Amanda Kyle Williams Cut

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Inhaltsangabe zu „Cut“ von Amanda Kyle Williams

Wollen Sie wissen, wie ich es getan habe? Ich habe so lebendige Erinnerungen daran, wie ich vor ihrem Haus stand und den Dunst aus der Küche roch. Als sie die Tür öffnete, lächelte sie. Das Letzte, was sie hörte, abgesehen von ihrem Wimmern, war das Klicken meiner Kamera und das leise Knacken ihres Genicks, als würde ein Wunschknochen entzweibrechen. Bevor das FBI Keye Street den Dienstausweis abnahm und ihr die Entlassungspapiere überreichte, war sie Special Agent und Profilerin. Inzwischen ist sie trockene Alkoholikerin und Privatdetektivin. Als ein Serientäter in Atlanta anscheinend völlig wahllos Menschen umbringt, wird sie von ihrem alten Freund Lieutenant Rauser zu den Ermittlungen hinzugezogen. Bald steckt Keye tief in einem der schrecklichsten Fälle, den sie je erlebt hat.

nach meinem Geschmack

— Kattel82
Kattel82

Gutes Buch für "Zwischendurch". Unerwartete Wendung am Ende.

— lady_lydili
lady_lydili

vielversprechender Klappentext, leider nicht so interessante Umsetzung, so dass das Interesse am Weiterlesen erst mal auf Eis gelegt wurde. Wird bei Gelegenheit, aber noch beendet, habe es mir jedenfalls vorgenommen.

— Thrillerlady
Thrillerlady

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  • Cut spannend bis zur letzten Seite

    Cut
    jackdeck

    jackdeck

    25. July 2016 um 12:13

    Der Leser lernt Keye Street kennen - eine sympathische junge Frau mit einer bewegten Vergangenheit. Bei Adoptiveltern groß geworden, beim FBI aus dem Job geflogen wegen Alkoholmissbrauchs und nach einer erfolgreichen Entziehungskur wurde sie Detektivin mit eigenem Büro und einem Angestellten. Ihr Leben plätschert so dahin und man erfährt viel aus dem Leben, der Gedankenwelt, dem Seelenleben und dem Umfeld von Keye. Ohne, dass es langweilig wird, erzählt die Protagonistin in der Ich-Form ihre Lebensgeschichte und macht das Buch dadurch rasant und fesselnd.Als ein Serienmörder in Atlanta wahllos Menschen ermordet, wird Keye von ihrem alten Freund Lieutenant Rauser um Mithilfe geben, weil Keye beim NCAVC als Profilerin gearbeitet hat. Sie war eine der Besten in diesem Fach und Rauser hofft, dass sie helfen kann. Die Aufmachung des Buches - Cover und Lesebändchen - ist sehr gut gelungen. Der Autorin ist es gelungen eine sehr spannende, wenn auch grausame, Geschichte zu entwickeln, wobei sie durch einen sehr tollen Schreibstil alle Sinne des Lesers anspricht, so dass er in die Geschichte eintauchen muss und zwar ungewollt. Es bleibt nicht allein bei der äußerlichen Beschreibung, sondern sie besticht vor allen Dingen durch die Darstellung der jeweiligen Akustik bzw. oder der Gerüche etc. Das Essen konnte ich fast schmecken und die Eltern konnte ich mir stimmlich vorstellen. Einfach wahnsinnig gut!

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  • Thriller wie ich ihn mag

    Cut
    Kattel82

    Kattel82

    13. August 2015 um 13:07

    Ja ich kann mich den Stimmen nur anschließen, denen das Buch gefallen hat. Für mich ein gelungener Thriller über eine Frau, die nicht alltäglich ist und die man nicht täglich findet. Einfach mal eine Protagonistin, die anders ist und auf ihre Art und Weise ihre Brötchen verdient und ihre Fälle löst. Im Gegensatz zu anderen, die fanden, dass man zuviel über das Leben der Protagonistin erfährt fand ich die Dosierung genau richtig. Schließlich möchte ich wissen mit wem ich da meine gelesene Zeit verbringe. He und die Protagonistin hier ist nun mal nicht typisch für die Thriller mit Ermittlerinnen die ich sonst schon gelesen habe. Die kleinen Macken und Ticks, die beschrieben wurden ließen mich das ein oder andere Mal in mich rein grinsen bzw. schmunzeln und haben Keye Street richtig sympatisch gemacht.   Ich persönlich würde mich über eine Fortsetzung der Reihe freuen, würde mir dann allerdings ein weniger überladenes und es muss noch eins draufgesetzt werden Ende freuen. Aber he so bleibt man wenigstens am Ball und will den nächsten Fall auch lesen. Immer diese kleinen (fiesen) Tricks von Autoren bzw. Verlagen... Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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  • Vielschichtiger sehr spannender Thriller

    Cut
    Isabell47

    Isabell47

    02. June 2015 um 11:07

    Nachdem ich bei der Leseprobe noch gezweifelt habe, ob dies mein Thriller wird, kann ich jetzt sagen, dies ist für mich einer der besten Thriller, die ich in den letzten Monaten gelesen habe. Zunächst einmal zum Inhalt: Keye Street, trockene Alkoholikerin, wurde aufgrund ihres Alkolholproblems vom FBI als Profilerin entlassen und ist mittlerweile selbständig als "Ermittlerin" tätig. Sie hält sich mit ihren unterschiedlichen Tätigkeiten in diesem Bereich finanziell einigermaßen gut über Wasser. Durch ihre freundschaftliche Beziehung zu Rauser, der bei der Polizei tätig ist, erhält sie auch Aufträge und wird von ihm als Profilerin - mehr inoffiziell - angeheuert, als es um brutale Morde geht, die scheinbar von einem Serienmörder ausgehen. Dieser Fall bringt sie selbst in Gefahr. Innerhalb des Falles wird einem das Leben von Keye Street in allen möglich Facetten beschrieben, so daß ich sie sehr sympathisch finde. Die Schilderung ihrer Adoptiveltern samt Adoptivbruder, ihres kiffenden Mitarbeiters Neil, des scheinbar dümmlichen, armen Charlie, Dan, dem Ex von ihr, Diane (einer Freundin), verschiedenen Anwälten und Aaron Rauser nebst anderer Polizisten macht die Geschichte so lebendig und gleichzeitig entwickeln sich die gefährlichen Verstrickungen. Es dauert ganz lange bis man den wirklichen Täter kennt, wobei bis dahin noch ganz andere Dinge sich überraschend - bis auf die aufkeimende Liebe zwischen Aaron und Keye, die war vorhersehbar - entwickeln. Die Aufmachung des Buches - Cover und Lesebändchen - ist sehr gut gelungen. Der Autorin ist es gelungen eine sehr spannende, wenn auch grausame, Geschichte zu entwickeln, wobei sie durch einen sehr tollen Schreibstil alle Sinne des Lesers anspricht, so daß er in die Geschichte eintauchen muß und zwar ungewollt. Es bleibt nicht allein bei der äußerlichen Beschreibung, sondern sie besticht vor allen Dingen durch die Darstellung der jeweiligen Akkustik bzw. oder der Gerüche etc. Das Essen konnte ich fast schmecken und die Eltern konnte ich mir stimmlich vorstellen. Einfach wahnsinnig gut!

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  • Der Wunschknochen-Mörder

    Cut
    Seehase1977

    Seehase1977

    Klappentext: Liebster Lieutenant, wollen Sie wissen, wie ich es getan habe? Ich habe so lebendige Erinnerungen daran, wie ich vor ihrem Haus stand und den Dunst aus der Küche roch. Als sie die Tür öffnete, lächelte sie. Das Letzte, was sie hörte, abgesehen von ihrem Wimmern, war das Klicken meiner Kamera und das leise Knacken ihres Genicks, als würde ein Wunschknochen entzweibrechen. Keye Street ist Halb-Asiatin, trockene Alkoholikerin und arbeitet, seit sie wegen ihrer Alkoholsuch beim FBI rausgeflogen ist, als Privatdetektivin. Mit Jobs wie das Zustellen von Vorladungen oder Kautionsflüchtlinge ausfindig machen, hält Keye sich ganz gut über Wasser.  Als ein grausamer Serienkiller Atlanta in Angst und Schrecken versetzt  bittet Lieutenant Rauser, Polizist und ihr bester Freund, Keye um Hilfe, denn Ihr Wissen als Profilerin ist gefragt. Die Polizei tappt im Dunkeln, da die Morde wahllos erscheinen, es gibt keine Gemeinsamkeiten bei den Opfern, weder Alter noch Geschlecht, lediglich die Art und Weise wie gemordet wurde, ist bei allen gleich bis ähnlich. Als der Täter sich mit persönlichen Briefen erst an Rauser dann auch an Keye wendet, gerät die Profilerin bald selbst tief in den Strudel der Ermittlungen und in höchste Gefahr… Mit „Cut“ ist der Autorin Amanda Kyle Williams ein recht spannender Thriller gelungen, der es aber nicht schafft, aus den Massen an Thrillern, die es mittlerweile zu lesen gibt, mit einer unerwarteten Story herauszustechen. Trotz einem flüssigen Schreibstil hat das Buch immer wieder seine Längen, was die Spannung leider nicht permanent aufrecht erhält. Mit Keye Street ist der Autorin eine sympathische Protagonistin gelungen, von deren Charme der Thriller meiner Meinung nach profitiert. Keye ist provokant und zynisch und musste in ihrem Leben schon einige Krisen überstehen. Vielleicht wirkt sie das ein oder andere Mal zu hart und gefühllos, vielleicht versteckt sie aber so auch einfach nur ihre verletzliche Seite?! Das Ende ist dann im Grunde recht überraschend, man spürt förmlich, dass auf den letzten Seiten noch etwas passieren wird, mit dieser Wendung hätte ich ehrlich gesagt aber nicht gerechnet. Alles in allem ein guter solider und unterhaltsamer Thriller, der aber nicht aus der Menge heraussticht und durchaus unnötige Längen hat. Vier Sterne von mir!  

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    • 3
    KruemelGizmo

    KruemelGizmo

    13. October 2014 um 18:57
  • Rezension zu "Cut" von Amanda Kyle Williams

    Cut
    schnegg72

    schnegg72

    Wunschknochen Keye Street ist eigentlich Profilerin, wurde aber vom FBI wegen ihres Alkoholismus verstoßen. Also hat sie sich nach dem Entzug mit einer Privatdetektei in Atlanta selbständig gemacht. Kautionsflüchtlinge, Zustellung von Vorladungen und kleinere Schnüffeleien sind nun ihr tägliches Brot. Ihre Freundin aus Kindertagen, Diane, und ihr bester Freund, Polizist Rauser, sowie ihre Familie und ihr Angestellter Neil sind ihre Stütze und helfen ihr auch weiterhin im Kampf gegen den Alkohol. Weniger hilfreich ist dagegen ihr Exmann Dan, ein egoistischer Schauspieler. Als ein grausamer Serienmörder, der bei seinen Opfern nur Stichwunden und Bisse zurückläßt, in Atlanta sein Unwesen treibt, holt Rauser Keye als externe Beraterin mit an Bord. Der „Wunschknochen“, wie ihn die Presse bald nennt, nimmt mit den beiden Kontakt über Brief und E-Mail auf und ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt. Auch die Presse erhält davon Kopien, deren Veröffentlichung den Ermittlungen nicht unbedingt zuträglich ist. Während Keye gleichzeitig noch ihre „normalen“ Fälle bearbeitet konzentriert sich Wunschknochen auch immer mehr auf sie und das obwohl sie bei der Polizei „gefeuert“ wurde und ihren Part ein ehemaliger FBI-Kollege übernommen hat. Und genau dieser wird auch Opfer des Killers. Rauser bekommt immer mehr Angst um sie. „CUT“ ist von Anfang bis Schluss mit Spannung geladen, ohne dabei aber überladen zu wirken. Daher lässt es sich auch kaum aus der Hand legen, wenn Keye über die Wunschknochen-Morde aus ihrer Sicht erzählt. Was Keye so liebenswert macht? Sie ist einfach Mensch. Mit Ecken, Kanten und Fehlern. Aber durchaus liebenswert. Auch die anderen Charaktere ihres täglichen Lebens wissen das zu schätzen. Man leidet mit Keye, wenn sie sich eigentlich gerne einen Drink genehmigen würde. Man ermittelt mit Keye, wenn sie hinter Kautionsflüchtlingen oder einer Kuh her ist. Man begleitet sie, wenn sie Vorladungen zustellt. Und man nimmt an ihrem Privatleben teil...und hofft inständig, dass Keye und Rauser den Killer schnell entlarven werden. Gesteigert wird das ganze noch dadurch, dass der Killer offenbar aus dem Umfeld der beiden kommt und Zugang zu den FBI-Akten über Keye zu haben scheint. Noch spannender – und grausamer – wird CUT dadurch, dass ein Strang mit Blogeinträgen des Killers bei einer Messerfetischseite eingearbeitet wurde. Und an diesen Stellen wird es dem Leser echt anders, da diese „Phantasien“ derart abartig sind, dass man es sich eigentlich gar nicht vorstellen kann. Genau wie die bis ins kleinste Detail geplanten und grausam ausgeführten Morde selbst. Amanda Kyle Williams hat es geschafft, einen Thriller zu schreiben, der einen richtig mitfiebern und mitleiden lässt. Denn: auch als der Killer bereits geschnappt ist, dreht sich das Rad noch weiter.... Mein Fazit: für Thrillerfreunde ein Muß. Für alle anderen: mit diesem Thriller könnten sie ein neues Genre für sich entdecken. Ich warte hiermit sehnsüchtigst auf den zweiten Teil! Autorin Amanda Kyle Williams lebt in Atlanta, im tiefsten Süden der USA und hat für die Buchrecherchen sogar selbst als Privatdetektivin und Gerichtsbotin gearbeitet. Zudem hat sie Profilerkurse besucht. Der nächste Keye Street-Fall ist bereits in Arbeit.

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    • 2
    Arun

    Arun

    10. March 2014 um 18:00
  • Überraschend

    Cut
    Kartoffelschaf

    Kartoffelschaf

    16. November 2013 um 14:16

    So, seit langer Zeit habe ich endlich mal wieder einen Thriller gelesen und ich muss sagen, dass "Cut" mich positiv überrascht hat. Bis dato hatte ich von dieser Schriftstellerin noch nie etwas gehört und bin dann immer etwas skeptisch - aber, ich habe meine Meinung revidiert. :) Cut ist weniger ein Thriller, sondern meines Erachtens eher ein Kriminalroman. Wir werden mitten in das Leben einer trockenen Alkoholikerin geworfen, die früher beim FBI arbeitete, mittlerweile allerdings aufgrund ihrer Vergangenheit als Privatdetektivin tätig ist. So - es geht generell um die "Wunschknochenmorde" - ein dubioser Mörder treibt sein Unwesen und es gilt herauszufinden wer. ;) Vom Ding her ganz okay, etwas gestört hat mich, dass schon ziemlich zu Beginn klar war, welches Geschlecht der Mörder hat. Das fand ich doch etwas irritierend - hier will ich nicht spoilern. Die Spannung ist da, lässt allerdings ab und zu etwas nach, dann plätschert die Story so vor sich hin. Die Protagonistin ist mir persönlich die meiste Zeit recht unsympathisch gewesen, das hat mich aber - ich kann gar nicht sagen warum nicht so arg gestört. Am Rande gibt es eine winzig kleine Liebesgeschichte, die in ihrer Tragweite recht dramatisch ist und eine üble Wendung nimmt. Alles in allem ein gelungenes Buch, das mich gut unterhalten hat. Kann ich empfehlen.

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  • Cut von

    Cut
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. April 2013 um 09:35

    Keye Street hat wegen ihrer Alkoholkrankheit ihren Job als Profilerin beim FBI verloren. Nach einem Entzug hält sie sich mit verschiedenen Jobs über Wasser, wie z.B. els Geldeintreiberin . Als sich dann in Atlanta ein Serienkiller herumtreibt bittet ihr damaliger Kollege vom FBI sie um ihre Mithilfe....... Leider konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln. Die Spannung baute sich nur schwer, wenn überhaupt auf. Das Buch ist in der Ich-Form aus Keye's Sicht geschrieben und meines Erachtens stand das Alkoholproblem zu sehr im Vordergrund. Habe nach ca. 100 Seiten abgebrochen, weil mich der Schreibstil einfach nicht fesseln konnte und wie schon erwähnt, keine Spannung aufkommen wollte.

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  • Rezension zu "Cut" von Amanda Kyle Williams

    Cut
    Themistokeles

    Themistokeles

    28. August 2012 um 14:52

    Es treibt in den USA, präziser, in Atlanta, mal wieder ein Serienkiller sein Unwesen. Das Besondere an diesem Täter, er wählt seine Opfer scheinbar wahllos aus. Ihm auf der Spur ist unter anderem die ehemalige FBI-Profilerin Keye, die aufgrund ihrer Alkoholsucht ihren Job beim FBI verloren hat und nun als Privatermittlerin tätig ist. Genau diese Konstellation von Täter und Verfolger scheint mir extrem beliebt in letzter Zeit, denn der psychisch ziemlich mitgenommene Cop oder Detektiv, der mindestens so viele Probleme in diesem Bereich, wie der Täter hat, taucht immer wieder auf und auch Keye macht da eindeutig keine Ausnahme. Insgesamt hält es sich bei ihr Gott sei Dank noch in Grenzen, denn außer, dass sie ständig an Alkohol denkt, wenn die Dinge mal komplizierter werden, was ich schon sehr komisch fand, ist sie außer manchen doch sehr männlich wirkenden Verhaltensweisen, noch recht normal. Ich konnte sie mir nur nicht so wirklich bildlich vorstellen, da für mich Aussehen und Charakter so wenig harmonisierten und selbst sie mir asiatisch vorzustellen, obwohl mehrfach erwähnt, dass sie Asiatin ist, war mir nicht wirklich möglich. Insgesamt sind die Charakterbeschreibungen jedoch nicht unbedingt negativ, da man sich die anderen Charaktere deutlich besser vorstellen kann und bei Keye wirklich einfach für mich nur das Problem bestand, dass sie mir zu widersprüchlich war. Den Serientäter betreffen, kann ich nur sagen, dass ich lange Zeit sehr im Dunklen getappt bin und ebenso wenig wie die Ermittler eine Idee hatte, wer denn nun dahinter steckt, jedoch war es bei mir auch so, dass ich die Motive hinter der Auflösung ganz am Ende nicht nachvollziehen konnte, da ich den Täter so nie vermutet hätte und einem auch nur eine sehr knappe Erläuterung zu dem Warum gegeben wird. Und das alles, nachdem der Täter, meinem Empfinden nach, sehr plötzlich enttarnt wird und das auch alles irgendwie ohne weitere Erläuterung, was ich als sehr störend empfand, weil einen das doch sehr rausgerissen hat und dem Verständnis nicht wirklich zuträglich war. Nicht leichter für das Verständnis machte es auch, dass Keye ständig noch anderen kleineren Fällen hinterher jagt und man nur noch am Rand etwas von dem Ermittlungen rund um den eigentlichen Fall mitbekommt, den man daher eigentlich auch aus dem Blick verliert, was mich auch irritiert hat, da er dadurch so unwichtig schien. Obwohl ich schon sagen muss, dass die kleinen Fälle, was die Auflockerung des ganzen anbelangte und auch den Spaßfaktor betreffend, nicht schlecht waren. Die Handlung des Romans war aber insgesamt einfach schon zu sehr abgegriffen, so dass sie auch nicht wirklich das schwache Ende und auch, dass der Fall so unwichtig schien und man immer wieder davon abgelenkt wurde, so dass man ihn fast vergisst, hätte wieder herausreißen können. Jedoch war das Buch noch irgendwie in Ordnung, auch wenn ich schon sagen muss, dass ihm ein bisschen mehr Gradlinigkeit nicht geschadet hätte.

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  • Rezension zu "Cut" von Amanda Kyle Williams

    Cut
    bookie2010

    bookie2010

    07. June 2012 um 12:27

    Superspannend! Seit Weihnachten lagerte dieses Buch auf meinem SUB. Vielleicht lag es an dem nicht sehr aussagekräftigen Cover, dass ich mich erst spät zum Lesen entschloss. Erst seitdem ich den Roman zu Ende gelesen habe, weiß ich die Schlichtheit und den gleichzeitigen Doppelsinn des Einbandes zu schätzen. Denn merke: Man weiß nie, was sich hinter einem harmlosen Äußeren verbirgt und - ein Schnitt genügt, um die Dinge für immer zu verändern. Der Autorin Amanda Kyle Williams ist es gelungen, mich vom ersten Buchstaben an zu fesseln. Privatdetektivin Keye und Ermittler Rauser sind Personen mit Ecken und Kanten. Keye ermittelt nicht nur gegen den Serienmörder dieses Bandes, sie lebt auch im ständigen Kampf gegen ihren Dämon, den Alkohol. Man merkt dem Roman an, dass die Autorin weiß, wovon sie schreibt. Sie arbeitete selbst als Privatdetektivin, bevor sie mit dem Schreiben begann. Der Aufbau des Thrillers ist intelligent. Die gelegentlichen Wechsel in die Perspektive des Täters erzeugen doppelte Spannung. Wird es Keye und Rauser gelingen, ihn zu Strecke zu bringen? Natürlich gibt es auch kleinere Ungereimtheiten. Obwohl ich gegen Ende mit einer ähnlichen Auflösung des Falls gerechnet habe, überzeugt mich die gewählte Variante nicht völlig - zumindest läßt sie Fragen offen. Trotzdem ändert das nichts daran, dass mich "Cut" bis zur letzten Seite hin gefesselt hat. Mit Spannung erwarte ich die Folgebände, die hoffentlich kommen werden.

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  • Rezension zu "Cut" von Amanda Kyle Williams

    Cut
    mijou

    mijou

    21. March 2012 um 16:44

    Die Autorin ist nicht zimperlich mit der Beschreibung genauer Tathergänge, wie blutig sie auch sein mögen. Sie schreibt ausführlich, spannend und schön. Ich habe selten ein so gutes Buch gelesen. Ich freue mich sehr auf diese Reihe und hoffe, dass schnell weitere Romane folgen werden. Die Beziehung zwischen den Charakteren des Schauplatzes und die teils bestialischen, teils ins Detail ausgeklügelten Morde sind in diesem Buch vergleichbar toll. Eine neue Thriller-Queen scheint geboren, denn Cut steht den großen Vorbildern, wie Cornwell oder Reichs in nichts nach. Statt in Schürze im Leichenschauhaus zu stehen und die Stryker-Säge anzusetzen, begibt sich die Heldin dieses Buches mit gezückter Waffe direkt in die Gefahr! Fazit: Eines der besten Bücher die ich mir in den letzten Jahren gegönnt habe! Ich freue mich sehr auf weitere!!!

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  • Rezension zu "Cut" von Amanda Kyle Williams

    Cut
    Sarah_O

    Sarah_O

    03. February 2012 um 20:07

    "Cut" von Amanda Kyle Willams ist ein weitestegehend gelungener Thriller voller Spannung, unerwarteter Wendung und gleichzeitig ein gelungender Auftakt zu einer Reihe rund um die Ich-Erzählerin Keye Street. Zum Inhalt: Ein Serienmörder tötet in Atlanta anscheinend wahllos Menschen, die weder beim Geschlecht noch bei Alter oder Herkunft Gemeinsamkeiten aufzuweisen scheinen. Nur die Messerstiche und Bisse sind bei den Leichen immer gleich. In seiner Ratlosigkeit wendet sich der leitender Ermittler der Mordkommission, Alan Rauser, an seine beste Freundin Keye Street, die als Privatdetektivin und Kautionseintreiberin ihr Geld verdient. Keye hat eine bewegte Vergangenheit: Sie ist ein halbasiatisches Adoptivkind amerikanischer Eltern mit einer schwierigen Beziehung zu ihrer Mutter und hatte einmal eine vielversprechende Karriere als Profilerin beim FBI. Doch sie wurde alkoholabhängig, wurde rausgeworfen, ihre Ehe ging in die Brüche und sie musste noch einmal von vorn beginnen. Nur ungern taucht sie wieder in ihre Vergangenheit ein und unterstützt Rauser bei einem Profil des Täters, der nie Spuren hinterlässt und Rauser auch noch persönlich mit Briefen kontaktiert... Insgesamt ist der Thriller meiner Meinung nach sehr spannend und durch einige überraschende Wendungen auch abwechslungsreich. Auch gelungen sind die Blogeinträge des Täters, welche die Ich-Perspektive von Keye immer wieder unterbrechen. Der Täter beschreibt seine Taten und seine Verhältnisse zu den Opfern, während die Ermittler noch im Dunkeln tappen, wodurch die Autorin gekonnt die Spannung erhöht, indem sie den Leser in die kranke Psyche ihres Mörders blicken lässt. Leider hat der Roman aber auch kleine Schwächen. So sind die Charaktere zwar interessant, aber auch etwas klischeebeladen. Ein Problem für mich war dabei, dass alle trotz ihrer Probleme extrem "tough" sind. Sei es der beziehungsunfähige Mordermittler, die trockene Alkoholikerin in der Rolle der genialen Privatdetektivin oder der Dauerkiffer als Hackergenie: Alle sind zu einhundert Prozent ganz "hart" und haben ständig einen derben Spruch auf den Lippen. Außerdem hat der Thriller unnötige Längen. Die Ermittlungen eiern lange herum und in dieser Zeit begleitet der Leser Keye bei ihrer Tätigkeit als Privatdetektivin, was nicht immer spannend ist und die Handlung auch nicht wirklich voranbringt. Die Sprache hat mir aber sehr gut gefallen, sie war ein guter Mix zwischen beschreibender und emotionaler Wortwahl und las sich flüssig. Mein Fazit fällt also trotz der kleinen Schwächen bei den Charakteren und einem gelegentlichen Abfall im Spannungsbogen positiv aus. Der Thriller ist spannend, packend, überraschend und gut geschrieben und macht trotz leicht unbefriedigendem Ende Lust auf mehr.

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  • Rezension zu "Cut" von Amanda Kyle Williams

    Cut
    tedesca

    tedesca

    07. December 2011 um 09:45

    Mit diesem Erstlingswerk hat die Autorin einen soliden Thriller abgeliefert, der ganz sicher seine Fans finden wird. Die Ich-Erzählerin erinnert mich immer wieder an Kathy Reichs' Tempe Brennan, die ebenfalls ein Alkoholproblem hat und genau wie Keye ständig in Fälle verwickelt wird, die sie fast das Leben kosten. Die Geschichte selbst ist spannend, auch wenn man sich ein paar Ausflüge in Keyes Detektivdasein hätte sparen können (ich sag nur: Kuh), weil sie weder viel zur Handlung noch zur Spannung beitragen, aber sie machen das Geschehen natürlich auch menschlicher und vielseitiger. Ein paar kleine Abwechslungen dienen natürlich auch als Atempause für den Leser zwischen den zahlreichen grausigen Morden, die relativ detailreich beschrieben werden. Dies ist kein Thriller für zart Besaitete, das muss man auf jeden Fall erwähnen. Aber das sind die von Kathy Reichs und Cody McFadyen ja auch nicht, und in diese Liga würde ich "Cut" auf jeden Fall einreihen. Keye, ihr Freund Rauser und die diversen Nebenfiguren sind gut gezeichnet und liebenswert, vor allem auch der durch einen Unfall leicht behinderte Charly, der eine ganz besondere Rolle in der Geschichte einnimmt... Grundlegend habe ich auch an der Übersetzung nichts auszusetzen, aber ich glaube, es hätte keinen Leser gestört, hätte man den Mörder einfach Wishbone genannt und nicht Wunschknochen. Dieser Brauch ist ja bei uns nicht wirklich verbreitet, er ist auch genau erklärt worden, und irgendwie klingt das englische Wort authentischer. Das aber nur ganz am Rande. Alles in allem ist "Cut" ein spannender Thriller mit liebevoll gezeichneten Figuren und ein Tipp für alle, die es gern ein Bisschen blutiger haben.

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  • Rezension zu "Cut" von Amanda Kyle Williams

    Cut
    Humpi

    Humpi

    27. November 2011 um 20:55

    Die ehemalige FBI-Profilerin Keye Street wird von ihrem Freund Rauser zu Ermittlungen hinzugezogen. Ein Serienmörder treibt in Atlanta sein Unwesen. Bei seinen Taten geht er besonders grausam vor, indem er seine Opfer stundenlang quält, sie dann erst tötet und mich zahlreichen Stich- und Bisswunden am Tatort zurücklässt. Das Erschreckende ist, dass es keine Spuren von gewaltvollem Eindringen in die Häuser der Opfer gibt, sondern im Gegenteil: die Opfer scheinen ihrem Mörder allesamt die Tür zu öffnen. Der "Wunschknochen-Mörder", wie in die Presse nennt, scheint keine Fehler zu machen und für Keye und Rauser beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, als der Mörder auch für sie selbst zur persönlichen Gefahr wird! "Cut" hat mich rundum begeistert, da es von der ersten Seite an spannend ist und ich es so kaum aus der Hand legen konnte. Besonders gefallen hat mir, dass die Protagonistin mal nicht die Heldin und Allerbeste auf ihrem Gebiet war, sondern eher die "Anti-Heldin", der wegen ihrer Alkoholsucht beim FBI gekündigt wurde. Schade fand ich es jedoch, dass die Titelfigur gegen Ende des Buches immer weniger an dem eigentlichen Fall arbeitet, sondern sich mehr und mehr ihrer eigentlichen Tätigkeit als Privatdetektivin und Kautionseintreiberin zuwendet. So geht der eigentliche Fokus auf den Wunschnochen-Mörder verloren und die vielen verschiedenen Jobs der Protagonistin wirkten mit der Zeit verwirrend. Amandy Kyle Williams Schreibstil ist interessant und klar, sodass das Buch flüssig zu lesen war. Allerdings kam es bei den Witzen zwischen Keye und ihrem Freund Rauser häufiger zu Wiederholungen bzw. großen Ähnlichkeiten, sodass diese mit der Zeit etwas langweilig wurden. Diese kleinen Kritikpunkten schaden dem tollen Gesamtpaket, das die Autorin mit ihrem Debutroman abliefert, jedoch kaum. Es handelt sich um ein tolles, spannendes Buch, das ich definitiv weiterempfehlen werde!

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  • Rezension zu "Cut" von Amanda Kyle Williams

    Cut
    nutellabrot86

    nutellabrot86

    31. October 2011 um 20:41

    Voller Spannung, voller Neugierde, voller Vorfreunde habe ich dieses Buch gelesen, doch leider bin ich enttäuscht worden und habe das Buch nach noch nicht mal 100 Seiten abbrechen müssen. Zunächst wird in dieser Geschichte das Leben der Privatdetektivin Keye Street vorgestellt. Keye Street, deren Leben mit Alkohol betäubt. Dadurch verlor sie vor einigen Jahren ihren Job. Schade, aber nicht wirklich spannend oder einfallsreich, eher einfallslos. Hauptprotagonstin so langweilig wie ein Stück Toast und langatmig geschrieben dazu. Der Einstieg in die Geschichte sehr schwer, langweilig, nicht passiert. Nebenhandlungen tauchen zwar auf, zogen mich aber nicht an, stießen eher von der Geschichte ab. Weiterhin hat die Geschichte um die Hauptprotagonistin so garnichts mit der Handlung ansich zu tun. Insgesamt von einer spannenden Geschichte/einem Thriller(!) viel zu wenig. Der We führt ins nirgends, zumindest kam es mir so vor. Einige spannende Stellen sind zwar gegeben, doch für mich ohne roten Faden, einfach hineingeworfen, ohne Handlung, ohne Hintergrund. Das Cover hat mich auch nicht wirklich überzeugt. Es würde mich genauso wenig anregen, dieses Buch zu kaufen. Schlicht weiß gehalten, zu schlicht, um aufzufallen. Zeigt schon von außen die Langeweile, die in diesem Buch steckt. Für mich bleibt dieses das einzige Buch der Autorin. Meinen Geschmack hat es überhaupt nicht getroffen.

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  • Rezension zu "Cut" von Amanda Kyle Williams

    Cut
    nihnih

    nihnih

    11. October 2011 um 12:02

    Eigentlich ist Keye Street raus aus dem Geschäft. Sie ist trockene Alkoholikerin und weg vom FBI. Sie hat sich als Privatdetektivin und Kautionseintreiberin einen guten Ruf gemacht. Nachdem er Post von einem Serienmörder erhalten hat, bittet Aaron Rauser, Lieutenant bei der Polizei von Atlanta, ihr guter Freund sie um Hilfe. Sie soll als Beraterin und Profilerin den Ermittlungen zur Seite stehen. Schnell findet sie wieder in ihre alte Arbeit hinein und gerät selbst in Gefahr. Sie ahnt nicht, wie nahe ihr der Mörder ist, der mittlerweile den Namen ,,Wunschknochen'' erhalten hat. Die Personen in dem Buch sind sehr lebendig und glaubhaft beschrieben. Der Thriller wird aus der Sicht von Keye erzählt, die bisher kein einfaches Leben hatte. Amanda Kyle Williams beschreibt sehr wirklichkeitsnah und liebenswert die Person von Keye. Ihre Stärken und Schwächen und wie sie immer noch kämpft. Das macht sie durchaus sehr sympathisch. Ebenso wie Rauser oder ihren Mitarbeiter Neil, oder ihre anderen Freunde oder Familie. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Die Beschreibungen waren gut und detailliert, aber nicht zu blutig. Genau richtig um die Spannung zu halten. Man fiebert richtig mit. Die Kapitel, obendrüber immer mit einem ,,Schnitt'' versehen, sind nicht zu lang gehalten. Anfangs erfährt man dann immer etwas aus der Sicht des Mörders durch Blog-Einträge, die er verfasst. Das macht die Geschichte noch interessanter. Ich finde das ,Cut' ein sehr gutes spannendes Buch ist, was ich nicht so schnell aus der Hand legen konnte. Die Auflösung fand ich auch sehr aufregend und vor allem unerwartet!

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