Amanda Koch Ildathach. Jenseits des Vergessens.

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Inhaltsangabe zu „Ildathach. Jenseits des Vergessens.“ von Amanda Koch

Der plötzliche Tod ihrer Mutter lässt die siebzehnjährige Etáin Dun deVanora in tiefe Trauer fallen. Dieser Schmerz lähmt und berührt sie mit einer Kälte, die ihr nicht unbekannt ist. Denn der Tod reißt die Vergangenheit zu neuen Wunden auf. Je mehr sie versucht, diese längst verwehte Zeit zu verstehen, desto geheimnisvoller wird sie. Etáins Mutter webte Geheimnisse. Uralte Worte erzählen von der Anderswelt und selbst Man und Calf sind mehr als nur Inseln in der Irischen See.
Sind die Mythen doch nicht nur alte Geschichten? Und verbirgt die Vergangenheit hinter der Zeit etwas ganz anderes?
Der neue Roman von Amanda Koch.

Ein tolles Werk über Selbstfindung

— JenWi90

Ein zauberhafter Roman, der nicht nur in eine andere Welt einlädt, sondern auch den Weg zu sich selbst bietet

— Jani182

Ein Muss im Bücherregal

— Amber144

Nicht nur ein Roman, sondern eine Reise zu dir selbst!

— Nyansha

Bewegend, mystisch und sehr anspruchsvoll. Nichts für zwischendurch!

— Scarjea

Lässt einen über den Sinn des Lebens nachdenken

— MaschaH

Die Worte der Autorin sind allesamt sorgsam ausgewählt – fast schon gezeichnet wie von einer Künstlerin.

— Myri_Kunterbunt

Ein tolles Werk in das ich voll und ganz versunken bin!

— Cat_Crawfield

Erscheint bald!!! Nach der glorreichen Saga von Amanda Koch "Die Wächter von Avalon" nun ihr neues Fantasy-Meisterwerk!

— familia_Verlag_fehu

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  • tiefgehend

    Ildathach. Jenseits des Vergessens.

    AnjaKoenig

    29. October 2017 um 12:14

    dieses buch ist nicht ganz einfach zu lesen und kann auf keinen fall mal schnell so nebenbei verschlungen werden. vielmehr regt es zum nachdenken an und zum erkunden der eigenen Gedanken bezüglich seele und innere werte. viel interessantes hintergrundwissen zu Mythen gepaart mit den gefühlen und ansichten zu leben und Tod hat die Autorin ein für mich sehr wertvolles und andersartiges werk geschrieben. hat mir gut gefallen diese tiefe ebene.

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  • Jenseits des Vergessens

    Ildathach. Jenseits des Vergessens.

    Jani182

    04. October 2017 um 17:31

    Der plötzliche Tod ihrer Mutter lässt die siebzehnjährige Etáin Dun deVanora in tiefe Trauer fallen. Dieser Schmerz lähmt und berührt sie mit einer Kälte, die ihr nicht unbekannt ist. Denn der Tod reißt die Vergangenheit zu neuen Wunden auf. Je mehr sie versucht, diese längst verwehte Zeit zu verstehen, desto geheimnisvoller wird sie. Etáins Mutter webte Geheimnisse. Uralte Worte erzählen von der Anderswelt und selbst Man und Calf sind mehr als nur Inseln in der Irischen See. Sind die Mythen doch nicht nur alte Geschichten? Und verbirgt die Vergangenheit hinter der Zeit etwas ganz anderes?Besonders gefallen hat mir die detallierte und peotische Schreibweise der Autorin. Man hatte sofort das Gefühl,  in eine andere Welt zu geleiten und die Suche von Etáin hautnah mit zu erleben. Auch die Bindung zischen einzelenen Charaktären wurde sehr emotional beschrieben. Das Buch hatte etwas magisches,  nicht nur wegen dem wundervollem Cover!Mit wurde es von der Beschreibung her nur manchmal etwas zu viel, weshalb ich einige Lesepausen eingelegt habe. Sonst war der Roman wirklich ein absoluter Traum!

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  • Ein Muss im Bücherregal

    Ildathach. Jenseits des Vergessens.

    Amber144

    29. September 2017 um 20:09

    Zuerst habe ich mich in dieses zauberhafte Cover verliebt. Die Gestaltung hat mich sofort angesprochen. Auch der Klappentext klang schon sehr geheimnisvoll und vielversprechend. Ganz toll fand ich, dass die Seiten nicht alle gleich aufliegen, sondern extra vorstehen. Gerade solche Kleinigkeiten sprechen mich auch an, da es selten ist, dass die Seiten nicht ganz gleich sind.Der Schreibstil hat mich sofort gefesselt. Die Autorin versteht es genau den Leser gefangen zu nehmen und ihn nicht mehr loszulassen.Die Kapitel haben eine sehr gut Länge und lassen sich so gut lesen.Wir werden in die Welt von Etain entführt, die ihre Mutter verliert und dadurch in tiefe Trauer stürzt.Die Geschichte ist so gut beschrieben, dass man als Leser das Gefühl hat, dass man mitten im Buch dabei ist. Die Charaktere wachsen einem sofort ans Herz.Ganz besonders toll sind die vielen Sätze, die man sich am besten sofort notieren sollte als Zitate. In vielen Büchern entdeckt man mal ein bis zwei dieser Sätze. Dieses Buch ist voll davon. Insgesamt hat mich dieses Buch begeistert. Das Lesen ist allein durch die vielen wunderschönen Sätze ein Genuss. Die Charaktere sind zauberhaft und man merkt als Leser sofort, dass der Autorin und auch dem Verlag bei der Gestaltung des Buches sehr viel daran lag alles ansprechend zu gestalten. Absolut verdiente 5 Sterne und ein Lesemuss

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  • Leserunde zu "Ildathach. Jenseits des Vergessens." von Koch Amanda

    Ildathach. Jenseits des Vergessens.

    AmandaKoch

    Im August ist mein vierter Roman „Ildathach. Jenseits des Vergessens“ erschienen. Nach der Trilogie „Die Wächter von Avalon“ bleibe ich auch mit diesem Buch der Phantastik treu. Der Hintergrund zum Roman:Wir Menschen sind von Natur aus sehr neugierige Wesen. Wir erforschen unsere Umwelt schon, wenn wir ganz klein sind und hinterfragen, wenn wir älter werden unsere Existenz und den Sinn des Lebens. Das tun wir seit Anbeginn der Geschichte, denn aus der keltischen Naturreligion sind viele Mythen überliefert, die sich genau diesen Fragen stellen.Der Monotheismus (der Glauben an nur eine Gottheit) ließ dieses jahrhundertealte Wissen fast in Vergessenheit geraten und damit ging auch ein Stück weit unser Leben in Einklang mit der Natur verloren. Wir haben den Draht zu unseren Ahnen und deren Glauben fast völlig aus den Augen verloren. Daher geht es in meinem neuen Buch um die Kraft der keltischen Mythen und um die Frage, welchen tieferen Sinn die Existenz auf Erden hat, es geht darum , was geschieht, wenn wir die Grenzen der irdischen Welt überschreiten und welche Auswirkungen dies auf das Bewusstsein unserer Seele hat.Eine kurze Beschreibung zu Étaíns Geschichte: Der plötzliche Tod ihrer Mutter stürzt die siebzehnjährige Étaín Dún deVanora in tiefe Trauer. Dieser Schmerz lähmt und berührt sie mit einer Kälte, die ihr nicht unbekannt ist. Denn der Tod reißt alte Wunden aus der Vergangenheit auf. Je mehr sie versucht, diese längst verwehte Zeit zu verstehen, desto geheimnisvoller wird sie. Étaíns Mutter webte Geheimnisse. Uralte Worte erzählen von der Anderswelt und selbst Man und Calf sind mehr als nur Inseln in der Irischen See.Sind die Mythen doch nicht nur alte Geschichten? Stecken dahinter Wahrheiten, die auch noch in unserer modernen Welt von Bedeutung sein könnten? Wie wichtig ist es auf unsere innere kraftvolle Stimme zu hören? Eine Leseprobe findet ihr hier und auf meinem Blog könnt ihr lesen, warum ich „Ildathach“ schrieb und was mir die Phantastik bedeutet. Gern könnt ihr mir auch dort Kommentare hinterlassen. Wenn ich euch neugierig auf meinen Roman gemacht habe oder euch mit den Fragen nach dem Sinn des Lebens beschäftigt oder beschäftigen wollt, dann bewerbt euch für meine Leserunde. Manchmal spürt man eine Sehnsucht in sich, die leise nach Antworten sucht. Ich verlose 5 signierte HardcoverBücher.Um in dem Lostopf zu gelangen, beantwortet mir bitte diese Frage: Was schoss euch als erstes durch den Kopf, als ihr das Leben zum ersten Mal hinterfragt habt. PS: Mein neuer Roman „Ildathach. Jenseits des Vergessens“ reiht sich nicht in meine „Die Wächter von Avalon“-Trilogie ein, sondern ist ein komplett neues Werk, welches sich durchaus auch an reifere LeserInnen richtet. Es sind auch Leserinnen und Leser herzlich willkommen, die üblicherweise keine klassischen FantasyLeser sind. Der Roman lässt sich eher der phantastischen Literatur zuordnen, denn die Wirklichkeit bleibt Grundlage, auf der übernatürliche Dinge geschehen.  Schaut euch auch den Buchtrailer auf YouTube an:  Eure Amanda Koch

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  • Konnte mich leider nicht verzaubern.

    Ildathach. Jenseits des Vergessens.

    verruecktnachbuechern

    26. September 2017 um 20:14

    Étaín trifft der Schlag, als ihre Mutter stirbt. Plötzlich hat sie das Gefühl, dass ihre Mutter ihr entgleitet und ihre Erinnerungen mitnimmt. Obwohl ihr Vater dagegen ist, besucht sie immer das kleine Haus ihrer Mutter. Hier hat ihre Mutter sich mit Pflanzen und ihren Kräften beschäftigt. Hier wurde sie tot aufgefunden. Élaín zieht es immer wieder an den Ort zurück, denn was sie dort findet, lässt Realität und Mythos verschwimmen. Der Schreibstil ist wahnsinnig schön. Jedes Wort wirkt sorgsam ausgewählt und ich habe das Buch sehr langsam gelesen um kein Wort zu verpassen. Es ist kein Buch um es zwischendurch zu Lesen. Für dieses Buch sollte man sich Zweit nehmen. Koch nimmt den Leser mit in die Welt der keltischen Mythologie. Wir sehen die Welt durch Ètaíns Augen und versuchen mit ihr die Geheimnisse zu entschlüsseln, welche nach dem Tod ihrer Mutter, geblieben sind. Das Cover des Buches ist sehr schön und ansprechend. Meine Aufmerksamkeit hat es sofort auf sich gezogen. Auch der Klappentext macht Lust auf mehr. Leider muss ich sagen, dass mich die Geschichte um Étaín nicht überzeugen konnte. Ich habe nicht zu der Geschichte und auch nicht zu Étaín Zugang finden können. Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen und bedanke mich herzlichst bei der Autorin und dem Verlag.

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  • Meine persönliche Seelenreise

    Ildathach. Jenseits des Vergessens.

    Nyansha

    26. September 2017 um 13:43

    „Ildathach. Jenseits des Vergessens“ von Amanda Koch ist ein Roman, der am 25. Juli 2017 in der ersten Auflage im familia Verlag in erschienen ist. Insgesamt umfasst das Buch 480 Seiten. Die für die Rezension verwendete Ausgabe ist das Hardcover. Cover Das Cover ist wunderschön, es erweckt einen geheimnisvollen Eindruck. Neben dem Portal, das auch innerhalb der Geschichte eine wichtige Rolle spielt, steht der Mond im Vordergrund, der auf mich eine sehr mystische und auch derart anziehende Wirkung hat, dass es oft schwer fällt, sich ihr zu entziehen. Die Farben sind erdgebunden, mich haben sie an Holz, Eis  und Luft erinnert. Inhalt Der plötzliche Tod ihrer Mutter stürzt die siebzehnjährige Étaín Dún deVanora in tiefe Trauer. Dieser Schmerz lähmt und berührt sie mit einer Kälte, die ihr nicht unbekannt ist. Denn der Tod reißt alte Wunden aus der Vergangenheit auf. Je mehr sie versucht, diese längst verwehte Zeit zu verstehen, desto geheimnisvoller wird sie. Étaíns Mutter webte Geheimnisse. Uralte Worte erzählen von der Anderswelt und selbst Man und Calf sind mehr als nur Inseln in der Irischen See.Sind die Mythen doch nicht nur alte Geschichten? Und verbirgt die Vergangenheit hinter der Zeit etwas ganz anderes? Mit ihrem vierten Roman schuf die Autorin Amanda Koch ein Werk, dass sich über das Genre der phantastischen Literatur dem Thema Angst stellt, und der Frage: Was geschieht, wenn wir sterben? Der alte Glaube der Inselkelten spielt in dem Mythos, der der Geschichte um Étaín und Nate zugrunde liegt, eine wesentliche Rolle. Dabei wird die Bedeutung der Mythen und deren Wahrheitsgehalt aus unterschiedlichen Perspektiven hinterfragt als auch erlebt. Das Thema der Anderswelt stellt auf spiritueller Ebene eine wichtige Rolle dar, und zeigt durch die Protagonistin, was geschieht, wenn wir die Grenzen der irdischen Welt überschreiten. Ein Roman. Ein Mythos und die Suche nach der Wirklichkeit. (entnommen: https://www.amazon.de/Ildathach-Jenseits-Vergessens-Koch-Amanda/dp/3943987868/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1506426046&sr=8-1&keywords=ildathach) Bewertung An dieser Stelle ist es eher schwierig, den Inhalt so ausführlich zu bewerten, wie er es verdient hätte, ohne noch unwissenden, zukünftigen Lesern zu viel vorweg zu nehmen. Deshalb möchte ich mich auf meine eigenen Eindrücke beschränken, statt den Inhalt erneut wiederzugeben und an einigen Leitpunkten zu bewerten. Mein eigener Fokus lag vor allem auf dem Thema Trauerbewältigung und dem geschichtlichen Hintergrund. Ebenso kann das Buch aber auch sehr gut nach philosophischen Gesichtspunkten bewertet werden. Etain verliert ihre Mutter und auch ihr Vater Taran hat große Probleme damit, den Tod seiner Frau Ceana anzunehmen. Da diese sich Zeit ihres Lebens mit der „Anderswelt“ beschäftigte und ein Wesen namens „Die Eine“ bekämpfte, gab es innerhalb der Familie einige Zerrüttelungen. Taran selbst ist ein Mediziner, der nur an das wissenschaftlich beweisbare glaubt und deswegen vor Ceanas Tod glaubte, dass sie den Verstand verliert. Umso schwerer ist es für ihn, ihren Tod, der sich nicht erklären lässt, zu begreifen. Gerade sein Verhalten lässt sich sehr gut anhand des 4-Phasen-Trauerprozesses von Yorick Spiegel nachvollziehen. Das lässt ihn als Charakter nicht nur sehr authentisch wirken, sondern auch einen wichtigen Gegensatz zu Etain bilden, die versucht, in die Welt einzutauchen, die ihre Mutter letzten Endes das Leben gekostet hat. Während Etain nach meinem Empfinden für das Unerklärliche und teilweise Spirituelle steht, ist ihr Vater die rationale Seite. Beide treffen mehrfach aufeinander und es kommt zu einigen Reibungen, die das Drohpotential einer Situation auf eine sehr spannende Weise ausschöpfen. Während Etain zu Beginn noch alle gegen den Rest der rationalen Welt zu kämpfen scheint, in dem sehnlichen Wunsch, den Tod ihrer Mutter verstehen zu können, gewinnt sie schließlich immer mehr Einflüsse dazu, die ihr dabei helfen, sich selbst auf eine ganz neue Weise kennenzulernen. Dazu gehört auch ihr „Rabenwolf“ Snaefall, der fast nie von ihrer Seite weicht. Jeder, der schon einmal einen lieben Menschen (oder ein geliebtes Tier!) verloren hat, wird sich mit der Trauer identifizieren können, die auch Etain und Taran empfinden. Auch der Angstfaktor spielt hier eine große Rolle, die meisten Menschen werden sich wohl davor fürchten, geliebte Personen zu verlieren. Dass eben jene Angst uns ein Dorn im Auge ist und lediglich als unangenehmes Gefühl gesehen wird, ist auch in „Ildathach“ ein wichtiges Thema. Die Angst selbst wird genauer hinterfragt, bzw. ihr Effekt auf uns alle wird aus sehr wichtigen Blickwinkeln eingehender betrachtet. Auf mich hatte das Buch daher auch eine tröstende Wirkung. Natürlich gibt es viele fantastische Elemente, ob nun eigene Völker innerhalb der Anderswelt, oder eben auch den ins Leben zurückgerufenen Mythos rund um Etaion. Dennoch würde ich davon absehen, das Buch als reinen Fantasieroman zu betiteln. Mein Leseerlebnis wurde stattdessen eher von philosophischen und geschichtlichen Elementen geprägt. Allerdings denke ich, dass es jeder Leser bzw. jede Leserin anders empfinden kann, je nachdem, auf welchen Themen der persönliche Fokus liegt. Das macht den Roman sehr vielseitig und auf eine große Zielgruppe passend. Ein Buch für „zwischendurch“ ist es nicht und damit meine ich nicht einmal den Umstand, dass es knapp 480 Seiten umfasst. Das Buch ist eine anspruchsvolle Lektüre, die zum eher langsamen Lesen und über das Geschehen nachzudenken einlädt. Die eigenen Sinne werden sehr herausgefordert und das eigene Empfinden in vielen Punkten angeregt bzw. hinterfragt. Es stellt sich während des Leseprozesses schließlich auch die Frage, was es eigentlich bedeutet „man selbst“ zu sein. Wie wird dieses Selbst definiert, welche Einflüsse können dabei helfen, zu erkennen, wer man wirklich ist? Will man es wirklich immer so genau wissen? Welche Bedeutung hat der „richtige Moment“? Angelehnt wird die Geschichte an den Etaion-Mythos, wobei sich auch die Frage stellt, was denn nun eigentlich ein Mythos ist und ob diese Frage sich überhaupt so pauschal beantworten lässt. Man merkt, dass die Autorin sich zwar an dem bekannten Mythos orientiert hat, dennoch erfolgreich darin war, ihre eigene Geschichte logisch, spannend und emotional nachvollziehbar in das Gefüge einzubinden. Mich hat sehr begeistert, wie sie den Göttern bzw. übernatürlichen Wesen Leben eingehaucht hat. Es war während des Lesens klar, dass es sich nicht um Menschen handelt, dennoch waren sie alle mit so menschlichen Gefühlen ausgestattet, dass ich nicht umhin konnte, begeistert zu sein. Gerade „Die Eine“, die eine antagonistische Rolle einnimmt, ist derart vielschichtig, dass ich nicht umhin konnte, von ihr fasziniert zu sein und zu hoffen, dass es für sie ein gutes Ende geben kann. Die Liebesgeschichte, die es in diesem Buch ebenfalls gibt, ist mit einigen Magenschmerzen meinerseits verbunden. Gerade, weil es nicht „die“ Etain und „den“ Nate gab, konnte ich nicht so ganz in diese Zuneigung hineinfinden. Ebenso unglücklich war ich mit dem Thema der „Mutterliebe“, denn bis zuletzt habe ich Ceanas Verhalten eher als Neid auf Etains Schicksal interpretiert. Ein absolutes Highlight ist allerdings der Schreibstil. Selten habe ich einen derart ausführlichen, dafür aber auch nicht zu langatmigen Stil gesehen, der die Dinge in all ihrer Fülle beschreibt. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass mir die Welt rund um Etain wie ein Film in meinem Kopf vor Augen geführt wird, es gab keinen Moment, in dem ich nicht einordnen konnte, wo wir uns befinden. Oft genug hatte ich stattdessen das Gefühl, dass ich sogar die Blattstruktur eines Baumes gut einordnen könnte, wenn es gefordert werden würde. Für den einen oder anderen Leser mag so etwas nicht wichtig sein, ich finde es jedoch fantastisch, wenn eine Welt, die nun einmal eine Art eigenes Universum darstellt, derart lebendig gemacht wird. Es muss jedoch auch hinzugefügt werden, dass es eine Weile dauerte, bis ich in die Geschichte hineinfand. Gerade am Anfang hatte ich sogar Probleme mit eben jenem Stil, da wir die Beschreibung von Etains Trauer nicht nur zu blumig und gleichzeitig depressiv, sondern auch zu extrem vorkam. Gleichzeitig berührte mich die Geschichte an diesem Punkt schon, sodass ich den Wunsch hatte, definitiv weiterzulesen. Besonders interessant ist, dass Etain ihre Geschichte vornehmlich im Präteritum erzählt, während „Die Eine“ das Präsens verwendet. Hier liegt noch einmal ein schöner Fokus auf der Idee, dass die Zeit für ein Wesen wie „Die Eine“ eben ganz anders vergeht und dass es keine direkte Unterteilung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gibt. Nicht ganz so glücklich gewählt ist die Unterteilung der Kapitel. Diese sind meist recht lang und es ist eher schwer möglich, eine Pause einzulegen. Zwar gibt es innerhalb des Kapitels weitere Abschnitte, in denen Etain und „Die Eine“ die Geschichte aus ihren unterschiedlichen Sichtweisen erzählen, dennoch ist es schwer, innerhalb eines Kapitels wieder in das Buch hineinzukommen, wenn man aufhören muss. Ganz interessant zu wissen ist wohl auch, dass es die Phiole, die Nate Etain geschenkt hat, sogar tatsächlich bei Katharina Fairytale zu kaufen gibt ;) Fazit Es handelt sich hier um eines der wenigen Bücher, bei denen ich wirklich sagen kann, dass es mich bezüglich der einen Psyche bereichert hat. Ildathach regt nicht nur dazu an, seine eigenen Einstellungen in Bezug auf die zentralen Themen Angstbewältigung, Tod und Leben zu reflektieren, sondern stellt auch sehr tiefgründig zu betrachtende Sichtweisen bereit. Der Leser bzw. die Leserin wird an diese herangeführt, allerdings gibt es keinen unangenehmen Drang, eben jene Sichtweisen zu übernehmen. Es wird praktisch ein neues Tor geöffnet, dessen Inhalt angenommen werden kann, oder man schaut ihn sich nur zum Vergleich der eigenen Einstellungen an. Auch eine Mischung von beidem ist möglich, dies war letzten Endes bei mir der Fall. Da ich persönlich nicht an Wiedergeburten oder Seelenwanderung glaube, konnte ich mich auf diesen Aspekt zwar nicht besonders stark einlassen, dennoch hat mich die Logik des Buches insgesamt überzeugt.

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  • Bewegend, doch keine Lesekost für zwischendurch!

    Ildathach. Jenseits des Vergessens.

    Scarjea

    23. September 2017 um 11:41

    Mit 14 Jahren erlebt Étaín etwas Magisches, das sie und ihr Leben stark verändert: Durch die Berührung mit einem seltsamen Wesen setzt sich eine eisige Kälte tief in ihr fest, von der sie sich nicht befreien kann, die sie lähmt. Drei Jahre später stirbt ihre Mutter Ceana auf mysteriöse Weise und hinterlässt dem Mädchen einen Berg voller Rätsel. Ihr Vater ist vehement gegen die Stöberei in Étaíns und Ceanas Vergangenheit, doch das junge Mädchen will Antworten. Sie selbst besitzt eine ganz besondere Gabe und eine geheimnisvolle Verbindung, die weit über ihre Vorstellungskraft hinaus geht. Wird sie die Antworten auf Fragen finden, die sich ihr stellen und sich von der Kälte in sich selbst befreien können? Dieses Buch besitzt eine ganz eigene, beinahe ebenfalls magische Aura. Zunächst einmal hat es äußerlich eine sehr ansprechende, detaillierte Aufmachung und ein wunderschönes Cover. Ich mochte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Aufgeschlagen ist es ebenfalls ein wahrer Augenschmaus, die Gestaltung mit verschiedenen Schriftarten und kleinen Verzierungen harmoniert sehr gut mit dem Inhalt. Die Zitate am Ende des Buches wurden sorgsam gewählt, sie geben dem Ganzen einen runden Abschluss. Für die Geschichte selbst muss man sich wirklich viel Zeit nehmen und in aller Ruhe lesen, denn es dauert eine ganze Weile, bis sich einem der Zugang zum Buch erschließt. Erst dann kann man in die Geschehnisse und Charaktere versinken, mit ihnen fühlen und leiden. Auch tauchen immer wieder Stellen auf, die mehrmals gelesen werden müssen, um den Sinn dahinter richtig erfassen und begreifen zu können. So handelt es sich hier definitiv um keine reine Unterhaltungsliteratur, sondern einen anspruchsvollen Roman aus der Kategorie der phantastischen Literatur, wobei für mich neben der Mystik und den Gedanken zu Religionen häufig ein Hauch von Philosophie mitschwang. Zudem regt die Geschichte sehr oft zum Nachdenken über das Leben und sich selbst an, darauf sollte man sich meiner Meinung nach einstellen und dies vor allem auch zulassen! Einige der Kapitel sind sehr lang, andere hingegen recht kurz. Sie besitzen gut gewählte Überschriften, ohne dabei zu viel vorweg zu nehmen. Man merkt dem Buch an, dass es mit viel Liebe und Sorgfalt geschrieben wurde, der Schreibstil spielt dabei ebenso eine Rolle wie der Inhalt selbst. Ein annähernd vergleichbares Buch habe ich bislang nicht gelesen, sodass ich hiervon restlos begeistert bin. Absolut empfehlenswert für Leser, die es sehr anspruchsvoll, nachdenklich, gleichzeitig aber genauso mystisch wie rätselhaft mögen.

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  • Kein Buch für nebenbei, aber es lohnt sich!

    Ildathach. Jenseits des Vergessens.

    Daniphadora

    22. September 2017 um 23:19

    Das Buch ist im Fantasy Bereich Zuhause, aber dennoch kann man viele Themen aus dem Alltag in der Geschichte wiederfinden. Es geht um Trauerbewältigung, da die Mutter der Protagonistin stirbt. Es geht aber auch um das Erwachsenwerden mit all seinen Höhen und vor allem auch Tiefen. Der Schreibstil hat mir persönlich sehr gut gefallen, und die Autorin hat mich vom ersten Wort an mit der Geschichte begeistern können.Zugegeben, es fiel mir teilweise sehr schwer mich zu konzentrieren und die Kapitel waren auch etwas lang, aber im Nachhinein denke ich, das genau das dazu führte,dass ich doch genauer gelesen habe, und mir auch Gedanken gemacht habe. Die Geschichte ist gut eingeleitet, in manchen Kapiteln wird man dann leider fast schon mit Informationen erschlagen. Im Mittelteil stockt die Handlung etwas, dadurch, dass sich immer mehr Fragen anhäufen.Zum Ende hin klingt die Handlung gut gelungen ab und man kann sich selbst zum Thema Tod und  dem Leben danach eine ganz neue Meinung bilden.Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und mich zum Nachdenken angeregt. Ich bin trotz teilweise komplexer Stellen,  zufrieden.

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  • Lässt einen über den Sinn des Lebens nachdenken

    Ildathach. Jenseits des Vergessens.

    MaschaH

    22. September 2017 um 18:35

    Der Schreibstil ist schön flüssig und wunderbar bildhaft. Man wird von Anfang an mitten in die Geschichte hineingezogen. Obwohl der Roman im Fantasygenre anzusiedeln ist, wird der Leser mit vielen Sachen aus dem wahren Leben konfrontiert. Es geht um den Verlust eines geliebten Menschen und wie man damit umgeht bzw. fertig wird. Flüchtet man sich bei Problemen in eine Traumwelt oder stellt man sich der Realtät? Auch geht es um andere alltäglich Probleme eines Teenagers wie Differenzen mit den Eltern, in diesem Fall mit dem Vater, da die Mutter gestorben ist. Oder auch um die erste große Liebe. Die Kapitel sind allerdings teilweise sehr lang und verlangen dem Leser große Konzentration ab. Es ist auf keinen Fall ein Buch, dass sich einfach mal so nebenbei lesen lässt. Aber das soll es meiner Meinung nach auch nicht sein. Der Leser soll sich mit den wichtigen Fragen über Tod und Leben auseinander setzen. Dabei wird sicher jeder eine andere Antwort finden. Trotzdem begleitet der Leser die Hauptfigur im Buch und nimmt Anteil an ihrem Schicksal. Nach dem Roman bleibt man gewiss sehr nachdenklich zurück, und denkt über die eine oder andere Situation aus dem eigenen Leben, vielleicht an manch eigenen Schicksalsschlag zurück. Die Geschichte gibt Mut und kann trösten. Man weiß danach, dass es im Leben immer irgendwie weitergeht, wie dass muss man selbst entscheiden.

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  • Fantastische Literatur, wie sie besser nicht sein kann

    Ildathach. Jenseits des Vergessens.

    Myri_Kunterbunt

    25. August 2017 um 21:01

    Étaín erfährt vom rätselhaften und plötzlichen Tod ihrer Mutter und muss nach und nach erkennen, dass ihre Mutter Caena viele Geheimnisse hinterließ. Geheimnisse, die nicht von dieser Welt stammen. Steckt mehr hinter den keltischen Mythen als wir wahrhaben wollen?Besonders gut gefällt mir die bildhafte Sprache der Autorin. Sie lässt uns den Schmerz, den der Verlust der Mutter hinterlassen hat, mitfühlen. Sie nimmt uns mit auf die stürmische Irische See zum Cottage der Mutter und beschreibt detailreich die Einrichtung und die magischen Elemente, die der Mutter zum Schutz vor der Einen dienten.Gemeinsam mit der Protagonistin Étaín lässt sie uns mehr und mehr in die Anderswelt abtauchen und die einzelnen Puzzleteile setzen sich zu einem Gesamtwerk zusammen. Genauso wie für Étaín ist es auch für die Leserin anfänglich schwierig die Zusammenhänge in der Welt der hellen Schatten und unserer Welt, der Welt der dunklen Schatten zu begreifen. Zu komplex sind das Zusammenwirken der Wesen und der ewige Kreislauf von Tod und Wiedergeburt. Der Roman ist in der Ich-Form geschrieben und schildert die Ereignisse aus zwei Perspektiven. Das ist zum einen Étaíns Sichtweise und zum anderen die der Einen, die das Böse in der Anderswelt verkörpert. Dieses stilistische Element erzeugt Spannung und die Leserin muss sich unweigerlich fragen, was real ist und was nicht. Ist alles nur ein großer Traum oder gibt es eine Realität außerhalb der rationalen Grenzen unserer menschlichen Existenz? Ist der Tod wirklich das Ende oder nur der Beginn einer neuen Chance? Je weiter die Handlung voranschreitet und sich die Puzzleteile zusammensetzen, desto mehr vermischen sich beide Erzählperspektiven.Was sind die Schleier des Vergessens? Durch die Wiedergeburt unserer Seelen vergessen wir, dass wir bereits gelebt haben. Uns wird mit der Geburt die Fähigkeit genommen hinter die Schleier des Vergessens zu blicken. Angst, Trauer, Wut und Hass können unser irdisches Dasein bestimmen, weil wir nicht die Ewigkeit fühlen können. Dieser Roman gibt uns so viele Fragen auf und lässt uns zeitweise innehalten und darüber nachdenken, wie viel Macht die Angst vor dem Unbekannten haben kann.

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  • ein Roman der wirklich gelungen ist

    Ildathach. Jenseits des Vergessens.

    Manja82

    13. August 2017 um 13:35

    KurzbeschreibungJenseits des VergessensDer plötzliche Tod ihrer Mutter lässt die siebzehnjährige Etáin Dun deVanora in tiefe Trauer fallen. Dieser Schmerz lähmt und berührt sie mit einer Kälte, die ihr nicht unbekannt ist. Denn der Tod reißt die Vergangenheit zu neuen Wunden auf. Je mehr sie versucht, diese längst verwehte Zeit zu verstehen, desto geheimnisvoller wird sie. Etáins Mutter webte Geheimnisse. Uralte Worte erzählen von der Anderswelt und selbst Man und Calf sind mehr als nur Inseln in der Irischen See.Sind die Mythen doch nicht nur alte Geschichten? Und verbirgt die Vergangenheit hinter der Zeit etwas ganz anderes?(Quelle: familia Verlag)Meine MeinungDie Autorin Amanda Koch war mir keine Unbekannte. Umso neugieriger war ich nun auf „Ildathach. Jenseits des Vergessens“ aus ihrer Feder. Das Cover wirkt sehr mystisch auf mich und der Klappentext sprach mich sehr an. Daher habe ich mich gespannt ans Lesen gemacht.Die Charaktere hat die Autorin hier mal wieder richtig gut dargestellt. Alle waren sie für mich vorstellbar und von den Handlungen her konnte ich auch alles nachvollziehen.Etáin tat mir irgendwie leid. Sie trauert sehr um ihre Mutter, der Schmerz lähmt sie beinahe. Vor allem auch weil der Tod ihrer Mutter ihr vielerlei Geheimnisse aufgibt, die sie bisher nicht gekannt hat. Ich empfand sie als gut beschrieben und ihre Handlungen waren verständlich.All die andern Figuren sind Amanda Koch wirklich gut gelungen. Sie alle passen richtig gut zusammen, die Mischung ist gelungen. Jeder von ihnen bringt zudem ganz eigene Dinge ins Geschehen hinein, alles passt gut zusammen.Der Schreibstil der Autorin ist schon besonders. Amanda Koch schreibt flüssig und mitreißend, das ist mir bereits in ihren anderen Romanen aufgefallen. Zudem beschreibt sie alles sehr bildhaft, alles erwacht vor dem geistigen Auge zu Leben.Geschildert wird das Geschehen aus zwei Perspektiven. Zum einen ist es Etáin und dann gibt es noch einen Strang der Einen, aus der Anderwelt. Das empfand ich interessant und passend, es macht das Geschehen komplex.Die Handlung selbst ist mystisch und sehr fantastisch gehalten. Die Spannungskurve steigert sich hier je weiter man vorankommt. Man wird von Beginn an ins Geschehen geschmissen, weiß eigentlich gar nicht was einen hier erwartet. Immer wieder gibt es zudem Wendungen, die dem Leser eine ganz andere Sicht auf gewisse Dinge aufzeigen.Die Umgebung ist anschaulich beschrieben, man fühlt sich als Leser als wäre man selbst vor Ort.Das Ende ist sehr gut und passt wunderbar zum Gesamtgeschehen. Es macht alles rund und schließt es richtig gut ab. Als Leser legt man das Buch letztlich zufrieden zur Seite.FazitLetztlich gesagt ist „Ildathach. Jenseits des Vergessens“ von Amanda Koch ein Roman der wirklich gelungen ist.Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, von denen jeder ganz eigene Dinge mitbringt, ein flüssig zu lesender mitreißender Stil der Autorin und eine Handlung, die mystisch und spannend gehalten ist und deren Umgebung vor meinem Auge zum Leben erwachte, haben mich wirklich ganz wunderbar unterhalten und begeistert.Wirklich zu empfehlen!

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  • Eine Reise in dem Wissen Macht ist

    Ildathach. Jenseits des Vergessens.

    Cat_Crawfield

    01. August 2017 um 06:37

    Inhalt:Mit dem Tod ihrer Mutter erwachen viele Fragen in Étaín. Warum musste ihre Mutter auf solch eine unerklärliche Weise sterben? Was sollen all die Schutzzeichen in ihrem Cottage auf Calf?  Warum wollte sie nicht das Étaín nach diesem Vorfall wieder auf die Insel kam? So viele Fragen und doch scheinen die Antworten so weit weg. Nach und nach beginnt Étaín aber zu verstehen, was es mit dem Leben ihrer Mutter auf sich hatte. Warum sie an all das Unerklärliche geglaubt hatte, auch wenn ihr Vater das für Schwachsinn hielt. In ihr erwacht eine seltsame Energie, die sie nicht ganz verstehen kann und dennoch muss sie, denn sie spürt eine seltsame Dringlichkeit. Étaín beginnt eine Reise in die Vergangenheit und ihr inneres, denn alles was sie wissen muss, ist irgendwo in ihrem Kopf. Der Schleier des Todes und vergessens versperrt ihr aber die Sicht auf das Wesentliche. Und dann ist da noch die seltsame Kälte die sie seit dem Vorfall auf  Calf in ihrem inneren spürt. Mit jedem Tag nimmt die Kälte zu, denn auch dies ist Teil eines Geheimnisses, dass ihre Mutter vor ihr bewahrt hat.  Doch Étaín ist kein Kind mehr und es wird Zeit, dass sie all dass ihr all das zu verstehen beginnt, ebenso wie den Tod und das was danach kommt...Meine Meinung:Eine Reise in dem Wissen Macht ist.Mir hat das Abenteuer rund um Étaín und deren Familiengeheimnisse sehr gefallen. Ich muss aber gestehen, dass es keine leichte Lektüre ist. Man kann das Buch nicht einfach zwischendurch lesen, man muss sich wirklich mit der Thematik und den Protagonisten beschäftigen. Der Einstieg ist mir etwas schwer gefallen, man wird direkt in die Geschichte rein gerissen, ohne vorher die Persönlichkeiten zu kennen. Mir ging so die Trauer die Etaine empfindet etwas verloren, ich konnte nicht mit ihr mitfühlen. Je mehr man aber liest, desto mehr verstrickt man sich mit der Geschichte. Irrungen und Wirrungen sind ein stetiger Wegbegleiter, was die Story nur umso interessanter macht. Die Umgebungsbeschreibung sind recht genau, was mir ein wirklich gutes Bild des Handlungsortes vermittelt hat. Man merkt das die Autorin mit ihrer ganzen Seele bei der Sache war.Doch man begibt sich selbst auch auf eine Reise des Verstehens, ich glaube wir alle haben uns schon einmal mit diesem Thema beschäftigt. Ich selbst gehöre zu jenen, die sich davor fürchten dem Tod zu begegnen, doch Amanda schafft es mit ihren Umschreibungen, diese Angst ein wenig zu mildern. Man kann sich von ihren Worten davontragen lassen und neue Möglichkeiten in Betracht ziehen.Cover:Ich liebe das Cover. Es hat etwas mystisches an sich. Und es erinnert mich ein wenig an das Tor aus der Herr der Ringe. 

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