – ihr Egoismus. Nicht falsch verstehen, ich kann ihre Gefühle, die Einsamkeit, das Sich-Fremd-Fühlen, das Sehnen nach Antworten ect. wirklich sehr gut nachvollziehen, aber die Art und Weise wie sie an die Dinge heran geht und sich Anderen gegenüber verhält, ist mehr als egoistisch. Trotz ihrer ja plötzlich so geschärften Intuition für die Gefühle ihrer Mitmenschen, trampelt sie vor allem auf denen ihrer Familie gehörig herum und Themen sind auch nur solange interessant, wie sie erhoffen kann ihre Antworten dabei zu finden. Dass es für andere ebenso wichtig sein kann, ist anscheinend völlig egal. Auch stört mich etwas, dass sie zwar erst die ganze Zeit auf Teufel komm raus alles daran setzt endlich dieses seltsame Gefühl zu verstehen und sich dann auch ein bisschen zu schnell, zu definiert sicher ist, dass es etwas Magisches sein muss, als sie dann aber ihre wahre Bestimmung erfährt und das ganze plötzlich Verantwortung mit sich bringt, sie eigentlich nur noch am Jammern und Zweifeln ist, dass sie nicht die Richtige sein kann und dass sie versagen wird. Auch tut sie wenig selber dafür, dass sich ihr wahres Ich nun offenbart, sondern muss eigentlich die ganze Zeit in die richtige Richtung geschubst werden. Kurz um, denn ich könnte wohl noch weitere Seiten nur zu ihr füllen  – Esmé hat mich wirklich furchtbar genervt und ich war dankbar für jedes Kapitel, dass nicht sie als Haupthandelnde hatte. Aber ich hege große Hoffnungen, dass sie sich vielleicht nach ihrer Wandlung endlich mal zusammen reißt und in Band 2 sehr viel erträglicher wird. Dagegen war mir tatsächlich der männliche Hauptcharakter Raven einmal ganz angenehm, da zwar immer wieder angedeutet wird, dass er wohl etwas Besonderes ist und eine Sonderstellung gegenüber seinen Geschwistern einnehmen wird, das auch weiß, aber es nicht heraushängen lässt, wie ich zunächst vermutete. Ich hoffe sehr stark, dass dies auch so bleibt. Alle anderen Charaktere werden zwar nicht besonders intensiv vorgestellt, es reicht aber für ein erstes Kennenlernen und Abschätzen, wen man mag und wen nicht und ist für die Rahmenhandlung in diesem Ausmaß für meine Begriffe völlig ausreichend. Und ich muss sagen bis auf Esmé waren mir alle recht sympathisch und hoffe sie in den folgenden Bänden besser kennen zu lernen. Vor allem wäre es schön, wenn auch die weiblichen Charaktere nicht mehr ganz so schwächlich herüber kommen und aktiver ins Geschehen eingreifen würden.  Fazit: Auch wenn mich Band 1 der „Wächter von Avalon“ nicht vom Hocker gerissen hat, ist es doch eine solide und im Konzept gelungene Fantasygeschichte, deren Ausgang ich vor allem der Handlung wegen gerne weiter verfolgen werde. Potenzial hat das Buch auf jeden Fall, auch wenn es an manchen Stellen ein paar Stolpermenhire gibt ;)  Vermutlich kann man sich auch wesentlich besser von der Geschichte fesseln lassen, wenn man die Protagonistin mag und das wird bestimmt einigen so gehen. ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Auf jeden Fall natürlich allen High-Fantasy-Fans, denn auch wenn es zum Teil in der realen Welt spielt, liegt das Augenmerk doch eher auf Avalon und Amaduria. Man sollte auch kein absoluter Gegner von vorherbestimmten Liebesgeschichten sein, denn um die kommt man einfach nicht herum.   Taja von Nickypaulas Bücherwelt Eine Videorezension folgt nach Abschluss  der gesamten Reihe

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  • Die Wächter von Avalon: Die Prophezeiung

    Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung

    JennyChris

    25. April 2016 um 11:15

    Was erwartet euch?Vertraue darauf, was mit dir geschieht. Trauer. Sehnsucht. Das verraten Esmé Brecketts Augen – bis sich ihr Leben auf magische Weise verändert. Der Geist von Avalon ruft nach ihr, und sie spürt einen Zauber um sich, der sie zu Raven Sutton führt. Aber wer ist dieser junge Mann, der ihr so seltsam vertraut erscheint? Esmé erfährt von der Prophezeiung der Lichtelfen: Die heilige Insel Avalon und das magische Land Amaduria sind in Gefahr. Mächtige Feinde bedrohen die Wächter von Avalon, die Erben des großen Merlin. Die schwarzen Alben sind stark, und in einer Vision sieht Esmé Ravens Tod.  Das dunkle Grauen greift auch nach ihr. Ist sie wirklich Teil einer Prophezeiung? Kann sie Raven im Zauber der magischen Welt retten? Meine MeinungDas Cover ist in einem smaragdenen Grün gehalten und passt somit perfekt zu der Geschichte. Das Cover hat mich total angesprochen bevor ich erst den Inhalt gelesen habe. Der Schreibstil ist sehr leicht geschrieben, sodass man sehr flüssig lesen konnte. An manchen Stellen wurden magische Wörter benutzt, die mich dann doch etwas verwirrt haben und ich sie erstmal googeln musste. Hier wäre vielleicht ein Glossar am Ende hilfreich gewesen.Das Buch ist aus der Perspektive des dritten Erzählers geschrieben, der allwissend ist. So erhält man von jedem Charakter einen persönlichen Einblick ohne direkt in die Person einzutauchen. Dass lässt an manchen Stellen die Charaktere etwas blass wirken und emotionslos. Der Schreibstil ist wirklich interessant und hebt sich von anderen ab, jedoch hätte man hier vielleicht noch ein bisschen tiefer gehen können, sodass der Leser richtig ins Buch eintauchen kann.Die Geschichte jedoch hat mich von Anfang an gefesselt. Die Umgebung ist sehr bildhaft beschrieben und man konnte sich sehr gut in Avalon hineinversetzten. Es handelt in der Geschichte um Liebe, Verrat und die magische Welt Avalon und Amaduria. Wir treffen auf Magier, Elfen und auch einen Kampf, wie es sich für eine schöne Fantasygeschichte gehört. Durch die Erzählperspektive sind die Charaktere für mich noch etwas blass geblieben und ich hoffe, dass sich das im zweiten Band ändert. Wäre sonst schade um eine wirklich tolle Geschichte.FazitIch kann dieses Buch gerade als  Jugendroman im Fantasybereich sehr empfehlen. Trotz einiger Schwächen ist es doch eine sehr tolle Geschichte und ich bin gespannt auf Band 2.

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  • Toller Reihenauftakt

    Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung

    michasbuechertraeume

    20. October 2015 um 22:50

    Cover: Ich finde das Cover zauberhaft. Ich mag das Grün und für mich passt die ganze Gestaltung zu dem mystischen und dem was ich mir so unter Avalon vorstelle. Und zur Geschichte passt es natürlich auch. Erster Satz: Esmeralda saß auf der Terrasse und schloss die Augen. Meine Meinung: Esmeralda, die nur Esmé genannt wird, fühlt sich fehl am Platz in ihrer Welt und entfernt sich auch immer weiter von ihrer Familie, zieht sich zurück und grübelt vor sich hin. Zudem suchen sie Albträume heim und es geschehen Dinge die sie sich nicht erklären kann. Bei einem Heimatbesuch wird alles noch schlimmer und doch wird alles klarer und Esme' soll den Weg finden der für sie vorherbestimmt ist und wo Schicksal und auch die Liebe auf sie warten... Esmé habe ich gleich liebgewonnen. Sie hat mich direkt berührt mit ihren Emotionen und der Suche wo sie hingehört, wer sie ist. Man merkt auch während der Geschichte ihre Entwicklung und das hat mir sehr gut gefallen. Zugleich bewundere ich ihre Stärke, dass sie dann auch den Weg geht der ihr vorherbestimmt ist. Raven ist ein sehr interessanter, starker Charakter und zugleich total liebenswürdig. Ich finde ihn ganz toll. Seinen Bruder Ian finde ich zwar auch gut, aber längst nicht so sympathisch wie Raven. Seine mystische Familiengeschichte ist interessant und ich bin gespannt auf die weiteren Abenteuer. Amanda Koch hat einen Schreibstil, der einen sofort in den Bann zieht. Mit ihrer ganz eigenen Idee des sagenumwobenen Avalon konnte sie mich direkt überzeugen, aber auch mit dem tollen Setting. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und konnten mich mit Emotionen, Entwicklungen und Tiefe überzeugen. Vor allem Esmé finde ich klasse. Alles in allem ist „Die Wächter von Avalon – Die Prophezeiung“ ein sehr schöner Reihenauftakt, der Suchtpotential bietet und ich bin gespannt auf Band zwei! Fazit: „Die Wächter von Avalon – Die Prophezeiung“ von Amanda Koch ist ein toller Reihenauftakt mit sympathischen Protagonisten und einer perfekten Storymischung. Das fulminante Ende lässt einen dann auch garantiert zu Band zwei greifen. Ich bin gespannt auf Esmés und Ravens weitere Abenteuer.  Ⓒmichasbuechertraeume.blogspot.de

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  • Ein magischer Jugendroman, der viele schöne Momente hatte

    Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung

    Meiky

    23. September 2015 um 19:38

    In „Die Prophezeiung“ entführt uns Amanda Koch in eine magische Welt, die aber auch mit der unseren verknüpft ist. Gerade der Anfang der Geschichte um Esmeralda, einem wunderschönen Namen, wie ich finde, spielt in der realen Welt. Sie lebt mit ihren Eltern und ihrem älteren Bruder in England, wo sie sich aber nie richtig heimisch fühlte. Esmeralda ist sehr in sich gekehrt und kann selbst zu ihren Eltern keine richtige Verbindung aufbauen. Nur in ihren Träumen fühlt sie sich geborgen und glaubt, wahre Liebe zu spüren. Doch als um sie herum ungewöhnliche Dinge passieren, weiß sie, dass es in ihrer Welt mehr gibt, als sie bisher kennt. Sobald Esmeralda den Lösungen einige Rätsel näher kommt, wird sie in die magische Welt rund um Amaduria geführt.   Es ist eine große magische Welt, mit der sich Esmeralda konfrontiert sieht. Im Schutze der Wächter von Avalon ist es an ihr eine Prophezeiung zu erfüllen. Mir fiel es bis zum Schluss schwer die verschiedenen magischen Gebiete geordnet zu bekommen. Leider hat mich meine Vorstellungskraft etwas im Stich gelassen, denn es ist mir nicht so recht gelungen mir die verschiedenen Orte und Gegebenheiten vorzustellen. Gerade Avalon scheint aber ja ein sehr bekannter Spielort für Fantasy-Romane sein, was mir aber vorher nicht bekannt war. Vielleicht liegt das also auch an meiner Buchauswahl im Fantasy-Genre! Ungewöhnlich fand ich, dass der große Kampf der magischen Wesen durch normale Waffen ausgetragen wurde und Magie eher eine geringere Rolle gespielt hat. Ich hätte Zaubersprüche oder ähnliches erwartet. Gerade am Ende gab es für mich viele Ungereimtheiten, die ich nicht so recht nachvollziehen konnte. Vielleicht lösen sich diese aber auch in den Folgebänden.   Die Geschichte wird aus der dritten Perspektive erzählt und durch verschiedene Sichtwechsel abwechslungsreich gestaltet. Mit Esmeralda habe ich mich beim Lesen richtig wohl gefühlt, denn sie begleitet einen großen Teil der Geschichte und man fiebert am meisten mit ihr mit. Mir fiel es aber insgesamt schwer mich mit den verschiedenen Figuren zu identifizieren, da sie mir recht unnahbar erschienen. Die magischen Wesen waren mir allerdings sehr sympathisch. Mit einem Buch voller Elfen und Dämonen fühle ich mich einfach wohler, als mit Vampiren oder ähnlichem.  Trotzdem ist mir die Magie etwas auf der Strecke geblieben. Die Sprache ist sehr einfach gehalten und für Jugendliche auf jeden Fall gut geeignet.  Das Cover hat mich von Anfang an angesprochen, aber nach dem Lesen ist mir erst bewusst geworden, wie passend es eigentlich ist. Selten lese ich ein Buch, bei dem das Cover so sorgfältig an die Geschichte angepasst ist, denn jedes Detail bis hin zur grünen Farbe spielt eine Rolle in dem Buch.   „Die Wächter von Avalon“ ist der Auftakt einer Trilogie, der noch viel Potential hat, aber auch in sich abgeschlossen ist.

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  • Tolle Geschichte, aber etwas fehlt

    Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung

    Chiawen

    17. September 2015 um 01:18

    „Die Wächter von Avalon – Die Prophezeihung“ von Amanda Koch ist der erste Teil einer Fantasy-Reihe. Komische Träume und das Gefühl anders zu sein führen dazu, dass Esmé sich immer weiter zurückzieht und nach Antworten sucht. Dabei stößt sie auf Raven Sutton, der ihr merkwürdiger Weise so vertraut vorkommt. Doch auf ihm lastet eine schwere Bürde. Esmé fühlt sich anders und hat das Gefühl einfach nicht dazu zu gehören. Nicht zu ihrer Familie und irgendwie auch nicht in diese Welt. Sie sucht nach ihrer Identiät. Die Träume oder Visionen, sie sie hat machen es ihr nicht unbedingt leichter. Nur das Gefühl geliebt und akzeptiert zu werden, was sie oft überkommt, hilft ihr. Von den Charakteren erfährt man nur was man auch für die Geschichte braucht. Eben das nötige Background. Beim Lesen selber stört das nicht. Aber wenn man später noch einmal drüber nachdenkt, fehlt es etwas. Man erlebt sie nur in „besonderen“ Situationen. Esmé ist am Landsitz ihrer Eltern und nicht im alltäglichen Leben, Raven und seine Geschwister werden auf ihre besondere Zukunft hin unterrichtet, … Was sie sonst ausmacht, erfährt man nicht groß. Das sagenumwobene Avalon spielt eine wichtige Rolle in diesem Buch. Sie ist der das Herzstück der Welt Amaduria. Dies ist eine Welt voll Magie, Elfen und einer drohenden Gefahr. Avalon wird sehr gut in die Geschichte integriert. Gewohnte Elemente wie das Kloster Glastonbury, der Nebel oder die Barke holen den Leser richtig gut ab. Auch die Verflechtung mit Amaduria erscheint schlüssig. Die Geschichte enthält zwei Erzählstränge. Zum einen erfährt man über Esmé etwas und zum anderen über Raven. Beide stränge wachsen immer näher zusammen und werden später eins. Normal macht dies den Leser neugierig. Doch hier fehlt etwas, der Funke springt nicht ganz rüber. Vielleicht liegt es daran, dass man in einem Moment Esmés Gedanken und Gefühle liest und wenn zum Beispiel ihre Mutter mit dabei ist, dann im nächsten Atemzug die ihren. Dies haut einen beim Lesen etwas aus der Bahn. Sonst ist es flüssig zu lesen und es ist soweit auch spannend. Es gibt einige tolle Wendungen und Gefahren, die gemeistert werden müssen. Das Cover zeigt ein Gesicht und einen verhüllten, schwarzen Reiter mit drohend erhoben Schwert. Darüber Fliegt ein Vogel. Alles ist in grün gehalten und passt zu den Inhalten im Buch richtig gut. Das Cover hat schon eine Weile fasziniert und auch die Tatsache, dass es um Avalon geht. So hat mir die Geschichte auch gefallen, aber ich konnte nicht drin abtauchen. Mir hat die Bindung zu den Charakteren gefehlt. Deswegen gibt es 3 ½ von 5 Wölfen.

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  • Atmosphärischer erster Band mit kleinen Schwächen

    Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung

    Silberschweif

    28. August 2015 um 10:58

    Nachdem es die ersten knapp 100 Seiten schien, als würden diese Geschichte und ich nicht miteinander warm werden, wurde sie danach zunehmend atmosphärischer und konnte mich doch noch von sich überzeugen. Ein Kompliment hat die Herstellungsqualität des Hardcovers verdient: von Cover, Gestaltung und Bindung war ich sehr begeistert, vor allem das hochwertige dickere Papier hat beim Lesen überzeugt. WorldbuildingDie Geschichte beginnt mit einer langen Passage, die allein aus Esmés Sicht geschrieben ist und in der "normalen" Welt spielt. Mit der Einführung von Raven als zweiter Hauptfigur beginnen wir dann jedoch auch die sehr spannende Welt Amadurias und Avalons kennenzulernen. Amaduria ist eine magische Welt, die nur von magischen Wesen betreten werden kann. Das Zentrum der Magie liegt auf der heiligen Insel Avalon.Leider wird Amaduria jedoch durch den Dämon der Finsternis bedroht, der seiner Gefangenschaft entkommen ist und nun Allianzen schmiedet, um die Macht Avalons an sich zu reißen. Verhindern müssen dies die vier Wächter Avalons, die kurz vor der Initiation stehen: Raven, Ian, Quinlan und Evolet. Koch baut hier eine sehr komplexe und realistische Welt auf, die detailreich und in gut platzierten Häppchen gezeichnet wird, so dass sie problemlos zu begreifen ist.Sowohl der Weltenentwurf als auch die Geschichte wirken geradezu ätherisch und es kommt eine mystische Atmosphäre auf, die durch die Entlehnung aus der Artussage gespeist wird und mich sehr für sich eingenommen hat. SpannungsbogenWie schon erwähnt hatte ich mit dem ersten Viertel des Romans meine Probleme. Esmé als Protagonistin erschien mir zunächst leider unsympathisch - und das war meinem Lesevergnügen wirklich abträglich, da sie zu Beginn die Geschichte allein trägt. Wir steigen damit ein, dass Esmé beschreibt, sie würde sich in ihrer Welt und Familie fremd fühlen, während sie spürt, dass sie sich innerlich verändert. Um genau diese Tatsache kreist die Geschichte einfach zu lange: die Spannung fehlt, mit den immer gleichen Wortwendungen wird immer wieder Esmés unveränderter Zustand beschrieben, als drehe sie sich in einem gedanklichen Hamsterrad. Mit dem Auftritt von Raven in der Geschichte und in Esmés Leben wird es dann jedoch bald spannender. Endlich nimmt Esmés Veränderung Form an und man erfährt als Leser nach und nach, was eigentlich Sache ist, während sich zugleich die Bedrohung für Amaduria und die Wächter aufbaut. Ab diesem Zeitpunkt steigt die Spannung kontinuierlich und gipfelt in einem wirklich spektakulären Showdown, in dem sich die Ereignisse geradezu überschlagen. CharaktereObwohl Esmé mit fortlaufender Seitenzahl auf dem Sympathie-Barometer steigt, fand ich sie zu Anfang fast schon unausstehlich. Sie suhlt sich in ihrem Selbstmitleid, keinen Zugang zu ihrer Familie, keine Freunde und keinen Plan für die Zukunft zu haben. Zudem behandelt sie ihre Eltern mit einer solchen Kälte, die vor allem ihre Mutter nicht verdient. Das gipfelt dann sogar darin, dass sie völlig ohne jeden Gewissensbiss ihre Eltern ohne Aufklärung hinter sich lässt - in dem Wissen, dass sie sie womöglich nie wiedersieht. Wie mies ist das denn?Mit Raven zusammen gefällt sie mir jedoch sehr gut. Sie ist ihrer Veränderung gegenüber sehr aufgeschlossen und akzeptiert sie schnell. Etwas haltlos fand ich die Liebesgeschichte zwischen den beiden. Bevor sie sich überhaupt richtig kennenlernen, lieben sie sich, da Esmé ihn in zahlreichen Visionen gesehen hat und diese Liebe einfach irgendwie da ist. Trotz der wenigen realen Zeit, die sie miteinander haben, ist ihre Liebe praktisch bodenlos und unendlich. Mein Kitsch-Herz findet das super, aber dann meldet sich der Logik-Verstand hier doch mit einem kleinen Stirnrunzeln zurück. SchreibstilAmanda Koch hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, auch wenn sie gerade bei der Schilderung von Esmés Gefühlswelt wenig abwechslungsreiche Phrasen nutzt. In ihrer Geschichte wechseln die Perspektiven im Text übergangslos: im einen Satz wird noch aus Esmés Sicht geschrieben, im nächsten aus Ravens. Zu Beginn musste ich mich daran erst noch gewöhnen, dann fand ich es jedoch vorteilhaft, weil Koch dadurch ohne großes Federlesen die verschiedenen Sichten auf die Geschehnissen verweben kann. FazitWo die Geschichte zu Anfang Startschwierigkeiten in Bezug auf Spannung und Protagonistin bereithielt, wurde es anschließend immer besser, je komplexer das faszinierende Worldbuilding wird. Die Spannung baut sich ab dem zweiten Viertel kontinuierlich auf und kann mit guten Plot Twists bis zum spektakulären Finale meine Aufmerksamkeit halten. An die Hauptfigur Esmé musste ich mich eindeutig erst gewöhnen; die Liebesgeschichte war süß aber etwas unrealistisch - dafür wird man allerdings durch die magische und fesselnde Atmosphäre der Geschichte entschädigt.

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  • Fantasyabenteuer!

    Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung

    jasimaus123

    18. August 2015 um 14:41

    Das junge Mädchen Esmé verändert sich und nicht nur die Magie nicht immer mehr Raum in ihre ein, sondern auch der Geist von Avalon, welcher nach ihr ruft. Eines Tages führt sie eine Intuition auf den Dachboden, wo sie ein Foto von ihrem Bruder Eric mit Freunden entdeckt welches vor vielen Jahren aufgenommen wurden. Als sie ihn danach fragt, stellt sich Leben auf den Kopf den der Junge, Raven, der auf dem Foto zu sehen ist, ist nach einem schlimmen Unfall plötzlich mit seiner Familie verschwunden und gemeinsam mit der Eric beginnt sie nach Hinweisen zu suchen wo die Familie sein könnte. Ich bin ein großer Fan von Fantasyliteratur, wobei ich allerdings gestehen muss das ich es auch nicht mag wenn in einem Buch zu viel Fantasyelemente vorkommen, da mir eine ausgeglichene Mischung zwischen real und unwirklich immer noch am besten gefällt. Dieses Buch hier war schon ziemlich an der Grenze, da es wirklich sehr fantasylastig ist, doch überraschenderweise fand ich das gar nicht schlimm. Im Gegenteil! Amanda Koch hat eine wunderschöne Welt aufgebaut, die vor allem durch die zahlreichen Details sehr einzigartig und besonders wirkt. Es machte mir großen Spaß mich dort aufzuhalten und mit den Charakteren Abenteuer zu erleben. Anfangs hatte ich mit kleinen Startschwierigkeiten zu kämpfen, den obwohl das Buch einen sehr angenehemen Lesefluss hat wurde man nach einer ruhigen Einstiegphase mit vielen Informationen und neuen Charakteren überflutet. Die richtige Zuordnung fiel mir daher nicht gerade einfach, aber das wurde dann im Laufe des Buches besser und die Autorin konnte die Informationen in praktische Häppchen verteilen, so dass man nicht das Gefühl hatte vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und flüssig so das es mir nicht schwer fiel mich in der Geschichte zu verlieren. Allerdings merkte man beim Lesen dass die Autorin sich in ihrem eigenen "Wortschatz-Territorium" aufhielt und dieses auch kaum verlies, da hätte man vielleicht mit ein paar Synonymen oder Umschreibungen arbeiten können. Bei der weibliche Protagonistin Esmeralda, oder im Buch auch Esmé genannt, fiel es mir nicht sehr schwer sie ins Herz zu schließen. Sie ist eine mutige, tapfere junge Frau die überraschend gut mit ihrer neuen Fähigkeit zurrecht kommt. Ebenfalls sehr zufrieden war ich mit dem männlichen Gegenstück Raven und zwischen Esmé und ihm entwickelte sich auch schnell eine kleine Liebesgeschichte welche ich sehr schön fand. Sie drängte sich, glücklicherweise, nicht zu sehr in den Vordergrund und durch die Gefühlseinblicke konnte ich mich immer sehr gut in die beiden hineinversetzen. In der Geschichte gab es auch einige interessante Nebencharaktere, aber diese wurden leider nur sehr skizzenhaft dargestellt und wenig beschrieben. ~ FAZIT ~ Ein spannendes, unterhaltsames Fantasyabenteuer das kleine Unstimmigkeiten enthält, welche aber durch den guten Lesefluss zum Glück etwas untergehen. Amanda Koch's Buch hat mich nicht hunderprozentig überzeugt, aber trotzdem hatte ich viel Spaß beim Lesen dieser fesselnden Geschichte.

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  • Spannendes Fantasyabenteuer!

    Die Wächter von Avalon - Die Prophezeiung

    jasimaus123

    16. August 2015 um 16:52

    Das junge Mädchen Esmé verändert sich und nicht nur die Magie nicht immer mehr Raum in ihre ein, sondern auch der Geist von Avalon, welcher nach ihr ruft. Eines Tages führt sie eine Intuition auf den Dachboden, wo sie ein Foto von ihrem Bruder Eric mit Freunden entdeckt welches vor vielen Jahren aufgenommen wurden. Als sie ihn danach fragt, stellt sich Leben auf den Kopf den der Junge, Raven, der auf dem Foto zu sehen ist, ist nach einem schlimmen Unfall plötzlich mit seiner Familie verschwunden und gemeinsam mit der Eric beginnt sie nach Hinweisen zu suchen wo die Familie sein könnte. Ich bin ein großer Fan von Fantasyliteratur, wobei ich allerdings gestehen muss das ich es auch nicht mag wenn in einem Buch zu viel Fantasyelemente vorkommen, da mir eine ausgeglichene Mischung zwischen real und unwirklich immer noch am besten gefällt. Dieses Buch hier war schon ziemlich an der Grenze, da es wirklich sehr fantasylastig ist, doch überraschenderweise fand ich das gar nicht schlimm. Im Gegenteil! Amanda Koch hat eine wunderschöne Welt aufgebaut, die vor allem durch die zahlreichen Details sehr einzigartig und besonders wirkt. Es machte mir großen Spaß mich dort aufzuhalten und mit den Charakteren Abenteuer zu erleben. Anfangs hatte ich mit kleinen Startschwierigkeiten zu kämpfen, den obwohl das Buch einen sehr angenehemen Lesefluss hat wurde man nach einer ruhigen Einstiegphase mit vielen Informationen und neuen Charakteren überflutet. Die richtige Zuordnung fiel mir daher nicht gerade einfach, aber das wurde dann im Laufe des Buches besser und die Autorin konnte die Informationen in praktische Häppchen verteilen, so dass man nicht das Gefühl hatte vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr zu sehen. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und flüssig so das es mir nicht schwer fiel mich in der Geschichte zu verlieren. Allerdings merkte man beim Lesen dass die Autorin sich in ihrem eigenen "Wortschatz-Territorium" aufhielt und dieses auch kaum verlies, da hätte man vielleicht mit ein paar Synonymen oder Umschreibungen arbeiten können. Bei der weibliche Protagonistin Esmeralda, oder im Buch auch Esmé genannt, fiel es mir nicht sehr schwer sie ins Herz zu schließen. Sie ist eine mutige, tapfere junge Frau die überraschend gut mit ihrer neuen Fähigkeit zurrecht kommt. Ebenfalls sehr zufrieden war ich mit dem männlichen Gegenstück Raven und zwischen Esmé und ihm entwickelte sich auch schnell eine kleine Liebesgeschichte welche ich sehr schön fand. Sie drängte sich, glücklicherweise, nicht zu sehr in den Vordergrund und durch die Gefühlseinblicke konnte ich mich immer sehr gut in die beiden hineinversetzen. In der Geschichte gab es auch einige interessante Nebencharaktere, aber diese wurden leider nur sehr skizzenhaft dargestellt und wenig beschrieben. ~ FAZIT ~ Ein spannendes, unterhaltsames Fantasyabenteuer das kleine Unstimmigkeiten enthält, welche aber durch den guten Lesefluss zum Glück etwas untergehen. Amanda Koch's Buch hat mich nicht hunderprozentig überzeugt, aber trotzdem hatte ich viel Spaß beim Lesen dieser fesselnden Geschichte.

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