Amanda Maciel

 3.6 Sterne bei 164 Bewertungen
Autor von Das wirst du bereuen, Lucky Girl und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Amanda Maciel

Das wirst du bereuen

Das wirst du bereuen

 (162)
Erschienen am 14.07.2016
Lucky Girl

Lucky Girl

 (1)
Erschienen am 25.04.2017
Tease

Tease

 (1)
Erschienen am 01.05.2014
Tease

Tease

 (0)
Erschienen am 29.04.2014

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Mali133s avatar

Rezension zu "Das wirst du bereuen" von Amanda Maciel

Ein ernstes Thema, welches nah an der Realität ist
Mali133vor 10 Monaten

"Das wirst du bereuen" ist ein Jugendbuch von Amanda Maciel und ist erstmals 2014 im Baumhaus Verlag erschienen.

Klappentext:
Sara und Brielle sind beste Freundinnen. Und nun hat die selbstbewusste Brielle Sara sogar geholfen, den coolen Dylan für sich zu gewinnen. Doch dann kommt Emma neu in die Klasse. Sie ist hübsch, kommt gut an, und bald hat Sara den Verdacht, dass sich die Neue an Dylan ranmacht. Das kann Sara sich unmöglich bieten lassen! Die Freundinnen lassen nichts unversucht, um Emma als ein Mädchen darzustellen, das leicht zu haben ist, und denken sich immer neue Angriffe aus. Schon bald lästert die halbe Schule mit. Doch dann erreicht die Schüler die schockierende Nachricht, dass Emma sich das Leben genommen hat.

Jetzt ist es Sara, die von allen Seiten angegriffen wird. Während der Vorbereitungen auf die Gerichtsverhandlung muss sie sich damit auseinandersetzen, was in den letzten Monaten passiert ist. Wie konnte es soweit kommen, dass Emma keinen anderen Ausweg mehr gesehen hat, als sich das Leben zu nehmen?

Fazit:
Für eine Themenchallenge habe ich nach einem passenden Buch gesucht und bin dabei auf dieses aufmerksam geworden. Das Cover hat mir gefallen und auch der Inhalt klang recht interessant. Leider konnte mich die Geschichte nicht vollends begeistern und ich hatte mir mehr erwartet.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und locker und liest sich daher sehr angenehm. Allerdings hatte ich meine Probleme in die Geschichte einzutauchen. Sowohl die Charaktere als auch die Handlungsorte werden oft nur oberflächlich beschrieben und es fehlt dadurch an der gewissen Tiefe.
Das Buch ist in Kapitel aufgeteilt, wobei jedes einem Monat zugeordnet ist und von den Geschehnissen erzählt die sich zugetragen haben. Es wechselt immer zwischen dem gegenwärtigen Monat und einem Monat aus der Vergangenheit. Erzählt wird aus der Sicht von Sara und wie sie die Ereignisse um Emma Putnam erlebt hat und damit umgeht.
Mobbing ist ein sehr ernstes Thema und es war mir nicht möglich Sara auch nur ansatzweise sympathisch zu finden. Ihr Verhalten und ihre Uneinsichtigkeit waren einfach nur grauenvoll. Es fiel mir schon schwer nachzuvollziehen wie die Jugendlichen Emma das Leben dermaßen schwer machen konnten. Doch selbst nachdem sie Emma in den Selbstmord getrieben haben, spürt man keine Reue oder Einsicht. Letztendlich ist immernoch Emma Schuld an der gesamten Situation.
Insgesamt hat mir der Ansatz der Geschichte gut gefallen und auch das Ende war schlüssig. Es fehlte aber an vielen Stellen an einer gewissen Tiefe. Vor allem die Vorgeschichte von Emma hätte mich interessiert. Auch wäre es nicht schlecht gewesen auch die Eindrücke der anderen Jugendlichen zu kennen. Man hätte durchaus auch deren Sicht der Geschehnisse beleuchten können. Trotzdem finde ich die Thematik des Buches sehr wichtig, da es leider sehr nah an der Realität spielt.

Von mir gibt es eine eingeschränkte Leseempfehlung und 3 von 5 Sternen!

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buchstaplerins avatar

Rezension zu "Das wirst du bereuen" von Amanda Maciel

Gute Idee, mittelmäßige Umsetzung
buchstaplerinvor einem Jahr

Inhalt

"Das wirst du bereuen" ist aus der Sicht der 17-jährigen Sara erzählt, deren Mitschülerin Emma Selbstmord begangen hat. Daran ist Sara nicht ganz unschuldig und im Laufe der Handlung muss sie sich auf den Gerichtsprozess vorbereiten in dem sie und ihre beste Freundin Brielle sich dafür verantworten müssen, dass sie Emma gemobbt und so in den Tod getrieben haben. Die beiden waren davon überzeugt, dass Emma das Mobbing verdient hatte, da sie ständig mit einem anderen Jungen rumgemacht und sogar Sara den Freund ausgespannt hat.

"Alle Welt denkt, dass Emma Putnam sich umgebracht hat, weil wir sie Schlampe genannt haben- und nicht weil sie eine Schlampe war. Echt klasse."

 

Cover und Gestaltung

Das Cover stellt wohl eine Schultafel dar, an die mit pinker Kreide der Titel des Buches "das wirst du bereuen" geschrieben wurde. Die Kapitel sind zwischen 20 und 30 Seiten lang und spielen immer abwechselnd in der Gegenwart und in den Wochen vor Emmas Selbstmord. Die komplette Geschichte ist aus Saras Sicht geschrieben. Ich finde die Wahl des deutschen Titels irgendwie merkwürdig, ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass dieser Satz im Buch eine Rolle spielen wird, z.B. dass die Mädchen ihn an Emmas Facebook Pinnwand schreiben oder nach ihrem Tod und Saras Anklage ihr das jemand an den Kopf wirft aber der Satz kommt überhaupt nicht vor, oder ich habe ihn verpasst?

 

Meine Meinung 

Ich bin am Anfang estwas schwer in das Buch reingekommen muss ich sagen. Ich weiß nicht ganz genau woran das liegt, da der Schreibstil an sich eigentlich sehr flüssig ist. Vielleicht lag es daran, dass so ziemlich alle Charaktere super unsympathisch sind. Sara, Brielle erst Recht, sogar das "Opfer" Emma, Saras Mutter und erst dieser Vater..., die Anwältin, die Therapeutin, die ganzen Jungs von der Schule, Saras Freund Dylan... ich konnte wirklich niemanden leiden und so auch keine Verbundenheit zu den Personen oder der Geschichte aufbauen. Was mich leider auch gestört hat ist, dass an das doch aktuelle und wichtige Thema (Cyber-)Mobbing zu oberflächlich rangegangen wurde. Sara zeigt überhaupt keine Entwicklung im Laufe der Handlung und ist im Prinzip bis kurz vorm Ende davon überzeugt, dass sie keine Schuld an Emmas Tod trägt bzw. sie das Mobbing verdient hatte. Sogar die Strafe, die sie für ihr Verhalten bekommt ist minimal, so dass im Prinzip überhaupt keine "Moral von der Geschicht" bzw. eine Lehre/Abschreckung für die jugendlichen Leser erfolgt. Dass nur oberflächlich am Thema gekratz wurde wird auch in den Textstellen deutlich die von den Therapiestunden handeln. Die dort stattfindende therapeutische Leistung hätte auch von jeder dafür nicht ausgebildeten Schulkrankenschwester geleistet werden können.

 

Es war eine gute Idee, dass die Handlung zwischen der Gegenwart und der Zeit vor Emmas Selbstmord gewechselt hat. Aber es hätte dem Buch auch einiges gebracht, wenn nicht alles aus der Sicht von Sara sondern auch Kapitel aus der Sicht von Emma erzählt worden wären. Das hätte den Lesern deutlich gemacht, wie sich ein Mobbingopfer fühlt und was man ihnen als Mobber antut. Leider wurde hierrauf verzichtet und alles was man mitbekommt ist, wie sich Sara 300 Seiten lang selber bemitleidet, wie Emma ihr ihren Sommer versaut hat mit ihrem Selbstmord und dass sie doch keine Schuld hat und wenn wer Schuld hat dann doch Brielle, weil die war ja die treibende Kraft, was hätte sie schon tun sollen, Brielle widerspricht man nun mal nicht. Sara ist nämlich leider wahnsinnig naiv und hat tatsächlich alles getan um Brielle zu gefallen, sie schläft sogar mit Dylan ihrem Freund, damit Brielle sie mehr akzeptiert. Nachdem Dylan sie mit Emma betrogen hatte, empfand Sara ihn immer noch als "den perfekten Freund", den man unbedingt zurück erobern muss und sah die Schuld nur bei Emma. Brielle selber wird als der letzte Mensch dargestellt, die sich um nichts und niemanden schert auch nicht um ihre "beste Freundin" Sara, aber selbst hier denkt letztere, dass Brielle eine super gute Freundin ist. Ich meine wie doof kann man sein? Alle Mädchen, bis hin zur letzten Nebenperson werden als bösartige Weiber beschrieben, das Mädchen, das vor ihrem Tod noch mit Emma befreundet war, redet plötzlich auch schlecht von ihr und alle die vorher mit Sara befreundet waren beschimpfen sie jetzt als Schlampe um es ihr heimzuzahlen, dass sie Emma indem sie sie Schlampe genannt hat in den Selbstmord getrieben hat.... logisch. Alle vorkommenden Jungs sind *******gesteuerte Mistkerle, die zwar alle schonmal mit Emma rumgemacht haben aber dann ständig über sie lästern was für eine Schlampe sie wäre. Und Emma selber macht es einem auch schwer sie zu mögen bzw. Mittleid mit ihr zu empfinden, natürlich hat es niemand verdient gemobbt zu werden, aber ein Unschuldslamm war sie sicherlich nicht. 

Der Gerichtsprozess wurde so kurz wie möglich gehalten und das Ende war eigentlich richtig unspektakulär.

 

Fazit

Gute Idee, mittelmäßige Umsetzung. Es wurde nicht das ganze Potential rausgeholt, das die Geschichte gehabt hätte und die Thematik wurde zu oberflächlich behandelt.

 

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Rezension zu "Das wirst du bereuen" von Amanda Maciel

Erwartungen wurden nicht erfüllt
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr


Meine Erwartungen
Vor dem Lesen erhoffte ich mir ein gutes Jugendbuch, das zeigt wie Mobbing im schlimmsten Fall enden kann und eine Botschaft an die heutige Gesellschaft vermitteln will. Schließlich ist Mobbing ein häufiges Thema, das deshalb auch mit dem nötigen Ernst behandelt werden sollte.


Meine Meinung
Schon nach den ersten Seiten wurde mir klar, dass meine Erwartungen nicht erfüllt werden.
Die Protagonistin Sara und ihre beste Freundin Brielle verhalten sich kindisch, unreif und auch ihr Umgang miteinander lässt keine Sympathie für die beiden aufkommen.
Das Buch hat meiner Meinung nach absolut keinen Tiefgang, da Sara und Brielle keine wirklichen Gründe haben, Emma zu mobben und über Emma erfährt man nur die Dinge, die Sara über sie weiß, was ich als sehr schade empfinde, da man sich als Leser so keine objektive Meinung bilden kann.


In meinen Augen kam auch Saras Einsicht viel zu spät und zu plötzlich. Sie verhält sich fast das gesamte Buch über wie ein stures Kind, das sich seine eigenen Fehler nicht eingestehen kann.
Ihre Erklärung vor Gericht hat mich dann überraschenderweise doch ziemlich berührt. Vor allem hat die Autorin in dieser Szene es dann auch geschafft, die Gefühle von Sara besser rüberzubringen.


Fazit
Das Buch ist nicht unbedingt schlecht und man kann es ohne weiteres lesen, solange man keine hohen Erwartungen hat, denn das Buch ist sicherlich kein literarisches Meisterwerk und auch kein authentisches Buch über Mobbing.

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